• Terroristen in West-Berlin : Was die Stasi über die Entführung von Peter Lorenz wusste
    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/was-die-stasi-ueber-die-entfuehrung-von-peter-lorenz-wusste-li.7603


    Il y a 45 ans à Berlin un commando du groupe anarchiste Bewegung 2. Juni introduit l’action directe dans l’arsenal de la gauche allemande. C’est un succès car les instances politiques et policières de l’état allemand de l’ouest (RFA) acceptent les revendications du commando et libèrent quelques prisonniers politiques . En échange le chef chrétien-démocrate de Berlin, Peter Lorenz, est immédiatement libéré. Il n’y a pas de victimes.

    Elvirasteig 31 - Villa de Peter Lorenz en 1975
    https://www.openstreetmap.org/way/118204831

    Lieu de l’enlèvement Quermatenweg / Ithweg
    https://www.openstreetmap.org/way/147476184
    https://tools.wmflabs.org/geohack/geohack.php?params=52.4528_N_13.2443_E_region:DE-BE_type:landmark&pag

    Der Morgen des 27. Februar 1975 verheißt einen freundlichen Wintertag. Es ist 8.52 Uhr, als der West-Berliner CDU-Vorsitzende Peter Lorenz seinen weiß geklinkerten Wohnbungalow im Elvirasteig am Schlachtensee verlässt. Die Nacht war kurz, weil CDU-Chef Helmut Kohl am Abend vorher in West-Berlin war, um Lorenz im Wahlkampf zu unterstützen. Bis nach Mitternacht haben die beiden noch Bier zusammen getrunken.

    In drei Tagen sollten die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus wählen. Die CDU steht in den Umfragen gut da, ihr 52-jähriger Landeschef scheint nicht chancenlos zu sein, den Regierenden Bürgermeister Klaus Schütz (SPD) abzulösen. Lorenz steigt in seinen Dienstwagen, einen schwarzen Mercedes, der ihn zur Berliner CDU-Zentrale an der Lietzenburger Straße bringen soll. Doch die Fahrt ist nach knapp anderthalb Kilometern zu Ende.

    Am Quermatenweg, an der Ecke zur Ithstraße, blockiert ein querstehender Viertonner die Fahrbahn. Da kracht ein rostbrauner Fiat 124 mit einer Frau am Steuer von hinten in den Mercedes. Lorenz’ Fahrer steigt aus, wird niedergeschlagen. Am Boden liegend sieht er noch, wie der Laster plötzlich die Fahrbahn frei macht und der Mercedes mit seinem Chef davonbraust, gefolgt von einem roten Ford Consul. Zurück am Tatort bleiben der Lkw und der Fiat.

    Keine Ost-Verwicklung

    Die Nachricht von der Entführung des CDU-Politikers, der auch Vizepräsident des Abgeordnetenhauses ist, verbreitet sich in Windeseile. An den Grenzübergängen zum Osten wird jedes Fahrzeug genau kontrolliert, auch die DDR-Seite verstärkt ihre Grenzposten. Vier Stunden nach dem Überfall finden Polizisten die beiden Fluchtwagen. Einer von ihnen steht in Sichtweite eines CDU-Wahlplakats, auf dem Lorenz mit dem Slogan „Mehr Tatkraft schafft mehr Sicherheit“ abgebildet ist. Von dem Politiker selbst fehlt jede Spur.

    Einen Tag später wird bei der Nachrichtenagentur dpa ein Polaroid-Foto eintreffen. Es zeigt Lorenz mit einem Plakat samt Aufschrift „Gefangener der Bewegung 2. Juni“. In der Nacht zum 5. März kommt Peter Lorenz frei, nachdem die Forderung der Entführer erfüllt wurde: Freilassung und Ausreise von fünf inhaftierten Terroristen der Rote-Armee-Fraktion und der Bewegung 2. Juni nach Aden in Südjemen. Nur der RAF-Mitbegründer Horst Mahler, den die Entführer auch freipressen wollten, verzichtet auf einen Austausch.

    Dass damals nicht nur die westlichen Sicherheitsbehörden, sondern auch der Staatssicherheitsdienst die Ereignisse in West-Berlin genau verfolgten, kann man in den Akten des Stasi-Archivs nachlesen. Mehrmals täglich wurde demnach die MfS-Führung über die Fahndungsaktionen im Westteil der Stadt sowie über die Verhandlungen mit den Entführern ins Bild gesetzt, weil die Lauschabteilung der Stasi Autotelefone und Funkverbindungen von Polizei, Sicherheitsbehörden, Grenzorganen und Alliierten in West-Berlin rund um die Uhr abhörte.

    Darüber hinaus wurden Quellen in Bonn und West-Berlin angezapft, um Meinungen aus den Parteien einzusammeln. Eine Verwicklung des DDR-Geheimdienstes in die Entführung geht aus den Stasi-Akten nicht hervor.

    Das war auch nicht zu erwarten, denn Mitte der 1970er-Jahre waren SED-Führung und Stasi noch uneins darüber, wie man mit dem westdeutschen Linksterrorismus umgehen sollte. In der Parteispitze wurde dabei das Agieren der Baader-Meinhof-Gruppe, der ersten RAF-Generation, wohlwollender betrachtet als von der Stasi.

    Während Mielke und seinen Generälen das linksintellektuelle Gerede von Stadtguerilla und bewaffnetem Kampf suspekt blieb, gab es in der SED-Führung einige, die – vielleicht in Reminiszenz an die eigene Untergrundtätigkeit im Dritten Reich – nicht ohne Sympathie auf die jungen und idealistischen Kämpfer aus dem Westen blickten.

    Kontaktsuche zur RAF

    Die Stasi hingegen suchte erst nach 1977 den Kontakt mit der zweiten RAF-Generation und Aktivisten der Bewegung 2. Juni. Einer der Lorenz-Entführer, Till Meyer, wurde von der Stasi später sogar als IM angeworben und spionierte ab 1987 unter anderem die linke Tageszeitung taz aus. An jenem 27. Februar 1975 ging schon 25 Minuten nach dem Überfall in Schlachtensee die erste Meldung über die Entführung von Peter Lorenz in der MfS-Zentrale ein.

    Umgehend wurden die Grenzposten angewiesen, ab sofort „offen sichtbar werdende Kontrollen aller Westfahrzeuge“ vorzunehmen. Es musste unbedingt der Eindruck vermieden werden, die DDR würde eine Flucht der Entführer mit ihrem Opfer in den Osten begünstigen. Am Abend des 3. März landeten die fünf freigepressten Terroristen mit dem von den Entführern als Vertrauensperson benannten Pfarrer Heinrich Albertz im südjemenitischen Aden.

    Gut 24 Stunden später, kurz vor Mitternacht, wurde Peter Lorenz, mit einer verklebten Brille und einem falschen Bart im Gesicht, auf einer Parkbank im Volkspark Wilmersdorf abgesetzt. Wenig später ging der Politiker zu einer Telefonzelle und rief seine Frau an. Er sei frei und komme nach Hause, sagte er. Noch in der Nacht startete die West-Berliner Polizei eine Großfahndung. Bis 5 Uhr früh wurden 167 Frauen und Männer vorübergehend festgenommen.

    „Intelligente“ Kidnapper

    Stunden später schilderte Lorenz auf einer Pressekonferenz seine Erlebnisse. Demnach hätten ihn die Entführer mit zwei Injektionen ruhiggestellt. Er habe mitbekommen, wie er nach dem Wechsel des Fluchtwagens zunächst in den Kofferraum eines weiteren Autos und danach in eine Holzkommode gesperrt wurde, die man auf einen Laster verladen habe, erzählte er. Untergebracht gewesen sei er in einer fensterlosen Zelle mit Gittertür.

