• Galère des titres de séjour : une précarité entretenue par la France - Amnesty International
    https://www.youtube.com/watch?v=kZjSkjezOco

    Leur vie dépend d’un bout de papier. En France, des personnes peuvent tout perdre du jour au lendemain : leur travail, leur logement, leurs droits. À cause de la perte de leur #titre_de_séjour.

    Ces personnes, ce sont nos collègues, nos voisines, les aides à domicile des aînées, les nounous des nouveaux nés, les agents d’entretien. Elles travaillent parfois toute leur vie en France avant de se retrouver subitement en situation irrégulière. À cause d’un titre de séjour qui n’a pas été renouvelé.

    Les équipes d’Amnesty International ont enquêté sur cette précarité organisée. Cette bascule n’a rien d’un accident : elle est le produit d’un système dysfonctionnel orchestré par l’Etat.

    Les étrangers saisissent de plus en plus la justice française
    https://seenthis.net/messages/1161340

    #étrangers #préfectures #xénophobie_d'État

  • Tendenziöse Ferndiagnose
    https://www.manova.news/artikel/tendenziose-ferndiagnose

    30.1.2026 von Robert Fitzthum - Die Wahrheit über die Situation der Uiguren kann man nicht in den gängigen Vorurteilen finden. Replik auf die Artikelserie „Das verschwindende Volk“ von Roland Rottenfußer.

    Ich war im September 2024 zwei Wochen in Xinjiang und habe einige Teile dieses großen Gebietes bereist. Mit Reisebüro? Nein, einfach ein Flugticket gekauft und aus Südchina hingeflogen. Xinjiang ist völlig frei zugänglich, Millionen Touristen genießen jedes Jahr dieses abwechslungsreiche und pulsierende Land. Westler versuchen immer, irgendwelchen Geheimnissen auf der Spur zu sein, aber es gibt keine, wie auch in Tibet nicht. Es gibt Reisemöglichkeiten mit Flugzeug, Bahn, Buslinien, Taxi, viele chinesische Touristen fahren mit Mietautos durch das Land. Wie sollte da etwas geheim bleiben?

    Xinjiang erlebt einen rasanten Wirtschaftsaufschwung, die Menschen jeglicher Ethnie wirken gelöst und frei, Restaurantbesuch, Musik und Tanz sind nicht nur für Touristen ein Vergnügen, sondern Teil des abendlichen Lebens, vor allem in Urumqi. Uiguren reden uigurisch untereinander und auch, wie ich beobachtete, mit Polizisten und Grenzbehörden,, viele der Beamten sind ja Uiguren. Alle offiziellen Schilder sind zweisprachig, viele Geschäfte auch, je nach Kundschaft. Ich hatte lange Gespräche mit einem meiner zwei uigurischen Reisebegleiter; er zeichnete ein zufriedenes Leben der Bevölkerung. Er war glücklich und stolz, dass seine Tochter aufgrund guter schulischer Leistungen an einer berühmten Uni in Schanghai studieren darf, eine Garantie für einen guten Job nach Studienabschluss.

    Ich kann jedem nur empfehlen: Fliegen Sie nach Xinjiang und sehen Sie sich das tolle Land selbst an! Es ist eine vergnügliche Abwechslung zur depressiven Stimmung in Europa, die sich auch in der Artikelserie widerspiegelt.

    Nun zur Artikelserie: Der reißerische Titel ist sachlich falsch

    Die Überschrift „Das verschwindende Volk“ ist ein typischer Clickbait-Titel, könnte der Bild-Zeitung entstammen und vor allem: ist falsch. Die Ethnie der Uiguren nimmt von der Bevölkerungsanzahl her zu und ist nicht im Verschwinden begriffen! Während in der 6. Volkszählung in China 2010 in der „Autonomen Region der Uiguren Xinjiang“ 10,1 Millionen Uiguren gezählt wurden, zählte man 2020 in der 7. Volkszählung 12,8 Millionen Uiguren — ein Wachstum um knapp 27 Prozent in 10 Jahren, das damit über der Wachstumsrate der chinesischen Gesamtbevölkerung liegt. Da in der gesamten Artikelserie keine Belege dafür geliefert werden, dass die Anzahl der Uiguren sich reduziert, kann man davon ausgehen, dass der Titel gegen besseres Wissen absichtlich so gewählt wurde, um schon im ersten Blick auf den Artikel ein negatives China-Bild zu erzeugen, also manipulative Propaganda.

    Dem Autor fehlt ein Grundverständnis, worum es in Xinjiang geht und was passiert ist. Islamistischen Terror in den Jahren bis 2017 nimmt er auf die leichte Schulter; er setzt sich zwar für inhaftierte Separatisten und Islamisten ein, die chinesische Gesetze verletzt haben, nicht aber dafür, dass die Bevölkerung davor bewahrt wird, abgeschlachtet oder in die Luft gesprengt zu werden.

    Was ist passiert? Ab 2007 häuften sich schwere terroristische Anschläge:

    — 5. Juli 2009: Bei Terror in Urumqi werden 197 Personen ungeachtet ihrer Ethnie zu Tode gehackt, erschlagen und verbrannt, über 1.700 werden verletzt.
    — 22. März 2014: Zwei Autobomben in Urumqi mit 43 Toten und 94 Verletzten.
    — Bei Dutzenden Angriffen auf Behörden entlang des Grenzgebiets gab es laufend zahlreiche Opfer.
    — 2013 verüben 3 Uiguren mit einem SUV ein Selbstmordattentat im Zentrum Pekings, fünf tote Zivilisten.
    — 2014: Vor dem Bahnhof von Kunming, Provinz Yunnan, verüben acht schwarz gekleidete, Schwerter und Messer schwingende Uiguren einen apokalyptischen Überfall; es bleiben 31 Reisende tot und 141 verletzt zurück.

    All das waren keine „Unruhen“, wie es der Autor beschönigend beschreibt, es war eine ständige Gefährdung des Lebens der Bevölkerung durch islamistische und separatistische Terroristen. Im Westen, auch in der Artikelserie, wird die chinesische Erfahrung mit dem Terrorismus de facto ignoriert oder gar geleugnet und die Lesart der extremistischen Uiguren vom „Befreiungskampf der Turk-Völker“ übernommen. „Ost-Turkestan“, ein Gürtel von 150 Millionen zugehörigen Bewohnern, hat es nie gegeben, und es existiert auch heute nur in der Blut- und Boden-Ideologie der rechtsradikalen türkischen Parteien wie die Grauen Wölfe und ihre exiluigurischen Gesinnungsfreunde.

    Für die chinesische Bevölkerung jeder Ethnie aber war der Terrorismus keine weniger traumatisierende Erfahrung als für Menschen in den USA oder Westeuropa. Für die Bevölkerung war der Terror kein wie für den Autor „moralisch“ einzuordnendes intellektuelles Thema, sondern es war klar, dass dem Terror schlicht ein Ende gesetzt werden muss.

    China arbeitete schon in den 2010ern eben nicht primär wie andere Länder mit extrajustiziellen Hinrichtungen für Terroristen, sondern neben der gerichtlichen Verfolgung von Attentätern mit dem Aufbau von Vocational Training Centers und Ausbildungszentren. Man versuchte, eine rückständige islamistische Tradition in den Dörfern mit neuen Ideen aufzubrechen. So war es zum Beispiel in vielen Dörfern verpönt, dass Mädchen zur Schule gehen; sie wurden von Islamisten aktiv abgehalten, wie in Afghanistan. Mit einem groß angelegten sozialökonomischen Modernisierungsprogramm und der Beseitigung der absoluten Armut versuchte man den Menschen eine Zukunftsperspektive zu geben. Dazu gehört bis heute das ökonomische Wachstumsprogramm für Xinjiang: Die Region wächst nun schon seit Jahren schneller als selbst die Boomregionen der Ostküste, sie ist zum entscheidenden Korridor der Neuen Seidenstraße geworden und Urumqi zu einem der größten Hubs der Seidenstraßen-Bahnlinien nach Westen, eine Boomcity.

    Uiguren wurden nicht verfolgt, weil sie Muslime waren oder einfach der uigurischen Ethnie angehörten, sondern wenn sie politisch islamistische Positionen oder Terrorismus vertraten oder Separatismus. Es ist übrigens auch in China unbestritten, dass manche Parteivorsitzenden oder Dorfkomiteevorsitzenden bei der Eruierung von „Gefährdern“ übers Ziel hinausgeschossen haben dürften; das war aber nicht die intendierte Politik Beijings.
    Die islamistische Bedrohung ist noch nicht zu Ende

    Die Rolle der Terroristen der Turkestan Islamic Party (TIP), der East Turkestan Islamic Movement (ETIM) sowie des eher noch halblegalen World Uyghur Congress (WUC) bei alledem wird von den westlichen Mainstreammedien konsequent verheimlicht. Während die ETIM-Islamisten sogar von den USA bis zum Ende der ersten Trump-Regierung als Terroristen klassifiziert, verfolgt und eingesperrt wurden — einige von ihnen sitzen immer noch in Guantanamo —, werden sie in den Konzernmedien konsequent zu „Freiheitshelden“ umdefiniert, geliebt und verehrt, sobald sie in China wüten. Ihr Ziel ist, ein Turk-Kalifat zu errichten; man kann sich das wie in Afghanistan vorstellen. Unterstützung erhielten die ETIM-Kräfte aus dem türkischen Geheimdienst und von den rechtsradikalen Nationalisten (MHP und ihre paramilitärischen Grauen Wölfe), die für die rassistische Vorstellung einer Turk-Gemeinschaft, die von der Türkei bis „Ost-Turkestan“ reichen soll, stehen.

    Uigurische Kämpfer wurden in den letzten Jahren im syrischen Idlib ausgebildet, die Zahl wurde auf 10.000 bis 20.000 geschätzt. Uigurische Einheiten wurden von der neuen islamistischen syrischen Regierung der neuen Armee eingegliedert und haben Zugang zu modernen Waffen. Die Gefahr besteht, dass Einzelne oder Gruppen mit veränderter Identität und neuen Pässen per Flugzeug und Schiff oder über die Landesgrenzen Chinas mit Kirgisistan, Kasachstan, Pakistan und Tadschikistan einsickern. Deshalb sieht man auch in Xinjiang in gewissen Gebieten mehr Polizei als sonst in China üblich.
    Auswahl der Quellen der Artikelserie

    „Im Mainstream ist es vielfach geradezu Pflicht, die chinesische Führung zu kritisieren und die Betrachtung dieses facettenreichen Landes ausschließlich am Thema ‚Menschenrechte‘ aufzuhängen”, schreibt der Autor. Wie wahr, wenn man betrachtet welche zwei Bücher er für seine manipulativen Artikel verwendet.

