• Biosphere 2: Das Menschenexperiment unter Glas
    https://diasp.eu/p/11642797

    Biosphere 2: Das Menschenexperiment unter Glas

    https://1e9.community/t/biosphere-2-das-menschenexperiment-unter-glas/5186

    Vor fast 30 Jahren startete in der Wüste von #Arizona ein unvergleichliches Experiment. Acht Menschen ließen sich in einer überdachten Nachbildung verschiedener Biotope einsperren. Der Versuch sollte beweisen, dass es möglich ist, auf anderen Planeten eine neue Erde zu schaffen. Doch schon bald wurde die Luft knapp und das #Experiment zum Skandal. Denn hinter der Biosphere 2 standen nicht #Wissenschaftler, sondern eine #Theatergruppe. Und dann kam auch noch Trump-Berater #Steve_Bannon.

    Von Michael Förtsch

    Es sind Szenen wie aus einem #Science-Fiction-Film. Acht Menschen in futuristischen Overalls stehen aufgereiht vor einem riesigen Gebäude, das an ein (...)

    • ... einem riesigen Gebäude, das an ein überdimensioniertes Gewächshaus erinnert. Hinter den Glasscheiben lassen sich Schlingpflanzen, Palmen und andere exotische Gewächse erspähen. Während Medienvertreter mit Filmkameras und Fotoapparaten um die Leute in den Overalls herumschwirren, gehen diese durch eine enge Stahlluke ins Innere des Gebäudes. Sie winken noch einmal, um sich zu verabschieden, als ob sie eine lange Reise antreten würden. Dann schwingt hinter ihnen eine dicke Stahltür zu, die mit einem Ruck an einem Hebel verschlossen wird. Sie durchquere eine Luftschleuse. „Es ist ein unglaublicher Moment“, sagt ein Mann aus der Gruppe. „Die Zukunft beginnt hier.“

      Obwohl diese Bilder, die nur noch in VHS-Qualität zu finden sind, sehr an eine Hollywood-Filmproduktion erinnern, sind sie echt. Tatsächlich ließen sich Anfang der 1990er-Jahre acht Menschen auf ein wahnwitziges Experiment ein. In der Wüste von Arizona ließen sie sich in die Biosphere 2 einschließen, eine unter Glas und Stahl eingeschlossene Kunstwelt, die eine zweite Erde simulieren sollte – in Vorbereitung und der Hoffnung, irgendwann auf Raumschiffen und anderen Planeten Mini-Versionen unsere Heimatwelt aufbauen zu können. Jedoch verlief das Experiment alles andere als problemlos – und brachte die Probanden, ihre körperliche und ihre geistige Gesundheit an den Rand des Zusammenbruchs.

      Es ist ein unglaublicher Moment. Die Zukunft beginnt hier.

      Heute scheint das kuriose und einst weltweit mit Interesse verfolgte Projekt vergessen – oder höchstens als spektakulärer Fehlschlag in der kollektiven Erinnerung. „Ich hatte jedenfalls nichts davon gewusst – bis ich mit meiner Recherche anfing“, sagt Matt Wolf gegenüber 1E9, der mit Spaceship Earth eine umfangreiche Dokumentation über die Geschichte von Biosphere 2 gedreht hat. Tatsächlich wird erst in Rückschau klar, wie gewagt, sonderbar und zugleich auch wegweisend der Versuch war. Entsprungen ist die Idee nämlich keiner wissenschaftlichen Fachgruppe oder einer Universität, sondern etwas, das manche durchaus als Theatertruppe oder Sekte bezeichnen könnte.

      Es begann mit John

      Zwei Jahre reiste der Ingenieur, Metallurg und Harvard-Absolvent John Polk Allen Anfang der 1960er-Jahre durch die Welt. Er hatte eine durchaus erfolgreiche Karriere bei Forschungs- und Industrieunternehmen wie dem Battelle Institute, der Allegheny Ludlum Steel Corporation und der Development and Resources Corporation begonnen. Aber er gab sie auf, um stattdessen die Ursprünge und Lehren von Stammeskulturen in Nepal, Thailand, Singapur, Vietnam, den Philippinen und anderen Ecken der Welt zu studieren. Als er wieder in die USA zurückkehrte, wollte er nicht in sein altes Leben zurück, sondern sich Kunst, Kultur, dem Leben und der Erde verschreiben.

      Daher kaufte Allen 25 Kilometer südlich von Santa Fe in New Mexico ein billiges Stück Land, wo er fortan mit Gleichgesinnten alternative Kultur-, Gesellschafts- und Lebensformen erforschen wollte. Tatsächlich entstand auf dem trockenen Boden binnen weniger Jahre die sogenannte Synergia Ranch , ein wilder Mix aus Ökodorf und Gegenkultur -Kommune, der insbesondere durch die von Allen gegründete Gruppe namens Theatre of All Possibilities einiges Aufsehen erregte. Das Theatre of All Possibilities war, wie der Dokumentarfilmer Matt Wolf beschreibt, „zu Anfang wirklich eine Theater- und #Aktionskunst -Gruppe“.

      Die Truppe wurde von John Allen selbst geleitet, und zwar, je nachdem, wer über die Jahre befragt wurde, entweder mit sanfter Hand oder unbarmherziger Härte . Allen schrieb Stücke und erdachte Performances, die die Mitglieder aufführten und organisierte Vorträge von Wissenschaftlern, Philosophen und Denkern, denen alle beiwohnten. Aber nach und nach habe sich die Gruppe „in immer praktischere Unternehmungen verstrickt“, wie Wolf erzählt. Oder, wie Mark Nelson, einer von Allens Weggefährten in der Dokumentation sagt: „#Kunst? #Geschäft? #Ökologie? #Technologie? Wir wollten das alles tun!“

      In der Zeit zwischen den Vorstellungen machte die Truppe daher das öde Land der Synergia Ranch fruchtbar, konstruierte eine Halle nach Vorbild der Buckminster-Fuller-Kuppeln und ging dann nach Oakland, Kalifornien um ein Schiff zu konstruieren: die rund 25 Meter lange RV Heraclitus . Die wurde unter Leitung der zu dieser Zeit gerade einmal 19-jährigen Margret Augustine aus einem Holzrahmen, Ferrozement, Metallschrott und einem alten Dieselmotor gebaut. Keiner der Beteiligten hatte Erfahrung. Dennoch stach das Schiff 1975 in See. Mit ihr segelte das Theatre of All Possibilities, das zwischenzeitlich für seine Forschungsprojekte die seriöser klingende Stiftung Institute for Ecotechnics gegründet hatte, um die Welt – und startete allerorten allerlei Projekte.

      Die Mitglieder riefen eine Kunstgalerie in London ins Leben, errichteten ein Hotel in Kathmandu, betrieben eine Viehfarm in Australien, arbeiteten mit der Universität von Mumbai, pflanzten Bäumen und beackerten erfolgreich eine Farm in Puerto Rico. Sie beobachteten Wale in der Antarktis, sammelten Forschungsdaten über die Tiere im Amazonas und dokumentierten Korallenriffe in den Tropen. „Wir tourten um die Welt“, sagt Allen in der Dokumententation Spaceship Earth. „Wir waren überall.“

      […]

      #arts #théâtre #expérience #futurisme #hollywood #médias
      #confinement #isolement #science
      #biosphère #oxygène
      #autarcie #autosuffisance #utopie #dystopie

      #auf_deutsch

  • Mishimas verstörend schönes Japan | Stadt Land Kunst (01/09/2020) J...
    https://diasp.eu/p/11581911

    Mishimas verstörend schönes Japan | Stadt Land Kunst (01/09/2020)

    Japan ist ein Land von komplexer Anmut. Der Moderne zugewandt, hat es sich zugleich zahlreiche Traditionen bewahrt. Dieser kulturelle Reichtum zeichnet auch das Werk eines der größten japanischen Schriftsteller des 20. Mishimas verstörend schönes Japan - Stadt Land Kunst (01/09/2020) - Die ganze Doku | ARTE

  • Bananas (and kings) de Julie Timmerman : l’emprise d’une multinationale - Théâtre Paris Théâtre La Reine Blanche
    https://www.journal-laterrasse.fr/focus/bananas-and-kings-de-julie-timmerman-lemprise-dune-multinationale

    Création / Texte et mise en scène Julie Timmerman
    Publié le 6 août 2020 - N° 286

    Instruire, émouvoir, bouleverser, divertir : en s’appuyant sur l’Histoire, Julie Timmermann et sa compagnie L’Idiomécanic Théâtre réfléchissent notre monde. Présentée à partir du 9 septembre au théâtre La Reine Blanche, leur nouvelle création opère un zoom circonstancié sur la United Fruit Company.

