• World #malaria Day: what #frontline_health_workers are saying about malaria, and why it matters
    https://redasadki.me/2026/05/03/world-malaria-day-what-frontline-health-workers-are-saying-about-malaria-a

    The Geneva Learning Foundation (TGLF) is pleased to announce ‘Malaria: Turning the Tide’, the first #peer_learning course by and for #health_workers. Learn more about the course… Enroll now in English or French. This article is based on experiences shared by health workers during the live event ‘Malaria: Turning the Tide’ on 23 April […]

    #The_Geneva_Learning_Foundation #climate_and_health #Community_Health_Workers #data_quality_and_use #health_workforce #immunization #insights_report #knowing-in-action #Malaria:_Turning_the_Tide #peer_learning_course #vaccination #WHO #World_Malaria_Day

  • World #immunization Week: 5 years of #visual_storytelling by and for the people who make vaccines work
    https://redasadki.me/2026/05/01/world-immunization-week-5-years-of-visual-storytelling-by-and-for-the-peop

    During #World_Immunization_Week, Gifty Akosua Adzigbey, an interpreter for the deaf community in Ghana’s Mankrong health district, shared a photo of her daily work. She had spent the week, as she spent most weeks, moving between #vaccination posts and households where parents with hearing disabilities needed a translator, and sometimes needed to be walked […]

    #The_Geneva_Learning_Foundation #Charlotte_Mbuh #Chris_de_Bode #health_workers #Immunization_Agenda_2030 #Movement_for_Immunization_Agenda_2030 #peer_learning #photography #TGLF #VaccinesWork

  • Nigéria : MSF et le ministère de la Santé de l’État de Borno ont vacciné 350 000 enfants contre la diphtérie à Maiduguri

    Le Nigéria et particulièrement la région du Nord du pays, fait face à l’une des épidémies de diphtérie les plus graves et les plus longues de son histoire. Cette maladie infectieuse peut s’avérer mortelle si elle n’est pas traitée, surtout chez les enfants. Pour endiguer cette flambée épidémique, Médecins Sans Frontières (MSF) a lancé, en coopération avec le ministère de la Santé de l’État de Borno une campagne de vaccination à Maiduguri et soutient la prise en charge des patients atteints de diphtérie dans trois autres États du nord du pays, Sokoto, Kano et Bauchi.Comprendre la diphtérie : causes et conséquences de la maladie

    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2026/04/28/afrique-pres-de-20-millions-de-vies-sauvees-grace-a-la-vaccination-contre-la-rougeole/#comment-73672

    #afrique #vaccin

  • Afrique : près de 20 millions de vies sauvées grâce à la vaccination contre la rougeole

    Près de 20 millions de décès liés à la rougeole ont été évités en Afrique depuis 2000, grâce à l’augmentation de la couverture vaccinale, selon une première analyse détaillée des cibles de vaccination sur le continent.

    Cette analyse, menée par l’Organisation mondiale de la Santé (OMS) et l’Alliance du Vaccin (GAVI) montre également que, parallèlement aux 19,5 millions de décès dus à la rougeole évités, plus de 500 millions d’enfants ont été protégés en Afrique grâce à la vaccination systématique entre 2000 et 2024.

    « L’Afrique a réalisé des progrès remarquables en moins d’une génération, en élargissant la vaccination et en sauvant des millions de jeunes vie   », a déclaré le Dr Mohamed Janabi, Directeur régional de l’OMS pour l’Afrique.

    « Mais ces progrès sont inégaux et, dans certains cas, ralentissent, laissant trop d’enfants non protégés, alors que des objectifs clés restent à atteindre. Nous devons d’urgence renforcer la vaccination systématique afin de ne laisser aucun enfant de côté », a-t-il mis en garde.

    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2026/04/28/afrique-pres-de-20-millions-de-vies-sauvees-gr

    #afique #vaccin

  • #Covid-19 : étude de l’efficacité des mesures instaurées contre le virus en France - Université de Bordeaux
    https://www.u-bordeaux.fr/actualites/covid-19-etude-de-lefficacite-des-mesures-instaurees-contre-le-virus-en-f

    Enfin, une simulation a montré qu’un confinement en France une semaine plus tôt aurait permis d’éviter 20 000 décès. Le chercheur en santé publique commente ces chiffres : « Le début d’une épidémie est exponentiel. C’est évidemment une décision lourde de confiner tout un pays mais ces résultats peuvent contribuer à la prise rapide de décisions dans le cadre de résurgences épidémiques. »

  • L’ARS confirme 9 cas de Mpox à Mayotte et juge la situation « peu inquiétante » à ce stade
    https://la1ere.franceinfo.fr/mayotte/l-ars-confirme-9-cas-de-mpox-a-mayotte-et-juge-la-situation-peu-in

    L’Agence Régionale de Santé de #Mayotte a tenu à rassurer au sujet de la circulation du #Mpox, de la #variole du singe, sur le territoire. Avec 9 cas confirmés, la situation est « peu inquiétante » selon l’#ARS, qui rappelle pratiquer une #vaccination préventive et réactive.

    #tout_est_sous_contrôle :-)

  • Impfquote und Prämien wie in der DDR : Berliner Ärztin warnt vor Kollaps in der Versorgung
    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/impfquote-und-praemien-wie-in-der-ddr-berliner-aerztin-warnt-vor-ko

    Bon à savoir : l’industrie pharmaceutique et les assurances remplacent au fur et à mesure les vaccins traditionnels par des produits #RNm (#mRNA) .

    25.1.2026 von Clint LukasDie Medizinerin über ihren Praxisalltag zwischen nicht funktionierender Digitalisierung, überfüllten Wartezimmern und einer Impfquote, die über ihre Existenz entscheidet.

    Miriam S, die ihren Namen nicht nennen möchte, ist Hausärztin aus Überzeugung. Ihre Patienten liegen ihr am Herzen – besonders die älteren Berliner, die mit Krankheit, Verdrängung und dem Verlust ihres vertrauten Umfelds zu kämpfen haben. Seit zehn Jahren führt sie ihre Praxis im Südosten der Stadt und genießt das Vertrauen vieler Menschen, die ihr seit Jahren die Treue halten. Doch der Alltag wird zunehmend belastender: nicht funktionierende e-Rezepte, ein kaum noch zu bewältigender Patientenandrang und immer neue Vorgaben, die sie nur schwer mit ihrem ärztlichen Gewissen vereinbaren kann. Ab 2026 soll auch sie eine Impfquote erfüllen, um ihre volle Vergütung von der Kassenärztlichen Vereinigung zu erhalten – unabhängig davon, ob sie diese Impfungen medizinisch für sinnvoll hält. Ein Interview.

    Frau S., wie sieht ein guter Tag in Ihrer Praxis aus?

    Wenn alle Geräte funktionieren. Also die für die e‑Rezepte oder die Erfassung der Krankenkarten. Aber das gab es noch nie. Seitdem wir die sogenannte Telematikinfrastruktur haben, ist es noch nie so gewesen, dass alle e-Rezepte angekommen wären. In solchen Fällen kommt dann immer jemand, der das System reparieren soll. Und danach funktioniert es immer noch nicht. Ich muss ihn aber bezahlen. Also wenn ich so arbeiten würde, wären meine Patienten bereits verstorben. Meistens bleibt mir dann nichts anderes übrig, als die Rezepte auch per Fax zu verschicken.

    Das ist das zuverlässigste Mittel?

    Ja. Wenn irgendein Arzt etwas wirklich schnell übermitteln möchte, wenn jemand in akuter Gefahr ist, also wenn wirklich was brennt: Dann nimmt man das Faxgerät. Oder der Patient kommt persönlich vorbei.

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    Also haben auch alle wichtigen Stellen noch Faxgeräte?

    Ja, und das aus gutem Grund.

    Das klingt nicht, als gäbe es viele gute Tage im Praxisalltag. Wie sieht denn ein schlechter Tag aus?

    Wenn mehr Leute kommen, als man bewältigen kann. Also mehr als fünfzig. Und davon viele kein Deutsch verstehen und gleich mit der ganzen Familie anrücken. Der ich dann erst mal das Gesundheitssystem erklären muss. Es ist ein schlechter Tag, wenn jemand meiner Patienten gestorben ist. Oder wenn es zu Situationen kommt, die man schlecht beherrschen kann. Wenn jemand ausrastet, zum Beispiel.

    Wie kommt es denn zu solchen Situationen?

    Naja, wenn man immer weiter die Leistungen kürzt. Die Leute kriegen keine Rehas mehr genehmigt, sie müssen ihre Medikamente und Laborwerte selbst bezahlen. Also wenn die Leute immer mehr zahlen und immer weniger dafür bekommen, dann laufen die nicht zum Gesundheitsministerium. Das kann ich in dem Moment mal kurz spoilern. Die laden das direkt hier bei mir am Tresen ab.

    Wie äußert sich dieser Frust? Also, wie sieht eine konkrete Situation aus?

    Normale Dinge, die früher mal normal waren, sind zum Beispiel Krankengymnastik. Das lief alles über die Kasse und jetzt eben nicht mehr. Es kommen auch viele junge Menschen, die gerade zum ersten Mal in die Kasse eingezahlt haben, die den ersten Job haben, und die denken, sie kommen jetzt mal zum Arzt, mit zwanzig. Mit so einem kleinen Katalog, was sie gerne hätten. Die landen ganz hart! Wenn sie erfahren, dass die erste GESU erst mit 35 vorgesehen ist. Also die Gesundheitsuntersuchung auf Kosten der Kasse. Wo dann auch nur zwei Werte getestet werden, nämlich Fett und Zucker. Nichts mit Silicium, Zink und Vitamin B3. Da prallen Welten aufeinander.

    Und solche Patienten lassen dann den Frust an Ihnen aus?

    Ja, die sind enttäuscht und traurig. Und wenn man dann jemanden vor sich hat, der völlig in sich zusammensinkt, und man braucht eine halbe Stunde, um den wieder halbwegs aufzurichten, dann stockt eben auch der Betrieb. Das ist für mich das Schlimmste. Am schönsten sind die Freudentage, wie ich sie nenne. Wenn die Leute gemacht haben, was ich ihnen vorgeschlagen habe, und es ihnen dadurch besser geht. Das stärkt mich ungemein.

    Wie haben Sie die Corona-Pandemie als Ärztin erlebt?