    Der erste Geschichtenschreiber, Thahir Hamut Izgil, gilt als ein Dichter mit sufistischem Hintergrund und uigurischem Nationalismus. Er hatte in den USA Asyl beantragt, aber sein Antrag war jahrelang nicht positiv entschieden. Eine öffentliche Veranstaltung mit der Teilnahme des früheren US-Außenministers Mike Pompeo und des früheren US-Vizepräsidenten Mike Pence, auf denen er wie gewünscht über die angebliche Unterdrückung der Uiguren erzählte, und vielleicht auch sein Buch dürften dann sein Visum erleichtert haben. Izgil ist jetzt unter anderem Filmproduzent beim US-Propagandasender Radio Free Asia und Führer der islamischen nationalistischen „World Uygur Writers’ Union“.

    In seinem in Teil 1 der Artikelserie seitenlang exzerpierten Buch bringt er auf den Wahrheitsgehalt nicht überprüfbare Anekdoten, die der Autor Rottenfußer selbst als „unglaublich anmutend” bezeichnet. Trotzdem formuliert er: „Entscheidend ist aber, welche absurden Formen der chinesische Staatsterror in den Jahren bis 2017 offenbar angenommen hatte.“ Aus „unglaublich anmutenden“ Storys, unter Ignorierung des islamistischen Terrors, leitet er aus der Ferne eine Einschätzung der chinesischen Politik ab. Eine unseriöse Methode. Ein guter Autor überprüft auch die Glaubwürdigkeit seiner Quellen.

    Der zweite Teil der Artikelserie ist ein Exzerpt der uigurischen Schriftstellerin Mihrigul Tursin, deren Glaubwürdigkeit überhaupt zu wünschen übrig lässt. So schildert sie lebhaft Geschichten über ihre angebliche Zeit in einem chinesischen Lager, die sie auch einen US-Kongressausschuss wissen ließ. Sie schildert, dass eines ihrer drei Kinder von der chinesischen Regierung bei der Behandlung in einem Spital in Urumqi getötet wurde. Recherchen chinesischer Journalisten im Spital und bei der Familie Tursins ergaben, dass ihr Sohn am 8. November 2016 von ihrer Mutter geheilt abgeholt wurde. Die Behauptung Rottenfußers, dass Tursin „für die ‚Behandlung‘ ihrer Kinder (…) eine satte Rechnung über umgerechnet etwa 10.000 Euro zugeschickt“ bekam, ist genauso absurd, wenn man die geringen Gebühren in chinesischen Krankenhäusern kennt. Ihr angeblich getöteter Sohn lebt nach von Journalisten recherchierter Aussage der Mutter Tursins in Ägypten.

    Noch schlimmer ihre Lager-Story: Ihr Bruder informierte die Journalisten, dass sie nie in einem Lager war, er sagte wörtlich: „Sie hat sich das ausgedacht. Es war eine Lüge.“

    Für den Autor der Artikelserie ist die Aussage der Familie unglaubwürdig, da man davon ausgehen müsse, dass „ihre Aussagen zur Lage im Land von der Angst vor Repressionen diktiert sind“. Dass die US-Geheimdienste Druck auf Exilanten ausüben, um die politisch gewünschten Storys zu produzieren — sonst ist Schluss mit Visum oder Einkommen —, auf die Idee kommt der Autor gar nicht. Seine Vorurteile gegen China gehen in alle Bereiche.

    Dass eine Mitschülerin Tursins bei ihrem aufgrund guter Leistungen möglichen Schulbesuch in Guangzhou sich wunderte, dass Tursin an Gott glaubt, wird vom Artikelautor interpretiert als „faktisch die Ausübung von Druck mit dem Ziel der vollkommenen Assimilation”. Ein Gespräch zwischen Schülerinnen! Man greift sich ja an den Kopf.
    Totalitär regierte Region?

    „Neuere Erfahrungsberichte über den Umgang der chinesischen Regierung mit den Uiguren zeichnen das Bild einer totalitär regierten Region“, schreibt der Autor. Unberücksichtigt bleiben in seinen Einschätzungen die Struktur des Aufbaus der Gesellschaft und basisdemokratische Rechte. Das vielschichtige Volkskongresssystem dient als grundlegende institutionelle Säule demokratischer Mitbestimmung. Ab 2024 dienten insgesamt 74.412 Personen als Delegierte von Volkskongressen auf allen Verwaltungsebenen in Xinjiang. Unter ihnen waren 78,69 Prozent auf der Grassroot-Ebene, 69,21 Prozent stammten von ethnischen Minderheiten. Diese Aufstellung zeigt, dass die Menschen in Xinjiang unabhängig von ethnischem oder sozialem Hintergrund einen gleichberechtigten Status in politischen Angelegenheiten genießen. Ich weiß, die westliche Propaganda hat China als autoritären Unterdrückungsstaat gegeißelt. Es wird aber Zeit, dass man auch diese angeführten Fakten akzeptiert.
    „Lernen’s Geschichte, Herr Reporter“

    ... sagte der legendäre österreichische Bundeskanzler Kreisky einem Journalisten. Wie recht er doch hat.

    Laut dem Artikelautor wurde „Xinjiang (…) 1949 zu einem Teil des chinesischen Territoriums“. Wie ist es wirklich? Die zumindest teilweise Kontrolle des heutigen Gebiets Xinjiang durch das chinesische Kaiserreich reicht weit zurück, bis fast zum Anfang unserer Zeitrechnung. Die endgültige Eingliederung des gesamten Gebiets unter die zentrale Verwaltung des Reichs erfolgte 1759 nach der Niederlage des Dzungar-Kanats, eines Rests des alten Mongolenreichs. Die Zeit nach dem Ende des Kaiserreichs und der Gründung der Republik (1911) bis zur Gründung der Volksrepublik (VR) China (1949) war in Xinjiang eine Zeit von großer Unruhe und bewaffneten Kämpfen zwischen den Armeen der chinesischen Gouverneure oder Warlords und aufständischen Uiguren sowie auch zwischen verschiedenen Teilen der lokalen Bevölkerung. Mitgespielt haben japanische und deutsche Versuche, in der Region gegen die Sowjetunion Fuß zu fassen. Wie man als Reisender an den vielen Festungsresten der Seidenstraße feststellen kann, war das Gebiet schon lange chinesisch kontrolliert.

    „Tibet wurde erst 1950 chinesisch” will sich der Autor mit seinen Geschichtskenntnissen noch profilieren. Auch weit daneben. Schon seit dem 13. Jahrhundert, der Zeit der mongolischstämmigen Yuan-Dynastie, war Tibet Teil des chinesischen Reiches. Seit der Gründung des Reinkarnationssystems im 13. Jahrhundert mussten Führer verschiedener religiöser Sekten des tibetischen Buddhismus und „große lebende Buddhas“ die Zustimmung der Zentralregierungen verschiedener Dynastien einholen. Genauso war es auch mit dem jetzigen Dalai Lama 1940. An seiner Einweihung nahmen chinesische Truppen teil, wie es sich traditionell gehörte.

    Der zweitälteste Bruder des derzeitigen Dalai Lama, Gyalo Döndrub, war übrigens 1942 im Alter von vierzehn Jahren nach Nanjing geschickt worden, der damaligen Hauptstadt der Republik China. Er lernte Tschiang Kai-schek kennen; von 1947 bis 1949 nahm er am Familientisch der Tschiangs seine Speisen ein. Von Tschiang ausgewählte Lehrer lehrten ihn Chinesisch und chinesische Geschichte. 1948 heiratete Döndrub Zhu Dan, die Tochter eines Guomindang-Generals. Döndrub eignete sich also bestens zum Kollaborateur mit der antikommunistischen Guomindang sowie mit den US-Geheimdiensten.
    Schlechte deutsche Tradition in Xinjiang

    Kaum bekannt ist, dass Hitler-Deutschland und seine Verbündeten während des Krieges gegen die Sowjetunion auf die Möglichkeit einer Rebellion der Turkvölker gesetzt haben. Es kam zur Bildung einer eigenen Turkistan-Division mit Hauptquartier in München, die schließlich in Oberitalien zum Einsatz kam. Einer der Anführer war Ruzi Nazar, der auch nach dem Krieg noch eine Rolle in US-Diensten und als Verbindungsmann in der Szene der Turk-Nationalisten und Exiluiguren gespielt hat. In München sind wohl Reste der Truppe nach dem Krieg hängen geblieben. Dass sich heute dort die Zentrale des World Uyghur Congress (WUC) befindet, wird kein Zufall sein.

    Der WUC verehrt als Mann der ersten Stunde im Kampf gegen die Kommunisten Yusuf Alptekin, einen Uiguren, der auf der Seite der Guomindang stand und nach dem verlorenen Krieg ins indisch kontrollierte Kaschmir und später in die Türkei übersiedelte. Er bewegte sich in den antikemalistischen, rechtsradikalen Kreisen um Alparslan Turkes (MHP, Graue Wölfe). Alptekin blieb bis zu seinem Tod 1995 eine wichtige Autorität in der Bewegung für ein unabhängiges „Ost-Turkestan“. Sein Sohn Erkin war Mitarbeiter von Radio Liberty, gründete 1994 in München die „Ostturkestanische Union in Europa“ und war der erste Vorsitzende des ebenfalls in München gegründeten „Weltkongresses der Uiguren“ (WUC; alle Angaben zu den Personen aus Wikipedia, Mai 2021).

    Der Artikelautor bezeichnet übrigens China als eine „Besatzungsmacht“ in Xinjiang. Was bedeutet das, wie kann man das interpretieren? Er ist offensichtlich der Meinung, dass Xinjiang unrechtmäßig ein Teil Chinas und einfach besetztes Gebiet ist. Man könnte daraus schließen, er unterstütze die rechte islamistische Bewegung der Loslösung eines „Ost-Turkestan“ als unabhängiger Staat. Wie kann die Aussage, China sei eine „Besatzungsmacht“, anders zu verstehen sein? Eine schlechte deutsche Tradition.
    Einschätzung

    „Es ist ungewiss, was in Xinjiang tatsächlich passiert und passiert ist”, schreibt der Autor. Es trifft auf ihn sicherlich zu. Des Weiteren: „Gern versuche ich in solchen Fällen, der Wahrheit mit einer Mischung aus Recherchen, Einfühlungsvermögen und Logik auf die Spur zu kommen.“ Das ist leider gründlich misslungen, da der Autor sich auf islamistische Quellen verlässt, jede Kleinigkeit chinafeindlich interpretiert und ideologisch voller Vorurteile gegen China ist.

