• Vor 25 Jahren wurde die Fachwerkstadt Quedlinburg in die Liste des ...
    https://diasp.eu/p/9134252

    Vor 25 Jahren wurde die Fachwerkstadt Quedlinburg in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Der Titel hat die Stadt vor dem Verfall gerettet - und das Engagement der Bürger. Ein Kurzbesuch im Mittelalter. Geschichtsträchtig, aber höchst lebendig: die Welterbe-Stadt Quedlinburg | DW | 31.05.2019 #Quedlinburg #Fachwerk #Weltkulturerbe #UNESCO




  • World Development Report 2019: The Changing Nature of Work
    http://www.worldbank.org/en/publication/wdr2019

    jungle.world - Ungerechtigkeit 4.0
    https://jungle.world/artikel/2018/41/ungerechtigkeit-40?page=all

    11.10.2018 -
    Der Weltentwicklungsbericht der Weltbank beschäftigt sich mit der Frage, wie die Digitalisierung soziale Gerechtigkeit verändert

    Ungerechtigkeit 4.0

    Die Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche. Wie sie sich auf soziale Gerechtigkeit auswirkt, wird derzeit viel diskutiert. Auch die Weltbank befasst sich in ihrem Bericht für das Jahr 2019 damit. Ihre Analyse stammt allerdings aus der vordigitalen Zeit.

    Von Christopher Wimmer

    Von der Arbeitswelt über das Privat­leben und die Freizeitgestaltung bis zur Politik – die Digitalisierung hat die bis vor wenigen Jahrzehnten bestehenden Verhältnisse grundlegend verändert. Sie hat neue Lebenssituationen geschaffen, deren Konsequenzen für die Arbeit, das Gemeinwohl und das Leben der Einzelnen nur teilweise voraus­gesehen werden können.

    Mit dem Thema Digitalisierung befasst sich derzeit auch die Weltbank, die gerade ihren Weltentwicklungsbericht für das Jahr 2019 vorbereitet. In ihren jährlich erscheinenden Berichten behandelt die Weltbank immer verschiedene Themen. Der Band für 2019 soll im Oktober unter dem Titel »The Changing Nature of Work« erscheinen und sich mit dem Wesen und der Zukunft der Arbeit beschäftigen. Der Entwurf ist im Netz frei zugänglich und wird Woche für Woche aktualisiert. Darin werden zwei Themen verbunden, die bisher selten zusammen diskutiert wurden: Di­gitalisierung und Ungleichheit. Die Digitalisierung hat den Verfassern zu­folge das Potential, soziale Ungleichheit zu verschärfen.

    Über die Frage, ob die Digitalisierung eine große Chance oder ein großes Ri­siko für die Gesellschaft ist, ist auch die Meinung der deutschen Bevölkerung gespalten. Dem Ifo-Bildungsbarometer 2017 zufolge stimmten 50 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass die Digitalisierung insgesamt zu größerer so­zialer Ungleichheit in Deutschland führen werde, 46 Prozent stimmen dem nicht zu. Die einen befürchten, dass die Digitalisierung zu massiven Arbeitsplatzverlusten führt und somit die Ungleichheit verschärft, die anderen hoffen auf neue Jobperspektiven in der digitalen Welt.

    Die Autorinnen und Autoren unter der Leitung des Ökonomen und ehemaligen bulgarischen ­Finanzministers Simeon Djankov regen dazu an, den Kündigungsschutz zu lockern und Unternehmen generell von ihrer sozialen Verantwortung zu befreien. Mindestlöhne sollen gesenkt werden.

    In den vergangenen Jahren sind die Reallöhne in Deutschland, nach einer längeren Phase der Stagnation, leicht gestiegen. Anders als in anderen west­lichen Ländern sind viele neue industrielle Jobs entstanden, in denen relativ hohe Löhne gezahlt werden.

    Und doch sind stabile Wachstumsraten und Rekordbeschäftigung keine Garanten für soziale Gerechtigkeit. Der Anteil der Menschen, die als armutsgefährdet gelten, ist zuletzt wieder angestiegen. Leiharbeit, Werkverträge, Minijobs und befristete Arbeitsverhältnisse prägen die Arbeitswelt – fast 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten inzwischen in derlei prekären Arbeitsverhältnissen. Für sie bedeutet dies häufig: niedrige Löhne, geringe soziale Absicherung und permanente Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Besonders jüngere Beschäftigte sind davon betroffen.

    Rechte, die sich Lohnabhängige in den vergangenen Jahrzehnten gewerkschaftlich erkämpften, werden durch neue Arbeitsverhältnisse der Gig-Ökonomie unterminiert, bei der kleine Aufträge kurzfristig an unabhängige Freiberufler oder geringfügig Beschäftigte vergeben werden. Kündigungsschutz, Krankenversicherung und Urlaubsanspruch gelten dort nur selten. Die Digitalisierung der Arbeitswelt verstärkt diese Prozesse. Mittlerweile geht es auch nicht mehr nur um die industrielle Produktion.

