• Lecture d’un extrait du livre « Les orphelins : Une histoire de Billy the Kid » d’Éric Vuillard, paru aux Éditions Actes SUd, en 2026.

    https://liminaire.fr/creation/radio-marelle/article/les-orphelins-une-histoire-de-billy-the-kid-d-eric-vuillard

    En s’emparant de la figure mythique de Billy the Kid, popularisées par le cinéma, Éric Vuillard renverse la légende du Far West. « Le nom de Billy est un ressort. Il est le nom de la fiction proprement dite, il est le personnage par excellence. Il suffit de prononcer son nom et l’histoire commence. » L’auteur décrit un adolescent pauvre, pris dans la violence de l’Amérique de la fin du XIXᵉ siècle. Fidèle à la méthode qui traverse ses livres, l’écrivain fouille les marges de l’histoire officielle pour en révéler les mécanismes cachés : colonisation brutale de l’Ouest, naissance de l’économie de marché, fabrication des récits nationaux. Vuillard ouvre une brèche dans la légende pour redonner une voix aux oubliés de l’Histoire.

    (...)
    #Radio_Marelle, #Écriture, #Livre, #Lecture, #En_lisant_en_écrivant, #Podcast, #Littérature, #Portrait, #Western, #BillytheKid, #Etats-Unis, #Espace, #Histoire (...)

    https://liminaire.fr/IMG/mp4/en_lisant_les_orphelins_eric_vuillard.mp4

    https://actes-sud.fr/catalogue/les-orphelins-021514

  • Trivialliteratur : Karl-May-Verlag soll verkauft werden
    https://www.jungewelt.de/artikel/521218.trivialliteratur-karl-may-verlag-soll-verkauft-werden.html

    So kennt man sie aus unzähligen Regalen : Buchrücken der Karl-May-Werkausgabe aus dem Karl-May-Verlag (Bamberg, 25.6.2013)

    Faites-moi rire ou achetez un un éditeur qui n’a jamais vendu autre chose que les oeuvres d’un auteur mort en 1913.

    Voici les oeuvres principales et plein de textes anodins de Karl May.
    https://projekt-gutenberg.org/authors/karl-may


    https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_May

    Bamberg. Der Karl-May-Verlag sucht einen neuen Verleger. Der Geschäftsführer und alleinige Gesellschafter Bernhard Schmid möchte den über hundert Jahre alten Familienbetrieb verkaufen. »Karl May ist auch meine große Leidenschaft, und die fast 35 Jahre Arbeit dafür habern mir großen Spaß gemacht. Um so mehr will ich rechtzeitig dafür Sorge tragen, dass unser Verlag in guten Händen eine sichere Zukunft hat«, sagt Schmid. Der 64jährige ist seit 2007 alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer des Verlags. Sein Großvater Euchar Albrecht Schmid hatte den Verlag im Jahr 1913 mitgegründet.

    Der Karl-May-Verlag mit Sitz in Bamberg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bekannt für seine Bücher mit dem grünen Einband, der goldenen Schrift und dem bunten Titelbild, zieren Karl Mays Werke wie »Winnetou« seit mehr als hundert Jahren die deutschen Bücherregale. Das Programm des Verlags besteht fast ausschließlich aus den Werken seines Namensgebers.

    Karl May gilt als einer der meistgelesenen Autoren deutscher Sprache. Besondere Berühmtheit erlangte der Abenteuerschriftsteller durch seine meist fiktiven Reiseerzählungen und die Geschichten um Winnetou und Old Shatterhand.

    May wurde 1842 in Hohenstein-Ernstthal (Landkreis Zwickau) geboren, von 1888 bis zu seinem Tod 1912 lebte er im sächsischen Radebeul und verfasste dort wesentliche Teile seines Gesamtwerks. Kurz nach seinem Tod wurde im Jahr 1913 der Karl-May-Verlag in Radebeul gegründet. Im Jahr 1960 zog der Verlag dann nach Bamberg. (dpa/jW)

    Tout le monde l’aime bien, mais il est tellement démodé !

    https://www.youtube.com/playlist?list=PLuT4X8ydlk9_FMpPgkAiDJbTWz5Y7m0V8

    Arno Schmidt und Karl May
    https://www.karl-may-wiki.de/index.php/Arno_Schmidt

    #lettres #auf_deutsch #western #wtf #édition

  • China and the war in Iran + The new Five-Year Plan + NPC outcomes | Merics
    https://merics.org/en/merics-briefs/china-and-war-iran-new-five-year-plan-npc-outcomes

    War on #Iran: In muted reaction, #China puts #pragmatism before #anti-Western ideals

    Despite Iran’s inclusion in what #Western #foreign-policy experts dub the “axis of upheaval” alongside China, #Russia, and #North_Korea, #Beijing’s muted reaction to the #US-Israeli #war on Iran shows that #Tehran is not central to its #geopolitical strategy in the way #Moscow is. While #Xi_Jinping was willing to risk straining ties with the US and EU by supporting Russia through diplomatic and economic means after the 2022 invasion of #Ukraine, Beijing’s approach to Iran since the beginning of March reflects cool economic and geopolitical pragmatism rather than any anti-Western ideology.

  • Warum manche Linke sich an der Seite von Diktatoren wiederfinden
    https://www.akweb.de/ausgaben/706/campismus-und-antiimperialismus-warum-manche-linke-sich-an-der-seite-von-dikta

    Illustration : Donata Kindesperk. Auf Instagram : @finsterperk

    Ce texte d’un auteur étatsunien a paru dans ce qui reste de l’ancien journal Neue Linke tendance d’abord maoïste Arbeiterkampf .
    https://de.wikipedia.org/wiki/Analyse_%26_kritik

    C’est le résumé d’une partie des développements dans le monde depuis 1917 qui servent aujourd’hui de prétexte pour désunir la gauche. Bref, les ex-membres de sectes politiques disparues essaient de comprendre pourquoi aucune d’elles n’a su guider le monde vers la révolution inévitable selon leur analyses si élaborées.

    K-Gruppe
    https://de.wikipedia.org/wiki/K-Gruppe

    C’est lamentable et révélateur en même temps parce que le texte et l’auteur font partie de ce petit monde farfelu de chercheurs d’identité révolutionnaire. A lire si on a envie de rencontrer une variation du western marxism .

    Pour aller plus loin on est tenté de se référer à l’article Neue Linke de Wikipedia, mais celui-ci est truffé d’erreurs et de fausses conclusions malintentionnées résultats de la domination de l’édition allemande par des cliques soutenues par les institutions d’état anticommunistes .

    Neue Linke
    https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Linke
    L"article mentionne quelques sources intéressantes.

    20.8.2024 von Dan La Botz - Thema in ak 706: Campismus & Befreiungsnationalismus

    Internationalismus, Antiimperialismus und die Ursprünge des Campismus

    Der Internationalismus entstand in Europa im 19. Jahrhundert, als Demokrat*innen und Sozialist*innen begannen, sich gegenseitig in ihrem Kampf für diese Ideale zu unterstützen. Zunächst nahm dieser Internationalismus die Form der Unterstützung für das Selbstbestimmungsrecht der Völker an. Viele Demokrat*innen und Sozialist*innen, darunter Marx und Engels, unterstützten beispielsweise das Recht von Polen – das immer wieder von der Landkarte getilgt und Preußen, Österreich oder Russland einverleibt worden war – auf Selbstbestimmung und einen unabhängigen Staat. Marx unterstützte auch das Recht Irlands auf Unabhängigkeit vom britischen Empire und rief die britischen Arbeiter*innen auf, die irische Unabhängigkeit zu unterstützen. Ebenso unterstützten sich die unterdrückten Völker gegenseitig. In Lateinamerika unterstützte Haiti, das in einem Sklavenaufstand seine Unabhängigkeit von Frankreich errungen hatte, Simón Bolívar im Kampf gegen den europäischen Imperialismus. Der Internationalismus begann mit der Unterstützung von Völkern, die von einer anderen Nation oder einem Imperium unterdrückt wurden.

    Als 1848 eine europaweite demokratische Revolution ausbrach, die in Frankreich mit dem Kampf für den Sozialismus verbunden war, schlossen sich überall auf dem Kontinent Demokrat*innen gegen die Autokratie und den Autoritarismus der Monarchen und die Privilegien des Adels zusammen. Demokrat*innen und kleine sozialistische und proletarische Organisationen unterstützten alle den Sturz der Könige und den Kampf für die Republik. Im »Kommunistischen Manifest«, das sich an diese revolutionäre Bewegung richtete, verkündeten Marx und Engels: »Proletarier aller Länder, vereinigt euch!« Sie glaubten, dass Arbeiter*innen und Unterdrückte ihre nationalen Grenzen überwinden und sich im Kampf für nationale Selbstbestimmung, für Demokratie und Sozialismus die Hände reichen könnten.

    Eine zweite Erscheinungsform des Internationalismus entstand, als Arbeiter*innen eines Landes in ihrem Kampf gegen ihre Arbeitgeber*innen die Arbeiter*innen anderer Länder um Hilfe baten. Es begann in den 1850er und 1860er Jahren als Kampf gegen den Streikbruch, mit dem verhindert werden sollte, dass britische und westeuropäische Arbeiter*innen im jeweils anderen Land als Streikbrecher*innen arbeiteten. Diese Bewegung gegen den Streikbruch entwickelte sich zu einer Kampagne für internationale Arbeiter*innensolidarität und führte zur Gründung der Internationalen Arbeiterassoziation oder Ersten Internationale, deren Leitungsgremium Marx angehörte.
    Der Imperialismus und der Kampf dagegen

    In verschiedenen Epochen wurden unterschiedliche Imperien zur vorherrschenden Macht. Kritiker*innen verwendeten den Begriff Imperialismus seit dem Aufstieg der modernen kapitalistischen Imperien, um den Kampf zwischen verschiedenen kapitalistischen Mächten um die Weltherrschaft zu bezeichnen. Wenn Rosa Luxemburg, Nikolai Bucharin und Wladimir Lenin von Imperialismus sprachen, meinten sie damit nicht eine Großmacht, sondern den Kampf zwischen den Großmächten. Ausgehend von den Schriften Rudolf Hilferdings sah Lenin eine Konzentration des Kapitalismus in den Händen der Hochfinanz und eine Tendenz des Imperialismus, durch Kapitalexport den Kapitalismus am Leben zu halten. Der Kapitalexport sollte der langfristigen Tendenz einer »steigenden organischen Zusammensetzung des Kapitals« (der zunehmenden Ersetzung von Arbeit durch Kapital in der Produktion) und dem sich daraus ergebenden tendenziellen Fall der Profitrate entgegenwirken. Auf diese Weise verlängerten die Kolonien die Lebensdauer der Imperien.

    Die revolutionären Sozialist*innen des frühen 20. Jahrhunderts erkannten, dass England, Frankreich, Deutschland, Japan und die Vereinigten Staaten (sowie andere Nationen) imperiale Mächte waren, die alle um die Vorherrschaft kämpften. Während zunächst England die dominierende Nation gewesen war, begannen die Vereinigten Staaten nach dem Ersten Weltkrieg, sie an wirtschaftlicher und militärischer Macht zu übertreffen.

    Der Zweite Weltkrieg war eine Fortsetzung dieses imperialistischen Kampfes. Doch der Aufstieg des Faschismus in Italien, des Nationalsozialismus in Deutschland und des japanischen Militärstaates (der Achsenmächte) zwang revolutionäre Sozialist*innen, Sozialdemokrat*innen und Kommunist*innen, die Frage der internationalen Bündnisse neu zu überdenken. Um die kommunistische Führungsschicht und die von ihr beherrschte Sowjetunion zu verteidigen, schloss Stalin 1939 einen Pakt mit Hitler, doch als Deutschland im Juni 1941 die Sowjetunion überfiel, ging er ein Bündnis mit den alliierten Mächten ein: Großbritannien, Frankreich und den Vereinigten Staaten – allesamt imperialistische Mächte.

