#vermittlung

  • LibreTaxi - free and open source Uber/Lyft alternative.
    https://libretaxi.org

    Free and open source alternative to Uber/Lyft connecting passengers and drivers.
    LibreTaxi makes ridesharing affordable by getting rid of the third party between passengers and drivers. Negotiate the price before the ride is confirmed, pay cash upon arrival. 1-minute hiring for all drivers.

    GitHub - ro31337/libretaxi: LibreTaxi, free and open source Uber/Lyft alternative to connect passengers and drivers.
    https://github.com/ro31337/libretaxi
    https://avatars0.githubusercontent.com/u/1477672?s=400&v=4

    LibreTaxi, free and open source Uber/Lyft alternative to connect passengers and drivers. http://libretaxi.org

    LibreTaxi press coverage – Telegraph
    https://telegra.ph/LibreTaxi-press-coverage-07-14

    Roman PushkinJuly 14, 2017
    CBC Radio One - The man who wants to out-Uber Uber

    Text: http://www.cbc.ca/radio/spark/346-biometrics-audio-intelligence-and-more-1.3987746/the-man-who-wants-to-out-uber-uber-1.3987987

    Audio: http://www.cbc.ca/player/play/879770691848
    Bitcoinist - INTERVIEW WITH LIBRETAXI: THE ‘FREE ALTERNATIVE’ TO LYFT & UBER http://bitcoinist.com/interview-libretaxi-free-uber-lyft
    Hacker News (1200+ pts) - LibreTaxi – A free and open source alternative to Uber and Lyft https://news.ycombinator.com/item?id=13529213
    Shareable - Q&A: LibreTaxi’s Roman Pushkin on Why He Made a Free, Open-Source Alternative to Uber and Lyft http://www.shareable.net/blog/qa-libretaxis-roman-pushkin-on-why-he-made-a-free-open-source-alternative
    Seeker - A Free Uber-Like App Finds Rides for People in Rural Areas https://www.seeker.com/a-free-uber-like-app-finds-rides-for-people-in-rural-areas-2242594637.html
    Core Impulse (Columbia University’s entrepreneurship publication) - LibreTaxi: Uber for Rural, Disadvantaged Communities https://impulse.coreatcu.com/libretaxi-an-uber-for-rural-disadvantaged-communities-657269849d31
    El País (the most highly circulated daily newspaper in Spain) - /Spanish/ Libre Taxi, o cómo convertirse en chófer en dos minutos gracias a Telegram https://elpais.com/tecnologia/2017/02/02/actualidad/1486029308_574979.html
    hipertextual - /Spanish/ LibreTaxi, entre Telegram y la más absoluta locura https://hipertextual.com/2017/02/libretaxi
    Product Hunt - Open source alternative to Uber/Lyft for Telegram https://www.producthunt.com/posts/libretaxi
    Observer - Uber But for Places Where Uber Would Never Go http://observer.com/2017/02/libretaxi-uber-ridesharing
    TechCrunch - /mentioned along with few other projects/ https://techcrunch.com/2017/06/30/google-org-blackrock-and-others-commit-2-2-million-to-fast-forwards-nonp
    Boingboing - Libretaxi: a free, open, cash-only alternative to Uber, for the rest of the world http://boingboing.net/2017/03/23/platform-cooperativism.html
    Hightech.fm - /Russian/ LibreTaxi — революция в сфере пассажирских перевозок https://hightech.fm/2017/02/08/libre-taxi
    Hightech.fm - /Russian/ LibreTaxi — это коммуникационная услуга, а не сервис такси https://hightech.fm/2017/06/21/libretaxi
    Silver Rain Radio - /Russian/ - Заказать такси теперь можно через Telegram

    Text: http://www.silver.ru/programms/nanonovosti/editions-of-the-program/materials-ZakazattaksitepermozhnocherezTelegram

    Audio: http://www2.silver.ru/audio/FADWW
    NTV - LibreTaxi /Russian/ Video: https://www.youtube.com/watch?v=NY9_Rxck3YE

    #Taxi #open_source #Uber #Vermittlung

  • mytaxi-Verrat: Frust und Aufbruch
    https://www.taxi-times.com/mytaxi-verrat-frust-und-aufbruch
    Es gärt etwas im Taxisumpf. Die Unternehmer aus München wollen Mytaxi die Zusammenarbeit aufkündigen, weil der Konzern zahlreiche verschiedene Transportmöglichen über seine App vermitteln will. Sie befürchten dadurch Aufträge zu verlieren und letztlich an den Rand gedrängt zu werden.

