• #Wageningen : des étudiant-es squattent une maison destinée à la démolition
    https://fr.squat.net/2021/11/29/wageningen-des-etudiant-es-squattent-une-maison-destinee-a-la-demolition

    Wageningen (Pays-Bas) – Un groupe d’étudiant-es a annoncé aujourd’hui qu’iels ont squatté une maison dans le centre ville. Pendant la crise du logement, iels ne veulent pas seulement y vivre, mais aussi créer un lieu culturel où les gens peuvent se rencontrer. Le bâtiment appartient à Zideris, un organisme de santé qui l’a laissé vide […]

    #ouverture #Pays-Bas

  • Le #no-code, nouveau sésame pour les non-initiés à la #programmation  ?

    Le mouvement no-code est devenu en trois ans une vraie alternative à la programmation. Des solutions comme #Bubble, #Webflow, #Airtable, #Glide permettent de créer un #site_web ou une #appli_mobile sans pour autant être un développeur confirmé.

    En gros,

    Cette nouvelle méthode va aider à décharger ces ingénieurs de l’écriture de codes à faible valeur ajoutée, une tâche qu’ils considèrent comme ingrate et qu’ils ont tendance à saboter.

    donc ils créent des outils à « forte valeur » ajoutée pour que les utilisateurs et utilisatrices finales sabotent eux-même leur code, c’est ça ? Car j’ai du mal à croire que des applis #wysiwyg produisent un code aussi propre qu’un être humain qualifié. Sans parler de l’accompagnement.

    Bref, c’est encore une fois sur le marché lowcost que ça tire vers le bas...

    https://usbeketrica.com/fr/article/le-no-code-nouveau-sesame-pour-les-non-inities-a-la-programmation

    #développement #webdev (no-)#html

    • Toujours cette idée de nouveauté qu’elle est neuve et que c’est un nouveau sésame… C’est juste qu’on en a toujours bouffé sur le Web de ces promesses avec Dreamweaver, Director, Flash… depuis les années 90.

      Un aspect vraiment flippant de ces trucs, c’est qu’on continue de fabriquer des jeunes professionnels dont on a encouragé l’incompétence informatique, et qui vont en chier toute leur vie dans des boulots de merde où il n’y a pas d’argent à gagner.

      30 ans après, on continue à fabriquer des graphistes, designers, photographes… fiers d’avoir une maîtrise totalement superficielle de leurs outils informatiques. Des gens qui ensuite se lancent sur le marché en étant à la fois moins efficaces et moins « innovants » (y compris sur leur cœur de métier, c’est-à-dire les créations graphiques et visuelles) que leurs concurrents, et vont dépendre de prestataires informatiques qui vont la leur faire à l’envers systématiquement.

      L’impossibilité de défendre ton boulot, parce qu’il est toujours plus ou moins approximatif/amateur au moment du rendu, et les clients seront souvent insatisfaits, parce que la fin de la prestation est toujours bordélique (ça marche pas, ça marche pas bien, personne ne sait pourquoi parce que personne n’a la moindre compétence…). Donc végéter dans des petits boulots mal rémunérés et peu gratifiants.

      Et évidemment l’impossibilité de survivre quand le seul logiciel Wysiwyg que tu maîtrises disparaît (le massacre quand Flash a disparu, le massacre quand ton client peut s’acheter pour 5 dollars un template tout fait et que tu ne peux proposer rigoureusement aucune valeur ajoutée par rapport à ça…).

      Ça fait 30 ans que je vois passer des gens qui galèrent parce qu’on leur a fait miroiter qu’ils pourraient devenir des professionnels avec des outils Wysiwyg, et qu’une fois sur le marché professionnel, c’est une catastrophe et ils sont cantonnés comme tu dis au low-cost, où il y aura toujours quelqu’un d’encore moins cher, et pas forcément plus incompétent (genre à se retrouver au bout de 5 ou 10 ans sur une « place de marché » en ligne en concurrence avec des boîtes low-cost installées en Inde).

  • Wie Berlins gigantische Autobahnüberbauung „Schlange“ entstand – und verfiel
    https://www.berliner-zeitung.de/open-source/wie-berlins-gigantische-autobahnueberbauung-schlange-entstand-und-v

    23.11.2021 von Frank Gaeth - In der Schlangenbader Straße erhebt sich ein 600 Meter langer Wohnkomplex über der Stadtautobahn. Unser Autor kennt den Alltag im einstigen Vorzeigeprojekt.

    Es war das Jahr 1971. Samstagabends sang Rex Gildo in Dieter Thomas Hecks ZDF-„Hitparade“, die Männer trugen Schlaghose mit Backenbart und Hornbrille, Frauen den Minirock. Willi Brandt regierte das Land, Christiane F. ging noch zur Schule und wie selbstverständlich musste für die autogerechte Stadt Berlin mitten durch Kleingärten und über den beschaulichen Breitenbachplatz im bürgerlichen Stadtteil Berlin Wilmersdorf eine Betonpiste für den Autoverkehr gezogen werden. Es war die Zeit der Trabantenstädte wie die des Märkischen Viertels oder der Gropius Stadt. Le Corbusiers Verständnis der Moderne mündete eloquent im Architekturstil des Brutalismus. Die Zukunft kannte keine Geschichte. Die neue Baukultur der umlandlosen Stadt Berlin kannte keine Grenzen: schon gar nicht finanziell.

    Unumstritten war die „Schlange“, wie die Autobahnüberbauung in der Berliner Schlangenbader Straße wegen ihrer Form bald genannt wurde, nie. War im Abgeordnetenhaus die SPD als Regierungspartei von Anfang an dafür und die CDU dagegen, war auf Bezirksebene die regierende CDU dafür und die SPD dagegen.
    270.000 Tonnen Beton

    Dabei glänzte der Entwurf der Architekten Georg Heinrichs, Gerhard und Klaus Krebs, alle drei Exponenten der West-Berliner Nachkriegsmoderne, mit technischen Superlativen: Auf einer Gesamtlänge von 600 Metern und einer maximalen Höhe von 46 Metern sollte eine Autobahnüberbauung entstehen, wie sie die Welt noch nie gesehen hatte. Zusammen mit der Randbebauung ergaben sich auf dem Areal 1758 Wohneinheiten mit 80.684 Quadratmetern Wohnfläche, welche in Stahlbeton-Schottenbauweise ausgeführt wurden.

    Das Gebäude zählt bis heute damit zu den größten zusammenhängenden durchgängig begehbaren Wohnkomplexen Europas. In einer fast zehnjährigen Planungs- und Bauphase wurden 270.000 Tonnen Beton und 14.000 Tonnen Stahl verbaut zu einem Gesamtpreis von insgesamt 418 Millionen D-Mark. Dass dies zu einer Kostenmiete von 27 DM pro Quadratmeter führte, die für das Wohnungsbauförderungsprogramm auf 5,80 DM pro Quadratmeter heruntersubventioniert werden musste, war egal, weil für den sozialen Wohnungsbau eben normal.

    Ebenso normal waren die kurzen Entscheidungswege: Über den Verlauf des nord-süd-orientierten Stadtautobahnabschnitts zwischen Schloßstraße und Fehrbelliner Platz fiel die Entscheidung in der Bauhauptverwaltung. Die Bezirksverwaltung von Wilmersdorf wurde von der Notwendigkeit „überzeugt“. Das reichte. Dass die Architektengemeinschaft Müller/Heinrichs auch nach der Berufung von Hans C. Müller zum Senatsbaudirektor bestehen blieb, garantierte einen ungewöhnlich direkten Draht zwischen Planungsbüro und oberster Stadtplanung. Im Berlin der Nachkriegszeit lebten schließlich zahlreiche Architekturbüros von den durch immense Steuerabschreibungen bewirkten Bundessubventionen für die Halbstadt.
    Millionen für Kleingärtner

    Ein geschicktes Steuerumgehungsmodell durch steuerfreien Ankauf von Genossenschaftsanteilen machte einige Kleingärtner der Kleingartenbaugenossenschaft „Rheingau“, die bis zuletzt ihren Parzellen treu geblieben waren, kurzfristig zu Großverdienern und sicherte den reibungslosen Verkauf der Baugrundstücke. „Aber warum sollen nicht Kleingärtner auch mal ein Millionending drehen“, so Ernst Seidel, leitender Mitarbeiter Arbeitskreis 6 der Mosch Gruppe, die den Bau zuerst übernahm.

