• #contributeur-g 002 - Geraldine Rauch, deutsche Mathematikerin, Präsidentin der TU Berlin
    https://de.wikipedia.org/wiki/Geraldine_Rauch

    On la regrette. La première femme qui a occupé le poste de président de l’Université Technique de Berlin a toujours fait preuve de courage et de droiture. Le lobby génocidaire a eu raison d’elle. Elle a perdu son poste après s’être intéressée de trop près au destin des victimes du sionisme.

    Sa collaboration avec les chémo-meurtriers da société multinationale sous contrôle suisse Roche n’a jaimais été un sujet d’enquête critique ni sa position de cheffe-de l’institut d’épidémiologie de la Charité. Passons, on ne fait pas d’omelette (ou de profs et présidents des écoles de meurtriers impérialistes) sans casser des oeufs.

    Geraldine Rauch (* 15. September 1982 in Heidelberg[1]) ist eine deutsche Mathematikerin. Sie leitet an der Charité Berlin als Universitätsprofessorin das Institut für Biometrie und klinische Epidemiologie. Von April 2022 bis März 2026 war sie Präsidentin der Technischen Universität Berlin.
    Ausbildung und berufliche Laufbahn
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    Geraldine Rauch erwarb ihre allgemeine Hochschulreife 2002 in Freiburg und begann noch im selben Jahr ein Studium der Mathematik mit dem Nebenfach Biologie an der Universität Bremen. Nach einem Studienaufenthalt an der Cardiff University[2] beendete sie ihr Studium im Juli 2007.[1] Von 2006 bis 2007 studierte sie zusätzlich zwei Semester Biometrie/Biostatistik an der Universität Bremen.[1] Von 2007 bis 2009 promovierte Rauch in der Abteilung Biostatistik bei Roche Diagnostics Penzberg in Kooperation mit der Universität Bremen. Sie wurde mit einer mit magna cum laude bewerteten Dissertation zum Thema The LORELIA Residual Test bei Jürgen Timm[3] promoviert.[1]

    Von 2009 bis 2016 arbeitete Rauch als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Biometrie und Informatik am Universitätsklinikum Heidelberg. Dort übernahm sie 2012 die Leitung der Arbeitsgruppe „Klinische Studien“. Im Januar 2015 schloss sie ihre Habilitation ab und erwarb die Lehrberechtigung im Fach Medizinische Biometrie.[4] 2017 folgte sie zunächst einem Ruf an das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zur Universitätsprofessorin für Medizinische Biometrie und zur stellvertretenden Direktorin des Instituts für Medizinische Biometrie und Epidemiologie.[2] Bereits im Juli 2017 wechselte Rauch an die Charité – Universitätsmedizin Berlin als Professorin (W3) für Medizinische Biometrie und übernahm die Leitung des Instituts für Biometrie und klinische Epidemiologie.[4] Ab Januar 2020 war sie gewählte Prodekanin für Studium und Lehre mit lebens- und gesundheitlichem Schwerpunkt an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.[4]

    Am 19. Januar 2022 wurde sie als Nachfolgerin von Christian Thomsen zur Präsidentin der Technischen Universität Berlin gewählt. Sie trat ihr Amt am 1. April 2022 an und wurde damit die erste Frau in der Geschichte der TU Berlin auf diesem Posten.[5] Im August 2022 wurde sie in den Zukunftsrat des Bundeskanzlers berufen.[6] Diesen Posten verlor sie im Juni 2024, nachdem sie in die Kritik geraten war, weil sie auf X mindestens einen antisemitischen Post zum Gaza-Krieg mit „gefällt mir“ markiert hatte.[7]

    2023 wurde Rauch zum ordentlichen Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) gewählt.[8]

    Anfang Dezember 2025 scheiterte Rauchs Wiederwahl als Präsidentin der Technischen Universität Berlin gegen Fatma Deniz. Bei der Wahl erhielt Deniz 42 Stimmen, während Rauch nur 18 Stimmen erhielt. Rauchs Amtszeit endete am 31. März 2026.[9]
    Forschungsschwerpunkte
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    Rauchs Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Methodik für klinische Studien. Dort beschäftigt sie sich unter anderem mit adaptiven Studiendesigns und Methoden der Fallzahlrekalkulation. In dem von ihr bis zu ihrem Wechsel geleiteten Institut für Biometrie und klinische Epidemiologie wird an der Integration und Entwicklung neuer statistischer Methoden zur besseren und genaueren Umsetzung von Studien und Forschungsprojekten geforscht.[10]
    Öffentliche Wahrnehmung
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    Rauchs Amtsführung als Universitätspräsidentin war Gegenstand intensiver öffentlicher Debatten. Im Februar 2024 geriet sie nach einem Gastbeitrag in die Kritik, in dem sie das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit scharf angriff, woraufhin eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen sie eingereicht wurde.[11] Im Mai 2024 löste ihr Interaktionsverhalten auf der Plattform X bundesweite Kontroversen aus, nachdem sie antisemitische und israelfeindliche Bildinhalte geliked hatte.[12] Trotz breiter Rücktrittsforderungen aus Politik und jüdischen Verbänden sowie eines knappen Votums des Akademischen Senats lehnte sie einen Rücktritt ab und beantragte ein Disziplinarverfahren gegen sich selbst.[13] In der Folge verlor sie ihren Sitz im Zukunftsrat der Bundesregierung und trat vorzeitig als Sprecherin der „Berlin University Alliance“ zurück.[14] Eine im August 2025 verhängte Disziplinarverfügung wurde im Mai 2026 von der Senatsverwaltung vor Gericht wieder zurückgezogen, da das Liken von der Meinungsfreiheit gedeckt war.[15]
    Familie
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    Geraldine Rauch ist verheiratet und hat einen Sohn. Sie wohnt in Berlin.[16]
    Veröffentlichungen
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    Geraldine Rauch, Rainer Muche, Reinhard Vonthein (Hrsg.): Zeig mir Biostatistik! Ideen und Material für einen guten Biometrie-Unterricht, Springer Verlag, Berlin Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-54336-4.
    Geraldine Rauch, Svenja Schüler, Meinhard Kieser: Planning and Analyzing Clinical Trials with Composite Endpoints. Springer, 2017, ISBN 978-3-319-73769-0.
    Geraldine Rauch, Konrad Neumann, Ulrike Grittner, Carolin Herrmann, Jochen Kruppa: Medizinische Statistik für Dummies. Wiley-VCH, 2020, ISBN 978-3-527-71584-8.

    Weblinks
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    Literatur von und über Geraldine Rauch im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
    Institut für Biometrie der Charité - Universitätsmedizin Berlin
    Geraldine Rauch Publikationen indexiert durch Scopus

    Einzelnachweise
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    Lebenslauf. Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, archiviert vom Original am 9. Mai 2022; abgerufen am 12. August 2022.
    Berliner Institut für Gesundheitsforschung-Charité und Max-Delbrück-Centrum: Pressemitteilung: Charité und BIH stärken klinische Forschung – Aktuelles – BIH at Charité. Abgerufen am 19. Oktober 2021 (deutsch).
    The LORELIA Residual Test. In: Deutsche Nationalbibliothek. Abgerufen am 15. Juni 2026.
    Lebenslauf Geraldine Rauch. Charité, archiviert vom Original am 19. Januar 2022; abgerufen am 12. August 2022.
    Wissenschaftssenatorin Ulrike Gote gratuliert Prof. Dr. Geraldine Rauch zur Wahl zur ersten Präsidentin der TU Berlin. 19. Januar 2022, abgerufen am 21. Januar 2022.
    Zukunftsrat der Bundesregierung. Abgerufen am 6. Juni 2024.
    TU-Präsidentin verliert Posten im Zukunftsrat. Tagesschau, 7. Juni 2024.
    Clemens Wolf: acatech gewinnt 39 führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als neue Mitglieder. In: acatech. 6. Dezember 2023, abgerufen am 3. Dezember 2025.
    TU Berlin: Geraldine Rauch verliert Wahl zur Präsidentin – Fatma Deniz übernimmt. In: Der Spiegel. 3. Dezember 2025, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 3. Dezember 2025]).
    Forschungsschwerpunkte. In: Institut für Biometrie und Klinische Epidemiologie. Abgerufen am 20. Oktober 2021.
    Mathias Brodkorb: Bloß eine private Meinungsäußerung?. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 30. März 2024.
    Präsidentin der TU Berlin likte offenbar antisemitische Tweets. In: Der Tagesspiegel Online. 29. Mai 2024, abgerufen am 15. Juni 2026.
    Knappe Mehrheit im AS für Rücktritt der TU-Präsidentin. 6. Juni 2024, abgerufen am 15. Juni 2026.
    TU-Präsidentin Rauch verliert Posten im Zukunftsrat. 7. Juni 2024, abgerufen am 15. Juni 2026.

    Disziplinarverfügung gegen Geraldine Rauch aufgehoben. Forschung & Lehre, 26. Mai 2026, abgerufen am 23. Juni 2026. https://www.forschung-und-lehre.de/recht/disziplinarverfuegung-gegen-geraldine-rauch-aufgehoben-7711

    Auf die Persönlichkeit kommt es an. Abgerufen am 16. August 2023. https://www.tu.berlin/ueber-die-tu-berlin/organisation/universitaetsleitung/das-praesidium-stellt-sich-vor/geraldine-rauch-stellt-sich-vor

    Rektoren und Präsidenten der Technischen Hochschule/Universität Berlin

    Technische Hochschule: Friedrich Karl Hermann Wiebe (1879–1881) | Emil Winkler (1881–1882) | Bernhard Kühn (1882–1883) | Guido Hauck (1883–1885) | Eduard Dobbert (1885–1886) | Friedrich Rüdorff (1886–1887) | Georg Meyer (1887–1888) | Julius Schlichting (1888–1889) | Johann Eduard Jacobsthal (1889–1890) | Franz Reuleaux (1890–1891) | Richard Doergens (1891–1892) | Emil Lampe (1892–1893) | Hermann Rietschel (1893–1894) | Adolf Slaby (1894–1895) | Heinrich Müller-Breslau (1895–1896) | Guido Hauck (1896–1897) | Otto Nikolaus Witt (1897–1898) | Adolf Goering (1898–1899) | Alois Riedler (1899–1900) | Fritz Wolff (1900–1901) | Johann Friedrich Bubendey (1901–1902) | Otto Kammerer (1902–1903) | Georg Hettner (1903–1904) | Adolf Miethe (1904–1905) | Oswald Flamm (1905–1906) | Max Grantz (1906–1907) | Otto Kammerer (1907–1908) | Richard Borrmann (1908–1909) | Walther Mathesius (1909–1910) | Heinrich Müller-Breslau (1910–1911) | Georg Wilhelm Scheffers (1911–1912) | Emil Josse (1912–1913) | Friedrich Romberg (1913–1914) | Hugo Hartung (1914–1915) | George Henry de Thierry (1915–1916) | Max Kloss (1916–1917) | Hermann Hüllmann (1917–1918) | Eugen Jahnke (1919–1920) | Robert Pschorr (1920–1921) | Rudolf Rothe (1921–1922) | Erich Blunck (1922–1923) | Walter Laas (1923–1924) | Ernst Orlich (1925–1926) | Alfred Stavenhagen (1926–1927) | Hermann Boost (1927–1928) | Georg Hamel (1928–1929) | Rudolf Drawe (1929–1930) | Daniel Krencker (1930–1931) | Ludwig Tübben (1931–1933) | Achim von Arnim (1934–1938) | Ernst Storm (1938–1942) | Oskar Niemczyk (1943–1944) | Max Volmer (Anfang Juni 1945, komm.) | Georg Schnadel (Juni 1945 bis Oktober 1945, komm.). Technische Universität: Walter Kucharski (1946–1947) | Jean D’Ans (1947–1948) | Kurt Apel (1948–1949) | Hans Freese (1949–1950) | Walter Pflaum (1950–1951) | Iwan Stranski (1951–1953) | Otto Dahl (1953–1955) | Johannes Lorenz (1955–1956) | Kurt Dübbers (1956–1957) | Werner Kniehahn (1957–1959) | Otto R. Schnutenhaus (1959–1960) | Johannes Lorenz (1960–1961) | Herbert Kölbel (1961–1963) | Paul Hilbig (1963–1965) | Friedrich-Wilhelm Gundlach (1965–1967) | Kurt Weichselberger (1967–1968) | Hans Wever (1968–1970) | Alexander Wittkowsky (1970–1977) | Rolf Berger (1977–1978) | Jürgen Starnick (1979–1985) | Manfred Fricke (1985–1993) | Dieter Schumann (1993–1997) | Hans-Jürgen Ewers (1997–2002) | Kurt Kutzler (2002–2010) | Jörg Steinbach (2010–2014) | Christian Thomsen (2014–2022) | Geraldine Rauch (2022–2026) | Fatma Deniz (seit 2026).

    Normdaten (Person): GND: 139823492 (lobid, GND Explorer, OGND) | LCCN: n2018189291 | VIAF: 102666245 | Wikipedia-Personensuche
    Personendaten
    NAME Rauch, Geraldine
    KURZBESCHREIBUNG deutsche Mathematikerin
    GEBURTSDATUM 15. September 1982
    GEBURTSORT Heidelberg
    Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen

    Voici un exemple des dénonciations par le lobby de l’impérialisme sioniste

    „Sie befeuert Vorurteile gegen bedrohte Minderheiten“ : Präsidentin der TU Berlin wegen Angriff auf jüdisch-kurdische Veranstaltung in der Kritik
    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/sie-befeuert-vorurteile-gegen-bedrohte-minderheiten-pr%C3%A4sidentin-der-tu-berlin-wegen-angriff-auf-j%C3%BCdisch-kurdische-veranstaltung-in-der-kritik/ar-AA1P0RgI

    12/2025 von Hannes Heine /Tagesspiegel -

    Weil Geraldine Rauch eine jüdisch-kurdische Veranstaltung an der Technischen Universität Berlin (TU) denunziert habe, solle sie als Präsidentin der Hochschule zurücktreten. Das sagte Ali Toprak, der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde Deutschland, dem Tagesspiegel: „Schon letztes Jahr hatte Rauch öffentlich Islamisten verharmlost – nun prangert sie eine Aufklärungsveranstaltung über religiöse Fanatiker an. Rauch befeuert so indirekt Vorurteile gegen die von Fundamentalisten bedrohten Minderheiten.“

    Steigbügelhalter der Gotteskrieger sind ausgerechnet Funktionäre der deutschen Mittelschicht. Ali Toprak von der Kurdischen Gemeinde Deutschland

    Wie berichtet, ging Rauch vergangene Woche gegen eine Veranstaltung einer jüdisch-kurdischen Fraueninitiative wegen deren angeblicher Muslimfeindlichkeit vor. Eine E-Mail der Präsidentin an den Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) fassten einige als Versuch auf, die Veranstaltung über islamistische Gefahren zu verhindern. Die „Welt“ berichtete zuerst. Das Treffen des jüdisch-kurdischen Projekts „Pek Koach“ fand trotz des Drucks von oben statt.

    Islamisten-Post schon 2024

    „Nicht nur, aber eben auch an der TU Berlin werden Opfer von Islamisten verächtlich gemacht“, sagte Toprak. „Juden, Drusen, Christen, Aleviten, aber auch muslimische Kurden, überhaupt Liberale aus der islamischen Welt fürchten um ihre Sicherheit. Und als Steigbügelhalter der Gotteskrieger treten ausgerechnet Funktionäre aus der deutschen Mittelschicht auf.“

    An der Hochschule herrsche ein „Klima der Denunziation“: Wer sich bezüglich des Nahost-Konflikts nicht als Unterstützer arabischer Kräfte zeige, müsse damit rechnen, beschimpft zu werden. Das berichten ein Student und unabhängig davon ein Angestellter der TU. Deren Einschätzungen sind nicht repräsentativ, die TU zählt fast 35.000 Studierende. Aber sie passen zu Berichten aus der TU, die den Tagesspiegel vergangenes Jahr erreichten.

