• Les #États-Unis vont étendre le programme de formation militaire ukrainien. - UBN
    https://ubn.news/fr/les-etats-unis-vont-etendre-le-programme-de-formation-militaire-ukrainien

    CNN rapporte que les États-Unis prévoient de former davantage de soldats ukrainiens, jusqu’à 2 500 par mois. En outre, les troupes ukrainiennes seront formées à des tactiques de combat plus complexes, notamment la coordination des manœuvres d’infanterie avec le soutien de l’artillerie. Le programme est conçu pour fournir une formation plus intensive et plus complète que celle que l’#Ukraine a reçue en Pologne ou en Grande-Bretagne. La proposition fait actuellement l’objet d’un examen inter-agences par l’administration américaine. Si elle est approuvée, la nouvelle formation aura lieu sur la base de l’armée américaine à Grafenwehr, en Allemagne.

  • Ursula von der Leyen évoque la mort de “100 000 soldats ukrainiens”, avant que la Commission européenne n’évoque une “inexactitude”
    https://www.francetvinfo.fr/monde/europe/manifestations-en-ukraine/ursula-von-der-leyen-evoque-la-mort-de-100-000-soldats-ukrainiens-avant
    https://www.francetvinfo.fr/pictures/uvB1jR3cYgt37GdAhxIfD8vPqeo/1500x843/2022/11/30/phpcItBJn.jpg

    Ursula von der Leyen évoque la mort de « 100 000 soldats ukrainiens », avant que la Commission européenne n’évoque une « inexactitude »
    Cette estimation, provenant de « sources externes », comprenait à la fois les tués et les blessés, a justifié l’institution après avoir retiré ce passage. Kiev avait vivement réagi à ces déclarations, jugeant erroné ce bilan initial.

    https://www.aljazeera.com/news/2022/12/2/as-many-as-13000-ukrainian-soldiers-killed-in-war-official

    As many as 13,000 Ukrainian soldiers have been killed in battle since Russia invaded the country nine months ago, according to an official in Kyiv.

    The comments from Mykhailo Podolyak, an adviser to Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy, appeared to be the first update on the number of fighters killed since late August when the head of the armed forces said nearly 9,000 troops had died.

    #ukraine farce tragique

  • Suche nach dem zweiten Auschwitz
    https://www.jungewelt.de/artikel/440157.geschichtspolitik-suche-nach-dem-zweiten-auschwitz.html

    Ca y est, le Bundestag vient de voter une résolution qui soutient la position que la grande famine dans URSS sous Staline aurait été une mesure censée éradiquer le peuple ukrainien, un génocide d’envergure historique. Quand on connaît l’histoire de l’Union Soviétique et la politique de Staline on sait que cette famine est le résultat d’une politique inhumaine qui touchait la population de plusieurs régions de l’immense pays, qu’elle ne visait aucunement les Ukrainiens en tant que tels et que les nationalistes ukrainiens d’aujourd’hui essayent d’établir le terme Holodomor malgré sa ridicule réminiscence tolkinienne (c’est un anagramme de Mordor , le pays du mal dans la trilogie Le Seigneur des anneaux ) comme synonyme d’ Auschwitz 2.0 .

    Soit. Melnyk et les autres admirateurs de Bandera ont réussi à faire marcher les politiciens allemands peu scrupuleux en matière de vérité historique et très enclins à donner l’exemple aux alliés étatsuniens que les barbares que nous sommes considèrons tous comme un peu arrièrés depuis la présidence du clown aux racines teutones.

    Sur la scène politique allemande on aura l’occasion de poursuivre le jeux amusant appellé « Trouvez le véritable Génocide ». Les cartes sur table affichent un NON pour les peuple africains victimes du colonialisme allemand. La carte des interventions historiques en Chine aussi affiche NON simplement car nos compatriotes ne disposaient pas encore d’outils suffisamment efficaces pour anéantir un peuple qui comptait déjà par centaines de millions. On a donc laissé la chance d’en accomplir la tâche dans un avenir incertain à notre allié d’ôutre mer. La place de l’Avenue des Champs-Élysées et de la rue de la Paix dans notre Monopoly barbare sera évidemment occupée par le couple Holocauste et Holodomor malgré le petit risque de confusion suite à la possibilité éventuelle d’une participation de victimes du deuxième génocide au premier. Pas grave, ce n’est qu’un jeu qu’il ne faut pas prende trop au sérieux, pas vrai ? On y risque pas grand chose, non ?

    Vous comprenez que l’abandon de toute réserve civilisée par nos élus me fasse abandonner une vision politique des choses et me force au rire sardonique l’unique option amusante pour les Muselmänner et morts en vacances dont je crains faire désormais partie.

    30.11.2022 von Nico Popp - Der Bundestag hat am Mittwoch abend per Mehrheitsbeschluss die Hungerkatastrophe in mehreren Teilrepubliken der UdSSR in den Jahren 1932 und 1933 als gegen das ukrainische Volk gerichteten Genozid eingestuft. Der entsprechende Antrag war von den drei Regierungsfraktionen und der Unionsfraktion eingebracht worden. In Anwesenheit des ukrainischen Botschafters Oleksij Makejew und des stellvertretenden ukrainischen Außenministers Andrij Melnyk stimmten die Abgeordneten von SPD, Grünen, FDP und Unionsparteien für den Antrag. Die Abgeordneten von Die Linke und AfD enthielten sich. Es gab keine Gegenstimmen.

    »Aus heutiger Perspektive« liege »eine historisch-politische Einordnung als Völkermord nahe«, heißt es in dem beschlossenen Antrag. Der Bundestag »teilt eine solche Einordnung«. Der »Holodomor« reihe sich ein »in die Liste menschenverachtender Verbrechen totalitärer Systeme, in deren Zuge vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Europa Millionen Menschenleben ausgelöscht wurden«.

    Die Antragsteller haben den »Holodomor«-Beschluss direkt mit aktuellen außenpolitischen Fragen verknüpft. In dem Dokument wird die Bundesregierung aufgefordert, »die Ukraine als Opfer des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands und der imperialistischen Politik Wladimir Putins im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel weiterhin politisch, finanziell, humanitär und militärisch zu unterstützen«.