    Eigenkapital in Höhe von 50 Millionen DM akquirierte die Fondsgesellschaft „Wohnpark Wilmersdorf Heinz Mosch KG“ durch geschickte Werbung. Im Emissionsprospekt der ersten Tranche fand sich außer einer winzigen Modellaufnahme kein Hinweis darauf, dass es sich bei der steuerbegünstigten Kapitalanlage in Wirklichkeit um den ersten Bauabschnitt handelte. Die Überraschung in der ersten Gesellschafterversammlung im Jahre 1973, zu der viele der 832 Kommanditisten anreisten, soll entsprechend groß und wortstark gewesen sein.

    Die technischen und finanziellen Probleme ließen nicht lange auf sich warten: Es kam zu Bodenabsenkungen des Erdreichs im Bereich der Überbauung, was durch umfangreiche Maßnahmen kompensiert werden musste. Bereits Mitte 1973 stiegen die Zinsen für Bauzwischenkredite auf bis zu 15 Prozent p.a. mit spektakulären Pleiten in der Berliner Abschreibungsbranche. Die Mosch-Gruppe war eine davon. Schon im Februar 1974 waren die westdeutschen Bauträgergesellschaften gezwungen, ihre Geschäfte einzustellen. Riebschläger sorgte dafür, dass das Objekt 1974 von der gemeinnützigen Degewo, deren Aufsichtsratsvorsitzender er selbst war, übernommen wurde. Ein „grundsolides“ Vorgehen“.

    Als nach fast zehnjähriger Planungs- und Bauzeit die Wohnungen für erste Mieter bezugsfertig waren, hatte längst eine Zeitenwende eingesetzt. Die 1970er-Jahre waren Geschichte. Der gewaltige Baukörper noch ganz in Form und Ästhetik des vergangenen Jahrzehnts wirkte antagonistisch. An monotonen Fluchtpunktperspektiven herrschte längst kein Mangel mehr. Diese standen längst als Sinnbild des Massenwohnungsbaus. Georg Heinrichs Bauten wie das Jugendgästehaus, das Evangelische Konsistorium, die Wohnbebauung Opernviertel in der Bismarckstraße, die IBA-Wohnbebauung, das Kreuzberghaus zum Alten Fritz, aber insbesondere die Wohnsilos des Märkischen Viertels wirkten schon wie aus der Zeit gefallen. An manchen dieser Fassaden fanden sich Berlins erste Graffitis: „Schade, dass Beton nicht brennt“ oder „bonjour tristesse“. Das Evangelische Konsistorium im Hansaviertel, erst 1971 fertig gestellt, wurde bereits 2011 wieder abgerissen.

    Vom Prestigeobjekt zum Brennpunkt

    Auch bestätigten sich nicht die Erwartungen der Architekten, wie die zukünftigen Mieter die Anlagen nutzen würden. Gemeinschaftsräume mit Teeküchen, diverse Hobbyräume, Jugendcafé, zwölf Kinderspielräume mit Tischtennisplatten und Spielgeräten und vieles mehr waren ursprünglich vorhanden. Statt dessen nutzten die ersten Mieter, als soziale Problemfälle vom Bezirksamt eingewiesen, die Angebote auf ihre Weise und für ihre eigenen Bedürfnisse. Schnell war die „Schlange“ in der Wahrnehmung der Berliner Öffentlichkeit vom Prestigeobjekt zum sozialen Brennpunkt herabgesunken.

    Schon zu Bauzeiten, kurz nach der Anfangsphase, hätte das Projekt zu keinem Zeitpunkt mehr eine positive Presse gehabt. Und wäre das Projekt auch nur fünf Jahre später gestartet, es wäre nie gebaut worden, so Ernst Seidel. Dass dennoch die „Schlange“ nie echten Leerstand zu verzeichnen hatte, wurde gerne als Beleg für die hohe Qualität der Architektur den Kritikern entgegengehalten. Den Bau selbst verteidigten die Architekten gegen die zahlreichen Anfeindungen mit ganz praktischen Argumenten: Sie hätten schließlich die fertige Sandaufschüttung für den Autobahnzubringer bereits vorgefunden. Die Überbauung sei daher nur folgerichtige Konsequenz. Und ökologisch sowieso.

    Längst ist die „Schlange“ in die Jahre gekommen, der Glanz verflogen, das Objekt in weiten Teilen stark sanierungsbedürftig, die teils recht unkonventionellen Grundrisse nicht mehr akzeptiert. Vom „dynamisch-skulpturalen Funktionalismus Erich Mendelsohns“ wie ihn Georg Heinrichs ins Werk gesetzt haben wollte, schwärmen heute bestenfalls noch die Nachrufe der Universität der Künste.

    Asbest in den Wohnräumen, das gesamte Rohrleitungssystem brüchig, die Fensterfronten der Terrassen im Sommer bis fast 60 Grad heiß bei fehlender Querlüftung, die verwendeten Materialien oft minderwertig, der mit Kieselsteinen versetzte Beton brüchig, Wassereinbrüche durch Decken und Wände, die Fahrstühle fallen schon mal komplett aus, die gesamte Frischwasserzufuhr unterbrach für ganze Tage, die Warmwasserversorgung sogar wochenlang, durch die erodierten Wasserleitungen verbreiten sich Ratten und hängen tot von der Decke. Müllräume, die als Ersatz für die stillgelegte Müllabsauganlage eingerichtet sind, werden nicht genügend gereinigt, durch die geborstenen Abwasserleitungen laufen schon mal nachts die Fäkalien in die Wohnungen.

    Mieter im täglichen Kleinkrieg

    Seit geraumer Zeit schon hat sich die Degewo nämlich nur noch auf das notdürftige Ausbessern beschränkt. Wenn überhaupt. So werden zum Beispiel geplatzte Rohre mit Fettlappen umwickelt anstatt sie auszutauschen, Reparatur schwerer Mängel so lange wie möglich verschoben, bis Gesundheitsämter vor Ort erscheinen, Baustellen werden nicht geschlossen, bis auch die Bauämter folgen. An Schönheitsreparaturen ist gar nicht erst zu denken.

    Seit dem überraschend vorzeitigen Ausscheiden von Kristina Jahn und ihrer Nachfolge durch Sandra Wehrmann als Vorstandsmitglied 2018 scheint man nicht einmal mehr zu wissen, wo welche Leitung hinführt oder herrührt. Und was sich darin befindet schon gar nicht. So wird mancher Defekt zu einem munteren Suchspiel. Geldmangel und fehlende fachliche Qualifikation trifft auf zunehmend sozialschwache Mieterschaft.

    Andere Mieter hingegen meiden den täglichen Kleinkrieg und ziehen schließlich weg. Die so gewonnene Selektierung der verbleibenden Mieterschaft entzaubert das Argument der hohen Retention. Neben dem baulichen droht somit auch der soziale Fall. Dank radikaler Sparpolitik an der falschen Stelle droht ein weiteres Pallasseum.

    Wie also ist das Projekt „Schlangenbader Straße“ heute zu werten? Auf jeden Fall als seit je her ungeliebtes Projekt. Aber sollte man so weit gehen, dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister von Berlin, Richard von Weizäcker, beizupflichten, der gesagt haben soll: „Wenn der Teufel dieser Stadt etwas Böses antun will, lässt er noch einmal so etwas wie die ‚Schlange‘ bauen.“

    Man täte dem Bau und seinen Architekten Unrecht. Es waren die 1970er, die Zeit einer Tabula-rasa-Moderne, die noch mit den Ideen der 1920er bewaffnet und aus Abschreibungsmodellen des wilden West-Berlins finanziell üppig ausgestattet mit atemberaubender Geschwindigkeit und ohne jede Rücksichtnahme auf Gewachsenes die Gesellschaft neu gestalten wollte. Ein Um- oder Weiterdenken war für einen Georg Heinrichs nie infrage gekommen: „Mein Partner Hans Müller fragte irgendwann: ‚Willste nicht mal was anderes machen?‘ Er meinte damit Postmoderne – aber das wäre nur über meine Leiche gegangen.“

    Und so kam es auch: Heinrichs, der selbst in der Villa Bruno Pauls in Zehlendorf residierte, soll ab Mitte der 1980er-Jahre kaum noch Aufträge erhalten haben, der letzte wohl die Blockrandbebauung für die IBA im Jahr 1987 im Alter von 61 Jahren – 35 Jahre vor seinem Tod.