    Für die Täter hatte Lorenz erstaunlich viel Lob übrig: Sie seien intelligent gewesen, hätten ihn den Umständen entsprechend korrekt behandelt, und überhaupt sei die Aktion „ausgezeichnet geplant worden und ausgezeichnet abgelaufen“.

    Das Nordkorea-Gerücht

    Auch die Stasi verstärkte nach der Freilassung von Lorenz noch einmal ihre Kontrollmaßnahmen. An den Grenzübergängen sollte das Vorfeld auf West-Berliner Seite intensiv beobachtet und bei Einreisen verstärkt auf Personen geachtet werden, die in den Fahndungskarteien des MfS als „Anarchisten, rechts- und linksextremistische Kräfte“ erfasst sind.

    Später berichteten westliche Medien, die Lorenz-Entführer hätten sich eine Zeit lang in der nordkoreanischen Botschaft in Ost-Berlin versteckt, die damals noch im Stadtteil Karlshorst lag. Eine Bestätigung dafür gibt es bis heute nicht, selbst die Stasi konnte das Gerücht nie verifizieren.

    Haft und Selbstauflösung

    Ende April 1975, zwei Monate nach dem Überfall auf Lorenz, gingen der West-Berliner Polizei die ersten Täter ins Netz. Bis September gab es weitere Festnahmen. Die Suche nach dem sogenannten Volksgefängnis hingegen, in dem die Entführer ihr Opfer festgehalten hatten, blieb lange erfolglos.

    Erst im November 1975, nachdem einer der Festgenommenen ausgepackt hatte, stießen die Ermittler im Keller einer Ladenwohnung in der Schenkendorfstraße 7 in Kreuzberg auf das Versteck. Auf der anderen Straßenseite hatte die Kreuzberger CDU ihr Büro.

    Fünf unmittelbar an der Entführung beteiligte Linksterroristen der Bewegung 2. Juni wurden im Oktober 1980 zu Haftstrafen zwischen 13 und 15 Jahren verurteilt. Bereits vier Monate zuvor hatte die Terrorgruppe ihre Selbstauflösung bekannt gegeben, einige ihrer Mitglieder schlossen sich der RAF an. Peter Lorenz, dessen CDU zwar die Abgeordnetenhauswahl am 2. März 1975 gewonnen hatte, an der sozialliberalen Koalition in West-Berlin aber nicht vorbeikam, übernahm das Amt des Parlamentsvorsitzenden.

    1982 ging er als Parlamentarischer Staatssekretär ins Bonner Bundeskanzleramt. Helmut Kohl sagte später über ihn, die Entführung habe dem CDU-Politiker den Elan genommen. Peter Lorenz starb im Dezember 1987 im Alter von 64 Jahren an Herzversagen.

    Stasi-Betreuer in Aden

    Freigepresst: Fünf Mitglieder der RAF und der Bewegung 2. Juni – Verena Becker, Gabriele Kröcher-Tiedemann, Ingrid Siepmann, Rolf Heißler und Rolf Pohle – landeten am 3. März 1975 in Aden.

    Rückforderung: Südjemen hatte die Terroristen auf deutsche Bitte ins Land gelassen. Nach Lorenz’ Freilassung verlangte Bonn deren sofortige Rücküberstellung. Aden verweigerte dies.

    In Aden: Um die fünf Terroristen kümmerten sich Stasi-Offiziere, die als Regierungsberater in Aden weilten. Vertreter der Palästinenserorganisation PFLP organisierten die Ausreise aus Südjemen.

    #Allemagne #Berlin #terrorisme #politique #DDR #histoire

    • Cela dit, je suis rigoureusement persuadé que, d’ici 24 heures, les commentateurs·tatrices des chaînes d’info seront exclusivement occupé·es à dénoncer le problème de l’Islam et du Grand remplacisme en Allemagne.

    • Völkischer Zorn
      https://www.heise.de/tp/features/Voelkischer-Zorn-3374474.html?seite=all

      Les attentats commis par des extrémistes de droite plus ou moins organisés est le résultat de 40 ans de lutte contre les structures solidaires jugés trop couteuses par le capital et ses exécutants politiques.
      L’Homme est capable de commetre des actes inhumains et il le fait systématiquement quand il est placé dans un contexte où il y est encouragé. Ceci est vrai pour les SS dans les camps, pour les maras du Mexique et pour les loups solitaires du type Breivik.

      En Allemage la descente dans l’enfer commence avec la destitution du chancelier socialdémocrate Willy Brand et l’installation de son adversaire SPD de droite Helmut Schmidt. Depuis les Kohl, Schröder et Merkel continuent le démantèlement des structures solidaires et sociales, avec comme résultat la création de plusieurs armées de droite secretes et visibles à la fois dont les commandos continueront à frapper chaque cible sans défenses adéquates.

      On verra plus souvent encore dans l’avenir les vrais responsables verser des larmes de crocodile quand ont déplorera l’énième victime des formations terroristes de droite.

      L’article décrit le mécanisme de la construction de structures terroristes de droute dans le détail.

      25. Juli 2015 von Michael Klarmann

      Ist Deutschland auf dem Weg zu einem neuen rechten Terror? Zumindest brechen zivilisatorische Hemmschwellen, auch angesichts des Treibens im Internet

      Reale und verbale Gewalt gegen Asylsuchende und deren (künftigen) Unterkünfte wächst in Deutschland. Parteien vom rechten Rand wittern Morgenluft und liefern sich untereinander ein Wettrennen um die Gunst der rechten Wutbürger.

      Richtete sich ihre Hetzpropaganda bis vor Monaten noch überwiegend gegen Muslime, so agitieren sie heute schwerpunktmäßig wieder gegen „Asylbetrüger“, „Scheinasylanten“, die „Asylflut“ oder gar einem „Asyl-Tsunami“. Der Konfliktforscher Andreas Zink warnt, Deutschland drohe ein rechter Terror.

      Auf welcher Gratwanderung man sich in Deutschland derzeit befindet, zeigt ein Blick zurück: in den 1990er Jahren waren Asylsuchende und deren Unterkünftig massenhaft Ziel von Anschlägen, es kam zu Toten. Schließlich richtete sich der „Volkszorn“ auch gegen alle in Deutschland lebenden Migranten, etwa bei dem mörderischen Anschlag in Solingen mit fünf toten Türkinnen, darunter drei Kinder. Der braune Mob differenzierte Anfang und Mitte der 1990er Jahre nicht mehr: Alles Fremde musste weg und falls nötig wollte man die Migranten so lange feindselig terrorisieren, bis sie es auch verstanden und das Land freiwillig verlassen würden. Aus jener Ursuppe heraus entstand später der NSU, der nach dem Prinzip „Taten statt Worte“ handelte. Das „Terror-Trio“ hatte offenbar erkannt, dass der alltägliche braune Terror Migranten nicht genug überzeugte, also musste ein anderes Kaliber her.

      Wer wissen will, warum Neonazis nicht nur darüber diskutierten, in den Untergrund zu gehen und zu kämpfen, sondern dies seinerzeit auch zu tun bereit waren, der sollte sich durch zahlreiche Rechtsrock-Songs jener Tage hören. Rechtsextreme Musik war damals das wichtigste Propagandainstrument der Szene, braune Schläger, Brandstifter und Mörder sagten etwa vor Gericht aus, jene Musik habe sie aufgeputscht, dann seien sie zur Tat geschritten.

      Es geht in den Songs um den Kampf gegen das System, gegen die Demokratie, gegen Migranten, Schwarze, Juden und Asylbewerber, gegen „Zecken“ und Frauen, die „Rassenschande“ begehen und „Ausländerhuren“ seien. 1992 sangt die Band „Kraftschlag“ über solche: „Raus mit den Ausländerhuren, raus mit der Asylantenflut, weg mit dem Ausländerpack, denn in Deutschland erwacht die weiße Wut“.