    Vor der Beschlussfassung fand eine etwa dreiviertelstündige Aussprache zu dem Antrag statt. Robin Wagener (Grüne), Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe, stellte fest, »der Horror« habe »seine Ursache im Kreml« gehabt. Es sei um die Unterdrückung des ukrainischen Nationalbewusstseins, von Sprache und Kultur gegangen. Man sehe hier die »brutale Wahrheit stalinistischer Gewalt«. Zweck des Antrags sei allerdings nicht, die deutschen Verbrechen in der Sowjetunion zu relativieren.

    Der CDU-Abgeordnete Michael Brand behauptete, die Ukraine sei von der sowjetischen Führung zum Opfer eines Völkermordes gemacht worden. »Es wurde systematisch selektiert«, so Brand. »Nie wieder darf weder in deutschem noch im russischen Namen geschehen, was durch den Holodomor und die Nazis an Massenmord in der Ukraine begangen wurde«, sagte der Abgeordnete. Das sei die »Lehre der eigenen deutschen Geschichte«. Brand beschwerte sich darüber, dass kein einziger Bundesminister anwesend sei und beendete seine Rede mit dem ukrainischen Nationalistengruß »Slawa Ukrajini«.

    Die SPD-Abgeordnete Gabriela Heinrich gab sich überzeugt, dass das »ungeheure Verbrechen« nicht auf Missernten zurückzuführen sei. Der Bevölkerung sei das Essen einfach weggenommen worden. Ziel sei die Unterdrückung des ukrainischen Nationalbewusstseins gewesen; es handele sich um eine gewollte und geplante Hungersnot.

    Für die AfD nutzte der Abgeordnete Marc Jongen die von der Ampel und der Union geschaffene günstige Gelegenheit zu einem kleinen geschichtsrevisionistischen Rundumschlag. Den »Holodomor« nannte Jongen eines der großen Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts. Lenin habe das 1922 bereits »angekündigt«. Die Lehre müsse sein, dass die »sozialistische Ideologie« abzulehnen und zu bekämpfen sei, wo immer sie »in neuer Verkleidung ihr scheußliches Haupt erhebt«. Das gelte für die »nationalsozialistische Variante« wie auch für die »internationale Variante«, die sich hinter »wohlklingenden Parolen« wie »Gerechtigkeit oder Fortschritt versteckt«. Die AfD habe vor drei Jahren über den »Holodomor« informiert, damals habe es aber kaum jemanden interessiert. Das »linkslastige politische Establishment« habe bei »Verbrechen im kommunistischen Machtbereich« jahrzehntelang weggeschaut. Man komme ja auch bei dem »Gedenken an die SED-Verbrechen« nicht recht voran. Jongen wandte sich im weiteren Verlauf seiner Rede gegen die »Instrumentalisierung der Geschichte« im Kontext des Ukraine-Krieges; die AfD lehne das ab.

    Der FDP-Abgeordnete Ulrich Lechte sah in dem »Massenmord« eine Strafe für den Widerstand gegen die Zwangskollektivierung und für die Ablehnung der sowjetischen Herrschaft. Die Hungerkatastrophe sei »politisch künstlich herbeigeführt« und »systematisch durchgeführt« worden.

    Für die Fraktion Die Linke sprach Gregor Gysi. »Terroristische Industrialisierung und Zwangskollektivierung« seien ein »schlimmes Verbrechen« gewesen. Stalin habe sich freilich gegen alle gewendet, die diese »terroristische Industrialisierung und Zwangskollektivierung« abgelehnt haben – also nicht nur gegen Ukrainer. Der Petitionsausschuss des Bundestages habe 2017 festgestellt, dass manches gegen eine Einstufung des »Holodomor« als Völkermord spreche. Auch der Europarat habe das abgelehnt. Beim Lesen des vorliegenden Antrages erhalte man den Eindruck einer »Gleichstellung« von Hitler und Stalin. In Deutschland aber solle man die »Suche nach einem zweiten Hitler und nach einem zweiten Auschwitz aufgeben«. Gysi verwies darauf, dass die Außenministerin Russland soeben einen Zivilisationsbruch vorgehalten habe - »ein Begriff, der bislang ausschließlich für die Shoah angewandt wurde«. Das sei »mehr als bedenklich«. Die Linke verurteile das Verbrechen, könne also nicht gegen diesen Antrag stimmen. Die Kritik verbiete auch eine Zustimmung. Man enthalte sich deshalb.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Muselmann

    Eugen Leviné
    https://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_Levin%C3%A9

    Aus seiner Verteidigungsrede vor Gericht stammt der bekannte Satz: „Wir Kommunisten sind alle Tote auf Urlaub.“ Am 3. Juni 1919 wurde er wegen Hochverrat zum Tode verurteilt und zwei Tage später im Gefängnis Stadelheim erschossen.

    #Ukraine #Allemagne #politique #guerre

  • Delhi Outram Estate, Islington

    Just north of London Kings X lies the “#Delhi_Outram_Estate” in #Islington, a council estate built in the late 1970s which appears to commemorate the Indian Rebellion of 1857 (& its brutal suppression by the British) with streets named after those associated with its key events.

    Some of the streets predate the estate itself, presumably having been named soon after the suppression of the Mutiny and the establishment of the Raj proper. Delhi Street was named after the Mughal capital of India, whose fall to the British was a significant event, in 1871.

    Similarly Outram Place would seem to run along the erstwhile Outram St, recorded in the 1861 Census, and named after “General Sir James Outram, who along with Havelock, relieved Lucknow”

    Sir Henry Havelock, who died of dysentery a few days after the Siege of Lucknow ended, also got a street named after him pretty much contemporaneously. Havelock St seems to have been laid out between 1856-9.

    But some of the names of streets in the estate seem to date from the redevelopment of this area into the present council estate, in the late 1970s. Vibart Walk, named in 1980, May be named after Edward Vibart, who was an EIC army officer who chronicled the events of 1857…

    … or his father, Major Edward Vibart, who was executed on June 27, 1857 by the rebels after being captured in Kanpur. Who knows? But Islington Council did name this “walk” after this “hero” of 1857 as late as 1980.