    Dieses Bündnis ermöglichte es Stalin, sich am Ende des Zweiten Weltkriegs mit Winston Churchill und Franklin Roosevelt zusammenzusetzen und die Nationen Europas buchstäblich aufzuteilen. Auf diese Aufteilung folgte fast unmittelbar der Kalte Krieg, die Schaffung zweier Lager (camps) – des kapitalistischen und des kommunistischen – und der Aufstieg eines alternativen dritten Lagers der Arbeiter*innen und unterdrückten Völker der Welt.
    Die Ursprünge des Campismus

    Was wir heute als »Campismus« (oder »Lagerdenken«) bezeichnen, hat seinen Ursprung in der Geschichte der Russischen Revolution. Die bolschewistische Partei führte im Oktober 1917 eine Revolution in Russland an, die die Macht den Sowjets übergab, den Räten der Arbeiter*innen, Soldat*innen und Bäuer*innen. Sowjetrussland (später die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken oder UdSSR) gewann die Unterstützung von Millionen Arbeiter*innen auf der ganzen Welt. Für viele war die Sowjetunion ein Ort, an dem die Arbeiter*innen die Macht übernommen hatten und dabei waren, den Sozialismus aufzubauen.

    Gleichzeitig erlebte Sowjetrussland eine Reihe von Bürgerkriegen, die Invasion von mehr als einem Dutzend ausländischer Mächte, eine enorme Zerstörung von Landwirtschaft und Industrie und schließlich die wirtschaftliche und politische Isolation aufgrund des Scheiterns der europäischen Revolutionen, insbesondere in Deutschland, einer Revolution, auf die die Bolschewiki gesetzt hatten. Unter diesen Bedingungen, die die Bolschewiki als »Kriegskommunismus« bezeichneten, schwand in den frühen 1920er Jahren die Macht der Arbeiter*innen, da die Sowjets verkümmerten und die Gewerkschaften geschwächt wurden. Gleichzeitig verboten die Bolschewiki, die sich nun Kommunistische Partei nannten, alle anderen Parteien oder schalteten sie auf andere Weise aus. Die Führung der KP schaffte auch die Fraktionen ab und beendete damit jegliche innere Demokratie im kommunistischen Staat. Sowjetrussland wurde zum Einparteienstaat.

    Ab Mitte der 1920er Jahre wurde der Begriff der internationalen Solidarität der Arbeiter*innenklasse nach und nach durch das Konzept der Loyalität gegenüber der Sowjetunion und dann gegenüber dem gesamten kommunistischen Lager ersetzt.

    Unter diesen Umständen führte Josef Stalin Mitte der 1920er Jahre eine Konterrevolution an und erlangte bis 1929 praktisch diktatorische Macht. Im Laufe des nächsten Jahrzehnts festigte er die Macht seines bürokratischen Regimes, ermordete Zehntausende alter Bolschewiki und verursachte durch die Kollektivierung der Landwirtschaft den Tod von fünf Millionen Bäuer*innen, während die Industrialisierung des Landes einer komprimierten Geschichte des Frühkapitalismus glich. Die Arbeiter*innenklasse wurde in extremer Weise ausgebeutet, um Wasserkraftwerke, Stahlwerke und Fabriken zu bauen.

    1919 hatte die Kommunistische Partei die Kommunistische oder Dritte Internationale gegründet, um die Versuche von Arbeiter*innenrevolutionen in aller Welt zu koordinieren. Die Kommunistische Internationale, angeführt von Lenin und der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, griff in viele Arbeiter*innenparteien und deren Kämpfe in der ganzen Welt ein und versuchte, die ehemaligen sozialistischen Parteien nach bolschewistischem Vorbild zu reorganisieren und sie zu ermutigen, Regierungen nach sowjetischem Vorbild zu errichten. Der Internationalismus war zwar die vorherrschende Tendenz, aber wenn es – wie im Fall der Türkei – um die Interessen Sowjetrusslands ging, zögerten Lenin und die russischen Kommunist*innen nicht, türkische Kommunist*innen zu opfern, um ein strategisches Bündnis mit der türkischen Regierung aufrechtzuerhalten. Nachdem Stalin nicht nur das Kommando in der Sowjetunion, sondern auch in der Kommunistischen Internationale übernommen hatte, wurde alles den Interessen der neuen kommunistischen Führungsschicht und der Verteidigung und Expansion der Sowjetunion untergeordnet. Dennoch genoss die Russische Revolution weiterhin große Wertschätzung, und die kommunistischen Parteien in aller Welt organisierten Arbeiter*innen für die Verteidigung des »Vaterlands aller Werktätigen«.

    Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs expandierten das kommunistische System und das Sowjetimperium gewaltig. Für Kommunist*innen waren nun nicht nur die Sowjetunion, sondern auch die Staaten Osteuropas das »sozialistische Lager«. Zwischen 1949 und 1959 kamen noch China, Nordkorea, Nordvietnam und Kuba hinzu. Selbst wenn Kommunist*innen die »Verbrechen von Stalin« eingestanden, sahen sie in dieser Entwicklung eine Ausweitung des Sozialismus. Sie unterstützten dieses vergrößerte kommunistische Lager gegen das kapitalistische Lager.

    Wir sehen also, wie durch den Mitte der 1920er Jahre eingeleiteten Prozess der Begriff der internationalen Solidarität der Arbeiter*innenklasse durch das Konzept der Loyalität gegenüber der Sowjetunion und dann gegenüber dem gesamten kommunistischen Lager ersetzt wurde. Jegliche Kritik an den Verhältnissen innerhalb der UdSSR wurde in den Köpfen ihrer Anhänger*innen von der Loyalität zum kommunistischen Lager verdrängt. Dies war die Geburtsstunde des ersten Campismus.

    Diese Loyalität bedeutete, dass bei einer Arbeiter*innenrevolution gegen den Kommunismus in Ungarn 1956, einer demokratischen Revolution in der Tschechoslowakei 1968 oder einem gewaltigen Arbeiter*innenaufstand in Polen 1980 die kommunistischen Anhänger*innen des Campismus die Sowjetunion oder andere kommunistische Staaten unterstützten, auch wenn ihre Panzer (tanks) einsetzten, um diese Bewegungen zu zerschlagen (daher der Begriff »Tankie«).
    Maoismus und Drittweltismus

    Der heutige Campismus verdankt sich jedoch wahrscheinlich eher dem Maoismus und dem Drittweltismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die kommunistische Bewegung sich aufzuspalten: 1948 wurde Jugoslawien zu einem unabhängigen kommunistischen Staat; noch wichtiger war, dass sich ab Anfang der 1960er Jahre eine Rivalität zwischen Peking und Moskau entwickelte. Der Kommunismus war nicht länger eine einheitliche Weltbewegung. Er wurde polyzentrisch, und rivalisierende kommunistische Nationen versuchten, ihren Einfluss auszuweiten.

    Gleichzeitig begann unmittelbar nach dem Krieg eine Bewegung für das Ende der Imperien, für die Unabhängigkeit der Kolonien und für die Freiheit ihrer Völker, die anfangs sowohl von den Vereinigten Staaten (1) als auch von der Sowjetunion (2) unterstützt wurde. Beide Mächte bezeichneten sich als antiimperialistisch und waren aus jeweils eigenen Gründen an der Auflösung der riesigen britischen, französischen und anderen europäischen Imperien interessiert. (3) Als sich der Griff der Imperien lockerte, wurden Dutzende neuer Nationen gegründet, und Hunderte Millionen Menschen wurden Bürger*innen der neuen Länder.

    In Asien war der Wandel am dramatischsten: Die Philippinen wurden im Juli 1946 unabhängig, Indien im August 1947, Indonesien im August 1949 und China beendete 1949 seinen halbkolonialen Status – mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Zwischen 1957 und 1990 wurden praktisch alle afrikanischen Kolonialstaaten unabhängig (einige wenige hatten bereits zuvor die nominelle Unabhängigkeit erlangt). In ähnlicher Weise wurden in der Karibik zwischen den 1950er und 1980er Jahren die ehemaligen britischen kolonialen Inselstaaten unabhängig. Es kam zu einer Wende in der Weltgeschichte: Die Dritte Welt entstand.

    Die Ansicht, dass die Befreiungskämpfe der Völker der Dritten Welt die Vorhut der weltweiten revolutionären Bewegung darstellten, beeinflusste in den 1960er Jahren Maoist*innen, Trotzkist*innen und andere radikale Linke.

    Die Dritte Welt war eine Tatsache, aber sie wurde auch zu einer Ideologie. Der Begriff der »Dritten Welt«, der erstmals 1952 in Frankreich auftauchte, bezog sich auf die Nationen, die formal weder zur kapitalistischen noch zur kommunistischen Sphäre gehörten. Es handelte sich um jene zwei Drittel der Menschheit, die in Asien, Afrika oder Lateinamerika lebten, die Kolonialismus oder Halbkolonialismus erlebt hatten und die aus People of Colour bestanden, von denen die meisten Bäuer*innen waren. Ihren Ausdruck fand diese Entwicklung in der Konferenz von Bandung im Jahr 1955, auf der 29 asiatische und afrikanische Nationen, darunter auch China, zusammenkamen und den »Imperialismus in all seinen Erscheinungsformen« verurteilten, also den Imperialismus sowohl der westlichen kapitalistischen Länder als auch den der Sowjetunion. Diese ursprünglichen 29 Nationen, denen sich die Länder Lateinamerikas und später zahlreiche andere anschlossen, gründeten die Bewegung der Blockfreien.

    Doch sie war nicht wirklich blockfrei. Sie tendierte zum Kommunismus. Sowohl die kommunistische Regierung von Josip Broz Tito in Jugoslawien als auch die von Fidel Castro in Kuba spielten eine Rolle in der Bewegung der Blockfreien. 1966 veranstaltete Kuba in Havanna eine Trikontinentale Konferenz mit 80 Nationen, die erneut versuchte, der Dritten Welt eine politische Form zu geben. Sie brachte ihre Unterstützung für Antiimperialismus und Antikolonialismus zum Ausdruck und gründete die Organisation der Solidarität der Völker Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Die Trikontinentale kritisierte den US-Imperialismus, erwähnte aber nicht den sowjetischen Imperialismus, da Kuba sich gegen die US-Blockade wehrte und mit der Sowjetunion verbündet war.

    Während die Vereinigten Staaten sich zunächst für die Auflösung der alten Imperien eingesetzt hatten, unterstützten sie mit der Entfaltung des Kalten Krieges aus politischen und wirtschaftlichen Gründen häufig die europäischen Mächte bei ihren Versuchen, die Kontrolle über ihre Kolonien zu behalten (wie in Vietnam) oder später eine neokoloniale Kontrolle über die neuen, nominell unabhängigen Nationen auszuüben (wie in Ghana und dem Kongo). Die Sowjetunion und China hingegen, die kein wirtschaftliches Interesse an den Kolonien hatten und politisch gegen den kapitalistischen Westen eingestellt waren, unterstützten im Allgemeinen die kolonialen Unabhängigkeitsbewegungen, stimmten in den Vereinten Nationen mit ihnen und halfen ihnen militärisch. (Natürlich duldete die Sowjetunion keine Einwände gegen die Eingliederung Osteuropas in ihr Imperium zwischen 1945 und 1948; auch China wehrte sich gegen jede Kritik an seiner Übernahme Tibets 1951.) Auf jeden Fall hatte die neue Dritte Welt oft Verbindungen zur kommunistischen Welt und wurde mit dem Kampf für den Kommunismus in Verbindung gebracht.

    Der Drittweltismus wurde zu einer Ideologie. Sie bestand in der Vorstellung, dass die antiimperialistischen, antikolonialen Bewegungen den Prozess der sozialistischen Revolution fortsetzen würden, der in der Sowjetunion, China oder danach in Kuba begonnen hatte. Die drittweltistische Auffassung von einer in kapitalistische und proletarisch-bäuerliche Nationen geteilten Welt setzte sich in den Köpfen vieler Linker fest. Die Ansicht, dass die Befreiungskämpfe der Völker der Dritten Welt die Vorhut der weltweiten revolutionären Bewegung darstellten, beeinflusste in den 1960er Jahren die radikale Linke, Maoist*innen, Trotzkist*innen und andere. Die Popularität des Maoismus und des Guevarismus (nach Ernesto »Che« Guevara) ist zum Teil auf diese Sichtweise zurückzuführen. Als das Projekt der Dritten Welt Ende der 1970er Jahre eindeutig gescheitert war, verlagerten einige Drittweltist*innen ihre Loyalität von den revolutionären Bewegungen hin zu verschiedenen Regierungen des Globalen Südens, von denen keine sozialistisch war und die fast alle eine neue kapitalistische Klasse repräsentierten, autoritäre Regierungen, oft persönliche Diktaturen, hatten und in keiner Weise fortschrittlich waren.
    Lagerdenken heute

    Das wichtigste Ereignis, das den Aufstieg des heutigen Campismus auslöste, war der Zusammenbruch der Sowjetunion. Welche Kraft konnte im Kampf gegen den Kapitalismus unterstützt werden, nachdem es das sowjetisch-kommunistische Lager nicht mehr gab? Für einige bot die Theorie des Drittweltismus eine Antwort: Wir sollten die armen Nationen des Globalen Südens in ihrem Kampf gegen den Imperialismus der reichen, weißen Nationen des Globalen Nordens unterstützen.