      Gewaltbereitschaft ist allgegenwärtig in den Songs aus jenen Jahren, eines der markantesten Beispiel ist ein Lied auf der konspirativ produzierten und später indizierten CD „Live in Teterow - 30. August 1997“. Auf dem Tonträger werden keine Namen der Musiker genannt, lediglich gibt es einen Hinweis darauf, dass die Aufnahmen im „Rahmen eines Parteitages“ getätigt wurden. Noch im selben Jahr, gut ein Jahr bevor der spätere NSU untertauchen musste, wurde die CD veröffentlicht. Angeblich handelt es sich bei einem der Sänger um einen in Szenekreisen auch als „Bonzenjäger“ oder „Endlösung“ bekannten „Liedermacher“. Jener „Liedermacherabend“ soll im Rahmen oder im Umfeld eines NPD-Parteitages in Mecklenburg-Vorpommern stattgefunden haben.

      Im Song „Nehmt die Waffen“ wird in zweieinhalb Minuten skizziert, an welcher Schwelle der NSU damals stand. Es wird gehetzt gegen „Asylbetrüger“, gegen das „Zigeunerpack“, gegen die „Itzigs“ (Juden), „Linken“ und „Pfaffen“. Im Refrain heißt es: „Widerstand, nehmt die Waffen zur Hand, Granaten und Gewehre wie einst Äxte und Speere, jagt das Gesindel aus unserem Land.“ In einer Strophe heißt es: „Parlamente, Quasselbuden, da haben sie agiert, die Knechte der Juden, räuchert sie aus, schlagt sie zu Brei, der Schande ein Ende - Deutschland befreit.“ Das Publikum applaudiert am Ende gut gelaunt.

      Im weitesten Sinne vereint der Liedtext klassische Feindbilder, die wir heute ebenso kennen aus Forendiskussionen, Reden oder Äußerungen „besorgter Bürger“, die sich gegen Asylbewerber richten. Jene Feindbilder sind auch bekannt aus dem Umfeld von Islamfeinden, Ausländerhassern, Pegida, HoGeSa, EnDgAmE ("Engagierte Demokraten gegen die Amerikanisierung Europas"), Rechtspopulisten und Neonazis. Mussten in den 1990er Jahren Neonazikader noch mühselig reisen, um vor Ort den Mob radikalisieren und anstacheln zu können, etwa 1992 bei den tagelangen Ausschreitungen, Pogromen und Anschlägen in Rostock-Lichtenhagen, radikalisiert sich heutzutage der „Volkszorn“ in den sozialen Medien und über Blogs selbst oder wird dort durch geschickt über ihre Computer und Smartphones agierende Kader weiter angefixt.

      Aus dieser Melange entstand einst der Massenmord eines Anders Behring Breivik, der jedoch nicht direkt in den Krieg zog, um Muslime oder Migranten anzugreifen, sondern die „Kulturmarxisten“ in der Regierung und bei der sozialistischen Jugend attackierte. Dylann Roof erschoss anders als Breivik kürzlich in den USA Schwarze in einer Bibelstunde, wollte so einen „Rassenkrieg“ entfachen; der Mörder war offenbar ebenso ein in der Gesellschaft Gescheiterter, der sich via Internet radikalisierte.
      Angriffe und Anschläge nehmen zu, die virtuellen Brandstifter verstärken den Gewaltkontext

      Binnen weniger Monate schienen sich im Zuge von Pegida und HoGeSa teilweise seit langem als Neonazis und Hooligans bekannte Personen einer „Old School Society“ via Web zu radikalisieren, so dass die Behörden die Gruppe hochnahm. Es hieß, dies sei geschehen, weil man Angst habe, dass die Kleingruppe bald völlig durchdreht.

      Attacken und Anschläge nehmen zu, im ersten Halbjahr 2015 erreichten sie schon das Niveau von 2014 und „Spiegel Online“ publiziert nun eine Karte mit den Orten der Schande. Zuvor schon hatten Neonazis eine Karte via Google verbreitet, auf der sie markiert hatten, wo etwa alles Asylbewerberunterkünfte zu finden sind in Deutschland. Egal, wie jene Karte gedacht war, für Menschen, die nach Zielen suchten, um ihrer Wut - wie auch immer - freien Lauf zu lassen, war sie ein nützlicher Wegweiser und machte den prähistorisch über Telefonbücher und später mittels des frühen Internets zusammengetragenen NSU-Zettelkasten überflüssig.

      Auch die Agitation rechter Parteien und Gruppen oder von Vertretern aus dem Pegida-Umfeld in Freital beruhigt keineswegs die Lage, sie stachelt etwaigen „Volkszorn“ nur weiter an. Längst sind diese besorgten Bürger nicht mehr vom Personaltableau eines echten Naziaufmarschs zu unterscheiden. Wer nicht beim Straßenkampf aktiv wird, sitzt am heimischen Rechner und läuft Amok mittels eines Shitstorms.

      Til Schweiger hatte erst kürzlich mit diesem „empathielosen Pack“ seine helle Freude, wobei manche Medien tatsächlich glaubten, der Schauspieler habe seine „Fans beschimpft“ - dabei dürften die meisten, die via Facebook Schweiger den Krieg erklärten, einer virtuellen Reisegruppe rassistischer Schreibtischtäter angehören, die von Profil zu Profil, von Gruppe zu Gruppe jumpen.

      Jener „Schwarm“, der nahezu in Sekundenschnelle mobilisiert werden kann und echte oder vermeintliche Gegner virtuell niederknüppeln will, ist nämlich das, was Zink, der Leiter des Instituts für inderdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld, gegenüber dem WDR beschrieb als Selbstradikalisierung von Menschengruppen via Internet. „Es ist eigentlich so, dass sie meinen, die Volksmeinung zu vollstrecken und ihre Community die Wahrheit gepachtet hat“, umschrieb der Extremismusforscher das Phänomen. In dem Falle fliegen also weder Fäuste noch Brandsätze, hierbei will man gemütlich und irgendwie anonymer als üblich vom heimischen Küchentisch oder dem Schreibtisch im Büro aus verbal jene vernichten, die einem selbst nicht ins Weltbild passen.

      Es sind oft also jene Leute, die behaupten, Medienvertreter seien ständige Lügner, die aber selbst keine Probleme damit haben, zu verbreiten, dass Anschläge wie in Tröglitz ein Versicherungsbetrug gewesen seien und bar jeder Realität verbreiten, „Biodeutsche“ hätten heute in Deutschland keine Rechte mehr und seien eine unterdrückte Minderheit.

      Tatsächlich trifft man in jenen Kreisen auch Frauen an, die in Facebook-Gruppen fast jedes Katzenfoto mit „süß“ kommentieren oder liken, jede Nachricht über ein entlaufenes Tier als sehr schlimm für die Halter und das Tier einstufen - zugleich aber über Asylbewerber im menschenfeindlichen Duktus herziehen und teils befürworten oder sogar dazu aufrufen, dieses „Pack“ zu bekämpfen. Beate Zschäpe in virtuell sozusagen.