    And then we have Brydon Walk, named after William Brydon, an EIC Army Surgeon who was one of the few of 4,500 men & 12,000 accompanying civilians to survive the “long retreat” from Kabul to Jalalabad in 1842 & survived the siege of the Lucknow Residency (a survivor, this one!)

    Then, we have Campbell Walk, named in 1980 after Sir Colin Campbell, Baron Clyde, who was commander of the British forces in India during the Rebellion. He “never married or fathered any children”…. Hmm.

    Finally, there’s Lawrence Place, named after Sir Henry Lawrence, who died during the siege of Lucknow. Also named in 1980. Incidentally, his son was created 1st Baronet Lawrence of Lucknow, in 1868. The Baronetcy survives; their apparent is one Christopher Cosmo Lawrence, a visual effects supervisor who won an Oscar for his work on Gravity in 2013 & has been nominated thrice since. Anyway, thought Islington Council naming streets after colonial celebrities as late as 1980 was … fascinating.

    All the information on street names and dates comes from the wonderful “Streets With a Story: The Book of Islington” by Eric A Willats, which I found online.

    https://twitter.com/sd268/status/1597333942361018368
    #Londres #UK #Angleterre #toponymie #toponymie_politique #colonialisme #colonisation #Inde

    ping @cede

  • La chaîne de l’accueil des #exilés ukrainiens : #Ukraine, #Pologne, France
    https://metropolitiques.eu/La-chaine-de-l-accueil-des-exiles-ukrainiens-Ukraine-Pologne-France.

    Contrairement aux vagues récentes de réfugiés, les exilés ukrainiens ont été accueillis massivement et rapidement en Europe. À partir d’enquêtes en Pologne et en France, l’auteur reconstitue des maillons de cette « chaîne d’accueil » sans précédent, et pose la question de sa durabilité-réplicabilité pour les politiques migratoires européennes. Le système de réception des exilés aux frontières de l’Europe est une armature policière et carcérale (Bernardie Tahir et Schmoll 2018 ; Andersson 2014). Il est maillé de #Terrains

    / #accueil, Ukraine, Pologne, #migrations, exil

    https://metropolitiques.eu/IMG/pdf/met-lacroix.pdf

  • L’UE annonce au moins 100 000 morts parmi les soldats ukrainiens - Donbass Insider

    Le 30 novembre 2022, la présidente de l’UE, Ursula von der Leyen, annonçait qu’il y avait au moins 100 000 morts parmi les soldats ukrainiens. L’annonce a été tellement choquante que les chiffres ont ensuite été retirés de l’annonce officielle sur le site de la Commission Européenne et de la version vidéo de la déclaration. Retour sur cette bataille des chiffres et la tentative de réécriture façon 1984.

    https://www.donbass-insider.com/fr/2022/11/30/ue-annonce-au-moins-100-000-morts-parmi-les-soldats-ukrainiens
    #Ukraine# UE

  • Ukrainian Modernist masterpieces transported from Kyiv under missile fire find refuge in Madrid exhibition
    https://www.theartnewspaper.com/2022/11/23/ukrainian-modernist-masterpieces-transported-in-secret-from-kyiv-fi

    Ukrainian Modernist masterpieces transported from Kyiv under missile fire find refuge in Madrid exhibition
    Survey show at Museo Nacional Thyssen-Bornemisza will open with an address by President Zelensky and a symposium calling for a European cultural deal with Ukraine

    #ukraine #peinture #art #cartoexperiment

  • Non-violence, résistances passives et désobéissance civile

    Depuis le début de l’invasion russe, la société ukrainienne s’est organisée avec courage et de façon spontanée pour contrer l’occupation militaire à travers des centaines d’actions non violentes, dont des actes de désobéissance civile, des blocages de routes, des tâches d’évacuation de civils ou des campagnes de communication. Le rapport « La résistance civile non violente ukrainienne face à la guerre », élaboré par le professeur Felip Daza dans le cadre du projet commun de l’ICIP (Institut catalan international pour la paix, www.icip.cat/ca/) et de Novact (Institut international pour une action non violente, https://novact.org/?lang=en) analyse la résistance civile non violente ukrainienne entre février et juin 2022 dans le but d’identifier ses dynamiques d’organisation et les caractéristiques des différentes actions, leur évolution et le soutien dont elles ont bénéficié.

    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2022/11/27/non-violence-resistances-passives-et-desobeiss

    #international #ukraine

  • Russie-Ukraine : “faible probabilité de victoire” et pressions américaines
    https://journal.lutte-ouvriere.org/2022/11/23/russie-ukraine-faible-probabilite-de-victoire-et-pressions-a

    En #Ukraine, où la neige est déjà là, dix millions de personnes, selon le président #Zelensky, sont privées d’électricité du fait des #frappes_russes massives sur les installations énergétiques du pays. En face, les troupes russes, forcées d’abandonner #Kherson, se sont redéployées sur les 20 % de territoire qu’elles tiennent au sud et à l’est de l’Ukraine.

    Chaque camp se prépare à poursuivre la #guerre dans des conditions aggravées par l’hiver. Faute de moyens matériels et humains pour une offensive, l’armée de Poutine fortifie ses centaines de kilomètres de lignes de défense. Celle de Zelensky tente de repousser un peu plus son adversaire et s’apprête à recevoir les nouvelles armes que le Sénat américain a décidé de lui livrer.

    Mais, dans le même temps, on a la confirmation en haut lieu que Washington pousse Kiev à négocier avec Moscou. Lors d’une conférence de presse, le général et chef d’état-major Milley a déclaré qu’à brève échéance « la probabilité d’une victoire militaire […] qui expulse les Russes de toute l’Ukraine […] n’est pas très élevée ». Et, pour bien se faire comprendre de Zelensky, il a ajouté : « Les Russes sont vraiment dans une mauvaise passe », conseillant de « négocier à un moment où vous êtes en position de force ».

    – Vers une négociation ?