    Kaum ein Bau verkörpert den Geist der 1970er-Jahre so sehr wie dieser: als Denkmal und Mahnmal. Weder antikapitalistische Kritik am modernistischen Stadtumbau noch die postmoderne Verdammung der „Moderne“ als antistädtischer Bruch mit der Geschichte würden die Erinnerung an die Leistungen der Architekten belasten, so die Zeitschrift Bauwelt in einem Nachruf auf Heinrichs.

    Zumindest für den beklagenswerten Erhaltungszustand sind die Heinrichs und Krebs wohl nicht direkt verantwortlich. Und so viel steht auch fest: Die „Schlange“ wird uns in den Worten Riebschlägers als Unikat erhalten bleiben. Dem Denkmalschutz sei Dank.

    Der Autor ist Mieter in der Schlangenbader Straße und Mitglied im Mieterbeirat der Degewo. Der promovierte Statistiker hat als Dozent an der Freien Universität Berlin unterrichtet.

    https://m.kauperts.de/Strassen/Schlangenbader-Strasse-14197-Berlin

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Autobahn%C3%BCberbauung_Schlangenbader_Stra%C3%9Fe

    #Berlin #Wilmersdorf #Architektur #Stadtentwicklung #Wohnen #Immobilien #Stadtentwicklung

  • Campagne de dissuasion de passer la frontière de la part des autorités polonaises aux migrant·es présent·es en #Biélorussie :

    Message from Polish authorities in #Poland/#Belarus border region: “Poland won’t let migrants pass to Germany. It will protect its borders. Don’t get fooled, don’t try to take any action.”

    https://twitter.com/_PMolnar/status/1459558212634566658

    –-> sur le message whatsapp, un lien qui renvoie à une page officielle du ministère de l’intérieur polonais :

    Information for migrants


    https://www.gov.pl/web/mswia-en/information-for-migrants
    https://www.gov.pl/web/mswia-en/information-for-migrants

    –-> message écrit en anglais, arabe, russe, français, polonais

    #sms #message #whatsapp #propagande #migrations #asile #réfugiés #campagne #dissuasion

    –—

    ça rappelle la campagne #No_way de l’#Australie :

    ... et plein d’autres, voir sur cette métaliste :
    https://seenthis.net/messages/763551

    ping @isskein @karine4

  • Alles neu

    Was für ein Bild. Im Zentrum Berlins, auf dem Schlachtfeld des kalten Kriegs entstehen Viertel so groß wie ganze Städte andernorts. Die freien Perspektiven verschwinden. Jeder Kubikmeter Beton, jedes neue Bauwerk des Investors senkt die Waagschale des Kapitals. Die Zwischenkriegszeit ist Geschichte. Der Kalte Krieg ist gewonnen. Heute streiten Grabräuber um Kleinodien, die einst dem Volk gehörten. Die Schlacht um Berlin tobt weiter im Verborgenen. Varus gibt mir meine Legionen zurück!

    Bild: Bebauungsplan am Humboldthafen unwirksam: Errichtete Gebäude trotzdem legal
    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/bebauungsplan-am-humboldthafen-unwirksam-errichtete-gebaeude-trotzd

    Meldung:

    Nach dem Gerichtsurteil zur Gestaltung des Humboldthafens wird zwar wieder alles auf Anfang gestellt. Aber nicht zum Nachteil fertiggestellter Projekte.

    In der EU werden immer wieder Wohnhäuser nicht so begüteter Familien abgerissen, die ohne Baugenehmigung am Rand der großen Städte stehen. Ganz anders verschont die deutsche Politik illegale Betonklötze internationaler Investoren im Herzen der Hauptstadt Berlin.. Auf keinen Fall dem Standort schaden. Die #BRD muß Paradies der Schwarzfahrer großen Stils bleiben. Im Angesicht der internationalen Geldwäscher und Mafiakonzerne ist den Regierungen das Buckeln natürlicher Reflex.

    #Investitionssicherheit heißt das Kriterium, nach dem Geldflüsse aus Diktaturen und Kleptokratien gelenkt werden. Her mit der Kohle für Deutschlands Elite, als Fiat-Money oder Goldbarren, Hauptsache das mehrt Vermögen hier, in Deutschland. #Betongold.

    #Heidestraße #Berlin #Hauptbahnhof #Invalidenstraße
    #Europa-City #Lehrter_Straße #Poststadion #Photo #Luftbild #Humboldthafen #Mitte #Moabit #Mafia #Immobilien #Politik #Wirtschaft

  • Connaissez vous tous les acteurs d’un projet d’extension personnalisée sur Internet ? Aujourd’hui sur notre blog, Emilie TURBAT décrypte le métier de registre https://www.afnic.fr/observatoire-ressources/papier-expert/decryptage-metier-les-acteurs-dun-projet-dextension-personnalisee-le-registre

    Do you know all the actors involved in the setting up of a custom TLD ? Today on our blog Emilie Turbat explains the role of the Registry https://www.afnic.fr/en/observatory-and-resources/expert-papers/tricks-of-the-trade-the-actors-involved-in-setting-up-a-custom-tld-the-registr

    #NewgTLDs #TLDs #ICANN #Internet #Web #Marketing #Branding #Afnic

  • Passe Sanitaire, conspirationnisme et luttes sociales, Wu Ming
    https://lundi.am/La-lutte-contre-le-Passe-sanitaire-dans-le-miroir-italien

    En Europe et pas seulement en Europe, les soulèvements de l’avenir seront toujours plus « impurs » et surprenants, au moins à leurs débuts. On comprenait déjà cela en 2018, en observant le soulèvement des Gilets Jaunes en France, et ce sera toujours plus ainsi au fur et à mesure que le capital, dans une accélération vertigineuse de sa subsomption réelle, dévore toujours plus d’existences, rendant toujours plus précaires même la vie de couches qui auparavant avaient une situation garantie. Ces soulèvement commenceront dans l’impureté parce que les personnes qui en seront les protagonistes ne disposeront pas du bagage de départ dont nous les aurions voulus munies : la mémoire des luttes ouvrières et des mouvements sociaux, une conscience de classe, une tradition familiale du conflit social, etc. Mais, paradoxalement, cette absence de mémoire les dispensera aussi de suivre des schémas préconstitués. C’est une chose dont Toni Negri aussi, dans une des différentes phases de sa pensée, a eu l’intuition, de manière vague. Il écrivit là-dessus dans un article de 1981 intitulé Erkenntnistheorie : elogio dell’assenza di memoria. [12]

    Les acteurs des prochaines vagues de luttes seront souvent « bi-conceptuels » : prolétaires (et en plus précaires) dans la nouvelle condition qu’ils vivent, et bourgeois dans une mentalité subsistante. Dans un premier moment, justement sous le choc du déclassement, ils chercheront à cultiver encore les valeurs petites-bourgeoises d’avant, restes de leur statut précédent.

    Comme dit le linguiste cognitif Georges Lakoff [13], nous devons nous adresser aux « biconceptuels » en nous adressant à la partie de leur esprit qu’ils ont en commun avec nous. Donc, il faudra « parler » à leur expérience des nouvelles conditions matérielles, à ce qu’ils vivent concrètement, à leur colère contre le système. Si nous ne le faisons pas nous, ce seront les fascistes et autres réactionnaires qui le feront, qui s’adresseront à l’autre partie de leur esprit, à la rancunière nostalgie de leurs privilèges blancs et bourgeois.