    Es fällt auch negativ auf, dass der Autor über China schreibt, aber keine chinesischen Quellen verwendet. Warum das so ist, darüber kann man nur spekulieren. Ist er der Meinung, dass alle chinesischen Journalisten und Experten lügen, hat es rassistische Hintergründe? Ist es Antikommunismus? Seine im dritten Teil der Serie formulierten scheinbar objektiven Relativierungen sind lächerlich und unglaubwürdig, wenn schon vorher in zwei Artikeln Schmutzkübel über China ausgegossen wurden. Die Struktur der Artikelserie ist schon darauf angelegt, dass Negatives beim Leser hängenbliebt.

    Deutsche Intellektuelle wissen vom Schreibtisch aus meist vieles besser als Menschen, die schon lange in China leben oder zumindest sich auf Reisen vor Ort die Gegebenheiten anschauen.

    Europäische Intellektuelle sind oft gefangen in ihrem eurozentristischen Wertesystem und damit „Frösche auf dem Grund des Brunnens“.

    Die Artikelserie „Das verschwindende Volk“ von Roland Rottenfußer kann hier nachgelesen werden:

    https://www.manova.news/artikel/das-verschwindende-volk

    https://www.manova.news/artikel/das-verschwindende-volk-2

    https://www.manova.news/artikel/das-verschwindende-volk-3

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    Quellen und Anmerkungen:

    (1) Hier finden Sie die drei Artikel von Roland Rottenfußer, auf die sich dieser Beitrag bezieht:
    https://www.manova.news/artikel/das-verschwindende-volk
    https://www.manova.news/artikel/das-verschwindende-volk-2
    https://www.manova.news/artikel/das-verschwindende-volk-3

    #Chine #Xinjiang

  • #xournal++ adds tablet-friendly toolbar mode
    https://www.omgubuntu.co.uk/2026/03/xournalpp-tablet-mode-ui

    If you take handwritten notes on a Linux tablet, chances are that Xournal++ is already on your radar as its solid stylus support and touchscreen compatibility has earned it a loyal following among those who’d rather annotate PDFs or sketch diagrams than type everything out. One criticism that follows it around is its interface. It’s rather pointer-led; lots of menus, buttons and tiny hit targets in toolbars. It doesn’t prevent you from doing what you opened the app to do – write, draw, scrawl and markup – but it’s not ideal. Well, that’s what a new tablet mode toolbar configuration […] You’re reading Xournal++ adds tablet-friendly toolbar mode, a blog post from OMG! Ubuntu. Do not reproduce elsewhere without (...)

    #News #App_Updates #linux_tablets #note_taking_apps

  • How X’s #algorithm #shifts #political attitudes | CEPR
    https://cepr.org/voxeu/columns/how-xs-algorithm-shifts-political-attitudes

    Algorithms curate what users of #social_media see, raising concerns that they may distort attitudes and affect social and political outcomes. This column reports on an experiment conducted on #X in the #US in 2023, in which users were randomly assigned to either an #algorithmic or a #chronological #feed. Switching from a chronological to an algorithmic feed significantly shifted political opinions in a pro-Republican direction, while switching the algorithm off had no comparable effect. This asymmetry arose because the algorithm affected which accounts users chose to follow, leaving a lasting imprint on their information environment even after algorithmic curation was removed.

  • nopasaran.ch : le registre suisse des #dérapages de l’#extrême_droite institutionnelle
    https://www.infolibertaire.net/wp-content/uploads/2026/02/nopasaranch-le-registre-suisse-des-derapages-de-lextreme-droite-inst

    nopasaran.ch (https://www.nopasaran.ch), c’est quoi ?

    Plusieurs journalistes et militant·es suisses tiennent des listes personnelles, parfois partagées, des condamnations des membres de l’#UDC, des discours racistes ou homophobes de politicien·nes ou d’autres méfaits plus ou moins graves de la scène d’extrême droite en Suisse.

    Ces listes sont souvent incomplètes, ne concernent qu’une région du pays ou ne sont tout simplement plus mises à jour. De plus, ces informations ne sont pas stockées dans une base de données, ce qui rend difficile une recherche quand la liste devient très grande.

    C’est pour toutes ces raisons que nopasaran.ch a été créé : un registre le plus exhaustif possible, couvrant toute la Suisse et dont les informations sont organisées dans une base de données.

    Le but est de démontrer, par le nombre très élevé des entrées dans la base, que l’extrême droite est bel et bien présente dans le monde politique suisse.

    Il ne s’agit pas de dénoncer les actes de petits groupuscules néo-nazis, mais d’élargir l’action antifasciste au niveau institutionnel. J’en reparle plus loin dans le manifeste.
    Les fonctionnalités du site

    La page d’accueil du site comporte un carrousel des dix derniers signalements, afin de vous tenir au courant des dernières “dingueries”. Vous y trouverez aussi un bouton pour naviguer au hasard dans les enregistrements de la base de données. Un autre bouton permet de signaler un dérapage dont vous êtes témoin.

    Tout en haut à droite, vous pouvez changer de langue : sont disponibles le français, l’allemand, l’italien et l’anglais.

    https://www.infolibertaire.net/wp-content/uploads/2026/02/homepage.png

    Tout en haut encore, vous pouvez cliquer sur la loupe pour accéder à la page qui est certainement la plus utile, celle qui permet de rechercher des incidents selon plusieurs critères.

    Car c’est évidemment là que réside tout l’intérêt d’une base de données : toutes les informations sont stockées avec une date, une catégorie, la personne responsable du dérapage, des sources… En cliquant sur un résultat, vous accédez ensuite au détail de l’incident. De là, vous pouvez partager le lien vers l’article.
    Comment s’en servir ?

    Vous en avez marre d’entendre que l’UDC n’est pas un parti d’extrême droite ? Ou vous n’en pouvez plus d’entendre l’excuse “c’est un cas isolé” ? Eh bien, montrez-le site nopasaran.ch à votre interlocuteurice, iel sera peut-être surpris·e de voir les centaines de dérapages racistes, homophobes, les dizaines de condamnations et même parfois la violence physique dont font preuve les membres de l’UDC. Et ce ne sont pas que des commentaires sur Facebook ou des petites piques ici et là !
    Quelques exemples pour illustrer le degré de fascisation présent en Suisse

    Il y a d’abord cet amour inconsidéré pour le salut hitlérien, comme chez Benjamin Kalbermatter, Thierry Cerutti, Benjamin Fischer ou encore Liliane Jessica Tami.

    Il y a aussi les très nombreux discours homophobes et transphobes, comme avec Toni Bortoluzzi qui pense que les homosexuels ont un lobe du cerveau qui tourne à l’envers, ou avec Jérémy Gardiol pour qui être homo est une maladie, ou encore Marc Falquet qui dit que si on change de sexe, ça sera des malades à vie.

    L’UDC n’hésite pas non plus à faire les pires récupérations politiques, comme dernièrement avec le drame de Crans-Montana où l’on a entendu Christoph Mörgeli et Roger Köppel faire un lien entre l’incendie du Constellation et la libre circulation des personnes dans l’UE.

    Mais que serait l’extrême droite sans la déshumanisation des étranger·es ? Ces dernier·es sont régulièrement assimilé·es à des parasites, que ce soit sur le site de l’UDC, dans les médias ou même au Parlement. Et quand iels sont noir·es, Oskar Freysinger parle de macaques, Henry Rappaz trouve amusant de comparer Christiane Taubira à un singe et on va jusqu’à souhaiter la mort aux singes et aux porcs musulmans ! La xénophobie est tellement présente à l’extrême droite qu’iels demandent des bus séparés pour les demandeurs d’asile. Et pourquoi pas un retour du Ku Klux Klan ?

    https://www.infolibertaire.net/wp-content/uploads/2026/02/kkk.png

    Un autre marqueur du fascisme, c’est l’autoritarisme. Les réactions suite aux manifestations de soutien à la Palestine n’ont pas tardé, la droite demande des mesures sécuritaires complètement disproportionnées. C’est le cas de l’Alliance Sécurité Suisse et de Jacqueline de Quattro. Les Jeunes UDC estiment même que la police aurait pu tirer à balles réelles sur les manifestants. Andreas Glarner souhaite interdire le mouvement antifa. Et Jean-Luc Addor veut rétablir la peine de mort.

    La violence peut atteindre des niveaux intolérables. Lionel Dugerdil en a fait la démonstration plusieurs fois, comme ci-dessous à l’aide d’une fourche :

    Et que dire d’Alexander Müller qui voudrait vraiment mettre certaines personnes contre le mur et les fusiller ?
    Manifeste

    La rhétorique des partis d’extrême droite, dont l’UDC est la figure de proue en Suisse, n’est pas sans conséquence. Elle contribue directement à la montée du fascisme, légitime les agressions et empoisonne le débat public.

    Les membres de l’UDC confondent délibérément liberté d’opinion et liberté d’expression pour justifier l’inacceptable.

    Rappelons un principe fondamental : la liberté d’opinion, qui est et doit rester un pilier de notre démocratie, protège le droit de penser.

    Mais la liberté d’expression s’arrête là où commencent l’incitation à la haine, les insultes, les mensonges et la violence :

    - Le racisme n’est pas une opinion, c’est un délit.
    - La négation du nettoyage ethnique des Palestiniens, ce n’est pas une opinion, c’est du déni.
    - Douter du réchauffement climatique n’est pas une opinion, c’est renier la science.
    - Dire que toutes les personnes bénéficiant d’aides financières étatiques sont des profiteurs ce n’est pas une opinion, c’est un mensonge.
    - La discrimination des personnes LGBT+ n’est pas une opinion, c’est un délit.
    - Considérer les femmes comme inférieures aux hommes cis ou justifier les inégalités n’est pas une opinion, c’est du sexisme.