    2. Mai 2019 von Jürgen Hartmann

    Rund 60 Münchner mytaxi-Teilnehmer haben sich gestern zu einer Unternehmerversammlung getroffen, um über eine gemeinsame Strategie für einen Ausstieg bei der Taxi-App zu beratschlagen. Als Alternativen stehen die beiden Taxizentralen parat, müssen allerdings auch noch ein paar Hausaufgaben erledigen. 

    Die 60 anwesenden Taxiunternehmer, die insgesamt in München etwa 800 Taxikonzessionen betreiben, sind sauer auf mytaxi. Sie fühlen sich verraten, seit mytaxi vor einigen Tagen ihnen gegenüber angekündigt hat, die bisherige App mytaxi ab Sommer als „Free Now“ zu betreiben und dann auch Mietwagen zu vermitteln. Ihr Treffen sollte deshalb dazu dienen, einen Konsens zu erzielen, wie und wann man geschlossen die Partnerschaft mit mytaxi beendet. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass nur ein einheitlicher Verzicht zielführend sei, andernfalls bestehe die Gefahr, dass angestellte Fahrer zu jenen Betrieben wechseln, die weiterhin Partner der in Ungnade gefallenen App-Vermittlung bleiben.

    Bis zu einem nächsten Treffen in rund zwei Wochen und über eine eigene Whats-App-Gruppe wird den Unternehmern eine rechtsgültige Musterkündigung zugesandt. Diese werden von den Unternehmern ausgefüllt und zunächst intern gesammelt. Erst wenn alle schriftlichen Kündigungen vorliegen, werden sie im Paket abgegeben. Als „neutrale Sammelstelle“ wurde Florian Bachmann vom Taxiverband München (TVM) bestimmt, der ebenfalls an der Versammlung teilgenommen hatte. Parallel dazu wollen die Unternehmer auch die mytaxi-Außenwerbung von ihren Taxis entfernen. 

    Üstun Aslan hatte das Treffen organisiert und war einer der Ersten, der seine mytaxi-Kündigung unterschrieben hat. Foto Taxi Times
    Ergänzend zur einheitlichen Kündigungsaktion verständigten sich die Unternehmer darauf, den bisherigen mytaxi-Kunden ab sofort Alternativen anzubieten. Diese Alternativen sind die Taxi-Apps Taxi Deutschland der Taxi München eG bzw. taxi.eu der IsarFunk-Zentrale. Beide Zentralen sind nun gefordert, den Unternehmern und deren Fahrern entsprechendes Infomaterial zur Verfügung zu stellen und ein ausreichendes Angebot an Funkkursen anzubieten, die zur Teilnahme an der jeweiligen Auftragsvermittlung verpflichtend sind. Dies müsse schnell gehen, da einige Taxiunternehmer bisher ausschließlich auf mytaxi als Vermittlungsportal gesetzt haben und ihren Fahrern nach der Kündigung übergangslos eine Alternative anbieten müssen.

    Infomaterial und zeitnahe Funkkurse sind nicht die einzige Hausaufgabe, die seitens der Münchner Taxiunternehmer den Zentralen auf den Weg gegeben wurden. Den größten Applaus bekam ein Teilnehmer, der die Zentralen aufforderte, sowohl gegenüber den Kunden als auch gegenüber den Taxifahrern die Erreichbarkeit und die Kommunikation untereinander zu verbessern. Es könne nicht sein, dass ein Fahrer zum Deutschkurs aufgefordert werde, weil er am Funk wegen eines Funklochs des Providers nicht richtig verstanden wird. Auch Nachfragen zu einem bestehenden Auftrag müssten künftig deutlich schneller beantwortet werden.

    Hinsichtlich der bargeldlosen Bezahlung wünschen sich die Unternehmer eine ähnlich schnelle und unkomplizierte Abwicklung wie bei mytaxi. Durchaus selbstkritisch appellierten manche Unternehmen an die Kollegen, die Akzeptanz für bargeldlose Fahrten nicht nur von der Fahrtlänge abhängig zu machen, sondern generell als Servicegedanke zu verstehen. Die Anregung des TVM, eine Kreditkartenakzeptanz könnte bei entsprechenden Antrag verpflichtend in die Taxitarifordnung aufgenommen werden, fand breite Zustimmung.