    Sie wendet sich gegen Frauen, Juden, Kurden und distanziert sich von ihrer studentischen Hochschulvertretung. Adrian Grasse, CDU-Wissenschaftspolitiker

    Rauch hatte im Mai 2024 einen antisemitischen Post auf der Plattform X mit „Gefällt mir“ markiert: Zu sehen war ein Foto eines offenbar islamistischen Marsches in der Türkei, auf dem Israels Premier Benjamin Netanjahu mit Hakenkreuzen gezeigt wurde. Rauch erklärte, im Amt zu bleiben. Nun kandidiert sie erneut, will also als Präsidentin im Amt bestätigt werden.
    Schaden für Berlins Forschung

    Der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach sagte auf Anfrage: „Die Präsidentin wird mehr und mehr zur Belastung für die Technische Universität und den Innovationsstandort Berlin – der aktuelle Vorfall macht das wieder einmal deutlich.“ Krach ist derzeit Regionspräsident in Hannover, von 2016 bis 2021 war er in Berlin der Wissenschaftsstaatssekretär.

    „Sie wäre gut beraten, von ihrer Kandidatur zurückzutreten“, schrieb Ex-TU-Präsident Kurt Kutzler, „sonst müsste man den Mitgliedern der Wahlgremien empfehlen, ihr die Stimme zu versagen.“

    Auch der Hochschulexperte der CDU im Bundestag, Adrian Grasse, forderte Rauch auf, das Amt ruhen zu lassen. Wiederholt schade die Präsidentin dem Ruf der TU. Es sei inakzeptabel, dass sie versucht habe, die Asta-Veranstaltung zu verhindern: „Damit verharmlost sie nicht nur die Gefahr islamistischer Ideologien, sondern wendet sich auch gegen Frauen, gegen Juden, gegen Kurden und distanziert sich zudem von ihrer studentischen Hochschulvertretung.“

    Grasse hatte Rauch schon im Jahr 2024 kritisiert, als er noch Wissenschaftspolitiker der CDU im Abgeordnetenhaus war. Die am Mittwoch in der TU vorgestellte Broschüre der jüdisch-kurdischen Pek-Koach-Initiative zitiert Betroffene islamistischer Fanatiker.

    #Allemagne #Berlin #Palestine #génocide #sionisme #université #iatrocratie #technologie

  • #UPLOAD dans un recueil de nouvelles #Solarpunk
    https://framablog.org/2026/07/06/upload-dans-un-recueil-de-nouvelles-solarpunk

    Cela fait plusieurs années que Framasoft participe à des ateliers d’écriture solarpunk dans le cadre d’une Activité Pédagogique d’Intersemestre à l’Université de Technologie de Compiègne (voir l’annonce originelle publiée en 2024). À chaque fin de session, les étudiantes et étudiants … Lire la suite­­

    #Communs_culturels #Enjeux_du_numérique #atelier #communs #écriture #étudiant⋅es #fiction #low-tech #manifeste #SF #StéphaneCrozat #Universite #UTC

  • Beijing Foreign Studies University (BFSU) School of Marxism
    https://en.bfsu.edu.cn/2025/06/27/c_158092.htm

    En Chine on étudie édite les oeuvres de Marx (卡尔·马克思) et Engels (弗里德里希·恩格斯).

    Beijing Foreign Studies University (BFSU) has a rich history dating back to its origins as the Russian Language Unit of the Third Branch of the Anti-Japanese Military-Political University established in 1941, and later the Yan’an School of Foreign Languages. As the first foreign language institution established by the Communist Party of China, BFSU embodies revolutionary heritage and patriotism. The university has a strong tradition of ideological, political and Marxist theoretical education, offering courses in politics and foreign languages as early as the Yan’an period (1935-1948). It established the Marxism-Leninism Teaching and Research Office in 1951 and officially founded the School of Marxism in June 2014.

    The School of Marxism places a strong emphasis on discipline development and theoretical research, particularly focusing on the study of Marxist theory. In 2018, BFSU received approval to offer a first-level master’s program in Marxist theory, with specializations including the fundamental principles of Marxism, the adaptation of Marxism to the Chinese context, and ideological and political education. In 2016, the school was designated as the Collaborative Innovation Center on the Global Influence of Socialism with Chinese Characteristics for Beijing Universities. In 2018, the school was recognized as one of Beijing’s research bases for Xi Jinping Thought on Socialism with Chinese Characteristics for a New Era. Additionally, in 2020, it was designated as a key institution for Marxist studies in Beijing. Building on the history and realities of BFSU, the School of Marxism prioritizes the inheritance of revolutionary ideals and focuses on Marxist research and socialism with Chinese characteristics. By integrating historical and contemporary perspectives, theory and practice, and conducting comparative studies between China and the world, the school is gradually cultivating its unique strengths and fulfilling its role.

    The school places great emphasis on faculty development, focusing on overall improvement, collaborative teamwork, and attracting outstanding talents. The school boasts a dynamic team of young teachers, with an average age below 45. These educators are all graduates of leading institutions in China, specializing in Marxist theory and related fields. The school’s faculty members have received prestigious accolades such as National Outstanding Teacher, Distinguished Professor or Teacher of Ideological and Political Theory from Beijing Universities, nomination for the Beijing People’s Teacher Award, Model Worker in Moral Education in Beijing, and Educators with Exceptional Professional Ethics in Beijing.

    The school remains dedicated to its mission of instilling knowledge and nurturing virtues, with an emphasis on encouraging critical thinking, producing research papers, and integrating research outcomes into the classroom to enhance the synergy between teaching and research. This approach has significantly improved the quality of ideological and political education, resulting in numerous research achievements. Over the past five years, the school has published over 220 articles and papers in reputable publications such as People’s Daily, Guangming Daily, Economic Daily and Qiushi Journal. Additionally, the school has undertaken 23 national, provincial, and ministerial-level projects, laying a solid foundation for establishing itself as a leading center for Marxist theory teaching, research, dissemination and talent cultivation in Beijing.

    #Chine #université #marxisme

  • « Nous sommes débordés par l’IA » : chercheurs, ils refusent d’utiliser l’intelligence artificielle

    À rebours de leur institution, des enseignants-chercheurs appellent à refuser d’utiliser l’IA générative. Au nom de l’écologie et du besoin de reprendre la main face à une technologie imposée à marche forcée.

    Non à l’intelligence artificielle générative (IAg). La revendication ne vient pas du mouvement technocritique, mais de scientifiques français de toutes disciplines, mathématiques, informatique ou encore histoire. Leur manifeste intitulé Face à l’IA générative, l’#objection_de_conscience, lancé en décembre 2025, a recueilli six mois plus tard 3 200 signatures de membres de l’enseignement supérieur et de la recherche (ESR) et de l’éducation nationale. « Nous ne les utiliserons pas, à moins d’y être expressément contraint·es, dans nos cours, dans nos communications, dans nos recherches, dans nos activités administratives », s’engagent les signataires.

    Le cas de conscience n’est pas pris à la légère. L’IA générative est déclarée « incompatible avec les valeurs de rationalité et d’humanisme » que leurs métiers sont censés représenter. En particulier le gouffre en énergie et autres ressources nécessaires à ces technologies, incompatible avec les engagements internationaux sur le climat et la protection du vivant.

    « Travailler sur le numérique à l’ère de l’Anthropocène nous oblige à développer une approche critique, sachant qu’une trajectoire vers la neutralité carbone en 2050 est incompatible avec la croissance du numérique, en particulier avec l’IAg grand public », souligne Olivier Michel, enseignant-chercheur en informatique à l’université Paris-Est Créteil.

    Il défend « une voix discordante face aux mots d’ordre proches de l’injonction par les médias et les politiques gouvernementales comme quoi le numérique serait l’instrument de la transition ». Les auteurs listent aussi les dégâts humains, de l’ultraprécarité des « travailleurs du clic » à la déstabilisation géopolitique des régions minières.

    Si la puissance des algorithmes est largement utilisée en sciences de longue date, c’est l’IAg telle qu’elle s’est imposée depuis 2022 qui est la cible du manifeste. Cette IA, destinée à générer du texte, des images, des sons, des vidéos, sur la base de modèles de langage (LLM) entraînés sur de vastes corpus de données, a déjà fait exploser la consommation énergétique mondiale. Même si l’estimation réelle est difficile à quantifier, faute notamment de données transparentes des industriels.
    Écrits puis évalués par IA

    La nécessité de réagir s’est d’abord imposée dans leur activité d’enseignement, explique Olivier Lefebvre, auteur du manifeste. L’IA générative bouleverse en effet largement les pratiques d’apprentissage alors que la machine a réponse à tout : elle peut préparer les cours, faire les devoirs, faire les corrections…

    « Nous sommes débordés par l’irruption de l’IA dans nos universités et la réponse de nos institutions est une injonction à s’adapter aux outils et à se former pour les intégrer dans nos pratiques. Au sein de l’Atelier d’écologie politique (Atécopol) de Toulouse, nous refusons de rejoindre cette position », raconte le docteur en robotique, qui a aujourd’hui repris une thèse de sciences sociales à l’université Toulouse-Jean Jaurès.

    L’IA générative vient aussi exacerber certaines dérives de la recherche, en particulier la course aux publications scientifiques, principale mesure de la valeur d’un chercheur. Les éditeurs scientifiques croulent sous les soumissions d’articles écrits par IA, puis évalués par IA.

    Au niveau européen, dans l’évaluation des projets de recherche, on est autorisé à utiliser l’IA et il nous est expressément demandé de ne pas pénaliser des projets qui affichent avoir été écrits avec l’aide de l’IA », raconte Olivier Lefebvre, effaré du blanc-seing donné à cette technologie. L’institut de recherche Inrae a toutefois rédigé un Guide du bon usage des assistants à base d’IA génératives, soulignant « les risques et impacts que chacun doit connaître et évaluer avant de les utiliser ».

    Les politiques publiques de recherche dédient également de nombreux financements au développement d’outils d’intelligence artificielle. La stratégie IA du gouvernement a été dotée de 2,5 milliards d’euros dans le plan France 2030. « Il y a une incitation très forte à prendre l’argent et à foncer sur l’IA », commente Matthieu Romagny, signataire du manifeste et mathématicien à l’Institut montpelliérain Alexander Grothendieck.
    Les totems de la tech

    Le chercheur souligne l’ambiguïté de sa communauté vis-à-vis de cette technologie et la difficulté à se positionner. Lui insiste sur la responsabilité des scientifiques face aux utilisations qui sont faites de leurs travaux. L’IA sert notamment au déploiement des outils de contrôle des populations, comme les techniques de reconnaissance faciale.

    D’un autre côté, il reconnaît que les grands modèles de langage (Large Language Model, LLM) sont largement utilisés en mathématiques, associés parfois avec des assistants de preuve, même s’il ne s’en sert personnellement pas dans ses recherches fondamentales.

    Dans les débats avec ses pairs, toutes les nuances de positions existent. Certains utilisent l’IA, mais réfléchissent à sa frugalité, d’autres sont hérissés par ces discours considérés comme technophobes.

    Le manifeste des chercheurs insiste quant à lui sur l’importance d’agir vite, avant que l’IA générative ne refaçonne nos sociétés. « L’apparition des IAg est récente et ses usages ne sont pas profondément intégrés dans nos pratiques professionnelles », dit le texte qui plaide pour une pause. Attendre, c’est au contraire s’exposer à un « verrouillage sociotechnique » qui empêcherait tout retour en arrière. Comme pour la voiture qui a redéfini nos modes de vie et nos paysages. Ou les pesticides qui ont figé notre modèle agricole.

    Les auteurs notent que « s’il n’est pas réaliste de tout remettre en cause, il s’agit au moins de stopper ce qui peut encore l’être ». Sachant que la vitesse de déploiement de l’IA générative est sans équivalent dans l’histoire des technologies : ChatGPT atteignait 1 million d’utilisateurs seulement quelques jours après son lancement.
    Informatique low-tech

    « Beaucoup de tribunes sur les dangers de l’IA appellent à mieux la cadrer et la contrôler. Mais la question ne me semble pas là. C’est renégocier sa présence elle-même qui est nécessaire », commente Olivier Michel. Il admet que les enseignants-chercheurs sont dans une position privilégiée pour se permettre ce refus : « On est même un des derniers endroits dans l’administration publique où on peut dire non. Au sein de l’université, le personnel administratif aura plus de mal à s’affranchir de ces outils. »

    Les auteurs du manifeste se veulent porteurs d’une approche technocritique qui ne soit pas technophobe : les chercheurs pointent des voies intéressantes d’un numérique et d’IA sobres. « Les mathématiques utilisent souvent des bases de données énormes, une logique catastrophique du point de vue énergétique. Certains scientifiques travaillent volontairement sur de petits corpus, par souci d’échelle pour une consommation maitrisée », décrit Matthieu Romagny.

    Olivier Michel cherche aussi une informatique low-tech. Comme son projet d’un petit data center construit à partir du stock de vieux ordinateurs mis au rebu par l’université, alimenté par des panneaux photovoltaïques. « On doit composer avec l’âge des machines et leurs lots de pannes et de dysfonctionnements, avec de l’énergie solaire intermittente… pour comprendre quelle informatique est possible dans un monde où les ressources sont fortement contraintes », explique-t-il.

    Depuis sa sortie, le manifeste n’a pas fait réagir les institutions de recherche. Mais Olivier Lefebvre se réjouit des premiers échos, comme une rencontre avec l’école doctorale de Toulouse, sensible à leur critique de l’utilisation de l’IA générative dans un manuscrit de thèse. « Quelle serait la valeur d’un doctorat produit par un logiciel, sachant que c’est moins le résultat que le processus d’élaboration de la pensée qui fait la valeur du travail ? Une interdiction répondrait aussi au sentiment d’injustice des étudiants qui peuvent être assez critiques des outils d’IAg, mais qui craignent de se pénaliser s’ils ne les utilisent pas. »

    À ceux qui pensent que leur bataille est perdue d’avance, les objecteurs répondent que leur #résistance consiste « à s’opposer à ce qui contrevient à nos #valeurs fondamentales non pas parce que l’on pense que l’on va “gagner”, mais parce que l’on a la certitude que c’est ce qui est juste et digne, ici et maintenant ».

    https://reporterre.net/Nous-sommes-debordes-par-l-IA-chercheurs-ils-refusent-d-utiliser-l-intel
    #désobéissance #IA #AI #intelligence_artificielle #refus #ESR #recherche #enseignement #université #technologie #opposition

  • Intelligence artificielle - Arthur Perret (Université Jean Moulin Lyon 3)
    https://www.arthurperret.fr/cours/intelligence-artificielle.html

    Cette page propose une introduction aux développements récents de l’intelligence artificielle (#IA) autour de l’IA dite générative (#IAG). Je me focalise sur les grands modèles de langage (large language models, #LLM) et les pratiques informationnelles (recherche d’information, veille, désinformation, culture des sources). Je propose aussi un éclairage plus général sur les problématiques que soulève l’IAG à l’#université, dans le monde du #travail et dans la #société.

  • Archipellisation #Solarpunk
    https://framablog.org/2026/06/04/archipellisation-solarpunk

    Framasoft, #UPLOAD et solarpunk Depuis 2024, Framasoft participe à l’animation d’ateliers d’écriture solarpunk à l’Université de Technologie de Compiègne pour imaginer un monde #low-tech en 2042 autour de la future UPLOAD de Compiègne. L’action se déroule sur le territoire de … Lire la suite­­

    #Communs_culturels #Enjeux_du_numérique #atelier #communs #écriture #étudiant⋅es #fiction #manifeste #SF #StéphaneCrozat #Universite #UTC

  • Tribune : Ce que devient la #recherche quand elle doit se vendre

    Ce matin, en ouvrant ma boîte mail, j’ai revu une partie de ma vie défiler. Ce qui, à mon âge, commence à prendre un certain temps et nécessite parfois une chaise. Le message m’invitait à « déposer » un projet au Fonds de la Recherche en Haute École (FRHE). Le verbe est important. On ne propose pas un projet. On ne partage pas une idée. On ne confie pas une intuition fragile à la communauté scientifique. Non : on la « dépose ». Comme on dépose un colis, une plainte, un enfant à la garderie ou un animal malade chez le vétérinaire en espérant qu’il revienne vivant.

    J’ai donc relu le mail. Puis je l’ai relu encore, avec cette forme particulière d’attention que l’on réserve aux convocations administratives, aux résultats médicaux et aux messages commençant par « dans le cadre de la rationalisation de nos services ». Et là, une certitude m’est revenue : j’avais quitté la #recherche_académique il y a près de quinze ans non pas par accident, ni par paresse, ni parce que je préférais enfin dormir la nuit, mais par instinct de survie.