    Weitere Branchen werden umstrukturiert. Der Zeitungs- und Büchermarkt, der Börsenhandel, die Versicherungsbranche, Immobilien- und Stellenbörsen, das Militär – diese und weitere Bereiche sind ebenfalls von gewaltigen Transformationen betroffen.

    Die Weltbank stellt fest: Die großen digitalen Unternehmen beschäftigen vergleichsweise wenige Mitarbeiter, vernichten aber Tausende Jobs in der Industrie, im Handel und Dienstleistungssektor. Ein Beispiel hierfür sei der Fahrdienstleister Uber. Durch die Möglichkeit, Menschen privat im Auto mitzunehmen, wird das organisierte Taxigewerbe unter Druck gesetzt. Waren gewisse Mindesteinkommen und Sicherheiten für die regulären Taxifahrer gegeben, fallen bei Uber alle Formen der gewerkschaftlichen Organisierung und Versicherungen komplett weg. Das Ergebnis ist die Prekarisierung der gesamten Branche.

    Die unregulierte, digitale Variante des Taxigewerbes steht also nicht für die inklusiv und sozial gerecht erscheinende sharing economy, sondern bedeutet unterm Strich: Vereinzelung und direkte Ausbeutung, also Kapitalismus in Reinform.

    Doch es gibt auch eine positive Erzählung über die Digitalisierung. Zahlreiche Verlautbarungen aus Wirtschaft und Politik preisen sie als Garant für zukünftigen Wohlstand. Vom Bundeswirtschaftsministerium über die Unternehmensplattform »Industrie 4.0« bis hin zu Beratungsfirmen wie McKinsey sind sich alle einig, dass Phänomene wie Big Data, Internet der Dinge und künstliche Intelligenz nicht nur für Wachstum sorgen werden, sondern auch zu sozialer Gerechtigkeit beitragen können. Gab es früher enorme Hürden, die die Existenz kleiner Produzenten be- und verhinderten, können sich Menschen nun über Marktplätze wie Ebay selbständig machen oder Geld neben dem Job hinzuverdienen. Ebenso verhält es sich mit Uber oder Airbnb – Geld kann hier relativ leicht verdient werden.

    Doch ein Blick auf wissenschaftliche Szenarien macht skeptisch, ob diese Gerechtigkeitsversprechungen der Digitalisierung wirklich einzuhalten sind. Digitale Innovationen werden sich anders auswirken als vorherige technologische Entwicklungen. Ihre atem­beraubende Geschwindigkeit tangiert auch die Arbeitsplatzsicherheit. Verschiedene Studien sagen voraus, dass allein in den nächsten zwei Jahrzehnten zwischen zwölf und 40 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland verloren gehen könnten – die neu entstandenen Jobs bereits eingerechnet.

    Von der Digitalisierung sind mittlerweile alle Berufsgruppen betroffen. Die Technologie selbstfahrender Autos ersetzt zumindest potentiell die Busfahrer, Drohnen die Postbeamtinnen, intelligente Systeme die Buchhalterin und schlussendlich können auch Wissensarbeiter ersetzt werden – künstliche Intelligenz an Stelle von Professoren.

    Die Weltbank geht in ihrem Bericht darauf ein und fordert Maßnahmen, um wachsender Ungleichheit vorzubeugen: »Als erste Priorität sind umfangreiche Investitionen in das Humankapital während des gesamten Lebens einer Person von entscheidender Bedeutung. Wenn die Arbeiter gegenüber Maschinen konkurrenzfähig bleiben sollen, müssen sie in der Lage sein, ständig neue Fähigkeiten zu trainieren oder von Anfang an besser ausgebildet sein«, heißt es darin.

    Doch was passiert mit all denen, die nicht mithalten können? Die Jobs, die mit der Digitalisierung entstehen, werden nur zu einem kleinen Teil gut bezahlt sein. Der kleinen Gruppe von Programmierern oder IT-Ingenieurinnen wird die große Mehrheit der Beschäftigten bei Lieferketten, in Lagerhallen oder als Gelegenheits-, Crowd- und Clickarbeiterinnen gegenüberstehen – im Niedriglohnsektor.

    All das wird dazu führen, dass die soziale Ungleichheit weiter anwächst. Die Vorschläge der Weltbank scheinen in dieser Hinsicht wenig aussichtsreich zu sein. So regen die Autorinnen und Autoren unter der Leitung des Ökonomen und ehemaligen bulgarischen ­Finanzministers Simeon Djankov dazu an, den Kündigungsschutz zu lockern und Unternehmen generell von ihrer sozialen Verantwortung zu befreien. Mindestlöhne sollen gesenkt werden.