    Ein Mitglied des Aufsichtsrats der Taxi München eG kündigte an, dass bei der Genossenschaft künftig auch Teilnehmerverträge angeboten werden könnten. Bei diesem Angebot müsste man kein Mitglied werden (und somit keine Genossen-Anteile kaufen), sondern wäre ausschließlich an der Auftragsvermittlung beteiligt. Ein ähnlich kostengünstiges Angebot hat seit einiger Zeit auch IsarFunk im Programm.

    Somit stehen die Zentralen in München als echte Taxi-Alternativen bereit. Die Unternehmen wollen jetzt ihre Fahrer davon überzeugen, dass es eine Alternative mit Zukunft ist.

    #Taxi #Disruption #Mytaxi #Vermittlung #München

  • Taxi-App cab4me jetzt auch mit integrierter Bezahlfunktion
    https://www.taxi-times.com/taxi-app-cab4me-jetzt-auch-mit-integrierter-bezahlfunktion
    So sieht also die Gegenwehr aus: Mittelständische Unternehmen aus der Provinz schließen sich mit dem Berliner Monopolisten Taxi Deutschland zusammen. Was bleibt ihnen auch, haben sie doch nicht die Kraft, sich selbstänig gegen die dunklen Wolken am Horizont zu wehren. Dennoch ist das ergebnis provinziell. Ob es dann wirlich provinziell genug ist, um Uber & Co, zu widerstehen, darüber entscheidet Verkehrsminister Scheuer.

    Die von vom Stuttgarter Unternehmen Seibt & Straub im Jahr 2011in Zusammenarbeit mit der Skycoders GmbH entwickelte Taxi-App erhält mit dem aktuellen Relaunch zahlreiche Verbesserungen und soll dadurch noch schneller und einfacher bedient werden können. Eine automatisch durchgeführte Fahrpreisberechnung sorgt für die von Kunden gewünschte Preistransparenz. Zur Ermittlung des (geschätzten) Fahrpreises wird auf den örtlichen Taxitarif ein Aufschlag von fünf Prozent addiert und auf ganze Euro abgerundet. Zusätzlich wird eine Preisspanne von -2 bis +2 angegeben. Bestellt der Kunde per App also eine Fahrt mit Fahrtzieleingabe, die laut Taxitarif 15,40 Euro kosten könnte, wird dem Kunden ein voraussichtlicher Fahrpreis zwischen 14 und 18 Euro angezeigt.

    #Taxi #Vermittlung

  • Taxiunternehmen: Das Mytaxi-Prinzip | ZEIT ONLINE
    http://www.zeit.de/mobilitaet/2018-01/taxiunternehmen-mytaxi-app-kritik-preis-provision-probleme


    Dieser Artikel hat auch nicht alles richtig, sticht aber dennoch aus der Masse der vorzrteilsgetriebenen Presseveröffentlichungen zum Thema heraus.

    Mit Rabatten und Fahrgemeinschaften will Mytaxi mehr Kunden ins Taxi locken. Die App stößt bei den Fahrern aber auf wenig Gegenliebe. Noch weniger bei den Taxizentralen.

    Von Nadine Oberhuber, 17. Januar 2018, 17:13 Uhr 97

    Anmerkung der Redaktion: Wir hatten mit MyTaxi vereinbart, dass sie unsere Fragen bis Freitag den 12. Januar schriftlich beantworten. Das hat Mytaxi am Donnerstagabend per Mail getan. Aus uns bislang nicht nachvollziehbaren technischen Gründen kam die Email bei der Autorin aber nie an. Für den technischen Fehler entschuldigen wir uns und reichen die Fragen von uns und die Antworten von Mytaxi unter dem Text nach.

    Gegen die Grundidee, dass etwas einfacher werden soll und dazu auch noch günstiger, lässt sich normalerweise wenig einwenden. Die App Mytaxi will das Taxifahren – in der Regel eine teure Angelegenheit – für alle erschwinglicher und leichter zugänglich machen. Mit ihr kann jeder per Knopfdruck den nächsten Wagen bestellen, ohne großes Rumtelefonieren, ohne lange Wartezeiten. Man kann die Fahrt bargeldlos per Smartphone zahlen und neuerdings sogar Mitfahrer mitnehmen und sich mit ihnen den Fahrpreis teilen, wenn man möchte.