    "C’est pourquoi nous appelons l’ensemble des forces politiques, des organisations de la société civile, des médias et des citoyen·nes à former un cordon sanitaire autour de l’UDC et de tous les mouvements d’extrême droite."

    Cela signifie refuser toute alliance politique, ne plus considérer leurs propositions comme une base de discussion acceptable, refuser les campagnes d’affichage ouvertement racistes et dénoncer systématiquement leurs discours haineux. C’est le strict minimum pour protéger notre démocratie de la montée du fascisme.

    Chaque micro tendu sans contradiction, chaque plateau de télévision offert sans esprit critique, est une tribune offerte à la haine et une participation active à la propagation du fascisme. Nous appelons les journalistes et les médias à prendre leurs responsabilités.

    Informer sur l’extrême droite ne doit plus jamais signifier lui offrir une plateforme de propagande.
    Contribuez !

    Pour que la base de données soit la plus exhaustive possible, nous avons besoin d’yeux et d’oreilles dans toute la Suisse. Alors n’hésite pas à signaler tout commentaire haineux, tout discours raciste, tout dérapage homophobe ! Nous avons vraiment besoin de toi pour alimenter nopasaran.ch, alors merci de faire connaître le site autour de toi.
    Open source

    Le code source du site web est librement accessible sur GitHub.

    La base de données des incidents (textes, descriptions, compilations) est protégée par la licence Creative Commons BY–NC–SA 4.0. Vous êtes libres de partager et d’adapter ces données à condition de ne pas en faire d’usage commercial et de partager vos travaux dérivés sous la même licence. Merci de citer l’auteur (Rebel Suisse) et d’ajouter un lien vers le site nopasaran.ch.
    Remerciements

    L’extrême droite dérape de manière quasi-quotidienne.

    La compilation de toutes ces données représente un travail conséquent (plusieurs centaines d’heures !). Celui-ci n’est rendu possible que grâce à l’engagement de plusieurs militantes et militants qui consacrent généreusement une partie de leur temps.

    Merci à toutes les personnes ayant contribué.

    https://www.infolibertaire.net/nopasaran-ch-le-registre-suisse-des-derapages-de-lextreme-droite-ins
    #Suisse #liste #base_de_données #racisme #homophobie #registre #condamnation #fascisation #Benjamin_Kalbermatter #Thierry_Cerutti #Benjamin_Fischer #Liliane_Jessica_Tami #salut_hitlérien #Toni_Bortoluzzi #Jérémy_Gardiol #Christoph_Mörgeli #Roger_Köppel #Oskar_Freysinger #déshumanisation #Henry_Rappaz #xénophobie #autoritarisme #fascisme #Alliance_Sécurité_Suisse #Jacqueline_de_Quattro #Andreas_Glarner #Jean-Luc_Addor #violence #Lionel_Dugerdil #Alexander_Müller

  • Internet va-t-il exploser ?

    Xavier de la Porte explore la transformation radicale de l’Internet russe depuis les années 2010, avec l’éclairage de Francesca Musiani, chercheuse au CNRS. Cette analyse révèle comment la Russie a progressivement isolé son Internet du reste du monde au nom de la « souveraineté numérique ».

    Jusqu’au début des années 2010, l’Internet russe était comparable aux modèles occidentaux, caractérisé par une forte dynamique entrepreneuriale. Des plateformes comme VKontakte (créé en 2006) et le moteur de recherche Yandex (1997) témoignaient de cette vitalité. Le basculement s’opère avec les manifestations de décembre 2011 contre le régime de Poutine, organisées notamment via les réseaux sociaux. Face à cette contestation, le pouvoir prend conscience du potentiel subversif d’Internet et engage une reprise en main méthodique. Comme l’explique Francesca Musiani, cette prise de conscience est double : défensive pour se protéger d’Internet, mais aussi offensive pour en faire un outil de contrôle.

    Titre un peu piège à clics mais 3 épisodes intéressants qui font le lien entre la stratégie de repli sécuritaire russe et la souveraineté numérique européenne.

    https://www.radiofrance.fr/franceinter/podcasts/serie-internet-va-t-il-exploser

    #Xavier_de_la_Porte #internet #securitaire #souveraineté_numérique #Russie #podcast

  • Visualising confinement: Creating #3D models of Greek detention centres

    Immigration detention facilities in Greece are often hidden from public view – a 3D modelling project brings new ways of documenting these spaces of confinement

    Immigration detention centres are some of the least transparent institutions of contemporary border control, in Greece and elsewhere. Access restrictions, even for lawyers and healthcare workers, combined with geographical isolation mean that even basic information about their architecture and daily operation often remains out of reach. A new 3D modelling project hosted on the Detention Landscapes platform responds to this opacity by developing new ways of documenting, visualising, and sharing knowledge about spaces of confinement in Greece.

    Rather than approaching detention centres solely through textual description or statistical reporting, the project experimented with 3D modelling as a method of research, documentation, and public engagement. The aim was not to produce architectural blueprints or definitive representations, but to offer carefully constructed spatial interpretations that bring together disparate sources of information – such as satellite imagery, legal documents, witness testimonies, photographs, and videos – into navigable visual environments.

    At the heart of the project is a strong commitment to collaboration and capacity building. The models currently available on the platform were developed through a structured training process involving seven volunteers from the Border Violence Monitoring Network (BVMN) and Border Criminologies. These volunteers took part in an intensive programme led by a 3D modelling specialist, learning to work with open-source software and OSINT-based techniques to reconstruct detention spaces that are otherwise inaccessible. In this sense, the project is as much about building shared technical skills within civil society and academic networks as it is about producing visual outputs.

    Training and methodology

    The training programme was designed to be accessible, modular, and replicable. Participants were introduced to the open-source software Blender and related tools through step-by-step modules – this allowed people with no prior experience in 3D modelling to contribute meaningfully. The team used Google Earth Pro and other satellite resources to establish accurate spatial references. Tools such as fSpy allowed the alignment of photographic images with 3D perspectives, ensuring that proportions and spatial relationships reflect observable reality as closely as possible. The models were constructed primarily in Blender, using a mix of modular and Boolean modelling techniques.

    Each model was cross-checked for consistency with original images from detention, highlighting a commitment to quality even where precise verification was impossible. Crucially, the project team has made both the specialist-developed reference model and the training materials openly available, reflecting a broader commitment to free digital training and knowledge sharing. By relying exclusively on freely available software and resources, the project seeks to lower barriers to entry and support under-resourced organisations and researchers working on detention and border violence.

    At the core of this project is also a robust methodological framework. Methodologically, the project draws on what the team conceptualises as a practice of ‘montaging’ detention landscapes. This involves assembling fragments of visual, legal, and testimonial data into a coherent spatial narrative, without claiming totality or completeness. Satellite imagery provides the basic spatial framework; photographs and videos taken from people with lived experience of detention help to establish scale, layout, and material details; testimonies and reports contextualise how these spaces are lived, experienced, and governed. The resulting models should therefore be understood as interpretive reconstructions, shaped by both the possibilities and the limits of available data.

    Importantly, the Detention Landscapes platform does not present the 3D models in isolation. Each model is embedded within a wider archive that includes testimonies, NGO reports, and other documentation relating to immigration detention in Greece. This integration reflects the project’s broader ambition: to move beyond fragmented forms of evidence and create a multidisciplinary, publicly accessible repository that supports research, advocacy, and accountability work.
    Visualising places designed to be hidden

    At present, the platform hosts 3D models of the Petrou Ralli Pre-Removal Detention Centre in Athens, the Xanthi and Amygdaleza Pre-Removal Detention Centres, the Corinth Pre-Removal Detention Centre, and the Samos Closed Controlled Access Centre. The need for alternative forms of documentation becomes particularly clear when reading the testimonies and evidence associated with the sites currently modelled on the platform. Across these detention centres, people have consistently described spaces characterised by confinement, deprivation, and prolonged uncertainty. The spatial organisation of these sites, characterised by high-security fencing, internal segregation, and limited communal areas, plays a central role in shaping these experiences, yet remains largely inaccessible to public scrutiny. It is precisely this combination of restricted access, fragmented evidence, and persistent testimonies of harm that makes alternative forms of documentation, such as 3D modelling, both necessary and urgent.

    While the current set of models focuses on selected detention sites in Greece, the project is explicitly conceived as iterative and expandable. The emphasis on training and capacity building means that the methodology can be taken up, adapted, and extended by others working in different geographical and political contexts. In this way, the project aims to foster a transnational community of practice around the visual documentation of detention, bridging gaps between academia, grassroots organisations, and investigative work.

    The project invites users, researchers, students, advocates, journalists, and the wider public, to explore the models alongside the accompanying materials and draw their own connections. By making the spatial organisation of detention visible, the platform encourages critical reflection on how architecture, surveillance, and control are mobilised as tools of migration governance.

    Ultimately, the 3D project on Detention Landscapes is an experiment in how we see, study, and share knowledge about places that are designed to remain hidden. By making visible the spatial logics of confinement, the Detention Landscapes project invites us to rethink how state power and violence materialise in places often hidden from public scrutiny. Through collaborative production, open training, and careful methodological reflection, it seeks to challenge the invisibility of immigration detention and to equip more people with the tools to document, question, and contest it.

    https://blogs.law.ox.ac.uk/border-criminologies-blog/blog-post/2026/02/visualising-confinement-creating-3d-models-greek
    #architecture #reconstruction #confinement #Grèce #visualisation #centres_de_rétention #CRA #détention_administrative #rétention #modélisation #migrations #réfugiés #Petrou_Ralli #Xanthi #Amygdaleza #Samos #Corinthe #reconstitution

  • #Xavier_Dolan, cinéaste : « D’où vient l’idée que les #artistes devraient “rester en dehors de la #politique” ? »

    https://www.lemonde.fr/idees/article/2026/02/19/xavier-dolan-cineaste-d-ou-vient-l-idee-que-les-artistes-devraient-rester-en

    TRIBUNE
    Xavier Dolan

    Réalisateur et acteur

    Une controverse agite l’actuelle édition de la Berlinale, qui se déroule jusqu’au 22 février. Lors de leur conférence de presse inaugurale, les membres du jury ont refusé de commenter la situation palestinienne, leur président, Wim Wenders, arguant que le cinéma devait « rester en dehors de la politique ». Le réalisateur canadien Xavier Dolan lui répond, dans une tribune au « Monde ».Publié aujourd’hui à 09h00 Temps deLecture 6 min.
    Read in English

    L’idée que les artistes n’ont pas les connaissances requises ou l’expérience valable pour se prononcer sur des questions sociétales ne date pas d’hier. Mais les récents appels à leur censure par des personnalités publiques et politiques, la controverse de la Berlinale ou l’aveu même de certains artistes de vouloir faire un « art apolitique », signalent l’urgent besoin d’une réflexion renouvelée sur la valeur ou la crédibilité des artistes-citoyens.