    An deren Stelle solle laut Weltbank ein bedingungsloses Grundeinkommen und bessere private Vorsorge treten. Dies soll durch höhere Steuern finanziert werden, die dem Entwurf zufolge aber hauptsächlich Geringverdienende und Ärmere belasten würden.

    Mit diesen Mitteln wird man dazu beitragen, dass sich einige wenige – die die Macht über Roboter und Algorithmen haben – zu Lasten der großen Mehrheit bereichern. Riesige Mengen Kapital sammeln sich bereits bei wenigen Firmen an, die große Plattformen und Programme entwickeln.

    Der digitalisierte Klassenkampf scheint derzeit eindeutig auszufallen. Er betrifft aber nicht nur die Arbeitswelt, sondern die gesamte Gesellschaft, denn diese Firmen akkumulieren nicht nur große wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche Macht: Sie verfügen über das Wissen, die Daten und die medialen Räume, mit denen in Gesellschaft und Politik Diskussionen geführt und Entscheidungen getroffen werden. Kämpfe um soziale Gerechtigkeit im digitalen Kapitalismus werden dadurch umso schwerer – aber auch umso wichtiger.

    #Uber #Taxi #BEG #Arbeit #Arbeitslosigkeit #Digitalisierung #Prekasisierung #Plattformkapitalismus #Weltbank


  • Facebook als Rauschmittel: Diese Comics zeigen, wie sehr uns die Di...
    https://diasp.eu/p/7181921

    Facebook als Rauschmittel: Diese Comics zeigen, wie sehr uns die Digitalisierung belastet

    Ob Handynacken oder totale Abhängigkeit – die digitale Welt hat Nebenwirkungen. Der Künstler Paweł Kuczyński macht auf satirische Weise darauf aufmerksam.

    #gesellschaft #facebook #rauschmittel #comics #digitalisierung #handynacken #abhängigkeit #welt #nebenwirkungen #künstler #pawe #weise #news #bot #rss



  • Gibt es bei Hubzilla sowas wie Facebook-Gruppen? (https://pepecyb.h...
    https://diasp.eu/p/6981853

    Gibt es bei Hubzilla sowas wie Facebook-Gruppen?

    Das ist eine sehr häufig gestellte Frage und wäre ein Ausschluss-Grund für viele, mal einen Versuch mit Hubzilla zu wagen. Nun, bei Hubzilla heißt diese Funktion nicht „Gruppe“, aber es gibt sie… man muss dafür nur einen neuen Kanal anlegen, der… …das[...]

    #Pepecybs #welt #communitie #facebook #google #gruppe #hubzilla #kanal Quelle: https://pepecyb.hu/2018/04/07/gibt-es-bei-hubzilla-sowas-wie-facebook-gruppen




  • Silicon Valley: Blind Date mit Karl Marx (http://www.zeit.de/kultur...
    http://02mydafsoup-01.soup.io/post/630727339/Silicon-Valley-Blind-Date-mit-Karl-Marx

    Silicon Valley: Blind Date mit Karl Marx

    Lange dachte das Silicon Valley, es würde die beste aller Welten erschaffen. Jetzt dämmert es den Technologisten, dass alles ein bisschen komplizierter ist.

    #silicon #valley #kultur #blind #date #karl #marx #welten #technologisten #news #bot #rss[Reposted from 02mysoup-aa]

    #regular #snth01



  • Zweiter Weltkrieg: Polnische Regierung prüft Reparationsforderungen...
    https://diasp.eu/p/5846427

    Zweiter Weltkrieg: Polnische Regierung prüft Reparationsforderungen an Deutschland

    Im polnischen Parlament werden rechtlichen Möglichkeiten ausgelotet, um Reparationszahlungen von Deutschland zu bekommen. Das Ergebnis soll kommende Wochen vorliegen.

    #zeitgeschehen #deutschland #zweiter #weltkrieg #polnisch #regierung #reparationsforderungen #parlament #möglichkeiten #reparationszahlungen #ergebnis #wochen #news #bot #rss



    • #Welt_Bio to see pepper harvests in 2018

      South Korean-owned Welt Bio Co Ltd.’s $40-million pepper plantation in Mondulkiri province is expected to see its first harvest next year from what it claims to be the largest pepper farm in the world.

      “About 200 hectares of the 350-hectare cultivated land have been planted with pepper,” said Song Kheang, director of Mondulkiri’s provincial agriculture department, yesterday.

      “A team from the provincial agriculture department had just visited the plantation and according to our assessment they could start harvesting next year,” he added.