    Das klingt so weit sehr gut, doch die App hat mächtig Unmut ausgelöst: bei Taxifahrern, in den Taxizentralen und sogar bei den Kunden. Man könnte zunächst denken, es sei der übliche Aufstand derjenigen, die Angst vor Veränderungen haben und sich gegen Neuerungen sperren. Zum Beispiel gegen die neue Matching-Funktion, die es bei Mytaxi seit Dezember gibt. Damit muss kein Taxigast mehr alleine fahren und viel bezahlen, sondern er kann andere Reisende mitnehmen, die in die gleiche Richtung wollen. Die Software ermittelt die gefahrene Strecke und teilt sie anteilsmäßig auf die Mitfahrer auf. Das soll neue Kunden in die Taxis locken, denen solche Fahrten bisher zu teuer waren, hoffen die Entwickler. Dadurch könne die Branche ihre Wagen besser auslasten.

    Gemeint ist damit die bestehende Taxibranche. Denn das unterscheidet Mytaxi vom Fahrdienst Uber, der zuvor den Zorn des Gewerbes auf sich zog – Uber schickte Privatleute mit deren eigenen Wagen auf die Straßen. Was ihm jedoch deutsche Gerichte untersagten, worauf sich Uber größtenteils vom deutschen Markt zurückzog. Mytaxi hingegen versteht sich als Vermittler zwischen lizenzierten Taxifahrern und Kunden. Die App soll auch den Fahrern die Arbeit erleichtern, weil die sofort sehen, wo ein Fahrgast wartet, und nicht erst umständlich per Funk verständigt werden müssen. Geschweige denn stundenlang an Taxiständen auf den nächsten Einsteiger warten.

    Umstrittene Rabattaktionen

    Doch an der Art und Weise, wie Mytaxi Taxi und Kunde zusammenführt und Aufträge sowie Gebühren verteilt, regt sich heftiger Widerstand. Viele Taxler sagen, bei der Auftragsvergabe ginge es nicht mit rechten Dingen zu. In Foren und hinter vorgehaltener Hand regen sie sich auf, dass oft nicht die nächstgelegenen Fahrzeuge zum Kunden geschickt, sondern Stammfahrer bevorzugt würden – oder jene mit guten Bewertungen oder Taxis, die mit Mytaxi-Werbebanner beklebt sind. Da hätten andere gar keine Chance.
    Das System der Stammfahrer etabliert Mytaxi selbst: Es legt Aktionsprogramme auf, bei denen Fahrer, die in kurzer Zeit möglichst viele Touren für die App fahren, Statuspunkte sammeln können und dann zum Beispiel als „Goldfahrer“ gelten. Das Unternehmen selbst äußerte sich auf Anfrage nicht zu seinen Abrechnungsmodellen, Marktstrategien oder Zahlen.

    Kritik gibt es auch an den Preis- und Provisionsmodellen von Mytaxi. Die hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren häufiger gewechselt und dabei die Schmerzgrenze der Branche ausgelotet. Inzwischen sagen manche, Mytaxi entwickle sich zur Gefahr für die gesamte Branche. „Für die Taxiunternehmen selbst wird Mytaxi erst mittelfristig zur Bedrohung werden, für die Taxizentralen ist die App es aber schon heute“, sagt Thomas Grätz, Geschäftsführer des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes BZP. „Hier wird ein Produkt mit sehr viel Geld in den Markt gedrückt – mit Geld von Daimler –, um zu versuchen, die Taxizentralen in den Konkurs zu treiben.“ Der Automobilkonzern ist seit 2014 an Mytaxi beteiligt, inzwischen hat Daimler den App-Betreiber komplett übernommen.

    Was Grätz zum einen kritisiert, sind die stetigen Rabattaktionen, mit denen Mytaxi seine Kunden lockt – obwohl diverse Gerichte solche Rabatte bereits 2016 und 2017 verboten haben. Denn Taxis gelten als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, und der Preis von Taxifahrten wird von den Kommunen geregelt. Niemand dürfe teurer oder billiger Fahrgäste befördern, als in den Taxibedingungen festgelegt ist, urteilten mehrere Gerichte. Die Rabatte seien darum nicht erlaubt. Und sie nehmen natürlich denjenigen Fahrern, die nicht für Mytaxi tätig sind, Kunden ab.