    Schrecklich war das. Jede Woche eine neue Laune der Regierung mit irgendwelchen Regeln, die man unmöglich umsetzen konnte. Ich habe mich da sehr im Stich gelassen gefühlt. Dazu kam, dass meine eigenen Zahlen zu keinem Zeitpunkt die öffentlichen Zahlen widerspiegelten. Damit konnte ich meine Patienten immer beruhigen. Ich habe in meiner Praxis keinen einzigen Corona-Toten zu beklagen. Erst seit 2022 habe ich eine Übersterblichkeit. Die Menschen sind insgesamt kränker und sterben früher. So kann man es zusammenfassen.

    Was ist das für eine Impfquote, die Sie als Hausärztin ab 2026 erfüllen müssen?

    Ich würde es eher eine indirekte Impfpflicht nennen. Früher hatte jeder die echte Wahl, ja oder nein zu sagen zu einer Impfung. Das ist zwar jetzt auch noch so, aber nun kommt der Impfvorschlag nicht mehr von der Regierung, sondern vom Hausarzt. Damit ist das letzte Vertrauensverhältnis, das eigentlich unerschütterlich sein sollte, zerstört.

    Warum kommen diese Impfempfehlungen nun vom Hausarzt?

    Weil das Überleben des Arztes von seiner Impfquote abhängt. Ab 2026 sollen wir zuerst 7 Prozent unserer Patienten impfen, über die ersten zwei Quartale. Im dritten Quartal dann 25 Prozent und im vierten nochmal 25 Prozent. Das wird genau überprüft und genau bezahlt. Pro Patient kriegen wir für die Impfung zehn Euro. Und wie in der DDR kriegt man Prämien, wenn man mehr impft und das Plansoll übererfüllt. Aber die Leute werden nicht gesünder, wenn man sie mehr impft.

    Um was für Impfungen geht es denn überhaupt?

    Um alle. Es ist egal, was geimpft wird, Hauptsache, wir impfen. Jeder Impfstoff. Tetanus, Diphtherie, Grippe, RSV, MMR. All diese Impfungen werden jetzt Schritt für Schritt umgewandelt in mRNA-Impfungen. Als Ärztin habe ich dabei kein gutes Gefühl. Aber die Hausärzte werden es tun, weil diese Lohnerhöhung gigantisch ist. Vielleicht zur Veranschaulichung: Ich kriege eine Pauschale von der KV. Wenn Sie als Patient zu mir kommen, kriege ich von der Kasse etwa 30–35 Euro. Wenn ich jetzt fünfzehn Euro mehr bekommen möchte, müsste ich Sie in ein Programm stecken. Raucherlunge, Zucker, eine Herzkrankheit. Ich müsste Sie zu einem Termin einladen, ich spendiere Ihnen die Schwester, ich spendiere das Laborröhrchen und die Laborkosten. Dann kämen Sie noch einmal für eine halbe Stunde, ich würde ein Lebensgespräch mit Ihnen führen, dieses auswerten, Sie komplett durchchecken.

    Für das alles bekäme ich dann 15 Euro extra. Und auf der anderen Seite kriegt man zehn Euro für eine schnelle Impfung, die sogar von der Schwester gegeben werden kann. Rechnen Sie sich gern aus, wofür die Hausärzte sich in Zukunft entscheiden werden. Also ich weiß nicht, ob es dann noch eine Impfaufklärung gibt. Und alle Dinge, die früher strikt verboten waren, werden jetzt kolossal geändert. Niemals hätte man früher Schwangere geimpft. Schon gar nicht im ersten Trimenon. Oder Krebskranke.

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    Und jetzt wird das gemacht?

    Ja. Jetzt wird das sogar empfohlen. Aber ich kann das als Medizinerin nicht verantworten. Die Leute müssen sich jetzt einfach besser informieren. Vielleicht mal die RKI-Protokolle lesen. Um zu erkennen, dass diese Entscheidungen nicht immer auf Wissenschaft basieren, sondern oft auf Politik. Ich möchte nicht, dass die Menschen wieder kopflos in diese Impfungen rennen. Und ich sehe die Gefahr, dass wir Ärzte keine freie Heilkunst mehr betreiben können, wenn wir eine Impfquote erfüllen müssen, um zu überleben und die Löhne unserer Angestellten zu zahlen.

    Was für eine Alternative haben Sie denn nun als Ärztin, wenn Sie nicht impfen wollen?

    Ich kann ins Ausland gehen. So wie viele meiner Kollegen. Fragen Sie sich doch mal, warum es fast unmöglich geworden ist, einen akuten Facharzttermin zu kriegen. Ich wollte meine Praxis auch schon aufgeben, beziehungsweise verkaufen. Aber ich habe keinen Nachfolger gefunden.

    Warum nicht?

    Weil sich das kein vernünftiger Mensch mehr antun will. Den Beruf möchten vielleicht schon noch manche machen, aber die gehen dann lieber ins Ausland. So sieht’s aus. Wer eine gute Ausbildung hat, geht aus Deutschland weg.

    * Der Name der Ärztin wurde geändert

    #Allemagne #austérité #vaccins #iatrocratie

  • Wie die Bratwurst zum Impfen kam: Die geheimen Corona-Protokolle des Berliner Senats
    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/corona-protokolle-bratwurst-gegen-pieks-li.10009875

    15.1.2026 von Franz Becchi - Die bisher geheimen Protokolle zeigen, wie der Berliner Senat Corona-Entscheidungen traf. Die Berliner Zeitung macht die Dokumente erstmals öffentlich.

    Im Frühling 2020 stand die Welt plötzlich still. Länder schlossen ihre Grenzen, Schulen und Geschäfte gingen in den Lockdown – die Politik setzte global aufgrund eines Virus, ungeahnte Maßnahmen um. Doch was lag den drastischen Entscheidungen zugrunde, die auch in Berlin das Leben der Menschen auf den Kopf stellten?

    Warum wurden Schulschließungen, Maskenpflicht, 2G-/3G-Regeln, PCR-Tests und schließlich die Impfkampagnen mit einer solchen Dringlichkeit durchgesetzt? Auf welcher wissenschaftlichen Basis fielen diese Entscheidungen, und wie viel politisches Kalkül und organisatorische Logistik steckten wirklich dahinter?
    Chaotische Krisenbewältigung und organisatorische Fokussierung

    Dank des Informationsfreiheitsgesetzes (IfG) hat der freie Journalist Martin Rücker für die Berliner Zeitung Zugang zu den Protokollen des Krisenstabs der Senatsverwaltung erhalten – Dokumente, die bisher hinter verschlossenen Türen blieben (Hier zum Download). Diese offenbaren nun einen einzigartigen Einblick in die chaotischen, aber auch pragmatischen Entscheidungsprozesse der ersten Pandemie-Monate und des Anfangs der Impfkampagne. Welche Fehler wurden begangen? Und was verraten diese Protokolle über das Management der Corona-Pandemie?

    Die Dokumente decken den Zeitraum von Februar 2020 bis August 2021 ab und werfen Licht auf die Handhabung der Pandemie durch die Berliner Behörden. Obwohl die Namen in den Protokollen geschwärzt wurden, sind die entscheidenden Akteure erkennbar: Die damalige Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) und Bürgermeister Michael Müller (SPD) standen an der Spitze des Geschehens. Doch wurde in der Krise wirklich „nach bestem Wissen und Gewissen“ entschieden, wie es der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn immer wieder betonte?

    Ein aufschlussreicher Punkt ist die Überforderung der Gesundheitsämter: „Die Gesundheitsämter sind am Limit und brauchen mehr Luft zum Arbeiten und weniger Druck“, heißt es in einem Protokoll vom 22. Oktober 2020. Diese Überlastung führte zu Diskussionen über härtere Maßnahmen, um die Mitarbeiter zu entlasten. Es wurde die Notwendigkeit einer „zeitnahen Einschränkung des öffentlichen Lebens“ betont, um eine „Pause für die Aufarbeitung von Ermittlungszuständen“ zu ermöglichen. Hier stellt sich die Frage: Ging es wirklich primär um den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung oder um organisatorische Entlastung?

    Bereits im September 2020, lange bevor ein Impfstoff verfügbar war, beginnt der Krisenstab mit der Planung der Impfstofflagerung. Zunächst ist eine Lagerung bei –60 Grad Celsius vorgesehen, später jedoch wird eine deutlich höheren Temperatur von –20 bis –15 Grad Celsius in „normalen Kühlschränken“ plötzlich als ausreichend angesehen.

    In der Großlagenrunde vom 10. März 2021 wird die Frage aufgeworfen, ob „die vereinfachte Handhabung“ des BioNTech-Impfstoffs ermöglicht werden könne, da „bisher die Tieftemperaturkühlung ein logistisches Problem“ gewesen sei. Ein weiteres Beispiel für die logistische Fokussierung: Es wird besprochen, dass vonseiten des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) die Verimpfung des Impfstoffs in Arztpraxen für möglich gehalten werde. Hier wird deutlich, dass organisatorische Herausforderungen weit mehr im Fokus standen als etwa mögliche Sicherheitsbedenken bezüglich der Präparate.

    Politische Kommunikation und Medienstrategie

    Ein zentrales Thema in den Dokumenten ist die politische Kommunikation. So wird im Protokoll vom 10. Dezember 2020 festgehalten: „Die breite Bevölkerung muss auf geeignete Weise über die Medien von den Sperrmaßnahmen klarer informiert werden.“ Medien wurden von den Verantwortlichen als Schlüsselakteure wahrgenommen, um die Bevölkerung zu erreichen und die Maßnahmen effektiv zu vermitteln. Eine spezifische Maßnahme war die geplante Umbenennung der „Ausgangsbeschränkung“ in „Ausgangssperre“, da der Begriff „Ausgangsbeschränkung“ als zu „wenig konsequent“ wahrgenommen wurde.

    Der Berliner Senat setzte des Weiteren auf eine positive Berichterstattung über die Impfkampagne. So wird Ende 2020 ein „gut vorbereiteter Pressetermin“ durchgeführt, um die Bevölkerung für die bevorstehenden Impfungen zu gewinnen. Gleichzeitig wird aber auch hinter den Kulissen über drastische Maßnahmen wie einen „Mega-Lockdown“ und eine „Ausgangssperre“ diskutiert. Die Medien sollten nicht nur als Informationsübermittler, sondern als Instrument zur Förderung der Akzeptanz und zur Unterstützung der Maßnahmen dienen.

    Besonders brisant war die frühzeitige Diskussion um den AstraZeneca-Impfstoff. Schon im Februar 2021 heißt es im Protokoll des Krisenstabs: „Gegen die Vorbehalte gegenüber AstraZeneca in der Bevölkerung muss argumentativ zeitnah gegengesteuert werden.“ Diese Formulierung zeigt, wie sehr die Behörden mit der Wahrnehmung des Impfstoffs in der Öffentlichkeit beschäftigt waren. Im März 2021, als sich Berichte über Nebenwirkungen häuften, insbesondere Blutgerinnsel, zog die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Impfstoff kurzzeitig aus dem Verkehr. In Deutschland setzte man die Impfungen schon am 19. März 2021 wieder fort, nachdem die EMA den Impfstoff schließlich als weiterhin sicher bewertete.