      According to Hean Vanhan, director-general of the general directorate of agriculture at the Ministry of Agriculture, Welt Bio Co plants pepper using seeds from Cambodia and Malaysia.

      “If the company is successful in planting pepper on the total 1,000 hectares of land, it will be the largest pepper plantation in the world,” said Mr Vanhan.

      According to Kim Yuong Jun, CEO of Welt Bio Co, pepper from its Mondulkiri plantation would be exported around the globe.

      Pepper is planted in 19 provinces across the country and Tbong Khmom province, located in the east of the country, contributes to about 75 percent of total production.

      Due to lack of pepper processing factories, most of Cambodia’s black pepper is exported to Vietnam, the world’s biggest pepper producing country.

      Pepper growers are now urging the government to set up processing factories in the country, so that they can bypass the Vietnamese middlemen, and export their products directly overseas.

      “The government should encourage investors to put funds into pepper processing plants so that we wean ourselves away from the Vietnamese traders,” Chan Sophal, a pepper farm owner in Preah Vihear province, told Khmer Times recently.

      Last year, Cambodia’s pepper production was 11,800 tonnes and is predicted to increase by 70 percent, to 20,000 tonnes by the end of 2017, according to the Ministry of Agriculture.

      https://www.khmertimeskh.com/5078377/welt-bio-see-pepper-harvests-2018
      #Corée_du_Sud



  • #Roger_Köppel dans la droite ligne de Trump à Genève

    Le rédacteur en chef de la sulfureuse #Weltwoche et conseiller national UDC Roger Köppel a donné une conférence mercredi soir dans un hôtel de luxe à Genève pour, a-t-il dit, « corriger l’image que l’on a de moi en Romandie », et accessoirement tenter d’expliquer le phénomène Trump. Le thème de la conférence, « Trump, le Brexit et leurs conséquences pour la Suisse », est en effet vite apparu comme secondaire à la promotion de son propre programme politique, que le politicien zurichois a présenté comme une réponse en Suisse aux mêmes inquiétudes populaires qui ont vu émerger Trump ou le Brexit dans d’autres parties du monde.


    http://www.jetdencre.ch/roger-koppel-dans-la-droite-ligne-de-trump-a-geneve
    #suisse #extrême-droite



  • C’est une vieille histoire, mais je mets ici pour archivage :

    Un journaliste autrichien porte plainte contre la « #Weltwoche »

    La Une de la « Weltwoche », qui montre cette semaine un enfant rom armé, suscite une nouvelle fois de vives critiques. Un journaliste autrichien indigné a porté plainte vendredi contre l’hebdomadaire.


    http://www.rts.ch/info/suisse/3909897-un-journaliste-autrichien-porte-plainte-contre-la-weltwoche-.html
    #pistolet #armes #photographie #presse #éthique #journalisme

    cc @albertocampiphoto


  • Dit krijgen wij niet te zien. En zij wel
    http://www.nrc.nl/handelsblad/2015/12/12/dit-krijgen-wij-niet-te-zien-en-zij-wel-1566569
    In de Belgische wijken Molenbeek en Borgerhout kijken inwoners urenlang naar Arabische satelliet-tv. Naar verkoolde lichamen en huilende peuters, de uitkomst van Westerse geleidebommen. En die bommen lossen het probleem niet op, constateert Mohammed Benzakour.
    Mohammed Benzakour is schrijver en socioloog. Van hem verscheen recent de roman De Koning Komt.

    Gewapend met een koffer en een dosis nieuwsgierigheid dook ik de straten in. Ik dronk Libanese koffie, las Arabische kranten, speelde dam- en kaartspelletjes, lurkte aan de waterpijp, at ansjovis en koeienpoten met kikkererwten – alles prettig geprijsd. Ofschoon ik in de winkeletalages geen snippertje Sint of Piet bespeurde, noch enige kerstverlichting, hing er een montere sfeer. Ik keuvelde met legio buurtbewoners en café-eigenaren, stamgasten, winkeliers, slagers, kleermakers, koekenbakkers, ik dronk thee met Marokkanen, Syriërs, Afghanen, Irakezen, van alle snit en smaak.