    Car être chercheur, au départ, c’est magnifique. C’est se tenir devant le monde avec la #stupéfaction d’un enfant qui démonte un réveil pour comprendre #pourquoi le temps fait du bruit. C’est poser des #questions là où tout le monde s’est habitué à répondre par des PowerPoint. C’est observer, douter, recommencer, se tromper, lire trop, boire trop de café, puis trouver parfois une petite chose vraie au milieu d’un grand tas de choses prétentieuses.

    La recherche, dans sa version primitive, presque sauvage, consiste à dire : « Je ne comprends pas, donc je vais chercher. » La recherche académique contemporaine consiste plus souvent à dire : « Je ne comprends pas encore, mais je peux déjà remplir la case 12B relative aux livrables transférables et aux indicateurs d’impact transversal. » C’est moins romantique, mais ça rentre mieux dans un tableur Excel.

    Et c’est là que le #pouvoir_politique intervient. Non pas pour dire aux chercheurs : « Allez, secouez-nous cette société, critiquez-nous, montrez-nous ce qui cloche, aidez-nous à inventer autre chose. » Ce serait dangereux. Des chercheurs qui cherchent vraiment finissent toujours par poser des questions désagréables. Pourquoi les pauvres sont-ils pauvres ? Pourquoi les riches sont-ils riches ? Pourquoi l’école reproduit-elle ce qu’elle prétend combattre ? Pourquoi l’innovation ressemble-t-elle si souvent à une machine à vendre des objets inutiles avec une application mobile ?

    Non. Le pouvoir politique préfère une recherche bien élevée. Une recherche coiffée, budgétée, évaluée, classée, managée. Une recherche qui dit « #impact_sociétal » avant même d’avoir eu le temps d’émettre une #pensée. Une recherche qui, comme un produit bien emballé, promet à l’avance qu’elle sera utile, rentable, transférable, valorisable, visible, durable, inclusive, innovante, interdisciplinaire et probablement biodégradable. Le tout pour une enveloppe qui permet de financer quelques projets et d’en laisser beaucoup d’autres sur le carreau.

    Lors de l’appel FRHE 2024, 37 projets éligibles ont été soumis et 9 ont été sélectionnés, soit environ un projet sur quatre. C’est un système qui demande à des équipes entières de consacrer des semaines, parfois des mois, à construire une cathédrale administrative dont les trois quarts finiront au cimetière des PDF. Il faut être banquier pour y voir une #politique_scientifique. Un terme plus approprié pourrait être « machine à trier les vocations » : quelques-unes ressortent financées, les autres apprennent à appeler leur découragement « résilience ».

    Le chercheur enthousiaste commence par lire le règlement. C’est son premier test. S’il survit, il découvre qu’il doit formuler une question de recherche, constituer un consortium, prévoir un calendrier, détailler les lots de travail, anticiper les résultats, décrire les risques, montrer l’impact, prouver la faisabilité, quantifier l’innovation, expliquer la dissémination, prévoir la valorisation, intégrer le genre, les objectifs de développement durable, la transition numérique, la transition écologique, la transition énergétique, la transition administrative et, si possible, la transition vers un état psychique compatible avec la poursuite de son existence.

    Ensuite vient l’#évaluation. Là aussi, tout est prévu pour rassurer. Votre projet ne sera pas abandonné à l’arbitraire d’une seule personne mal lunée ayant mal dormi dans un hôtel Ibis avant de lire votre résumé. Non. Il sera examiné par plusieurs experts, avec des critères pondérés. Pour le FRHE 2025-2026, les critères annoncés étaient par exemple la qualité scientifique, l’impact sociétal potentiel et la qualité de mise en œuvre, respectivement pondérés à 60 %, 30 % et 10 %. C’est beau, la pondération. Ça donne à l’injustice éventuelle une allure de recette de cake. Vous avez donc deux experts scientifiques. S’ils ne sont pas d’accord, on en ajoute un troisième, ce qui rappelle cette grande vérité démocratique : quand deux personnes ne suffisent pas à produire une décision discutable, il faut en trouver une troisième.

    Puis arrive le moment merveilleux de l’impact. L’impact, c’est l’avenir radieux de la recherche. Avant, on demandait à une recherche si elle était juste, rigoureuse, originale. Aujourd’hui, on lui demande si elle va avoir de l’impact, comme une campagne de publicité pour une lessive, une trottinette connectée ou une nouvelle gamme de yaourts au bifidus. Votre projet étudie les inégalités scolaires ? Très bien. Quel impact ? Votre projet analyse les violences institutionnelles ? Très bien. Quel impact ? Votre projet montre que l’obsession de l’impact détruit les conditions mêmes d’une pensée critique ? Très intéressant. Mais pourriez-vous préciser l’impact de votre critique de l’impact, idéalement sous forme d’indicateurs mesurables ?

    Et puis, au bout de la chaîne, il y a le #gouvernement. C’est lui qui sélectionne finalement les projets financés. Il faut reconnaître que c’est pratique. Si votre recherche risque d’être trop critique envers le #pouvoir, elle pourra toujours produire un effet mesurable : non pas sur la société, bien sûr, ni sur les politiques publiques ou sur votre compte bancaire, mais sur votre niveau de désillusion institutionnelle. Ce n’est pas exactement un indicateur d’impact, mais il a l’avantage d’être robuste. On me dira : « Mais enfin, tu exagères. Il faut bien évaluer. Il faut bien choisir. L’argent public n’est pas infini. » Bien sûr. C’est même précisément le problème : on organise la #rareté, puis on appelle « #excellence » la capacité à survivre dedans. On affame un secteur, puis on félicite les plus musclés d’avoir réussi à ramper jusqu’à la gamelle.

    Apparaît alors la figure centrale de la recherche contemporaine : celle du bon chercheur, reconnaissable à la taille de son H-index. Jadis, les savants avaient des idées, des controverses, des correspondances, parfois des barbes. Aujourd’hui, ils ont des #indicateurs. Le #H-index est cette merveilleuse invention qui permet de donner une #apparence_scientifique à une vieille passion humaine : comparer la taille de ses attributs symboliques en prétendant parler d’excellence.

    La communauté scientifique elle-même sait pourtant que ces métriques posent problème. La #Déclaration_de_San_Francisco_sur_l’évaluation_de_la_recherche#DORA — appelle à améliorer les façons d’évaluer la #production_scientifique et critique notamment l’usage abusif des #indicateurs_bibliométriques dans les décisions d’évaluation. Mais c’est comme les recommandations nutritionnelles : tout le monde sait qu’il faut manger moins gras, moins sucré, moins salé, et pourtant la frite sauce andalouse continue d’avoir un avenir institutionnel solide.

    Quand un chercheur devient vraiment « bon », c’est-à-dire quand ses indicateurs atteignent une taille socialement enviable, il est promu. Et quand il est promu, souvent, il ne cherche plus. Il coordonne, pilote, supervise. Il rédige des projets permettant d’obtenir l’argent qui permettra d’engager des chercheurs précaires qui, eux, chercheront vraiment, publieront vraiment, s’épuiseront vraiment, et contribueront discrètement à l’élargissement de l’attribut du chef.

    Le chercheur précaire devient alors une sorte de complément alimentaire pour carrière académique. On le recrute pour deux ans, parfois trois, le temps qu’il produise des données, des articles, des rapports intermédiaires, des rapports finaux, des communications, des annexes, des preuves d’impact, puis on lui explique avec beaucoup d’émotion que son contrat touche à sa fin, mais que son travail a été très apprécié. Et c’est bien vrai. Son travail a été tellement apprécié qu’il est désormais dans le CV de quelqu’un d’autre.

    Je force le trait ? À peine. La #précarité académique est devenue un sujet de recherche en soi. Admirez plutôt : le système produit de la précarité, puis finance des recherches précaires sur la précarité des chercheurs. Des articles récents parlent même du #precarity_dividend (prime à la précarité), le bénéfice que certains acteurs plus stables peuvent tirer du travail des chercheurs précaires. C’est la version universitaire de la spéculation boursière : on mise sur l’#exploitation à bas coût de travailleurs précaires pour gonfler son portefeuille de publications, puis on liquide l’humain dès que le dividende est encaissé.

    Et maintenant, voilà que les Hautes Écoles sont invitées à entrer pleinement dans cette grande fête. Elles aussi doivent devenir des actrices de la recherche, de l’innovation, du développement, du rayonnement, de la compétitivité, de l’écosystème. Elles aussi doivent parler la langue merveilleuse des appels à projets, des livrables, des partenariats stratégiques, de la valorisation, des objectifs transversaux et de l’impact sociétal potentiel.

    Je ne nie pas qu’il existe de beaux projets, des collègues sincères, des recherches utiles, des équipes courageuses. Bien sûr qu’il y en a, et c’est même ce qui rend la situation plus triste. Ce système fonctionne parce qu’il capture des désirs authentiques : celui de découvrir, de comprendre, d’agir, de faire mieux. Mais ces désirs, au lieu d’être soutenus, sont dévoyés pour exacerber la #compétition de chacun contre tous. On ne demande pas aux chercheurs de chercher. On leur dit :

    « Convainquez-nous que vous méritez peut-être d’avoir le droit de chercher, à condition de prouver avant de commencer que ce que vous n’avez pas encore trouvé produira des résultats mesurables dans les vingt-quatre mois. »

    La scène est presque belle, si l’on aime l’absurde. Pour avoir le droit de chercher, il faut d’abord expliquer ce que l’on va trouver. Pour avoir le droit de découvrir, il faut prédire la découverte. Pour avoir le droit de #douter, il faut remplir une grille dans laquelle le doute n’apparaît nulle part.

    Alors oui, cher·es collègues enthousiastes, déposez des projets si vous le voulez. Faites-le même, parfois, parce qu’il faut bien arracher quelques moyens là où ils se trouvent. Mais ne confondez pas le guichet avec la recherche. Ne confondez pas l’appel à projets avec l’appel du large. Ne confondez pas le formulaire avec la pensée. Le danger n’est pas seulement que quelques projets soient refusés. Le danger est plus discret, plus profond, plus quotidien : c’est que nous finissions par intérioriser cette logique. Que nous apprenions à nous vendre avant de penser. À calibrer nos questions avant de les poser. À traduire nos colères en livrables, nos doutes en indicateurs, nos intuitions en diagrammes de Gantt.

    Ce matin, en refermant ce mail, je me suis souvenu de la lettre de démission d’Annick Stevens que j’avais lue à la fin de ma thèse comme on lit un avertissement. Elle y décrivait une université renonçant peu à peu à sa fonction critique, absorbée par l’économisme, la concurrence et les standards productivistes. Je croyais alors lire le témoignage d’un monde que j’étais en train de quitter. Près de quinze ans plus tard, je comprends que je lisais peut-être la brochure d’accueil du monde qui arrivait.

    Les Hautes Écoles aussi ont désormais leur vocabulaire de start-up, leur arobase pour faire moderne et probablement bientôt leur baby-foot stratégique. On nous dira que c’est le progrès. Que c’est une reconnaissance. Que c’est une chance. Mais une chance de quoi ? De chercher vraiment ? Ou d’apprendre à promettre, à calibrer, à séduire, à convertir nos questions en dossiers recevables ?

    Si la recherche sert encore à quelque chose, c’est peut-être d’abord à refuser les évidences trop bien emballées. Et celle-ci en particulier : ce n’est pas parce qu’un système finance quelques recherches qu’il la soutient. Parfois, il l’organise simplement de manière à ce qu’elle ne dérange pas trop.

    – Un lecteur

    https://mrmondialisation.org/tribune-recherche-se-vendre
    #projets #appels_à_projets #financement #ESR #université

  • Monde académique 1/5 - Le privé fait la leçon

    Les #coupes_budgétaires sont drastiques depuis des années dans les universités suisses. En 2027, 2,4 milliards de francs devront être coupés. Or qui dit moins de #soutien_public, dit augmentation des #taxes_d'études et augmentation des #financements_privés. Quels risques pour la #liberté_académique ? Alors que l’Université de Fribourg inaugure un centre financé par la Mobilière, une manifestation a lieu, à Genève, contre l’#austérité qui vise le monde académique.

    https://www.rts.ch/audio-podcast/2026/audio/monde-academique-1-5-le-prive-fait-la-lecon-29250571.html
    #ESR #université #privatisation #Suisse #facs
    #audio #podcast

  • Etudiants étrangers : « La France gagne à ouvrir ses portes, elle perdra à les fermer »
    https://www.lemonde.fr/idees/article/2026/05/26/etudiants-etrangers-la-france-gagne-a-ouvrir-ses-portes-elle-perdra-a-les-fe

    Etudiants étrangers : « La France gagne à ouvrir ses portes, elle perdra à les fermer »
    Un collectif d’acteurs de l’enseignement supérieur et de parlementaires dénonce, dans une tribune au « Monde », les annonces gouvernementales sur les frais d’inscription appliqués aux étudiants internationaux extracommunautaires qui fragilisent, selon eux, vingt ans de politique d’accueil sans fournir d’alternative.

    Un étudiant marocain qui débarque à Lyon en septembre. Une Sénégalaise qui attend son titre de séjour depuis trois mois. Un Brésilien qui dort encore à l’hôtel en novembre parce qu’aucun bailleur ne veut de son dossier. Ce sont des situations quotidiennes que vivent les étudiants internationaux lors de leur arrivée en France. Ce sont aussi les visages réels derrière le débat ouvert par le plan « Choose France for Higher Education », présenté par le ministre de l’enseignement supérieur et de la recherche, Philippe Baptiste, le 21 avril.
    Le ministre veut redresser le rang mondial de la France, qui est passée de la quatrième à la huitième place pour l’accueil des étudiants internationaux entre 2017 et 2023. L’objectif affiché est juste. Il veut améliorer la qualité de l’accueil, mieux orienter les flux, faciliter l’insertion des diplômés. Ces priorités sont partagées par les universités, par les associations étudiantes, par les collectivités qui financent les campus. Mais les moyens choisis interrogent. Le plan généralise des frais d’inscription de 2 895 euros en licence et de 3 941 euros en master pour les étudiants extracommunautaires, ce qui revient à multiplier par 16 le tarif que ces étudiants payaient jusqu’ici. Il supprime les aides personnalisées au logement (APL) pour au moins 100 000 étudiants à partir du 1er juillet, lorsqu’ils seront en pleine recherche d’appartement. Il flèche 60 % des bourses publiques vers une poignée de filières scientifiques jugées prioritaires.
    Sur le terrain, cela signifiera des étudiants qui renoncent à venir, parce que leur famille ne peut pas absorber 3 000 euros de frais en plus des 8 000 euros annuels de coût de la vie. Des étudiants déjà arrivés qui découvrent en juillet qu’ils perdront 150 euros par mois en APL, alors qu’ils ont signé leur bail en juin. Des bailleurs qui refusent désormais les dossiers internationaux parce que la garantie de l’Etat disparaît. Des étudiants en histoire, en sociologie, en littérature qui n’auront plus de bourse française parce qu’ils n’étudient pas l’intelligence artificielle.
    Cette logique ramène vingt ans en arrière. Pendant deux décennies, la France a patiemment construit une politique d’accueil. Des labels, des guichets, des résidences, des programmes de bourses, un réseau diplomatique spécialisé. Le plan d’aujourd’hui fragilise cet édifice sans rien construire à la place. Les exemples étrangers démontrent que d’autres leviers fonctionnent. L’Allemagne, qui maintient la quasi-gratuité, accueille 423 000 étudiants internationaux contre 276 000 en France, et sa croissance d’effectifs étrangers a atteint 56 % sur cinq ans. Le Canada a fait un autre choix : plutôt que d’augmenter les frais, il délivre depuis 2008 un permis de travail post-études qui autorise les diplômés étrangers à rester travailler jusqu’à trois ans après leur diplôme, sans condition d’employeur. A l’inverse, le Royaume-Uni, qui pratique des frais d’inscription élevés depuis longtemps, traverse aujourd’hui une crise majeure : 43 % de ses universités sont en déficit prévu pour 2026, et ses inscriptions internationales ont reculé de 6,1 % en 2024. Aucun des pays qui ont gagné des places ces dernières années ne l’a fait par la sélection tarifaire.
    La France perd des places parce qu’elle accueille mal, et remettre en cause l’accessibilité financière ne masquera pas ces défaillances. La Cour des comptes l’a écrit en mars 2025 : il s’écoule en moyenne soixante-deux jours entre l’admission académique d’un étudiant et la délivrance de son visa, ce qui veut dire qu’un étudiant admis arrive en cours un mois après la rentrée.Les titres de séjour doivent être renouvelés chaque année, ce qui produit des ruptures de droits. Et lorsque les étudiants finissent par décrocher leur diplôme français, beaucoup repartent faute d’accompagnement vers l’emploi. Le problème n’a jamais été le prix. Le problème, c’est tout ce qui se passe avant et après, c’est-à-dire les démarches, l’attente, le logement, les conditions d’études, l’accès à l’emploi.
    L’université française est un bien commun. Elle est ouverte parce que c’est sa tradition depuis la Sorbonne du Moyen Age. Elle est exigeante parce qu’accueillir suppose des moyens. Les étudiants internationaux rapportent 1,35 milliard d’euros par an à l’économie française, ils nourrissent la recherche (38 % des doctorants sont étrangers), ils deviennent, après leur retour, des ambassadeurs économiques et culturels. La France doit voir l’effort qui leur est consacré comme un investissement d’avenir.
    Une autre voie existe, nous portons des propositions et une vision pour l’université et son ouverture sur le monde. Donner aux étudiants une carte de séjour pluriannuelle dès leur admission, sur le modèle recommandé par la Cour des comptes. Créer un visa « Diplôme + 24 mois » qui retienne les talents formés, sur le modèle britannique. Ouvrir dans vingt-cinq métropoles des guichets uniques où préfecture, Sécurité sociale, logement et CROUS travaillent ensemble. Compenser la perte des APL par les outils existants : garantie Visale, cohabitation intergénérationnelle, extension du modèle de la Cité internationale universitaire. Porter au niveau européen un visa STIM unifié (science, technologie, ingénierie et mathématiques), comme le recommande le rapport Draghi. Avec bien d’autres idées que nous avons pour faire en sorte que notre université retrouve le rang qu’elle mérite, pour les étudiants et pour la France.
    Nous étudiants, représentants de la société civile, d’universités et parlementaires appelons le gouvernement à retirer la généralisation des frais différenciés et la restriction des APL, et à ouvrir un dialogue avec les universités, les associations étudiantes et les régions pour bâtir une politique d’attractivité à la hauteur. Nous appelons toutes celles et tous ceux qui croisent au quotidien des étudiants internationaux dans leurs amphithéâtres, leurs laboratoires, leurs résidences, à prendre la parole. La France gagne à ouvrir ses portes. Elle perdra à les fermer.
    Clémence Guetté, députée La France insoumise (LFI) de la 2e circonscription du Val-de-Marne et vice-présidente de l’Assemblée nationale ; Fabrice Barusseau, député socialiste de la 3e circonscription de la Charente-Maritime ; Mickaël Bouloux, député socialiste de la 8e circonscription d’Ille-et-Vilaine ; Hadrien Clouet, député LFI de la 1re circonscription de la Haute-Garonne et vice-président de la commission des affaires sociales ; Eric Blond, président de l’université d’Orléans ; Caroline Rolland-Diamond, présidente de l’université Paris-Nanterre ; Simone Lepore, président d’Erasmus Student Network International. Liste complète des signataires à retrouver ici.