    Trotz der aufkommenden gesundheitlichen Bedenken wird die Impfkampagne fortgesetzt. Ein Protokoll vom 8. April 2021 berichtet: „Nach Empfehlung der Stiko soll AstraZeneca nicht mehr an Personen unter 60 Jahren verimpft werden.“ Doch nur wenige Wochen später, am 22. April 2021, entscheidet die Senatsverwaltung für Gesundheit, dass sich auch Personen unter 60 Jahren „auf eigenen Wunsch“ mit AstraZeneca impfen lassen können. Hintergrund ist die Aufhebung der AstraZeneca-Impfpriorisierung durch das BMG, sodass es trotz der Stiko-Empfehlung wieder möglich ist, sich freiwillig mit AstraZeneca impfen zu lassen.
    Der „Wurst gegen Impfung“-Ansatz

    Ein besonders einprägsames Beispiel für die pragmatische Herangehensweise der Behörden an die Impfkampagne war die Aktion „Bratwurst gegen Piks“. Am 15. Juli 2021 wird im Krisenstab darüber diskutiert, wie speziell Jugendliche erreicht werden könnten. Ein Mitglied des Krisenstabs schlägt vor: „Als überspitztes Beispiel könnte man auf dem Rosenthaler Platz, Bratwurst gegen Piks anbieten.“ Das Konzept zielte darauf ab, durch unkonventionelle Maßnahmen Impfzögerlichkeit zu überwinden und die Impfbereitschaft zu fördern.

    Diese Aktionen werden von den Medien weitgehend positiv aufgenommen, wird in den Sitzungen betont. Der Tagesspiegel bezeichnete die „Gratis-Wurst“ unter anderem in Thüringen als „Kampf gegen Skepsis und Impfmüdigkeit“. Im Artikel wird das Motto erwähnt: „Wenn die Menschen nicht zu den Spritzen kommen, müssen die Spritzen zu den Menschen gelangen.“

    In Berlin werden unter anderem Impfpartys mit DJs organisiert, auf denen Corona-Impfungen verabreicht werden. Im Rahmen des Volksfests „Berlin Park“ findet im August 2021 eine Impfaktion statt, bei der der vektorbasierte Corona-Impfstoff Johnson & Johnson sowie das mRNA-Präparat von Moderna verabreicht werden. Für jede Impfung erhalten Teilnehmende eine Freifahrt auf die Attraktionen des Festes. Dafür wirbt das Bezirksamt Mitte im Vorfeld mit einer öffentlichen Mitteilung.

    In der Lagebesprechung des 12. August 2021 heißt es in den Protokollen dazu: „guter Erfolg sind lange Impfnächte mit DJ in der Arena“ und „bisherige Resonanz als Erfolg zu werten“. Daraufhin wird ein „weiterer Ausbau“ niederschwelliger Angebote geplant. „Berlin kann impfen, Berlin kann Party – jetzt machen wir beides zusammen“, so bewarb die damalige Gesundheitssenatorin Kalayci die Aktion.
    Impfstoffverteilung und logistische Prioritäten

    Neben der Kommunikation war die effiziente Verteilung des Impfstoffs ein zentrales Thema. Besonders brisant ist die Diskussion über den Verfall von AstraZeneca-Dosen. Am 17. März 2021 wird im Protokoll des Krisenstabs festgehalten: „Impfstopp mit AstraZeneca zeigt Auswirkungen: knapp 5.000 Impfungen bislang ausgefallen.“

    Die Haftungsfragen rund um den AstraZeneca-Impfstoff wurden ebenfalls angesprochen. Am 22. April 2021 wird im Berliner Senat erörtert, ob und inwiefern der Staat im Falle von Impfschäden haftbar gemacht werden könne. Dabei stehen weniger die gesundheitlichen Risiken im Vordergrund, sondern die Sorge, dass eine Nicht-Verwendung des Impfstoffs negative Auswirkungen auf die Impfkampagne („Image-Schaden“) und das öffentliche Vertrauen haben könnte. Besonders deutlich wird dies in einem Protokoll vom 19. März 2021, in dem es heißt: „Bereits vor dem Impfstopp gingen die Terminbuchungen für AstraZeneca zurück und Terminwahrnehmung sank auf unter 90 Prozent.“

    Die Befürchtung, Impfdosen könnten verfallen und die Impfkampagne könnte an Schwung verlieren, war offensichtlich ein zentraler Antrieb für die politischen Entscheidungen. Die Protokolle des Krisenstabs zeigen, dass die Entscheidungen zur Corona-Bewältigung in Berlin oft weniger auf wissenschaftlichen Empfehlungen, sondern vielmehr auf logistischen Erwägungen, politischer Kommunikation und pragmatischen Lösungen beruhten.

    Ein sonderbares Verständnis von Wahrheit

    Die Entscheidung, AstraZeneca trotz aufkommender Gesundheitsrisiken weiter zu verabreichen, und die pragmatischen Ansätze wie „Bratwurst gegen Piks“ zeigen die Dissonanz zwischen der medizinischen Realität und der politischen Notwendigkeit, das Vertrauen in die Impfkampagne zu stärken und eine schnelle Durchimpfung der Bevölkerung zu erreichen.

    Dies wirft grundsätzliche Fragen auf: Inwieweit können extreme Maßnahmen wie Lockdowns, Maskenpflicht oder 2G-/3G-Regeln wirklich als rein evidenzbasiert gelten, wenn Logistik und öffentliche Wahrnehmung eine so zentrale Rolle spielen?

    Gleichzeitig offenbaren die Dokumente die Spannungen zwischen Gesundheitsvorsorge, politischer Verantwortung und praktischer Umsetzbarkeit. Immer wieder hatten politische und organisatorische Interessen Vorrang vor evidenzbasierter Wissenschaft – ein Umstand, der das Vertrauen der Bevölkerung in künftige Krisenentscheidungen erheblich erschüttern könnte.

    Hier können Sie die Corona-Protokolle des Krisenstabs der Berliner Senatsverwaltung herunterladen.
    https://berlinerverlag.com/wp-content/uploads/2026/01/Corona_Protokolle_Berlin.zip

    #Berlin #covid-19 #politique #vaccination #iatrocratie

  • Vaccin contre le Covid : l’étude révolutionnaire qui enterre définitivement les accusations des antivax
    https://www.liberation.fr/societe/sante/vaccin-contre-le-covid-letude-revolutionnaire-qui-enterre-definitivement-

    Cinq ans après le début de la vaccination Covid, une étude de grande ampleur compare la mortalité à long terme des vaccinés et non vaccinés. Christian Lehmann est médecin et écrivain.

    #paywall :-/

    • Si plusieurs études épidémiologiques ont montré la sécurité du #vaccin sur le court terme dans les trois mois suivant l’injection (ainsi que la diminution de la mortalité), aucune jusqu’ici n’avait pu étudier les effets à long terme des #vaccins_ARNm, dans la mesure où les vraies études scientifiques prennent du temps, de l’énergie, à la différence des torchons rédigés en copier-coller en trois jours sur une paillasse à l’IHU Marseille. Et c’est chose faite, avec une étude d’Epi-Phare, pilotée par le professeur Mahmoud Zureik, publiée ce jeudi 4 décembre dans le Journal of American Medicine, évaluant la mortalité toutes causes sur quatre ans, chez des individus âgés de 18 à 59 ans.

      Construite à partir des informations du Système national des données de santé, sur 22,7 millions d’individus vaccinés en France, et 5,9 millions d’individus non vaccinés, cette étude compare la mortalité des deux groupes. L’adhésion à la vaccination étant volontaire, sauf pour les soignants – dont certains députés LFI bataillaient pour protéger leur liberté à contaminer des patients fragiles –, les deux groupes ne sont pas exactement identiques : parmi les vaccinés on trouve plus de personnes âgées, et plus de personnes présentant des maladies lourdes, des comorbidités.

      Eh bien malgré ces facteurs de risque plus élevés, cette population de vaccinés présente une plus faible mortalité très nette au bout de quatre ans que la population de non-vaccinés, pourtant en moyenne plus jeune et en meilleure santé. « Comparativement aux non-vaccinés, les individus vaccinés présentaient un risque de décès pour Covid-19 sévère hospitalisé réduit de 74 %, et un risque de décès toutes causes réduit de 24 %», précise l’étude.

      Epi-Phare n’en est pas à sa première étude sur le Covid, loin de là. Depuis le début de la pandémie, ce groupement d’intérêt scientifique parrainé par l’Agence nationale de sécurité du médicament et des produits de santé et l’Assurance maladie réalise, coordonne et met en œuvre une expertise publique indépendante, et la publication de nombreuses études rigoureuses sur l’utilisation du Paxlovid, sur le recours à l’oxygénothérapie à domicile, sur les risques de formes graves de #Covid pour les personnes prenant certains médicaments immunodépresseurs, et en pratiquant une surveillance pharmaco-épidémique extrêmement vigilante sur les éventuels effets indésirables des vaccins. C’est ainsi qu’Epi-Phare avait étudié les troubles menstruels pouvant survenir dans les mois suivant la vaccination, avait pu démontrer l’absence de risque de malformation néonatale chez les bébés dont la mère s’était vaccinée pendant la grossesse, et avait quantifié le risque, faible mais non négligeable, de myocardites (de pronostic heureusement moins sévère que les myocardites liées au virus) dans la semaine suivant la seconde dose de vaccin ARNm chez les jeunes adolescents de sexe masculin.

      Cette nouvelle étude est révolutionnaire de par le nombre de patients pris en compte : l’ensemble de la population française vaccinée et non vaccinée en 2021, suivie pendant cinq ans. (...)

      Les personnes vaccinées meurent moins que les personnes non-vaccinées… Pas seulement du Covid, mais quelle que soit la cause de la mort. Qu’est-ce que cela signifie ? Eh bien ce que nombre de soignants ont répété pendant toute la pandémie, sans grand relais : la #désinformation tue. Elle éloigne ceux qui en tombent victimes non seulement de la vaccination, mais aussi des soignants et des #soins adaptés. La désinformation fait naître une perte de confiance, amène une partie de la population, en général moins favorisée socialement, à ne pas se soigner.

      https://justpaste.it/l4vjp

  • Grippe : l’Assemblée rejette la vaccination obligatoire pour les résidents d’Ehpad et certains soignants | LCP - Assemblée nationale
    https://lcp.fr/actualites/grippe-l-assemblee-rejette-la-vaccination-obligatoire-pour-les-residents-d-ehpad

    L’Assemblée nationale a rejeté, dans la nuit de samedi 8 à dimanche 9 novembre, un article du projet de budget de la Sécurité sociale pour 2026 qui ouvrait la voie à une obligation vaccinale contre la grippe pour les résidents d’Ehpad et pour certains soignants. Le Rassemblement national et La France insoumise ont voté contre.