    Maar vooral keek ik satelliet-tv. In praktisch elk etablissement hing bovenin een platte, lawaaiige breedbeeld. Voetbal, soaps en veel nieuws. Héél veel nieuws. Nooit eerder zat ik zoveel uren achtereen gekluisterd aan de nieuwsbeelden van Al-Jazeera, Syria TV, Al Arabiya, Al Sharqiya, Al Alam News Channel. Hoofdtopic: de oorlog in Syrië, de bommen op Raqqa. Maar ook: de dagelijkse drama’s in de Palestijnse bezette gebieden, de gruwelen in Irak en Afghanistan. Ik zag complete wijken en ziekenhuizen in puin en as, verkoolde lichamen, markten die in bloedzeeën waren omgedoopt, hier en daar een arm, een been met een flard van de broekspijp er nog om, vrouwen die met een babylijkje in de armen jankend op straat neervielen, huilende peuters die tussen de brokstukken hun moeder zochten.
    (...)
    Na een week verliet ik de beroemde wijken. Ik voelde opluchting, verwarring, maar ook schaamte. Schaamte dat ik al die tijd, in mijn veilige schrijfkamer, onder een stolp had geleefd. De vele praatjes en plaatjes duizelden door m’n hoofd. Plotseling was de wereld in twee delen gesplitst: de werkelijkheid van de Nederlandse televisie en de werkelijkheid van de Arabische televisie. Daartussen gaapt een kloof zo groot als de Levant.

    #molenbeek #medias #syrie #Weltanschauung


  • Le nouveau Blocher, en tout cas c’est ce qu’on dit
     :-(

    L’#UDC qui monte

    #Roger_Köppel, le patron de la « #Weltwoche », va tenter en octobre une entrée au Palais fédéral sous la bannière UDC. Mais qui est cet intellectuel provocateur que certains voient déjà comme le successeur de Christoph Blocher ?

    http://www.rts.ch/play/tv/mise-au-point/video/parcours-de-migrants--linquietude-autour-de-monsanto--ludc-qui-monte?id=6901687
    #Suisse
    cc @reka


  • Littérateurs de tous les pays, unissez-vous !
    http://revueperiode.net/litterateurs-de-tous-les-pays-unissez-vous

    Le concept récent de « littérature mondiale » pose un défi considérable à la théorie marxiste du langage. Que faire de l’hégémonie de l’anglais sur toute la réception littéraire, notamment des pays du Sud ? Comment remettre en cause l’eurocentrisme au sein des études littéraires ? #Jean-Jacques_Lecercle propose une analyse de cette conjoncture et décrit les interventions théoriques qui ont cherché à résoudre cette contradiction. Dans cette entreprise, il fait état de la vitalité et de la résilience d’une philosophie marxiste du langage à même de penser l’universalité de la mondialisation du capital (et des résistances qu’elle rencontre), ainsi que la multiplicité des expériences et dialectes (...)

    #Uncategorized #littérature #littérature_mondiale #Lukacs #Welttitteratur


  • Le « rapport au sacré » ne résume pas le mode de vie des premiers hommes

    http://modesdevivre.blog.lemonde.fr/2014/09/19/le-rapport-au-sacre-ne-resume-pas-le-mode-de-vie-des-premi

    La chaîne Arte a diffusé le 6 septembre dernier un documentaire de Sylvia Strasser intitulé Des pisteurs sur les traces du passé, qui montre comment une équipe de préhistoriens allemands a cherché à réinterpréter les traces de pas laissées par des hommes du Magdalénien dans les grottes du sud de la France, connues depuis un siècle. Ces empreintes de pied, remontant à 15 000 ans, ont longtemps été regardées comme des traces de rituels chamaniques qui se seraient déroulés dans les grottes.

    Pressentant qu’un autre système explicatif était envisageable, les chercheurs ont entrepris de demander à des spécialistes de l’interprétation des traces de décrypter celles qui sont restées imprimées dans l’argile molle des cavernes. Ces spécialistes, on les appelle des pisteurs. Et les meilleurs pisteurs sont aujourd’hui les dernières tribus de chasseurs-cueilleurs de l’Afrique, les Bochimans de Namibie, dont la subsistance repose sur la capacité des plus sagaces à repérer dans la poussière les traces récentes des grands animaux.

    Dans cette salle où l’on voit en grand nombre des empreintes de talons dans l’argile, sans traces de l’avant du pied, les préhistoriens s’accordaient à considérer que des danses rituelles s’étaient déroulées dans ce vaste espace martelé par les talons d’un groupe d’individus.

    L’œil des pisteurs y a vu en réalité les pas de deux individus, ceux d’un homme adulte et ceux d’un jeune garçon. Ils ont démêlé leurs allées et venues et reconstitué l’histoire la plus probable. Les deux hommes ont, en plusieurs allées et venues, été prélever de l’argile dans un coin de la grotte, avec lequel ils ont modelé les deux bisons d’argile qui se trouvent encore au centre de la salle. Puis ils sont partis.

    De quoi cette erreur d’interprétation des préhistoriens est-elle le signe ? Elle montre avant tout que la puissance analytique de la science occidentale est facilement piégée par des interprétations toutes faites – en l’espèce, que les premiers hommes sont forcément mus par le rapport au sacré – et reste aveugle aux signes qui n’entrent pas dans le vocabulaire graphique intelligible de ses contemporains. Plus largement, elle montre à quel point nos représentations restent implicitement imprégnées par les notions de « sacré » et de « profane ».