    In dieser eindeutig gespaltenen Welt, so argumentierten die Campist*innen, sollten wir auf der Seite der Regierungen der proletarisch-bäuerlichen Welt stehen, einer Welt Schwarzer und Brauner arbeitender Menschen, die gegen die kapitalistischen Mächte der reicheren weißen Welt kämpfen. Die kapitalistischen und imperialistischen Nationen des Globalen Nordens, einschließlich Australien und Neuseeland, die mit Ausnahme von Japan, Südkorea, Singapur und Taiwan alle weiß sind, würden die bäuerlich-proletarischen Nationen des Globalen Südens ausbeuten und unterdrücken, die alle aus People of Color bestehen. Die weißen kapitalistischen Mächte waren per Definition imperialistisch, und die proletarisch-bäuerlichen Nationen, so die Campist*innen, von Natur aus antiimperialistisch. So konnte eine Nation wie der Iran, der nie eine sozialistische Regierung hatte, oder die Diktatur der Familie Assad in Syrien zu den antiimperialistischen Nationen gezählt werden. Natürlich tendierte diese Sichtweise dazu, die Klassenunterschiede sowohl innerhalb der kapitalistischen als auch in der sogenannten proletarisch-bäuerlichen Welt herunterzuspielen oder ganz zu ignorieren. Für die Campist*innen war das Lager wichtiger als die Klasse.

    Viele ehemalige Linke, die heute Campist*innen sind, haben diese Denkweise übernommen. Einige dieser politischen Analyst*innen und Aktivist*innen, die sich immer noch als Linke verstehen, neigen dazu, alle Fragen dem Imperialismus unterzuordnen. Wenn ein Staat sich gegen die Vereinigten Staaten stellt, sei er per Definition antiimperialistisch, sodass das politische, wirtschaftliche und soziale System seiner Regierung für den weltweiten Hauptkonflikt, den Imperialismus, irrelevant sei. Darüber hinaus sollten die Probleme der sogenannten antiimperialistischen Staaten nicht untersucht oder kritisiert werden, da dies die Unterstützung für das antiimperialistische Lager und seinen Kampf gegen die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten schwächen könnte.

    Daher wollen heutige Campist*innen nicht über die autoritären politischen Mächte oder die ausbeuterischen Wirtschaftssysteme der ihrer Meinung nach »antiimperialistischen Nationen« wie Russland, China oder Kuba, des Iran oder Syriens diskutieren. Noch ablehnender reagieren sie auf die Forderung, den Klassencharakter, das Regierungssystem und die ökonomischen Verhältnisse von bedrängten Nationen wie Venezuela oder Nicaragua zu untersuchen. Diese Regierungen infrage zu stellen, würde ihrer Ansicht nach bedeuten, den US-Imperialismus zu unterstützen.

    Campist*innen wollen nicht über die autoritären Systeme der ihrer Meinung nach antiimperialistischen Nationen wie Russland, China oder Syrien diskutieren. Sie infrage zu stellen, würde ihrer Ansicht nach bedeuten, den US-Imperialismus zu unterstützen.

    Wer zum Beispiel China dafür kritisiert, dass es 1,5 Millionen Uigur*innen in Konzentrationslager gesteckt oder die demokratische Bewegung in Hongkong niedergeschlagen hat, muss mit der US-Regierung verbündet und objektiv pro-imperialistisch sein. Das ist die Logik der Campist*innen. Der traditionelle Marxismus, der auf der Analyse der politischen Ökonomie, der sozialen Klassen, des Klassenkampfes und der Unterdrückung in einem Land sowie seiner internationalen Beziehungen basiert, wird damit verworfen.

    Campist*innen behaupten, dass sich diejenigen, die die sogenannten antiimperialistischen Nationen (Russland, China usw.) kritisieren, auf die Seite des US-Imperialismus stellen. Doch kapitalistische und imperialistische Parteien und Regierungen wechseln häufig die Seiten, worauf wir als Linke derzeit wenig oder gar keinen Einfluss haben. Trump beispielsweise schien ein Anhänger von Wladimir Putin, dem Diktator Russlands, zu werden und brachte seine Bewunderung für Xi Jinping zum Ausdruck, womit er die gleiche Position vertrat wie einige, die sich als Antiimperialist*innen bezeichnen. Doch dieselben Antiimperialist*innen lehnen es ab, wenn Internationalist*innen das uigurische Volk in der Provinz Xinjiang verteidigen, weil sowohl die Trump- als auch die Biden-Administration erklärt haben, dass sie die Uigur*innen unterstützen.

    Tatsächlich unterstützen sozialistische Internationalist*innen die Uigur*innen, obwohl sie angeblich von der US-Regierung unterstützt werden. Wir unterstützen sie aus unseren eigenen Gründen und halten trotzdem an unserer Kritik des US-Imperialismus fest. Wir unterstützen sie, weil sie wie die Pol*innen und Ir*innen zur Zeit von Marx ein Recht auf Selbstbestimmung haben und nicht dem autoritären Staat China und seinem Han-Nationalismus unterworfen werden sollten.

    Wie kam es zu der Vorstellung, dass die Vereinigten Staaten die einzige imperialistische Macht seien? Auch dies können wir auf den Maoismus zurückführen. Die Maoist*innen sagten, bei der Analyse eines jeden politischen Problems müsse der »Hauptwiderspruch« ausfindig gemacht werden, dem alle anderen Fragen untergeordnet sei. Die Campist*innen griffen diesen Gedanken auf und wandten ihn auf die Weltpolitik an, indem sie behaupteten, der Imperialismus sei das Hauptproblem und die Vereinigten Staaten die dominierende Macht. Der Kampf solle sich also gegen den US-Imperialismus richten und nicht gegen Probleme in anderen Ländern, die mit Demokratie, Wirtschaftsreformen, Frauenrechten oder gar dem Kampf für den Sozialismus zu tun haben. Diese Idee des Hauptwiderspruchs tendiert dazu, den Kampf für den Internationalismus der Arbeiter*innenklasse aufzugeben. Den Campist*innen zufolge sollten wir es nicht riskieren, Menschen zu unterstützen, die für Demokratie kämpfen, Arbeiter*innen, die für Gewerkschaften kämpfen, oder Frauen, die in Ländern wie Iran oder Syrien Gleichberechtigung anstreben. Denn das würde vom Hauptwiderspruch ablenken, der in der Rolle dieser Nationen als antiimperialistische Mächte im Kampf gegen die Vereinigten Staaten bestehe. Wer demokratische oder sozialistische Oppositionen in diesen Ländern unterstütze, würde automatisch die Vereinigten Staaten unterstützen.
    Imperialismus, unterstützt von Sozialist*innen?

    Nehmen wir den komplexen Fall Syrien: 2011, zur Zeit des Arabischen Frühlings, solidarisierten sich demokratische internationalistische Sozialist*innen mit der ursprünglichen Bewegung von Bäuer*innen und dann einem Teil der städtischen Bevölkerung gegen die Diktatur von Bashar al-Assad – ohne eine Intervention der USA, Europas oder von Staaten des Nahen Ostens zu fordern. Die demokratischen Kräfte in Syrien versuchten, den Kampf gegen das Assad-Regime gewaltfrei zu führen. Assad beschloss jedoch, die Opposition gewaltsam zu unterdrücken und sogar syrische Städte zu bombardieren und praktisch zu zerstören, was zehntausende Menschenleben kostete. Daraufhin wurde der Konflikt von Staaten mit regionalen Machtambitionen – Saudi-Arabien, die Türkei und Katar – weiter angeheizt und militarisiert, indem sie Waffen an ihre lokalen Verbündeten lieferten. Während Russland, der Iran und die libanesische Hisbollah Waffen und militärisches Personal zur Verteidigung des Assad-Regimes lieferten, bekräftigten internationale Sozialist*innen das Recht des syrischen Volkes, sich Waffen zu beschaffen, wo immer es konnte, so wie es andere Nationen während der antikolonialen Bewegungen des 20. Jahrhunderts getan hatten.

    Assad hatte faktisch seinem eigenen Volk den Krieg erklärt und deutlich gemacht, dass er bereit war, die Provinzstädte in Schutt und Asche zu legen, um an der Macht zu bleiben. Anfang 2015 lud Assad Russland zu Luftangriffen in Syrien ein. Schon bald bemühten sich syrische Oppositionelle um Unterstützung oder sogar um eine Intervention seitens der US-amerikanischen oder europäischen Regierungen – eine Entwicklung, die wir Internationalist*innen nicht unterstützten. Gleichzeitig begann der Islamische Staat, eine weitere reaktionäre Macht, ihre eigenen Kräfte dort zu sammeln. Die Vereinigten Staaten unterstützten die Syrian Democratic Forces. In der Zwischenzeit flohen 5,6 Millionen Syrer*innen aus dem Land, die Möglichkeit einer demokratischen Revolution stand nicht mehr auf der Tagesordnung. Im weiteren Verlauf verfolgten Russland und Iran, die mit Assad verbündet waren, ihre eigenen regionalen imperialen Interessen.

    Obwohl es den Anschein hatte, als würden sowohl die westlichen kapitalistischen Mächte als auch internationalistische Linke die demokratische Revolution in Syrien unterstützten, unterstützten wir in Wirklichkeit andere politische Gruppen, zu anderen Zeitpunkten und andere Kräfte aus anderen Gründen.
    Internationalismus ist der wahre Antiimperialismus

    Diejenigen, die im Namen des Antiimperialismus autoritäre Regime unterstützen, erweisen nicht nur all jenen Menschen einen Bärendienst, die in Ländern wie Russland, China, Iran, Syrien, Venezuela und Nicaragua für Demokratie und in einigen Fällen auch für Sozialismus kämpfen, sondern schwächen auch den eigentlichen Kampf gegen den US-Imperialismus.

    Nehmen wir den Fall China. Heute sind China und die Vereinigten Staaten zwar wirtschaftliche Konkurrenten, aber auch eng miteinander verbunden im kapitalistischen Weltsystem. China hält 1,1 Billionen Dollar der US-Schulden. Während China jährlich Waren im Wert von 443,45 Milliarden US-Dollar in die Vereinigten Staaten exportiert, können die USA lediglich Waren im Wert von 106,4 Milliarden US-Dollar an China verkaufen. Dieses ökonomische Ungleichgewicht gehört zu den größten und einflussreichsten Beziehungen in der Weltwirtschaft, einem System, in dem beide Nationen eine führende Rolle spielen.

    Die Grundlage für den Kampf gegen den Imperialismus sollten wir in den vielen sozialen Bewegungen in unzähligen Ländern sehen, egal, ob deren Regierungen sich selbst als kapitalistisch oder sozialistisch bezeichnen.

    Linke sollten sich klarmachen, dass ein Sturz des US-Imperialismus nicht vorstellbar ist, ohne zugleich das chinesische Wirtschaftssystem zu zerstören, da beide Länder Teil desselben weltwirtschaftlichen Arrangements sind. Abgesehen von den Beziehungen zu den USA hat China im Rahmen eines durchaus klassischen Imperialismus Billionen US-Dollar in die Erschließung von Kohle- und Mineralienminen, Öl- und Gasvorkommen und anderen Ressourcen in Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas investiert sowie in seine »Neue Seidenstraße« oder »Belt and Road Initiative« – Autobahnen, Eisenbahnen und Pipelines, die Europa mit China verbinden und dessen Kontakte zu Afrika und Asien verbessern sollen. Alle diese Maßnahmen zielen auf die Expansion der Industrie, des Finanzwesens und des Handels von China, also dessen wirtschaftlichen Grundlagen des chinesischen Imperialismus.