    #gauche_obscurantiste #vaccination

  • Retrouver les enfants congolais non-vaccinés : des acteurs de tout le pays lancent le premier Accélérateur zéro-dose pour renforcer la mise en oeuvre et le suivi
    https://redasadki.me/2025/11/14/retrouver-les-enfants-congolais-non-vaccines-des-acteurs-de-tout-le-pays-l

    « Si je réussis mon projet de terrain, je m’attends à avoir au moins vacciné 345 enfants ». Cet engagement n’a pas été pris par un ministre dans la capitale, mais par Jérémie Mpata Lumpungu, infirmier titulaire dans la province du Kasaï. Il n’était pas seul. Lundi 10 novembre 2025, un appel a résonné à travers la #République_démocratique_du_Congo. Depuis Kinshasa, le Dr Josaphat-Francois WETSHIKOY, épidémiologiste, a détaillé son objectif pour les 21 prochains jours : « récupérer 30 % des enfants » non vaccinés dans sa zone cible de 230 000. Barthélemy Daké Saoromou, préparant une stratégie mobile, vise « plus de 500 enfants zéro dose ». Cette détermination palpable, venue de praticiens de tout le pays, a marqué le lancement de l’« Accélérateur d’impact zéro-dose ». Il ne s’agit pas d’une formation ou d’un atelier de plus. (...)

    #Global_health #enfants_zéro-dose #équité #francophone #global_health #Impact_Accelerator #La_Fondation_Apprendre_Genève #peer_learning #RDC #The_Geneva_Learning_Foundation #UNICEF #vaccination

  • Die weiße Pest ist wenig lukrativ
    Gaby Weber
    https://overton-magazin.de/top-story/die-weisse-pest-ist-wenig-lukrativ


    Mycobacterium tuberculosis. Bild : NIAID/CC BY 2.0

    Une courte déscriptions des conséquences de l’influence de l’industrie phaaceutiques sur l’organisation de santé de l’ONU ( #WHO )

    Immer mehr Menschen, vor allem auf der südlichen Halbkugel, erkranken an der Tuberkulose, doch die nationalen Gesundheitssysteme und die Weltgesundheitsorganisation WHO schauen weg. Dabei kann diese alte Seuche geheilt werden – vorausgesetzt, sie wird rechtzeitig erkannt. Und das ist das Problem, denn die von der WHO anerkannte Diagnostik liegt fast ausschließlich in den Händen einer einzigen Firma, der Cepheid, eng verbandelt mit dem Militärisch-Industriellen Komplex der USA. Sie besitzt ein Monopol und kann daher ihre Tests teuer verkaufen – unerschwinglich für die meisten Hospitäler des Globalen Südens. Jetzt gibt es einen vielversprechenden Durchbruch. Ein südamerikanisches Forscherteam hat im armen Bolivien eine neue, günstige Diagnostik entwickelt, die ab Januar in die klinische Anwendung gehen wird.

    Das neue Verfahren namens OrangeG3 basiert auf einem Thermozykler und einem PCR-Test, einer Polymerase-Kettenreaktion. Es wurde bereits Mitte dieses Jahres mehrere Monate lang an der bolivianischen Universität Oruro erprobt und mit den Ergebnissen des Cepheid-Verfahrens, also mit GeneXpert, verglichen. Das Resultat wurde jetzt in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlicht.

    Fazit: Beide Verfahren ermittelten fast die gleiche Anzahl von Tbc-Infizierten. Allerdings ist der Vorteil der OrangeG3-Methode offensichtlich: Sie ist viel billiger und weniger kompliziert in der Anwendung und damit für Gegenden, wie etwa das bolivianische Hochland oder das Amazonasgebiet, besser geeignet als das US-amerikanische. Der Chef des Entwicklerteams, der argentinische Molekular-Biologe Juan Garberi, beschreibt die Vorteile von OrangeG3 so:

    “Unser Verfahren inaktiviert zunächst die Mikrobakterie, und damit ist der Test gefahrlos für die Laborangestellten. Sie können sich nicht anstecken. Der Test ist einfach durchzuführen, der Apparat einfach zu bedienen. Daher kann er auch an entlegenen Orten gemacht werden, wo normalerweise keine hochentwickelte Infrastruktur vorhanden ist. Außerdem kostet er nur ein Achtel des Preises von GeneXpert.”

    Eigentlich ist es die Aufgabe der WHO, auch armen Ländern den Einsatz lebensrettender Medizin durch niedrige Preise zu ermöglichen, aber offensichtlich hat sie, so Garberi, „andere Prioritäten, nämlich die Interessen von Big Pharma“. Ab Januar wird er OrangeG3 in einer modernen Klinik in La Paz in die Praxis umsetzen.
    Tbc: eine alte heilbare Krankheit

    Die Tuberkulose (kurz: Tbc) ist eine durch Bakterien verbreitete tödliche Infektionskrankheit. In den vergangenen 200 Jahren starben eine Milliarde Menschen an ihr. Inzwischen ist ein knappes Viertel aller Menschen mit dem Tbc-Erreger infiziert, aber die wenigsten erkranken, jedes Jahr nur noch 10 Millionen, von ihnen sterben ca. 1,8 Millionen. Ihr Immunsystem ist geschwächt, sie leben auf der Straße oder in Slums, ernähren sich schlecht. In Afrika ist die Krankheit, zusammen mit AIDS, die häufigste Todesursache. Also keine Patienten mit Kaufkraft.

    1882 hatte Robert Koch den Erreger der Schwindsucht oder der weißen Pest, wie sie früher genannt wurde, entdeckt, und seitdem ist sie mit Antibiotika heilbar. Eine Zeitlang wurde gegen sie geimpft, allerdings wegen mangelnder Wirksamkeit wieder aufgegeben, in Deutschland vor ca. 30 Jahren. Entscheidend für die Behandlung ist die Diagnose, und besonders auf der südlichen Halbkugel fehlen in entlegenen und armen Regionen Gesundheitszentren mit Labors. In den letzten Jahren ist die Tbc in Südamerika deutlich angestiegen, in Argentinien gab es, offiziellen Angaben zufolge, im vergangenen Jahr über 16.000 neue Fälle, in Bolivien sogar über 8.000.

    Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – schloss die rechtsradikale Milei-Regierung in Buenos Aires Anfang dieses Jahres die Koordinationsstelle für Tuberkulose und Lepra. Seitdem steigt die Statistik wieder. Viele Menschen sind obdachlos geworden und erhalten nur nährstoffarme Lebensmittel. Wer Atembeschwerden hat, kann sich zwar an ein öffentliches Hospital wenden, aber dort fehlt es an Allem, auch für die teuren Tests der US-Firma Cepheid, die mit ihrer Methode GeneXpert ein Monopol besitzt.

    Cepheid: fest verankert im Militärisch-Industriellen Komplex

    Cepheid wurde 1996 gegründet, um Krankheiten zu diagnostizieren, heißt es auf ihrer Homepage. Aufwärts ging es ausgerechnet nach den dubiosen Anthrax-Anschlägen vom 18. September 2001, wenige Tage nach 9/11. Damals waren Briefe mit Milzbrandsporen an US-Senatoren verschickt worden, fünf Menschen starben. Das Pentagon beschuldigte den Irak, über dieses Gift zu verfügen, und marschierte dort ein. Außerdem diente dieser Anschlag als Begründung für das Antiterrorgesetz Patriot Act, mit dem Grundrechte ausgehebelt wurden. Nach den Anschlägen wollte das Pentagon ein eigenes Diagnostik-Zentrum, um schnell eine biologische Gefahr zu ermitteln und unbekannte Substanzen zu analysieren, und mit Hilfe der Rüstungsschmiede Northrop Grumman (CEO war Wesley Bush) wurde Cepheid in den Militärisch-Industriellen Komplex integriert. Das Lawrence Livermore National Laboratory wurde Miteigentümer der neuen Patente von Cepheid, so etwa bei dem PCR-Test in Sachen Ebola. Das sind zumindest die bekannten Patente.

    Inwieweit Cepheid selbst an biologischer Kriegsführung beteiligt war oder ist, ist unklar, aber mit Unterstützung der Stiftung Melinda und Bill Gates entwickelte es verschiedene Diagnose-Systeme, eines davon ist Xpert®MTB/RIF für Tuberkulose. Es wurde 2010 von der WHO feierlich anerkannt – nachdem es bis dahin nur die Anlegung einer Kultur und die Untersuchung unter dem Mikroskop als Diagnose empfohlen hatte und eben keinen PCR-Test. Nun explodierte Cepheid förmlich, 2016 wurde die Firma von der Danaher Corporation übernommen. 2020, nachdem die WHO die SARS-CoV-2 Pandemie ausgerufen hatte, zauberte es seinen PCR-Test Xpert® Xpress SARS-CoV-2 aus dem Hut und erhielt umgehend eine Notfallzulassung.

    Alternative Entwicklung in Bolivien

    Ein südamerikanisches Forscherteam suchte nach Alternativen, lange Zeit vergeblich. Niemand wollte von der Vorgabe der WHO abweichen, und die stand fest an der Seite von Cepheid. Dann öffnete die Universität von Oruro ihre Pforten für die Forschungen. Mit Erfolg. Der Molekular-Biologe Garberi untersuchte 71 eingereichte Proben von Kranken mit entsprechenden Symptomen sowohl mit der Methode GeneXpert als auch mit der argentinischen OrangeG3, und das Ergebnis war fast identisch (98 %). 14 Prozent der Proben waren TBC-positiv und konnten danach gezielt behandelt werden – in Oruro noch mit Antibiotika, aber das bringt zunehmend Probleme, da immer mehr Keime resistent werden und daher neue Behandlungsmöglichkeiten erforscht werden müssen.

    „Wir haben die Bakterie de-aktiviert, so dass sie nicht mehr ansteckend war. Für den PCR-Test reichten dann bis zu vier Stunden und nicht mehrere Tage, wenn eine Kultur angelegt werden muss. Das Gerät, der Thermozykler, ist einfach zu bedienen, er ist nicht viel größer als ein Laptop.“

    Dieses Gerät ist in der Lage, die Temperaturzyklen eines PCR-Tests selbstständig durchzuführen. Benötigt werden dazu noch ein Kühlschrank mit Gefrierfach und ein Brenner, sowie ein Internetzugang. Das System ist tragbar, kann also auch an schlecht zugängliche Orte transportiert werden. Aber mit solchen Nebensächlichkeiten befassen sich weder die Stiftung Melinda und Bill Gates noch die WHO.