    • Non, pas d’échec « pour la science occidentale », sûrement pas mais plutôt une juste approche en faisant intervenir des hommes capables d’employer d’autres outils de raisonnement ; il me semble que cette recherche d’une autre clé montre que ces préhistoriens « occidentaux » ont su se faire aider et aboutir grâce à cet apport.
      Il n’y a certainement pas lieu de désigner des responsables d’un échec. Ou alors ce serait les « propriétaires » du site et leur sens ridicule de la propriété, mais même là ce serait stupide. De plus s’arrêter à ce que dit Nicolas@ ( autoflagellation ? ) montre le désir d’une simple critique négative, rien d’autre.

    • Le fail n’est pas qu’ils aient là réussi en faisant appel à d’autres hein. Le fail dont parle Nicolas c’est que ça fait des décennies que les occidentaux croit une autre hypothèse uniquement basée sur des préjugés un peu bateau (le « sacré » etc). Et ce n’est pas que négatif, c’est ambivalent au contraire : négatif pour les occidentaux, et positif pour les gens d’autres cultures à qui ils ont fait appel.

    • Je dis pas que c’était facile, mais pour pas voir que tout simplement les personnes étaient juste allées chercher de l’argile pour bâtir une sculpture en argile qui se trouvait juste au milieu, fallait avoir un sacré préjugé. Comme les femmes vikings qui étaient comptées comme des hommes parce que les squelettes avaient des armures.

    • C’est un thème classique de la S-F, sans que je puisse en citer un exemple :-( Les archéologues du futur découvrant nos objets quotidiens les interprètent à travers le prisme du sacré.

      Il y a eu, il y a quelque temps, une exposition où ces « trouvailles du futur » étaient présentées. Je crois bien qu’il s’agit de celle-ci, mais, là aussi, je ne trouve pas d’illustration (je vais me coucher, nah !)

      Archéologie, le jour d’après - FRAC Franche-Comté
      http://www.frac-franche-comte.fr/scripts/fiche-exposition.php?id_expo=5

      Etienne Bossut y a songé qui duplique ces choses en partance, ces objets triviaux auxquels nul n’attache d’importance et si peu de regard tables, bassines, chaises ou ustensiles de cuisine... Non sans humour, il construit le musée des arts et traditions populaires de notre époque pour les siêcles à venir. Il érige les bidons en monuments, transfigure une louche, sacralise une botte. Il moule nos objets quotidiens. Il en fixe l’image et les répête à satiété dans toutes les couleurs de notre société de consommation. Ce faisant, Etienne Bossut se substitue aux archéologues de demain et « leur mâche » en quelque sorte le travail tout en s’amusant à brouiller les pistes, comme avec cette improbable colonne de bidons à l’équilibre impossible qui renvoie autant à l’archétype du temple antique qu’à notre civilisation du pétrole : un mémorial ironique d’une époque à la fin annoncée...

    • La difficulté avec les préjugés c’est qu’ils évoluent, chaque époque en crée, qui sont d’abord de précieux moteurs de recherche et de découverte, car ils balaient les préjugés précédents, pour ensuite s’affaisser et devenir des obstacles à toute avancée. Normal, Rasta.


  • Is the New BRICS Bank a Challenge to US Global Financial Power? | TRNN 2014-07-18

    Michael Hudson and Leo Panitch discuss and debate the significance of the new international development bank created by Brazil, Russia, India, China and South Africa

    https://www.youtube.com/watch?v=6tNOekslUYg

    La trace écrite chez http://therealnews.com/t2/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=74&jumival=12123

    [...]

    JAY: Okay. So, Michael, if I understand, your main argument is—in some ways it’s not that different, in some respects, from what Leo was saying. You’re not saying they’re getting off the whole capitalist bandwagon. What you’re saying they’re doing is buying themselves a little more room in terms of their foreign policy.

    HUDSON: There is a very broad range over what they can do. And if you look at what is the most likely of common denominator, it’s exactly what Leo said. The common denominator is it’s their capitalists against the U.S. capitalists, it’s their saying, what can we do to be free of the U.S. banks and Wall Street and the City of London and the financial extractive loans. At least the neoliberal plans today have gone beyond trying to finance infrastructure development. The financial system in the West is almost entirely extractive now, not productive. The capitalist class in the countries that Leo’s mentioned want at least some bank to do some productive loans that they can benefit from, rather than having the U.S. come in and grab everything for itself like a privatization on behalf of the U.S. You see this kind of fight going on in Greece right now, where the eurozone said, Greece as to privatize its natural resources to pay the debt. Half the privatization last year was to be the sale of its gas rights.