    Wie aus der Geschichte des Imperialismus bekannt ist, wird China diese wirtschaftlichen Grundlagen für den Aufbau einer militärischen Streitmacht zur Sicherung dieser Grundlagen nutzen – eine Entwicklung, die im Südchinesischen Meer bereits zu erkennen ist. In nicht allzu ferner Zukunft dürfte der chinesische Wirtschaftsimperialismus zu einem militärischen Konflikt mit den USA oder ihren asiatischen Verbündeten führen, der sich zu einem Atomkrieg ausweiten und die Menschheit auslöschen könnte.

    Widerstand gegen den Imperialismus erfordert die Stärkung der Bewegungen der Arbeiter*innen, der Bäuer*innen, der städtischen Armen sowie der ruinierten unteren Mittelschichten in der ganzen Welt. Die Grundlage für den Kampf gegen den Imperialismus sollten wir daher in den vielen demokratischen sozialen Bewegungen, Arbeiter*innenbewegungen und in einigen Fällen sozialistischen Bewegungen in unzähligen Ländern sehen, die von Regierungen beherrscht werden, die sich selbst als kapitalistisch oder sozialistisch bezeichnen. Als Sozialist*innen sollten wir diese Bewegungen unterstützen – ob in Argentinien oder Venezuela, im Iran oder in Algerien, in Japan oder China, in Frankreich oder der Ukraine, in Deutschland oder Russland –, und gleichzeitig zunächst in der Theorie und dann in der Praxis dazu beitragen, sie alle in einer internationalen Bewegung für die Befreiung zusammenzuführen.

    Dan La Botz ist Lehrer, Autor und Aktivist aus Brooklyn und Redakteur der Zeitschrift New Politics .

    Anmerkungen:

    1) Die Vereinigten Staaten unterstützten beispielsweise Indonesien in seinem Kampf gegen die zunächst japanische und dann niederländische Herrschaft über die Kolonie.

    2) Die Sowjetunion unterstützte die Unabhängigkeitsbewegung Vietnams.

    3) Sowohl die Vereinigten Staaten als auch die Sowjetunion unterstützten 1944 die Gründung der unabhängigen Staaten Syrien und Libanon, und die USA, die UdSSR und Frankreich unterstützten die Gründung Israels, das aus dem britischen Palästinamandat hervorging.

    #marxisme #gauche #maoïsme #western_marxism

  • A mine in the middle of paradise

    The Tebboune government is brutally suppressing any protest against a lead-and-zinc mine being built in a RAMSAR protected area.

    The region surrounding the #Soummam river has long been renowned for its #agriculture. It is home to centuries’ old olive trees and a diverse and rich flora and fauna with several protected species. It is the core of a major agro food center, which supplies the country and produces several brands of mineral water as well as a local beer, Albrau.

    But a government project launched in July is about to radically disturb its ecosystem and landscape. Algiers is speeding up the exploitation of a lead and #zinc mine which had been planned – and feared – for almost two decades. It will be developed by the joint venture company #Western_Mediterranean_Zinc (#WMZ), a partnership between state-owned mining firm, #Sonarem, which has majority shareholding, and the Australian mining firm, Terramin, in compliance with the 51/49 rule of the finance law, which requires the Algerian side to hold the majority of shares.

    The government insists that the project is national, and consistent with its ambitions to become a major actor in the mining industry. Meanwhile, there have been calls from scientists and activists to investigate Terramin, the Australian miner’s lack of international expertise and scarce information about the agreement with Algerian authorities being issues of concern.

    Many local residents worry the mine’s development could destroy their livelihoods and even push them out. Two villages, Amizour and Tala Hamza, with respectively 45 000 and 15000 inhabitants, will bear the brunt of this decision. If the mine project moves forward, dozens of families will be forced to leave their homes. The region’s historical and intangible heritage will be threatened as well, as martyrs of the Algerian revolution are buried there. So are the loved ones of many inhabitants.

    “This is a mine in the middle of paradise,” a native of the region laments. “The inhabitants are not only afraid of harmful effects on the environment and their health but they do not want to be relocated. They have a special attachment to their land. It is a beautiful region where they lead a quiet life and many of them live from mountain agriculture. Their parents, grandparents and great grandparents are buried there. If the area is destroyed, they will lose everything.”

    In July, Algerian authorities released an executive decree concerning the downgrading of a plot of agricultural land which will be used as a logistical base to access the mine Unsurprisingly, the debate over the exploitation and its environmental consequences has been stifled by local authorities and more importantly, decision-makers in Algiers. The project has been pushed forward as a presidential priority, which makes it more opaque and difficult to oppose, especially given the current repressive context. Regrettably, the local population hasn’t been officially consulted prior to the July announcement, even though their health and that of future generations is at stake.

    What civil society actors and experts are requesting is a transparent and open debate with government officials. According to activists, local residents, especially in #Ait_Bouzid and #Ibazghichen, two neighboring villages in the exploitation area, are largely opposed to the project and expressed their concerns through several petitions sent to the government. They remain unanswered and the government hasn’t reached out to local associations or political actors.

    On May 13, 2022, a group of associations from #Amizour and #Tala_Hamza organised a hike on the site of the mine to raise awareness about the dangers of the extraction of minerals and to call for the preservation of the region. It drew over 200 people although it took place during a wave of repression aimed at silencing the Hirak protest movement and other forms of dissent. According to several people who attended the event, the participants were held at a roadblock and had their personal details and that of their vehicles registered by security forces. A team from Radio M, which was known for its independent coverage and was shut down in December 2022 after the jailing of its editor, Ihsane El Kadi, was stopped for an hour and interrogated. In an interview, an activist claimed several people had been intimidated and even threatened by not only security forces but also local representatives of political parties close to the regime.

    Kamel Aissat, a scientist, university professor and activist of the Socialist Workers’ Party (PST), an opposition party banned in 2022, who lives in the area, has been vocal in his opposition to the project. In July, he was arrested as he was about to travel outside Algeria. He was later summoned and interrogated only to be placed under judicial supervision a few days later by court decision, which means his movements and encounters will be closely monitored and consequently hampered. He’s been charged with harming national unity and publication of information which could harm the national interest. His prosecution redoubles the pressure on local activists. Several people I contacted refused to speak on the record for fear of retribution or due to ongoing judicial procedures due to their involvement in the Hirak.

    “The pouvoir [powers-that-be] has sown a climate of terror,” a local inhabitant told me.

    “[The project] will impact the entire Soummam valley. Everyone and all the neighboring towns will be affected, [all the way to] the Mediterranean sea,” warns Samir Larbi, a PST activist from the neighbouring city of El Kseur.

    Other civil society actors share his concerns over the propagation of heavy metals in the groundwater and the air. “It will have a disastrous impact on agriculture, especially since the region is known for its fertile land. The water table will be contaminated, which in turn, will contaminate all the region of Bejaia,” stresses an activist.

    Critics say the environmental damage outweighs the economic and social benefits. There’s already a great mistrust in the ability of authorities to tackle environmental issues. A recent example is their poor response in 2021 and this summer to the deadly fires in the Bejaia region. Another has been concerns about poor waste management treatment which raises fears over the handling of the toxic waste from the mine.

    The plan, they argue, is in contradiction with the mining legislation passed in 2014, which states that mines in protected areas shouldn’t be developed. The Soummam valley has been classified as a wetland protected by the international Ramsar convention, which Algeria ratified in 1984. Moreover, they point out that there hasn’t been any in-depth public impact study. Furthermore, they mistrust the evaluation of the environmental feasibility of the extraction put forward by the government, which they say should have been performed by an independent organisation. Among the few political actors to speak up against the opacity surrounding the project, members of the opposition party Rally of Culture and Democracy (RCD) in Tala Hamza as well as the party’s regional bureau demanded a genuine and publicly accessible impact study.

    “The expanding of the extraction of underground resources to other natural resources than hydrocarbons does not hide the economic breakdown that is taking hold in the country and must never be done on the sly and by prohibiting debate and advice from experts in the field,” declared the RCD bureau.

    In an interview to the state agency Algeria Press Service in July, the Director General of Mines at the Ministry of Energy and Mines, Nadjiba Bourenane claimed that “all the studies necessary for the realization of this strategic project have been carried out, in particular the detailed feasibility study comprising several technical components, namely exploration, exploitation, treatment, mining planning, environmental impact, as well as the technical-economic study with economic modeling, in addition to the development of a market study to be able to prove the profitability of this investment.”

    According to the government, the mine is expected to last about 20 years and directly employ 700 people and 4000 overall. However, in a region where the state has generally been absent, opponents to the project believe it will not lead to sustainable development but is merely a short-term financial opportunity for Terramin and their Algerian counterparts. They stress that the jobs that will be created are non-specialist ones and that the extraction of the mine cannot improve the local economy. The recent history of the country supports their scepticism. Over the last decades, the Algerian population hasn’t generally reaped the benefits of its immense oil and gas resources. The economic policy of the state, which relied on their export, hasn’t led to the development of the regions concerned, only favouring the southern part of the country, perpetuating a rentier economy.

    As the PST activist Larabi argues, these are old government orientations that have accelerated under President Tebboune. “The current policy is based on extractivism and the unbridled use of resources,” he said.

    https://africanarguments.org/2023/09/a-mine-in-the-middle-of-paradise

    #extractivisme #matières_premières #mines #Algérie #plomb #Terramin #résistance

  • Report: Morocco uses green energy to embellish its occupation

    By 2030, half of Morocco’s wind energy production could be generated illegally in occupied Western Sahara. Yet, Morocco presents itself as best-in-class on the energy transition.

    In November 2021, the governments of the world will meet in Glasgow for the COP26 climate talks. At the same time, Morocco - the occupying power of Western Sahara - is erecting its largest energy project on occupied land to date: another step forward in its comprehensive plan to build controversial infrastructure on the land it illegally holds.

    #Western_Sahara_Resource_Watch (#WSRW) today publishes a report exposing all existing and planned renewable energy projects in occupied Western Sahara.

    The report estimates that the energy produced from wind in the territory could constitute 47.20% of Morocco’s total wind capacity by the year 2030, while its share of generated solar power may by then reach 32.64% of Morocco’s total solar capacity.

    As late as 30 September 2021, a new company, #General_Electric, announced an agreement to take part in the controversy.

    The energy produced on occupied land increases Morocco’s dependency on the territory that it occupies. As such, the projects fundamentally undermine the UN peace efforts in Western Sahara directed towards allowing the expression of the right to self-determination of the Saharawi people. The energy is used by industries that plunder the territory’s non-renewable resources, and provides job opportunities attracting more settlers from Morocco. It may also, in time, be exported abroad, including to the EU.

    Morocco brands itself internationally as best in class on renewable energy as part of its commitments under the Paris Agreement. States, however, are only meant to present efforts undertaken in their own territory, not outside of their borders. The UN body that registers and reviews state parties’ achievements, the UNFCCC, claims that it is not in a position to assess the content of the submissions. The scandal of the UNFCCC’s complacency is, of course, compounded by the fact that Morocco’s energy projects can only be carried out under the military occupation that the UN’s central bodies have declared illegal.

    None of the companies participating in the renewable energy industry inside Western Sahara, including those most heavily implicated - Italian company Enel and Spanish Siemens Gamesa - have clarified whether they have even tried to obtain the consent of the people of the territory.

    Instead, the companies refer to an alleged ‘consultation’ of local ‘stakeholders’ or ‘population’. This is the exact same flawed approach taken by the European Commission in its trade and fisheries agreements with Morocco. The European Court of Justice ruled on 29 September 2021 that the EU’s approach in Western Sahara is illegal. The Court explicitly stated that the liberation movement Polisario is the representative of the Saharawi people, that consent must be obtained from them, and that a ‘consultation’ of the ‘population’ cannot substitute the legal requirement of Saharawi consent.

    WSRW demands an immediate exit of all energy companies from the occupied territory, and asks the UNFCCC and its State Parties to challenge Morocco’s systematically erroneous climate reporting.

    https://wsrw.org/en/news/report-morocco-uses-green-energy-to-embellish-its-occupation

    #Maroc #Sahara_occidental #occupation #green_washing #rapport #énergie_éolienne #énergie #transition_énergétique #énergies_renouvelables

    ping @visionscarto

    • Il Sahara Occidentale di fronte all’estrattivismo “green”
      Report del workshop al Venice Climate Camp, di Héctor Santorum

      L’8 settembre 2022 si è tenuto al Venice Climate Camp il workshop “Sahrawi: Colonialismo, estrattivismo e repressione nel Sahara Occidentale” a cura della Sahrawi Youth Union. Proponiamo qui il report del workshop stilato da uno degli organizzatori. Ulteriori informazioni sull’operato delle multinazionali nel Sahara Occidentale sono reperibili sul sito Western Sahara Resource Watch. Traduzione di Fiorella Zenobio.