    Depuis la création de votre compagnie L’Idiomécanic Théâtre en 2008, avez-vous exploré un champ particulier de questionnements ?

    Julie Timmerman : Nous avons toujours créé des spectacles qui éclairent les combats individuels contre les diktats sociaux, moraux, religieux ou politiques visant à enfermer l’homme. Ce champ de recherche infini, d’une grande diversité, s’avère captivant. Il n’est pas nouveau ! Depuis l’Antiquité et L’Orestie d’Eschyle, le théâtre s’empare de la question de la démocratie. Mon premier spectacle, Un jeu d’enfants (2008) de Martin Walser, pose un regard cynique sur la révolte inaboutie des fils à travers un conflit générationnel en 1968. Etonnamment la United Fruit Company y était déjà citée ! Ensuite, Words are watching you s’inspire de la “novlangue“ dans 1984 de George Orwell et dissèque la manipulation par le langage. Puis La Sorcière d’après Jules Michelet met en scène une femme en lutte contre le pouvoir de l’Eglise, à l’instar de Rosmersholm, magnifique pièce d’Ibsen où le désir de liberté se heurte au poids des héritages. Enfin, je me lance dans l’écriture avec Un démocrate, qui expose les mécanismes de manipulation des masses, aujourd’hui complété par Bananas (and kings), qui resserre la focale sur la United Fruit Company et son emprise en Amérique centrale. Ces deux volets complémentaires sur la démocratie peuvent être vus indépendamment l’un de l’autre. Le parcours de la compagnie dessine un sillon qui, en questionnant les enjeux de la démocratie, interroge les freins à la liberté et la justice.

    Pourquoi vous appuyez-vous sur des faits réels pour mettre en scène les fragilités de la démocratie ?

    J.T. : S’inspirer de l’Histoire permet à la représentation de fournir des outils de réflexion fondés sur des faits vérifiés, incontestables. Plutôt que poser plus ou moins adroitement la question de savoir si nous sommes aujourd’hui vraiment en démocratie, s’appuyer minutieusement sur le déroulé des événements passés nourrit l’enquête : le passé éclaire le présent. Nous voulons penser ensemble grâce à l’Histoire sans donner de leçon. Pendant des mois, j’ai effectué des recherches afin de pouvoir créer un théâtre documenté, et non pas documentaire, car il se raconte comme une fiction. Certains spectateurs de Un Démocrate nous ont confié trouver tel ou tel fait ou personnage exagérés, alors même que tout ce qui était dit était vrai ! La pièce retrace le parcours de Edward Bernays (1891-1995), pionnier des techniques de marketing et de manipulation de masse, qui a vendu indifféremment savons, cigarettes, Présidents et coups d’état de la CIA. Inspiré par la technique des associations d’idées qu’utilise son oncle Freud à des fins thérapeutiques, il l’applique pour façonner les comportements. Il parvient par exemple à faire fumer les femmes en associant la cigarette à l’idée de liberté. Au Guatemala, il met au point une guerre psychologique contre le président réformiste Jacobo Arbenz. Les instruments de la propagande y font leurs preuves, en écho direct au processus de fabrication du consentement tel qu’énoncé par Noam Chomsky. Notre nouvelle création, Bananas (and kings) complète le diptyque en montrant la subordination du politique aux intérêts économiques, à travers l’essor implacable de la United Fruit Company.
    « Le théâtre doit être un endroit où on a terriblement envie d’aller. »

    © Dominique Hamot
    BANANAS (and kings)

    Quelle est cette compagnie bananière ? Comment la représentez-vous sur scène ?

    J.T. : Fondée en 1899, la compagnie a organisé la production et le commerce de la banane, et pour cela elle a colonisé toute l’Amérique centrale, s’appropriant les ressources, les infrastructures, les terres. Générant l’asservissement des peuples autochtones et l’empoisonnement de la terre par les pesticides, l’exploitation s’est développée tout au long du siècle. Devenue en 1989 Chiquita Brands International, la firme est parvenue à corrompre et confisquer le pouvoir politique des « Républiques bananières ». Je montre le système en train de se construire, braquant le projecteur sur le coup d’état de 1954 au Guatemala, qui a constitué un laboratoire au service de la compagnie. Je mets en scène des personnages de fiction et surtout les véritables protagonistes de l’histoire. Parmi ceux-ci, le fondateur de la compagnie, Minor Keith, et son successeur Sam Zemurray. Quant à Jacobo Arbenz, éphémère président du Guatemala qui a représenté un espoir de réforme démocratique, il apparaît comme une figure tragiquement seule. Parmi les personnages fictifs, j’ai imaginé le fantôme d’une Indienne témoignant à un procès, ouvrant vers un monde autre, hantant Minor comme Banco revient hanter Macbeth. En tout quatre comédiens – Anne Cressent, Mathieu Desfemmes, Jean-Baptiste Verquin et moi-même – interprètent plus de quarante personnages, le récit traverse tout un continent et un siècle et demi, en collaboration artistique avec le compositeur Benjamin Laurent.

    Quelle est la tonalité de votre mise en scène ?

    J.T. : Pablo Neruda dit de la United Fruit Company qu’elle « instaura l’opéra-bouffe ». Face à des enjeux aussi forts, à une telle démesure, il est intéressant de dépasser le réalisme, de faire en sorte que ces gens d’une ambition à toute épreuve puissent aussi faire rire. C’est une tragédie d’une grande violence déployée dans un monde phagocyté par l’appât du gain, mais nous voulons pour le public qu’une forme d’humour se dégage, à travers l’écriture ludique et jubilatoire, à travers la dimension comique de ces clowns monstrueux. Bananas comme Un Démocrate s’inscrit dans une filiation brechtienne, même si ce nouvel opus est plus incarné. Le théâtre doit être pour moi un endroit où on a terriblement envie d’aller, pour éprouver des émotions, découvrir un imaginaire singulier, engager une réflexion commune sur notre monde. Une réflexion artistique et politique…

    Propos recueillis par Agnès Santi

    #Julie_Timmerman #Un_Démocrate #Edward_Bernays #Théâtre

  • Spain will build highest border wall in the world to stop migrants from Africa

    The project has been unveiled after a crowd of about 300 migrants attacked the #Melilla enclave on Thursday.

    The Spanish government plans to build 10-meter-high (32-feet) cylindrical walls around its North African enclaves of #Ceuta and Melilla to stop raids by migrants and individual attempts to enter the country, the Italian daily Il Giornale reported.

    These are set to be the highest fences against migrants in the world, with the U.S. border wall standing at 30 feet in some sections.

    The new border structures should significantly increase the efficiency of the existing fencing around these two Spanish cities on the North African coast, which is only three, somewhere over four meters high and topped by barbed wire. Their construction was financed by the government of former Prime Minister Luis Zapatero.

    To prevent injuries to migrants who may be able to reach the top of the wall, it will be equipped with a steel cylinder, which should also make it impossible to cross the wall.

    The project has now been unveiled after a crowd of about 300 migrants attacked the Melilla enclave on Thursday morning. According to local security forces, about 50 migrants managed to enter Spanish territory, which also means they made on to European Union soil.

    According to the authorities, the migrants were mostly from sub-Saharan Africa. In April, a group of about 250 people tried to cross the fence as well.

    Since January, about 11,500 migrants have arrived on Spanish territory through various routes, many of whom arrived by boat in the Canary Islands.