      Der Begriff Terror kann vielerlei Bedeutungen haben. Die Serie von Brand- und Mordanschlägen im Deutschland der 1990er Jahre waren streng genommen schon eine Terrorserie. Wörterbücher erklären zum Begriff „terrorisieren“, dieses Handeln sei einerseits das Durchsetzen des eigenen „Willens“ mit Gewalt, das Schaden von anderen durch Gewalt und das Stören von Menschen durch „penetrante Aufdringlichkeit“. So gesehen hat Zink also Recht, längst agieren rechte Parteien und die Internet-SA im Sinne des Terrors.
      Die Feindbilder austauschbar

      Aktuell richtet sich die rechte Propaganda bevorzugt gegen Asylbewerber, was abermals an die 1990er Jahre erinnert. Damals gab es nur sehr selten offen zutage tretende Feindschaft gegenüber Muslimen. Erst nach den Anschlägen in New York 2001 entdeckten auch rechte Ideologen die Islamfeindschaft als etwas, was sich zwecks Agitation einzusetzen lohnte. Die Studie „Die Mitte im Umbruch“ verwies jedoch auf die Austauschbarkeit von Feindbildern bei Menschen, die fremdenfeindliche und rechtsextremistische Ansichten vertreten.

      „Im Jahr 2012 ist ein enormes Potenzial an islamfeindlicher Einstellung zu konstatieren. Es lohnt sich allerdings, immer wieder darauf hinzuweisen, dass die Gruppen, die entsprechende Ressentiments auf sich ziehen, auswechselbar zu sein scheinen. Ende der 1980er- und Anfang der 1990er- Jahre waren ’die Asylbewerber’ öffentlich den größten Anfeindungen ausgesetzt, davor waren es ‚die Gastarbeiter‘“, heißt es in besagter Studie.

      Diesbezüglich gibt es derzeit in Deutschland also einen Rollback - und wann die ersten Asylsuchenden oder von dem rechten Mob als solche eingeordnete Urlauber, Migranten, Gaststudenten und Wirtschaftsreisende hierbei zu Tode kommen, dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Denn natürlich gibt es sie wieder, jene Menschen, denen ein Shitstorm oder Aufmarsch nicht genügt oder die sich durch derlei befähigt und legitimiert fühlen, zur Tat zu schreiten. Brandsätze fliegen, Steine auf Helfer ebenso - und vereinzelt wird auch schon scharf geschossen.

      #terrorisme #extrême_droite #Allemagne #politique #histoire #SPD

    • Et Oola hoop, Barbatruc : Dati établit un lien entre la fusillade en Allemagne et la politique migratoire de Merkel
      https://www.lexpress.fr/actualite/monde/europe/dati-etablit-un-lien-entre-la-fusillade-en-allemagne-et-la-politique-migrat

      La candidate LR à la mairie de Paris, Rachida Dati, a estimé ce vendredi après les fusillades en Allemagne qu’Angela Merkel « paie au prix fort » l’accueil en 2015 de plus d’un million de migrants, dénonçant à ce sujet le « laxisme » de la maire socialiste de Paris Anne Hidalgo. 

      La chancelière allemande Angela Merkel « paie aujourd’hui au prix fort cette ouverture massive des frontières », dont elle « n’a pas mesuré les conséquences » et qu’elle a décidé « sans anticipation », a affirmé sur franceinfo l’ancienne ministre sarkozyste, interrogée sur la double fusillade à caractère raciste survenue jeudi à Hanau, qui a fait 9 morts.

  • The Pentagon lost track of $715 million in weapons and gear funneled to anti-ISIS allies in Syria
    https://taskandpurpose.com/syria-weapons-isis-pentagon-inspector-general-report

    Washington a perdu la trace de 715 millions de dollars d’#armes en #Syrie
    http://www.lefigaro.fr/international/washington-a-perdu-la-trace-de-715-millions-de-dollars-d-armes-en-syrie-202

    « Ce n’est pas une grande surprise », relate le site américain spécialisé dans les questions de défense Task and Purpose , qui rappelle qu’un précédent rapport, là aussi « accablant », d’Amnesty International, publié en mai 2017, avait conclu que les #États-Unis avaient perdu la trace d’un milliard de dollars de transfert d’armes aux forces de sécurité irakiennes et koweïtiennes.

    « Ce manque de responsabilité en matière d’équipements entre les forces américaines et d’autres pays étrangers ne fait qu’alimenter les capacités d’acteurs non étatiques comme l’État islamique », analyse Task and Purpose , suggérant que des groupes terroristes parvenaient à mettre la main sur une partie de ces armes.

    Le site de rappeler plusieurs précédents allant dans ce sens : en août 2017, les forces de sécurité irakiennes ont récupéré un lance-missiles antichar FGM-148 Javelin après avoir éliminé des djihadistes de l’État islamique dans la ville de Tal Afar. Le mois suivant, une vidéo de propagande de l’État islamique a montré un sniper djihadiste portant un fusil de précision Mk 14 de fabrication américaine.

    #terrorisme #pentagone

    • Le parquet fédéral, compétent dans les affaires de terrorisme, soupçonne une « motivation xénophobe » et s’est saisi de l’enquête.

      Après les attentats, un manifeste et une vidéo dans lesquelles le tueur présumé, Tobias R., évoque des « peuples à éliminer » ont été découvertes. Tobias R. a été retrouvé mort à son domicile pendant la nuit aux côtés d’un autre corps sans vie. Selon le quotidien Bild, il s’agirait de sa mère, âgée de 72 ans. Le tueur était de nationalité allemande et titulaire d’un permis de chasse.

      Le parquet semble un peu non-raciste et ne retient pas la piste du déséquilibre psychologique.
      #terrorisme #islamophobie #racisme #xénophobie #féminicide #chasse

  • Kabarettist Evers - „Das könnte ein Beruf werden, wo man nicht viel Arbeit mit hat“ (Archiv)
    https://www.deutschlandfunk.de/kabarettist-evers-das-koennte-ein-beruf-werden-wo-man-nicht.807.de.h

    Lechler: Sie hatten 1990 schon eine Vorlesebühne mitgegründet, „Doktor Seltsams Frühschoppen“, die ohne den Doktor Seltsam im Namen heute noch, jeden Sonntagmittag in Berlin Mitte stattfindet. 26 Jahre, das ist etwas mehr als Ihr halbes Leben. Was ist das Wichtigste, was sich in diesem Vierteljahrhundert in Ihrem Business verändert hat?

    Evers: Na ja, es gibt natürlich eine ganze Reihe Leute, wozu ich auch gehöre, wir haben damals alle angefangen, indem wir einfach auf die Bühne sind in unseren Alltagssachen und unsere Geschichten vorgelesen haben, und jetzt gibt es eine ganze Reihe Leute, die aus diesen Vorlesebühnen hervorgegangen sind, die doch recht bekannt geworden sind, sodass mittlerweile Leute, die in diese Vorlesebühnen gehen, auch diese Möglichkeit in Betracht ziehen, glaube ich, dass das was werden könnte, dass das richtig erfolgreich werden könnte. Auf diese Idee wären wir damals eigentlich gar nicht gekommen. Wir sind …!

    „Bin bis heute unglaublich gerne auf der Bühne“

    !Lechler:!! Ist das gut oder schlecht für den Ansatz und für die Arbeit?

    Evers: Es ist eigentlich gut. Also weil man von vornherein dann doch etwas realistischer an die Sache rangeht, weil damals, wir haben eigentlich grundsätzlich schon auch angefangen, weil wir dachten, man will irgendwas machen, das könnte auch ein Beruf werden, wo man nicht viel Arbeit mit hat, also wie man sich einigermaßen so lau durch das Leben dann schlendern kann. Schreibst du halt ein bisschen und machst ein bisschen und mussten dann feststellen, wie es ja viele Leute und wie Sie als Journalist ja sicher auch festgestellt haben, dass dieser Bereich eine tolle Arbeit ist, ein Riesenprivileg, wunderschön, nur keine Arbeit ist es überhaupt nicht. Es macht unfassbar viel Arbeit. Man hat sehr, sehr häufig 16- bis 18-Stunden-Tage, und das geht tatsächlich nur, wenn man es unglaublich gerne macht, mit großer Begeisterung und großer Freude.

    http://www.horst-evers.de

    #Berlin #cabaret #Doktor_Seltsam #terrorisme

  • En Turquie, les #universitaires subissent une répression d’ampleur inégalée

    Plus de 6 000 enseignants et chercheurs ont perdu leur poste à l’université ces dernières années, accusés, sans aucune explication, de « liens » ou « d’appartenance à un groupe terroriste ».