      Il Sahara Occidentale produce il 50% del PIL marocchino. Alla sommità dell’ordine sociale si trova il colonizzatore, che sia esso un militare, un funzionario o un commerciante; nella parte inferiore troviamo invece il colonizzato. Le azioni dei colonizzatori beneficiano loro stessi e la classe dirigente marocchina. È piuttosto facile individuare il funzionario e il militare. Ma chi è il commerciante? È ognuna delle aziende, statali o private, marocchine o straniere, che operano nel Sahara Occidentale, con la complicità di diversi paesi. Sono questi gli strumenti necessari per la colonizzazione.

      Nel 1884, si svolge la Conferenza di Berlino, nella quale le potenze europee si spartiscono l’Africa. Quello stesso anno avviene la colonizzazione ufficiale del Sahara Occidentale da parte della Spagna. Nel 1957, l’ONU elabora una lista di territori non autonomi, nella quale è incluso il Sahara Occidentale. Due anni dopo, la Spagna avvia le attività di estrazione di risorse e dichiara il Sahara la sua provincia numero 53, concedendo forme di rappresentanza ai sahrawi al fine di evitare la decolonizzazione.

      Nel 1960, l’Assemblea Generale delle Nazioni Unite approva la risoluzione 1514 secondo la quale “qualsiasi territorio non autonomo deve poter esercitare il proprio diritto all’autodeterminazione attraverso un referendum” e il Marocco inizia a reclamare il Sahara come proprio. Nel 1975, il Marocco chiede alla Corte Internazionale di Giustizia un parere consultivo riguardo all’appartenenza del Sahara al Marocco e/o alla Mauritania. La risposta è che il Sahara non è mai appartenuto a nessuno dei due. La Spagna comunica allora che si terrà il referendum.

      La reazione a questi avvenimenti è la cosiddetta “Marcia Verde”, una colonna composta da migliaia di persone – civili e militari marocchini – che si dirige verso il territorio sahrawi il 6 novembre 1975. Il 14 novembre si tiene a Madrid il vertice tra Spagna, Marocco e Mauritania per firmare gli “Accordi di Madrid”, a partire dai quali la Spagna abbandona il territorio del Sahara Occidentale cedendone la titolarità a Marocco e Mauritania. Questa cessione non viene riconosciuta dalle Nazioni Unite, motivo per cui la Spagna continua a essere considerata responsabile della decolonizzazione del territorio.

      Parallelamente a questo accordo, le truppe spagnole abbandonano i sahrawi, che in quel momento erano considerati una delle tante province spagnole e possedevano documenti identificativi spagnoli. Il Fronte Polisario, successore del Movimento Nazionale di Liberazione Sahrawi, dà inizio alla guerra contro il Marocco e la Mauritania.

      Nel 1979, la Mauritania si ritira dalla guerra e riconosce la Repubblica Democratica Araba dei Sahrawi. Nel 1991, le Nazioni Unite intervengono affinché venga firmato il “Plan de Arreglo” [una sorta di Piano d’Intesa] tra il Sahara e il Marocco, vale a dire: il cessate il fuoco, lo svolgimento del referendum entro sei mesi e la creazione di MINURSO, organo incaricato di portare a termine il referendum.

      Un muro minato di oltre duemila chilometri divide le famiglie sahrawi da circa quarant’anni. Durante tutto questo tempo, il popolo sahrawi ha fatto affidamento sulle Nazioni Unite per trovare una soluzione pacifica attraverso il referendum, che però non è mai stato realizzato. La guerra è riscoppiata nel novembre 2020 in seguito alla rottura del cessate il fuoco da parte del Marocco all’altezza del villaggio di Guerguerat. Un gruppo di sahrawi aveva infatti manifestato pacificamente bloccando un’autostrada illegale costruita dal Marocco nel villaggio di Guerguerat, una rotta terrestre per il commercio di prodotti provenienti anche dal Sahara occupato.

      Nei territori occupati dal Marocco si trovano quasi 600.000 persone, delle quali circa 400.000 sono sahrawi. Questi ultimi sono soggetti a violazioni dei diritti umani ed emarginazione sociale (l’80% è disoccupato). È uno spazio chiuso, il Marocco vieta l’accesso agli organi internazionali rendendolo un carcere a cielo aperto. La situazione nei campi per rifugiati di Tindouf è precaria. I loro abitanti hanno accesso limitato a elettricità e acqua, vivono in condizioni climatiche estreme e dipendono dagli aiuti umanitari, in calo a causa delle diverse crisi internazionali.

      Il Marocco non ha gas o petrolio, per cui dipende dalle importazioni. L’azienda norvegese Wisby Tankers AB consegna ogni giorno mezzo milione di litri di petrolio al porto di El Laayoune. Il 30% di questo petrolio viene impiegato da veicoli militari. Il Marocco vuole incrementare la propria capacità produttiva di energia solare ed eolica, rispettivamente del 47% e del 32% entro il 2030. Ci sono diverse aziende coinvolte, tra le quali Siemens Gamesa ed Enel Green Energy, che sostengono di avere il consenso della popolazione, affermazione che risulta essere falsa. Infatti, il consenso dev’essere ottenuto innanzitutto dal Fronte Polisario, il rappresentante riconosciuto dalle Nazioni Unite.

      Per cosa vengono usati questi progetti rinnovabili? Nel Sahara occupato si trovano grandi quantità di fosfato. Il 95% dei bisogni energetici dell’azienda statale marocchina per il fosfato viene soddisfatto dal parco eolico di Foum El Oued. L’industria dei fosfati sahrawi genera annualmente 400 milioni di euro per il Marocco. Il nuovo progetto di Dakhla mira a supportare ed espandere l’industria agricola. Annualmente vengono prodotte 160.000 tonnellate di pomodori, meloni e cetrioli, per il 95% esportate sui mercati internazionali. Tali prodotti provenienti da Dakhla vengono rietichettati ad Agadir per nasconderne la vera provenienza e commercializzarli nei mercati europei.

      Questi progetti ripuliscono la propria immagine con l’energia rinnovabile, fenomeno che chiamiamo “greenwashing”, ma in realtà aiutano a perpetuare l’estrattivismo, ottimizzandolo e consolidandolo. La presenza di queste compagnie si traduce in un supporto implicito alla colonizzazione. Esse affermano che il loro lavoro beneficerà il Sahara (Enel Green Energy), che non si occupano di politica (Enel Green Energy) e che non ci sono sanzioni internazionali (Enel Green Energy, Wisby Tankers AB). Tali argomentazioni dimostrano l’inesistenza della loro etica aziendale.

      Per quanto riguarda l’Unione Europea, la sua posizione ufficiale è la difesa delle risoluzioni delle Nazioni Unite. Tuttavia, l’Europa riserva un trattamento differenziato al Sahara occupato e alla Crimea. La Siemens è stata investigata a causa dell’installazione delle sue turbine in Crimea in violazione delle sanzioni contro la Russia. Sembra però che le aziende europee e il governo marocchino abbiano il via libera per fare nei e dei territori occupati ciò che vogliono, senza timore di ripercussioni.

      Di recente, il 29 settembre 2021, la Corte di Giustizia dell’Unione Europea ha annullato alcune decisioni del Consiglio relative all’Accordo tra l’Unione Europea e il Marocco. Questi ultimi volevano estendere l’Accordo ai prodotti agricoli provenienti dal Sahara Occidentale e modificare l’Accordo di Pesca includendovi acque territoriali sahrawi. Le acque in questione sono molto proficue per la pesca, producono circa due milioni di tonnellate annuali, rendendo il Marocco il primo esportatore ittico dell’Africa. Il 70% di queste esportazioni arriva in Europa.

      In conclusione, la situazione attuale è difficile. Al livello globale, si stanno creando zone di sacrificio, dove non hanno importanza né i diritti umani, né l’ambiente, né alcunché. Il Sahara Occidentale è una di queste zone, dove importa solo il tornaconto economico delle attività che le aziende straniere svolgono nel territorio. Non conta se sono immorali o se supportano la colonizzazione, in quanto i mezzi di comunicazione non ne parlano. Nonostante siano trascorsi quasi cinquant’anni dall’inizio dell’occupazione, il popolo sahrawi continua a lottare.
      Fonti

      - Corte di Giustizia dell’Unione Europea, comunicato stampa n° 166/21, settembre 2021 (es – en – fr)
      - Western Sahara Resource Watch (WSRW) ed Emmaus Stockholm, Report “Combustible para la ocupación”, giugno 2014.
      – Western Sahara Resource Watch (WSRW), Report “Greenwashing Occupation”, ottobre 2021.
      - Western Sahara Resource Watch (WSRW) ed Emmaus Stockholm, Report “Conflict Tomatoes”, febbraio 2012.

      https://www.meltingpot.org/2022/09/il-sahara-occidentale-di-fronte-allestrattivismo-green
      #extractivisme

  • Faille critique sur les NAS My Book Live (Duo) de WD, attention à la perte des données
    http://www.inpact-hardware.com/article/2542/faille-critique-sur-nas-my-book-live-duo-wd-attention-a-perte-donne

    Inutile de vous ruer sur le site du fabricant pour vérifier que vous avez bien la dernière mise à jour pour le moment, car le dernier firmware en date remonte à… 2015. Cela fait donc six ans que WD n’a pas déployé le moindre correctif de sécurité, autant dire une éternité dans le monde de l’informatique. […] Dans tous les cas, il ne semble guère y avoir d’espoir de récupérer les données effacées. La question de la responsabilité de la marque devrait rapidement se poser.

    #sécurité_informatique #piratage #faille #wd #western_digital #nas #stockage_informatique #my_book_live #my_book_live_duo

  • Batailles en cours et à venir autour des données de paiement
    https://linc.cnil.fr/fr/batailles-en-cours-et-venir-autour-des-donnees-de-paiement

    Le secteur des moyens de paiement connaît d’importantes recompositions au travers desquelles la maîtrise des données de paiement est centrale. Si les services apportent des fonctionnalités aux consommateurs, ils soulèvent des enjeux en termes de protection des données personnelles. Les recompositions dans le secteur du paiement électronique sont majeures. Le développement du e-commerce a contribué à renouveler les solutions de paiement sur Internet. De nouveaux acteurs sont apparus, tels que Paypal (...)

    #Apple #Google #Samsung #Facebook #Paypal #WeChat #algorithme #cryptage #cryptomonnaie #Alipay #ApplePay #bitcoin #Libra #payement #WeChatPay #sexisme #discrimination #finance #CNIL #MasterCard #Visa #WesternUnion #carte #SociétéGénérale (...)

    ##BNP-Paribas ##géolocalisation ##BigData ##[fr]Règlement_Général_sur_la_Protection_des_Données__RGPD_[en]General_Data_Protection_Regulation__GDPR_[nl]General_Data_Protection_Regulation__GDPR_

  • Capitaliser et valoriser les données de paiement : l’exemple de l’industrie des cartes de crédit
    https://linc.cnil.fr/capitaliser-et-valoriser-les-donnees-de-paiement-lexemple-de-lindustrie-de

    Si les données sont aujourd’hui au cœur des recompositions de l’écosystème des moyens de paiement, leur transformation en actif valorisable est le fruit d’une histoire plus longue qui trouve son origine dès le début du XXe siècle aux Etats-Unis. A la fin des années 2000, une enseigne de distribution américaine a envoyé des bons de réduction pour des produits pour futures mamans à une adolescente de 17 ans. Son père, énervé, était alors venu trouver le directeur du supermarché local, avant de venir (...)

    #AmericanExpress #Google #MasterCard #Visa #Western_Union #carte #payement #métadonnées #prédiction #BigData (...)

    ##surveillance

  • The Rise of the Video Surveillance Industrial Complex
    https://theintercept.com/2020/01/27/surveillance-cctv-smart-camera-networks

    There’s widespread concern that video cameras will use facial recognition software to track our every public move. Far less remarked upon — but every bit as alarming — is the exponential expansion of “smart” video surveillance networks. Private businesses and homes are starting to plug their cameras into police networks, and rapid advances in artificial intelligence are investing closed-circuit television, or CCTV, networks with the power for total public surveillance. In the not-so-distant (...)