    #Covid-19#migration#migrant#france#etudiant#politiquemigratoire#université#sante

  • L’#université à l’épreuve des machines

    Les #IA génératives n’ouvrent pas seulement un nouveau chapitre de la #fraude_académique. Elles déstabilisent plus profondément le #régime_de_preuve sur lequel l’université s’est longtemps reposée : nous avons pris des textes finis pour des signes d’#apprentissage. Lorsque des réponses plausibles deviennent triviales à produire, l’enjeu n’est plus de protéger des devoirs, mais de former et d’éprouver le #jugement.

    À l’été 1956, à Dartmouth, un petit groupe de chercheurs se réunit autour d’une hypothèse que beaucoup tenaient pour de la science-fiction : tout aspect de l’apprentissage pourrait, en principe, être décrit avec une précision suffisante pour être simulé par une machine. C’est là que fut forgée l’expression « #intelligence_artificielle ». Près de soixante-dix ans plus tard, les descendants de ce pari composent des textes, du code et des argumentaires avec une aisance qui peut passer, au premier regard, pour celle d’un esprit cultivé. La question qu’ils posent à l’université n’est pas seulement technique. Elle est institutionnelle : que certifions-nous au juste lorsque nous disons qu’un étudiant a appris ?

    On affirme volontiers que l’intelligence artificielle a créé une crise de l’#éducation. C’est inexact. Elle a surtout rendu impossible à dissimuler une confusion beaucoup plus ancienne. Pendant des années, les universités ont récompensé la #fluidité plus que la #compréhension, le poli plus que la profondeur, la #performance plus que le #jugement. Tant que produire un texte cohérent demandait du #temps, de l’#effort et une #compétence relativement rare, l’illusion tenait. Elle ne tient plus. Lorsqu’un étudiant peut obtenir en quelques minutes une #dissertation propre, structurée et plausible en donnant quelques consignes à un #modèle_de_langage, la vraie question n’est plus seulement celle de la #fraude. Elle est de savoir ce que nos exercices mesuraient réellement.

    J’en ai eu récemment une illustration simple. Un étudiant me présente un brouillon impeccable : phrases nettes, transitions soignées, argumentation apparemment maîtrisée. Je lui demande pourquoi une proposition découle de la précédente. Il hésite, puis se met à décrire le texte comme on décrirait un objet : ce qu’il contient, l’effet qu’il produit, l’usage qu’on peut en faire. Le #texte avait été généré avec l’aide d’un modèle, puis retouché. Il était correct. Il n’était pas habité. Ce qui frappait n’était pas l’usage de l’outil, mais la dissociation entre l’#aisance_verbale et le #travail_de_la_pensée. Le problème n’était pas seulement l’#auctorialité du texte ; c’était l’effondrement du lien entre la #production_d’un_écrit et la #preuve_d’un_apprentissage.

    Produire un résultat, former un jugement

    C’est ce lien que l’IA fragilise. L’université moderne a longtemps traité la #production_finie comme l’indice suffisant d’un travail intérieur : un devoir rendu, un commentaire composé, une note de synthèse, un mémoire. Or produire un résultat n’est pas former un jugement. Certaines opérations peuvent être déléguées parce qu’elles visent un objet extérieur : mettre en forme, résumer, reformuler, ordonner des matériaux. D’autres changent de nature dès qu’on prétend les déléguer : remarquer ce qui résiste, identifier une faille, peser une objection, décider qu’une conclusion ne suit pas, répondre de ce que l’on avance. Ces actes n’ont d’effet que si une personne les accomplit. Leur fin n’est pas seulement de produire un énoncé ; elle est de former celui qui l’énonce.

    Formulé autrement, le problème n’est pas d’abord qu’un texte généré puisse ressembler à un texte d’étudiant. Il est que l’institution ait peu à peu cessé de distinguer entre un artefact verbal convaincant et une pensée véritablement éprouvée. Ce que l’IA met en crise, ce n’est donc pas seulement l’#authenticité des copies ; c’est le type d’épreuve à partir duquel l’université prétend reconnaître une formation.

    Le cas français est ici instructif à condition de ne pas le mythifier. Certaines de ses formes les plus exigeantes – dissertation, khôlle, soutenance, oral de concours – ont longtemps reposé sur une intuition simple : un texte ne suffit pas, encore faut-il qu’un sujet en réponde. Mais la #massification_universitaire, la #bureaucratisation de l’#évaluation et la multiplication des #livrables ont, là aussi, restauré le règne du produit fini. L’intérêt de ces traditions n’est donc pas de fournir un refuge nostalgique. Il est de rappeler qu’une #épreuve_intellectuelle est d’abord un dispositif de mise en #responsabilité.

    On aurait tort d’y voir le privilège de quelques filières d’élite. La logique qui importe n’est pas sociale ; elle est épistémique : rendre visible, dans un échange, ce qu’aucun livrable ne montre à lui seul.

    L’ignorance de qualité

    Ce point vaut aussi pour la recherche. Le scientifique ne travaille pas seulement avec du #savoir_établi ; il travaille avec des #problèmes. Ou, selon la formule du biologiste Stuart Firestein, avec de « l’#ignorance_de_qualité » : une conscience disciplinée de ce qui #manque, de ce qui ne tient pas encore, de la question qui n’a pas trouvé sa forme définitive. L’image est celle d’un cercle qui s’élargit : plus le savoir croît, plus sa circonférence – c’est-à-dire la frontière avec ce que nous ne comprenons pas encore – s’étend. La #découverte ne vit pas au centre du cercle, dans l’archive stabilisée de ce qui a été établi. Elle vit à la périphérie, là où les #certitudes se dissolvent et où les #questions n’ont pas encore reçu de réponse.

    Je le vois au quotidien dans ma propre discipline, la biologie mathématique. Formuler une hypothèse féconde n’est pas un exercice de combinatoire sur ce qui est déjà publié. C’est un acte qui commence par une perception : quelque chose ne colle pas dans les données, un résultat établi n’est pas aussi robuste qu’on le croit, une question importante se dissimule derrière des formulations convenues. Cet acte de perception précède la méthode. Il suppose qu’un esprit ait séjourné assez longtemps dans l’#incertitude pour sentir, presque physiquement, où se trouve le problème digne d’être posé. C’est un travail de longue haleine, qui ne se transmet pas par simple énonciation.

    Les grands modèles de langage opèrent avec une virtuosité remarquable dans le domaine du déjà-dit. Ils synthétisent, recombinent, prolongent l’archive. Lorsqu’ils paraissent proposer une hypothèse nouvelle, ils remontent en réalité une hypothèse connue ou oubliée depuis l’intérieur de leurs données d’entraînement. Ils ne séjournent pas dans l’incertitude comme le fait un esprit engagé dans une #enquête. Ils ne sentent pas, de l’intérieur, qu’un raisonnement est creux malgré sa correction apparente. Ils peuvent étendre le discours ; ils ne peuvent pas assumer la responsabilité de la #vérité. Former des chercheurs, c’est former des esprits capables de se tenir à la circonférence du cercle. Ce n’est pas seulement leur transmettre ce qui est su ; c’est leur apprendre à habiter ce qui ne l’est pas.

    C’est pourquoi la #recherche n’est pas un supplément prestigieux à la mission pédagogique de l’université. Un enseignant qui travaille lui-même à la frontière du connu n’apporte pas seulement un stock de contenus : il introduit les étudiants à une certaine manière d’habiter l’incertitude, de formuler une objection, d’accepter qu’une bonne question vaille davantage qu’une réponse prématurée. L’université commence à perdre sa raison d’être lorsqu’elle sépare trop nettement #transmission, recherche et #jugement. Cette proximité avec la recherche n’est pas un luxe réservé à quelques-uns ; elle est la condition d’une université qui ne se contente pas d’administrer des connaissances.

    Les deux fausses sorties

    D’où l’insuffisance des deux réponses les plus répandues. La première est l’#interdiction : détecteurs, surveillance, inflation réglementaire. Elle est vouée à l’épuisement. Ces outils sont déjà trop présents pour être tenus durablement hors des salles de cours, et il serait absurde de former des diplômés condamnés à ignorer la technologie la plus structurante de leur époque. La seconde est la #capitulation_managériale : réduire l’université à une école d’adaptation où l’on apprend surtout à rédiger de bonnes consignes et à exploiter plus vite les outils. L’étudiant devient alors un opérateur. Dans les deux cas, on présuppose que la mission de l’université consiste avant tout à produire des réponses. C’est précisément ce que l’IA nous oblige à réexaminer.

    La bonne réponse est plus exigeante. Elle consiste moins à inventer une mission nouvelle qu’à rendre à l’université sa tâche propre : former le jugement en mettant les esprits à l’épreuve. Cela suppose davantage d’écriture en présence, davantage de défense orale des arguments, davantage de séminaires organisés autour de questions réelles plutôt que de réponses attendues. Une conversation de dix minutes suffit souvent à distinguer une idée comprise d’une idée seulement produite. Si l’étudiant utilise l’IA, qu’il le dise, qu’il en montre les traces, qu’il explique ce qu’il a gardé, écarté, reformulé, et pourquoi. L’enjeu n’est pas la police des usages ; c’est la responsabilité de l’énonciation.

    À Dartmouth, là même où l’expression « intelligence artificielle » fut inventée, nous commençons à intégrer ces outils non comme des raccourcis, mais comme des occasions de #rigueur. Dans certains séminaires d’écriture de première année, les étudiants peuvent demander à un modèle de proposer des contre-arguments ou des interprétations alternatives. Puis le vrai travail commence : annoter ce que l’outil a produit, repérer ce qui est inexact ou inventé, défendre à voix haute les choix retenus et ceux qui ont été écartés. Un étudiant est ainsi arrivé avec un paragraphe élégamment rédigé et une citation assurée. Lorsqu’on lui a demandé d’où venait la source, le silence s’est installé. Il a fallu remonter pas à pas le fil du texte généré, reconnaître que la référence n’existait pas, puis reprendre l’argument en nommant cette fois l’incertitude plutôt qu’en la recouvrant. L’outil avait accéléré la rédaction ; le séminaire a exigé le jugement.

    Le principe du #tutorat

    Paradoxalement, la solution la plus moderne est peut-être l’une des plus anciennes : le principe du tutorat. Il ne s’agit pas d’un artifice institutionnel hérité d’Oxford ou de Cambridge, mais d’une forme pédagogique dont la logique philosophique est beaucoup plus ancienne. La #disputatio médiévale, l’#entretien_socratique, la soutenance de thèse – toutes ces pratiques partent d’une même intuition : la pensée véritable se manifeste et se vérifie dans le #dialogue, lorsqu’un esprit doit répondre à la question qu’un autre esprit lui pose.

    Ce que le tutorat met à l’épreuve n’est pas la mémoire, ni même la qualité du texte préalablement rédigé. C’est la capacité de l’étudiant à habiter son propre #argument : à en suivre les implications lorsqu’elles sont contestées, à reconnaître les points où il avait escamoté la difficulté, à reformuler en temps réel lorsqu’une objection oblige à préciser. Cette épreuve ne peut être simulée. Non parce que la machine manquerait d’intelligence, mais parce que l’acte dont il s’agit est, par sa nature même, celui d’une personne qui répond de ce qu’elle a dit.

    Un étudiant écrit, puis s’assoit face à un enseignant ou à un chercheur et soutient son #argumentation dans une #conversation. Il devient alors difficile de se cacher derrière l’élégance de surface. Une machine peut fournir un texte ; elle ne peut ni répondre de ce qu’elle affirme, ni porter la responsabilité d’une idée. Ce n’est pas un archaïsme pédagogique. C’est peut-être, dans l’âge des machines à réponses, la forme la plus contemporaine de l’exigence universitaire.

    Généraliser ce principe ne suppose pas de copier la forme sociale du tutorat anglais. Il s’agit d’en adopter la logique : des séminaires qui culminent dans une #défense_orale ; des laboratoires où l’étudiant doit expliquer ce qu’un résultat dit et ce qu’il ne dit pas ; une pédagogie de l’écriture qui rend visible le travail de #révision et exige que l’étudiant assume ses #choix. Dans le monde français, les traditions de la dissertation orale, de la khôlle et de la soutenance fournissent des points d’ancrage précieux. Elles ne sont pas à ranger au musée. Elles sont à réactiver.

    L’université et le jugement démocratique

    Les enjeux de cette redéfinition dépassent de beaucoup les murs de l’université. L’IA amplifiera tout à la fois le savoir et le bruit, la productivité et la manipulation, la connaissance et la #désinformation. Dans un tel environnement, la compétence la plus précieuse n’est pas celle de produire rapidement des énoncés vraisemblables – les machines le feront toujours mieux que nous. C’est celle d’évaluer ce que l’on reçoit, de distinguer un argument d’une #rhétorique, de reconnaître les signes d’une fabrication, et de changer d’avis sans humiliation lorsque les preuves l’exigent.

    Aucune #démocratie ne survit à long terme si ses citoyens confondent la fluidité d’un énoncé avec sa vérité. Or la fluidité, désormais, est gratuite. Dans les mois qui viennent, elle sera mise au service aussi bien du commerce que de la propagande, de la science que du charlatanisme, de la délibération publique que de l’influence algorithmique. Les institutions qui forment des esprits capables de résister à cette saturation – qui apprennent à peser, à #douter, à #réviser – jouent donc un rôle civique que l’on ne peut pas sous-traiter. L’université est la première de ces institutions, non par privilège, mais par fonction.