    #capitalusme #iatrocratie #tuberculise #épidémie #vaccination

  • Cancers : les vaccins à ARN contre le Covid-19 doperaient l’efficacité des immunothérapies
    https://www.lemonde.fr/sciences/article/2025/11/04/cancers-les-vaccins-a-arn-contre-le-covid-19-doperaient-l-efficacite-des-imm

    Les vaccins contre le Covid-19 à base d’ARN messager pourraient booster les défenses anticancer et améliorer la survie de patients atteints d’une tumeur pulmonaire ou d’un mélanome, selon une étude rétrospective publiée dans « Nature ». Mais la méthodologie de ce travail est contestée.

    [...]

    Pour autant, l’équipe texane apporte quelques arguments expérimentaux « très convaincants », selon Olivier Lantz, immunologiste à l’Institut Curie, à Paris, sous réserve que ces constats chez la souris soient extrapolables à notre espèce. Les auteurs ont reconstitué, chez ce rongeur, le déroulé des processus d’activation de l’immunité anticancer induite par de tels vaccins à ARN, ne ciblant pas directement les cellules tumorales.

    Et voici ce qu’ils ont observé. Ces vaccins à ARN, chez la souris, activent d’abord des cellules de l’immunité innée qui circulent dans le sang : elles se mettent alors à produire une flambée de messagers moléculaires, nommées « #cytokines_antivirales ». Parmi elles, l’interféron alpha (IFNα) joue un rôle crucial. Ce flot de cytokines va ensuite stimuler des cellules de l’immunité innée qui résident dans la tumeur, les cellules présentatrices de l’antigène. Celles-ci, à leur tour, activent des cellules de l’immunité adaptative, les lymphocytes T, éduqués à reconnaître spécifiquement les antigènes des cellules cancéreuses. Ces cellules « tueuses de cancer » vont alors accomplir leur mission.

    Retorses, les cellules cancéreuses tentent de déjouer cette attaque : elles exposent à leur surface une profusion de protéines PD-L1, censées enrayer les défenses immunitaires. Mais l’immunothérapie monte au front, épaulant le vaccin pour contrecarrer cette ruse. Au bout du compte, les deux stratégies combinées, le vaccin à ARN non spécifique des antigènes tumoraux et l’immunothérapie, provoquent une régression tumorale et une amélioration de la survie.

    Certains des processus d’activation de l’immunité anticancer, toujours chez la souris, semblent indépendants de la protéine codée par l’ARN messager. Ainsi, « d’autres constructions d’ARN produisent une immunité antitumorale similaire », rapporte Adam Grippin, premier auteur de ce travail. C’est le cas, par exemple, d’un ARN qui cible l’antigène pp65 du cytomégalovirus.
    Finalement, « les vaccins à base de nanoparticules lipidiques contenant de l’ARN messager sont de puissants activateurs du système immunitaire, résume Adam Grippin. Ces boules d’ARN étroitement compactées ressemblent beaucoup à des virus. Et elles sont très efficaces pour stimuler les multiples voies de signalisation dans la cellule, conçues pour détecter l’ARN. » Un peu comme lors d’un processus d’infection, relève Caroline Robert.

    En parallèle, chez une poignée de volontaires humains en bonne santé, les chercheurs ont confirmé que les vaccins à ARN anti-Covid-19 induisent aussi une puissante sécrétion d’IFNα – jusqu’à 280 fois son niveau de base. Ce pourrait être le pivot d’une réponse antitumorale…

    https://justpaste.it/8r8y6

    #immunothérapie #défenses_immunitaires #ARN_messager #vaccins_thérapeutiques_à_ARN #vaccin_covid-19 #étude_rétrospective

  • #Canada poised to lose measles elimination status, a possible harbinger of more disease outbreaks | Reuters
    https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/canada-poised-lose-measles-elimination-status-possible-harbinger-more-disea

    Health experts say the spread of an opportunistic virus enabled by slipping vaccination rates in parts of the country is a harbinger of more vaccine-preventable illnesses resurgent in a population increasingly skeptical and mistrustful of vaccines since the pandemic, despite the success of COVID-19 shots.

    […]

    Fueled by a vaccination push during the outbreak, Alberta doubled the number of weekly measles shots given between mid-February and mid-March - evidence, experts say, that people are persuadable if given accurate, compelling information and easy access to the shot.
    “There are a lot of people out there who don’t refuse the vaccine per se,” Joffe said. “I think the reality is that parents in this era of young children, they don’t know what measles is. It didn’t exist in their lifetime.”
    Some of Alberta’s cases have been concentrated in close-knit Mennonite communities that may not trust or feel connected to public health officials.
    Tina Meggison started her health advocacy early. As the oldest girl in a family of 12, translating for parents who did not speak fluent English often fell on her. Now, as a community health representative with the provincial government, she works with Low German-speaking Mennonite communities in southern Alberta.
    Much of the trust-building happens in the waiting room, she said, by accompanying people to one appointment and determining their health needs.
    During the measles outbreak, she has sought to inform.
    “COVID was definitely something that was a negative experience for many and as such I think a lot of anxiety can surround these sorts of decisions around vaccines,” she said.
    “As parents, we all want to make the best decisions we can for our kids. And what we hope to do as community health reps is to equip these parents to make informed decisions.”

    #rougeole #vaccins

  • Cinq ans de #Covid : toujours les mêmes guignols, toujours les mêmes #erreurs

    Christian Lehmann est médecin et écrivain. Pour « Libération », il tient la chronique d’une société touchée par les #crises_sanitaires. Aujourd’hui, il fait le point sur le « retour » du Covid, qui a pourtant toujours été là…

    J’avais autant envie d’écrire un point d’étape sur la situation Covid actuellement qu’un collègue du service politique aurait envie de dérouler le curriculum vitæ d’un ministre éphémère sous Lecornu 1, 2, 3, ou trouzemille vingt-douze. Parce que depuis cinq ans et demi, j’ai utilisé toutes les métaphores, toutes les analogies, les rappels du Jour sans fin avec Bill Murray, qui collent aussi bien à la situation pandémique que politique aujourd’hui : c’est chiant, répétitif, déprimant, et ça ne va jamais dans le bon sens.

    Et puis ce matin en entrant dans un petit supermarché, j’ai vu l’homme âgé devant moi appuyer sur le distributeur de soluté hydroalcoolique avant de s’engouffrer entre les rayons, et je me suis dit qu’hélas, puisque rien n’a changé, il n’est peut-être pas inutile, au vu de l’accumulation de conseils ridicules et d’affirmations fausses, d’écrire ce point de situation.
    Le Covid ne revient pas. Il a toujours été là, simplement tout est fait pour qu’on n’y pense plus, qu’on n’en parle pas, qu’on ne le voie pas. On n’en parle pas dans la majorité des médias parce qu’une catastrophe à la fois, ça suffit, et gérer « en même temps » la propagation de Sars-CoV 2 et l’hubris macroniste hors-sol, ça fait un peu beaucoup. Le Covid est toujours là, donc, la #vague actuelle a démarré avant l’été, s’est poursuivie tranquillement, les gens se sont réinfectés régulièrement à la rentrée en se retrouvant sans protection contre la transmission aéroportée dans les #transports, les #lieux_publics, au #travail, à l’#école.

    Nous avons tous autour de nous des gens malades, des gens qui toussent, des collègues en arrêt court (ce que Marguerite Cazeneuve, directrice déléguée de l’assurance maladie, appelle de l’absentéisme). Malgré l’absence de politique cohérente de #tests, qui permettrait de suivre la remontée des #contaminations, on dispose de quelques éléments objectifs, les déclarations de clusters en milieu hospitalier ou en Ehpad, où pour des raisons évidentes de sécurité on continue quand même à tester en cas de vague de contamination, ainsi que la surveillance de la présence virale dans les eaux usées, en montée dans de très nombreuses régions depuis des semaines.

    Les mêmes guignols de plateau, plus rarement invités, viennent répéter le mantra qu’ils assènent depuis cinq ans, qu’il y a bon espoir que le Covid devienne maintenant une pathologie respiratoire hivernale, alors que les vagues se sont succédé chaque année sans s’en tenir à cette injonction. Quelques pédiatres influenceurs aussi nuls que leurs aînés innovent en expliquant qu’il est normal que les contaminations remontent, puisque le Covid est une maladie respiratoire hivernale, et que… l’hiver commence à la rentrée, apparemment.

    Des #autotests pas très fiables

    En attendant, les études s’accumulent sur les conséquences du #Covid_long (heureusement statistiquement assez rare) chez les enfants, et le risque grandissant au fil des #réinfections, que rien n’est fait pour éviter, les promesses de Macron sur l’amélioration de la #qualité_de_l’air étant là comme ailleurs restées lettre morte.

    Les pharmacies voient affluer les patients à la recherche d’#autotests_antigéniques. Et c’est effectivement pour les personnes tombant malades avec de la fièvre, des symptômes ORL pseudo-grippaux, l’un des seuls moyens d’essayer de savoir si elles ont été contaminées par le Covid. Avec deux chances sur trois, si c’est le cas… d’obtenir cependant un résultat faussement négatif. Rappelons donc que les autotests, ainsi que les #tests_antigéniques de pharmacie, qui donnent un résultat rapide en quelques minutes, et furent très utiles en 2021 et 2022, ont depuis 2023 nettement diminué d’intérêt, puisque les variations du génome viral ont sérieusement entamé leur fiabilité, et qu’aujourd’hui ils passent à côté de deux infections Covid sur trois… ce qui a pour conséquence de faire croire à des patients infectés qu’ils n’ont pas le Covid, de ne pas s’arrêter, et de risquer donc de déclencher un Covid long (beaucoup plus fréquent en cas de persistance de l’activité physique et intellectuelle pendant la phase aiguë), et de contaminer leurs collègues.

    Seule la #PCR donne un résultat fiable. Le recul grandissant de l’accès aux soins rend difficile de voir un généraliste rapidement, alors que le seul moyen d’obtenir le remboursement d’une PCR en laboratoire d’analyses (qui sur le plan pratique nécessite le même écouvillonnage nasal que le test antigénique) est de disposer d’une #ordonnance. Ce recul dans le dépistage du Covid est dû entre autres à la nouvelle ministre de la Santé, #Stéphanie_Rist, qui en novembre 2024 avait fait voter l’Assemblée afin que ne soient plus remboursés les tests PCR sans ordonnance, comme quoi les gouvernements macronistes savent rendre hommage aux plus méritants.