    Zelensky avait déjà infléchi sa position en disant qu’il acceptait de discuter avec Poutine, mais sans vouloir céder la moindre part de territoire. Or, pour Washington, la Crimée doit rester à la Russie, qui réagirait par une forte riposte à toute tentative de la reprendre. Et, même dans le camp ukrainien, certains n’hésitent plus à dire que réintégrer de force le Donbass, dont la population regarde vers Moscou, poserait des problèmes insolubles à l’État ukrainien.

    Mais accepter des pourparlers sans retrait préalable des forces russes de toute l’Ukraine « cela veut dire, a déclaré à l’AFP un conseiller de la présidence ukrainienne, capituler devant le pays qui est en train de perdre ». Or Zelensky, auquel le soutien de l’Amérique et de l’Europe a permis de prendre la posture du Père la Victoire, estime qu’il ne peut pas se permettre de sembler mollir et de risquer que la mouvance nationaliste et d’extrême droite, qui l’accepte comme chef de guerre, l’accuse de brader l’intégrité nationale. Cela lui poserait d’autant plus de problèmes qu’une partie de la population pourrait exprimer de nouveau son rejet de sa politique antisociale, comme elle le faisait avant la guerre.

    Les médias occidentaux semblent découvrir ces jours-ci que Zelensky n’est pas aussi populaire qu’ils le prétendaient quand leurs dirigeants le soutenaient sans réserve. C’est leur façon de coller aux inflexions de la politique du camp impérialiste. Car, pour les États des pays riches, les peuples et leurs dirigeants, même vantés un temps comme alliés, ne sont que des pions sur l’échiquier de leurs grandes manœuvres.

    Les pressions de plus en plus ouvertes que les États-Unis exercent sur le gouvernement ukrainien ne signifient en aucun cas que des négociations, et a fortiori un accord, sont pour demain. Elles peuvent prendre des mois, des années, en fonction du rapport de force sur le terrain et dans chaque camp. Et ce sera aussi fonction de ce que les grandes puissances impérialistes estimeront le plus favorable à leurs intérêts, sur fond de tensions internationales qui s’accroissent.

    Le plus haut gradé américain, déjà cité, a comparé la guerre de tranchées en Ukraine à celle qui prévalait en Europe en 1915 : chaque camp était tellement fortifié que les lignes ne bougeaient plus. Il aurait fallu négocier, selon le général Milley, alors qu’en continuant les combats on passa de un à vingt millions de morts. C’est une façon de rejeter les morts à venir de cette guerre sur le régime de Kiev, que Washington a armé, mais dont il souhaiterait maintenant qu’il prenne un virage.

    – Poutine suffisamment affaibli ?

    Tout se passe comme si les États-Unis, maîtres de l’escalade guerrière en Ukraine, estimaient maintenant sa prolongation plus nuisible que profitable à leurs intérêts. Après neuf mois de guerre, Poutine apparaît comme ayant raté son « opération spéciale ». Aux yeux de tous, la #Russie en est visiblement affaiblie, ce qui était un des objectifs proclamés de #Biden. Militairement, elle doit reculer. Les sanctions occidentales ont frappé son économie, au point que les autorités reconnaissent que le pays est en récession. Et puis, les critiques à l’égard de Poutine, qui n’ont jamais cessé, se font plus fortes en haut lieu, même si l’on ne sait exactement ce qu’elles recouvrent, ni ce qui pourrait résulter d’un mouvement de mécontentement social qui éclaterait face à un pouvoir affaibli.

    Pour les dirigeants américains et européens, c’est une chose d’affaiblir le pouvoir de Poutine. Mais c’en est une autre de prendre le risque que son régime s’écroule, en entraînant un chaos à grande échelle, qui serait pour eux difficilement gérable. Ils ne veulent probablement pas d’une situation qui déstabilise profondément la Russie, alors qu’elle reste à sa façon un des piliers de l’ordre mondial. Les trusts pétroliers ont encore pu le vérifier en janvier dernier : l’armée russe était allée au Kazakhstan mater une révolte populaire qui menaçait les intérêts de la dictature locale aussi bien que du Kremlin et des firmes occidentales présentes.

    Les pressions de Washington pour que Zelensky négocie sans trop tarder avec #Poutine semblent indiquer que les dirigeants américains, après avoir joué avec le feu en Ukraine, veulent éviter que l’incendie puisse s’étendre en Russie et échapper à tout contrôle.

    #impérialisme #États-Unis

  • Innenministerium : Internes Papier empfiehlt, den Deutschen Angst zu machen
    https://m.focus.de/politik/deutschland/aus-dem-innenministerium-wie-sag-ichs-den-leuten-internes-papier-empfiehlt-d

    Au début de l’épidémie COVID le gouvernement allemand définit une stratégie de la peur pour briser toute opposition aux mesures à imposer à la population du pays. On y découvre l’origine des dénonciations fanatiques et sans justification objective de toute critique de la ligne politique du gouvernement. Ce fut un succès total, les fomes de discussions dans le discours publique ont depuis cédé la place aux confessions moralisatrices, qui forment aujourd’hui le discours officiel autour des événements en Ukraine. Ce changement concerne pourtant tous les sujets.

    Vu d’une perspective anticapitaliste ce procédé n’a vu qu’une généralisation radicale. Depuis le remplacement du régime nazi par des gouvernements libéraux anticommunistes chrétiens et socialdémocrates chaque opinion critique hors canon officiel est punie par des sanctions allant du #Berufsverbot jusqu’aux peines de prison pour ceux défendant des idées considérées comme dangereuses pour le système d’exploitation capitaliste.

    Là on risque déjà son existence si on ose critiquer publiquement la ligne politique du gouvernement sur base de réflexions favorisant la paix à la place de l’armement. Le privilège de persécution n’est plus réservé aux seuls communistes et autres anarchistes ennemis d’état.

    L’implémentation de tels changements ne prend pas les mêmes formes comme dans les états davantage autoritaires. En démocratie on applique la devise de Mao qui dit « éduques tous en punissant un seul ». Tant que ton discours critique ne s’entendra pas trop fort on te laissera tranquille. Par contre dès que ton discours prend du poids dans la perception publique on trouvera un prétexte pour te ruiner ou punir afin de faire peur aux révoltés moins courageux. Julian Assange est la victime exemplaire de cette tactique.