    #Western_Digital #Axis #Accenture #Briefcam #Canon #Cisco #Comcast #Google #Microsoft #Milestone #Motorola_Mobility #Verizon #Amazon #algorithme #CCTV #smartphone #biométrie #criminalité #police #racisme #automobilistes #émotions #facial #législation (...)

    ##criminalité ##prédiction ##reconnaissance ##vidéo-surveillance ##bénéfices ##BigData ##MinorityReport ##comportement ##BlackLivesMatter ##data ##discrimination ##Islam ##profiling

  • Secret F.B.I. Subpoenas Scoop Up Personal Data From Scores of Companies
    https://www.nytimes.com/2019/09/20/us/data-privacy-fbi.html

    The F.B.I. has used secret subpoenas to obtain personal data from far more companies than previously disclosed, newly released documents show. The requests, which the F.B.I. says are critical to its counterterrorism efforts, have raised privacy concerns for years but have been associated mainly with tech companies. Now, records show how far beyond Silicon Valley the practice extends — encompassing scores of banks, credit agencies, cellphone carriers and even universities. The demands can (...)

    #Google #FBI #Altaba/Yahoo ! #BankofAmerica #Equifax #Experian #Microsoft #T-Mobile #Verizon #Western_Union #Facebook #anti-terrorisme #data #FISA #surveillance #enseignement (...)

    ##Altaba/Yahoo_ ! ##EFF

  • Un député souhaite que les développeurs codent mieux au nom de l’environnement
    https://www.numerama.com/tech/518848-un-depute-souhaite-que-les-developpeurs-codent-mieux-au-nom-de-lenv

    Le gouvernement est interpellé par un député qui souhaite que l’on oblige les éditeurs de logiciels à consacrer un budget pour une programmation plus compatible avec les enjeux environnementaux. Greenpeace a fait sa communication dessus : les plateformes de streaming vidéo ne sont pas toujours très écolo-compatibles. Dans un rapport daté de 2017, l’ONG avait épinglé plusieurs services très populaires, comme Netflix, HBO ou encore Amazon Video pour leurs faibles performances en matière environnementale. (...)

    #Cisco #Google #Huawei #Intel #Lenovo #Microsoft #Nokia_Siemens #Samsung #Seagate #Tencent #Western_Digital #Amazon #Netflix #IBM #HP #écologie #cloud #Greenpeace (...)

    ##HBO
    //c1.lestechnophiles.com/www.numerama.com/content/uploads/2016/02/femmes-programmation.jpg

  • #Cinéma : «Marlina, la tueuse en quatre actes», un western féministe en Indonésie - Asialyst

    https://asialyst.com/fr/2018/11/15/cinema-marlina-la-tueuse-en-quatre-actes-western-feministe-indonesie

    Réalisé par la cinéaste indonésienne Mouly Surya, Marlina, la tueuse en quatre actes a surpris les spectateurs de la Quinzaine des Réalisateurs 2017 à Cannes. Ce western ultra-violent, qui emprunte à Quentin Tarantino et à Sergio Leone, met en scène la vengeance d’une femme sur l’île de Sumba.
    Attention, cet article dévoile des moments-clefs de l’intrigue, notamment la fin du film.

    Une femme seule, à cheval sur une route déserte, portant une tête humaine attachée à la selle. On pense à l’Ouest américain de Sergio Leone, mais c’est en Indonésie que se déroule Marlina, la tueuse en quatre actes, le dernier bijou de Mouly Surya. Sur l’île de Sumba, plus précisément. « Dans cette île à majorité animiste marapu, raconte la réalisatrice dans les médias, les habitants se baladent avec des sabres à la ceinture et la place de la femme est à la cuisine. »

    #cinéma_féministe #indonésie

  • Was der Kaupert nicht weiß - Wohlrabedamm
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Wohlrabedamm-13629-Berlin


    Der Kaupertsche Eintrag zum Übelkrähenpfad , auch bekannt als Wohlrabedamm, ist verdammt dünn.

    Über die Lage der Hausnummern gibt es keine Auskunft. Mit dem Kaupert als Taxifahrers Liebling ist es vorbei.

    Allgemeines zu Wohlrabedamm
    Postleitzahl: 13629
    Ortsteil: Siemensstadt
    ÖPNV: Zone B Bus 123, 139 — U‑Bahn 7 Rohrdamm, Siemensdamm
    Straßenverlauf: im Siemens-Technopark, von Rohrdamm und Motardstraße bis Siemensdamm
    Falk‑Stadtplan: Planquadrat J 9-10

    Für den Kaupertverlag hat der Wohlrabedamm keine Geschichte. Schade eigentlich, denn die Berliner Familie Wohlrabe muß man nicht mögen, ganz unwichtig für das Berliner Gesellschafts- und Kulturleben war und ist sie jedoch nicht.

    Geschichte von Wohlrabedamm
    ???
    Ehemaliger Bezirk Spandau
    Name seit ???

    Immerhin kommt der Verlag seiner traditionellen Bestimmung nach und liefert alle Amtsstubeninfos zu Straße.

    Örtliche Zuständigkeiten für Wohlrabedamm
    Arbeitsagentur: Spandau
    Jobcenter: Spandau
    Amtsgericht: Spandau
    Grundbuchamt Spandau
    Familiengericht: Tempelhof-Kreuzberg
    Finanzamt: Spandau
    Polizeiabschnitt: A 21
    Verwaltungsbezirk: Spandau

    Wer mehr erfahren will, muß heute reichlich Zeit aufwenden. Der Kaupert als Standardquelle zum schnellen Nachschlagen ist aus dem Spiel und wir müssen demnächst uns unsere eigene Wikipedia-Schnittstelle basteln. Heute noch gehen wir zu Fuß und zitieren aus dem Eintrag zu Siemensstädter Straßen.

    Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Siemensstadt – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stra%C3%9Fen_und_Pl%C3%A4tze_in_Berlin-Siemensstadt

    Wohlrabedamm

    930 Jürgen Wohlrabe (1936–1995), Berliner CDU-Politiker und Filmproduzent 24. Apr. 2012 Der Wohlrabedamm verläuft L-förmig zwischen Rohr- und Siemensdamm mit den Grundstücken 4–34 (fortlaufend) in Hufeisennummerierung. Die Straße wurde zwischen 2010 und 2012 neu erbaut und erschließt den Thelen Technopark, der auf ehemaligem Siemens-Werksgelände liegt. Die Straße führt durch den Thelen Technopark und wurde 2012 für den Verkehr freigegeben, wodurch es möglich wurde, dass sich auf dem vorher verschlossenen Gelände der Siemens-Werke Unternehmen der Kommunikationstechnik niedergelassen haben. Am Siemens Stichkanal entlang führt ein Fußweg bis zur Spree und es gibt zwei Fußgängerdurchgänge zum Wernerwerkdamm.

    Jürgen Wohlrabe
    https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Wohlrabe

    Von 1963 bis 1967 gehörte er der Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Charlottenburg an und wurde anschließend ins Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt, bevor er ab 1969 für zehn Jahre die Berliner CDU im Deutschen Bundestag vertrat. In dieser Zeit galt Wohlrabe, der auch Vorsitzender der Jungen Union in Berlin war, als einer der profiliertesten Gegenspieler der Studentenbewegung um Rudi Dutschke. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er jedoch vor allem durch seine Auseinandersetzung mit Herbert Wehner bekannt, der ihn 1970 in einer Bundestagsdebatte als Übelkrähe und vier Jahre später sogar als Schwein titulierte.
    ...
    Neben seiner politischen Karriere war Jürgen Wohlrabe auch als Filmkaufmann und -produzent erfolgreich. 1978 übernahm er den von seinem Onkel Karl Friedrich Wohlrabe fortgeführten und von seinem Großvater Willy Wohlrabe gegründeten familiären Jugendfilm-Verleih und entwickelte diesen zu einem kommerziell erfolgreichen Unternehmen,
    ...

    Jugendfilm-Verleih GmbH - Lexikon der Filmbegriffe
    http://filmlexikon.uni-kiel.de/index.php?action=lexikon&tag=det&id=8144

    Der Jugendfilm-Verleih wurde 1934 als Verleihfirma für Märchen‑ und Kinderfilme in Berlin gegründet. Die Firma konnte die Nazizeit überstehen und erhielt 1952 einen Preis der Filmfestspiele Venedig für die beste nationale Auswahl an Filmen für Jugendliche. 1961 übernahm Karl Friedrich Wohlrabe die Firmenleitung; das Programm wurde auf internationale Produktionen ausgeweitet. 1969 begann die ökonomische Erfolgsphase der Firma, als sie die Rechte an der belgischen Comic-Reihe Les Schtroumpfs (Die Schlümpfe) des Zeichners Peyo (d.i. Pierre Culliford; verfilmt 1975: La flûte à six schtroumpfs) sowie der Lucky-Luke Figur (verfilmt ab 1971) und den ersten Asterix-Filmen erwarb. Allein die ersten drei Asterix-Filme (1967: Asterix der Gallier; 1968: Asterix und Kleopatra; 1976: Asterix erobert Rom) erreichten in der BRD mehr als 20 Millionen Zuschauer. Zur Überraschung wurde auch Luis Buñuels Cet obscur objet du désir im Jahr 1978 zum Erfolgsfilm. 1979 übernahm Jürgen Wohlrabe die Firmenleitung. Filme wie Dressed to Kill (1981), Once upon a Time in America (1984) oder True Lies (1994) machten Jugendfilm zu einer der wichtigsten Verleihfirmen der BRD. Nach dem Tod Jürgen Wohlrabes (1996) übernahm vorübergehend dessen Sohn Marc zusammen mit seiner Mutter die Geschäfte des Verleihs, der mit dem Verkauf der Gesellschafteranteile (sowie der Jugendfilm‑Tochter Extrafilm Produktion GmbH) an die Kinowelt Medien AG am 1.10.1999 die Firma mit den Rechten an über 600 Spielfilmen einschließlich diverser Zeichentrickfilme die Firmengeschichte ausklingen ließ. Die Marke „Jugendfilm“ wurde von Kinowelt seit Oktober 2000 als Verleihlabel sämtlicher Repertoirefilme der Kinowelt-Bibliothek weiter geführt.

    Literatur: Wohlrabe, Jürgen (Hrsg.): 60 Jahre Jugendfilm, 1934‑1994. Berlin: Nicolai 1994.

    Soweit so freundlich. In der Tat ist der Wohlrabens Wohlstand viel Schund und Anpassungsfähigkeit geschuldet. Der Name Jugendfilm klingt edel und gut, wie auch der Preis vom Mussolini-Filmfest im postfaschistischen Venedig nur Gutes suggeriert. Typisch für pädagogische Werk der Jugendfilmer ist dabei der billige Spaghetti-Western. Waren es alte Verbindungen oder schon das viele Wohlrabengeld für Italoquatsch, die 1952 Venedig zur Auszeichnung die beste nationale Auswahl an Filmen für Jugendliche bewegten? Vielleicht finden wir einen alten Verleihkatalog, der Auskunft dazu gibt, was damals die beste Wahl für Jugendliche war.

    Fasthand
    https://en.wikipedia.org/wiki/Fasthand

    Fasthand (Italian: Mi chiamavano “Requiescat”... ma avevano sbagliato, Spanish: Mano rápida, also known as Fasthand is Still My Name and Fast Gun Is Still My Name) is a 1973 Italian-Spanish Spaghetti Western film directed by Frank Bronston and starring Alan Steel, William Berger and Frank Braña.
    Distributed by France-Inter Cinéma (1975, France)
    Jugendfilm-Verleih (1974, West Germany)

    Viel Spaß beim Ansehen - heute gibt es ihn noch auf Youtube. EIne Zeitreise 45 Jahre in die Vergangenheit.

    https://www.youtube.com/watch?v=WvLNFI4_GOY

    Kommentar zum Film

    Gotta love those 30 shot 6 shooters.

    Blut muß fließen, und zwar knüppeldick. Italo-Western erzählen mehr von Faschismus, Widerstand, Gewalt und Sex in Italien, Deutschland und Spanien als vom Wilden Westen . Komisch, dass keiner der Produzenten aus den Kreigsverbrecher-Ländern davon etwas gemerkt hat. Und so floß das Geld aus Wohlrabes zuerst im gut Nazireich gefüllten Taschen ins Spanien des Massenmörders Franco, wo italienische Künstler mit Hilfe von billigen B-Promis und Komparsen von Mafia, Krieg und Freiheitskampf erzählten.