    Faites-vous arrêter si vous êtes malade

    Reste la « #campagne_vaccinale », qui va démarrer ce 14 octobre, et qui permet d’accéder au #vaccin antigrippal et à un rappel de vaccin Covid. L’un et l’autre sont accessibles à toute personne qui le demande, quel que soit son âge, son état de santé, mais le vaccin antigrippal n’est remboursé à 100 % qu’après 65 ans, ou en cas de grossesse, ou en cas d’affection longue durée, et à 65 % pour les enfants entre 2 et 17 ans. Le rappel Covid est pris en charge à 100 %.

    La #pandémie est toujours là. La #transmission ne se fait pas par les mains, mais par #voie_aérienne, par #aérosolisation. Si vous désirez vous protéger, portez un #masque_FFP2 dans les transports, les lieux confinés. Aérez fréquemment les pièces où vous vous trouvez. En cas de symptômes ORL ou digestifs, tâchez d’obtenir une ordonnance de PCR, soit en consultation avec un généraliste, soit en téléconsultation. Faites-vous arrêter si vous êtes malade, c’est à ça que servait, entre autres, la Sécurité sociale, avant d’être mise entre les mains de cost killers hors sol. Bonne chance, winter is coming, et on est toujours gouvernés par les mêmes pointures.

    https://www.liberation.fr/societe/sante/cinq-ans-de-covid-toujours-les-memes-guignols-toujours-les-memes-erreurs-
    #arrêt_maladie

    • Ma réponse à Christian Lehmann, sur FB  :

      Je te l’ai dit que pendant mon hospi cet été dans un service très bien en dehors du syndrome généralisé du « pifalair », je n’ai pas réussi à obtenir un PCR avant de rentrer chez moi (et possiblement contaminer ma famille) ? Ils ont commencé par dire oui… et se sont pointés avec un TAG pris dans les vieux stocks. Je leur signale que c’est à peu près aussi efficace que de pisser dans un violon (j’avais la stat de 60% de faux négatifs, ce qui est quand même un énorme trou dans la raquette) et que c’est pour cela que j’avais spécifié un PCR. Mais bon, je suis une « petite bonne femme », donc on peut me berner facilement.
      Le chir (qui a fait un boulot génial par ailleurs… en dehors de ce moment précis) vient me sermonner en me précisant qu’il ne voit pas pourquoi je fais chier tout le monde alors que VISIBLEMENT, personne n’est malade dans son service (en dehors de la suspicion de covid avec laquelle j’avais passé la nuit aux urgences et qui avait été rassurée par… un TAG sorti du vieux stock !). Le fait qu’on avait établi le taux d’asymptos à 70% n’a pas eu l’air de l’émouvoir : « s’il y a pas de symptômes, il n’y a pas transmission ».
      C’est fou comme ce gus totalement compétent par ailleurs s’est crétinisé autour de l’unique question du covid, agacé que je ne lâche pas l’affaire.
      Je demande une ordonnance pour aller passer le test en ville en sortant : nouveau refus, parce qu’il est de sa « responsabilité de ne pas creuser le trou de Sécu ».
      J’ai arrêté le festival de mauvaise foi là et j’ai donc payé un PCR de ma poche en sortant.
      Pourquoi tous ces gens consciencieux, bienveillants, compétents et intelligents se sont mis à débiter de la merde en barre quand j’ai parlé covid ?

  • Wissenschaftler und Mediziner fordern sofortigen Stopp von mRNA-Impfungen
    https://multipolar-magazin.de/meldungen/0315

    Après la grande réussite commerciale des vaccins ARNm contre le covid l’industrie pharmaceutique prépare le remplacement des vaccins traditionnels couteux par des vaccins ARNm plus rentables. Un groupe de cherhcuers et médecins exige l’arrêt temporaire immédiat de ces recherches et l’introduction de protocoles contre la commercialisation de vaccins dangereux.

    19.9.2025 - Experten: Überprüfung der Präparate durch Paul-Ehrlich-Institut mangelhaft / Fehlende Untersuchungen zum Krebsrisiko und zur Auswirkung auf kommende Generationen / Verdachtsfälle: Außergewöhnlich hohe Rate an Nebenwirkungen und Todesfällen / Weitere mRNA-Impfstoffe in EU zugelassen, zusätzliche Ausweitung geplant

    Hunderte Experten aus Medizin und Wissenschaft fordern die sofortige Aussetzung aller mRNA-Produkte „bis das klinische Nutzen-Risiko-Verhältnis transparent geklärt ist“. Der Aufruf „Risikowarnung Arzneimittelsicherheit mRNA-Moratorium JETZT!“ des Bündnisses „Menschliche Wissenschaft und Medizin“ mit Vertretern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde von mehr als 200 Erstunterzeichnern unterstützt. Auf einer Pressekonferenz des Bündnisses zum Start der Kampagne am 16. September erläuterten verschiedene Fachleute ihre Bedenken hinsichtlich der mRNA-Präparate.

    So wies der Chemieprofessor Gerald Dyker auf die mangelhafte Überprüfung der Präparate durch das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hin. Untersucht würden nur Proben, die der Hersteller zur Verfügung stelle. Die Wirksamkeit werde angenommen, nachdem zuvor lediglich ein „Schnelltest“ auf oberflächliche Kriterien erfolgt sei. Die Zulassung durch die europäische Arzneimittelagentur EMA sei mit einer niedrigen Anforderung von nur 50 Prozent intakter mRNA erteilt worden. Unklar sei, was die defekten mRNA-Anteile in den Körperzellen ausrichten. Die Schweizer Apothekerin Christina Del Prete ergänzte, die Auswirkungen der Inhaltsstoffe auf folgende Generationen (Genotoxizität) und Krebsrisiko (Karzogenität) seien trotz bekannter Warnung aus einem Moderna-Patent von 2018 nicht untersucht worden.

    Der österreichische Arzt Andreas Sönnichsen betonte, bei einer Impfung müssten, anders als bei einem Arzneimittel für Kranke, die „Anforderungen an eine positive Nutzen-Schaden-Bilanz“ besonders hoch angesetzt werden, da gesunde Menschen geimpft würden. Der Nutzen der Corona-Impfung sei durch irreführende Pharma-Werbung sowie Studien „mit schweren methodischen Fehlern“ übertrieben worden. Demgegenüber stehe ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Anzahl der Impfungen und der Anfälligkeit, an Covid zu erkranken. Hinzu komme: Die Rate der gemeldeten Verdachtsfälle auf schwere Nebenwirkungen sei „etwa 60 Mal“ und die Todesfallrate „etwa 20 bis 25 Mal“ so hoch wie „bei allen anderen Impfungen“, erklärte Sönnichsen unter Bezug auf PEI-Sicherheitsberichte.

    Der Molekulargenetiker Michael Nehls und der Psychoneuroimmunologe Christian Schubert befassten sich mit Alternativen zur Impfung. Nehls verwies insbesondere auf die Bedeutung einer ausreichenden Versorgung mit Vitamin-D-3, um schwere Erkrankungen und Todesfälle zu vermeiden. Schubert hob hervor, „negative Effekte von Angst auf das Immunsystem“ seien lange bekannt und „positive Ressourcen, um das Immunsystem zu stärken“ seien nicht genutzt worden.

    Der Hausarzt Erich Freisleben, der hunderte Impfschäden dokumentierte, stellte fest, dass schwere Symptome „innerhalb von 14 Tagen nach Impfung“ auftraten. Die Impfspikes seien „über Jahre“ im Körper „nachweisbar“. Sie seien Plazenta- und Gehirn-gängig. Laut dem Luzerner Statistikprofessor Konstantin Beck sei „in 26 von 38 untersuchten europäischen Staaten einschließlich der Türkei“ „seit 2022 ein schlagartiger Einbruch der Lebendgeburten zu verzeichnen“.

    Auf der Homepage des Bündnisses heißt es zusammenfassend: „Die Zusammenhänge der mRNA-Stoffe mit Todes- und Erkrankungszahlen sind spätestens seit 2022 im Vergleich der Bundesländer, Nationen, internationalen Datenbanken und deren Impf-/Boosterstatus signifikant und lassen sich nicht mehr als ‚zufällig‘ abtun“. Die Vertreter von „Menschliche Wissenschaft und Medizin“ fordern einen offenen wissenschaftlichen Diskurs. Es brauche „eine konstruktive, neutral moderierte Diskussion“ zwischen den wissenschaftlichen Lagern. Auf Nachfrage von Multipolar erläuterte Dyker, es gebe bislang eine „große Zurückhaltung“ unter Wissenschaftlern das Moratorium auch nur vorübergehend zu unterstützen bis die Sicherheitsfragen geklärt seien.

    Dies sei auch angesichts jüngster Entwicklungen bemerkenswert: Die mRNA-Technologie als Plattform für weitere Impfstoffe sei in der EU schon zugelassen worden. Die Pharmafirmen planten eine weitgehende „Umstellung der klassischen Impfstoffe auf mRNA-Stoffe“, einschließlich Impfstoffen für Tiere, erklärte Chemieprofessor Dyker auf der Pressekonferenz und warnte, dass die Ausweitung auch kommende Generationen betreffen werde.

    Acide ribonucléique messager
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Acide_ribonucl%C3%A9ique_messager

    #Allemagne #vaccinations #MRNA #ARNm #mRNA #industrie_pharmaceutique #iatrocratie

  • Petit•e veinard•e !
    Tu as plus de 65 ans et tu as eu dans ta folle jeunesse un Zona.
    Cours te faire vacciner...
    J’ai fait car la CPAM n’a eu de cesse de me dire : Vas te faire vacciner !
    Qui vaccine-t-on contre le zona ?
    La vaccination contre le zona permet de prévenir le risque d’apparition de zona et surtout la survenue de douleurs après la maladie (appelées névralgies post-zostériennes).

    La vaccination est recommandée par la Haute autorité de santé (HAS) pour :

    tous les adultes âgés de 65 ans et plus, y compris chez les personnes ayant déjà présenté un ou plusieurs épisodes de zona ;
    les personnes de 18 ans et plus dont les défenses immunitaires sont diminuées et qui présentent donc un risque accru de zona.

    https://www.vidal.fr/medicaments/utilisation/vaccins/vaccin-zona.html#:~:text=La%20vaccination%20contre%20le%20zona%20en%20pratique.