    Samstag, 11.4.2020 | 10:14 von Florian Reiter - „Wie bekommen wir Corona in den Griff?“ Internes Papier aus Innenministerium empfahl, den Deutschen Corona-Angst zu machen

    Zwölftausend Tote – im günstigsten Fall: Ein internes Papier aus dem Bundesinnenministerium zur Eindämmung der Corona-Krise sorgte Ende März für Wirbel. Darin sprechen sich die Autoren unter anderem für flächendeckende Tests der Bevölkerung nach dem Vorbild Südkoreas aus. Doch erst jetzt kommt heraus: Das Papier empfiehlt auch drastische Maßnahmen zur Krisenkommunikation.

    Es sind schockierende Zahlen, die der interne Bericht „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“ durchspielt: 70 Prozent der Deutschen könnten sich mit dem Coronavirus infizieren, mehr als eine Million Bürger könnten sterben, wenn eine „massive Überlastung des Gesundheitssystems“ nicht durch entschlossenes Eingreifen vermieden wird. Das Geheimpapier aus dem Bundesinnenministerium, das vom 22. März datiert, sorgte aber auch aus einem anderen Grund für Aufmerksamkeit; weil es sich für flächendeckende Massentests nach dem Vorbild Südkoreas aussprach. „Ein der Lage angemessenes und schrittweises Eingreifen in wirtschaftliche und gesellschaftliche Abläufe wird dadurch erst ermöglicht (...)“, heißt es in dem Text.

    Bereits Ende März geisterte das Papier mit seinen erschreckenden Zahlen und seinen weitreichenden Handlungsempfehlungen erstmals durch die Medien, der „Spiegel“, die „Süddeutsche Zeitung“ sowie WDR und NDR hatten unter anderem darüber berichtet. Kritik hatte der Bericht damals vor allem deshalb auf sich gezogen, weil er inhaltlich teilweise Bezug auf einen Blogbeitrag im Internet nahm, dessen Inhalt von Experten nicht geteilt wird. Ministeriumssprecher Steve Alter erklärte Ende März, das Papier solle darstellen, wie sich die aktuelle Situation auf die innere Sicherheit auswirken könnte, „welche unterschiedlichen Verläufe sind hier denkbar“.

    „Das Verschweigen des Worst Case ist keine Option“

    Das Innenministerium hatte sich geweigert, das Papier auf Grundlage des Presserechts und des Informationsfreiheitsgesetzes für andere Medien verfügbar zu machen: Das Dokument sei „Verschlusssache“ und „nur für den Dienstgebrauch“. Jetzt hat das gemeinnützige Portal „Frag den Staat“ das vollständige, 17 Seiten lange Papier veröffentlicht. Und es stellt sich heraus: Das Papier befasste sich nicht nur mit der Frage, wie die Pandemie am besten einzudämmen ist. Die Autoren beschäftigten sich auch mit Kommunikationsstrategien. Wie vermittle ich den Menschen den Ernst der Lage? Und wie bewege ich sie zum Mitmachen, wenn es um Ausgangsbeschränkungen geht, um Restaurantschließungen und ums Homeoffice?

    Konkret sehen die Autoren des Textes zwei Gefahren: Einerseits einen Vertrauensverlust in die Institutionen, dem man durch größtmögliche Transparenz entgegenwirken müsse. Als Motto sei geboten: „Es kommt etwas sehr Bedrohliches auf uns zu, wir haben die Gefahr aber erkannt und handeln entschieden und überlegt“, heißt es in dem Papier. Und: „Um die gesellschaftlichen Durchhaltekräfte zu mobilisieren, ist das Verschweigen des Worst Case keine Option.“ Wer die Gefahr abwenden will, müsse sie kennen.

    Die Gedanken der „Vielen“

    Dass diese Gefahr in der Bevölkerung aber nicht ernstgenommen werden könnte – das ist die zweite Sorge der Autoren. Eine Fixierung auf die prozentual eher niedrige Sterblichkeitsrate könne dazu führen, dass der Ernst der Lage unterschätzt wird. An einer Stelle im Papier heißt es gar, „viele“ dächten sich dann „unbewusst und uneingestanden: ’Naja, so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher’.“ Ein Beleg für diese These findet sich in dem Bericht nicht.

    Um der Bevölkerung den Ernst der Lage klarzumachen, empfehlen die Autoren drastische Maßnahmen. „Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden“, schreiben die Verfasser, und nennen gleich drei konkrete Beispielszenarien.
    „Das Ersticken ist für jeden Menschen eine Urangst“

    Erstens würden viele Schwerkranke von ihren Angehörigen „ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen (sic) ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls.“

    Zweitens empfiehlt das Papier sogar, Kindern Angst zu machen. „Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern“, heißt es in dem Text. „Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.“

    Drittens schlagen die Autoren vor, an mögliche Langzeitschäden zu erinnern. „Auch wenn wir bisher nur Berichte über einzelne Fälle haben, zeichnen sie doch ein alarmierendes Bild“, heißt es in dem Bericht. „Selbst anscheinend Geheilte nach einem milden Verlauf können anscheinend jederzeit Rückfälle erleben, die dann ganz plötzlich tödlich enden, durch Herzinfarkt oder Lungenversagen, weil das Virus unbemerkt den Weg in die Lunge oder das Herz gefunden hat. Dies mögen Einzelfälle sein, werden aber ständig wie ein Damoklesschwert über denjenigen schweben, die einmal infiziert waren.“
    Die „1919 + 1929“-Formel

    Es sollte außerdem „historisch argumentiert werden“, schlagen die Autoren vor, nach der Formel: „2019 = 1919 + 1929“. Im Jahr 1919 verbreitete sich die Spanische Grippe aus den USA in die ganze Welt und tötete je nach Zählung zwischen 25 und 50 Millionen Menschen. Das Jahr 1929 ist wiederum das Jahr der berühmten Weltwirtschaftskrise, die unter anderem zum Aufstieg des Faschismus in Deutschland beigetragen hatte. Die Botschaft der Autoren: Die Corona-Pandemie wird so schlimm wie Spanische Grippe und Weltwirtschaftskrise zusammen, wenn es nicht gelingt, sie einzudämmen. Diese Formel werde „jedem einleuchten“, schreiben die Verfasser.