    Cette fonction n’est pas nouvelle. Elle est consubstantielle à l’idée d’#enseignement_supérieur telle qu’elle s’est formée dans la tradition européenne : former des personnes capables de peser des #preuves, d’articuler une #conviction, et d’en porter la #responsabilité_publique. Ce que l’IA met en demeure, ce n’est pas cette tradition ; c’est la dérive qui a, dans trop d’institutions, substitué à la formation du jugement la certification de productions.

    Ce qui se déplace

    L’université n’aura pas à rivaliser avec les machines sur le terrain des réponses. Elle perdrait d’avance, et ce serait une erreur de terrain. Son avenir dépend d’autre chose : sa capacité à redevenir le lieu où l’on apprend non seulement à produire des énoncés plausibles, mais à en répondre. À mesure que les réponses deviennent abondantes, la rareté se déplace. Elle ne réside plus dans l’#information, mais dans la formation d’un esprit capable d’assumer un jugement, de l’exposer à la #contradiction, de le réviser et d’en porter la responsabilité.

    C’est dans ce déplacement que se joue l’avenir de l’institution. Les universités qui persisteront à produire des diplômes au sens administratif – des certificats adossés à des livrables acceptables – trouveront dans l’IA un concurrent imbattable et un révélateur. Celles qui redécouvriront leur tâche propre – former des esprits capables de juger – découvriront que la technologie qui semblait les menacer avait en réalité clarifié leur mission. L’âge de la machine à réponses est peut-être, paradoxalement, celui où l’université retrouve ce pour quoi elle a été faite.

    https://aoc.media/analyse/2026/05/12/luniversite-a-lepreuve-des-machines
    #AI #intelligence_artificielle #à_lire

    –—

    Je retiens notamment :

    D’où l’insuffisance des deux réponses les plus répandues. La première est l’interdiction : détecteurs, surveillance, inflation réglementaire. Elle est vouée à l’épuisement. Ces outils sont déjà trop présents pour être tenus durablement hors des salles de cours, et il serait absurde de former des diplômés condamnés à ignorer la technologie la plus structurante de leur époque. La seconde est la capitulation managériale : réduire l’université à une école d’adaptation où l’on apprend surtout à rédiger de bonnes consignes et à exploiter plus vite les outils. L’étudiant devient alors un opérateur. Dans les deux cas, on présuppose que la mission de l’université consiste avant tout à produire des réponses. C’est précisément ce que l’IA nous oblige à réexaminer.

    La bonne réponse est plus exigeante. Elle consiste moins à inventer une mission nouvelle qu’à rendre à l’université sa tâche propre : former le jugement en mettant les esprits à l’épreuve. Cela suppose davantage d’écriture en présence, davantage de défense orale des arguments, davantage de séminaires organisés autour de questions réelles plutôt que de réponses attendues. Une conversation de dix minutes suffit souvent à distinguer une idée comprise d’une idée seulement produite. Si l’étudiant utilise l’IA, qu’il le dise, qu’il en montre les traces, qu’il explique ce qu’il a gardé, écarté, reformulé, et pourquoi. L’enjeu n’est pas la police des usages ; c’est la responsabilité de l’énonciation.

  • Le gouvernement indien confronté à la révolte des « cafards »
    https://www.lemonde.fr/international/article/2026/05/22/le-gouvernement-indien-confronte-a-la-revolte-des-cafards_6692343_3210.html

    Prenant au mot le chef de la justice indien qui, le 15 mai, avait traité les jeunes de « parasites de la société », un étudiant a créé le « Parti populaire des cafards ». En quelques jours, il a obtenu 19 millions d’abonnés sur Instagram. Bien plus que celui du gouvernement, qui a tout tenté, en vain, pour stopper le mouvement.


    Site Web du parti Cockroach Janta, à Dharamsala (Inde), le 21 mai 2026. ASHWINI BHATIA/AP

    En quelques heures, le « Cockroach Janta Party » est devenu un phénomène de masse en Inde. Lancé sur Instagram par Abhijeet Dipke, 30 ans, étudiant en communication à l’université de Boston, le « Parti populaire des cafards » entendait parodier le juge en chef de la Cour suprême, Surya Kant. Lors d’une audience, le 15 mai, le plus haut magistrat du pays avait décrit les #jeunes_chômeurs comme des « cafards », « des parasites de la société qui s’attaquent au système ». « Certains se tournent vers les médias, d’autres vers les réseaux sociaux, d’autres encore deviennent des militants pour le droit à l’information, d’autres enfin se lancent dans d’autres formes de militantisme et s’en prennent à tout le monde », avait-il déclaré.

    https://justpaste.it/huly9

    en écho à https://seenthis.net/messages/1173798

    en Inde comme au Maghreb, promesse en faillite.

    #université #diplome #diplômés #chômage #chômeurs #chômeurs_diplômés

  • Proteste gegen Hochschulbaugesellschaft : Hochschulen sollen Mieter sein
    https://taz.de/Proteste-gegen-Hochschulbaugesellschaft/!6179641

    La ville de Berlin continue la priivatisation des biens communs. Le régime d’austérité belliqueuse l’oblige à transformer l’immobilier universitaire en propriété privée qui servira à rembourser les crédits bancaires qui remplacent les budgets publics disparus.

    18.5.2026 von Jonas Wahmkow - Der Senat will die Immobilienbestände der Berliner Unis ausgliedern. Kri­ti­ke­r:in­nen befürchten einen Eingriff in die Hochschulautonomie.

    Es passiert selten, dass Gewerkschaften, Unileitungen, Studierende und Lehrende Seite an Seite protestieren. Umso erstaunlicher ist die einhellige Ablehnung, die die Pläne für die Hochschulbaugesellschaft in der Bildungslandschaft hervorruft. Am Montagmorgen versammelten sich nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi rund 800 Menschen vor dem Abgeordnetenhaus, um gegen die Verabschiedung des Gesetzes zu demonstrieren.

    „Es ist eine Governance-Struktur, die allein auf Wirtschaftlichkeit ausgelegt ist und die Hochschulen an den Katzentisch verbannt“, sagte Verdi Gewerkschaftssekretärin Jana Seppelt. „Der Entwurf schafft keine Lösungen. Er schafft neue Probleme.“ Die Kri­ti­ke­r:in­nen befürchten, das Gesetz stelle einen gravierenden Eingriff in die Autonomie der Hochschulen dar, das am Ende den Weg für weitere Kürzungen in der Wissenschaft ebnet.

    Die Grundidee des geplanten Gesetzes ist es, den Gebäudebestand der Berliner Hochschulen in eine neuzugründende Anstalt des öffentlichen Rechts (AÖR) auszugliedern. Diese kümmert sich dann um Neubau, Sanierung und Instandhaltung der Immobilien. Dafür sollen die Unis Miete an die Gesellschaft zahlen.

    Es ist eine Governance-Struktur, die allein auf Wirtschaftlichkeit ausgelegt ist Jana Seppelt, Gewerkschaftssekretärin

    Die Wissenschaftssenatsverwaltung begründet das Gesetz mit dem massiven Sanierungsstau an den Berliner Hochschulen. Jüngstes Beispiel für die verheerenden Folgen ist die überraschende Schließung des TU-Hauptgebäudes Anfang Mai.

    Marode Infrastruktur

    Der zum großen Teil aus den 1960er und 70er Jahren stammende Gebäudebestand der Berliner Universitäten benötigt aktuell über 8 Milliarden Euro, um ihn zu ertüchtigen. Eine Summe, die kaum aus dem Landeshaushalt zu finanzieren ist. Die Rechtsform der AÖR soll es ermöglichen, am Haushalt vorbei Kredite für Neubau und Sanierung aufzunehmen. Auch erhofft sich die Senatsverwaltung Effizienzsteigerungen, indem Doppelstrukturen abgebaut werden, da statt vieler Akteure nur noch eine zentrale Instanz verantwortlich ist.

    Ob das so klappt, daran zweifeln Gewerkschaften und Studierende. „Wer schon mal eine Berliner Hochschule betreten hat, weiß, dass der Senat nicht wirklich gut darin ist, Gebäude zu sanieren“, sagt eine Vertreterin der Landesastenkonferenz, die sich als Elli vorstellt, auf der Kundgebung.

    Vielmehr vermutet die Studierende, durch das neue Mieter-Vermieter-Modell könne der Senat in Zukunft noch mehr auf die Hochschulen einwirken. „Wer über Flächen entscheidet, entscheidet auch darüber, was an Hochschulen möglich ist“, sagt Elli. Erste Opfer der künftigen Kostenoptimierung wären studentische Cafés und andere selbstverwaltete Räume, glaubt sie. „Das sind Räume, die wir brauchen, um mehr zu sein als eine Matrikelnummer in einem überfüllten Seminar“. Genährt werden die Befürchtungen durch die Vorgabe im Entwurf, mittelfristig die Gesamtflächen um 15 bis zu 30 Prozent zu reduzieren.
    Gesetzesentwurf in den Hauptausschuss überwiesen

    Anlass für die Kundgebung war die Tagung des Gesundheitsausschusses am Vormittag. Dort wurde der Gesetzesentwurf trotz massiver Kritik seitens der Hochschulen und Gewerkschaften ohne weitere Änderungen zur Abstimmung in den Hauptausschuss überwiesen.

    „Die gesamte Art des Gesetzesverfahrens ist für ein so großes Vorhaben nicht adäquat“, kritisierte der Wissenschaftspolitiker der Linksfraktion, Tobias Schulze, während der Sitzung. Auch Schulze befürchtet eine „Vermarktlichung der innerhochschulischen Raumvergabe“ und letztendlich weitere Kürzungen. Für ihn steht fest: „Man kann nicht 15 Prozent der Flächen reduzieren, ohne ganze Fachbereiche umzusiedeln oder zuzumachen.“

    #Berlin #universités #privatisation

  • Une pétition contre les frais différenciés vient de paraître sur le site de l’assemblée nationale

    https://petitions.assemblee-nationale.fr/initiatives/5865

    Le texte de la pétition :
    Pour la suppression du programme Bienvenue en France mettant en place des frais différenciés pour les étudiant·es extra-européen·nes
    Avatar Noe ANCELET
    05/05/2026
    Identifiant : N°5865

    La stratégie Bienvenue en France prétend renforcer l’attractivité internationale de la France en multipliant par 15 les frais d’inscription à l’université des étudiant·es non européen·nes. Si les exonérations étaient, depuis la mise en place de cette stratégie, la norme, le plan Choose France for higher Education entend y mettre fin. 2 895 € en licence et 3 941 € en master, c’est le prix que devront désormais payer les étudiant·es extracommunautaires pour étudier en France, contre 170 € et 243 € pour les autres. Les exonérations seraient limitées au cas par cas.

    Bienvenue en France porte atteinte au principe d’égal accès au service public. L’université française a historiquement garanti des frais d’inscription modestes à tou·tes ses étudiant·es, quelle que soit leur nationalité. Instaurer une tarification fondée sur l’origine nationale constitue une rupture profonde avec ce modèle. Des mécanismes de compensation « au cas par cas » ne sauraient y remédier dans des établissements déjà en sous-effectif administratif.

    Paradoxalement, ce programme qui veut renforcer l’attractivité de l’enseignement supérieur français vient fragiliser la recherche et la francophonie. Les doctorant·es et chercheur·es étranger·ères sont aujourd’hui indispensables à la vitalité scientifique française. Plus du tiers de nos chercheur·euses sont étranger·es. Les précariser et compliquer leur accès aux études supérieures risque de les détourner vers d’autres destinations, affaiblissant durablement la place de la France et de la langue française dans la production académique mondiale.

    D’un point de vue économique, cette mesure apparaît également contestable. En 2022, Campus France établissait que les étudiant·es étranger·ères génèrent environ 1,3 milliard d’euros de retombées économiques annuelles pour la France. Le gain promis par le ministre — 250 millions d’euros à horizon deux à trois ans — est donc très inférieur au manque à gagner que cette politique risque d’entraîner. La mesure se justifie mal, y compris sur le plan budgétaire.

    On peut donc craindre que ce plan ne cherche avant tout à faire supporter aux étudiant·es étranger·ères le coût du sous-financement chronique des universités, plutôt qu’à engager une réflexion sérieuse sur les ressources de l’enseignement supérieur public. Il s’agit en réalité d’une mesure purement idéologique.

    Oui, les universités françaises sont sous-financées, et il est urgent d’y remédier. Mais pas en faisant peser cette responsabilité sur les étudiant·es étranger·ères, qui comptent déjà parmi les publics les plus précaires de l’enseignement supérieur, et en donnant des gages à l’extrême droite. Oui, la France peut et doit renforcer son attractivité internationale. Mais ces objectifs ne peuvent être atteints en instaurant des barrières financières discriminatoires, contraires à nos principes fondamentaux.
    Nous demandons la suppression du programme « Bienvenue en France » et l’abrogation des frais d’inscription différenciés. Parce que l’université française doit rester un bien commun ouvert à toutes et tous, parce que le savoir ne peut être conditionné à l’origine ou aux moyens financiers, et parce que renoncer à cette exigence reviendrait à affaiblir durablement nos valeurs, notre recherche et notre avenir.

    #ESR #université

    • https://www.liberation.fr/idees-et-debats/tribunes/frais-dinscription-differencies-pour-les-etudiants-etrangers-non-a-luniversite-francaise-a-deux-vitesses-20260513_5VJJT462AVAXPDBPQDAS5N5XQU/?redirected=8800

      tribune
      Frais d’inscription différenciés pour les étudiants étrangers : non à l’université française à deux vitesses

      Mardi 12 mai, étudiants, enseignants, syndicats étaient dans la rue pour demander au gouvernement le retrait d’une mesure inique qui veut faire payer plus cher les étudiants qui ne proviennent pas de l’UE. Un collectif d’associations et de syndicats demandent son retrait.

      Débourser jusqu’à 16 fois plus que son voisin du fait de sa nationalité ou ne pas accéder à l’université en France, voici la situation à laquelle les étudiants étrangers extracommunautaires vont devoir faire face dans quatre mois.

      Présentée comme une simple mesure budgétaire, la généralisation de ces frais différenciés s’inscrit, en réalité, dans une transformation plus profonde du modèle universitaire français, au mépris d’un des principes fondateurs de notre université : l’égalité des chances.

      2026, une année noire pour les étudiants extra-communautaires en France

      Les étudiants extracommunautaires comptent déjà parmi les plus exposés à la précarité.

      Quelle que soit leur situation de précarité, ils sont en grande majorité exclus de l’accès aux bourses sur critères sociaux proposées par les Crous du fait de leur nationalité. Avec une Loi de finances comprenant nombre de restrictions à leur encontre, entre suppression quasi systématique de leurs APL et doublement du prix du titre de séjour, l’année 2026 fait d’ores et déjà planer un climat inhospitalier en France pour ces étudiants. Beaucoup vivent à quelques euros près chaque mois, ils sont les premiers à devoir se salarier et à cumuler des emplois au détriment de leurs études.

      Dans ce contexte, forcer les universités à appliquer des frais d’inscription jusqu’à 16 fois plus élevés revient à instaurer une double peine. L’expérience de certains établissements ayant mis en oeuvre ces dispositifs en donne un premier aperçu : à Strasbourg, plusieurs dizaines d’étudiants ont été contraints d’interrompre leur cursus.

      Des exonérations réduites à néant
      Après le passage de ce décret, la possibilité laissée aux universités d’exonérer certains étudiants ne sera qu’un affichage de façade. Philippe Baptiste a annoncé réduire drastiquement ces possibilités d’exonérer à un plafond maximal de 10 % des étudiants extracommunautaires et basé sur des demandes individuelles. Au-delà de ce dangereux plafond maximal, cette individualisation des exonérations ne fera, en réalité, qu’exclure davantage celles et ceux qui n’ont ni les ressources administratives ni institutionnelles pour y accéder.

      Ces exonérations devront aussi se faire sur demande, mais avec quels moyens ? Dans un contexte de sous-financement chronique, les universités ne disposent ni des ressources humaines ni des capacités administratives pour absorber cette charge supplémentaire.

      Une incohérence politique majeure
      Cette réforme est en contradiction flagrante avec les ambitions affichées par la France.

      Comment prétendre renforcer notre attractivité internationale tout en érigeant des barrières financières à l’entrée de nos universités ?

      Les faits sont pourtant clairs.

      Aujourd’hui, près de la moitié des doctorants en sciences et techniques en France sont étrangers. Pourtant, ces mesures duplices – entendant exonérer les doctorants mais rendre inaccessible les masters et les licences – visent à profiter du fruit du travail de ces derniers en leur ayant retiré les moyens d’accéder auparavant aux études qui y conduisent.