    Les mobilisations et situations de ce genre exigent un plus gros effort d’interprétation, une plus grande imagination politique et plus de patience. Ce n’est qu’avec la patience, et en renonçant à la tendance à catégoriser tout de suite ce qui se passe, qu’on peut espérer susciter des synthèses profitables. La hâte de juger typique des échanges sur les réseaux sociaux, ça oui, c’est sans l’ombre d’un doute, notre ennemie.

    (...) A ce point, la classe dirigeante, pour cacher ses propres responsabilités sur ce qui se passait, a lancé une série de diversions, basées sur le plus classique escamotage néo-libéral, déjà massivement utilisé avant la pandémie, dans ce qui concernait la biosphère, le climat, la santé : toute responsabilité de contagion a été reporté sur les citoyens et leurs comportements individuels. L’ensemble des lourdes restrictions appelées par commodité « lockdown » [confinement en français – NdT], à côté de mesures raisonnables, en contenait d’autres totalement privées de sens. Les lieux les plus exposés à la contagion (ceux de la production manufacturière, les plates-formes de la logistique et la transformation des viandes et d’autes aliments) restaient ouverts mais on interdisait et punissait des comportements inoffensifs comme de sortir de chez soi pour une promenade. Des hélicoptères de la police surveillaient les plages, des drones partaient à la chasse aux « transgresseurs » dans les forêts et les montagnes. On a promu une inutile et fallacieuse « culpabilisation du citoyen », comme l’a appelée le sociologue Andrea Miconi.

    Ceux qui ont défendu ces mesures restrictives « au nom de la science » ont en réalité alimenté peurs et croyances antiscientifiques. Aujourd’hui, il prouvé – mais on l’avait déjà compris l’année dernière – que la contamination à l’extérieur est très difficile. D’après toutes les études, la contamination au coronavirus à l’air libre va du « hautement improbable » au « presque impossible ». Et pourtant tous les boucs émissaires indiqués par le gouvernement et par les médias comme coupables de l’épidémie, étaient des personnes qui se trouvaient à l’extérieur : marcheurs, promeneurs, personnes qui menaient trop souvent leur chien pisser, jeunes qui buvaient une bière dans la rue, etc. Cependant, les foyers épidémiques de l’industrie ont disparu de tous les discours. L’apothéose a été atteinte en 2020 avec l’obligation du masque à l’extérieur et le couvre-feu à dix heures du soir, mesures qui n’avaient pratiquement rien de scientifique.

    #scientisme #complotisme

    • Les camarades qui, au milieu de mille difficultés, interviennent dans les rassemblements No Pass ne sont pas partis d’une lecture a priori, ils n’ont pas pensé tout résoudre avec des petites phrases au format Twitter : ils ont commencé à faire un travail politique dans cette situation, en se plongeant dans la contradiction plutôt qu’en l’esquivant.

      Ce que cherchent à faire ces camarade, c’est partir du « bi-conceptualisme » des personnes qui luttent avec eux. Ils ont quelque chose en commun avec nous ; l’idée que le système est répugnant, que les narrations dominantes sont des bobards, que les coûts de la pandémie sont assumés par les plus faibles, etc. Quelque chose d’autre les sépare de nous : les pseudo-explications qu’ils se donnent, les conclusions réactionnaires auxquelles ils parviennent en partant de ces prémisses, les boucs émissaires et personnages imaginaires auxquels ils s’en prennent (la Cabale, les Reptiliens, etc.) Nous devons trouver le moyen de parler à l’intersection entre eux et nous, à la « moitié » de leur façon de penser que nous avons en commun. De la dérive tout le reste. C’est comme le Tai Chi : les « formes », les séquences de mouvements longues et complexes, on ne réussit à les accomplir que si la posture de départ est la bonne.

      #Wu_Ming

  • Grand débat : Y aurait il assez de place sur les murs du Pentagone pour inscrire les actes « inhumains » des US depuis 70 ans ?

    "Crise des migrants : Washington dit « préparer » de nouvelles sanctions contre les actes « inhumains » en Biélorussie"

    https://www.lci.fr/international/en-direct-crise-migratoire-frontiere-bielorussie-pologne-belarus-washington-dit-

    #inhumain #Washington #Biélorussie #Etats_Unis #morale #politique #droits_de_l_homme_américain #international #monde #société #totalitarisme #changement #vangauguin

  • Comparaison Shoah/Covid : Une femme rabbin néerlandaise démissionne. Cnaan Liphshiz - Time of Israel
    https://fr.timesofisrael.com/comparaison-shoah-covid-une-femme-rabbin-neerlandaise-demissionne

    Ces derniers mois, Tamarah Benima a comparé à plusieurs reprises les mesures sanitaires mises en place pour lutter contre le Covid-19 au nazisme

    JTA – Début novembre, une importante rabbine réformée des Pays-Bas a démissionné de son conseil rabbinique. Une décision inévitable face au flot de critiques la visant après qu’elle eut comparé les mesures sanitaires imposées dans son pays pour lutter contre le COVID-19 aux pratiques nazies.


    La rabbine Tamarah Benima (Crédit : Malin G. Kundi/Wikimedia Commons via JTA)

    L’information a été officialisée le 9 novembre dernier dans un communiqué publié par le conseil rabbinique de ce groupe de coordination.

    Tamarah Benima, 71 ans, s’était attirée les foudres de plusieurs grandes organisations juives du pays après un discours prononcé en octobre dans la ville de Leeuwarden, dans le nord des Pays-Bas.

    Les personnes impliquées dans l’application des mesures de santé publique COVID-19 « ont les meilleures intentions », avait-elle déclaré, avant d’ajouter : « Mais en tant que juive, ce qui s’est passé dans l’Allemagne nazie est un avertissement pour moi. Ceux qui étaient au pouvoir avaient toutes les meilleures intentions du monde. Même lorsqu’ils ont déclaré que les Juifs représentaient un danger pour la santé publique et lorsqu’ils ont déclaré une guerre contre le ‘virus’ de l’époque. Ne jouez pas avec le feu en mettant à part des personnes de notre société comme ‘un danger pour la santé publique’, comme le fait régulièrement le ministre de la Santé Hugo De Jonge. »
    . . . . .
    « Je me suis élevée contre les discours et les pensées totalitaires. Je me suis élevée contre la nouvelle idéologie totalitaire woke, qui met en danger les Juifs et les non-Juifs », a-t-elle ajouté.

    Au quotidien De Telegraaf, Tamarah Benima a affirmé que de nombreuses personnes lui ont écrit pour la soutenir et la remercier pour ses commentaires. Selon elle, certains l’auraient même qualifiée d’héroïne.

    Les comparaisons entre les restrictions anti-COVID-19 et le nazisme ont largement proliféré ces derniers mois en Europe et au-delà. Le port d’étoiles jaunes lors de manifestations contre les mesures en Europe a suscité de vives condamnations de la part de groupes juifs.
    . . . . .
     #crise_sanitaire #sante #santé #coronavirus #sars-cov-2 #variant #covid #pandémie #vaccins #santé_publique #Pays_bas #Femme #nazisme #woke

  • Milos Popovic/Милош Поповић sur Twitter :

    “My new map shows the % of female researchers in #Europe, according to #UNESCO data. Link to the data source is in the map just below the legend. 👩‍🔬 #women #science #womenintech #stats #maps #dataviz #DataScience” / Twitter

    https://mobile.twitter.com/milos_agathon/status/1456969757299822595

    #données #femmes

  • Pourquoi mon grand prère est parti à la a Première Guerre mondiale
    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Ziegelbrenner

    En 1917 B. Traven alias Ret Marut dit dans son Ziegelbrenner :

    Und weil der Mensch ja kein Tier ist, so hat er Ideale und Sehnsucht nach Lebensverbreiterung, Lebensvertiefung, so hat er ein Verlangen nach Vermehrung seiner Lebensmöglichkeiten und Seiner Lebensbilder. Aber alles, was ihm Erfüllung geben könnte, ist für ihn verschlossen, es sei denn, er wird Stromer, Zeit- und Kraftvergeuder.

    Aber da kommt der Krieg l Und er wird mit brausendem Jubel begrüßt. Und mit weitgeöffneten Armen empfangen.