    Synopsis
    Shortly after the end of United States civil war, Captain Jeff Madison, an Union Official, leads a group of soldiers in the search for a group of Confederate soldiers who have gone rogue and are conducting a guerrilla war in the South. The rebel group, lead by the infamous Machedo, splits in two, and while one faction ambushes Madison and his party the other one captures one of the Union’s forts and decimate the soldiers and commanding officer. Shortly after the rebels capture Madison, the only survivor of the previous ambush, when he gets to the fort. Machedo and his men torture and shoot Madison in his right hand, rendering it useless for holding a gun, and leave him to die. Madison survives by pure chance when a group of Indians appear by the location.

    During the next two years the group of rebels and former soldiers carry a series of raids undisturbed, while at the same time Madison has been preparing to exact justice on them. When Machedo and his men steal the freshly arrived gold of a town, Madison sees the perfect opportunity to manipulate the situation in his favour, bringing Machedo and his group to a trap. The former Captain risks everything carrying out his plan but, contrary to the expectations of Machedo, Madison still has a secret card on his sleeve, one that makes him a true “fasthand”.

    Die Zeit der Spaghettis ist lange vorbei, aber mit Immaterialgütern wird heute mehr Geschäft gemacht als je zuvor.

    Marc Wohlrabe
    https://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Wohlrabe

    Von 1992 bis 1995 absolvierte er beim Axel-Springer-Verlag eine Ausbildung zum Verlagskaufmann. 1994 gründete er mit drei Partnern in Berlin den Zeitbank Verlag, mit dem er bis 2003 das auf die Techno- und Clubszene ausgerichtete, monatliche Stadtmagazin FLYER herausgab.
    ...
    Parallel arbeitete er beim Familienunternehmen Jugendfilm-Filmverleih, das 1934 von dem Lehrer und Pädagogen Willy Wohlrabe gegründet worden war. Nach dem Tod seines Vaters Jürgen Wohlrabe übernahm er 1995 das Familienunternehmen in der vierten Generation. 1999 zog er sich aus dem Filmverleihgeschäft zurück.

    Im Jahr 1995 gründete er sein Beratungsunternehmen Steinland Consult.

    Marc Wohlrabe ist Mit-Initiator ... der Clubcommission, ... im erweiterten Vorstand mit den Schwerpunkten Politik und Stadtentwicklung.

    2016 war er Mitinitiator der Konferenz Stadt nach Acht.

    Berliner Söhne (IV): „Wir Wohlrabes sind wie eine Glühbirne“ - SPIEGEL ONLINE
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/berliner-soehne-iv-wir-wohlrabes-sind-wie-eine-gluehbirne-a-99609.html

    Berührungsängste mit den konservativen Parteifreunden seines Vaters hat Marc Wohlrabe nicht. Er gehörte zu dem Team, das die Idee hatte, Diepgen in dem Werbespot „Diepgen rennt“ wie Lola durch die Hauptstadt flitzen zu lassen.

    Probleme gab es mit dem Familienunternehmen „Jugendfilmverleih“. Zwar hatte sich die Verleihfirma Kassenknüller wie „Harry und Sally“ und „9 1/2 Wochen“ gesichert und besaß seit 1988 sogar die Weltrechte an den gallischen Comic-Helden Asterix und Obelix - dennoch war das Erbe schwierig. Nach dem Tod seines Vaters hat der Filius mit seiner Mutter Irmgard den Berliner Filmverleih zunächst weitergeführt, doch der Rückzug ließ nicht lange auf sich warten. „Die Filmbranche ist ein hart umkämpfter Markt. ’Jugendfilm’ war noch ein mittelständisches Familienunternehmen. Da hätten wir nur aus dritter Reihe mitschießen können. Ich war damals 23 Jahre alt - mit Bernd Eichinger konkurrieren zu wollen, wäre vermessen gewesen“, erzählt Marc Wohlrabe.

    #Berlin #Spandau #Siemensstadt #Wohlrabedamm #Kaupert #Film #Geschichte #Western #Faschismus #CDU #Spaghetti-Western

  • Régler ses comptes à OK Corot - CQFD, mensuel de critique et d’expérimentation sociales
    http://cqfd-journal.org/Regler-ses-comptes-a-OK-Corot

    Un jeune sort de l’immeuble et salue Johan. La conversation s’engage, cordiale. « Lui, c’est l’ami d’un Albanais qui squatte un appartement, explique-t-il par la suite. Le propriétaire le laisse faire il entretient le lieu, ça évite que d’autres s’installent et démontent tout… » Un deal qui souligne la complexité de la situation. Ici, pas de méchants cow-boys contre de bons Indiens – ou inversement. Mais une réalité des plus crues où chacun, hors du cadre légal, pallie l’abandon par les pouvoirs publics des migrants et des cités populaires. Ne reste plus qu’à défendre ses intérêts à coups de pression, de force, et parfois d’arrangements.

    #logement #exclusion

  • Panique : Netanyahou, l’Iran et le Hezbollah
    http://www.dedefensa.org/article/panique-netanyahou-liran-et-le-hezbollah

    Panique : Netanyahou, l’Iran et le Hezbollah

    A la lumière de la confirmation avec les effets psychologiques et politiques à mesure de la victoire syrienne de Deir ez-Zour, le long commentaire ci-dessous d’Alastair Crooke sur la “panique Netanyahou” prend une singulière importance. Les Syriens d’Assad ont, avec l’aide des Iraniens et surtout du Hezbollah, et le soutien aérien massif de la Russie, emporté une victoire stratégique qui marque évidemment un tournant dans le conflit syrien, et sans doute un tournant décisif. Le concours du Hezbollah dans cette bataille, comme dans la majeure partie du conflit, constitue un élément majeur de ce conflit, et l’une des préoccupations fondamentales de Netanyahou.

    Crooke analyse dans toute son ampleur la très difficile situation du Premier ministre israélien qui (...)

    • Une attaque aérienne israélienne la nuit dernière, contre une position syrienne proche de la frontière libanaise avec des missiles air-sol tirés d’avions israéliens ayant pénétré prudemment l’espace aérien libanais (et pas syrien), signale cette extrême nervosité israélienne, mais sans convaincre de l’efficacité de la chose. Les Israéliens ne sont pas en position de force. Selon plusieurs sources, les Russes tiennent complètement l’espace aérien de la région, notamment avec l’arrivée de cinq avions d’alerte et de contrôle de l’espace aérien à très grandes capacités Beriev A-50 désormais basés en Syrie. D’autre part, DEBKAFiles signale que le Hezbollah devrait être conduit à changer complètement ses tactiques et sa stratégie suite aux victoires remportées en Syrie, ce qui rend complètement caduc le scénario utilisé par les forces armées israéliennes dans des manœuvres en cours pour ttester ses capacités de l’emporter sur le Hezbollah : « In the remaining seven days of the exercise, the IDF still has a chance to update its scenario », écrit ironiquement DEBKAFiles.

    • L’article d’Alaistair Crooke pointé par dedefensa

      The Reasons for Netanyahu’s Panic – Consortiumnews
      https://consortiumnews.com/2017/09/01/the-reasons-for-netanyahus-panic

      The increasingly “not to be” constituency of the Middle East has a simpler word for Netanyahu’s “#ethnic_nationalism.” They call it simply #Western_colonialism. Round one of Chas Freeman’s making the Middle East “be with Israel” consisted of the shock-and-awe assault on Iraq. Iraq is now allied with Iran, and the Hashad militia (PMU) are becoming a widely mobilized fighting force. The second stage was 2006. Today, Hizbullah is a regional force, and not a just Lebanese one.

      The third strike was at Syria. Today, Syria is allied with Russia, Iran, Hizbullah and Iraq. What will comprise the next round in the “to be, or not to be” war?

    • @simplicissimus : Pour aller dans ton sens, le timing israélien est intéressant, juste après le désencerclement de Deir-Ezzor, commepour dire on est là. Et il vient appuyer, si l’on peut dire, le rapport de l’ONU accusant - same player shoots again - la Syrie d’attaque chimique.

    • “Just to be clear: if 2006 marked a key point of inflection, Syria’s “standing its ground” represents a historic turning of much greater magnitude. It should be understood that Saudi Arabia’s (and Britain’s and America’s) tool of fired-up, radical Sunnism has been routed. And with it, the Gulf States, but particularly Saudi Arabia are damaged. The latter has relied on the force of Wahabbism since the first foundation of the kingdom: but Wahabbism in Lebanon, Syria and Iraq has been roundly defeated and discredited (even for most Sunni Muslims). It may well be defeated in Yemen too. This defeat will change the face of Sunni Islam.
      Already, we see the Gulf Cooperation Council, which originally was founded in 1981 by six Gulf tribal leaders for the sole purpose of preserving their hereditary tribal rule in the Peninsula, now warring with each other, in what is likely to be a protracted and bitter internal fight. The “Arab system,” the prolongation of the old Ottoman structures by the complaisant post-World War I victors, Britain and France, seems to be out of its 2013 “remission” (bolstered by the coup in Egypt), and to have resumed its long-term decline.”

    • If Israel did strike Syrian arms facility, it may have shot itself in the foot

      www.haaretz.com/israel-news/.premium-1.811226

      While Thursday’s alleged attack may have seen Israel widen its definition of what it deems a threat, it may give Iran an excuse to increase its military presence and lead Russia to declare Syrian airspace a no-fly zone

      By Zvi Bar’el | Sep. 7, 2017 | 10:20 PM

      The Syrian Scientific Studies and Research Center is the code name for part of the Syrian unconventional weapons industry. The center, better known by its French acronym CERS, is commanded by a Syrian general. It is also responsible for Syria’s chemical weapons manufacturing plants, which are reportedly located in three separate sites: Two near Damascus and the third close to the city of Masyaf, northwest Syria, only about 70 kilometers (43 miles) from the Khmeimim Russian Air Force base near Latakia.

      According to official Syrian reports, Israeli planes attacked CERS from within Lebanese territory early Thursday morning. The reports do not provide details of the damage to the facility and what it made. But an official statement said the attack was meant to raise the morale of Islamic State fighters after they suffered serious casualties in the fighting around Deir ez-Zor. According to President Bashar Assad’s regime in Syria, Israel not only founded ISIS, it also aided in its recent operations.

      It is not completely clear whether this facility, where they manufacture long-range missiles and artillery shells, also continues to assemble chemical weapons shells. But if Israel knows about such production at the plant, then there is no doubt the United States and Russia know about it too.

      We can assume Israel informed Washington before the attack and received the necessary nod of approval. As far as Russia is concerned, meanwhile, it seems Israel decided to attack from within Lebanese territory to avoid the need to coordinate its operation with the Russians – as is required from the understandings between the two air forces whenever Israel sends fighter jets into Syrian territory – and to prevent the information from leaking out.

      This was not the first alleged Israeli aerial attack in Syrian territory, of course. But the timing is quite interesting. It comes after Russia threatened to veto any UN Security Council resolution that describes Hezbollah as a terrorist organization, and a short time after Prime Minister Benjamin Netanyahu met with Russian President Vladimir Putin in Sochi – a meeting Netanyahu returned from without any Russian commitment to bring about an Iranian pullback from Syrian lands.

      As Russian Foreign Minister Sergey Lavrov has said, Russia has made a commitment that Israel’s security interests will not be harmed as a result of the establishment of de-escalation zones in Syria.

      But the Russian interpretation of the meaning of harming Israel’s security interests is not necessarily the same as Israel’s definition. Given that the presence of Hezbollah forces in Syria is seen as a threat to Israel, how much more so is the presence of pro-Iranian forces deployed near Israel’s eastern border on the Golan Heights, as well as in the area near Daraa in southern Syria?

      At the same time, Russia – which itself does not define Hezbollah as a terrorist organization – would find it difficult to force the group’s forces out of Lebanon. That’s mainly because of Iran’s position that sees Hezbollah as an essential foundation for preserving its influence in Lebanon and as an important tactical force in the Syrian war. Unlike in Lebanon, where Iran needs Hezbollah to force the hand of the Lebanese government when necessary, Iran’s influence on the Assad regime is direct and in no need of intermediaries.

      Russia, which has acted to limit Iran’s freedom of operation in Syria, recognizes that it must coordinate its actions with Iran if it wishes to fulfill its aspirations to stabilize Assad’s rule.