    Ob tatsächliche Experten für Kommunikation an dem Papier beteiligt waren, ist unklar. Das Innenministerium hat sich zur Identität der Urheber bislang nicht geäußert. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) berichtet, insgesamt habe eine „Gruppe von zehn Fachleuten“ an dem Papier gearbeitet. Namentlich erwähnt werden in der FAZ aber nur vier Autoren – allesamt Ökonomen.

    Wie viel Beachtung das Papier in Regierungszirkeln fand, ist ebenfalls nicht bekannt. Innenminister Horst Seehofer (CSU) sprach kürzlich in der „Bild“-Zeitung davon, es könne „Millionen Tote“ geben. Sonst überlässt Seehofer in der Öffentlichkeit allerdings Gesundheitsminister Jens Spahn und Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) das Feld. Medienberichten zufolge sollen weder Merkel noch Spahn von dem Papier aus dem Innenministerium sonderlich begeistert gewesen sein. Merkel bevorzugt ohnehin einen anderen Ton: In ihren Ansprachen an die Nation appelliert die Bundeskanzlerin vor allem an die Verantwortung der Bürger.

    #Allemagne #propagande #idéologie #psychologie #covid-19 #coronavirus #Ukraine #guerre_psychologique #maladie

  • Ukraine : De la « non-pertinence » de la presser de négocier…

    François Ruffin, reprend à son compte, dans le billet qu’il vient de publier sur Mediapart, à propos de la guerre en Ukraine, la petite musique qui court actuellement sur la nécessité de tout faire pour « œuvrer à la désescalade. Pour parvenir à la paix ». Pour cela, il s’appuie, entre autres, sur la volonté affirmée des pays du Sud que s’ouvrent des négociations entre l’Ukraine et la Russie, avec l’implication de divers gouvernements, en particulier latino-américains. Tout cela dans l’intérêt des peuples du monde qui souffrent, c’est indiscutable, des conséquences, essentiellement économiques et sociales de cette guerre. Dans cet argumentaire plusieurs éléments me semblent plus que discutables, voire inacceptables, confirmant le malaise de l’auteur à aborder un sujet qu’il craint de ne pas bien maîtriser comme il l’énonce dès le début de son billet : « Je m’aventure en géopolitique avec prudence. » « Néanmoins » poursuit-il, franchissant imprudemment le pas sans mesurer qu’il reproduit au moins deux impasses des partisans de négociations en l’état qu’il cite et dont il reprend à son compte les arguments.

    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2022/11/26/ukraine-de-la-non-pertinence-de-la-presser-de-

    #international #ukraine

  • « Soutenez l’Ukraine et aidez-nous à gagner cette guerre »
    Entretien avec Nataliya Levytska, vice-présidente du syndicat indépendant des mineurs d’Ukraine

    Que pouvez-vous nous dire sur le mouvement syndical en Ukraine ?
    Je représente la KVPU, qui est la deuxième plus grande confédération syndicale d’Ukraine. La KVPU a été créée au moment de l’indépendance de l’Ukraine, mais ses premiers affiliés ont été créés pendant les grèves des mineurs qui ont eu lieu à l’époque de l’URSS [à la fin des années 1980]. Le mouvement syndical ukrainien regroupait environ 6 millions de travailleur·euses. Mais aujourd’hui, à cause de la guerre, ce nombre a diminué car la Russie a détruit les entreprises et les infrastructures, entraînant la perte de lieux de travail. La Russie a également détruit des bâtiments résidentiels et des hôpitaux, et a imposé un règne de terreur dans les territoires occupés, obligeant les gens à fuir et à devenir des réfugiés.
    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2022/11/25/soutenez-lukraine-et-aidez-nous-a-gagner-cette

    #international #ukraine

  • Putin, NATO Expansion and the Missing Context in McFaul’s Narrative | Philippe Lemoine
    https://www.cspicenter.com/p/putin-nato-expansion-and-mcfauls
    Texte très convaincant sur le rôle de l’#OTAN dans le déclenchement de la guerre en #Ukraine, qui part de la critique d’un article coécrit par Michael McFaul, ancien ambassadeur US en Russie et figure importante des spécialistes de la Russie. Celui-ci y soutient que l’OTAN n’a rien à voir là-dedans, une preuve étant les déclarations apaisées de Putin à l’égard de l’alliance au début des années 2000. Pour Lemoine, McFaul évacue le contexte qui permet d’interpréter ces déclarations différemment : non seulement le ton apaisé n’empêche pas de voir l’élargissement comme négatif, mais surtout elles datent d’une période où la Russie espérait y trouver une réelle coopération - espoir qui a été vite déçu.

    Indeed, what most people miss in this debate is that it’s not so much NATO expansion per se that Russia opposed as much as the exclusion of Moscow from the post-Cold War European security architecture that it entailed, because the Alliance, despite what the Russians had been led to believe at the end of the Cold War (but that’s a story for another time), had become the cornerstone of that architecture. If NATO became a more political organization and a mechanism could be found to include Russia in the decision-making process, then it would have no reason to fear NATO expansion. In fact, this is exactly what Putin was alluding to in the statement quoted by McFaul and Person, in which he said that if the “quality of the relationship” with NATO changed then enlargement would cease to be an issue. But you wouldn’t know that from reading their paper, because although they are perfectly aware of it, they carefully omit this context.