      Aujourd’hui, l’agence de l’Etat Campus France l’a montré, contrairement aux discours souvent répétés de la bouche des extrêmes droites plaçant une cible dans le dos de ces jeunes, les étudiants étrangers contribuent à l’économie française bien plus qu’ils ne « coûtent » à la collectivité.

      Aujourd’hui, bien au-delà de cet apport qui ne devrait pas avoir besoin d’être souligné, ils participent à la vitalité et au rayonnement intellectuel, interculturel et scientifique du pays : autant d’éléments qui ne sauraient être réduits à une logique comptable ou de classements internationaux.

      Aujourd’hui, rompre avec l’universalité de l’accès à l’enseignement supérieur public serait un danger pour demain.

      Un changement de modèle imposé
      Depuis 2019, une large majorité d’universités ont refusé d’appliquer les frais différenciés, conscientes de leurs lourdes conséquences sur l’accès aux études. Face à cette résistance, le gouvernement choisit aujourd’hui de leur forcer la main, ne laissant aux établissements que la responsabilité d’arbitrer, au cas par cas, des exonérations en nombre contraint.

      Au-delà de ses effets immédiats, cette réforme marque un basculement : celui d’un enseignement supérieur conçu comme un bien public financé par l’Etat auquel chacun peut accéder vers un modèle financé par les étudiants eux-mêmes.

      Une mesure xénophobe et discriminante
      Derrière les discours sur « l’attractivité » se dessine une réalité plus brutale : l’instauration d’un tri social et d’une préférence nationale à l’entrée de l’université. Le message implicite de ce nouveau plan « Choose France » devient limpide : « Choisissez la France… si vous en avez les moyens. »

      Là où les précédentes mesures attaquaient la dignité des conditions de vie des étudiants extracommunautaires, cette mesure sonnerait définitivement le glas de l’universalité d’accès à l’enseignement supérieur et celui d’universités françaises ouvertes sur le monde.

      Un faux remède budgétaire
      Enfin, il faut le dire clairement : cette réforme constitue une réponse ni souhaitable ni crédible au sous-financement de l’enseignement supérieur. Les recettes attendues restent marginales au regard des besoins réels. Compenser le manque d’investissement étatique en se servant dans le portefeuille d’étudiants déjà précarisés, est un non-sens. Cet aveu de désengagement financier de l’Etat est une première faille vers la fin de la modicité pourtant constitutionnelle des frais d’inscription à l’Université pour toutes et tous.

      Il faut poursuivre la mobilisation de ce mardi 12 mai, quand étudiants, enseignants, enseignants-chercheurs, personnels, syndicats, associations sont descendus dans la rue pour demander le retrait immédiat de ces mesures.

      Refusons que les étudiants extra-communautaires deviennent la variable d’ajustement budgétaire d’un système fragilisé.

      Refusons un modèle d’enseignement supérieur faisant la promotion de l’exclusion basée sur la nationalité et celle de la sélection basée sur l’argent.

      Signataires :

      Cécile Duflot Directrice générale d’Oxfam France Vincent Beaugrand Directeur général de France terre d’asile Suzanne Nijdam Présidente de la Fédération des associations générales étudiantes (Fage) Boris Gralak Secrétaire général Syndicat national de la recherche scientifique (SNCS-FSU) Anger Pascal Secrétaire national - secteur ESR Syndicat national de l’éducation physique (Snep-FSU) Saint-James Virginie Cosecrétaire générale Sup’Recherche-Unsa Alichérif Ben Co-secrétaire général Kevin Le Tétour Co-secrétaire fédéral SUD Education Patrick Boumier Co-secrétaire général Syndicat national des travailleurs de la recherche scientifique (SNTRS-CGT) Claudia Gallina-Muller Co-secrétaire général Syndicat national des travailleurs de la recherche scientifique (SNTRS-CGT) Manon Moret Secrétaire générale Union nationale des étudiants de France - Unef Michel Bertrand Co-porte-parole CGT Institut national de la recherche pour l’agriculture, l’alimentation et l’environnement (Inrae) Alain Halère Secrétaire général Syndicat national des personnels titulaires et contractuels de l’Education nationale, de l’enseignement supérieur, de la recherche et de la culture (SNPTES-Unsa) Emmanuel de Lescure Secrétaire général Syndicat national de l’enseignement supérieur (SNESUP-FSU), Claire Vigneau Secrétaire générale Fédération syndicale étudiante - FSE Yoann Vigner Co-secrétaire général Syndicat national de l’enseignement technique agricole public (Snetap-FSU), Kayode Damala Président des étudiants musulmans de France - EMF Armel Cloarec Co-secrétaire fédéral Solidaires Etudiant-e-s Lucie Clamens Co-secrétaire fédérale Solidaires Etudiant·e·s Trystan Dupont-Dupart Co-secrétaire fédéral Solidaires Etudiant·e·s, Alice Vaude Secrétaire nationale Organisation de solidarité Trans - OST Romain Katambara Président Ka Ubuntu Catherine Nave-Bekhti Secrétaire générale fédération CFDT Education formation recherche publique Dominique Chassagne Secrétaire général syndicat A et I Unsa (personnels administratifs C-B et A de l’Aenes) Julie Robert Co-secrétaire générale Syndicat national de l’administration scolaire, universitaire et des bibliothèques (Snasub-FSU), Dominique Sopo Président SOS Racisme Cyrielle Chatelain Présidente du groupe Ecologistes, députée, Danielle Simonnet Députée, Nathalie Tehio Présidente Ligue des droits de l’homme (LDH).

  • Dalle aule al #Cpr in Albania. L’incontro tra #Medihospes e l’Università di Scutari

    La cooperativa sociale che gestisce i centri voluti dal Governo Meloni avrebbe avviato un’interlocuzione con l’Ateneo per l’inserimento dei partecipanti ad alcuni corsi di laurea magistrale all’interno dei centri di detenzione. I dettagli dell’accordo, non ancora formalizzato, restano poco chiari. Si prevede però l’inizio della collaborazione per giugno, quando entrerà in vigore il Patto europeo sulla migrazione e l’asilo

    Nei centri per migranti in Albania potrebbero presto lavorare studenti dell’Università statale di Scutari. I rappresentanti della cooperativa sociale Medihospes, che gestisce le strutture di Shëngjin e Gjadër, hanno infatti incontrato a fine febbraio 2026 il rettore dell’Ateneo per discutere i contenuti di un accordo che dia forma alla collaborazione.

    Un meeting che arriva alla vigilia di un giro di boa decisivo: dopo quasi due anni in cui le “colonie penali” sono rimaste in gran parte vuote, il Governo Meloni spera che l’impasse giuridico e operativo che ne ha impedito il funzionamento venga superato con l’entrata in vigore a giugno del nuovo Patto sulla migrazione e l’asilo.

    In base al nuovo Patto, infatti, le maggiori possibilità di ricorrere a procedure accelerate per i richiedenti asilo, l’armonizzazione per tutti gli Stati membri dell’Ue nella definizione dei Paesi di origine sicura e l’adozione di un elenco unico sui Paesi terzi sicuri potrebbe ridurre gli ostacoli procedurali che hanno frenato l’accordo tra Italia e Albania, nel contesto di una politica che mira a una selezione e un’analisi più rapida delle domande e la successiva espulsione delle persone nel più breve tempo possibile.

    Il condizionale è d’obbligo ma l’urgenza di prepararsi a un eventuale funzionamento a pieno regime dei centri sembra aver iniziato a preoccupare Medihospes, l’ente che ha vinto l’appalto da 133 milioni di euro per la fornitura dei servizi. In un post pubblicato il 26 febbraio di quest’anno sul profilo Facebook di Tonin Gjuraj, il rettore dell’Università “Luigj Gurakuqi” di Scutari, si dà notizia dell’incontro tra alcuni rappresentanti della cooperativa con le figure apicali dell’Ateneo per discutere proprio di una potenziale collaborazione che coinvolga gli studenti all’interno dei centri.

    Gli iscritti al secondo anno delle lauree magistrali in Giurisprudenza, Lingue straniere, Scienze dell’infanzia e Psicologia avrebbero l’opportunità di sviluppare la propria esperienza professionale all’interno delle strutture, contribuendo al contempo a quella che viene definita “una buona causa sociale”. Si legge poi che se l’accordo dovesse essere formalizzato con la firma di un contratto, gli studenti potrebbero iniziare a fare ingresso nei centri a partire da giugno. “Data entro la quale i centri -prosegue il post– dovrebbero essere pienamente operativi e pronti”.

    Tanti elementi incerti accompagnano però l’annuncio fatto sui social media. Medihospes non ha risposto alle nostre richieste di chiarimenti tra cui quella di conoscere la “fonte” su cui si basa la “certezza” dell’apertura a pieno regime delle strutture tra pochi mesi. Ed è importante notare le tempistiche: il post è del 26 febbraio, un mese esatto prima dell’approvazione del Parlamento Ue della proposta del nuovo Regolamento sui rimpatri.

    L’adozione di questo nuovo pacchetto di leggi è stata definita dal think tank Ceps con sede a Bruxelles un passo preoccupante che “ICE-rizzerà” la politica migratoria europea, andando ben oltre la detenzione amministrativa per come la conosciamo oggi e aprendo la strada alla creazione di centri di rimpatrio in Paesi extra-Ue. Ma questo, come detto, è avvenuto dopo l’incontro e non è chiaro a che cosa si riferisse Medihospes rispetto al funzionamento a pieno regime delle strutture.

    Restano dubbi, poi, sul motivo per cui Medihospes dovrebbe coinvolgere studenti piuttosto che personale professionale qualificato e soprattutto con quale inquadramento (tirocinanti, volontari o veri e propri dipendenti) questi verrebbero strutturati nell’équipe di lavoro. I rappresentanti dell’Università, interpellati da Altreconomia, hanno sottolineato che le interlocuzioni sono in una fase iniziale e che non vi è ancora alcun accordo formale.

    Questa serie di eventi e di sviluppi normativi solleva interrogativi sulle modalità con le quali nella struttura di Gjadër ci si sta preparando a una possibile operatività a pieno regime. E non è noto, ad oggi, che cosa farà l’Italia. Gli Stati membri sono tenuti a preparare dei Piani nazionali di attuazione che delineano come intendono realizzare i necessari cambiamenti legislativi, tecnologici e infrastrutturali prima dell’entrata in vigore del Patto a metà giugno 2026 ma il governo non ha ancora reso pubblico quello italiano. Altreconomia è in attesa di ottenerlo dal Viminale dopo la vittoria al Tribunale amministrativo regionale del Lazio.

    Nonostante tutti questi sviluppi giuridici che sembrerebbero agevolare il funzionamento del modello Italia-Albania, la legittimità dei centri rimane poi sotto esame da parte della Corte di giustizia dell’Unione europea, chiamata a pronunciarsi sulla legalità dell’utilizzo delle strutture come Centri di permanenza per il rimpatrio in cui trasferire persone già in detenzione dall’Italia. Il 23 aprile l’avvocatura della Corte si è espressa favorevolmente stabilendo che l’accordo tra Roma e Tirana è compatibile con il diritto europeo a patto che siano rispettati i diritti delle persone “trattenute”. Questo parere non è vincolante e i giudici sono chiamati a pronunciarsi entro giugno. Ma in ogni caso il procedimento in corso non ha fermato il Viminale.

    A febbraio, come abbiamo raccontato, circa 80 migranti sono stati portati in due gruppi tramite voli charter, portando il numero totale dei trattenuti a circa 90, la cifra più alta registrata dall’apertura dei centri. Parlamentari e membri della società civile che hanno visitato le strutture il 26 febbraio sono rimasti “sorpresi” del fatto che il governo non solo non avesse sospeso i trasferimenti ma addirittura li avesse aumentati ancora in attesa della sentenza della Corte. Non solo. A metà febbraio il Tribunale di Roma ha poi condannato il ministero dell’Interno a risarcire un cittadino algerino di 50 anni perché il trasferimento in Albania “ha inciso direttamente sui diritti fondamentali convenzionalmente e costituzionalmente tutelati”. L’uomo era residente in Italia da quasi vent’anni.

    “Colpisce la presenza a Gjadër di un gran numero di persone che avevano un’occupazione regolare in Italia, hanno perso il lavoro e, di conseguenza, hanno perso anche il permesso di soggiorno -sottolinea Giorgia Jana Pintus, responsabile advocacy dell’Arci e parte del team che ha svolto il monitoraggio-. Persone che in precedenza erano integrate nel tessuto sociale ed economico, ora trasferite a forza in Albania. Inoltre due trattenuti intervistati hanno confermato di essere stati portati per la seconda volta nella struttura, a dimostrazione della natura propagandistica e dannosa del meccanismo”.

    Questi trasferimenti si stanno svolgendo all’interno di un dibattito pubblico sempre più polarizzato, in Italia e non solo, in cui continuano a essere ampiamente documentate gravi violazioni contro i migranti nei Cpr italiani. L’idea degli “hub di rimpatrio” da istituire in Paesi terzi attraverso accordi con gli Stati membri dell’Ue è molto simile alla seconda fase dell’accordo Italia-Albania. La ripresa dei trasferimenti, in assenza di una sentenza definitiva da parte della Corte, sta così instaurando un modello pericoloso in cui i trasferimenti forzati e la detenzione sistematica sono normalizzati. E magari, con l’attuazione del Patto Ue, i centri di Shëngjin e Gjadër potranno essere replicati in altri Paesi e su larga scala.

    https://altreconomia.it/dalle-aule-al-cpr-in-albania-lincontro-tra-medihospes-e-luniversita-di-

    #université #Albanie #Italie #migrations #réfugiés #externalisation #pacte_migration_et_asile #Tonin_Gjuraj

    –-
    ajouté à la métaliste sur l’accord Italie-Albanie:
    https://seenthis.net/messages/1043873

  • Da #Stellantis a #Leonardo, le sirene del riarmo per una Torino in piena crisi industriale

    Nel capoluogo piemontese gli impiegati del settore automotive sono sempre meno. Dai 60mila della Fiat nel 1960 ne restano poco più di 12mila e la vendita di Iveco Group a Tata ne mette a rischio altri seimila. In questo contesto Leonardo annuncia 400 nuove assunzioni e vanta legami sempre più stretti con le istituzioni pubbliche, Università in primis. I sindacati avvertono che l’aerospazio non risolverà la crisi occupazionale

    Sono meno di dieci chilometri in linea d’aria quelli che a Torino separano la “Porta 2”, storico ingresso del fu stabilimento Fiat nel Sud della città, dalla cancellata che circonda la sede da oltre 116mila metri quadrati della Leonardo Spa, in Corso Francia. In questi due luoghi si “vedono” localmente tante dinamiche che si osservano anche su scala globale.

    Il capoluogo piemontese, simbolo della crisi dell’automotive e del rilancio del settore militare, è un punto di osservazione privilegiato per analizzare gli effetti quotidiani del declino produttivo sul tessuto sociale e per studiare come quel “pubblico” svuotato di risorse provi a stringere alleanze con il privato per sopravvivere. Ma è anche un territorio che subisce decisioni prese a centinaia di chilometri di distanza. C’è tutto questo, oggi, nella città che vive una crisi industriale senza precedenti.

    Oltre quella “Porta 2” dello stabilimento di Mirafiori la situazione è infatti drammatica. Dalla fusione tra Peugeot société anonyme (Psa) e Fca in Stellantis del 2021 le fuoriuscite di personale sono state più di seimila con bonus fino ai 100mila euro lasciando in attività poco più di 12mila lavoratori e lavoratrici, di cui circa 5.500 impiegati. Lo stesso vale per l’indotto: si stima in vent’anni un crollo di 30mila lavoratori solo per il settore meccanico. “La fine è vicina: se Stellantis non annuncerà la produzione di nuovi modelli in meno di due anni servirà di nuovo la cassa integrazione”, spiega Gianni Mannori, sindacalista della Fiom Cgil. In poco più di cinquant’anni il cuore industriale del capoluogo piemontese ha ridotto dell’80% le persone impiegate rispetto al picco di 60mila operai del 1971.