    Denn er bietet ihnen alles, was sie nur an Abwechslungsreichtum und Lebensfülle jemals verlangt haben. Vor allem befreit er sie von dem langsam zermürbenden Joch des Alltags. Und der Schrei nach Krieg und für Krieg ist nichts als der Jubelschrei einer nach Licht und Erfüllung dürstenden Menschenmasse, die im Käfig lebendigen Leibes zu verfaulen droht oder glaubt, verfaulen zu müssen. Selbst der Gedanke an die gesteigerte Todesmöglichkeit kann den Jubelschrei einer gequälten und gemarterten Menschheit nicht ersticken; denn selbst diese sechs oder sieben Tage, die ihnen sicher noch bleiben, füllen sich für sie mit mehr Lebensreichtümern an, als die ganzen langen zwanzig, dreißig oder vierzig Jahre vorher es getan haben; abgesehen davon, daß ihnen der Tod noch um vieles willkommener erscheint als ein ferneres dumpfes und lichtloses Leben.“

    Voici la clé pour comprendre les jeunes du monde, de Turqui et ailleurs. On part en guerre parce qu’enfin il y a un chance de surpasser l’aliénation au quotidien.

    #wtf #guerre #Traven #Ret_Marut #B_Traven

  • Si vous êtes en recherche de nouveaux chantiers, il ne suffit pas d’attendre que le téléphone sonne. Dans une première phase il vaut mieux passer par des sites #web indépendants pour vous ramener des clients. Je parle préférentiellement de sites web focalisés vers les sociétés comme la vôtre. Dans un contexte où les prix des matériaux s’envolent dans le #BTP, il reste la question du #logiciel pour améliorer la #gestion.
    https://consultant.legtux.org/deplacements.html

  • « J’ai attendu cela toute ma vie » : des centaines d’appels sur la ligne Inceste - L’Express
    https://www.lexpress.fr/actualites/1/societe/on-vous-croit-la-commission-inceste-appelle-les-victimes-a-temoigner_215882

    « Vous avez parlé de ces violences à votre famille à l’époque, mais ils n’ont rien fait ? Vous vous rendez compte que cela ajoute de la violence à ce que que vous avez subi ? Cela les a rendus complices de votre agresseur », dit une écoutante à son interlocuteur.

    #WTF #écoutante #Ciase repéré par carabine à citron sur le cui.

    mon commentaire :

    écoutante, c’est vraiment un (pseudo) métier-aimant à personne très bien intentionné.es... L’impression que ça vient du planning (?), je veux dire un truc grassroot qui a mal tourné en s’institutionnalisant. Et on leur donne beaucoup trop de pouvoir, à mi-chemin entre le juge et le psy, notamment avec ce pouvoir de signalement, pour des gens qui se sont très certainement formé en deux semaines...

    En un mot, ça va informer de leur préoccupation les centres de recueil d’information préoccupantes, et bien dormir le soir sur le travail accompli. Ron Ron. Peu importe ce qu’elles auront mis dans la tronche à d’aucuns d’aucunes qui vivent ces saloperies, où les choses sont parfois (un peu) compliqués.... Une armée de mouchard-es stupides et bienveillant-es qui n’ont rien compris au problème et ni comprendrons jamais rien.

    Franchement, on est bien.

    • Je sais pas pourquoi tu traite ces écoutantes de mouchardes ou juge, stupide... de mon point de vue et par rapport à mon vecu de l’inceste c’est tout à fait les choses que j’aurais besoin d’entendre de mon écoutante si je voulais en appelé une car c’est factuel. Les adultes à qui j’ai demandé de l’aide - car « parler » c’est demandé de l’aide- et qui ne m’ont pas secouru, je les considèrent comme des complices voire des co-agresseur·euses. Je voie pas trop la complexité dont tu parle, ni le jugement, ni la mal ou bien - veillance, ni la stupidité, ni la méconnaissance de la problématique. L’inceste ce qui le rend « complexe » c’est l’attachement des victimes pour les agresseurs et leurs complices et je pense que bien identifié la résponsabilité des adultes c’est tout à fait utile pour décomplexifié cette complexité d’attachement.

      Ca me semble aussi assez injuste pour les écoutantes qui sont probablement beaucoup de victimes d’inceste elles même car qui se taperait ce boulot sinon. Tu part sur une phrase extraite de son contexte qui sert à illustré un article très court dans un journal pas interessé par le sujet qui balance du communiqué de press sans se cassé. La phrase doit venir des communiquant·es de la commission et pas vraiment de l’express
      Je la trouve super cette réponse de l’écoutante, surtout dans ce contexte de l’express
      – car les adultes qui n’ont pas aidé les enfants victimes d’inceste qui demandaient de l’aide ont besoin qu’on leur disent qu’ils sont complices. Parcequ’ils le sont.
      – car les victimes qui sont isolés de leur famille car elles se sont éloignés de celleux qu’elles considèrent comme complice ont besoin d’etre déculpabilisé de couper les liens familliaux toxiques et dangereux pour elles et pour leurs eventuels enfants.
      – car les victimes d’inceste qui ne considèrent pas les adultes qui leur ont refusé de l’aide quand elles en ont demandé courent le risque d’etre revictimisé, d’être exposé à du déni, de voire leurs enfants être agressé à leur tour puisque cet adulte ne bougerais pas le petit doigts si elle a connaissance d’un fait d’inceste et l’a deja prouvé.
      – car ca aide à mettre les choses dans le bon ordre dans les histoires d’inceste.
      Franchement, je trouve que là on est bien par rapport à un petit paragraphe de trois lignes dans l’express. Grosse efficacité anti #inversion_patriarcale vis à vis des lecteurices de l’express.

      Enfin tu parle de la CIASE mais c’est la commission sur les violences sexuelles dans l’église et je sais pas pk tu parle de cette comission ici. Est-ce que tu pense que les évêques qui ont couvert les pédocriminel·les ne sont pas plus complices que les parents qui ont couvert les incesteur·euses de leur famille ?

  • Découvrez notre guide complet sur les procédures alternatives de résolution des litiges SYRELI et PARL Expert réalisé en collaboration avec l’OMPI https://www.afnic.fr/observatoire-ressources/actualites/guide-afnic-des-tendances-parl-2021

    Read our complete guide to alternative dispute resolution procedure SYRELI and Expert ADR in collaboration with World Intellectual Property Organization – WIPO https://www.afnic.fr/en/observatory-and-resources/news/afnic-guide-to-adr-trends-2021

    #FridayReads #ADR #Afnic #Disputes #Internet #web #domains #wipo #trademarks #Syreli #VendrediLecture #Litiges

  • Les hippopotames de Pablo Escobar reconnus comme personnes légales aux Etats-Unis
    https://actu.orange.fr/societe/insolite/les-hippopotames-de-pablo-escobar-reconnus-comme-personnes-legales-aux-e

    21.10.2021 - Pour la première fois, un tribunal américain a reconnu une personnalité juridique à des animaux. Et pas n’importe lesquels : les descendants des hippopotames de Pablo Escobar, qui se sont multipliés en Colombie depuis la mort du célèbre narcotrafiquant il y a 30 ans.

    Cette reconnaissance a été accordée dans le cadre d’une bataille judiciaire visant à bloquer leur abattage.

    Pablo Escobar, à son apogée, avait importé quelques hippopotames pour garnir le zoo de son hacienda de Napoles, à une centaine de kilomètres au sud de son fief de Medellin.

    Après qu’il a été abattu en 1993 par les forces de sécurité colombiennes, la plupart des autres animaux (flamants roses, girafes, zèbres, kangourous...) ont été vendus, mais pas les pachydermes, qui ont proliféré. Jusqu’à devenir ce qui est réputé être la plus grande colonie de ces animaux hors d’Afrique.

    Ils sont peu à peu devenus un souci environnemental et une menace pour les habitants (des attaques de pêcheurs ont été rapportées).

    Face au problème, le gouvernement colombien a commencé à stériliser les animaux. Des fusils à fléchettes contenant un contraceptif sont notamment utilisés, davantage qu’une stérilisation chirurgicale.