    #vaccin_zona

  • 25 tote Kinder nach Corona-Impfung : FDA-Bericht lässt Aktien von Pfizer und Moderna abstürzen
    https://www.berliner-zeitung.de/news/fda-praesentiert-beweise-fuer-25-kinder-todesfaelle-nach-corona-imp

    Aux États Unis c’est la guerre entre les fractions du pouvoir médical.

    13.9.2025 von Franz Becchi - Bericht der US-Arzneimittelbehörde stellt Verbindung zwischen 25 Kinder-Todesfällen und Corona-Impfung her – Börse reagiert mit Kursverlusten.

    Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) bereitet sich darauf vor, Beweise vorzulegen, dass 25 Kinder nach der Verabreichung von Corona-Impfstoffen seit Juli 2023 verstorben sind. Die Ergebnisse sollen in der kommenden Woche auf einer Sitzung des Advisory Committee on Immunization Practices (ACIP) des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) präsentiert werden.

    Laut einem Bericht der Washington Post wurde die Analyse von Tracy Beth Høeg, einer leitenden Beraterin in der Impfstoffabteilung der FDA, zusammengestellt. Die gemeldeten Todesfälle stammen aus dem Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS), der staatlichen Datenbank für vermutete Impfstoffnebenwirkungen.
    FDA überprüft pädiatrische Todesfälle nach Corona-Impfung

    FDA-Beamte sollen diese Fälle nun untersucht haben, indem sie Familien kontaktierten, Autopsieberichte überprüften und medizinische Akten sammelten. Zum ersten Mal seit Beginn der Impfkampagne scheint nun eine fallbezogene Überprüfung der pädiatrischen Todesfälle erfolgt zu sein.

    Marty Makary, FDA-Kommissar, erklärte am 4. September in einer CNN-Sendung: „Wir haben die Selbstberichte in der VAERS-Datenbank untersucht, und es gab Kinder, die nach der Corona-Impfung verstorben sind.“ Er sprach von einer „intensiven Untersuchung“ und kündigte einen „Bericht in den kommenden Wochen“ an.

    Die angekündigte Aufarbeitung der Nebenwirkungen machte sich auch an der Börse bemerkbar: Pfizers Aktien fielen am Freitag um mehr als 3 Prozent, während die Aktien von Moderna um über 7 Prozent sanken. Novavax, der Hersteller proteinbasierter Covid-Impfstoffe, verlor mehr als 4 Prozent. Insgesamt haben Unternehmen wie Pfizer und Moderna seit Jahresanfang rund 20 Prozent beziehungsweise 49 Prozent ihres Aktienwerts eingebüßt.

    Dieser Bericht erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. die amerikanischen Gesundheitsbehörden umgekrempelt und eine umfassende Aufarbeitung der Coronazeit angekündig hat. Unter anderen hat er die Empfehlung für Covid-Impfungen bei gesunden Kindern und schwangeren Frauen zurückgezogen und neue Einschränkungen für die Zulassung neuer Impfstoffe gegen das Virus festgelegt. Corona-Impfstoffe sollen gründlich überprüft werden

    Kennedy Jr. gestaltet die US-Gesundheitsbehörden neu

    Im Juni entließ Kennedy Jr. alle 17 stimmberechtigten Mitglieder des ACIP, des Gremiums, das die CDC zu Impfempfehlungen berät. Diese Maßnahme sei notwendig, um das Vertrauen in die Impfwissenschaft wiederherzustellen und Interessenskonflikte zu beseitigen, so der US-Gesundheitsminister. Das Gremium wurde mit mRNA-kritischen Wissenschaftlern neu besetzt.

    Diese Experten sollen nun die Daten zu den Corona-Impfstoffen evaluieren und sich anschließend mit der FDA abstimmen. Auf dieser Grundlage sollen neue Empfehlungen zu den Impfstoffen ausgesprochen werden.

    Die Arbeitsgruppe wird von Retsef Levi, Professor für Betriebswirtschaftslehre am Massachusetts Institute of Technology (MIT), geleitet. Levi hatte wiederholt gefordert, die Impfstoffe von Pfizer und Moderna aufgrund von Sicherheits- und Wirksamkeitsbedenken auszusetzen. Auch der Virologe Robert Malone, ein Pionier der mRNA-Technologie und scharfer Kritiker der Corona-Impfstoffe, gehört nun zum ACIP.

    #USA #iatrocratie #vaccination #covid -19

  • Le ministre de la Santé qui veut censurer les études qu’il n’aime pas | Agence Science-Presse
    https://www.sciencepresse.qc.ca/actualites-scientifiques/2025/08/19/ministre-sante-veut-censurer-etudes-aime

    Kennedy bien sur

    L’étude en question, financée par l’organisme subventionnaire de la recherche en santé du Danemark, consiste en une analyse des données de 1,2 million d’enfants pendant deux décennies. Elle cherchait une hypothétique corrélation entre ces vaccins et un risque accru de développer des maladies auto-immunes, des allergies ou des troubles neurodéveloppementaux, comme l’autisme. Le nombre élevé de données, en plus du fait que les chercheurs ont tenté d’identifier des liens avec pas moins de 50 conditions, en a fait une des études les plus approfondies sur la question.

    Mais cette publication arrive dans un contexte où Robert F. Kennedy (RFK), profitant de sa tribune de ministre de la Santé, a poursuivi ses déclarations et prises de position controversées sur les vaccins. On lui doit notamment, en juin, le limogeage des 17 experts du comité aviseur sur les vaccins du Centre de contrôle des maladies (CDC) pour les remplacer par des non-experts. Qui plus est, selon des reportages parus en juin, Kennedy envisagerait de lancer bientôt une revue de la littérature scientifique sur les vaccins contenant de l’aluminium.

    • « Trop politisée et inutile » : le gouvernement de Trump n’évaluera plus l’insécurité alimentaire aux Etats-Unis
      https://www.lesoir.be/700201/article/2025-09-21/trop-politisee-et-inutile-le-gouvernement-de-trump-nevaluera-plus-linsecurite

      Le gouvernement américain annonce qu’il va stopper le recensement sur la faim aux Etats-Unis.

      Basé sur un vaste sondage, le rapport estime la précarité alimentaire, c’est-à-dire le nombre de foyers qui n’ont pas un accès garanti à la nourriture en quantité et en qualité suffisantes pour tous leurs membres.

      D’après la publication la plus récente, cela concernait 13,5 % des foyers en 2023 aux Etats-Unis, la proportion la plus élevée depuis 2014.

      Le plan de Robert Kennedy Jr pour « rendre sa santé à l’Amérique » épargne les aliments gras, salés et sucrés, omniprésents aux Etats-Unis
      https://www.lemonde.fr/planete/article/2025/09/12/le-plan-de-robert-kennedy-jr-pour-rendre-sa-sante-a-l-amerique-epargne-les-a

      Le pays le plus riche du monde rend ses enfants malades, en a conscience, et ne compte pas faire grand-chose pour y remédier. (...) Le document de 20 pages était attendu par toute la communauté scientifique aux Etats-Unis. Il devait répondre à un rapport accablant publié au printemps par la même administration, qui décrivait par le menu « la sombre réalité du déclin de la santé des enfants américains ». Les données sont effarantes et les courbes sont toutes à la hausse : 40 % des 73 millions d’enfants américains (moins de 18 ans) ont une maladie chronique (asthme, allergies, obésité, maladies auto-immunes, troubles du comportement…).

      https://archive.ph/T0WWY

      C’est donner trop de pouvoir à une minorité que de s’intéresser à la précarité alimentaire. C’est imposer trop de restrictions alimentaires à une majorité que de diminuer le gras, le sucré et le salé.

      #USA #sciences #vaccins #santé #alimentation #sous-alimentation #stratégie_MAHA #maladies_chroniques

    • Tom Frieden, médecin américain : « Les Etats-Unis torpillent leur propre système de santé et renoncent à leur leadership mondial »
      https://www.lemonde.fr/idees/article/2025/09/22/tom-frieden-medecin-americain-les-etats-unis-torpillent-leur-propre-systeme-

      Dans une tribune au « Monde », un ancien directeur des Centres pour le contrôle et la prévention des maladies rappelle que, d’ici à 2030, la nouvelle politique sanitaire américaine pourrait provoquer la mort de plus de quatorze millions de personnes.

      Le système de santé publique états-unien est à l’agonie. L’administration Trump démantèle progressivement les infrastructures de santé publique et mène des politiques sanitaires toujours plus contraires à la rationalité scientifique. Ce faisant, elle met en danger la vie des Américains et des populations du monde entier.

      Depuis quatre-vingts ans, l’agence fédérale des Centres pour le contrôle et la prévention des maladies (CDC), que j’ai dirigée pendant huit ans, constitue un phare dans le monde de la santé aux Etats-Unis et ailleurs. Aujourd’hui, ce phare risque de s’éteindre. Le financement des CDC doit être drastiquement revu à la baisse, et 2 000 employés, dont la plupart de ses plus hauts cadres dirigeants, ont soit déjà démissionné, soit été licenciés. Plusieurs programmes essentiels de la prévention des maladies cardiaques et des accidents vasculaires cérébraux (AVC), des blessures, des infections sexuellement transmissibles et de nombreux autres domaines ont été drastiquement limités ou purement et simplement abandonnés.

      Le Bureau du tabagisme et de la santé des CDC, supprimé en avril, a contribué à faire passer le taux de tabagisme de 42,6 % en 1965 à 11,6 % en 2022, sauvant des millions de vies d’un cancer du poumon, d’une maladie cardiaque ou d’un AVC. Aux Etats-Unis, le tabac demeure à l’heure actuelle la première cause de mort évitable. Or, l’administration Trump, alors même qu’elle prétend vouloir « rendre leur santé » aux Américains, comme il le clame avec son slogan « Make America Healthy Again », est bien déterminé à éliminer le Bureau du tabagisme.

      Rappelons qu’au printemps, lorsque l’Etat du Wisconsin a demandé l’aide des CDC pour gérer une vague de cas d’intoxication au plomb, ces derniers n’ont pas été, sans doute pour la première fois de leur histoire, en mesure de répondre positivement : tous les experts du plomb des CDC avaient été licenciés.

      En août, le ministre de la santé, Robert F. Kennedy Jr, a brutalement limogé la directrice des CDC, Susan Monarez, moins d’un mois après sa prise de fonction, semble-t-il parce qu’elle a refusé d’approuver sans discussion les recommandations vaccinales du nouveau comité consultatif. En signe de protestation, d’autres dirigeants de l’agence ont eux aussi démissionné.

      Cette purge des cadres dirigeants des CDC, qui sont des professionnels avec des dizaines d’années d’expérience dans la gestion des risques sanitaires, saborde des programmes essentiels contre les maladies infectieuses, les pathologies chroniques, les blessures et les violences.