    Spain’s Canary Islands, which lay approximately 100 kilometers off the West African coast, are fast becoming a top destination for migrants despite the dangers involved with reaching them.

    https://rmx.news/article/article/spain-plans-to-build-the-highest-border-wall-in-the-world-to-stop-migrants-fro
    #migrations #asile #réfugiés #murs #barrières_frontalières #Espagne

    ping @isskein @reka

  • La Nation de l’enfant unique

    Portée par une propagande massive, la politique de l’enfant unique en Chine a été appliquée de 1979 à 2015 avec intransigeance. Terrifiant les parents pendant plus de trois décennies, les sanctions et les punitions ont eu un impact désastreux sur le taux de natalité. Rompant le silence, les réalisatrices américaines Nanfu Wang et Jialing Zhang dévoilent le sort de dizaines de milliers d’enfants tués, abandonnés ou enlevés, ainsi que l’ampleur du traumatisme.

    http://www.film-documentaire.fr/4DACTION/w_fiche_film/56894_1

    #Chine #propagande #politique_de_l'enfant_unique #représentation #stérilisation_forcée #planning_familial #théâtre #art #avortement_forcé #violence #guerre_démographique #démographie #endoctrinement #déchets_médicaux #brutalité #sexisme #abandon #trafic_d'enfants #trafic_d'êtres_humains #orphelinat #adoption #programme_d'adoption_internationale #infanticide #patriotisme #nationalisme #impuissance #responsabilité #planification_familiale
    #film #film_documentaire #documentaire
    « Nous menons une #guerre_démographique » —> #Peng_Wang, artiste

    • "The Orphans of #Shao"

      The story started as a small notice on a remote Hunan government website detailing a lawsuit filed by families in a small Hunan village against the Family Planning Bureau in their area. While researching the Hunan scandal, we discovered this story of Family Planning confiscations in #Gaoping Village, #Shaoyang_City. After writing about the story in 2006 in the context of the Hunan scandal, we were contacted to cooperate on a Dutch documentary in 2008 about twelve families that lost their children to Family Planning officials. These children were sent to the Shaoyang orphanage, renamed “Shao” and adopted internationally.

      Now, the Chinese journalist that first broadcast the story inside China has published an in-depth book on the event, providing valuable background context to a story that has deep and profound implications to China’s international adoption program. “The Orphans of Shao” "consists of case studies that exemplify more than 35-year long-lasting policy in China, the One-Child Policy. Due to the effect that the National Law has created, Mr. Pang exposed the corrupted adoption system in China. The farmers in many villages are forced to fines that they cannot afford to pay so the officials take their children away. The officials then sell the children for a low price to government orphanages. The orphanages then put these children up for international adoptions and collect the high prices fees for these adoptions. The international adoptions are usually in Europe and in the United States. These families that adopted these children truly believe that the children are orphans. After their children were kidnapped by the officials, the parents embarked on a long and draining odyssey to recover them. After searching fruitlessly for many years, the heartbroken and desperate parents were on the verge of losing all hope."

      These stories must be heard, as painful as they are for most to read. Purchase of the book benefits “Women’s Rights in China,” an NGO dedicated to prevent such stories from happening again.


      http://research-china.blogspot.com/2014/10/the-orphans-of-shao.html
      #livre #Pang_Jiaoming

    • The Consequences Of One Child Nation

      The new documentary ONE CHILD NATION is Chinese-born filmmakers Nanfu Wang (HOOLIGAN SPARROW) and Jialing Zhang’s investigation into the human consequences of China’s One-Child Policy, and the hidden economic incentives that helped to fuel it. The One-Child Policy was written into China’s constitution in 1982 and was in effect until 2015. We spoke with director Nanfu Wang–who also served as the film’s producer, cinematographer, editor, and subject–in New York on July 24. ONE CHILD NATION, which won the U.S. Grand Jury Prize at the 2019 Sundance Film Festival, is now in theaters.

      Science & Film: In your film, you show how government propaganda encouraged people to adhere to the One-Child Policy for the good of the country. Why do you think that was such a persuasive argument?

      Nanfu Wang: For any people, any country, “Make America Great”… collectivism and altruism are ways of getting people to do things–patriotism especially. That’s the way a government makes people forget about their rights, forget about their individuality, and follow the national agenda.

      S&F: One of the shocking parts of ONE CHILD NATION is the revelation of how Chinese adoption agencies took advantage of the One-Child Policy. When and how did you learn about that?

      NW: I learned as we were making the film that something was happening around adoption and that children were being confiscated. Someone introduced me to journalist Jiaoming Pang’s book, The Orphans of Shao, which is about that. It was shocking. I didn’t know any of those things were happening in China. I think because the book was self-published by a very small non-profit organization there wasn’t much readership—even I hadn’t read it before I was making the film. What was even more shocking were the details. For example, there was a family whose first-born child was confiscated and adopted by an American family. There was no violation of the one-child policy [by the family]. The reason that they confiscated the first-born child goes back to when in rural areas when people get married they don’t register for marriage in the courthouse. For thousands of years, the Chinese tradition is that when you get married you have a banquet, two families in the village eat together, celebrate, and then you are officially married. Marriage law was new in the 1940s when the new China was established. In rural areas, a lot of people still don’t get a marriage certificate. So this couple got married that way: the whole village ate together, and they had their first son. Then the government came and said, you don’t have your official marriage certificate, your marriage is illegal, and therefore we are taking your child. That’s how their child was taken away and eventually got adopted here [in America].

      S&F: Do you think there was an economic incentive from the government to confiscate children?

      NW: All orphanages were state owned. When we met the [child] trafficker, he told us how the orphanages hired him. For the international adoption program to work there are several legal steps. Each adoptive family has to get a certificate saying this child was abandoned and is an official orphan. This certificate has to be stamped by the police. The trafficker told us that when he was hired he would get a stack of already stamped blank certificates which left the location out and the name blank; it was all blank paperwork that they made up and submitted.

      S&F: You interviewed one of the women who performed abortions. She said that even in retrospect she would probably do the same thing again. What was that interview like for you?

      NW: My co-director and I watched that and we both felt a lot of empathy towards her because we don’t see her as an evil person–the opposite. We wanted to make it clear that there is no perpetrator in this story; everyone is a victim. We wanted to make it clear the sympathy and empathy we felt for her. We also asked ourselves, what if we were her? What choices would we have made? When I was living in China before I left for the U.S., the last job I had was working at a university as a staffer and one aspect of my job was writing propaganda articles for the university. I aspired to be a good staffer. I aspired to be a good writer. I aspired to be seen as useful and a good worker, so that made me work really hard and be creative. If you are in the position of working for the government and you just want to be a good worker, very likely the person would do the work that is against their own morality simply because that was what they were told was the right thing to do. For someone who grew up in a country and educational system that taught that the collective is always above the individual, you believe that you can’t be selfish. So thinking about that, it’s likely that if I were her I would have made the same decisions. That was scary but definitely made us much more empathetic towards her.

      S&F: This makes me think about the Nazis and soldiers during World War II.

      NW: Similar. The ideology and mindset of following orders is all about how you make a good person do evil things.

      S&F: What do you think about the way that other countries are now talking about population control because of climate change?

      NW: It’s ironic. A lot of countries right now are saying that we have an overpopulation problem, which is true, but they are saying we should do a similar policy to China’s One-Child Policy. [In the film,] we wanted to show that the policy had huge consequences. It’s not up to the government to control how many children one can have. That’s basic human rights.

      I believe the Chinese leaders who initiated the policy thought, yeah let’s do this, this is a great policy. There were direct consequences: they knew that in order to enforce the policy they would have to use violence. But there were also indirect consequences. All of the consequences they hadn’t foreseen are showing up [now]: the aging society, the gender imbalance, and even the psychological trauma that generations are experiencing including the adopted children who are growing up and are going to become parents. That’s when they will truly reflect and want to know the answers to their own life stories.

      S&F: Have any government officials in China seen the film?

      NW: No, I don’t think they have.