    Après la parution, en 2022, d’un article dans la presse espagnole m’attribuant des citations inventées de toutes pièces sur la valeur de l’art, justement, l’ironie d’écrire aujourd’hui ce billet ne m’échappe pas plus qu’elle ne me décourage de vouloir participer à cette réflexion, bien au contraire.

    Pour revenir à la base, « politique » vient du grec ancien politikos : « relatif au citoyen, à la cité ». Dans la Grèce antique, le terme désignait tout ce qui concerne la vie collective de la cité, les affaires communes aux citoyens, l’organisation de la communauté, les décisions collectives sur le bien commun. Dans sa Politique, Aristote définit l’être humain comme zôon politikon – un « animal politique », c’est-à-dire « un être fait pour vivre en communauté organisée ». Dans cette logique, tout art est fondamentalement politique, donc, et sans qu’il ait à prendre parti, il participe à l’avancement, à l’entretien et au soin de la communauté, au maintien du lien social.

    Alors d’où vient l’idée que les artistes devraient rester en dehors de la politique ?

    Au sujet du rejet systématique que vivent ceux, mal avisés, qui s’aventurent sur le terrain politique, la philosophe anglaise Miranda Fricker parlerait d’une « injustice testimoniale », qui survient « lorsqu’un préjugé conduit un auditeur à dévaluer la crédibilité de la parole d’un locuteur ». La décrédibilisation de la parole des artistes est elle-même issue d’un préjugé identitaire : le stéréotype de l’artiste « naïf » – émotif, idéaliste, détaché des « réalités » pratiques, intello, rêveur. Ce préjugé disqualificatif dévalue la capacité des artistes à témoigner sur les questions politiques simplement parce qu’on les perçoit comme « sensibles plutôt que rationnels, créatifs plutôt que pragmatiques ».

    Leur témoignage n’a donc aucune valeur.

    Hypothétiquement, Emma Watson n’aurait aucune légitimité dans sa défense des droits des femmes trans, parce qu’elle n’a jamais éprouvé la misogynie du XXe siècle comme l’ont éprouvée des femmes plus âgées – femmes dont le féminisme passé peut paraître minoré par le féminisme actuel de Watson (alors qu’il est simplement perpétué, renforcé et évolutif). Billie Eilish n’aurait pas non plus la crédibilité testimoniale nécessaire pour témoigner des réalités vécues par les victimes de la milice paramilitaire ICE, comme elle l’a fait lors des Grammy Awards, le 1er février.

    « Fermer sa gueule »
    On pourrait arguer qu’elles sont toutes deux multimillionnaires et « déconnectées » des réalités brutales des femmes de classe moyenne et de la précarité migratoire. En tant qu’humaines, elles n’ont pas le vécu requis pour se prononcer, et en tant qu’artistes elles sont politiquement incultes. Selon l’intraitable milliardaire Kevin O’Leary, il s’agit du « b.a.-ba du show-biz » : Eilish aurait dû « fermer sa gueule » et « divertir » – car c’est bien là, d’un bout à l’autre du spectre, l’essence de la vocation d’artiste.

    A la Berlinale, lors de la conférence de presse du film finlandais Nightborn, d’Hanna Bergholm, le journaliste allemand Tilo Jung a demandé à l’équipe du film son opinion sur les artistes qui mettent leur voix au service de bonnes causes. Ilja Rautsi, coscénariste, avait ceci à répondre : « Je crois qu’il peut être sain de créer une forme de pression ou d’informer simplement les gens sur ce qui se passe dans le monde, et sur le mal qui sévit en Ukraine, ou sur le génocide en Palestine. »

    A cette affirmation, la réalisatrice finlandaise Hanna Bergholm a ajouté : « Chaque film ne peut toucher à tous les sujets du monde et n’a pas à le faire. Mais en tant qu’humains d’âge adulte, je crois que nous avons la responsabilité de dénoncer la violence et l’injustice, parce que garder le silence est aussi un choix. Plus particulièrement, il importe aussi de ne pas dire à nos collègues artistes de ne pas prendre la parole. »

    L’écrivaine indienne #Arundhati_Roy s’est retirée du festival à la suite de cet énoncé et s’est exprimée dans un communiqué : « Entendre dire que l’art ne devrait pas être politique est renversant. C’est une façon de fermer une conversation sur un crime contre l’humanité, alors qu’il se déroule devant nous en temps réel. »

    Mais d’autres artistes présents à l’événement auront moins vivement réagi. Ce mardi 17 février, Ethan Hawke disait, au sujet d’une lettre signée par ses pairs (notamment Tilda Swinton, Adam McKay et Javier Bardem) en réponse à la posture de l’administration du Festival de Berlin dans cette affaire, qu’il gardait un souvenir amer de l’animosité qu’avait suscitée une de ses prises de position dans le passé, et préférait s’abstenir de répondre à une question qu’il soupçonnait « partisane ».

    Fissurer le statu quo
    Neil Patrick Harris, interrogé à la suite de la conférence de presse du jury de Wenders, disait, la semaine dernière, vouloir que son « #art soit #apolitique ».

    Les artistes ont le droit de renoncer à leur propre pertinence analytique et de se garder de commenter l’état du monde. Ils évitent ainsi de fragiliser, par des prises de position au demeurant privées, leur propre écosystème.

    Pour autant, dans ce cas-ci, la réussite et la visibilité dans l’industrie hollywoodienne de Patrick Harris, un acteur ouvertement gay ayant interprété dans How I Met Your Mother Barney Stinson, un personnage d’hétérosexuel consommé, est un acte politique en soi – revendiqué a posteriori comme apolitique, mais politiquement agissant nonobstant.

    Outre sa dépréciation de la politisation inhérente de l’artiste-citoyen, Wenders dit que les cinéastes doivent « faire le travail du peuple ». Or, si le travail du peuple exclut la politique, qui sont, aujourd’hui, les politiciens veillant activement au bien commun du peuple ? Leur travail, de Minneapolis à Khan Younès, à Gaza, par exemple, peut-il se passer de la politisation des citoyens, artistes ou non ? Enfin, qui sont les personnes pouvant dénoncer l’injustice lorsque les politiques élus échouent à le faire ou s’y refusent ?

    Les artistes-citoyens – animaux politiques, eux aussi –, dont la voix est entendue, lue, vue en raison de leur audience, le peuvent et l’ont toujours fait.

    Et plus encore : les artistes ont, historiquement, développé des cadres de compréhension et d’interprétation de certaines réalités avant même qu’elles n’existent dans le langage courant : Les Raisins de la colère, de John Steinbeck (la dignité et les droits des travailleurs migrants), Le Deuxième Sexe, de Simone de Beauvoir (la distinction entre sexe biologique et genre comme construction sociale), Do The Right Thing, de Spike Lee (la violence policière raciale, les tensions urbaines interethniques), ou Philadelphia, de Jonathan Demme (la discrimination liée au VIH, l’homophobie systémique), ont créé des ressources herméneutiques avant que le discours politique dominant ne dispose des concepts nécessaires pour articuler ces réalités sociales.

    Ces artistes-là ne se sont pas simplement exprimés politiquement, ils ont activé des mécanismes inédits de pensée et contribué au progrès. Ces contributions, mal reçues dans l’immédiat, sont souvent étrillées par les autorités critiquées ; on accuse les artistes de « faire de la propagande », d’être « trop politiques », précisément parce qu’ils introduisent des cadres interprétatifs qui bousculent les a priori et fissurent le statu quo, ébranlent les infrastructures naturalisées et déstabilisent les élites.

    Si « politique » veut encore dire, étymologiquement, « ce qui concerne la vie collective de la cité », alors le cinéma, pour ne citer que la forme exercée par Wim Wenders, en tant qu’art collectif constructeur de sens commun, est intrinsèquement politique. Et dire aux artistes de « rester hors de la politique » revient à leur dire de ne pas participer à la construction du sens collectif, et donc de ne pas penser.

    L’art rend visible et rend la vue
    Pour certains artistes-citoyens, comme Patti Smith, Mark Ruffalo, Spike Lee, Susan Sarandon ou Liam Cunningham, prendre la parole est, au-delà du droit acquis, un devoir − dans certains cas, il s’agit même d’un destin. Pour eux – pour moi aussi –, se taire, penser que notre éducation, notre situation, notre métier n’ouvrent pas droit à la parole politique, c’est perdre sa voix. C’est renoncer à l’absolue nécessité du dialogue.

    Dans une époque de surdité et d’aveuglement, l’art impose l’écoute de la communauté. Il la rend visible et, en même temps, lui rend la vue. Il illustre ses griefs, ses complaintes, pose pour elle ses questions, en cherche les réponses à coups de peintures, de chants et d’images. Il organise et tend au bien, au soin de la société. Il n’a jamais été et ne sera jamais – au grand dam des faux dieux, des élus égocentriques et des bandits qu’il affiche et dénonce – apolitique.

    L’art vient du peuple et appartient au peuple. C’est aussi pour cette raison, et en raison de ce bail tacite entre lui et l’humanité, qu’il a toujours survécu aux modes, après les avoir créées, et au temps.

    On se souviendra pour un moment de cette dernière semaine comme d’un triste attentat − un autre − à la liberté d’expression des artistes, issu davantage d’un rebranding maquillant l’intenable inconfort collectif face à la mise en morceaux du droit international et l’indécence impunie des tyrans au pouvoir.

    Leur prochain outrage défraiera bientôt la chronique et reléguera cette bévue berlinoise au second rang des kiosques. On oubliera vite.

    Mais l’art, et c’est tout à fait politique de sa part, a la mémoire longue.

    Xavier Dolan est l’un des plus fameux acteurs et réalisateurs québécois, notamment auteur de « J’ai tué ma mère » (2009), « Laurence Anyways » (2012), « Juste la fin du monde » (2016) et « Matthias et Maxime » (2019).