    Un avocat, Luis Domingo Gomez Maldonado, a déposé en juillet un recours en justice au nom des hippopotames en Colombie, qui reconnaît déjà une personnalité juridique aux animaux. Le but est d’empêcher que les hippopotames ne soient euthanasiés, mais aussi de faire en sorte que le gouvernement ait recours à un autre médicament pour les stériliser que celui actuellement utilisé.

    C’est dans ce cadre que l’association Animal Legal Defense Fund (ALDF) a fait une demande pour permettre à deux experts en stérilisation basés aux Etats-Unis de pouvoir témoigner, afin d’appuyer le recours.

    La magistrate Karen Litkovitz, d’une cour fédérale de l’Ohio, a accepté cette demande la semaine dernière, au nom d’une loi américaine permettant à « une personne intéressée » de réclamer une déposition américaine dans un litige à l’étranger. Les personnes intéressées étant donc, dans ce cas, les hippopotames.

    – Mouvement plus large -

    Pour Christopher Berry, avocat pour l’ALDF, l’importance de cette décision est double : « D’abord, elle aidera les hippopotames à ne pas mourir — c’est sa conséquence immédiate. »

    « Plus largement, c’est le premier exemple concret d’une cour américaine autorisant les animaux à exercer un droit légal en leur propre nom », a-t-il dit à l’AFP.

    Selon lui, d’autres cas se frayent lentement un chemin dans les tribunaux aux Etats-Unis. L’association représente par exemple un cheval nommé Justice dans un cas de cruauté et négligence envers un animal.

    Il n’est pas sûr que la décision concernant les hippopotames influencera ces autres cas, « mais il est certain que cela est pertinent et important dans le cadre plus large de la discussion autour des droits des animaux », a déclaré M. Berry.

    Le mouvement pour accorder un statut juridique aux animaux a également pris de l’ampleur au niveau mondial.

    En 2014, un tribunal argentin a décidé qu’un orang-outan nommé Sandra avait subi un emprisonnement injustifié dans un zoo de Buenos Aires. Elle se trouve désormais dans un refuge en Floride.

    #USA #droit #animaux #wtf

  • Wanda Jackson Ten Year Town Interview From Holler
    https://holler.country/feature/long-read/ten-year-town-wanda-jackson

    There are not that many people who have both kissed Elvis Presley and recorded with The Cramps. It’s a reasonably safe bet, in fact, that there is only one: the redoubtable Wanda Jackson. The Queen of Rockabilly is now back in our lives and in our shops, delivering a brand-new record made with Joan Jett and featuring the cream of modern Nashville songwriters on the first all-original album of her 65-year career.

    Encore is billed as the 84-year-old Jackson’s final album. If it does turn out that way, then it’s a fine way to go out; a boisterous yet reflective record that sounds right in tune with her - and our - times.

  • Le passé trouble des liens entre l’aristocratie allemande et le parti nazi Robert Philpot - Time of Israel
    https://fr.timesofisrael.com/le-passe-trouble-des-liens-entre-laristocratie-allemande-et-le-par
    Des faits rapportés dans une réclamation d’indemnisation de la famille royale allemande pourraient relancer la polémique sur le rôle de la noblesse sous le régime de Hitler

    LONDRES – Aucun moment de l’histoire de la résistance allemande au nazisme n’a fait l’objet d’autant d’attention – ou n’a été autant mythifié – que le « complot de juillet » de 1944, lorsque la bombe du comte Claus von Stauffenberg a failli assassiner Adolf Hitler. Les conspirateurs, comme l’avait dit l’ancien chancelier allemand Helmut Kohl en 1994, étaient « les plus nobles et les plus grands » individus « qui aient jamais été produits dans l’histoire de l’humanité ».

    La bravoure de Stauffenberg et de ses compagnons de conspiration – et leurs origines aristocratiques – a cimenté dans l’imaginaire populaire l’idée selon laquelle la noblesse allemande était à l’avant-garde de l’opposition intérieure au national-socialisme.

    Mais, selon le Dr Stephan Malinowski, auteur de Nazis & Nobles : The History of a Misalliance, la réalité est un peu plus complexe. Non seulement l’écrasante majorité des conspirateurs ont apporté « une contribution substantielle à l’ascension de la dictature nazie », écrit-il, mais nombre de ceux qui ont tenté de tuer Hitler au cours de l’été 1944, alors que l’Allemagne se dirigeait vers la défaite, avaient eux-mêmes eu auparavant une relation profondément ambiguë avec le Troisième Reich.

    Le rôle des échelons supérieurs de la société allemande dans l’accession au pouvoir des nazis est un pan de l’Histoire souvent négligé et oublié.

    « Il est fascinant de constater que… nous avons des livres sur l’histoire de la paysannerie, des femmes et des commerçants, mais que très peu a été écrit sur la noblesse et sur ces familles encore très puissantes et très influentes », explique Malinowski dans une interview au Times of Israël . « C’est difficile à expliquer. »

    Le livre de Malinowski, qui vient d’être publié en anglais pour la première fois, arrive donc à point nommé. Les médias allemands se penchent actuellement sur les démarches juridiques entreprises par l’ancienne famille royale allemande pour réclamer une compensation pour les biens qui lui ont été confisqués par les Soviétiques après 1945.

    Mais pour que sa demande aboutisse, la famille Hohenzollern doit prouver que le prince héritier Wilhelm, fils du Kaiser qui s’est exilé à la fin de la Première Guerre mondiale, n’a pas apporté de « soutien substantiel » aux nazis.

    Malinowski, dont les recherches ont mis en évidence le soutien public du « petit Willie » aux premières mesures prises par les nazis contre les Juifs en Allemagne en mars 1933, est l’un des quatre experts chargés de fournir des avis confidentiels dans cette affaire.

    « Mon sentiment personnel est qu’en suscitant l’intérêt des historiens, la famille a ouvert une boîte de Pandore qu’elle pourrait, avec le recul, regretter. Ce que les historiens vont découvrir sur la famille après 1919 n’est pas très agréable », estime Malinowski.


    L’historien Stephan Malinowski, auteur de ‘Nazis & Nobles.’ (Crédit : Manfred Thomas/ Autorisation)

    Bien sûr, comme le dit Malinowski, la noblesse allemande n’était pas un groupe homogène, mais divisée selon des critères de richesse, de religion et de géographie. L’aristocratie catholique du sud, par exemple, s’est avérée bien plus insensible à l’appel des nazis que la noblesse protestante de Prusse. De même, la « petite noblesse » – ceux qui se situent aux échelons inférieurs de l’aristocratie sur le plan social et économique – a adopté le national-socialisme avec plus d’enthousiasme que la « grande noblesse », ancienne propriétaire terrienne et toujours immensément riche.

    Néanmoins, les haines partagées – et l’opportunité de gain personnel que les nazis leur faisaient miroiter – ont contribué à forger ce que Malinowski appelle une « mésalliance », terme aristocratique désignant un mariage scandaleux entre un membre de la noblesse et une personne de rang inférieur. Ces haines – vis-à-vis de Weimar et de sa démocratie, du libéralisme, de la gauche, de la classe moyenne supérieure, des intellectuels et des villes – étaient soudées par la « colle symbolique » d’un antisémitisme enragé.

    Au lendemain de la révolution de 1918, qui a renversé l’ordre social et politique de l’Allemagne impériale et inauguré la république démocratique de l’entre-deux-guerres, il n’y a pas eu de « Terrorisme rouge » dirigé contre la noblesse, comme celui qui sévissait alors en Russie.

    Mais la révolution a déclenché un processus crucial de déclin social et de radicalisation politique au sein d’une grande partie de l’aristocratie. La noblesse a subi des pertes concrètes de pouvoir et de statut.



    « Nazis & Nobles, » écrit par le docteur Stephan Malinowski. (Autorisation)

    Les « réseaux de vieux garçons » aux plus hauts niveaux de la fonction publique se sont effondrés et, surtout, le traité de Versailles a décimé le corps des officiers allemands, frappant particulièrement la petite noblesse. Sur les quelque 10 000 nobles qui avaient servi dans l’armée du Kaiser, seuls 900 environ ont trouvé un emploi dans la nouvelle Reichswehr.