      The Aleppo lesson

      Russia has already learned its lessons from Aleppo, when it thought it could implement the cease-fire agreement that was reached at the end of last year without coordinating with Iran – and then realized that the Shi’ite militias and Hezbollah were preventing rebel soldiers from boarding the buses that were meant to take them out of the city, on Iran’s orders.

      The Iranian explanation was that because Tehran was not a partner to the agreement, it was not obligated by it. Russia has avoided Syrian negotiations since then, whether local or international, without Iranian participation.

      The attack on the weapons facility, especially one suspected of producing chemical weapons, is seemingly an act that should not cause an aggressive Russian response. Four years ago, Russia convinced then-President Barack Obama at the last minute not to attack Syria for its use of chemical weapons in Aleppo, and in return co-signed a tripartite agreement in which Syria agreed to destroy or send to Russia its entire chemical weapons inventory. Now, Russia may attempt to prove that the facility did not produce such weapons, but it is doubtful it will strain itself too much in doing so.

      By the way, that 2013 agreement included chlorine gas too, which the Syrian army still continues to use.

      Russia also understands that Israel’s alleged attack on the suspected chemical weapons plant, similar to the U.S. cruise missile strikes on Syria after the chemical weapons attack in Khan Sheikhun in April, is considered to be a legitimate action by the international community.

      Even Russia made it clear back in 2013 that it would not object to an attack on chemical weapons stores if the UN decided on such a step, and if it is proved Syria did use such weapons.

      The new element in the latest attack – if Israel did indeed carry out such an attack – is that Israel now defines what it sees as a threat in a much broader sense.

      The question is whether Russia will accept this definition as part of Israel’s strategic worldview – which sees Syria as a threatening enemy state. Russian agreement to expanding that definition could grant Israel approval for other attacks – such as against Syrian Air Force bases, or even against Syrian ground forces, with the argument that they are considered a threat.

      And so, if until now there was a red line between the Russian and Israeli air forces, this time the attack could lead at the very least to Russia imposing stricter “aerial discipline” on Israel. If this happens, Russia could declare that any foreign planes entering Syrian airspace would be considered a legitimate target for the Russian Air Force, except for coalition planes fighting against the Islamic State.

      Saving the United States

      From Washington’s perspective, Israel has pulled its chestnuts out of the fire. Following numerous reports on the renewed use of chlorine gas by the Syrian army, the Americans would have been forced to act. And this could have caused its relations with Russia to deteriorate even further.

      But the “service” Israel has provided to Washington just sinks it even deeper into the Syrian arena. This time, not only as an interested observer knocking on the doors of the superpowers in order to promote its own security interests, but as an active partner whose military presence adds yet another component to the array of forces (which already includes Russia, Iran, Turkey and Syria).

      But the Israeli element could threaten to spoil Russia’s plans. For example, Iran, Turkey and Russia are about to establish a security zone in the Idlib province, where most of the militia forces of the Al-Shams Front (formerly Nusra Front), which is affiliated with Al-Qaida, are concentrated. This is a region where Iran and Turkey have opposing interests, even though both are interested in a cease-fire.

      Turkey wants to use this region as a strategic base for military operations against the Syrian Kurdish regions that border Turkey. Iran sees Idlib province as a strategic outpost to serve as a base for its control of Syria. All three countries are planning a combined attack against the rebel centers, if Russia is unable to enforce a cease-fire according to the model that was built in the southern provinces.

      It would seem Israel has no real interest in the Idlib province, except for the concern about Iran’s expansion and settling in there. But the takeover of Idlib – like the military campaign in Deir ez-Zor in southeastern Syria, where ISIS continues to rack up losses – is preparing the diplomatic channels for a permanent agreement.

      Russia is striving to demonstrate control of Idlib and Deir ez-Zor by the end of next week, when the representatives of the various parties in the Syrian civil war are set to meet in the Kazakh capital of Astana. The Russians want to present such a takeover as proof of a total victory by the Syrian regime, a victory that would destroy the opposition groups’ tools for applying pressure.

      Syrian-Russian control of these two provinces would strengthen the diplomatic working assumption that Assad will continue to be Syrian president, especially since opponents of his regime in Europe, the United States and Turkey – and even Saudi Arabia – have nearly completely withdrawn their demands to remove him as a precondition to any negotiations.

      Such a result would obligate Israel to be a partner, even if only indirectly, in the process of establishing a new Syrian government; in the debate over the status of Iran and Hezbollah in Syria; and the guarantees that Russia, and not the United States, can provide in response to the possible threats resulting from such an agreement.

      Double-edged sword

      Israel may very well conclude that the greater its military involvement in Syria, whether through sporadic attacks or by tightening its military ties to rebel groups, it more it will strengthen its position when the time comes to formulate a political settlement.

      But such a view can be a double-edged sword. It will grant Iran a wonderful excuse to increase its military presence in Syria; Russia may reduce or even eliminate its aerial coordination with Israel and declare Syrian airspace a no-fly zone; and Hezbollah could turn the Golan Heights into a legitimate front against Israel as part of its balance of deterrence with it.

      There is a big difference between the ability to attack specific targets and a permanent situation of two hostile fronts, one facing Syria and the second Lebanon – especially when Israel’s most important backer, the United States, is sunk deep inside itself and does not want to intervene at all.

  • Casualties of War - The New Yorker
    http://www.newyorker.com/magazine/1969/10/18/casualties-of-war

    A REPORTER AT LARGE OCTOBER 18, 1969 ISSUE, CASUALTIES OF WAR, By Daniel Lang

    For as long as she lived, Eriksson did not know her name. He learned it, eventually, when the girl’s sister identified her at court-martial proceedings—proceedings that Eriksson himself instigated and in which he served as the government’s chief witness. The girl’s name—her actual name—was Phan Thi Mao. Eriksson never exchanged a word with her; neither spoke the other’s language. He knew Mao for slightly more than twenty-four hours. They were her last. The four soldiers with whom he was on patrol raped and killed her, abandoning her body in mountain brush.

    https://www.youtube.com/watch?v=ju55ETTdyd8


    The Making of Casualties of War

    There Is Yet More to Casualties of War | Phoenix New Times
    http://www.phoenixnewtimes.com/news/there-is-yet-more-to-casualties-of-war-6445590

    There Is Yet More to Casualties of War
    WEDNESDAY, AUGUST 30, 1989 AT 4 A.M. BY TOM FITZPATRICK
    A few rare films stun the senses. They send you reeling from the theatre. They set you brooding about them for days.

    Casualties of War: in the company of military men | Film | The Guardian
    https://www.theguardian.com/film/2009/apr/21/casualties-of-war-sean-penn-michael-j-fox

    Brian De Palma’s 1989 film of a true incident during the Vietnam war is mostly impressively accurate. Just don’t watch it over breakfast. Or lunch. Or dinner

    Casualties of War - Wikipedia
    https://en.wikipedia.org/wiki/Casualties_of_War

    Directed by Brian De Palma
    Produced by Art Linson
    Screenplay by David Rabe
    Story by Daniel Lang
    Starring
    Michael J. Fox
    Sean Penn
    Thuy Thu Le
    Music by Ennio Morricone
    Cinematography Stephen H. Burum
    Edited by Bill Pankow
    Distributed by Columbia Pictures
    Release date August 18, 1989
    Running time
    113 minutes
    119 minutes (Extended)
    Country United States
    Language English
    Budget $22.5 million
    Box office $18,671,317

    Thuy Thu Le
    https://en.wikipedia.org/wiki/Thuy_Thu_Le

    Thuy Thu Le was born in Saigon, South Vietnam. She was raised and educated in the United States, after her parents left Saigon during the Vietnam War. ... She is a graduate of the University of California, Berkeley. She is bilingual as she speaks fluent Vietnamese and English.

    Le is best known for her only-ever role in the 1989 Brian De Palma film Casualties of War, starring Michael J. Fox and Sean Penn.
    ...
    Despite her critically acclaimed performance in Casualties of War, Le chose to retire from acting. As of 2005, she was working as a schoolteacher in California.

    #USA #Vietnam #guerre #film

  • We are all Helen Zille. Or, why the West thinks that #colonialism was not all bad.
    http://africasacountry.com/2017/03/we-are-all-helen-zille-or-why-the-west-thinks-that-colonialism-was-

    In a series of tweets circulated earlier today, Helen Zille, who is Premier of the #Western_Cape (one of #South_Africa’s nine provinces) and the former leader of the country’s second largest political party, the Democratic Alliance (DA), asserted there are many positive aspects to colonialism. Zille, who is white, governs the Western Cape, which…

    #POLITICS #Democratic_Allaince #Hellen_Zille #Hitler #Twitter

    • The end of colonialism, apartheid and Jim Crow have marked the global rise of liberal racism – what sociologist Eduardo Bonilla-Silva calls “racism without racists”. Even when we do not openly endorse colonialism like Zille does, our works are filled with strategic silences, omissions and erasures that continue to sustain ideas of Western superiority.

      Some scholars hint at the superiority of the political institutions of Western democracy. Others mention the “inevitable” rise of capitalism, seen always as a quintessentially Western achievement. Others still talk about the “advanced” cultural practices of “European modernity.” Even critical Western scholarship opposed to the neoliberal paradigm rarely acknowledges the persistence of whiteness and racial inequalities, often developing criticisms of the world of finance, the banks or the multinationals that underplay the role of race in these institutions. These coded forms of racism have contributed to consolidate white supremacy in the last few decades of neoliberal hegemony.

      That edifice is now crumbling. The Zilles of the world are tired of beating around the bush. They want to speak openly about white superiority and do not want to feel uncomfortable for their views.

      They believe that postcolonial countries have been given a chance but failed to assert their worth, denying the fact that neocolonial structures are just as sturdy as colonial ones. They are tired of “diversity talk,” it is all a sham in their opinion. They see a return to the “good old days” of fascism, colonialism, Jim Crow and apartheid as the way forward.

  • 12月29日のツイート
    http://twilog.org/ChikuwaQ/date-161229

    The latest Papier! paper.li/ChikuwaQ/13277… Thanks to @parages @DANIELMDQARG @2or3thingsiknow #mustread #books posted at 09:13:30

    Top story: Mike Grynbaum on Twitter: "Trump "very interested in a man going to … twitter.com/grynbaum/statu…, see more tweetedtimes.com/ChikuwaQ?s=tnp posted at 09:09:32

    Top story: Ji Gong – The Crazy Monk of China | Tsem Rinpoche www.tsemrinpoche.com/tsem-tulku-rin…, see more tweetedtimes.com/ChikuwaQ?s=tnp posted at 05:15:59

    Top story: Eric Alper on Twitter: "Without revealing your actual age, what some… twitter.com/ThatEricAlper/…, see more tweetedtimes.com/ChikuwaQ?s=tnp posted at 01:04:49

    RT @RanesHook: #WesternWednesday - RIDE LONESOME - Bounty hunter Randolph Scott riding the trails to vengeance! goo.gl/HGIZvL pic.twitter.com/FdFVSEMsA3 posted at 00:01:45 (...)

  • Colonial Sahara
    http://africasacountry.com/2016/10/colonial-sahara

    Western Sahara serves as a powerful and timely reminder to the world that colonialism has not ended in Africa. It continues in the form of what the Sahrawi (the indigenous people of #Western_Sahara) activist Maty Mohamed-Fadel referred to as “the global shame” that is the Moroccan #Occupation of Western Sahara. The majority of Western […]

    #CULTURE #documentary #Film #Morocco

  • Pour qui chante le coq ?

    Western sonore sans animaux

    Par le groupité son de Jef Klak

    http://jefklak.org/?p=3150

    Alligator Wine, Far West, soleil au zénith.

    Ce matin-là, les cow-boys Birdy et Goody ont manqué l’aurore. Levés de mauvaise botte dans la moiteur du midday, les voilà sans nouvelle du bien-nommé Ritchie, chanteur à grande crête, horloge f lamboyante, annonciateur du point du jour. Mais où est-il passé ? Deux balles de fusil si c’est cette saleté de renard ! Face à une shérif dépassée par les évènements, Birdy et Goody, entourés de tou.te.s les habitant.e.s, doivent bientôt se rendre à l’évidence : les animaux sont partis !

    Que devient la dernière espèce dans le silence des grandes plaines de l’Ouest ?

    #antispécisme #création_sonore #western #élevage #animal #zoophilie