    Xavier Dolan (Réalisateur et acteur)

  • Contre le trumpisme et l’IA : le réalisme magique
    https://www.nouvelobs.com/bibliobs/20260131.OBS111999/contre-le-trumpisme-et-l-ia-le-realisme-magique.html

    Que peut-on opposer aux mensonges et autres « faits alternatifs » quand on sait que la conviction emprunte d’autres chemins que la rationalité ?

    Quels recours avons-nous dans un monde où un gouvernement nie la réalité des images pour imposer un récit qui n’a plus rien à voir avec les faits (par exemple dans le cas de l’assassinat d’un manifestant par une agence fédérale à Minneapolis) ? Quel recours dans un monde où des machines produisent des vidéos qui semblent plus vraies que vraies ? Il y a évidemment celui de la raison, et il n’est pas négligeable. On peut apporter des preuves, contredire la fausseté et espérer convaincre.

    Mais, depuis longtemps, on sait que la conviction emprunte d’autres chemins que la rationalité. C’est ce qu’avaient compris dès les années 1950 les philosophes de l’Ecole de Francfort (Adorno, Horkheimer, Fromm…) quand ils avaient analysé la montée des fascismes pendant l’entre-deux-guerres. Ils avaient observé qu’opposer des faits à des fantasmes, des chiffres à des sensations, cela ne convainquait que les convaincus. Ils proposaient une autre voie : contrer les récits par d’autres récits, des sentiments par d’autres sentiments, les fantasmes par d’autres fantasmes. Nous n’avons manifestement pas bien retenu la leçon et une pratique journalistique comme le « fact checking » − si nécessaire soit-elle − n’a pas permis d’endiguer les « faits alternatifs », les mensonges et les complotismes qui accompagnent l’extrême droitisation du monde.

    Peut-être faut-il s’en remettre à un autre type de discours sur le monde, celui porté par les arts. Et dans cette vaste catégorie, certains sont sans doute plus immédiatement utiles que d’autres. L’un en particulier : le réalisme magique. Ce courant littéraire né en Amérique latine dans les années 1960, 1970 et 1980, dont l’un des plus éminents représentants fut le prix Nobel de littérature Gabriel García Márquez, est particulièrement intéressant. Dans le réalisme magique − comme son nom l’indique − la frontière entre réel et imagination est poreuse : une grand-mère peut vivre deux cents ans, un perroquet se mettre à parler, une pluie devenir un déluge. Cela ne choque personne. Voire, cela raconte quelque chose de très vrai. Ainsi « Cent Ans de solitude » (1967), chef-d’œuvre du genre, où ce type d’événements sont légion, est-il un des plus grands livres d’Histoire qu’il nous ait été donné de lire.

    Alors, nous disons-nous, c’est peut-être comme cela qu’il faudrait raconter notre monde. Comme le ferait le réalisme magique. Cela nous permettrait de ne plus être obsédés par la distinction entre réel et fiction, entre faits et « faits alternatifs », pour viser un but supérieur : la vérité. Trump, par exemple, est-il descriptible avec les outils de la raison ? Manifestement, nous n’y arrivons pas. Alors que la vérité du pouvoir fou − c’était celui d’un dictateur latino, certes, il suffirait d’adapter − a été magnifiquement décrite par García Márquez dans « l’Automne du patriarche » (1975), à grand renfort de folies imaginatives.

    Une telle stratégie − paradoxale seulement en apparence − nous permettrait d’apporter sur ce monde fou des hypothèses plus probables, mais peut-être aussi de faire surgir des beautés possibles plus désirables. Car n’opposer à la folie que la raison n’est guère excitant. Proposer d’autres folies − esthétiques, amoureuses, politiques − pourrait nous emporter plus sûrement.

    Par Xavier de La Porte

    #Xavier_de_La_Porte #Faits_alternatifs #Stratégie_communication

  • Rock Against Racism : la musique contre les haineux

    https://lhistgeobox.blogspot.com/2026/01/rock-against-racism-la-musique-contre.html

    "Le racisme se diffuse aussi par le biais de sitcoms ou de sketchs d’humoristes très populaires. Les Afro-Britanniques y sont affublés de sobriquets racistes ("wog", « nig-nog »). Au delà des sphères médiatico-politiques, ce sont de larges pans de la société britannique qui semblent gangrénées. Le dub poète Linton Kwesi Johnson se souvient : « La race était partout où l’on se tournait - à l’école, dans la rue - partout où l’on allait, on avait déjà droit à des injures racistes... C’était une monnaie courante. » [Dorian Lynskey p52] Or, le racisme surgit parfois même là où l’attendrait le moins. Le 5 août 1976, Eric Clapton, le guitariste britannique qui avait contribué plus que quiconque à diffuser le blues noir au Royaume-Uni et venait de triompher avec sa reprise d’"I shot the sheriff" de Bob Marley, interrompt son concert à Birmingham pour affirmer la nécessité de mettre un terme à l’immigration, pour empêcher que l’Angleterre « ne devienne une colonie noire. »

  • Que sont les #xénobots, ces #organismes à base de cellules de #xénope ?
    https://www.numerama.com/sciences/2161379-que-sont-les-xenobots-ces-robots-biologiques-qui-bouleversent-les-

    Les xénobots attirent aujourd’hui l’attention. Cette nouvelle catégorie de « #robots vivants », fabriqués à partir de #cellules d’#amphibien et conçus grâce à des #algorithmes, est capable de se déplacer, de se #réparer et même, dans certaines expériences, de se #reproduire en assemblant de nouveaux agrégats cellulaires. Ces #entités questionnent la frontière entre #machine et #organisme. Des études récentes détaillent mieux leur fonctionnement moléculaire et ravivent les débats éthiques sur le contrôle de ces formes de vie programmables.

    #it_has_begun

    • et donc cet amphibien c’est https://fr.wikipedia.org/wiki/Xenopus_laevis

      Xenopus laevis est une espèce d’amphibiens de la famille des Pipidae[1]. En français, elle est nommée Xénope lisse, Xénope du Cap ou Dactylère du Cap[réf. nécessaire].

      Cette espèce envahissante[2] est vecteur de maladies telles que la chytridiomycose qui affecte les amphibiens[3].

      Depuis août 2024, cette espèce est inscrite dans la liste des espèces exotiques envahissantes préoccupantes pour l’Union européenne [archive][4].

    • attends, c’est pas fini, la réalité dépasse la fiction

      Test de grossesse

      Cette espèce fut utilisée pour des tests de grossesse dans le test de Hogben, une méthode développée par Lancelot Hogben dans les années 1940-1950. Ce test consistait à injecter l’urine de la femme testée dans l’ovaire de la grenouille, si cette dernière pondait dans les 24 heures suivantes, cela signifiait que le test était positif[11]. Ce test constituait un progrès car l’animal n’avait pas besoin d’être tué et pouvait être réutilisé.

      La fin de ce type de test a eu pour effet la dissémination hors des élevages de cette grenouille porteuse saine d’un parasite, le Chytridiomycète Batrachochytrium dendrobatidis, un des responsables du déclin des populations d’amphibiens dans différentes régions du monde[12].

  • ICE Is Using a Terrifying Palantir App to Determine Where to Raid
    https://newrepublic.com/post/205333/ice-palantir-app-raid-deportation

    15.1.2026 by Edith Olmsted - The app shows potential deportation targets on a map.

    How are ICE agents picking where to commit their next act of wanton violence? Well, Palantir has an app for that!

    According to a user guide obtained by 404 Media, the app provides ICE agents with a digital map populated by potential deportation targets, each of which has their own detailed dossier, including information such as their name, date of birth, Alien Registration Number (a unique identifier assigned by the U.S. government), and a photograph of the target. The dossier also includes a “confidence score” out of 100 as to how certain the app is of the target’s address.

    “Enhanced Leads Identification & Targeting for Enforcement (ELITE) is a targeting tool designed to improve capabilities for identifying and prioritizing high-value targets through advanced analytics,” the user guide states.

    The information comes from a number of sources, including the Department of Health and Human Services, U.S. Citizenship and Immigration Services, and something called CLEAR, which could be an investigation software from Thomson Reuters, according to 404Media.

    The app’s “Geospatial Lead Sourcing Tab” allows ICE agents to select targets based on a number of criteria, including “Bios & IDs,” “Criminality,” “Location,” and “Operations,” the user guide shows. Using the app, ICE agents can select individual targets or multiple targets at once by drawing a shape around a selected area. During a sworn deposition earlier this month about a “dragnet” raid in Woodburn, Oregon, an officer with ICE’s Fugitive Operations Unit said that agents used the app to find target-rich areas.

    “You’re going to go to a more dense population rather than … like, if there’s one pin at a house and the likelihood of them actually living there is like 10 percent … you’re not going to go there,” said the agent, who was identified as “JB” in the court documents obtained by 404 Media.

    While the user guide does not explicitly state what company created the app, the app’s full name appears in a $29.9 million supplemental agreement with Palantir that started in September and is planned to continue for at least a year, 404Media reported.

    ICE previously signed an agreement with Palantir in July to develop an ImmigrationOS platform, which would use artificial intelligence to identify and track potential targets. ICE has also assembled a team to monitor social media 24/7, surveying platforms including Instagram, X, TikTok, Facebook, YouTube, and Reddit.

    #USA #ICE #surveillance #itelligence_artificielle #vie_privée #xénophobie #racisme #expulsion #immigration

  • What is ELITE app? ICE using Palantir’s ’mapping tool’ to track immigrants for deportation with IDs, locations, and photos
    https://timesofindia.indiatimes.com/world/us/what-is-elite-app-ice-using-palantirs-mapping-tool-to-track-immigrants-for-deportation-with-ids-locations-and-photos/articleshow/126571455.cms

    16.1.2026 - Federal immigration officers appear to be using a high‑tech mapping tool developed with data from Palantir to identify deportation targets across US. The tool is known as the ’Enhanced Leads Identification & Targeting for Enforcement’, or simply ’ELITE’.

    According to a report cited by 404 Media, the app creates digital maps that show potential deportees with all their details. The maps include names, photos, dates of birth, and US government Alien Registration Numbers, along with an “address confidence score” indicating how certain the system is that individuals reside at a given address.The ELITE tool draws on information from multiple government sources, including the Department of Health and Human Services (HHS) and US Citizenship and Immigration Services (USCIS).
    What are the factors that ELITE tracks?
    For convenience, ICE agents can filter targets by factors according to the user guide:

    Bios & IDs
    Criminality
    Location
    Operations

    and can select individuals or multiple people at once by drawing a shape on the map.Federal court testimony from an ICE officer confirms that ELITE has been used in real enforcement actions, carrying out multiple arrests. The tool has been described by one agent as “basically a map of the United States” similar to common consumer mapping apps.
    Once a person is selected on the interface, ELITE brings up a dossier on that individual.