    Trotzdem versprach Mytaxi erst kurz vor Weihnachten wieder zehn Euro Rabatt pro Fahrt. Vor allem Matching-Fahrten, bei denen sich kein Mitfahrer findet, werden bezuschusst. Solche Aktionen kosten das Unternehmen zwar viel Geld, sind aber ein guter Marketinggag, um es bekannt zu machen. Inzwischen zählt Mytaxi rund zehn Millionen App-Downloads, 108.000 registrierte Taxifahrer und 70 Millionen Fahrgäste – allerdings nicht allein in Deutschland, sondern insbesondere durch die Fusion mit dem britischen Konkurrenten Hailo und die Übernahme von Taxibeat in Griechenland. Gesonderte Zahlen für Deutschland weist die Firma nicht aus.

    Die Provision frisst die Margen auf

    Noch heftiger kritisiert die Branche das Provisionsmodell von Mytaxi. Für jede Fahrgastvermittlung muss ein Taxifahrer sieben Prozent des Fahrpreises an den App-Betreiber abgeben. Das klingt erst einmal nicht viel, zumal die Provisionen zuvor schon viel höher waren. 2014 führte Mytaxi eine Art Fahrgastversteigerung ein: Der Taxifahrer, der die höchste Provision bot, gewann jeweils den Auftrag. (Anmerkung der Redaktion: Ursprünglich stand an dieser Stelle, dass die Povision zeitweise bis zu 30 Prozent betragen hat. Laut Mytaxi waren dies aber nur unternehmensinterne Überlegungen. Diese Pläne seien nie umgesetzt worden.)

    Die Fahrer begehrten auf, streikende Taxler blockierten in München die Straße, in der Mytaxi seinen Sitz hatte. Heute beträgt die Provision fixe sieben Prozent. Das ist der Wert, mit dem die Fahrer laut Umfragen am ehesten leben konnten.

    Doch selbst diese sieben Prozent seien happig, vor allem bei langen Fahrten, findet Verbandschef Grätz. Eine Provision in dieser Höhe fresse die ohnehin kleinen Gewinne der Taxifahrer auf, sagt Geschäftsführer Christian Hess von der Taxizentrale IsarFunk in München, die Margen betrügen nämlich bloß zwei bis sieben Prozent. „Bei angeblich sieben Prozent Provision bei Mytaxi liegen sie somit leicht im Negativbereich“, so Hess. Für einen Auftrag von der Taxizentrale dagegen zahlten die Fahrer nichts.

    Für den einzelnen Auftrag nicht, das stimmt. Dafür zahlen selbstständige Fahrer und Taxiunternehmen aber Monatsgebühren, um überhaupt von einer Taxizentrale angefunkt zu werden. Auf 300 bis 400 Euro beziffert IsarFunk den Beitrag pro Fahrzeug und Monat in München – anders als die Mytaxi-Provision fällt die Gebühr aber auch im theoretischen Fall an, dass ein Taxi überhaupt keinen Umsatz macht. Dazu kommen einmalig rund 2.000 Euro für die Empfangsgeräte im Fahrzeug. Von den Einnahmen finanzieren die oft genossenschaftlich organisierten Taxizentralen ihre Leitstellen im Schichtbetrieb, Standplätze mit Telefonsäulen, Toiletten und Aufseher etwa an Flughäfen.

    Rund 80 Prozent aller Taxis im Bundesgebiet sind heute einer der 500 Zentralen angeschlossen. Weil es bisher das beste Mittel war, um Aufträge zu bekommen – jedenfalls in Zeiten, in denen es noch keine Smartphones gab.

    „Eine Evolution, keine Revolution“

    Darum haben vor allem die Taxizentralen Angst vor Mytaxi: Wenn Apps die Fahrgastvermittlung erheblich leichter machen, könnten viele Taxiunternehmer auf die Idee kommen, sich die teuren Monatsbeiträge für die Zentralen zu sparen und nur noch auf die App-Vermittlung zu setzen. Dann brächen den Zentralen die Einnahmen weg.
    Tatsächlich haben sich trotz der hohen Provisionen schon mehr als 100.000 Taxifahrer bei Mytaxi registriert, in der Hoffnung, mit App-Aufträgen jene Leerlaufzeiten zu überbrücken, die zwischen zwei Aufträgen der Zentrale liegen. Die Leitstellen sehen es indes gar nicht gern, wenn Taxler doppelgleisig fahren. In Köln hagelte es jüngst Abmahnungen an jene Fahrer, die auf eigene Faust Gäste am Flughafen aufsammelten, statt auf den Zentralruf zu warten.