    Ma non è l’unica strategia messa in atto da Exor Nv, società della famiglia Agnelli e socia di riferimento di Stellantis, che ha avuto impatto sul territorio. A metà luglio 2025 il colosso di diritto olandese ha venduto per 3,8 miliardi di euro la divisione veicoli di Iveco Group, che vede attivi a Torino oltre seimila dipendenti, all’indiana Tata Motors. Il loro posto è “salvo” per due anni -l’accordo di vendita prevede per questo periodo il divieto di riorganizzazione aziendale- ma il futuro è incerto. Ed è in questo contesto che il presente in città ha un nome ben identificabile: Leonardo, che conta in totale quattromila addetti divisi tra i 2.200 nella sede di Caselle e i restanti nello stabilimento cittadino di Corso Francia.

    A questi si aggiungono, secondo i dati comunicati dalla società stessa ad Altreconomia, 1.200 dipendenti a Cameri (NO) e circa 1.100 addetti di Thales Alenia Space (joint venture tra Leonardo e la società francese Thales Sa che opera nel settore spaziale), mentre non è noto quanti siano gli impiegati diretti di Mbda Spa, uno dei più importanti consorzi europei che costruisce missili e tecnologie per la difesa di cui Leonardo detiene il 25% della proprietà insieme ad Airbus e Bae systems. Proprio da Mbda arriva il nuovo amministratore delegato Lorenzo Mariani, al posto di Roberto Cingolani.

    Per quanto riguarda l’impatto territoriale Leonardo stima per il Piemonte 400 piccole e medie imprese coinvolte nella produzione, per un totale di 14.500 addetti tra diretti, indiretti e indotto. Tra gennaio 2024 e agosto 2025 Leonardo ha assunto in Piemonte 766 persone, di cui 395 laureati (per la grande maggioranza in discipline Stem, ovvero scienza, tecnologia, ingegneria e matematica), mentre i restanti sono “in larga parte profili sperimentati grazie alla collaborazione strutturata con gli istituti tecnici del territorio piemontese”, tecnici ad alta e altissima specializzazione. La “presa” della società sui giovani è forte.

    “Garantiscono stipendi iniziali altissimi per fidelizzarli e questo ha creato, tra l’altro, malcontento anche tra chi ha una certa anzianità”, racconta un lavoratore dell’azienda che preferisce mantenere l’anonimato. Fidelizzazione che sembra essere comunque necessaria: Leonardo ci ha infatti comunicato che, tra il 2024 e il 2025 (al 31 dicembre), gli addetti erano aumentati di 400 unità ma le assunzioni in 20 mesi sono quasi il doppio.

    “C’è una narrazione che sta cercando di convincere la città che l’aerospazio e il militare possano sostituire l’industria dell’automotive. Combattiamo questa disinformazione perché non è vero e questi numeri lo dimostrano”, ha sottolineato Ugo Bolognesi, responsabile della Fiom Torino, durante un dibattito pubblico svoltosi nel capoluogo lo scorso 9 aprile presso il Centro studi Sereno Regis, in cui rappresentanti della politica, dei sindacati e delle Università si sono confrontati proprio sul tema della produzione di armi in città.

    Il sito di Caselle, a circa 20 chilometri da Torino, “si è evoluto in un vero e proprio centro di ingegneria, ricerca e sviluppo” ed è il luogo dove “si sta costruendo il futuro delle tecnologie aeronautiche di nuova generazione”. Leonardo cita nei dati comunicati ad Altreconomia il Global combat air programme (Gcap), un programma multinazionale congiunto tra Italia, Regno Unito e Giappone per sviluppare entro il 2035 un nuovo caccia e il “Clean Sky” che mira a ridurre gli impatti ambientali dell’aviazione.

    Dal punto di vista ingegneristico nel polo di Caselle la società rivendica una produzione di 125 Eurofighter, oltre a 650 semi-ali dello stesso velivolo, a cui si aggiungono 90 C-27J Spartan (aereo da trasporto tattico) e 21 velivoli Atr special mission per clienti nazionali e internazionali. E poi più di 80 sistemi Atos (Airborne tactical observation system) venduti in dieci Paesi per supportare operazioni militari e di sicurezza nazionale.

    Cameri è invece il “fulcro della partecipazione italiana al programma F-35, essendo stato scelto da Lockheed Martin, società statunitense leader nel settore della Difesa, come unica linea di assemblaggio e di collaudo finale in Europa e come centro per le attività di manutenzione, revisione e aggiornamento (Mro&U) dei velivoli F-35 destinati a operare nell’area mediterranea/europea”. Nei 124mila metri quadrati dello stabilimento novarese, che presto diventeranno quasi 180mila, si producono 18 velivoli F-35 e 55 assiemi ala (ovvero, tutte le parti che compongono l’ala di un velivolo) della versione F-35A all’anno: in totale sono già stati consegnati 75 velivoli, realizzate duemila parti di ali industrializzate e più di 300 ali complete.

    Queste forniture sono proprio il punto in cui il globale si incrocia con il locale a Torino. “Quando da dentro lo stabilimento vedevo i manifestanti lanciare addosso alle nostre macchine i fumogeni, mi sono chiesto che cosa stessi facendo”, racconta un altro lavoratore di Leonardo -che sceglie l’anonimato-, ricordando il pomeriggio del 3 ottobre 2025 quando durante una manifestazione per la Palestina alcuni attivisti hanno lanciato contro lo stabilimento di Corso Francia pietre e fumogeni. “Spesso non ci rendiamo neanche conto del prodotto finale -aggiunge, in linea con quanto già riportato da un altri dipendenti dell’azienda ad Altreconomia– ma certo vedere rappresentanti delle aziende militari israeliane che facevano avanti e indietro dallo stabilimento per attività di manutenzione sui caccia mi ha fatto riflettere”. Secondo entrambi i lavoratori il tema della mancata interruzione delle collaborazioni con Israele non trova dal punto di vista numerico grande seguito all’interno dell’azienda, soprattutto tra i neoassunti.

    C’è poi il capitolo ricerca e sviluppo. Leonardo ha comunicato ad Altreconomia che gli investimenti della società in questo settore rappresentano quasi il 10% della spesa totale in ricerca delle imprese sul territorio, per un totale di 232 milioni di euro (dati al 2021).

    “L’azienda è impegnata in Piemonte nello sviluppo di nuove tecnologie abilitanti per la crescita e la competitività del settore aerospazio e Difesa, anche attraverso collaborazioni con le principali realtà del mondo della formazione accademica e della ricerca, a partire dal Politecnico e dall’Università di Torino, l’Istituto tecnico superiore Aerospazio Piemonte e il Competence center per il manufacturing avanzato Cim 4.0, il distretto Aerospaziale Piemonte e la Fondazione IA4I”. Il Cim 4.0 è un centro promosso dal ministero delle Imprese e del Made in Italy che si occupa di trasformazione tecnologica, mentre la Fondazione IA4I gestisce a Torino il Centro italiano per l’intelligenza artificiale, anche grazie al contributo di 20 milioni di euro l’anno dal ministero dell’Economia.

    A questo si aggiungono anche i “Leonardo innovation labs”, situati nelle Officine grandi riparazioni (Ogr) dietro la stazione di Porta Susa, incubatori tecnologici che “supportano trasversalmente l’ingegneria delle aree di business di Leonardo nella ricerca e sviluppo delle tecnologie di frontiera”. Infine presso lo stabilimento di Corso Francia è stato sviluppato il “fiore all’occhiello della Leonardo Hi-Tech”: il Product capability and concept laboratory (Pc2Lab), un luogo “dove, grazie all’utilizzo dei cosiddetti ‘gemelli digitali’ (in inglese, digital twins) e sofisticate sperimentazioni algoritmiche all’interno di scenari operativi simulati, è possibile controllare il complesso processo di sviluppo dei sistemi aerei di futura generazione e svilupparne caratteristiche e configurazioni ben prima che possano essere sperimentati in volo”.

    In questo contesto la relazione con il mondo universitario ricopre sicuramente un aspetto centrale, soprattutto con il Politecnico di Torino su cui però la multinazionale nega informazioni dettagliate: “Non è disponibile un dato pubblico consolidato sul numero complessivo dei singoli progetti attivi né sul valore economico totale delle commesse, che varia nel tempo in funzione dei programmi”. L’assenza di trasparenza continua.

    Intanto l’apice della collaborazione pubblico-privato troverà casa nella Città dell’Aerospazio. Le informazioni sono scarse e frammentate ma i lavori sono in ritardo rispetto alla tabella di marcia. Corso Francia è però pronto ad accogliere un luogo in cui, grazie a Regione e Comune, l’Ateneo e Leonardo diventeranno coinquilini. “Un cambio di paradigma importante non solo per gli enti coinvolti ma per la città intera -sottolinea il geografo Michele Lancione, professore del Politecnico di Torino-. Viene creato uno spazio fisico e relazionale in cui far funzionare una dimensione ‘politica’ prima ancora che industriale: si costruisce il sapere da utilizzare e mettere al servizio di un’economia piegata al militare”.

    Leonardo dichiara che “dopo aver registrato 20mila nuove assunzioni tra il 2023 e il 2025” prevede in Italia tra quest’anno e il 2030 “28mila nuovi ingressi di cui il 55% giovani under30, il 70% profili Stem e il 30% donne”. Non è noto, invece, il dato specifico sulle assunzioni che interesseranno Torino. Intanto il cardinale Roberto Repole, vescovo di Torino, in occasione del primo maggio ha indirizzato una lettera aperta alla città. “Dobbiamo fermarci e riflettere se sia umano darci tanto da fare per attrarre e sviluppare fabbriche di armi -si legge-. So che si preferisce parlare di industria della Difesa ma è inutile girarci attorno: il mercato degli ordigni di morte sta fiorendo e sta distribuendo ricchi profitti agli azionisti solo perché le armi vengono usate in altre parti del mondo per uccidere e devastare. Credo che non possiamo cercare la vita con una mano e toglierla con l’altra, non possiamo disgiungere pace e lavoro. Vogliamo affidare alla guerra le speranze del nostro territorio?”.

    Il 9 agosto 1956 il caccia Fiat G-91, prodotto dall’azienda aeronautica italiana Fiat Aviazione (divenuta poi Aeritalia), decollava per la prima volta dall’aeroporto di Caselle Torinese. Settant’anni dopo quel luogo si candida a diventare nuovamente crocevia centrale della produzione militare.

    https://altreconomia.it/da-stellantis-a-leonardo-le-sirene-del-riarmo-per-una-torino-in-piena-c
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    • «Eravamo città delle auto, vogliamo diventare città delle armi?», appello del card. Repole per la festa del lavoro

      Pubblichiamo di seguito il messaggio del card. Roberto Repole, arcivescovo di Torino e vescovo di Susa, indirizzato ai lavoratori, agli imprenditori e alle loro famiglie per la Festa del Lavoro, nella memoria liturgica di San Giuseppe Artigiano, che ricorre venerdì 𝟭° 𝗺𝗮𝗴𝗴𝗶𝗼 2026.

      «Carissimi,

      il nostro cuore in questo tempo di guerra è turbato e deve vigilare per non abituarsi, deve restare inquieto. Anche la Festa del Lavoro, che i cristiani vivono guardando all’esempio mite di san Giuseppe Artigiano, contiene quest’anno motivi di inquietudine: desidero condividervi il mio turbamento al pensiero che le guerre seminano morte nel mondo eppure qui a Torino, a Susa e in Piemonte rappresentano un vantaggio economico per le aziende che producono forniture militari e si offrono come motore di rilancio dell’occupazione.

      Ci va bene così? Accettiamo qualsiasi tipo di lavoro, purché sia lavoro? Lo domando a me prima che ad altri perché siamo corresponsabili, le nostre azioni e i nostri stili di vita sono intrecciati: la città siamo noi, tutti insieme.

      Sappiamo che decenni di crisi industriale hanno lasciato sacche di disoccupazione da risolvere. Nessuno può pretendere che i disoccupati rifiutino le occasioni di lavoro, perché sono l’anello più fragile della catena. Però dobbiamo fermarci e riflettere se sia umano darci tanto da fare per attrarre e sviluppare fabbriche di armi.

      So che si preferisce parlare di industria della Difesa, ma è inutile girarci attorno: il mercato degli ordigni di morte sta fiorendo e sta distribuendo ricchi profitti agli azionisti solo perché le armi vengono usate in altre parti del mondo per uccidere e devastare. Credo che non possiamo cercare la vita con una mano e toglierla con l’altra, non possiamo disgiungere pace e lavoro. Vogliamo affidare alla guerra le speranze del nostro territorio?

      Carissimi, faccio mie le parole di Leone XIV al corpo diplomatico: non basta parlare di pace, «occorre la volontà di smettere di produrre strumenti di distruzione e di morte». La guerra ha radici nell’odio e nelle ingiustizie del mondo, ma è anche un grande business economico e sta spingendo sulla produzione delle armi, probabilmente oltre il bisogno di difesa da parte di un Paese come l’Italia.

      Allora fermiamoci, cari amici, e ragioniamo tutti insieme – istituzioni e cittadini, imprenditori, sindacalisti, famiglie – domandiamoci quali persone vogliamo essere, come vogliamo spendere le nostre esistenze e la nostra comunità: eravamo la città delle auto, vogliamo diventare la città delle armi? La Chiesa locale, con la sua Pastorale del Lavoro, è pronta a offrirsi come luogo di incontro, confronto e approfondimento».

      https://www.diocesi.torino.it/site/eravamo-citta-delle-auto-vogliamo-diventare-citta-delle-armi-appello-

  • Que veulent les « sans-facs » ?
    https://laviedesidees.fr/Que-veulent-les-sans-facs

    Les réformes récentes de l’Enseignement supérieur et de la recherche, et en particulier les effets des plateformes numériques Parcoursup et MonMaster, ont été à l’origine de mobilisations étudiantes. Parmi elles, le “mouvement des sans-facs”, pour qui "étudier est un droit et non un privilège".

    #Société #discrimination #université #évaluation #étudiants #manifestations
    https://laviedesidees.fr/IMG/pdf/20260428_sansfacs.pdf

  • L’#université de Strasbourg veut radier des #étudiants_étrangers pour défaut de paiement
    https://www.lemonde.fr/campus/article/2026/04/22/l-universite-de-strasbourg-veut-radier-des-etudiants-etrangers-pour-defaut-d

    Leur année universitaire est sur le point de s’achever, mais l’université de Strasbourg ne leur délivrera ni attestation ni diplôme, car ces étudiants en master sont considérés comme n’ayant jamais été inscrits dans l’établissement. Depuis la mi-avril, 47 étudiants étrangers, majoritairement venus d’Afrique, sont dans une impasse administrative, au motif qu’ils ne sont pas parvenus à s’acquitter intégralement des frais de scolarité majorés, qui s’élèvent à 3 941 euros l’année, soit 16 fois plus que pour un étudiant français ou européen inscrit dans le même cursus.

    En 2019, le plan baptisé « #Bienvenue en France » a instauré ces « droits différenciés », chaque établissement devant élaborer sa propre stratégie d’accueil, avec une possibilité d’exonération intégrale ou partielle pour 10 % des effectifs extracommunautaires. Six ans plus tard, les trois quarts des présidents d’établissement n’ont que peu suivi la consigne, considérant qu’elle était antinomique avec les valeurs universitaires.

    Mais le ministre de l’enseignement supérieur a annoncé, mardi 21 avril, vouloir inverser la tendance, lors de la présentation du plan Choose France for Higher Education, destiné à renforcer l’#attractivité ("#foutage_de_gueule, ndp") de l’enseignement supérieur français. Désormais, « la règle, ce sont les droits différenciés ; et l’exception, c’est l’exonération », a affirmé #Philippe_Baptiste, dans un entretien au Parisien diffusé la veille.

    Un bilan dressé en janvier par les services statistiques du ministère montre ainsi qu’à la rentrée 2024-2025, sur 111 400 étudiants concernés, seuls 11 100 avaient dû s’acquitter d’un tarif plein (+ 15 % en un an). Dans le détail, 24 % des étudiants d’Asie ou d’Océanie et 17 % des étudiants américains avaient été totalement exonérés de ces frais, contre 6 % des étudiants africains.

    « Le choix de l’université de Strasbourg est d’exonérer partiellement les étudiants extracommunautaires inscrits en licence. A l’inverse, les droits différenciés sont applicables en master », justifie Frédérique Berrod, présidente de l’établissement depuis mars 2025. Elle affirme que les étudiants concernés, avant de venir à Strasbourg, étaient « au clair là-dessus et bien conscients de la situation ». « Quelques étudiants en master, en deuxième année uniquement et en situation de réussite pédagogique, ont pu obtenir une exonération dans des cas extrêmement compliqués, comme la perte d’un emploi [à côté de leurs études] », complète la vice-présidente chargée de la formation, Rachel Schurhammer.