    [...]

    PANITCH: So, I’m sorry, I don’t see the world in terms of competition amongst the capitalist classes of the world in the sense you’re speaking of. I think there is a very deep integration on the part of the leading capitalists in these countries, including the domestic ones, into globalization. I think that’s true of Vale in Brazil.

    JAY: That’s the world’s largest iron ore company.

    PANITCH: That’s the world’s largest iron ore company, which, sure, is competing with other iron ore companies. But it doesn’t see itself as aligned against the American bourgeoisie or the American capitalist class. This is not right.
    And moreover, I think that these capitalist classes very much want access to the deep financial markets of London and New York. They don’t want to leave them; they want to be part of them. They want access to them. Indeed, they’ve been floating bond us in those markets—dangerously, in terms of volatility. So I think—and it has to be said the reason they do so is that their financial markets, their bond markets, even the European bond market relative to the London/New York access, remain extremely weak, extremely vulnerable. So it’s also a matter of where the deep institutional strength of capitalism is.
    I would make one other point. I don’t think that finance, even Wall Street and London—the City of London finance is merely parasitic. I think it facilitates, it underwrites, it’s very important in terms of hedging for all of the integrated production that goes on between China and the United States, between South Africa and Europe. This plays a functional role for all these value chains. Of course there’s loads of speculation in this, but it means that industry is linked up with this speculation. These aren’t separated compartments. And you can’t unscramble them.

    HUDSON: I see that I’m emphasizing the geopolitical much more than you of nobody’s talking about Brazil and other countries not interacting with the London and New York money markets. What they don’t want to do is to have the U.S. government and U.S. banks act as a threat, a threat against their countries. And of course they’re trying to keep their—have other options apart from being tied into the U.S. as a system of control. They want to break free of U.S. control, basically, and European control is a satellite of the United States.

    PANITCH: Yeah. But since politics and economics aren’t so easily separated, their continuing interest and increased interest in being linked economically and financially means that the American state, given its superintending role of Wall Street and the City of London, will continue to have power vis-à-vis them. They would like to, as we’ve agreed, they’d like to have more room for maneuver in the face of that enormous power of the American Empire, but they are not interested in breaking from it.

    [...]

    BRICS: Progressive Rhetoric, Neoliberal Practice | TRNN 2014-07-14
    Patrick Bond: All the governments behind the New Development Bank practice intense neoliberalism

    https://www.youtube.com/watch?v=ut5qPigtWIw

    La trace écrite chez http://therealnews.com/t2/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=74&jumival=12129

    [...]

    JAY: Okay. So let’s say that they are as neoliberal as they come. But at the geopolitical level—like, for example, let’s take the leadup to the war in Iraq. Now, France is not part of BRICS, but France, for its own reasons, its own interests, stood up to the United States at the UN Security Council in quite an interesting way. So did some of the other countries. I mean, China, I think, actually could’ve been, certainly, bolder than they were, but they couldn’t get—the Americans couldn’t get the votes they wanted to give a clear-cut authorization of the Iraq War. It didn’t stop them from doing it illegally anyway, but it was an important moment. And with an institution like this new bank, and perhaps even building on that—for example, right now there’s the sanctions against Russia over the Ukraine. There’s a story in The New York Times today that it’s not going to have that much effect. One of the major Russian oil companies was targeted for sanctions, and one of the sanctions was going to make it more difficult for it to get capital in the Western capital markets. And now, apparently, they’re just going to borrow the money from the Chinese, and so the sanction’s not going to affect it as much. So I guess my question is is that within this context of global and neoliberal capitalism, getting to a more multipolar world, getting to a point where some of these other bigger powers can push back against the United States, which clearly is the biggest military operation on the planet and is the one that keeps starting major war after major war, is this—whatever room they can create for themselves, isn’t this a good thing?

    BOND: Well, it could be if the modus operandi operates in a way that reduces U.S. power systematically. But as we’ve seen, when there are inter-imperial rivalries, that can often lead to a much more dangerous outcome. For example, the way to handle the kinds of pressures that the U.S. puts on other countries—the coalition of the willing, certainly, in the UN Security Council in 2003, the U.S. was unable to get authorization, because the Chinese and Russians and French wouldn’t support—they would veto the approval. But, you know, in May they then approved that the U.S. could run Iraq, having invaded it.
    What was interesting this week on that front was that the UN Security Council reforms that are being proposed for many years to widen up the permanent members with a veto to move from five to ten by adding three BRICS—South Africa, Brazil, and India, as well as Germany and Japan—those ideas, which you’d have thought perhaps China and Russia would have supported to get more of their allies on board in the Security Council, they didn’t. It was quite a revealing memorandum that was released at the end of the BRICS summit in which the BRICS only said that it would be an increased role for the these other three smaller countries, as opposed to China and Russia.