      We showed the film in Hong Kong and it will be shown in Taiwan soon and some other Asian countries. In China, there was interest from an underground festival but we haven’t [pursued that] for a few reasons. We want to wait until the release is done here and see what we want to do.

      https://www.youtube.com/watch?v=gMcJVoLwyD0&feature=emb_logo


      http://www.scienceandfilm.org/articles/3240/the-consequences-of-one-child-nation

    • Dans le film documentaire, le travail artistique de Peng Wang est présenté... mais je ne trouve pas beaucoup d’informations sur internet.
      Voici ce que j’ai trouvé :

      “One Child Nation,” Reviewed : A Powerful Investigation of a Chinese Policy’s Personal Toll

      Wang interviews an artist, #Peng_Wang, who, two decades ago, was working on a project that involved garbage, and, as he rummaged through an alley where it was dumped, he found the discarded body of a female baby. He then looked at other dumping grounds and found many fetuses; he photographed them, and in some cases even brought them home and preserved them. As he described one corpse, an infant that seemed to be smiling, he imagined the meaning of that smile: “It’s as if he knew it’d be miserable to be alive in China, and he was happy to have avoided it.” For that matter, Wang interviews her own aunt and uncle, who describe in detail their abandonment of their own newborn daughter, nearly thirty years ago; the baby died in two days. (Wang also likens China’s policy of forced abortion to American restrictions on abortion—assimilating both countries’ policies to “the control of a woman’s body.”)

      Source https://www.newyorker.com/culture/the-front-row/one-child-nation-reviewed-a-powerful-investigation-of-a-chinese-policys-p

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      So it was that in Wild Field, Wang Peng’s Ruins (2010) and Grove Monument (2014) attracted the attention of the censors, as they counter-memorialised the aborted 400 million foetuses resulting from the One Child Policy. This was mainly directed at Han couples, who after 1978 were only allowed to have one child if the couple were residing in the countryside. This rule applied unless they had a girl who had reached seven years of age, in which case the couple were permitted to have another child. The One Child Policy was brutal, cruel and bloody. If the authorities discovered a pregnant woman who already had one or more children the government forced her to have an abortion, no matter what stage of the pregnancy, and had her permanently sterilised. The most cruel moment in the history of the One Child Policy was probably Zeng Zhaoqi’s “No children within 100 days (白日无孩运动)” policy, that is also known as the “Lambs Massacre.” This took place in the Guan and Shen counties of ShanDong province in 1991. No children were allowed to be born for 100 days (from 1 May to 10 August) and during that period any child, whether first or second in the family, was to be aborted.

      After some negotiation, Wang’s works were permitted but had to change their name to Life. The work originally named Grove Monument also had to be covered in fabric, because it was carved with the impacting words, “the spiritual monument of the children who died from the One Child Policy.” On the opening day of the exhibition the officials went one step further, forcing the gallery to remove the monument, leaving just the base. Ruins, a series of photographs of aborted foetuses left on rubbish dumps, were also removed and replaced by colourful scenery. While the Western artworld has become jaded with political art, incorporating risk into its own modes of art consumption, Chinese artists are working in a very different situation. Wang, one of the student protestors at Tiananmen Square, made these works because he had seen foetuses in a hospital rubbish bin during the time of the One Child Policy. His artist’s statement gives some sense of the mood with which many Chinese artists make work: “During the enforcement of 37 years One Child Policy, the distorted system has revealed the cruelty and ignorance of humanity, plus the long-term brain-washing education that make me feel nihilistic to life. The nihilistic feeling made me question the meaning of lives.”[10]

      Source : https://www.artlink.com.au/articles/4700/inhuman-flow-censorship-and-art-in-the-two-chinas

      #art #art_et_politique

    • « Jeune paysanne née au coeur de la Chine rurale, Meili est mariée à Kongzi, l’instituteur du village, lointain descendant de Confucius. Ensemble, ils ont une fille, mais Kongzi, qui veut à tout prix un fils pour poursuivre la lignée de sa célèbre famille, met à nouveau Meili enceinte, sans attendre la permission légale. Lorsque les agents de contrôle des naissances envahissent le village pour arrêter ceux qui ont transgressé les règles, père, mère et fille fuient vers le fleuve Yangtze. Ils commencent alors une longue cavale vers le Sud, à travers les paysages dévastés de la Chine, trouvant de menus travaux au passage, parfois réduits à mendier et obligés de se cacher des forces de l’ordre. Alors que le corps de Meili continue d’être pris d’assaut par son mari et que l’État cherche à le contrôler, elle se bat pour reprendre en main sa vie et celle de l’enfant à naître.
      Avec La route sombre, Ma Jian, célèbre dissident chinois, signe un roman bouleversant où la violence du contrôle social vous saisit de plein fouet. »

  • Parler corbeau

    Métie Navajo

    https://lavoiedujaguar.net/Parler-corbeau

    Les glycines qui ont merveilleusement éclaboussé les rues ces jours derniers commencent à passer, c’est la première fois qu’elles me rappellent les jacarandas du Mexique, les teintes violet mauve d’Oaxaca vue depuis un sommet : beauté des plus émouvantes de ma vie. Je dois être dans un moment nostalgique. J’ai lu que les cartels dans quelques endroits prennent soin (suivant l’expression épuisée) des plus démunis. La main qui te nourrit est celle qui t’assassine. Et que ne peuvent pas les États ? Ils ne peuvent pas. C’est tout. Ils ne peuvent pas.

    Je voudrais être à Lisbonne. Ça me travaille. Je voudrais être à Lisboa parce que de loin Lisboa a une élégance que je ne vois nulle part ailleurs. Je me trompe sans doute : la distance. Mais ça me plairait d’être dans une capitale qui a décidé de ne pas faire payer de loyers aux locataires de HLM. Dans un pays qui a décidé de régulariser les immigrés en situation irrégulière plutôt que de les laisser crever à petits feux dans un virus, celui-là ou un autre. Juste pour voir ce que ça fait : est-ce qu’on a le teint plus frais et l’œil moins cerné dans un air comme celui-là ? L’élégance est un mot dont je suis nostalgique. (Ne cessera-t-il jamais le son des agonies invisibles ?) (...)

    #Paris #confinement #Oaxaca #cartels #Lisbonne #immigrés #comptoir #bistrot #théâtre #police #basse_besogne #Dick_Rivers #folie #corbeau #parler #finir

  • Hélène Châtelain s’est éteinte ce matin. Comédienne inoubliable dans « La Jetée » de C. Marker, elle fut aussi scénariste, étroite collaboratrice d’Armand Gatti, réalisatrice d’une trentaine de films, écrivaine et traductrice. Nos pensées les plus émues pour sa famille et ses proches.

    source https://twitter.com/LNFleckinger/status/1248890252070133760

    Bio wikipedia...
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Hélène_Châtelain

    La Jetée by Chris Marker (1962)
    https://vimeo.com/328083769

    Diffusion bloquée par la société Potemkine...

    #Hélène_Châtelain

    • Hélène Châtelain nous a quitté, mel de Stéphane Gatti via La Parole Errante

      Hélène Châtelain nous a quittés. Pendant 50 ans, ses questions sur le continent russe nous ont révélé l’actualité du monde et ses écritures possibles.

      Avec Hélène, nous avons découvert Nestor Makhno, rencontré Leonid Pliouchtch, parcouru Varlam Chalamov. Elle a traduit Golovanov et nous l’avons lu. Elle nous a initiés au poète Velimir Khlebnikov. Avec ses films et ses images elle a matérialisé le goulag. La langue russe était devenue une évasion verticale qu’elle nous a fait partager.

      Un jour, Armand Gatti m’a dit : Deux êtres qui s’aiment sont deux êtres qui marchent dans la même direction . Pour Hélène et Dante, cette marche ne semble pas devoir s’arrêter. Hélène avait décidé de partager avec Gatti un retour sur les lieux de la Résistance, dans la forêt de la Berbeyrolle. Marquer le chemin d’une pierre. C’est chose faite. Il y aura d’autres pierres. La marche continue.