    « Harcèlement financier »
    Sur les 47 étudiants en défaut de paiement, « une dizaine » ont pu verser la somme manquante ces derniers jours, ajoute Frédérique Berrod. « On se focalise sur ceux qui n’ont pas réussi à acquitter leurs droits, mais l’immense majorité des étudiants extracommunautaires l’a fait », souligne la présidente de l’université, qui précise que 310 étudiants sont soumis aux droits différenciés au tarif plein, soit 3 % des 10 380 étudiants extracommunautaires accueillis.

    « Lorsque j’ai reçu un avis favorable d’admission, il n’y avait pas l’information concernant les droits différenciés appliqués en master, relate un étudiant d’Afrique subsaharienne qui souhaite conserver l’anonymat. Ce n’est qu’en septembre 2025 que je l’ai appris, ce qui m’a effaré. A cette date, il n’y avait plus aucune possibilité d’aller ailleurs. »

    « C’est comme si des montagnes avaient été posées sur mes épaules, complète un autre. Tu te demandes tout le temps si tu es bien étudiant et comment tu vas faire pour compléter la somme qui reste à verser. » « En agissant ainsi, on fragilise non seulement l’étudiant mais aussi sa famille », ajoute une étudiante originaire du Maghreb. Plusieurs n’ont pas osé annoncer la nouvelle d’un retour au pays sans diplôme.

    Choqués par ce qu’ils nomment un « harcèlement financier » des étudiants qui ont été « choisis sur des critères académiques », des enseignants-chercheurs ont lancé une pétition de soutien et perturbé un conseil d’administration, jeudi 16 avril. « On assiste à une forme de trumpisation de la présidence, juge Pascal Maillard, professeur à la faculté des lettres et secrétaire du Snesup-FSU. Depuis la rentrée, les données communiquées sur le nombre d’étudiants extracommunautaires n’ont cessé de changer – 4 500, 8 000, 12 000 et enfin 10 380. Or, c’est sur cette base que sont calculées les exonérations. » L’intersyndicale réclame un relevé des nationalités exonérées, partiellement et intégralement, ainsi qu’une évolution des courbes d’inscription à l’université en fonction des pays.

    « Notre université est la première à pousser si loin la logique de Bienvenue en France au point de désinscrire ses étudiants ou – mieux, de son point de vue – de les pousser à se désinscrire d’eux-mêmes », relève Elsa Rambaud, maîtresse de conférences en science politique. A la rentrée, les services administratifs les ont laissés instruire une demande d’exonération avant de la refuser. « S’ils n’étaient pas éligibles, alors pourquoi les avoir laissés faire une demande ? », s’interroge-t-elle.

    Humanisme rhénan
    Une zone grise demeure, alors que ces étudiants ont pour la plupart suivi tous les cours, passé leurs examens au premier semestre et reçu leur convocation pour ceux du second. « Ils ont bénéficié d’une inscription pédagogique, mais elle doit être suivie d’une inscription administrative qu’ils n’ont jamais eue », justifie la vice-présidente Rachel Schurhammer.

    Pour tenter de s’acquitter des quelque 4 000 euros de frais d’inscription, des étudiants se sont endettés, se sont mis à travailler de nuit, ont pris des emplois précaires avec un nombre d’heures dépassant les 20 autorisées par le ministère de l’intérieur, qui n’auraient pas suffi à gagner suffisamment d’argent.

    Pour obtenir leur visa, par ailleurs, ils ont dû placer une somme de 7 400 euros sur un compte bancaire. « Pour deux années de master, il faut donc qu’ils versent 8 000 euros. En ajoutant les 7 400 euros, on aboutit ainsi à plus de 15 000 euros la formation, calcule Pascal Maillard. Sauf qu’à 90 % ces étudiants sont originaires des pays les plus pauvres de la planète : 15 000 euros au Sénégal, au Togo, au Tchad, au Maroc ou en Algérie, c’est une somme vertigineuse qui représente un équivalent de 45 000 à 50 000 euros pour nous. »

    L’intersyndicale et des organisations étudiantes préparent une cagnotte de soutien. « Tout se passe comme si la présidente souhaitait être une simple fonctionnaire qui ne veut pas se poser de questions sur le fond », considère Louise Camuzard, membre de L’Alternative étudiante Strasbourg, étudiante à Sciences Po. Lorsqu’un étudiant vient présenter sa situation à l’administration, « il doit proposer un échéancier pour le paiement, sans quoi on lui demande de se désinscrire de lui-même en lui promettant un remboursement des sommes déjà versées », se désole-t-elle.

    Des solutions existent pourtant, la présidence pouvant octroyer des bourses ou faire appel à la Fondation de l’université, estime l’intersyndicale. L’application de cette politique est « indigne d’une grande université fortement internationalisée et se revendiquant de “l’humanisme rhénan” », conclut Pascal Maillard, en référence à ce mouvement intellectuel de la Renaissance qui prônait l’ouverture culturelle et la diffusion des savoirs.

  • Les universités qui n’appliquent pas les droits d’inscription majorés pour les étudiants étrangers recadrées par le ministre de l’enseignement supérieur
    https://www.lemonde.fr/campus/article/2026/04/21/etudiants-etrangers-le-ministre-de-l-enseignement-superieur-tance-les-univer

    Philippe Baptiste a taclé les chefs d’établissement qui ne jouent pas le jeu des #droits_d’inscription majorés à l’égard des #étudiants_extracommunautaires, soit 2 895 euros par an en licence (contre 178 euros pour un étudiant français ou originaire de l’Union européenne) et 3 941 euros l’année en master (contre 254 euros). Un décret viendra prochainement les contraindre à appliquer cette politique, indique le dossier de presse du ministère.

    [...]

    « Même si ça progresse chaque année, nous sommes à seulement 10 % d’étudiants extracommunautaires qui paient les droits différenciés », a chiffré le ministre. Désormais, « la règle, ce sont les droits différenciés ; et l’exception, c’est l’exonération ». Chaque #université conservera la possibilité d’exonérer jusqu’à 10 % des étudiants extracommunautaires, essentiellement dans le cadre d’accords de coopération avec des établissements étrangers qui prévoient des exonérations réciproques.

    La possibilité de pratiquer des droits différenciés avait été introduite par la stratégie baptisée « #Bienvenue_en_France » en 2019, mais elle est restée peu appliquée par trois quarts des établissements qui y voient une enfreinte aux valeurs universitaires d’ouverture et de partage des savoirs. A la rentrée 2024‑2025, sur 111 500 étudiants concernés, quelque 11 100 se sont acquittés d’un tarif plein, tandis que 14 700 en ont été exonérés totalement, et 85 700 partiellement, selon une note des services statistiques du ministère publiée en janvier.

    [...]

    Dire que les frais majorés ne couvrent que « 30 % » du coût de la formation « n’a absolument aucun sens, et le ministre le sait », souligne aussi, sur le réseau BlueSky, Julien Gossa, chercheur spécialiste des politiques d’éducation à l’université de Strasbourg. « Un étudiant qui paye 2 895 euros l’inscription dans une licence de sciences humaines et sociales va parfois payer deux à trois fois le coût de sa formation », poursuit-il.

    De son côté, le syndicat Snesup-FSU relève que « le ministre ne se pose pas la question de l’impact de cette mesure discriminatoire sur la poursuite d’études en doctorat et donc sur l’effort de recherche dans les laboratoires, publics comme privés », pas plus qu’il n’explique « qui va devoir “trier” les étudiants pour déterminer ceux et celles qui auront les moyens de payer ou qui pourront bénéficier de bourses pour “talents” ».

    « Le gouvernement enfonce encore le clou », estime L’Union étudiante, qui dénonce « une attaque raciste ». La FAGE rappelle que ces mêmes étudiants sont déjà visés par « la suppression de l’éligibilité aux APL [aides personnalisées au logement] ».

    L’université de Strasbourg veut radier des étudiants étrangers pour défaut de paiement
    https://www.lemonde.fr/campus/article/2026/04/22/l-universite-de-strasbourg-veut-radier-des-etudiants-etrangers-pour-defaut-d

    Leur année universitaire est sur le point de s’achever, mais l’université de Strasbourg ne leur délivrera ni attestation ni diplôme, car ces étudiants en master sont considérés comme n’ayant jamais été inscrits dans l’établissement. Depuis la mi-avril, 47 étudiants étrangers, majoritairement venus d’#Afrique, sont dans une impasse administrative, au motif qu’ils ne sont pas parvenus à s’acquitter intégralement des frais de scolarité majorés, qui s’élèvent à 3 941 euros l’année, soit 16 fois plus que pour un étudiant français ou européen inscrit dans le même cursus.

    [...]

    Une zone grise demeure, alors que ces étudiants ont pour la plupart suivi tous les cours, passé leurs examens au premier semestre et reçu leur convocation pour ceux du second. « Ils ont bénéficié d’une inscription pédagogique, mais elle doit être suivie d’une inscription administrative qu’ils n’ont jamais eue », justifie la vice-présidente Rachel Schurhammer.

    Pour tenter de s’acquitter des quelque 4 000 euros de frais d’inscription, des étudiants se sont endettés, se sont mis à travailler de nuit, ont pris des emplois précaires avec un nombre d’heures dépassant les 20 autorisées par le ministère de l’intérieur, qui n’auraient pas suffi à gagner suffisamment d’argent.

    Pour obtenir leur #visa, par ailleurs, ils ont dû placer une somme de 7 400 euros sur un compte bancaire. « Pour deux années de master, il faut donc qu’ils versent 8 000 euros. En ajoutant les 7 400 euros, on aboutit ainsi à plus de 15 000 euros la formation, calcule Pascal Maillard. Sauf qu’à 90 % ces étudiants sont originaires des pays les plus pauvres de la planète : 15 000 euros au Sénégal, au Togo, au Tchad, au Maroc ou en Algérie, c’est une somme vertigineuse qui représente un équivalent de 45 000 à 50 000 euros pour nous. »

    #enseignement_supérieur

  • À La Chapelle, tu feras l’impossible
    https://lundi.am/A%CC%80-La-Chapelle-tu-feras-l-impossible

    Pétards, boxe et victuailles
    Une nouvelle hétérotopie QLF

    Depuis maintenant deux ans, un spectre hante les universités d’Île-de-France : QLF. Partisans de la piraterie et de la malice, ils organisent régulièrement des hétérotopies surprises à base de nourriture gratuite, de combats de boxe semi-clandestins et de pyrotechnie. La semaine dernière, c’est le campus flambant neuf de La Chapelle qui accueille désormais 3500 étudiants exilés de Tolbiac qui a été pris pour cible. Récit et analyse.

    Paris 1 a ouvert son campus La Chapelle. 3500 étudiants sortis de Tolbiac ont été envoyé dans un nouveau site 100 % neuf 100 % Sim City. Cette architecture, réfléchie par la fac pendant 10 ans, n’a rien à envier à un aéroport ou une clinique privée, elle dégage une ambiance de Purgatoire où rien ne peut arriver…

    « Imposer une conduite quelconque à une multiplicité humaine quelconque. »

    « Rendez-nous Tolbiac » est le cri le plus diffus parmi les tags des WC de La Chapelle. Pourtant, le béton armé de Tolbiac était austère, en plus d’être vertical. Que regrette-t-on vraiment ? La brutalité de l’architecture de Tolbiac faisait depuis les années 70 une forteresse à conquérir, facilement retournable par les foules. Sous la tour, des lieux comme « la fosse » ou « l’amphi N » étaient (presque) habitables. Dans le gris de Tolbiac, les couleurs proposées par les ascenseurs étaient les repères quotidiens et la prise de guerre des étudiants bloqueurs pour attraper le petit monde universitaire pour qu’il mette les mains dans la vraie politique. Pour des générations d’étudiants, il suffisait d’être assez (peu) nombreux à être motivés pour tout faire bugger. Contester, se rencontrer, s’organiser, c’était bloquer les ascenseurs, devenus, une fois peuplés de tables et de chaises, les ronds-points étudiants d’une journée ou d’un printemps.

    « Université d’excellence de surveillance ». À La Chapelle, la forteresse est conçue pour être imprenable. Ce campus est « moderne » et « agréable » car bâti à l’aide d’un verre plus lisse et contrôlable que le béton armé. Le verre est un matériau sur lequel rien n’a prise. Rien de vivant ne peut y proliférer autrement qu’autour ou à côté. Dedans ? À condition de se conformer. Au travers ? À condition de le casser. Rien ne peut lui être souterrain, il n’a pas d’angle mort. Ils ont construit un aquarium pour étudiant, un petit laboratoire de bienséance et de discrétion. Sous ses allures d’open space, on passe dans des couloirs dépourvus de bancs, où on est assis par terre, cernés par des barreaux et bien sûr par un tas de caméras. Dans un espace dans lequel rien n’est à faire, on a juste à suivre les nudges. La Chapelle est un aquarium-supermarché. Un Campus bâti sur l’angoisse de sa propre négation.


    « Quoi de mieux qu’un lieu sans âme pour nous faire perdre la nôtre ». La Chapelle donne à voir et subir quotidiennement un lieu chewing-gum qui ressemble à un supermarché plutôt qu’à une fac.

    #université #hétérotopie #communisme

  • Vernissage - Colonialisme. Une Suisse impliquée

    Dès le 16e siècle, des citoyens et citoyennes et des entreprises helvétiques entretiennent des liens étroits avec le système colonial. Certaines firmes suisses ainsi que des individus prennent part à la #traite transatlantique, exploitent des personnes réduites en #esclavage et font fortune grâce au commerce de produits coloniaux. Des Suisses et des Suissesses partent comme missionnaires à travers le monde. D’autres, mus par la pauvreté ou la soif d’aventure, s’engagent comme #mercenaires dans les armées européennes, lesquelles enchaînent les conquêtes territoriales et écrasent la résistance de peuples autochtones. Des experts suisses mettent leur savoir au service des puissances coloniales. Les Universités de Zurich et de Genève enseignent et diffusent des thèses racistes qui connaissent une résonance internationale et servent à légitimer le système colonial.

    Basée sur les tout derniers résultats de la recherche, l’exposition offre, pour la première fois en Romandie, une vue d‘ensemble de l’histoire des liens coloniaux de la Suisse et s’appuie sur de nombreux objets, documents d’archives, photographies et œuvres d’art.

    https://www.chateaudeprangins.ch/fr/evenement/vernissage-colonialisme-une-suisse-impliquee-44912
    #Suisse #colonialisme #Suisse_coloniale #colonialisme_suisse #exposition #racisme #université #musée

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    ajouté à la métaliste sur la Suisse coloniale :
    https://seenthis.net/messages/868109

  • L’Université et les libertés académiques menacées : anatomie d’une offensive
    https://lvsl.fr/luniversite-et-les-libertes-academiques-menacees-anatomie-dune-offensive

    Alors qu’un rapport publié fin 2025 par France #universités alertait sur les menaces pesant sur les libertés académiques, le nouveau budget ne répond pas à la crise que traverse l’enseignement supérieur. 100 % des 75 universités françaises ont voté un budget initial de 2026 en déficit ; en 2022, elles n’étaient que vingt dans cette situation. Dans ce contexte, une proposition de loi visant à mieux garantir les libertés académiques — notamment par la création d’une instance chargée de les surveiller — est actuellement à l’étude au Parlement, tandis que certains plaident pour leur inscription dans la Constitution. Une dynamique qui témoigne d’une prise de conscience, mais dont la portée pourrait rester largement symbolique face à l’ampleur des difficultés. Car ces propositions (…)

    #Société #budget_université #liberté_académique #mobilisation_universitaire #université_française

  • Résolument antifascistes, hier comme aujourd’hui. Appel à manifester le mardi 3 mars 2026
    https://academia.hypotheses.org/63877

     Communiqué des syndicats CGT des universités lyonnaires, 25 février 2026 Le moment politique que nous vivons depuis le décès du militant néo-nazi Quentin Deranque nous sidère. Samedi 21 février, un défilé s’est tenu à Lyon avec toutes les nuances … Continuer la lecture →

    #Démocratie_universitaire #Expression_syndicale #Gouvernance_de_l'ESR #Libertés_académiques_:_pour_une_université_émancipatrice #Opinions,_motions,_propositions,_expression_syndicale #antifascisme #ENS_de_Lyon #Science_Po_Lyon #Université_Lyon_1 #Université_Lyon-2 #Université_Lyon-3 #violences_fascistes