    Parallèlement, la fuite du Kaiser et la fin de la monarchie laissent la noblesse à la dérive sur le plan idéologique, créant un vide symbolique et politique fatal. Ce vide a laissé l’aristocratie à la merci de la pensée radicale de la « Nouvelle Droite » des intellectuels de la classe moyenne, avec lesquels elle partageait le désir de renverser ce que l’un des leurs, l’avocat et journaliste Edgar Julius Jung, appelait le « règne des inférieurs » de la république démocratique.

    Les DAG de la guerre
    Principalement, mais pas exclusivement, issue des rangs de la petite noblesse, la Société noble allemande (DAG) – à laquelle appartenait, selon les estimations, un tiers de tous les aristocrates adultes à son apogée en 1925 – a à la fois illustré et contribué au processus de radicalisation. En 1919, la société a été la première organisation aristocratique à déclarer son désir de « se débarrasser de l’esprit juif et de sa culture ».

    Un an plus tard, alors que le futur président de Weimar, le maréchal général Paul von Hindenburg, occupait le poste de président d’honneur, la conférence annuelle de l’organisation a adopté un « paragraphe aryen » dans ses statuts excluant les futurs membres d’ascendance juive. Cette disposition fut rapidement étendue à l’adhésion de tout aristocrate qui « est ou était » marié à une personne qui n’était pas « racialement pure ». (Bien que les sociétés nobles catholiques aient tenu des débats similaires, les principales organisations telles que l’Association des aristocrates catholiques ont choisi de ne pas suivre l’exemple de la DAG).

    Les premières années de la République sont également marquées par la décision de commencer à compiler un registre de tous les membres de la noblesse éligibles sur le plan racial. Lors d’une conférence tenue en 1920, il a été décidé que pour être admis, un aristocrate devait fournir « une déclaration écrite selon laquelle le demandeur… n’a, à sa connaissance, aucun ou, tout au plus, un individu sémite ou de couleur parmi ses 32 ancêtres paternels ou maternels en ligne directe ou ceux de son conjoint ».



    Le président Paul von Hindenburg et Adolf Hitler en 1933. (Crédit : Bundesarchiv bild/via Wikimedia Commons)

    « Ce qui m’a frappé lorsque je me suis penché pour la première fois sur le sujet il y a une vingtaine d’années, c’est le degré et la rapidité avec lesquels la noblesse allemande, et notamment prussienne, s’était adaptée aux aspects raciaux et biologiques [de l’antisémitisme] », explique Malinowski. Ces débats, affirme-t-il, préfigurent à certains égards « la logique » appliquée dans les lois de Nuremberg. »

    Néanmoins, comme l’explique Malinowski, le discours national-socialiste sur la « révolution » et – pour ceux qui répondaient à ses critères raciaux stricts – sur une « Volksgemeinschaft » (ou « communauté nationale ») égalitaire « a dû paraître assez horrible aux oreilles des nobles » et le langage parfois « opaque » du parti sur la propriété a constitué un point de tension réel entre l’aristocratie et les nazis.

    Conscient du danger que représentent de tels sentiments lorsqu’il cherche à séduire les élites de la classe moyenne supérieure et de l’aristocratie, Hitler se veut rassurant en affirmant qu’il ne cherchera « jamais » à démanteler ou à confisquer les grands domaines et que la propriété privée est en sécurité entre ses mains.

    La méfiance, la suspicion et le ressentiment mutuels étaient également à la base des relations entre une aristocratie qui croyait en son droit inné à gouverner et la revendication véhémente du pouvoir exprimée par le mouvement nazi, composé essentiellement de membres issus de la classe moyenne inférieure. En 1932, par exemple, Hindenburg qualifia Hitler de « caporal bohémien » qu’il ne nommerait jamais chancelier, tandis que le chef nazi lui-même s’en prenait publiquement aux « dames et messieurs de haut rang qui appartiennent à une humanité complètement différente du fait de leur rang ».

    L’ennemi de mon ennemi…
    Mais pour autant, Malinowski estime que les affinités entre les nazis et les nobles – principalement leurs ennemis communs – l’emportaient finalement sur les différences. De plus, le succès d’Hitler aux élections de 1930 et 1932 a clairement montré que les nazis étaient les mieux placés pour combattre ces ennemis et aider l’aristocratie à remplacer Weimar par un État autoritaire dans lequel ils joueraient le rôle principal.



    Franz von Papen. (Crédit : Bundesarchiv bild/ via Wikimedia Commons)

    Leur attitude est résumée par Franz von Papen, qui, après son propre passage éphémère au pouvoir en 1932, persuade Hindenburg de nommer Hitler chancelier. Von Papen – « le plus puissant, le plus pompeux et le plus malavisé de tous les représentants de l’aristocratie allemande », selon les termes de l’auteur – a d’abord été vice-chancelier d’Hitler dans un cabinet qui ne comptait que trois nazis. Sa conviction que les vieilles élites avaient engagé le leader national-socialiste à leur service, et qu’il l’aurait bientôt « poussé si loin dans un coin qu’il grincerait », s’est avérée être l’une des erreurs les plus fatales et les plus tragiques de l’Histoire.

    La noblesse a applaudi la destruction de la gauche par les nazis – se sentant soulagée que, comme l’a dit le grand-duc Friedrich Franz von Mecklenburg-Schwerin, Hitler ait « promu un état d’esprit nationaliste parmi de larges couches de la population qui, autrement, seraient tombées dans le camp marxiste ou communiste » – et a montré peu de scrupules à propos de leur persécution des Juifs. En fait, c’est tout le contraire.

    En 1933, par exemple, le DAG renforce une fois de plus sa clause aryenne, l’alignant ainsi sur les règles de pureté raciale des SS. Cette mesure a déclenché une vague d’expulsions d’aristocrates – et la colère des branches catholiques du sud de l’organisation – mais a suffisamment impressionné les nazis pour qu’elle soit autorisée à poursuivre ses activités dans l’État totalitaire en pleine émergence.

    « La notion populaire selon laquelle la noblesse cultivait des formes ‘modérées’ d’antisémitisme et laissait de côté les souches les plus brutales de l’idéologie, écrit Malinowski, n’est pas du tout étayée par les sources historiques. »

    La carotte, pas le bâton
    Ces affinités idéologiques avaient été renforcées par les gains matériels offerts par les nazis à la noblesse. Les purges dans les services civils et la vaste expansion dans les rangs de la Wehrmacht et chez les SS offraient des perspectives de carrière qui avaient disparu sous la république de Weimar.



    Adolf Hitler et le président Paul von Hindenburg lors de la Journée de Postdam, au mois de mars 1933. (Crédit : Bundesarchiv bild/ via Wikimedia Commons)

    Le prince Otto von Bismarck (petit-fils du chancelier allemand du même nom), par exemple, avait écrit avec excitation une lettre à sa mère, trois jours avant l’arrivée au pouvoir de Hitler, où il évoquait les nouvelles opportunités qui, pensait-il, se présenteraient bientôt à lui. Il devait ensuite connaître une ascension rapide dans le domaine de la diplomatie.

    Les quartiers de noblesse les plus modestes n’avaient pas été les seuls à embrasser avec enthousiasme les opportunités offertes par le Troisième Reich : Le prince Christoph von Hessen, qui avait rejoint le parti nazi en 1931 mais qui n’avait jamais été à l’université, s’était rapidement hissé à un poste de haut-fonctionnaire et il devait finir directeur de recherche au sein du ministère des Forces aériennes.

    L’aristocratie avait aussi épousé avec ferveur les ambitions impérialistes dans l’Est et, une fois la guerre enclenchée, elle avait commencé à exercer des pressions pour toucher sa part du butin. Des requêtes de terres ou de biens immobiliers gratuits avaient néanmoins été occasionnellement rejetées avec dédain.

    « Votre intention de reprendre possession de cette propriété sans un centime en échange ne me paraît guère satisfaisante », avait écrit sèchement Himmler à un certain Ludolf von Alvensleben au mois de septembre 1940.