    Werden die teuren Taxizentralen also bald überflüssig? In allernächster Zeit noch nicht, sagt Thomas Grätz vom BZP: „Nur rund fünf Prozent aller Taxifahrten bundesweit werden über Apps bestellt. In Großstädten wie München, Berlin und Köln sind es rund 15 Prozent.“ Der Technologieverband Bitkom bezifferte die Quote im vergangenen Sommer allerdings bereits auf 28 Prozent. Dennoch, sagt Taxiverbandschef Grätz, seien diejenigen, die noch klassisch zum Telefon greifen oder auf der Straße selbst einen Wagen suchen, die überwiegende Mehrheit: „Die Apps sind nur eine Evolution, keine Revolution.“

    Sicherheitshalber haben die Taxizentralen ihre eigene App ins Rennen geschickt: Taxi.eu ist direkter Konkurrent von Mytaxi – mit einem Unterschied, wie Christian Hess von der Taxizentrale IsarFunk betont: „Bei der Taxi.eu-App ist in der Taxizentrale immer noch ein Team im Hintergrund, das bei Nachfragen oder Problemen helfen kann.“ Das kann auch einen Ersatzwagen schicken, falls das nächste Mytaxi auf sich warten lässt.

    Anmerkung der Redaktion: Wir hatten mit MyTaxi vereinbart, dass sie unsere Fragen bis Freitag den 12. Januar schriftlich beantworten. Das hat Mytaxi am Donnerstagabend per Mail getan. Aus uns bislang nicht nachvollziehbaren technischen Gründen kam die Email bei der Autorin aber nie an.Für den technischen Fehler entschuldigen wir uns und reichen hier die Fragen von uns und die Antworten von Mytaxi nach.

    Fragen ZEIT ONLINE:

    1. Wie arg hat Mytaxi aus Ihrer Sicht schon den Markt aufgerollt? Lässt sich das eventuell in Marktanteilen ausdrücken? Das wäre interessant. (Meine letzte Information sind: 10 Mio Downloads der App, 108.000 registrierte Fahrer und 70 Mio Fahrgäste – aber das gilt insgesamt, richtig? Kann man auch gesonderte Zahlen für Deutschland nennen?)

    2. Zuletzt sind Sie ja stark durch Fusionen gewachsen. Was ist de Strategie für die kommende Zeit?

    3. Wie gut kommen die Rabattaktionen – insbesondere das Matching-Verfahren -hierzulande bei den Fahrgästen an?

    4. Die Konkurrenz behauptet ja, Ihre Provisionen seien zu hoch im Vergleich zur Marge der Taxler, wie beurteilen Sie das?

    5. Und dann noch eine „technische“ Frage am Rande: Kann man als mytaxi-Fahrer auch ohne Taxameter fahren? Ich hatte es nämlich so verstanden, dass für die Fahrer während der Fahrt die üblichen Bedingungen gelten, also ganz normal nach Taxameter gefahren wird. Aber geht das auch ohne?

    Antworten Mytaxi:

    1.2: Leider können wir für einzelne Länder keine konkreten Zahlen rausgeben. Mit über 10 Mio Downloads, 120.000 registrierten Fahren und mehr als 70 Mio. Fahrgästen ist mytaxi die führende Taxi-App Europas. Wir möchten unsere Marktführerschaft in Deutschland und Europa auch in den kommenden Jahren weiter ausbauen und wollen auch in Zukunft Branchen-Treiber für die Entwicklung innovativer Transport- und Mobilitätslösungen sein. Dabei geht es uns vor allem darum, unseren Fahrern im digitalen Zeitalter den Rücken zu stärken und auf der anderen Seite das Kundenerlebnis stetig zu verbessern. Das ist die Formel, die mytaxi zur Nummer 1 der E-Hailing-Apps in Europa gemacht hat. Diesen Kurs behalten wir bei.
    3. Leider dürfen auch hier keine offiziellen Zahlen nennen, aber zumindest eine sehr erfreuliche Bilanz. Bei unserem neuen Taxi-Sharing Service mytaximatch z.B. sind die Nutzerzahlen schon in den ersten Wochen sehr positiv. mytaximatch ist in Hamburg sehr gut angenommen worden und besser gestartet als bei unserem Test in Warschau. Wir werden jetzt viele weitere Insights sammeln, um den Service stetig zu verbessern und diesen dann auch in anderen Städten verfügbar zu machen.