    #Tuna_Altinel, professeur de mathématiques à l’université Lyon 1, a été acquitté vendredi 24 janvier par le tribunal de Balikesir, une ville de la région de Marmara, en Turquie. Cet acquittement a eu lieu au terme d’un procès qui l’avait privé de ses élèves – il avait interdiction de quitter la Turquie – mais aussi de sa liberté, puisque le mathématicien a passé près de trois mois dans une prison turque, accusé de « propagande terroriste ».


    Même s’il a été acquitté, la décision ne doit pas faire oublier qu’au pays du président Recep Tayyip Erdogan, les universitaires subissent une répression d’ampleur inégalée.
    6 081 enseignants limogés

    En Turquie, 6 081 enseignants et chercheurs ont perdu leur poste à l’université ces dernières années. Ils ont tous été limogés, virés par décret dans les deux ans qui ont suivi le coup d’État manqué du 15 juillet 2016. Accusés, sans aucune explication, de « liens » ou « d’appartenance à un groupe terroriste ». Une partie d’entre eux (407, précisément) le savent : ils ont été punis pour avoir signé, en janvier 2016, une #pétition réclamant l’arrêt des violences dans le sud-est de la Turquie à majorité kurde. La plupart – et c’était le cas du mathématicien Tuna Altinel, qui affrontait en fait deux procès – ont été jugés pour « #propagande_terroriste » à cause de cette signature.

    Sauf qu’il y a six mois, le 26 juillet 2019, la #Cour_constitutionnelle turque a donné raison à ces « #universitaires_pour_la_paix », ainsi qu’ils se désignent eux-mêmes. Et pourtant, ils restent bannis de l’#enseignement_supérieur... alors qu’ils ont finalement été acquittés ! Or, être limogé, en Turquie, cela veut dire perdre son salaire, ses droits à la sécurité sociale et à la retraite, et toute possibilité d’enseigner à nouveau dans le public ou le privé. Ils n’ont plus qu’un seul recours : une commission d’état d’urgence, qui traîne à se prononcer pour finalement, souvent, rejeter les requêtes.

    Un « sentiment d’insécurité »

    Ces situations sont très difficiles pour ces enseignants, professionnellement et personnellement. C’est ce que raconte Hülya Dinçer. Cette francophone a été limogée en février 2017, alors qu’elle venait juste de terminer son doctorat en droit à l’université publique Marmara. Depuis quelques jours, la jeune femme travaille à nouveau au sein d’un Institut de recherche européen à Istanbul. Mais elle ne s’en cache pas : les trois dernières années ont été éprouvantes.

    C’est très difficile de se concentrer et de rester motivé pour la recherche dans une situation où vous êtes complètement privé de statut de chercheur, où vous n’avez aucune légitimité institutionnelle… Ce sentiment d’#insécurité quant à l’avenir me rend émotionnellement très fragile.

    Cette répression qui frappe les universitaires turcs provoque-t-elle ce qu’on pourrait appeler une « fuite des cerveaux » vers des pays plus accueillants ? Non, parce qu’être limogé, en Turquie, cela signifie aussi que votre #passeport est annulé. Vous ne pouvez pas quitter le pays, sauf à bénéficier d’une autre nationalité. C’est le cas de #Hülya_Dinçer. Grâce à sa double nationalité turco-bulgare, elle a pu se rendre à Paris dans le cadre d’une bourse post-doctorale accordée par le #programme_Pause, programme de soutien aux universitaires en danger instauré par le #Collège_de_France. Elle y est restée un an et huit mois.

    Cette liberté retrouvée n’a pas pour autant été une parenthèse enchantée : « Quand vous partez, certes vous pouvez travailler et vous avez la tranquillité d’esprit et les moyens de faire votre recherche, mais vous êtes beaucoup plus isolé ». Selon elle, « il y a une #solidarité en Turquie entre les universitaires, un soutien régulier qui vous permet de survivre, de garder espoir. Ça m’a beaucoup manqué et c’est une des raisons pour lesquelles j’ai toujours voulu rentrer. »

    Depuis quelques mois, certains universitaires limogés peuvent déposer une requête auprès du ministère de l’Intérieur pour tenter de récupérer leur passeport. Une requête à l’issue très incertaine. Mais c’est la seule avancée concrète en trois ans et demi pour ces milliers d’enseignants turcs.

    https://www.francetvinfo.fr/replay-radio/en-direct-du-monde/en-turquie-les-universitaires-subissent-une-repression-dampleur-inegale

    #université #Turquie #répression #terrorisme

  • [Des singes en hiver] # 8 : ’ Évaluation radicalisée ? ’
    http://www.radiopanik.org/emissions/des-singes-en-hiver/-8-evaluation-radicalisee-

    Enregistré le mardi 28 janvier 2020, à La Maison du livre, St-Gilles. Dans les prisons françaises, il existe des quartiers spécifiques destinés à évaluer les détenus « radicalisés » : les QER. S’y retrouve tout détenu inculpé pour des faits de #terrorisme mais aussi tout détenu dont l’administration estime qu’ils sont radicalisés. Pendant 4 mois, tous leurs faits et gestes, leurs lectures, leur correspondance, les entretiens avec leur visiteurs sont examinés à la loupe, disséqués et rapportés afin d’évaluer leur dangerosité. A l’issue de ces 4 mois, sur base de cette #évaluation, il est décidé de leur régime de détention. Dans l’énorme majorité des cas, ils sont envoyés en quartiers d’isolement, ou dans des unités pour détenus violents. Personne n’échappe au label « détenu dangereux ».

    Alors, à quoi bon évaluer ?

    Qui (...)

    #radicalité #questionnaires #pré-crime #terrorisme,radicalité,questionnaires,pré-crime,évaluation
    http://www.radiopanik.org/media/sounds/des-singes-en-hiver/-8-evaluation-radicalisee-_08090__1.mp3

  • The Sunshine Project
    https://sites.google.com/site/bioterrorbible/sunshine-project/about

    BIOTERRORBIBLE.COM: The Sunshine Project was a foundation funded program that existed in Europe and the United States from 2000 until 2008. While its purpose was never clearly defined, it acted as a source of information in respect to the highly illegal and highly unethical scientific practices occurring in the field of microbiology, specifically in bio-terror and bio-weapons research. The Sunshine Project will likely be trotted out in the media post pandemic to shine light on (demonize and blame) the United States for ultimately allowing an environment of underground bio-related research to flourish.

    Title: Sunshine Project
    Date: 2012
    Source: SunshineProject

    Disclaimer: As of 1 February 2008, the Sunshine Project is suspending its operations. Although this website is no longer updated, it remains online as an archive of our activities and publications from 2000 through 2008. If you have any questions, please contact us by e-mail at tsp@sunshine-project.org. Thank you for your interest.

    Sunshine So Far: A Brief History of the Project
    The Sunshine Project came into existence when Jan van Aken, a German biologist, crossed paths with Edward Hammond, an American policy researcher, and Susana Pimiento, a Colombian lawyer working in the US. Finding that we shared an intense commitment to avert the dangers of new weapons stemming form advances in biotechnology, we came together to form a small new international non-governmental organization to work on biological weapons issues.