    Palantir contract worth $30 million

    Internal documents show the ELITE name appears in a supplemental agreement with Palantir worth nearly $30 million, which began in September 2025 and is expected to continue for at least a year. Palantir previously worked with ICE on related projects and contracts, including ImmigrationOS, an artificial intelligence platform to assist deportation efforts.The revelation stirred a row about the use of surveillance tools in immigration enforcement. Advocates and civil liberties lawyers say the system could enable real-time targeting of individuals in communities, raising questions about privacy, profiling, and due process. The technology could be used to focus on densely populated areas with many immigrants without sufficient safeguards for civil rights, resulting in innocent people getting caught in the crossfire.

    #USA #ICE #surveillance #itelligence_artificielle #vie_privée #xénophobie #racisme #expulsion #immigration

  • Report : ICE Using Palantir Tool That Feeds On Medicaid Data
    https://www.eff.org/deeplinks/2026/01/report-ice-using-palantir-tool-feeds-medicaid-data

    Dans sa chasse aux immigrés le gouvernement Trump cible surtout les pauvres. Au premier regard on n’y découvre rien de nouveau mais avec l’entrée en jeux des données médicales les administrations états-uniennes n’ont plus rien à envier aux praticiens de la rampe d’Auschwitz. On se rappelle que les SS n’y furent que les sbires des médecins rois incontestés de l’univers d’extermination de races et d’individus impurs.

    A la différence avec les nazis antisemites les trumpistes visent les pauvres superflus sans égard de leurs « race » mais selon les critères de leur apôtre ultra-libérale Ayn Rand. La « race » ne jouant pas de rôle particulier dans cette idéologie les tradictions racistes du pays de la liberté y entrent d’une manère assez convenable par l’arrière-porte.

    Vu que le racisme des États Unis a toujours été une idéologie de l’extermination on peut qualifier le pouvoir actuel du pays comme hyper-génocidaire. C’est un Leviathan qui dévore toute vie hors des forteresses de la Terre Promise. Le projet national-socialiste de la génération de mes grand-parents n’a été que celui d’apprentis sorciers en comparaison avec ce qui est en train d’être déployé par les mégalomanes d’outre -Atlantique.

    Rappellez-vous du monument idéal du libéralisme exterminateur Georgia Guidestones .
    https://en.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones#Inscriptions

    Maintain humanity under 500,000,000 in perpetual balance with nature.

    On nous y annonce un avenir glorieux.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones#Inscriptions

    15.1.2026 by Josh Richman - EFF last summer asked a federal judge to block the federal government from using Medicaid data to identify and deport immigrants.

    We also warned about the danger of the Trump administration consolidating all of the government’s information into a single searchable, AI-driven interface with help from Palantir, a company that has a shaky-at-best record on privacy and human rights.

    Now we have the first evidence that our concerns have become reality.

    “Palantir is working on a tool for Immigration and Customs Enforcement (ICE) that populates a map with potential deportation targets, brings up a dossier on each person, and provides a “confidence score” on the person’s current address,” 404 Media reports today. “ICE is using it to find locations where lots of people it might detain could be based.”

    The tool – dubbed Enhanced Leads Identification & Targeting for Enforcement (ELITE) – receives peoples’ addresses from the Department of Health and Human Services (which includes Medicaid) and other sources, 404 Media reports based on court testimony in Oregon by law enforcement agents, among other sources.

    This revelation comes as ICE – which has gone on a surveillance technology shopping spree – floods Minneapolis with agents, violently running roughshod over the civil rights of immigrants and U.S. citizens alike; President Trump has threatened to use the Insurrection Act of 1807 to deploy military troops against protestors there. Other localities are preparing for the possibility of similar surges.

    Different government agencies necessarily collect information to provide essential services or collect taxes, but the danger comes when the government begins pooling that data and using it for reasons unrelated to the purpose it was collected.

    This kind of consolidation of government records provides enormous government power that can be abused. Different government agencies necessarily collect information to provide essential services or collect taxes, but the danger comes when the government begins pooling that data and using it for reasons unrelated to the purpose it was collected.

    As EFF Executive Director Cindy Cohn wrote in a Mercury News op-ed last August, “While couched in the benign language of eliminating government ‘data silos,’ this plan runs roughshod over your privacy and security. It’s a throwback to the rightly mocked ‘Total Information Awareness’ plans of the early 2000s that were, at least publicly, stopped after massive outcry from the public and from key members of Congress. It’s time to cry out again.”

    In addition to the amicus brief we co-authored challenging ICE’s grab for Medicaid data, EFF has successfully sued over DOGE agents grabbing personal data from the U.S. Office of Personnel Management, filed an amicus brief in a suit challenging ICE’s grab for taxpayer data, and sued the departments of State and Homeland Security to halt a mass surveillance program to monitor constitutionally protected speech by noncitizens lawfully present in the U.S.

    But litigation isn’t enough. People need to keep raising concerns via public discourse and Congress should act immediately to put brakes on this runaway train that threatens to crush the privacy and security of each and every person in America.

    hyper- | Dictionnaire de l’Académie française | 9e édition
    https://www.dictionnaire-academie.fr/article/A9H1280

    #USA #ICE #intelligence_artificielle #génocide #iatrocratie #surveillance #vie_privée #xénophobie #racisme #objectivisme #expulsion #immigration

  • Le Japon s’enfonce dans la crise démographique
    https://www.lemonde.fr/economie/article/2026/01/15/le-japon-s-enfonce-dans-la-crise-demographique_6662411_3234.html

    Le Japon s’enfonce dans la crise démographique
    L’archipel nippon devrait enregistrer le plus faible niveau du nombre de naissances depuis 1899. Le déclin démographique s’accélère, lourd de conséquences pour l’économie. Le gouvernement reste hostile à toute ouverture à l’immigration.
    Par Philippe Mesmer (Tokyo, correspondance)
    Les années passent et se ressemblent pour la démographie japonaise. En 2025, le nombre de naissances ne devrait pas dépasser 667 542, selon les estimations de plusieurs démographes du pays se basant sur les dix premiers mois de 2025, notamment publiées par le quotidien Asahi du 23 décembre. Il s’agit du chiffre le plus bas depuis la création de l’appareil statistique, en 1899, et il est nettement inférieur aux 749 000 naissances que l’Institut national de recherche sur la population et la sécurité sociale (IPSS) attendait pour 2025 dans ses prévisions de 2023. Pour la dixième année de suite, l’Archipel enregistre un record à la baisse du nombre de naissances.
    Selon le ministère de la gestion publique, le Japon comptait 124,3 millions d’habitants au 1er janvier 2025, étrangers compris. Ce chiffre ne devrait pas dépasser 87 millions en 2070. Avec des conséquences sur la structure démographique : 29,4 % de la population a plus de 65 ans. Cette part devrait atteindre 34,8 % en 2040. « Le plus grand défi du Japon est le déclin de la population », a reconnu la première ministre nationaliste, Sanae Takaichi, lors de sa prise de fonctions, fin octobre 2025. « Nous prendrons des mesures pour créer une société où chacun pourra continuer à vivre dans la région de son choix », a-t-elle promis.
    En novembre, son gouvernement a créé un « quartier général » chargé de la stratégie démographique, placé directement sous son autorité. Il réunira plusieurs ministres et veillera à harmoniser les politiques liées à la baisse des naissances, au soutien aux familles et à la revitalisation des régions, dans le but de stabiliser la population à 80 millions d’habitants en 2100.
    En 2023, le gouvernement avait déjà lancé le programme « Stratégie pour l’avenir des enfants » doté de 3 600 milliards de yens (19,6 milliards d’euros) par an pour lutter contre la baisse du taux de natalité, en accordant un soutien financier à l’éducation des enfants et en augmentant les allocations familiales, les prestations pour le congé parental, ou encore en accordant la gratuité de l’école jusqu’au lycée.
    Mais ces mesures ne s’attaquent en rien à l’un des freins à la natalité : la précarité du travail. « Beaucoup de ceux qui sont en emploi précaire hésitent à se marier ou à avoir des enfants, souligne ainsi le quotidien conservateur Yomiuri, dans son éditorial du 3 novembre 2025. Il faut aussi garantir aux travailleurs des perspectives de revenus stables, car les emplois à durée indéterminée ne concernent qu’à peine plus de 60 % de la main-d’œuvre. Les entreprises doivent faire des efforts pour sécuriser les emplois. »
    Pour les entreprises, la baisse de la population se traduit déjà par une pénurie de main-d’œuvre criante, particulièrement dans les services et l’industrie. En novembre, les statistiques indiquaient qu’il y avait, dans le pays, 120 postes disponibles pour 100 demandeurs d’emploi. Pour remédier à ce manque, le gouvernement mène une politique de visas spécifiques depuis les années 1990, pour attirer des travailleurs étrangers. En juin 2025, ces derniers étaient 3,95 millions dans l’Archipel, soit 3 % de la population. Ce chiffre pourrait dépasser les 10 % d’ici à 2070, si la tendance se poursuit.Mais rien n’est moins sûr, au regard de la montée du sentiment xénophobe dans le pays. L’administration Takaichi, ultraconservatrice, est déterminée à durcir les conditions d’immigration. Fin décembre, elle a ainsi annoncé un resserrement des conditions d’accès aux visas de résidents permanents.
    Obtenir la nationalité japonaise sera aussi plus difficile : il faudra désormais faire preuve de « dix ans ou plus » de résidence au Japon, contre « cinq ans ou plus » auparavant. Le visa d’ingénieur/spécialiste en sciences humaines/services internationaux sera, entre autres, révisé pour empêcher les titulaires de ce visa d’exercer des emplois qui ne nécessitent pas de compétences particulières. La lutte contre les étrangers en situation irrégulière – environ 70 000 – sera également intensifiée.Pour le reste, tout porte à croire que la tendance au déclin démographique va se poursuivre en 2026. Les experts s’inquiètent même du fait que 2026 est l’année du Cheval de feu, selon l’astrologie chinoise. Pendant la période Edo (1603-1868), une croyance disait que les femmes nées durant une année du Cheval de feu – celles-ci reviennent tous les soixante ans – avaient un tempérament « colérique », « têtu » et « rebelle ». Historiquement, cette superstition s’est traduite par une baisse des naissances ces années-là. La dernière fois, en 1966, le nombre de nouveau-nés avait ainsi plongé de 25 %. « Cette croyance ancrée dans la pensée patriarcale d’il y a plus d’un siècle ne devrait toutefois pas avoir d’incidence cette fois », veut toutefois croire Toru Kikkawa, de l’université d’Osaka et auteur de Hinoeuma, 2026, dou naru ? (« année du cheval de feu, que va-t-il se passer en 2026 ? », 2025, Kobunsha, non traduit).