    • Pour entendre la voix et la pensée d’Hélène Châtelain au présent, approcher les multiples sentiers et écritures qu’elle arpentait, voici quelques émissions radiophoniques re-publiées sur le site de la Parole errante à la rubrique Sons :

      Le Principe Écriture : Armand Gatti. Les Arbres à la conquête du ciel – Premier temps : Les Pronoms personnels
      http://laparoleerrantedemain.org/index.php/2020/04/15/le-principe-ecriture-armand-gatti-i-les-arbres-a-la-conquete-

      Le Principe Écriture : Armand Gatti. Les Arches de Noé – Deuxième temps : Les lexiques
      http://laparoleerrantedemain.org/index.php/2020/04/15/le-principe-ecriture-les-arches-de-noe-deuxieme-temps-les-lex

      Le Principe Écriture : Armand Gatti. Les Arches de Noé – Troisième temps : Les langages
      http://laparoleerrantedemain.org/index.php/2020/04/15/le-principe-ecriture-les-arches-de-noe-troisieme-temps-les-la

      Le Marque-page, Hélène Châtelain nous plonge dans l’œuvre et l’écriture de Sigismund Krzyzanowski.
      http://laparoleerrantedemain.org/index.php/2020/04/16/le-marque-page

      ainsi que les liens d’un article paru en 2015 dans la revue Trafic, et d’un entretien paru dans le livre Cinémas Libertaires :

      Hélène Châtelain, géographe de voyages insensés, par Olivier Neveux.
      https://seenthis.net/messages/843266

      Entretien avec Hélène Châtelain, Isabelle Marinone, CINÉMAS LIBERTAIRES.
      https://books.openedition.org/septentrion/11079?lang=fr

    • La mort d’Hélène Châtelain, metteuse en scène et cinéaste, Mathieu Macheret
      https://www.lemonde.fr/disparitions/article/2020/04/16/la-mort-d-helene-chatelain-metteuse-en-scene-et-cineaste_6036794_3382.html

      Comédienne, avec Chris Marker, dans « La Jetée », assistante d’Armand Gatti au théâtre, elle a bâti une œuvre documentaire considérable sur l’anarchie ou le Goulag, entre autres.

      Elle est apparue pour la première fois au cinéma dans l’un des plus beaux films du monde : La Jetée (1962), de Chris Marker, un court-métrage d’anticipation de 28 minutes, unique en son genre, car entièrement composé de photographies fixes. Son visage, familier et néanmoins mystérieux, était figé sur la crête de l’instant, pris dans la glaise durcie du temps, son rayonnement singulier se dérobant comme un souvenir lointain. Hélène Châtelain était alors une jeune comédienne de 25 ans, entrée au théâtre « comme en religion », engagée dans l’aventure politique de la décentralisation.

      Proche du mouvement libertaire, passionnée par l’histoire de ses luttes, elle ne se refuserait, pour mieux les mettre au jour, aucun mode d’expression et deviendrait aussi bien scénariste et réalisatrice, que traductrice (du russe vers le français) et éditrice. Elle est morte le matin du 11 avril, à l’âge de 84 ans.

      Hélène Châtelain naît, à Bruxelles, le 28 décembre 1935, d’un père russe et d’une mère ukrainienne émigrés. Elle commence des études universitaires et théâtrales, qu’elle poursuit en France dès 1956. A Paris, elle travaille avec le metteur en scène Jean-Marie Serreau, joue Ionesco et des textes de l’écrivain algérien Kateb Yacine. Elle monte ensuite, selon l’expression consacrée, « sur le chariot de Thespis », battre la campagne française, de village en village, pour perpétuer la flamme du théâtre itinérant.

      L’œuvre filmée d’Hélène Châtelain est considérable, une trentaine de films, principalement des documentaires, consacrés la plupart du temps aux figures de l’anarchisme
      De retour à Paris, elle intègre la troupe du Théâtre national populaire (TNP) alors dirigé par Georges Wilson. En 1962, année charnière, elle joue dans La Jetée le rôle d’une jeune inconnue, à laquelle un voyageur du temps, venu d’un futur dévasté, rend des visites inopinées, sans se douter qu’elle n’est peut-être qu’un mirage, un fantôme de sa propre mémoire. C’est au même moment que Chris Marker, le réalisateur, lui présente Armand Gatti, auteur, dramaturge et cinéaste, auprès duquel elle s’engage pour un long et fructueux compagnonnage artistique.

      Entre 1966 et 1968, Hélène Châtelain assiste Gatti dans la mise en scène de ses pièces. A l’automne 1968, après le tourbillon de mai, La Passion du général Franco, programmée au TNP, est frappée d’interdiction par le ministère des affaires culturelles, sous la pression du gouvernement espagnol. Le dramaturge s’exile à Berlin, et Châtelain consomme sa rupture avec les planches. Elle se tourne alors vers la réalisation avec un premier film, Les Prisons aussi (1973), au sujet du groupe d’information sur les prisons, fondé par Michel Foucault. Deux ans plus tard, elle retrouve Gatti à l’occasion d’une résidence d’écriture à Montbéliard (Doubs). Il en sortira une vaste et magnifique fresque de huit films, Le Lion, sa cage et ses ailes (1975-1977), sur la classe ouvrière et les travailleurs immigrés du site de Peugeot-Montbéliard. Tourné à six mains (avec Stéphane Gatti, le fils d’Armand) avec le tout nouvel outil vidéo, à l’usage léger, cet ensemble majeur, d’une durée totale de cinq heures trente, nécessitera deux ans de montage.

      D’importantes pièces à conviction

      L’œuvre filmée d’Hélène Châtelain est considérable, une trentaine de films, principalement des documentaires, consacrés la plupart du temps aux figures de l’anarchisme : Nestor Makhno, fondateur des premières communes libertaires autogérées en Ukraine (Nestor Makhno, paysan d’Ukraine, 1996), Sacco et Vanzetti (Chant public devant deux chaises électriques, 2001) ou encore Bobby Sands, activiste incarcéré de la cause républicaine irlandaise (Irlande, terre promise, 1982).

      Au début des années 1990, la cinéaste se tourne vers la Russie et affronte le refoulé de la dissidence soviétique. Plusieurs de ses films constituent d’importantes pièces à conviction dans ce dossier historique, comme l’extraordinaire Goulag (2000), coréalisé avec son complice Iossif Pasternak, qui rassemble de rares images d’archives et nombre d’entretiens avec des survivants du système concentrationnaire.

      Au milieu de tout cela, Hélène Châtelain a trouvé le temps de traduire de grands auteurs russes : Anton Tchekhov, Leonid Andreïev, Boris Pasternak, entre autres. En 2010, elle fonde la précieuse collection « Slovo », aux éditions Verdier, pour publier, notamment, les Récits de la Kolyma, de Varlam Chalamov (2003), et d’autre textes inédits de Sigismund Krzyzanowski, Daniil Harms, Iouri Dombrovski ou Vassili Golovanov.

      C’est dire si le vide intellectuel, artistique et politique qu’elle laisse est immense, impossible à combler. Mais si l’on en croit la boucle temporelle de La Jetée, que sa présence illuminait, la fin n’est jamais qu’une façon de revenir au début et de tout recommencer de zéro.

      Hélène Châtelain en quelques dates
      28 décembre 1935 Naissance à Bruxelles.
      1962 « La Jetée », de Chris Marker.
      1966-1968 Travaille avec le metteur en scène Armand Gatti.
      1975-1977 Réalise « Le Lion, sa cage et ses ailes ».
      2000 « Goulag » (2000).
      11 avril 2020 Mort.

      #théâtre #cinéma #traduction

  • LE MONDE DANS 100 ANS, DÉBARRASSÉ DU CAPITALISME - ALAIN DAMASIO, PABLO SERVIGNE

    Juste avant ou disons au tout début du virus ici, le mois avant que tout ne ferme, Alain Damasio et Pablo Servigne faisaient un essai de conférence-fiction théâtral, où l’on serait dans 100 ans, et où plein de choses auraient changé. Pendant le festival « Réparer le monde » au théâtre du Rond-Point.

    Un peu trop de spiritualité pour moi, mais c’est intéressant en soi, la manière de faire, avec l’imaginaire de Damasio, etc.

    https://www.youtube.com/watch?v=BfZVPFETID8

    #Alain_Damasio #Pablo_Servigne #Baptiste_Morizot #Jade_Lindgaard #satire #fiction #théâtre

  • [Les Promesses de l’Aube] De l’autre coté & ....
    http://www.radiopanik.org/emissions/les-promesses-de-l-aube/de-l-autre-cote-

    The Best Event Selection Les #babeluttes - #buzz un amour de #bourdon ce dimanche 15 mars 15h à l’Os à Moelle. -> L’amour au travers des yeux d’un bourdon amoureux... d’une #coccinelle ! Un #pestacle de Olivia Auclair avec Nico Yates à la musique. De l’autre coté ce 29 mars de 15 à 16h au petit théàtre #mercelis. -> Parler de la #mort aux enfants ... en souriant ! Un pestacle de Olivia Auclair sur une mise en scène de Benoit Pauwels. #rixe du 12 au 28 mars à 20h au MagicLand Théâtre.