    But van Aken had a head start. In late 1999, he formed the Sunshine Project, e.V., a German non-profit association. The Project’s name, a suggestion by van Aken’s former co-worker Charles Margulis, is a reference to the fact that many biological weapons are quickly broken down and rendered harmless by exposure to bright sunlight.

    Following telephone, e-mail, and finally, face-to-face conversations that started in late 1999, in early 2000 we made the decision to bring our activities together. With a joint program and commitment to build an international team and organization, Hammond and Pimiento set about establishing the Sunshine Project in the US as a non-profit corporation.

    We assembled offices in Seattle, Washington and Hamburg, Germany. In April 2000, the Project began program work in earnest.

    Initial funding was generously provided by the Hatzfeldt Foundation, the HKH Foundation and C. Deans Crystle Foundation to take up a three part work agenda on biological weapons: human genomics, treaty compliance, and biotechnology in the drug war. (Please see our program descriptions on this website for more detailed information.)

    First out of the gate was the Project’s work on biological weapons designed to eradicate illicit crops. The Project is seeking a global ban on the use of biological agents in forced crop eradication. The Sunshine Project brought this issue into the intergovernmental limelight in May, 2000 in advocacy efforts at the UN Biodiversity Convention’s meeting in Nairobi, Kenya.

    In addition to a number of press releases and publications, the Project followed this initial advocacy work by cosponsoring two seminars on biological crop eradication in Quito, Ecuador and Bogotá, Colombia in October, 2000.

    The seminars in South America forged an alliance to stop the use of biological weapons in drug crop eradication between very diverse nonprofit groups working on human rights, indigenous peoples’ rights, peace, drug policy, environment, biotechnology, and biological weapons.

    The Project’s work on treaty compliance is also underway. The Project is seeking a reinforced international consensus against biological weapons.

    The Project is raising questions about certain uses of genetic engineering in defensive biological weapons research and is sparking much-needed public debate on the limits of military use of biotechnology and dangers of some types of defensive research conducted in Western countries.

    For example, research conducted by the Sunshine Project revealed that the German Army is experimenting with antibiotic resistant tularemia bacteria, a project that has been heavily criticised in the German media. Despite being a defensive project, we consider it to be highly critical as it has obvious offensive applications.

    In late September, 2000, the Project’s US office moved from Seattle to Austin, Texas. The Sunshine Project has a number of publications and activities planned for 2001, including seminars in Europe, the US, and briefings for intergovernmental meetings.
    Please visit our website and consider joining our news listserver to keep in touch.

    Director of the US Office of the Sunshine Project
    Edward Hammond is Director of the US Office of the Sunshine Project. He was born in San Antonio, Texas and holds two Master’s degrees from the University of Texas at Austin. Hammond has worked on biotechnology-related policy since 1993. From 1995-1999, he was Program Officer for the Rural Advancement Foundation International (RAFI, now the ETC Group). Hammond is a member of the Pugwash Study Group on the Chemical and Biological Weapons Conventions. Hammond directs the Sunshine Project in the US and manages its research program on biodefense, incapacitants, and other issues.

    Email:
    hammond@sunshine-project.org

    Address:
    PO Box 41987
    Austin TX 78704 USA
    Director of the Sunshine Project Germany
    Jan van Aken is Director of the Sunshine Project Germany. He is native of Hamburg and holds a PhD in cell biology (Hamburg University). A former campaigner for Greenpeace Germany, he has worked for more than fifteen years to analyse the threats of genetic engineering to human relations, health and the environment. van Aken is a member of the Pugwash Study Group on the Chemical and Biological Weapons Conventions and is a trained weapons inspector (biological) on the roster of the United Nations Monitoring, Verification and Inspection Commission (UNMOVIC).

    Email:
    van.aken@sunshine-project.org

    Address:
    Scheplerstrasse 78
    22767 Hamburg
    Germany

    To date, the Sunshine Project has received support from the following German and US foundations:

    Arca Foundation: For participation in NGO networking on monitoring of the BWC

    Ben & Jerry’s Foundation: For collaborations to monitor the US biodefense program

    Berghof Stiftung: For research and awareness building about bioweapons in Germany

    C. Deans Crystle Foundation: For general support and work on Agent Green

    Educational Foundation of America: For work to promote constructive US engagement in the BWC

    German Peace Research Foundation (DSF): For an assessment of multilateral biosafety and other treaty processes relevant to the BWC

    Hatzfeldt Stiftung: For research into genetic engineering and biological weapons

    Heinrich Böll Stiftung: For a seminar on Agent Green in Quito, Ecuador

    HKH Foundation: For general support and work on Agent Green and human genomics

    JoMiJo Foundation: For general support

    Pettus Crowe Foundation: For general support

    Ploughshares Fund: For the Bioweapons and Biodefense Freedom of Information Fund (www.cbwtransparency.org)

    The Fund for Drug Policy Reform of Tides Foundation: For work to prevent the use of biological agents in drug crop eradication

    #virus #bioligie #politique #science #capitalisme #terrorisme

  • Frédéric Veaux, le nouveau patron de la #Police : une vieille connaissance (#Tarnac)
    http://www.davduf.net/frederic-veaux-le-nouveau-patron-de-la-police-une

    Frédéric Veaux était un des adjoints du « Squale » (Bernard Squarcini) du temps de la Direction centrale du Renseignement Intérieur (DCRI), au moment du départ de l’affaire dite « de Tarnac » (qui sera, en fait, celle de @Place_Beauvau et des médias). Chef de la Sous-direction anti terroriste. Dans mon souvenir, c’était pas le fol amour entre les deux. « Affaire » dite »de Tarnac » qui fut, bien sûr, aussi et avant tout, celle de la justice anti terroriste en roue libre, et dont certaines méthodes, (...) #Tarnac,_magasin_général

    / Une, Police, #Terrorisme

  • L’organizzazione Gladio

    Wikiradio del 24/10/2017 - Rai Radio 3
    https://www.raiplayradio.it/audio/2017/10/LOrganizzazione-Gladio---Wikiradio-del-24102017-861d2451-d5c6-4c03-845f

    Il 24 ottobre 1990 #GiulioAndreotti, all’epoca presidente del Consiglio italiano, rivela alla Camera dei Deputati l’esistenza dell’organizzazione #Gladio con Gianni Barbacetto

    Repertorio:

    –Frammenti da STORIA DELLA PRIMA REPUBBLICA - 2005 Testimonianza di Giulio Andreotti - Archivio Rai;
    – TG3 SPECIALE Senato: dichiarazioni Andreotti alla Camera dei Deputati sull’Organizzazione Gladio - Archivio Rai;
    – TV7 2013 - ricordi di F. Cossiga e G.Andreotti sulla questione Gladio - Archivio Rai;
    – Tribuna Politica 1990 - intervista speciale ad Andreotti - dicembre 1990 Archivio RAI

    #podcast #wikiradio #RaiRadio3 #italie #Staybehind #cia #sisme #anticommunisme #europe #francescoCossiga #GiovanniDeLorenzo #PageNoirItalie #terrorisme

  • Coup d’État sur la « #loi_haine »

    La #loi « contre la haine » s’est transformée en loi sécuritaire au nom de la lutte « anti-terroriste ». Ce bouleversement a été acté hier à 22h30, par un #amendement (http://www.assemblee-nationale.fr/dyn/15/amendements/2583/AN/161) de dernière minute proposé par le gouvernement et adopté par les députés serviles de l’Assemblée nationale. Ce #coup_de_force du gouvernement, imposé in extremis, est une nouvelle démonstration d’#anti-parlementarisme. L’honneur des députés exige qu’ils rejettent la loi dans son ensemble.