      300 000 morts évitables

      En juin, Robert F. Kennedy Jr a également révoqué l’ensemble du comité consultatif sur les pratiques vaccinales, lequel conseille les médecins, les assureurs et le public, après avoir accusé à tort ses membres de conflits d’intérêts. Il a sans attendre nommé de nouveaux membres du comité, dont beaucoup sont dépourvus des compétences requises et affichent ouvertement des positions antiscience et antivaccins. Sans oublier que nombre de ces nominations posent des problèmes de conflits d’intérêts dont les autorités se gardent bien de parler. L’actuelle politisation du comité a d’ores et déjà conduit à des modifications des recommandations sur les vaccins contre le Covid-19, dénuées de tout fondement scientifique, et davantage de décisions limitant l’accès à d’autres vaccins sont attendues.

      Le programme Vaccins pour les enfants, qui est le fruit d’un large consensus politique et fournit la moitié des vaccins pédiatriques aux Etats-Unis, est en ligne de mire. Or, ce programme finance les vaccins recommandés par le comité consultatif. Si le nouveau comité revoit ses recommandations à la baisse, la moitié des enfants américains risquent de voir leur accès à la vaccination dangereusement restreint.

      Robert F. Kennedy Jr diffuse, en outre, de fausses informations sur les vaccins, minant la confiance des Américains en leur sûreté et en leur efficacité. En 2025, lors de la pire épidémie de rougeole qu’a connue le pays depuis plus de trente ans, il a fait la promotion de traitements dont l’innocuité et l’efficacité n’ont absolument pas été prouvées, et affirmé à tort que le vaccin contre la rougeole causait régulièrement des décès. Il a également relayé de fausses informations sur ceux à ARNm et opéré des coupes de 500 millions de dollars [426 millions d’euros] dans le budget octroyé à cette technologie, une erreur qui pourrait coûter extrêmement cher lors d’une prochaine pandémie.

      Les Etats-Unis ne se contentent pas de torpiller leur propre système de santé : ils renoncent à leur leadership mondial en la matière. L’administration Trump est en train de retirer le pays de l’Organisation mondiale de la santé et a coupé les financements américains à l’Alliance mondiale pour les vaccins et l’immunisation, une organisation qui, à ce jour, a contribué à vacciner plus de 1 milliard d’enfants. Elle a également sabré les fonds destinés à de nombreuses initiatives internationales en faveur de la santé, ce qui suspend l’aide américaine à plusieurs programmes de vaccination, mais aussi de lutte contre le VIH-sida, la tuberculose et le paludisme.

      Ce retrait brutal des Etats-Unis met un terme à des dizaines d’années d’avancées sanitaires et aurait déjà causé au moins 300 000 morts évitables, selon une modélisation de l’université de Boston (Massachusetts). D’ici à 2030, la nouvelle politique sanitaire américaine pourrait provoquer la mort de plus de quatorze millions de personnes parmi les populations les plus vulnérables au monde, dont un tiers sont des enfants.

      Approche apolitique

      Les Etats-Unis abandonnent leur rôle historique de champion de la santé mondiale à un moment où la sécurité sanitaire a besoin d’une forte coordination internationale. L’épidémie d’Ebola en 2014 et la pandémie de Covid-19 ont montré avec quelle rapidité un problème de santé national peut provoquer une crise sanitaire globale en l’absence de dispositifs mondiaux de gestion de crise efficaces.

      La santé publique ne doit pas être une affaire de parti politique. Les agences américaines de santé publique, que ce soit sous des gouvernements républicains ou démocrates, ont jusqu’ici accompli des progrès remarquables en travaillant à partir de données solides. Cette approche a permis d’enrichir certains aliments en acide folique, évitant chaque année un millier de cas de malformation du tube neural chez le nouveau-né. Elle a également favorisé l’introduction des vaccins contre le rotavirus et les pneumocoques, grâce auxquels ces maladies mortelles chez l’enfant sont désormais sous contrôle. Elle a de surcroît contribué au déploiement rapide des vaccins contre le Covid-19, épargnant des centaines de milliers de vies aux Etats-Unis. Mais le gouvernement actuel est en train d’enterrer cette approche apolitique de la santé publique.
      Si rien ne peut évidemment remplacer un système fédéral de santé publique efficace, la société civile et les Etats américains peuvent cependant contribuer à limiter les conséquences funestes de sa faillite. Les Etats et les autorités sanitaires locales peuvent apporter des fonds pour combler les trous budgétaires.

      Les philanthropes et les entreprises privées peuvent accroître leurs investissements en faveur de la santé de la population. Les professionnels de la santé peuvent continuer de défendre la science et la vérité. A l’échelle internationale, là où les Etats-Unis se désengagent, d’autres pays peuvent prendre le relais en apportant des financements et en assurant un leadership dans la sécurité sanitaire mondiale.
      La voie à suivre est parfaitement claire : il faut d’urgence protéger notre santé en défendant la science et les compétences des professionnels de la santé. Il n’y a pas un instant à perdre.

      Traduit de l’anglais par Valentine Morizot.
      Tom Frieden est médecin, fondateur et président-directeur général de l’organisation Resolve to Save Lives, et ancien directeur des Centres pour le contrôle et la prévention des maladies américains (2019-2017). Il est l’auteur de l’ouvrage « The Formula for Better Health » (« La recette pour une meilleure santé »), à paraître le 30 septembre, aux éditions MIT Press (non traduit).

    • Donald Trump déconseille le paracétamol aux femmes enceintes, évoquant sans preuve un risque d’autisme pour leur enfant
      https://www.lemonde.fr/planete/article/2025/09/23/donald-trump-deconseille-le-paracetamol-aux-femmes-enceintes-evoquant-sans-p

      La quasi-totalité des spécialistes de la question sont en désaccord avec le diagnostic délivré lundi par le président américain, qui s’en est aussi pris à la #vaccination des nourrissons.

      Robert Kennedy Jr, le ministre de la santé, a annoncé dans la foulée que la FDA, l’agence de régulation de l’alimentation et des médicaments, publierait une note sur le sujet à destination des médecins et lancerait le processus pour faire inscrire la mention sur les emballages. Concrètement, l’antidouleur ne sera pas interdit mais fortement déconseillé, et à prendre seulement en cas de nécessité absolue.

      Le président des Etats-Unis avait promis depuis plusieurs semaines des révélations majeures sur les causes de l’autisme. Mais point de découverte scientifique en ce lundi 22 septembre… A la place, Donald Trump a livré depuis la Maison Blanche une de ces longues logorrhées dont il a le secret, mêlant propos antivax, recommandations médicales toutes personnelles, et digressions sur la bonne santé des amish.

      Trump (...) a expliqué avoir toujours eu « des convictions profondes sur l’autisme, comment ça arrive, d’où ça vient ». « Nous [lui et RK] comprenions cela beaucoup mieux que la plupart des gens qui l’étudiaient », s’est-il vanté, ajoutant que ces chercheurs « ne disaient pas au public ce qu’ils savaient ».

      (...) « Ils injectent tellement de choses dans ces beaux petits bébés, c’est une honte. (…) Je pense que c’est vraiment mauvais. On dirait qu’ils sont en train de faire des injections à un cheval. »

      #tylenol #paracétamol #violences_faites_aux_femmes

  • Première administration chez l’Homme du vaccin nasal Lovaltech contre la COVID-19 | INRAE
    https://www.inrae.fr/actualites/premiere-administration-lhomme-du-vaccin-nasal-lovaltech-contre-covid-19

    COMMUNIQUÉ DE PRESSE - Une étape majeure dans le développement du vaccin nasal contre la COVID-19 vient d’être franchie : cinq ans après la pandémie, le CHRU de Tours et l’ANRS – Maladies infectieuses émergentes (ANRS MIE), co-promoteurs, sont autorisés à débuter l’essai clinique MUCOBOOST. Ce candidat vaccin, reposant sur une technologie inédite, pourrait révolutionner la prévention des infections respiratoires. Cette innovation, développée par la start-up tourangelle Lovaltech experte en biotechnologies, positionne la France comme pionnière dans la vaccination de nouvelle génération. Ce vaccin, administré sous forme de spray nasal, doit apporter une protection totale contre la COVID-19. Il devrait assurer une protection efficace contre tous les variants du virus et bloquer sa transmission, réduisant ainsi la contagiosité interhumaine et la circulation du virus.

    Publié le 14 mars 2025

    Essais Mucoboost, le vaccin nasal qui empêchera la transmission du Covid19 : la phase I est lancée la phase II arrive début 2026.

    • Étant quand même surpris que l’INRAE communique sur un vaccin destiné aux humain.e.s, je découvre que s’il n’y a plus d’argent pour la recherche publique, il y en a pour les startups issues du public.

      Lovaltech, start-up en biotechnologies basée à Tours, est lauréate du concours national i-Lab 2022 et i-DEMO France 2030, qui récompense des projets d’innovation en recherche scientifique. La jeune pousse a par ailleurs sécurisé des financements publics et privés pour accélérer le développement de ce vaccin et explorer de nouvelles applications vaccinales (voir infographie ci-dessous). Le projet a bénéficié du soutien financier du Ministère de l’Enseignement Supérieur et de la Recherche, de l’ANRS MIE, du Ministère de la Santé et de la Région Centre-Val de Loire.

  • U.S. health officials inject new uncertainty into approval process for Covid boosters
    https://www.statnews.com/2025/04/27/fda-covid-vaccine-approval-process-novavax-pfizer-moderna
    La FDA demande à Novavax un essai en bonne et due forme pour l’actualisation de son #vaccin aux nouvelles souches du virus, ce qui retarderait de plusieurs mois sa sortie. Il se pourrait que ce changement de règle dans l’approbation des vaccins touche aussi Pfizer et Moderna.

    Like all #Covid vaccine manufacturers, Novavax updates the strain its vaccine targets annually — on instructions from the #FDA. The regulatory agency has not viewed such tweaks — needed because the SARS-CoV-2 virus continues to evolve to evade the immunity humans have acquired to it — as fundamental changes to the product. 

    Asked to clarify Makary’s statement, Andrew Nixon, HHS communications director, seemed to suggest all annual Covid shots might undergo more regulatory scrutiny than they have in the past.

    It’s now been years since Covid has presented the threat it once did, and the urgency to rush approval of boosters without normal oversight no longer exists,” he wrote in an email.

    Asked whether the other two Covid vaccine manufacturers that supply the U.S. market — Pfizer and Moderna — might also be asked for updated effectiveness data, an HHS official, speaking on condition of anonymity, didn’t close the door to the possibility.