    -> On STOP tout ! Mais on se tappe dessus. Une pièce de David Notebaert.

    #culture #spectacle #promesse #aube #matinal #theatre #meteo #actu #magic #land #piece #coté #os_a_moelle #serie #autre #evenement #mort,culture,spectacle,promesse,aube,matinal,theatre,meteo,actu,magic,land,pestacle,piece,babeluttes,mercelis,buzz,coccinelle,coté,os_a_moelle,bourdon,serie,autre,evenement,rixe
    http://www.radiopanik.org/media/sounds/les-promesses-de-l-aube/de-l-autre-cote-_08369__1.mp3

  • Éducation à la sexualité : « Les filles sont toujours jugées » | Au coeur du Planning
    https://www.planning-familial.org/fr/le-planning-familial/au-coeur-du-planning-6-education-la-sexualite-les-filles-sont-tou

    A Marseille, on appelle une fille, une « gadji », un garçon, un « gadjo ». « Gadji, gadjo », c’est le titre qu’a donné le Planning familial à une pièce de théâtre sur les relations fille-garçons. Jouée dans le cadre de l’Education à la sexualité au collège et au lycée, elle est suivie de groupes de parole entre filles, d’un côté, et entre garçons, de l’autre, pour libérer la parole. On y parle de réputation, de jupes trop courtes, d’inégalités homme-femme, de "revenge porn"... Et de comment agir face à ces inégalités et à la violence. Ave un mini bonus à la fin. Durée : 32 min. Source : Le planning familial

    https://assets-do.pippa.io/shows/5e21f56f92ea561174b59492/1583313858432-4181b575f7a4cdf3ba0f99951a5423dc.mp3

  • Un attentat à l’automobile contre une ancienne station essence transformée en #théâtre !
    http://carfree.fr/index.php/2020/02/28/un-attentat-a-lautomobile-contre-une-ancienne-station-essence-transformee-en

    Le 25 février 2020, à seize heures, tandis que nous préparions les tablées du stage d’écriture qui aura lieu ce week end avec l’auteur Roland Fichet, une voiture garée sur Lire la suite...

    #Fin_de_l'automobile #Insécurité_routière #accident #culture #rennes

  • Le Codedi, la Finca Alemania et la défense du territoire

    Traba

    https://lavoiedujaguar.net/Le-Codedi-la-Finca-Alemania-et-la-defense-du-territoire

    Au Mexique, l’autonomie se décline dans tous les coins du pays. Pourtant, à Santa Cruz Huatulco, cela n’est pas évident au premier abord. Des routes toutes droites. Des réverbères bien alignés. Des allées au gazon bien propret. Des hôtels de luxe. Des piscines outrageuses. Des plages noyées sous les parasols Coca-Cola, couvées par le regard bienveillant d’un drapeau américain. Bienvenue dans l’une des plus grandes zones hôtelières du sud du pays, créée de toutes pièces dans les années 1980 pour concurrencer Acapulco.

    À seulement quelques kilomètres de là, à Santa María Huatulco, des hommes et des femmes ont construit un autre monde, loin de ces paradis artificiels. Avec obstination, malgré les coups bas et la répression féroce du gouvernement d’Oaxaca, ils ont créé le Comité pour la défense des droits indigènes (Codedi). Leur centre de formation, implanté sur les terres récupérées de la Finca Alemania, sera leur laboratoire de vie et de solidarité. Ici se vit une communauté en pleine effervescence. Pour créer une alternative à ce monde capitaliste qu’ils refusent à cor et à cri. (...)

    #Mexique #Oaxaca #territoire #terre #tourisme #narco-État #Zapotèques #formation #autonomie #communauté #internationaux #théâtre

  • [Le Varia fait sa chronik] #jeunesse #révolte et #théâtre
    http://www.radiopanik.org/emissions/le-varia-fait-sa-chronique/jeunesse-revolte-et-theatre

    L’effondrement, la possibilité d’un #renouveau, le sentiment de rage qu’éprouve une partie de la jeunesse, la possibilité de transformer cette rage en pouvoir de #création, le rôle de la révolte dans la construction d’un nouveau monde, voici ce qui vous attend dans cette émission !

    Avec, en studio : Hélène Beutin & Clément Goethals (auteurs et concepteurs du spectacle CARNAGE), Sébastien Chollet (metteur en scène du spectacle Le Bousier) et Caroline de Borchgrave (coordinatrice des Young Thinkers, un réseau de jeunes qui pensent le monde de demain)

    diffusion de la rencontre entre les Young Thinkers et le philosophe Alain Badiou autour de son livre, La Vraie Vie. Pourquoi la jeunesse doit être corrompue, plaidoyer enflammé à la jeunesse.

    Régie : Fredo Lubansu Animation : Delphine D’Elia et (...)

    #collapsologie #effondrement #théâtre,révolte,jeunesse,création,collapsologie,effondrement,renouveau
    http://www.radiopanik.org/media/sounds/le-varia-fait-sa-chronique/jeunesse-revolte-et-theatre_08180__1.mp3

  • Le pire n’est pas (toujours) certain. La #création_théâtrale, un outil politique pour parler des #migrations ?

    « Le pire n’est pas (toujours) certain », création théâtrale de Catherine Boskowitz est une fantaisie narrative nourrie de diverses œuvres littéraires et de créations plastiques, mais également de musique et de danse, qui enrichissent la partition de cette dystopie documentée. Cette aventure collective permet d’exprimer de manière distanciée le désarroi des personnes migrantes aux portes de l’Europe, mais aussi le durcissement des positions régaliennes et les contradictions intérieures des responsables des États, sans oublier les formes de résistance qui s’organisent au sein des sociétés occidentales. Auteur.es, comédien.nes, exilé.es, chercheur.es s’unissent au concert de voix qui plaident en faveur de « #solidarités_imprévisibles_et_transversales ».


    https://lecpa.hypotheses.org/1460

    #art #art_et_politique #théâtre

  • [Les Promesses de l’Aube] Pluie dehors Soleil Dedans
    http://www.radiopanik.org/emissions/les-promesses-de-l-aube/pluie-dehors-soleil-dedans

    Ce matin on a eu la chance de recevoir #riton Liebman pour nous parler de sa pièce Soisson dans l’Aisne. Entre plaisire dépendance et décrochage, une interview pleinne de rebondissements.

    Sinon les classiques rubriques météo, éphémérides & actualites pimentées d’une chronique série ainsi que d’une chronqiue #bd.

    Des bisous, on vous aimes. LOVE

    #cinema #tag #poche #theatre #meteo #jean_phi #pierre #actu #laz #elise #sere #bd,cinema,actualité,tag,poche,theatre,meteo,jean_phi,pierre,actu,laz,elise,riton,sere
    http://www.radiopanik.org/media/sounds/les-promesses-de-l-aube/pluie-dehors-soleil-dedans_08162__1.mp3

  • Les naufragés
    Nous les côtoyons tous les jours. Souvent ils sont ivres et peinent à mendier. Ils sentent mauvais, vocifèrent et font peur. Nos regards se détournent. Qui sont ces marginaux aux visages ravagés ? Ce sont les clochards. Fous d’exclusion. Fous de pauvreté. Fous d’alcool. Et victimes surtout. De la société et de ses lois. Du marché du travail et de ses contraintes.

    https://vimeo.com/274507176

    https://www.comedieodeon.com/productions/les-naufrages
    Patrick Declerck a suivi les clochards de Paris pendant quinze ans. Incognito, en immersion complète, il partage leurs nuits… Un patient l’obsède encore : Raymond qui était devenu son ami. Raymond qui s’est laissé mourir devant le centre d’accueil, une nuit d’hiver et dont le corps a disparu. Après sa mort, Patrick va mener l’enquête, essayer de comprendre. Et chercher sa dépouille.