    Alors que la loi exigeait initialement de retirer les #contenus_illicites en 24 heures, elle impose désormais aux #plateformes de retirer en une heure les contenus que la #police lui signalera comme relevant du #terrorisme ou d’#abus_sur_mineurs. La police décidera seule des contenus relevant du terrorisme – sans le contrôle d’un juge. On l’a déjà vu abuser illégalement de ce pouvoir pour qualifier des propos militants de « terroristes » afin de les faire censurer – la justice avait alors attendu plus d’une année pour dénoncer ces abus de la police.

    De plus, alors que la loi ne concernait initialement que les plateformes ayant plusieurs millions de visiteurs par mois (Facebook, Twitter, Youtube…), les nouvelles mesures « anti-terroristes » visent désormais n’importe quelle plateforme, de toute taille. Il pourra s’agir du forum de n’importe quel site de presse, d’une plateforme militante, d’un petit hébergeur associatif ou de tout nœud d’un réseau social décentralisé tel que Mastodon ou PeerTube.

    Le délai d’une heure est matériellement impossible à respecter pour la grande majorité des plateformes Web (typiquement pour les signalements qui leur seraient faits de nuit). Ces plateformes n’auront d’autres choix que de fermer boutique ou de déléguer leur modération aux outils de censure automatisée fournis par Google et Facebook. Dans tous les cas, les grands vainqueurs seront ces deux dernières entreprises, dont la concurrence sera anéantie ou mise sous leur joug.

    Enfin, alors que la loi initiale ne prévoyait que des #sanctions financières, les nouvelles mesures prévoient des sanctions concrètes, drastiques. Si une plateforme ne censure pas un contenu dans l’heure qui suit sa notification par la police, la police pourra exiger que les fournisseurs d’accès à Internet empêchent l’accès à cette plateforme depuis la France.

    Une concentration totale des pouvoirs

    La #concentration_des_pouvoirs dans les mains de la police est totale : c’est à la fois elle qui décide quelles plateformes attaquer, qui qualifie un contenu comme étant illégal et qui met en œuvre sa sanction. L’ensemble du Web français est à sa merci.

    Si la police était mal intentionnée, il lui suffirait de publier anonymement et au milieu de la nuit des messages « terroristes » sur les plateformes de son choix pour les faire censurer (car presque aucune plateforme ne peut avoir des modérateurs réveillés toute la nuit pour répondre dans l’heure à la police). Rien dans la loi n’empêche de tels abus.

    Notons que cette situation n’est pas entièrement nouvelle : c’est la loi anti-terroriste de 2014 qui avait créé ce dispositif de #censure_policière. À l’époque toutefois, le délai pour répondre à la police était de 24 heures. Il passe aujourd’hui à #1_heure, démultipliant les risques d’abus.

    Un coup de force anti-parlementaire

    Le Parlement n’a jamais eu l’occasion de débattre des dangers de ce nouveau délai d’une heure imposé à l’ensemble du Web. Le Parlement n’a même pas eu l’occasion d’en prendre connaissance. Pendant des mois de débats sur la proposition de loi « contre la haine », le Parlement n’a parlé que de sujets bien éloignés du terrorisme. Ce n’est qu’au dernier moment, en séance publique lors de la 2ème lecture à l’Assemblée nationale, et alors que le sujet n’avait pas été abordé en commission des lois, que le gouvernement est parvenu à lui imposer ces changements, par surprise et par ignorance. Il aurait pourtant fallu en débattre pendant des mois, en auditionnant des dizaines d’acteurs, pour prétendre respecter nos principes démocratiques.

    La situation a tout pour rappeler un autre dossier : le règlement européen contre les contenus terroristes, qui prévoit lui aussi un délai de retrait en #une_heure. L’an dernier, la Commission européenne et les États membres avaient exercé une terrible pression sur le Parlement européen pour qu’il adopte en première lecture un texte en urgence avant les élections européennes (voir notre page de campagne : https://www.laquadrature.net/censureterro). Tout avait été fait pour empêcher un véritable débat, mais il avait pu au moins durer quelques semaines – permettant notamment de limiter la censure policière par l’autorisation préalable d’un juge ou d’une autorité indépendante (et la loi française serait ici contraire à la position du Parlement européen).

    Hier, le débat n’a pas même eu lieu.

    Le gouvernement semble s’être lassé de la comédie démocratique. L’avis des parlementaires n’a plus aucune conséquence sur le processus législatif : à quoi bon leur permettre de s’en faire un ? Autant gagner du temps et leur demander de tout signer à la dernière minute et sans leur expliquer.

    Si les députés ont encore un semblant de respect pour leurs fonctions démocratiques, ils doivent s’opposer à cette proposition de loi. Au moins du fait que le gouvernement a entièrement nié et insulté celles-ci hier. Et du fait, aussi, que le gouvernement a manipulé diverses volontés et associations luttant contre la haine afin de dévoyer au final la loi vers ses objectifs purement sécuritaires.

    Formellement, l’Assemblée nationale doit encore décider d’adopter ou non cette proposition de loi dans son ensemble aujourd’hui. Tout député ne qui ne votera pas contre cette loi actera que le gouvernement l’a démis de ses fonctions.

    https://academia.hypotheses.org/8795
    #sécurité #terrorisme #anti-terrorisme #censure #réseaux_sociaux #internet

    ping @isskein @karine4 @reka @simplicissimus @davduf @daphne @marty @mathieup

  • Un Monty Python contre « la guerre au terrorisme ». Hommage à Terry Jones | Damien-Guillaume et Marie-Blanche Audollent
    http://lmsi.net/Un-Monty-Python-contre-la-guerre-au-terrorisme

    Au début des années 2000, à l’heure où grands médias et dirigeants socialistes nous invitaient à nous rallier au « blairisme », Terry Jones consacra un brulôt à la Croisade américaine contre « le terrorisme » qui constitua, à nos yeux, une formidable alternative : un « autre modèle anglais », « notre modèle anglais à nous ». Ce livre fut en effet exemplaire à plus d’un titre : composé de chroniques courtes et d’une lecture aisée, il proposait une analyse de la novlangue « bushienne », aussi minutieuse que celle d’un Viktor Klemperer [1] ou d’un George Orwell [2], avec en prime la verve comique des Monty Python - dont Terry Jones fut l’un des fondateurs et des principaux animateurs. Ce qui était remarquable, surtout, et difficilement imaginable au pays de Philippe Val [3], c’est qu’un « amuseur public » (...)

  • Polizei entschlüsselt Todesliste von Berliner Neonazis
    https://m.tagesspiegel.de/berlin/ermittlungserfolg-zur-neukoellner-anschlagsserie-polizei-entschluesselt-todesliste-von-berliner-neonazis/25429114.html

    13.01.2020, von Alexander Fröhlich

    Die Linke-Abgeordnete Anne Helm wurde jahrelang ausgespäht. Nun die Gewissheit: Helm steht auf einer Neonazi-Feindesliste, die die Polizei nun fand
    ...
    Seit 2010 kommt es in Neukölln immer wieder zu Anschlägen – auf Autos, auf Cafés, auf Wohnungen und auf Buchhandlungen. Seit 2016 wurden laut Bezirksamt mehr als 50 rechtsmotivierte Angriffe in Neukölln verübt, davon 16 Brandanschläge. Im März 2019 wurden Morddrohungen gegen namentlich benannte Bürger an Wände gesprüht. Opfer waren Menschen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren.

    #Berlin #extrême_droite #terrorisme

  • « #Attentat », « #terrorisme » : des notions à géométrie variable

    Malgré les troubles psychiatriques de son auteur, le Parquet national antiterroriste s’est saisi de l’attaque mortelle de Villejuif. En octobre, il l’avait aussi fait pour la tuerie à la préfecture de police de Paris. Mais pas pour l’attentat contre la mosquée de Bayonne. Comment expliquer ces différences de traitement ?

    https://www.mediapart.fr/journal/france/050120/attentat-terrorisme-des-notions-geometrie-variable
    #terminologie #vocabulaire #mots #justice

  • Dans un jeu où il y a beaucoup de menteurs, le PM irakien accuse les USA de l’avoir trompé en le faisant inviter Qassem Soleimani au prétexte d’une négociation, voyage qui allait permettre l’assassinat du responsable iranien...