    [...] Obviously, once you know the context of the statements quoted by McFaul and Person in their paper, they take on a very different meaning. If Putin made so many conciliatory statements on NATO expansion in the first years of his presidency, it’s not because he didn’t see it as a security threat if it implied Russia’s exclusion from the post-Cold War European security architecture, but because he thought that by adopting a cooperative stance on the issue Russia would be included in the decision-making process. For a while, it seemed that his strategy had paid off as NATO promised a new framework for cooperation that would have gone some way toward realizing this ambition, but in the end it didn’t happen because the US didn’t hold up its part of the bargain. Of course, McFaul and Person know about this, but they omit this context even though it undermines the simplistic narrative they are promoting. Nor is this episode the only legitimate grievance that Russia has toward the West, but as Russia scholar Marlène Laruelle recently noted, people are no longer interested in nuance when it comes to the degradation of relations between the two sides:

    For me, the war is Putin’s responsibility, but the strategic deadlock that preceded it has been co-created by Russia and the West, with misunderstanding on both sides, and responsibilities on both sides. Whenever you try to bring in some nuance, then you get the accusation of being on Putin’s side.

    Unfortunately, she is right about that, which is a huge problem for the public discourse about the origins of the war.

    In particular, the notion that NATO expansion has “nothing to do” with it has become a dogma that nobody can question in polite company, yet it’s not only false but preposterous. There are hundreds of memoirs, cables, memos, etc. spanning decades attesting that Russian elites have been genuinely frightened by the expansion of NATO. Nor is it the case, as people sometimes claim when you point that out, that if Russian officials have feared NATO expansion it’s only because it prevents Moscow from dominating its neighbors. I’m not saying that neo-imperialist considerations play no role, which would also be ridiculous, but Russian elites actually think that NATO expansion threatens Russia’s security. Now, I agree that their fears are to a large extent irrational (though not entirely), but Russian officials are not the first policymakers to have exaggerated security concerns, and nor will they be the last.

    It’s ironic that many people who 20 years ago were convinced that Iraq posed such an imminent threat to the US that it had to be taken out immediately can’t even fathom the possibility that Russian elites might have a similarly inflated perception of the threat posed by NATO expansion. The notion that Putin just made this up and that Russian officials don’t really see NATO expansion as a security threat is so ridiculous that, if the public discourse about Russia were even minimally based in reality, nobody could make such a claim without suffering a serious reputational cost. However, as things are, it’s people who point that out whose reputations suffer because they’re accused of laundering Russian propaganda. Russia scholars bear a large responsibility for this state of affairs, because most of them know things are more complicated than what the dominant narrative claims, but they don’t speak up or even pretend that is not the case because they don’t want to pay the cost. While at some level their behavior is understandable, because in the current environment it’s very difficult to speak up against that narrative, I still think it’s a dereliction of duty.

    Now, as I said at the beginning of this article, the way in which NATO expansion played a role in the origins of the war is more complicated than people on both sides commonly assume. In particular, it’s not so much that it was the proximate cause of the war, but rather that it contributed towards creating the conditions that made the war possible. The story of how this happened is complicated and Russia obviously has a huge share of responsibility in the degradations of relations with the West prior to the invasion, but it’s impossible to understand this process without acknowledging that Moscow has legitimate grievances against the West, as the episode I discussed in this article illustrates. The problem is that not only are those grievances never discussed, but when the Russians bring them up they are accused of making things up, which just adds insult to injury. If you were previously unaware of the history presented in this article, I hope that it has convinced you that things are more complicated than you thought.

    Soon, I will publish the first part of a larger project on the history of post-Cold War relations between Russia, the West and Ukraine, in which I will give my interpretation of this complicated story.

  • Negotiated peace with Russia that accepts loss of Crimea is not an option, says Zelensky aide
    https://www.theglobeandmail.com/world/article-ukraine-says-negotiated-peace-with-russia-is-not-an-option-

    The independent Ukrainska Pravda news website reported on Tuesday [22 novembre] that the United States had proposed a peace deal to the Kremlin that would have Russia withdraw from all Ukrainian territory, except Crimea, which would hold a referendum on its future after seven years. In return, the North Atlantic Treaty Organization would agree not to integrate #Ukraine as a member for the same seven-year period. The proposal was dismissed by the Kremlin.

  • La Russie frappe massivement l’Ukraine après des attaques ukrainiennes contre la Crimée et la centrale de Zaporojié - Donbass Insider

    Le 23 novembre 2022, la Russie a de nouveau massivement frappé l’Ukraine à coup de missiles, après une nouvelle attaque de drones ukrainiens contre Sébastopol en Crimée, ainsi qu’un bombardement ukrainien massif de la centrale nucléaire de Zaporojié.

    https://www.donbass-insider.com/fr/2022/11/23/la-russie-frappe-massivement-ukraine-apres-des-attaques-ukrainienne

    #Russie #Ukraine

  • En vrac sur le Web
    http://anarlivres.free.fr/pages/nouveau.html#vracnov

    Sur Partage noir on trouve un documentaire de Jaume Serra i Fontelles, Le Maquis en Catalogne (1988, 7 x 25 min, en catalan sous-titré en français), qui relate en sept chapitres le mouvement de guérilla antifranquiste en Catalogne, de la fin de la guerre civile jusqu’à sa disparition dans les années 1960. Y sont évoqué l’invasion du Val d’Aran, l’essor et la défaite du maquis urbain, Marcellino Massana, José Luis Facerías, Quico Sabaté Llopart et Ramón Vila « Caracremada ». Vidéos toujours mais sur un sujet plus actuel. Des membres du collectif L’Etincelle, en résidence à Merlieux (Aisne), dans le fief du groupe Kropotkine (FA), ont réalisé trois vidéos : la première tente de répondre à la question « c’est quoi l’anarchisme ? » (...)

    #maquis #anarchisme #libertaire #FederationAnarchiste #Ukraine #Résistance #religion

  • Brigades éditoriales de solidarité : La guerre et la paix ou le silence de la mer (noire)

    Nous le savons, ce ne sont pas les livres qui arrêteront les blindés russes qui déferlent sur l’Ukraine. Nous le savons, ce ne sont pas les livres qui arrêteront la main de fer qui s’abat sur les Russes qui s’opposent à la guerre de Vladimir Poutine. Nous le savons, ce ne sont pas les livres qui mettront fin à la guerre contre la liberté de l’Ukraine, pas plus qu’ils ne mettront fin à la dictature des oligarques du Kremlin. C’est la résistance populaire ukrainienne multiforme, les grains de sable que les démocrates de Russie et du Bélarus glisseront dans la machine de guerre russe et l’opinion publique mondiale qui arrêteront les chars de Vladimir Poutine. Mais dans cette bataille pour l’indépendance et la liberté ukrainiennes, rappelons-nous le pouvoir des samizdats et l’effet corrosif qu’ils avaient eu sur la dictature stalinienne.
    C’est par ces mots que les Brigades éditoriales de solidarité, constituées à la hâte pour la circonstance, s’engageaient dès le 3 mars 2022, sans la moindre tergiversation, aux côtés du peuple ukrainien agressé par l’impérialisme russe.