    Depuis près de dix ans, Emmanuel Meirieu porte des romans à la scène, et toujours sous la forme de témoignages. Face au public, au micro et seuls en scène, des êtres viennent se raconter, brisés, viscéralement humains.
    #théâtre #Patrick_Declerck #les_clochard.e.s

  • #Isabelle_Adjani : « Pourquoi je renonce à jouer en #Australie »
    Le Monde, le 13 janvier 2020
    https://www.lemonde.fr/idees/article/2020/01/13/isabelle-adjani-pourquoi-je-renonce-a-jouer-en-australie_6025651_3232.html

    Tribune. Il n’y a rien dans ces images et ces chiffres terribles venus d’Australie qui soit mis en scène ; des millions d’hectares calcinés, des habitations en cendres à l’infini, une population immense évacuée des villes ou prise au piège entre le brasier et l’océan, plus de 1 milliard d’animaux indigènes décimés. Ce n’est pas un drame, c’est une tragédie, une tragédie pure au sens grec. Une tragédie humaine, environnementale et politique et notre colère gronde face à l’impéritie de dirigeants climatosceptiques, éco-irresponsables.

    Marguerite Duras, visionnaire, a écrit en 1986 : « Maintenant on pourrait presque enseigner aux enfants dans les écoles comment la planète va mourir, non pas comme une probabilité mais comme l’histoire du futur. On leur dirait qu’on a découvert des feux, des brasiers, des fusions, que l’homme avait allumés et qu’il était incapable d’arrêter. Que c’était comme ça, qu’il y avait des sortes d’incendie qu’on ne pouvait plus arrêter du tout. Le capitalisme a fait son choix : plutôt ça que de perdre son règne. » Et à propos de règne, je n’en reviens pas de voir le premier ministre australien, Scott Morrison, fanfaronner, histrion malgré lui, qui regarde les flammes dévorer son pays comme s’il assistait à un spectacle d’effets spéciaux. Des pompiers héroïques, menacés par le feu et les fumées toxiques, ne veulent pas lui serrer la main qu’il leur tend pour la photo. Honte et indignation, disons-nous.

    En tant qu’artiste française, je n’aurais pu non plus me résigner à serrer la main du directeur du Festival de Sydney, Wesley Enoch, qui ne veut pas « perdre son règne » avec cette 43e édition que devait clôturer le 26 janvier la pièce Opening Night dans laquelle je joue. Face à notre décision de ne pas nous rendre à Sydney, il fustige notre petite troupe avec sa déception dans les médias et sur le site du festival, traitement qu’il administre à la volée à tous les autres artistes internationaux qui ont décidé d’annuler leur participation.

    A bout de souffle

    En mai 1968 au Festival de Cannes, des réalisateurs solidaires des manifestants demandent à ce que leurs films soient retirés de la sélection. Furieux, Jean-Luc Godard répond à leurs détracteurs : « Je vous parle solidarité avec les étudiants et les ouvriers et vous me parlez travelling et gros plans ! Vous êtes des cons ! » Personne ne répondra à Wesley Enoch qu’il est un con, Cyril Teste (metteur en scène de la pièce) a raison, la polémique n’a pas sa place face à la tragédie.

    D’abord faire le silence, comme le dit encore Cyril Teste. Avoir de l’humilité, car le théâtre ne doit pas être un endroit égocentré. Nous sommes des artistes, et aujourd’hui, plus que jamais, notre tâche est de redonner du sens aux choses. Nous ne voulons pas regarder le monde d’en haut, mais être dedans, sans nous barricader dans le luxe ou dans une bulle d’oxygène VIP.

    Alors pour nous, aujourd’hui, prendre un avion pour l’Australie (car les artistes font des tournées au loin et prennent des vols qui augmentent les rejets de gaz à effet de serre… vivement une autre solution), s’installer dans un hôtel cinq étoiles climatisé, respirer l’air filtré des théâtres, avoir l’assurance de se trouver dans la partie la mieux protégée de la ville (puisque son atmosphère est surchargée de particules fines), ainsi qu’on peut le lire dans les mails reçus, serait à nos yeux d’une indécence inqualifiable face à ce que vivent les Australiens à bout de souffle, n’est-ce pas Jean-Luc Godard ?

    Solidaires

    Nombreux sont les habitants de la ville de Sydney qui désavouent la décision du directeur du Festival de maintenir ce festival pluridisciplinaire, comme ils ont été nombreux à désavouer le maintien du feu d’artifice du 31 décembre. Solidaires de leurs compatriotes, inquiets pour leur propre santé (les ventes de masques antipollution explosent comme les consultations en pneumologies aux urgences), ils ont bien d’autres préoccupations que celle de se divertir. Alors il est peut-être temps de se recentrer et de se mettre au travail pour rendre compte de ce qui est essentiel et vital. Nous sommes des artistes, nous ne sommes pas des spécialistes du climat, nous ne sommes pas des politiques non plus, mais en tant qu’artistes nous nous devons d’être solidaires des femmes et des hommes qui luttent au quotidien pour sauver la planète. Nous nous devons de nous opposer aux politiques climaticides et nous nous devons aussi de respecter le public en incitant les responsables d’événements culturels à réfléchir à ce qui est le plus important quand brûlent les forêts.

    Toutes les crises graves posent la question de la place de l’artiste et de la place de l’art dans la crise, face à la crise et en dehors de la crise : engagement et éveil des consciences.

    Hormis la préoccupation d’une fragilité respiratoire, la mienne, notre retrait en conscience de ce festival, qui se retranche dans le déni, fait de facto de notre absence la révélation d’une évidence ; notre place n’est plus sur les planches de la scène, ni, ironiquement, sous les feux de la rampe. Le temps de la représentation est suspendu. Dans notre humble capacité, nous pensons qu’il serait déplacé de prétendre dans un tel moment que l’art puisse remonter le moral des gens. Non, l’art ne soigne pas tout.

    Décence et respect

    Il ne s’agit plus de paraître sur scène, de jouer quand ce qui nous habite, c’est la décence et le respect dû aux victimes directes et indirectes des flammes. Le réchauffement climatique est une crise durable. Les feux de forêts, d’origine naturelle ou criminelle, qui touchent l’Australie continueront à toucher toute la planète, en Amazonie, en Californie, dans le nord du Portugal. Ces questions-là guettent chaque continent car c’est en train d’arriver. C’était en gestation, mais maintenant que nous y sommes, les artistes ne sont pas là pour nourrir le déni. Polémiquer sur le fait qu’on annule ou pas… Ce n’est que du théâtre à un moment où il y a des réfugiés, des morts. L’urgence se trouve dans les hôpitaux, dans les gymnases qu’il faut ouvrir pour accueillir les gens, tout comme les musées et les théâtres. Que le théâtre qui est fondamentalement un refuge, dit encore Cyril Teste, accueille ceux qui souffrent.

    Tous les êtres de cette planète ne sont des pas des phénix, peuvent-ils malgré tout renaître de leurs cendres ? Espérons-le. Nous sommes pleinement, entièrement, absolument solidaires de la population australienne et naturellement des habitants de Sydney qui aiment le théâtre, et c’est avec une conscience éclairée par une fraternité inéluctable, que de ce côté de la planète, je continuerai à donner des lectures bénévoles de La Fin du courage, de la philosophe et psychanalyste Cynthia Fleury [2011, Le Livre de poche], désormais au bénéfice des victimes des incendies en Australie. En attendant d’avoir l’honneur de mettre pour la première fois le pied sur le sol australien, cette fois sans rougir – en espérant personnellement y découvrir un nouveau gouvernement soucieux de son peuple, celui que les Australiens ne manqueront pas de choisir aux prochaines élections, après une telle catastrophe.

    Isabelle Adjani reprendra prochainement la lecture spectacle de « La Fin du courage », de Cynthia Fleury. Le lieu et les dates n’ont pas encore été fixés.

    #Théâtre #Boycott

    Dès que j’aurai un peu de temps, je l’ajouterai à la quatrième compilation :
    https://seenthis.net/messages/818991

    #effondrement #collapsologie #catastrophe #fin_du_monde #it_has_begun #anthropocène #capitalocène

  • [Le Varia fait sa chronik] #création et #imagination
    http://www.radiopanik.org/emissions/le-varia-fait-sa-chronique/creation-et-imagination

    Elena Doratiotto, Benoît Piret (Des caravelles & des batailles), Ludovic Barth et Mathylde Demarez (Ton joli rouge-gorge) parlent d’imaginaires, de leurs outils de création, de ce qui les inspire et les pousse à inventer de nouveaux mondes...