    JAY: So this inter-imperialist rivalry is even amongst the BRICS countries. And we even saw this with a big fight between China and India about where the bank was going to be—this new bank was going to be based.

    BOND: Well, indeed. There was a lot of face-saving. And I can just imagine these finance ministers, reserve bank governors, and all of their bureaucrats fighting over the fine details. They eloquently and geometrically resolved that by setting up all kinds of mechanisms to appear that each of the five countries got a little piece. For example, in South Africa, Johannesburg will have a branch plant of the BRICS bank, and that will allow South Africa to help control the funding flows in and out of Africa, which is South Africa’s so-called gateway role that they’ve desired, and that would be very much an example of South imperialism insofar as the hinterlands of the BRICS countries are under the thumb of the regional hegemons, South Africa in Africa probably wanting now to have a more regularized extraction system of the valuable member minerals and petroleum from this continent.
    However, I think you’re right that we will probably see the kind of tensions in a logic of expansionism, territorial ambitions of a Russia and China. Well, Russia now, of course, moving to the West to try to capture some of the ground lost when the USSR fell apart, China moving aggressively even into Vietnamese territorial waters to grab islands, of course the conflict with Taiwan and Japan, these are moments where I think there’s a fair bit of danger, and not just in the symbolic sense of territorial expansionism, but actually in potential alliances, that the BRICS will become an inter-imperial force with a more aggressive approach to capital accumulation. And that’s where these two logics come together.

    [...]

    #BRICS

    #Chine
    #Russie #Russland
    #Indes #India
    #Brésil #Brasil
    #Afrique_du_Sud #South_Africa #Südafrika

    #néolibéralisme
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    #géopolitique

    #USA #États-unis
    #Europe

    #Worldbank #Banque_mondiale #Weltbank


  • Kein Heimspiel / pas de match à domicile | WDR 2014-05-19

    http://www1.wdr.de/fernsehen/information/sport_inside/sendungen/ddr-wm104.html

    Un reportage documentaire de 10 minutes tout autour des conditions tensionées du match BRD-DDR à Hambourg pendant le championnat du monde en 1974 - le match fut gagné par l`équipe de la DDR avec 0:1.

    Die Fußball-WM 1974 in der Bundesrepublik war für die Auswahlmannschaft der DDR ein besonderer Auslandsaufenthalt. Dass das Team auch in West-Berlin spielen musste, sorgte bei den DDR-Sportpolitikern für helle Aufregung. Das deutsch-deutsche Duell in Hamburg mit dem Sieg der DDR war nur ein Highlight einer besonderen Dienstreise der Ost-Fußballer ins Bruderland.

    1974 war die Fußball-Auswahlmannschaft der DDR zum ersten und einzigen Mal für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. In der Gruppenphase traf sie auf die Elf des Gastgebers Bundesrepublik. In Hamburg besiegten die DDR-Kicker die Westdeutschen mit 1:0 und besiegelten mit diesem Erfolg gleichzeitig ihr späteres WM-Aus. Durch den Sieg gegen die Bundesrepublik gewann das DDR-Team zwar die Gruppe, traf anschließend aber in der Zwischenrunde auf die übermächtigen Gegner aus Brasilien, Argentinien und den Niederlanden – und schied aus. Der „#Klassenfeind“ dagegen schaffte es gegen leichtere Gegner ins Finale und wurde Weltmeister.

    Dennoch war die Reise zur WM ’74, bei der die DDR-Auswahl insgesamt sechs Spiele bestritt, ein ganz besonderer Auslandsaufenthalt – auch für die Funktionäre, die ihre Spieler zunächst politisch schulten, bevor sie in den Westen reisten. Die DDR-Sportpolitiker befürchteten Abwerbeversuche aus dem Westen und Fluchtversuche der Spieler auf eigene Faust. Besonders das zweite Gruppenspiel gegen Chile, das in West-Berlin stattfand, sorgte für helle Aufregung bei den Funktionären. Für die Spieler blieben eher die sportlichen Aspekte und der Kontakt zu den Fans im Westen im Gedächtnis. Bei „sport inside“ erinnern sich die beiden DDR-Nationalspieler Gerd Kische und Jürgen Croy an die Weltmeisterschaft vor 40 Jahren im „anderen Deutschland“.

    #auf_deutsch
    #Fußball #football

    #championnat_du_monde
    #Weltmeisterschaft
    #Allemagne #Germany #Deutschland
    #ennemi_de_la_classe_ouvrière #class_enemy

    #guerre_froide #cold_war #kalter_krieg