    Joshua Landis sur Twitter : “Iraqi Prime Minister AbdulMahdi accuses Trump of deceiving him in order to assassinate Suleimani. Trump, according to P.M. lied about wanting a diplomatic solution in order to get Suleimani on a plane to Baghdad in the open, where he was summarily executed.… https://t.co/MhJoQknUsC
    https://twitter.com/joshua_landis/status/1213862027426447361

    #irak #terrorisme_US

  • Attaque de Villejuif. L’assaillant présentait des « troubles psychologiques »
    AFP. Publié le 03/01/2020 à 20h04
    https://www.ouest-france.fr/societe/faits-divers/attaque-de-villejuif-l-assaillant-presentait-des-troubles-psychologique

    Nathan C., l’auteur de l’attaque au couteau qui a fait un mort et deux blessés vendredi à Villejuif souffrait de "troubles psychologiques" et n’était pas connu pour radicalisation, mais des "éléments liés à la religion" ont été retrouvés dans ses effets, a-t-on appris de sources concordantes.

    Le jeune homme de 22 ans, qui a été tué par des policiers après l’attaque, était "connu pour des faits de droit commun, mais inconnu des services spécialisés de renseignement", ont ajouté ces sources proches du dossier.

    Le "profil psychiatrique" de cet homme né aux Lilas (Seine-Saint-Denis) a été "confirmé" par sa famille et par des établissements psychiatriques, a indiqué le parquet de Créteil.

    Un sac lui appartenant a été retrouvé "à plusieurs centaines de mètres" du lieu de l’attaque, contenant sa carte bancaire ainsi que des "éléments religieux […] laissant penser qu’il était converti à l’islam", a confirmé le parquet.
    Une enquête ouverte pour « assassinat et tentatives d’assassinat »

    Vers 14 h vendredi, cet homme a poignardé des passants dans le vaste parc des Hautes-Bruyères, situé dans cette commune de proche banlieue sud de Paris. Il a tué un homme de 56 ans et blessé gravement sa compagne âgée d’une quarantaine d’années mais dont les jours n’étaient plus en danger. Une femme de 30 ans a également été plus légèrement blessée, a indiqué le parquet.

    Nathan C. a ensuite été abattu par des policiers dans la commune voisine de l’Haÿ-les-Roses.

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    Christophe Castaner
    ‏Compte certifié @CCastaner
    https://twitter.com/CCastaner/status/1213127701210505216

    Nos forces de sécurité et secours sont intervenues à Villejuif avec réactivité, sang-froid et professionnalisme.
    Avec @NunezLaurent, je leur adresse ma reconnaissance.
    En pensée avec les familles des victimes que j’assure de ma solidarité.
    L’enquête devra établir les faits.

    • Deux dysfonctionnements :
      1) le suivi médical de Nathan C. défaillant, Il faudrait qu’Agnès Buzyn enquête pour savoir quels sont les difficultés dans les services de psychiatrie.
      2) Castaner devrait revoir les protocoles pour la réactivité, le sang-froid et le professionnalisme des forces de sécurité. Il me semble que cela aurait été de maîtriser l’assaillant vivant.

      La folie s’épanouissant par manque de soignants dans les services, la solution proposée sera-t-elle d’armer les soignants pour régler le problème en amont ?

    • Abattre des criminels lors d’opération de police, c’est un échec... Ça montre déjà que des forces de police, nombreuses et formées, ne sont pas capables d’arrêter un mec isolé sans le tuer. Ce genre de trucs à l’américaine fait plaisir au public mais prive ensuite d’informations sur les faits et l’amont... Et puis ça rétablit tranquillement la #peine_de_mort sans qu’on s’en inquiète.
      #police #terrorisme #santé_mentale #psychiatrie #hôpital

  • Remi Brulin sur Twitter : "January 1, #1982: Lebanon. A packed stadium. Bombs have been positioned where the PLO leaders will be seated. Bigger bombs are outside, ready to target panicked survivors This is #Olympia_2. One crazy operation in the Greatest “Terrorist” Campaign You Never Heard About

    #THREAD" / Twitter
    https://twitter.com/RBrulin/status/1212429497351462912

    #Liban #sionisme #terrorisme #massacre #civils #victimes_civiles #impunité #silence #complicité « #communauté_internationale »
    #mensonges #propagandes #chutzpah #sans_vergogne #miroir_de_la_jungle

  • Bolivian minister seeks Israel help in fighting alleged leftist ’terrorism’ - Reuters
    https://www.reuters.com/article/us-bolivia-politics-security-idUSKBN1YA28V

    Bolivia’s interim government wants Israel to help local authorities fight “terrorism” in the South American country, the interior minister told Reuters on Friday, alleging plots by Venezuelan President Nicolas Maduro and other leftists to destabilize regional governments. (...) “We’ve invited them to help us. They’re used to dealing with terrorists. They know how to handle them,” Murillo said of the Israelis. “The only thing we want is to bring peace.”

    #israël #terrorisme #amérique_latine

  • APRES L’ETAT D’URGENCE LES MUSULMANS FONT FACE A L’ETAT DE VIGILANCE | Le Club de Mediapart

    “Cette méthode, nous allons l’appliquer à l’ensemble des départements pour mener une reconquête républicaine. Je vais mobiliser tous les services de l’État, précise le ministre de l’intérieur. Les préfets devront utiliser tous les outils à leur disposition, comme les contrôles de l’hygiène ou de l’accessibilité, la réglementation des activités sportives ou de l’accueil des mineurs, la lutte contre les fraudes. Nous avons fermé plus de mosquées radicales en utilisant la législation de droit commun qu’à travers la loi de lutte contre le terrorisme”.

    https://blogs.mediapart.fr/abdourahmane/blog/301119/apres-letat-durgence-les-musulmans-font-face-letat-de-vigilance

    #rhétorique_guerrière #islam #domination #gouvernementalité #Etat_d'urgence

  • #France takes aim at Saudi over failed West Africa commitments | Article [AMP] | Reuters

    It was a rare rebuke by France of its Saudi ally and comes almost two years after French President Emmanuel Macron had personally asked Saudi Arabia’s Crown Prince Mohammed bin Salman to contribute to the force and prove the kingdom’s intention to tackle extremist ideology.

    France, the former colonial power in the region, intervened in Mali in 2013 to drive out Islamist militants who had occupied the north, but rather than stabilizing the region, the situation has progressively worsened.

    #Sahel #Afrique #Arabie_saoudite #terrorisme

  • Remembering The 1989 #Massacre Of Jesuits In El Salvador : NPR
    https://www.npr.org/2019/11/15/779628824/remembering-the-1989-massacre-of-jesuits-in-el-salvador

    HAJEK: The Jesuit murders drew the world’s attention to a crisis in El #Salvador, and Congress faced mounting pressure to end American support of a brutal military regime. A U.N.-sponsored report in 1993 concluded that the Jesuits were killed by a Salvadoran army battalion trained and equipped by the United States. As for Lucia Cerna, sitting in her living room 30 years later, she still wonders if she could have somehow changed the hearts of the soldiers who killed her friends.

    [...]

    HAJEK: During the 1980s, the United States sent over $4 billion to El Salvador’s anti-communist military regime. But El Salvador’s military, supported by the U.S., kidnapped, tortured and killed innocent civilians.

    #etats-unis #terrorisme #civils #victimes_civiles