    Playlist :

    Je bosse dans le culturel - Aurélien Belle Just an illusion - Imagination Comment Arrêter les Pensées ? | Sadhguru Flash Back - Imagination Clara Rockmore - The Swan

    Régie : Fredo Lubansu Animatrices : Aurélia Noca

    Crédit photo : Alice Piemme / AML (sur la photo : Gwen Berrou dans Ton joli rouge-gorge)

    Pour suivre nos actualités, RDV sur notre page (...)

    #théâtre #genre #utopie #montagne #forêt #artistes #théâtre,genre,utopie,création,montagne,forêt,artistes,imagination
    http://www.radiopanik.org/media/sounds/le-varia-fait-sa-chronique/creation-et-imagination_08015__1.mp3

  • Inchiesta sull’Europa dei muri

    Questa è una inchiesta che racconta di una frontiera.
    Una frontiera di terra e di mare che non vediamo nemmeno sulle mappe.
    Una frontiera voluta dall’Unione europea a sigillare il perimetro esterno dei suoi stati.

    Una frontiera pensata per farci sentire più protetti, più sicuri e, al tempo stesso, più europei.

    Lezione in forma teatrale che vuole rendere memoria di scelte, responsabilità e fatti che in vent’anni di storia hanno caratterizzato le politiche europee in materia di migrazioni e asilo.

    https://primafulavoltadeimigranti.wordpress.com

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=81&v=V1zZDl2m-9Y&feature=emb_logo

    #théâtre #frontières_extérieures #migrations #frontières #art #art_et_politique #Europe #UE #EU #asile #réfugiés #responsabilité

    ping @mobileborders

  • La complainte de Mackie | ARTE
    https://www.arte.tv/fr/videos/070713-000-A/la-complainte-de-mackie

    L’ actuel emballement autor des « années folles » à Berlin fait remonter à la surface le souvenir de Bert Brecht et ses histoires de femmes qui font la plus grande partie du travail alors que le gourou se plaît à proclamer la révolution dans sa toute nouvelle bagnole. C’est assez réussi dans le genre, les paroles de Brecht sont authentiques et la musique de Kurt Weill est toujours un régal. Ce film est un divertissement agréable pour les fans de Brecht et pour tous et toutes qui l’ignorent encore.

    Dans le Berlin frénétique des Années folles, Bertolt Brecht (incarné par Lars Eidinger) bataille pour garder la maîtrise d’un film tiré de son « Opéra de quat’sous ». Une comédie musicale enlevée, librement inspirée de faits réels.

    A télécharger ici et légalement jusqu’au 01/02/2020

    FR
    https://mediathekviewweb.de/#query=complainte%20de%20Mackie
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    https://mediathekviewweb.de/#query=Mackie%20Messer%20-%20Brechts

    à propos de BB https://seenthis.net/messages/818882 (#merci @rezo)

    #théâtre #histoire

  • Annonce du nouveau spectacle d’Audrey Vernon de critique de la totalité du système industriel en 2018 quand elle était en train de l’écrire.

    Pas trouvé d’extrait depuis, elle a commencé à le jouer à Avignon cette année 2019, en rodage, donc à suivre…

    Audrey Vernon - « Chair à canon »
    https://www.youtube.com/watch?v=EOyYIlQcSIw

    Elle joue le 8 mars dans le 91 pour celleux en région parisienne :
    https://www.infoconcert.com/spectacle/chair-a-canon-12365/concerts.html

    #Audrey_Vernon #humour #théâtre #éducation_populaire #politique #système_industriel #pollution #anti-industriel

  • Beckett, faire du rien un théâtre
    https://www.franceculture.fr/emissions/les-chemins-de-la-philosophie/beckett-faire-du-rien-un-theatre

    L’œuvre de #Samuel_Beckett est une ruine du discours, et qui pourtant sait faire rire, et s’il agace, c’est parce qu’il est honnête : tout est là, devant nous, tout le temps, et ce tout est un si petit rien qu’une vie d’écriture ne suffirait à le dire.

    #théâtre #littératue

  • Weekly Special: »Germans in Bond Films« #07 - Ilse Steppat - The Bond Bulletin
    https://www.thebondbulletin.com/weekly-special-germans-in-bond-films-07-ilse-steppat

    In her only English language role, Steppat played Blofeld’s assistant and henchwoman Irma Bunt in the James Bond movie On Her Majesty’s Secret Service. In the first English language conversation between the actress and producer Albert R. Broccoli, Steppat confused the german word “verlobt” (English: engaged) with the german word “engagiert” (English: dedicated, committed). Nevertheless, she landed the role of the villain’s henchman also because director Peter R. Hunt found Greek actress Irene Papas, favoured by Harry Saltzman (besides Broccoli equitable owner of the production company Eon Productions), for too sympathetic.

    Unfortunately, Steppat was unable to capitalise on her new fame outside of Germany, as she died of a heart attack only four days after the movie’s international release in December 1969. Steppat was supposed to reprise her role as Irma Bunt in the next Bond film Diamonds Are Forever. However her character was withdrawn due to her death. Her grave is located on the Waldfriedhof in Berlin Dahlem.

    18.12.2019: Jubel der Woche: Dessau, Steppat (Tageszeitung junge Welt)
    https://www.jungewelt.de/artikel/369007.jubel-der-woche-dessau-steppat.html

    Wenn Ilse Steppat bei der Besetzung wichtiger Filmrollen anderen Kolleginnen vorgezogen wurde, hatte sie das oft ihrer ganz besonderen Ausstrahlung zu verdanken. Kurt Maetzig holte die Schauspielerin 1947 für ihren ersten Film zur Defa. Bei »Ehe im Schatten« dachte er zunächst an eine andere, aber als er die damals 30jährige Steppat sah, war er von ihrer Art sehr angetan und gab ihr die Rolle der jüdischen Frau eines gefeierten Schauspielers aus der Nazizeit. Vorbild war Joachim Gottschalk, dem die Steppat bei ihrem Engagement an der Berliner Volksbühne Ende der 30er Jahre noch selbst begegnet war. Bei der Defa spielte sie 1948/49 auch in »Die blauen Schwerter« und »Die Brücke«. Danach verfolgte sie ihre Laufbahn in der Bundesrepublik, spielte in Melodramen, Lustspielen und 1955/58 in dem von der Katholischen Kirche bekämpften FKK-Film »Das verbotene Paradies«. Ihre wohl eindringlichste Rolle spielte sie 1956 in dem Sozialdrama »Weil du arm bist, musst du früher sterben«. Da verkörperte sie eine krebskranke Frau, die sich aus Angst, die Arbeit zu verlieren, nicht behandeln lässt.

    Nach Auftritten in Edgar-Wallace-Filmen erhoffte sie sich 1969 eine internationale Laufbahn mit dem James-Bond-Film »Im Geheimdienst Ihrer Majestät«. Die ursprünglich für die Rolle vorgesehene Griechin Irene Papas erschien zu sympathisch, so dass Steppat als mordende Schurkin besetzt wurde. Leider starb sie kurz nach der Premiere, am 21. Dezember 1969 an einem Herzinfarkt.

    #cinéma #James_Bond #théâtre #biographie

  • « L’entrée en résistance » au menu de la lutte | Santé & travail
    https://www.sante-et-travail.fr/lentree-resistance-menu-lutte

    La souffrance d’un forestier confronté à des exigences de productivité est le point de départ d’un spectacle hybride et iconoclaste, où l’art et la science se donnent rendez-vous pour dénoncer les turpitudes du néolibéralisme. Et rendre visibles les expérimentations sociales qui, ici ou là, constituent autant de poches de résistance.


    @odilon @colporteur

    https://www.reineblanche.com/calendrier/theatre/l-entree-en-resistance
    https://www.theatre-ephemere.fr/lentree-en-resistance
    https://seenthis.net/messages/815445
    #souffrance_au_travail #théâtre #résistance