    4. Die Provision in Höhe von 7% ist unserer Meinung nach absolut wettbewerbsfähig. Bei mytaxi zahlen die Fahrer nur Gebühren auf das, was sie auch wirklich einnehmen. Wir arbeiten mit keinen monatlichen Pauschalen oder Fixkosten.
    5. Bei allen Fahrten soll der Fahrer immer den Preis in die App eingeben, der auf dem Taxameter steht. Wir halten uns an die geltenden Taxitarife.

    #Taxi #Deutschland #Vermittlung

  • Taxi Messenger: Facebook fährt den Wagen vor - manager magazin
    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/taxi-messenger-facebook-faehrt-den-wagen-vor-a-1096402.html

    Die Genossenschaft Taxi Deutschland stellte dafür am Mittwoch gemeinsam mit dem europaweiten Service Taxi.eu einen neuen Bestelldienst vor. Der „Taxi Messenger“ soll in fast 100 Städten im gesamten Bundesgebiet verfügbar sein. Hinterlegt seien weitere rund 2500 Städte und Gemeinden.

    Soweit so schön, kann man machen oder auch nicht.

    Mit dem Taxi Messenger solle die Bestellung einfacher gemacht werden, sagte Dieter Schlenker, Vorstandsvorsitzender von Taxi Deutschland. Wer (1.) den Facebook Messenger startet, muss dafür (2.) in der Suche (3.) nach Personen oder Gruppen (4.) „Taxi Messenger“ eintippen und (5.) auswählen. Danach müsse (6.) der Standort als Nachricht gesendet werden. Der Nutzer (7.) erhalte daraufhin eine Antwort mit seiner georteten Adresse und (8.) kann die Bestellung verbindlich bestätigen.

    Acht Schritte? Zig Menüs auf dem Handy auswählen? „Taxi Messenger“ eintippen? Einfacher ? Entweder ich habe hier etwas falsch verstanden oder ich bin sooo etwas von gestern. Bei mir geht das so: (1.) Kurzwahltaste drücken (2.) Adresse ansagen (3.) Taxi kommt.

    Seit Anfang April lassen sich Taxis auch über den ebenfalls zu Facebook Börsen-Chart zeigen gehörenden Kurzmitteilungsdienstes WhatApp bestellen.

    Kann ich nichts zu sagen. Hoffentlich braucht es hier nicht 80 Schritte bis zur Taxibestellung. Aber das ist immer noch besser, als bei Uber kein Auto vorbestellen zu dürfen.

    Siehe http://seenthis.net/messages/499425

    Immerhin wurde die Pressemeldung dankbar aufgenommen und verbreitet: Taxi ist doch modern , sagt sie.

    Neuer Bestelldienst Taxi Deutschland stellt „Taxi-Messenger” für Facebook vor
    http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/neuer-bestelldienst-taxi-deutschland-stellt--taxi-messenger--fuer-f

    #Taxi #Vermittlung

  • Österreich regiert Berlin - Austrosoft vermittelt die Berliner Taxis

    http://www.austrosoft.at/produkte_start.html

    Produkte

    FMS Module
    Folgende Module sind derzeit verfügbar:

    Austrosoft Autobooking „FMS-DW2000“ - Durchwahllösung für Stammkunden
    Austrosoft „FMS-GUI/GPS“ - Ortung der Fahrzeuge
    Flottenscan - Überblick über Flotte und Aufträge
    Online Optimierung von Routenaufträgen - Beantwortung von Preisanfragen
    Externer Arbeitsplatz - Anbindung von Großkunden oder anderen Vermittlungszentralen
    Routenplanung Standard / Routenplanung Extended
    „FMS-CTI“ Standard / „FMS-CTI“ Extended - Abwicklung von Anrufen über die Tastatur der Workstation
    Flottentrennung - eine Infrastruktur für mehrere Flotten (Taxis, Boten, gemischt)
    FMS Statistik - statistische Auswertung der FMS-Daten
    FMS Internet - Taxibestellung über Internet
    Austrosoft Fakturierungsmodul - Abrechnung für Kunden und Unternehmer
    Abrechnung von Kredit- und Kundenkarten
    FMS Kursverwaltung - Verwaltet Kurse, Teilnehmer, Prüfungen

    #taxizentrale #vermittlung #software