    Le comte Albrecht von Bernstorff-Stintenburg. (Crédit : Domaine public)

    Malinowski estime que seule une petite partie de la noblesse – principalement composée de membres inférieurs de l’aristocratie qui s’étaient sentis désavantagés au niveaux social et économique sous la république de Weimar, mais pas seulement – avait rejoint le parti nazi.

    Toutefois, une « large majorité » avait apporté son soutien au régime. L’auteur utilise le terme de « collaboration » pour décrire le soutien apporté par les aristocrates à la coalition nazie conservatrice arrivée au pouvoir en 1933. Mais, note-t-il, et contrairement au gouvernement français en 1940, les collaborateurs issus de la noblesse n’avaient subi aucune pression – ils avaient tous été volontaires.

    La légende de la résistance
    Comme le souligne Malinowski, certains membres de l’aristocratie devaient servir Weimar avec loyauté et ils s’étaient opposés aux nazis dès le début. Le comte Albrecht von Bernstorff-Stintenburg, par exemple, qui ne cachait pas ses convictions de gauche, avait été renvoyé de son poste à l’ambassade allemande de Londres, en 1933, et il avait ensuite apporté son aide aux émigrants et aux réfugiés juifs. Arrêté en 1940, il avait été assassiné par les SS quelques jours avant la fin de la guerre. De tels exemples, explique l’auteur, sont néanmoins restés « extrêmement atypiques » dans la noblesse en général.

    Il n’est pas non plus possible, dit Malinowski, de retrouver un lien « décisif, ininterrompu » attestant d’une résistance des aristocrates face aux nazis qui aurait remonté à la république de Weimar et qui aurait connu son apogée avec l’explosion de la bombe de Stauffenberg. Tandis que ceux qui ont été à l’origine du complot méritent « le plus grand respect », ajoute-t-il, une majorité des conspirateurs appartenant à la noblesse avait soutenu l’arrivée de Hitler au pouvoir, en 1933.



    Claus von Stauffenberg, à l’extrême gauche, avec Hitler. (Crédit : Bundesarchiv bild/ via Wikimedia Commons)

    Le comte Fritz-Dietlof von der Schulenburg, un acteur déterminant de ce complot du mois de juillet, avait, par exemple, intégré le parti nazi en 1932 comme l’avaient fait, jusqu’au mois de janvier suivant, 16 autres membres de sa famille – et en 1945, d’une manière qui caractérise certains « clans » de l’aristocratie allemande, 41 membres de la famille Schulenberg étaient des adhérents du parti nazi. Stauffenberg lui-même avait formé des « chemises brunes » de 1930 à 1932 et il aurait pris la parole devant une foule de partisans de Hitler dans la soirée où ce dernier était devenu chancelier.

    Bien sûr, au vu de la capacité des nazis à étouffer toute opposition, un complot visant à éliminer Hitler et à renverser le régime, en 1944, ne pouvait venir que de l’intérieur des institutions du Troisième Reich lui-même, en particulier de la Wehrmacht.

    La « légende de la résistance » qui se rattache à la noblesse s’est révélée très tenace. Elle est apparue rapidement après la guerre, dans un discours prononcé par le président Theodor Heuss à l’occasion du dixième anniversaire du complot de juillet, en 1954 – une allocution dans laquelle il avait déclaré que « l’aristocratie chrétienne de la nation allemande » avait été une composante déterminante de cette conspiration.

    Cette légende a été, de plus, « l’un des récits les plus importants sur lequel l’identité politique toute entière de l’État d’Allemagne de l’ouest a été fondé », écrit Malinowski. Il estime que la culpabilité allemande, dans l’après-guerre – ce sentiment que tout, dans le passé, avait « dépassé l’horreur » – avait entraîné le désir de créer un modèle positif, un « garde-corps auquel s’accrocher » alors même que le pays cherchait à se construire une nouvelle identité positive.

    Dans ce contexte, Malinowski le reconnaît, un grand nombre n’avaient pas souhaité se pencher de trop près sur les antécédents et sur les actions passées de certains des comploteurs.



    Martin Bormann, Hermann Göring et Bruno Loerzer dans la salle de conférence endommagée de Hitler, le 20 juillet 1944. (Crédit : Bundesarchiv bild)

    Malheureusement pour la famille Hohenzollern et ses initiatives visant à obtenir des indemnités pour les trésors royaux saisis en 1945 dans l’Est de l’Allemagne, les actions du prince semblent sans équivoque.

    Enthousiasmé très tôt par la « brutalité ingénieuse » de l’Italie fasciste, il avait exhorté Hindenburg à utiliser la « force impitoyable » pour « éliminer » les gêneurs politiques et, dans une lettre adressée à Hitler, il avait salué son « mouvement merveilleux ».

    En 1932, le prince avait ouvertement apporté son soutien à Hitler face à Hindenburg pour les élections présidentielles et, une fois les nazis au pouvoir, il avait pris part aux cérémonies de la « Journée de Potsdam » qui avaient été organisées au mois de mars 1933. Cet événement auquel avait assisté Hindenburg, écrit Malinowski, avait représenté « une propagande réussie pour le régime » qui, en parvenant à convaincre que le Troisième Reich saurait maintenir et respecter « le meilleur des traditions prusses », avait aidé à persuader les membres conservateurs du Reichstag de voter pour la législation qui devait finalement entraîner la destruction de la démocratie allemande.



    Georg Friedrich Ferdinand, Prince de Prusse avec son épouse Sophie en 2011 ? (Crédit : Wikimedia commons/ CC BY-SA 4.0/ Rainer Halama)

    Le prince – qui était apparu en public à plusieurs occasions en portant un brassard à croix gammée et qui, en 1933, avait écrit à des amis américains en niant toute persécution nazie à l’encontre des Juifs – n’avait pas été le seul, au sein de sa famille, à offrir son soutien à Hitler. Son frère, le prince August Wilhelm von Preussen, avait adhéré au parti et il faisait des apparitions lors de ses rassemblements.

    De tels soutiens – tous comme ceux offerts par d’autres membres de la haute noblesse – avaient aidé à donner une image plus acceptable et respectable aux nazis dans les cercles conservateurs.

    Les actions du prince ont-t-elles constitué un « soutien substantiel » ? Son arrière-petit-fils, Georg Friedrich Prinz von Preussen, a déclaré au mois de mars au New York Times que si le prince avait assurément manqué de « force morale et de courage », il n’était pas sûr néanmoins que ce comportement s’était apparenté à un « soutien substantiel ».

    Les historiens eux-mêmes sont largement en désaccord avec la famille. La décision finale en reviendra aux juges – qui ont été aux prises avec des milliers d’autres dossiers de ce type au cours des deux dernières décennies.

    Malinowski, de son côté, a peu de doute. « S’il ne s’agit pas là d’un soutien substantiel, alors je ne sais pas comment on peut définir cette formule », s’exclame-t-il.

    Cette affaire pourrait toutefois avoir une signification bien plus large que la famille Hohenzollern, ses peintures, ses livres et ses porcelaines, estime Malinowski.

    « Je pense que c’est une chance qui nous est offerte de redécouvrir la constellation en 1933 – la coalition entre les conservateurs et les nazis, et la responsabilité politique qui est intervenue dans la fabrication du Troisième Reich. Une relecture des faits très intéressante, réalisée à travers cette famille et ses pairs, à partir d’un point de vue qui a rarement été examiné », continue-t-il.

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    • Manquent pas d’air les hohenzollern !
      Les médias allemands se penchent actuellement sur les démarches juridiques entreprises par l’ancienne famille royale allemande pour réclamer une compensation pour les biens qui lui ont été confisqués par les Soviétiques après 1945.

  • Khrys’presso du lundi 1er novembre 2021
    https://framablog.org/2021/11/01/khryspresso-du-lundi-1er-novembre-2021

    Comme chaque lundi, un coup d’œil dans le rétroviseur pour découvrir les informations que vous avez peut-être ratées la semaine dernière. Tous les liens listés ci-dessous sont a priori accessibles librement. Si ce n’est pas le cas, pensez à activer … Lire la suite­­

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