    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2022/11/23/la-guerre-et-la-paix-ou-le-silence-de-la-mer-n

    #international #ukraine

  • En Angleterre, ils sauvent leur village grâce à l’autogestion
    https://reporterre.net/En-Angleterre-ils-sauvent-leur-village-grace-a-l-autogestion

    Confrontés aux fermetures, les habitants d’un village anglais ont repris le centre social, la bibliothèque, l’épicerie et le pub. Faisant de Trawden le seul village autogéré de Grande-Bretagne.

    Trawden (Lancashire, Angleterre), reportage

    En 2014, Trawden a bien failli devenir une cité-dortoir comme tant d’autres dans cette région verdoyante du nord-ouest de l’Angleterre. Commerces fermés, services publics supprimés, ce village de 2 500 âmes semblait voué au déclin avec la crise du textile [1]. La fermeture du centre social a eu l’effet d’un électrochoc. « Nous avons senti que c’était une ligne rouge. Il fallait réagir. Notre esprit communautaire n’y survivrait pas », raconte Steven Wilcock, figure locale du village qui a pris la tête de la fronde.

    Ça me rappelle un peu l’histoire de l’île Eigg
    https://www.geo.fr/voyage/ecosse-eigg-l-ile-rachetee-par-ses-habitants-190304

    Trente kilomètres carrés, 105 habitants, une seule route… ce petit bijou des Hébrides intérieures est devenu propriété de ses résidents en 1997. Vingt ans après, ils ont inventé un mode de vie bien à eux. Direction l’île d’Eigg, en Ecosse.

    #autogestion

  • Questions nationales, de l’Irlande à l’Ukraine …

    Le 5 novembre 2022 le Sinn Fein, le principal parti progressiste irlandais [1] tenait son Ard Fheis (son congrès) pour la première fois depuis la fin du confinement COVID.

    A cette occasion une résolution a été votée, concernant l’Ukraine :

    L’Ard Fheis condamne sans équivoque toute forme d’impérialisme ou d’agression coloniale.
    Nous nous opposons au déni d’autodétermination nationale et à toutes les violations de souveraineté nationale à travers le monde, sans aucune exception.
    Nous affirmons que la primauté du droit international doit être soulignée et renforcée, respectueuse de l’exercice de l’autodétermination nationale, de la souveraineté et de la démocratie dans toutes les nations.

    Sur ces bases nous exigeons :
    – La cessation totale de la guerre en Ukraine ;
    – La restauration complète de la souveraineté nationale de l’Ukraine,
    – Le retrait immédiat de toutes les forces armées russes ;
    – Le maintien de toutes les sanctions politiques ou économiques jusqu’à ce que ces objectifs soient réalisés.
    Quelques semaines plus tôt le député Sinn Fein John Brady avait condamné « sans équivoque », la « grossière violation du droit international » que constituait l’annexion par Vladimir Poutine des régions ukrainiennes (partiellement) occupées, et le chantage nucléaire des autorités russes.

    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2022/11/21/questions-nationales-de-lirlande-a-lukraine

    #international #irlande #ukraine

  • Verdict dans l’affaire du crash du MH17 - Procès spectacle et parodie de justice - Donbass Insider

    Le 17 novembre 2022, le tribunal de la Haye a rendu son verdict dans l’affaire du crash du MH17, condamnant trois des quatre accusés. Et si le procès s’est très vite avéré être une parodie de justice, le verdict quant à lui est du délire, tant son texte se contredit d’une phrase à l’autre et montre que la condamnation des accusés tient plus à la volonté politique d’avoir un spectacle judiciaire, qu’aux preuves apportées dans le dossier.

    https://www.donbass-insider.com/fr/2022/11/20/verdict-dans-laffaire-du-crash-du-mh17-proces-spectacle-et-parodie-

    #Ukraine #Russie

  • [57] Solidarité avec la résistance des ukrainien·nes. Retrait immédiat et sans condition des troupes russes [57]

    Des bombes lacrymogènes pour l’auto-défense des travailleuses
    Liberté pour le défenseur des droits humains Mikhaïl Kriger !
    Volha Miklashevich-Douner : Quand Poutine soutient le président du Bélarus, Loukatchenko
    Début du procès du vice-président du Syndicat indépendant bélarus
    Biélorussie : contre la répression des syndicats – pour la libération immédiate des militants emprisonnés
    Natallia Guerin : Le peuple bélarus soutient le peuple ukrainien
    La Mémoire volée de Marioupol
    Ukraine : L’Etat s’en prend aux biens syndicaux
    ISW : Le retrait de la Russie de Kherson provoque une fracture idéologique entre les partisans de la guerre et Poutine.
    Solidarité avec l’Ukraine ! Rassemblement pour les 9 ans de la Révolution de la dignité (Lausanne)
    À propos de l’usage de la langue russe. Déclaration de Sotsialniy Rukh
    Mobilisation étudiante à Lviv
    L’Académie de l’imprimerie de Lviv doit vivre !
    Solidarité avec les étudiant.es et le personnel mobilisé.es contre la fermeture de l’Académie de l’imprimerie à Lviv
    Vicken Cheterian : Après l’invasion de l’Ukraine par la Russie : une vague de déstabilisation du Caucase à l’Asie centrale
    Jean-Marc Adolphe : La main dans le sac du génocide
    Invitation à la 1ère édition de Memorial Lecture
    Ukraine et Belarus : Ukraine et Belarus : Paroles de femmes en lutte
    Liens avec d’autres textes

    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2022/11/20/57-solidarite-avec-la-resistance-des-ukrainien

    #international #ukraine #russie #belarus