    #Covid-19#migrant#migration#japon#natalite#immigration#economie#vieillissement#politiquemigratoire#xenophobie#sante

  • El Partido Comunista de China avanza en su reforma interna contra la corrupción

    La quinta sesión plenaria de la XX Comisión Central de Control Disciplinario del Partido Comunista de China (PCCh), celebrada recientemente en Beijing, ha transmitido un mensaje claro tanto a nivel nacional como internacional: el partido gobernante chino se mantiene firme en su compromiso de avanzar en la autorreforma e intensificar la lucha contra la corrupción. El importante discurso pronunciado por su secretario general, Xi Jinping, ha enviado una señal clara a todo el Partido y a la sociedad de que la autorreforma se llevará a cabo hasta el final, lo que proporciona una orientación fundamental para profundizar en la disciplina integral y rigurosa del Partido y en la lucha contra la corrupción.

    Este año marca el 105º aniversario de la fundación del PCCh y el inicio del XV Plan Quinquenal. En un contexto de cambios profundos y complejos en su camino, con tareas arduas y desafiantes en materia de reforma, desarrollo y estabilidad, se presentan nuevas y más altas exigencias para impulsar la disciplina integral y rigurosa del Partido.

    En este periodo crucial en que China avanza hacia la modernización, un sistema de gobernanza eficiente e íntegro constituye un pilar fundamental para el desarrollo estable del país. La sesión vinculó directamente la disciplina integral y rigurosa del Partido y la lucha anticorrupción con el cumplimiento de los objetivos socioeconómicos del XV Plan Quinquenal, demostrando que el país reconoce que la institucionalización sostenida de la lucha anticorrupción y la capacidad de depurarse del Partido son motores esenciales para ganar la confianza del pueblo, garantizar la aplicación eficaz de las políticas e impulsar la modernización de la nación.

    Esta sesión plenaria también concierne a todos los países e instituciones que mantienen estrechos vínculos con Beijing, ya que una China estable y gobernada según la ley proporciona bases estables para una cooperación internacional más amplia.

    #China #plz #XVPlanQuinquenal #VisiónDeFuturo

  • Immigration : un an après la circulaire Retailleau, les régularisations en chute libre
    https://www.lemonde.fr/societe/article/2025/12/22/immigration-un-an-apres-la-circulaire-retailleau-les-regularisations-en-chut

    Immigration : un an après la circulaire Retailleau, les régularisations en chute libre
    Par Julia Pascual
    Sékou (toutes les personnes citées par un prénom ont requis l’anonymat) pensait cocher toutes les cases. Cela fait sept ans que cet Ivoirien de 43 ans est en France, en CDI à temps plein dans le nettoyage, présente une bonne maîtrise du français et a un patron décidé à le soutenir dans ses démarches administratives. Quand il a déposé sa demande de régularisation à la Préfecture de police de Paris, il avait bon espoir d’obtenir un titre de séjour. Las, en août, il a reçu une obligation de quitter le territoire français (OQTF).
    Un an s’est écoulé depuis que Bruno Retailleau, ministre de l’intérieur entre septembre 2024 et octobre 2025, a impulsé un durcissement de la politique de régularisation, notamment à travers une circulaire de janvier. Ce texte, sorte de vade-mecum à l’attention des préfets, conditionne l’admission exceptionnelle au séjour à sept ans de présence sur le territoire, la certification d’une maîtrise du français, l’absence de tout élément tendant à constituer une menace à l’ordre public, ou encore l’absence d’une OQTF préalable. Il abroge la circulaire de 2012, dite Valls, et les critères de régularisation, plus ouverts et précis, qui prévalaient jusque-là. La régularisation « doit demeurer une voie exceptionnelle », rappelait le patron du parti Les Républicains dans sa circulaire. Le message a été parfaitement reçu par le corps préfectoral.
    D’après des éléments communiqués au Monde par le ministère de l’intérieur, le volume des régularisations est en chute de 42 % sur les neuf premiers mois de l’année, avec 11 012 titres délivrés contre 19 001 sur la même période de 2024. Cette baisse concerne presque toutes les catégories : les régularisations au titre du travail qui, avec 2 653 délivrances, baissent de 54 %, tout comme les régularisations en raison de la vie privée et familiale, qui chutent de 58 %, à moins de 4 000. « Seule la régularisation des anciens mineurs non accompagnés [devenus majeurs et en formation professionnalisante] connaît une tendance haussière (+ 12 %) passant de 3 081 à 3 454 titres délivrés », précise le ministère de l’intérieur.
    Quant à la voie spécifique de la régularisation dans certains « métiers en tension », ouverte par la loi « immigration » de 2024, celle-ci est embryonnaire. Poussé par Gérald Darmanin, lorsqu’il était Place Beauvau, ce titre de séjour à destination des travailleurs sans papiers dans des secteurs spécifiques n’avait pas été officiellement désavoué par son successeur. Bruno Retailleau avait néanmoins pesé de tout son poids pour limiter l’ampleur de la révision de la liste desdits métiers en tension.
    Finalement publiée par arrêté en mai, déclinée par régions, elle est jugée peu en phase avec la réalité de l’économie. A titre d’exemple, le secteur du nettoyage, notoirement connu pour recourir à une main-d’œuvre irrégulière, ne figure pas dans la liste pour l’Ile-de-France. Résultat : à peine 702 titres de séjour « métiers en tension » ont été octroyés sur les dix premiers mois de l’année (sachant que le dispositif doit s’éteindre au 31 décembre 2026).
    Même quand les étrangers semblent correspondre aux critères en vigueur, comme Sékou, ils s’exposent à un refus, la régularisation demeurant un pouvoir discrétionnaire à la main des préfets. « La circulaire Retailleau a eu peu d’effets en droit mais elle a eu un effet d’ambiance en envoyant un signal de fermeture très clair aux préfets comme aux demandeurs qui ont été dissuadés de déposer une demande », résume un préfet sous le couvert de l’anonymat. « C’est la roulette russe », dénonce Catherine Alif, du collectif nettoyage de la CGT parisienne, qui a accompagné l’Ivoirien dans ses démarches.
    Dans le département des Hauts-de-Seine, l’actuel préfet et ancien directeur de cabinet de Gérald Darmanin, Alexandre Brugère, s’est, par exemple, enorgueilli d’une baisse de 62 % des régularisations, passées de 395 en 2024 à 149 au 1er novembre. Le haut fonctionnaire a expliqué aux élus du département qu’outre la mise en œuvre de la circulaire Retailleau, il assumait une analyse la plus stricte possible des dossiers par ses services. Il n’est pas le seul.
    « Il y a un pourrissement de la situation des travailleurs étrangers, appuie Cécile Boulai, membre du collectif migrants de la CGT de Paris. Les critères de la circulaire Retailleau sont trop flous, on ne peut même pas conseiller aux gens de déposer une demande de titre de séjour, ils prennent trop de risque. » « Il vaut mieux rester dans la clandestinité que prendre une OQTF, corrobore l’avocate en droit des étrangers Elsa Ghanassia, à Grenoble. Je ne fais même pas venir les gens à mon cabinet. » Selon la circulaire Retailleau, tout refus de titre de séjour doit automatiquement être assorti d’une OQTF. Et, depuis la loi « immigration » de 2024, une OQTF a désormais une durée de validité de trois ans, contre un an auparavant.
    Diadie n’a pas reçu d’OQTF. Mais sa demande de régularisation a été rejetée en octobre et la Préfecture de police de Paris a signalé son cas comme relevant d’une « fraude » auprès de la justice. Ce Mauritanien de 37 ans, arrivé en France en 2017, se voit reprocher d’avoir fourni à l’appui de sa demande une promesse d’embauche d’une entreprise « connue pour la fourniture de documents de complaisance visant à régulariser ». « Je ne comprends pas, réagit cet homme dont la femme et les trois fils sont restés au pays. Je n’ai jamais volé. Je ne fais que travailler et après je rentre chez moi. En plus, j’ai changé d’employeur. Depuis juillet 2024, je suis en CDI dans une société de nettoyage de bureaux. Mon patron n’arrête pas de me demander mon récépissé. Si je lui dis que ma demande a été rejetée, il va me licencier. » Dans l’Essonne, Bertrand, originaire du Congo-Brazaville a, lui, vu sa demande, déposée en mars 2022, tout simplement clôturée du jour au lendemain, début 2025. En l’instruisant, la préfecture lui a demandé d’actualiser son attestation d’hébergement. Mais le mail était tombé dans ses spams. Bertrand ne l’a pas vu à temps. Sa demande a donc été rejetée. En France depuis dix ans, il vit avec sa femme, détentrice d’une carte de résident et infirmière à l’hôpital, dans un deux-pièces avec trois enfants. « Je suis bloqué, soupire-t-il. Je ne peux pas être déclaré, travailler normalement, passer mon permis, déménager. »
    Le durcissement à l’œuvre s’ajoute à une situation déjà ancienne dans laquelle les services des étrangers des préfectures sont sous-dotés, les prises de rendez-vous compliquées voire impossibles, les délais d’instruction longs parfois de plusieurs années. En Seine-Saint-Denis, département où le taux de population étrangère est le plus élevé, près de 20 000 demandes de premiers titres de séjour sont en attente d’examen. « La préfecture pense terminer cette année le traitement des dossiers déposés en 2022 », souligne Jean-Albert Guidou, de la CGT.
    Au-delà de la régularisation, c’est pour l’ensemble des étrangers que la situation demeure précaire. Dans un département comme les Hauts-de-Seine, ce sont ainsi environ 30 000 demandes de titres, toutes catégories confondues, qui sont en attente d’instruction. « Il y a des gens qui n’arrivent pas à renouveler leur titre de séjour de dix ans, rappelle Koundenecoun Diallo, de la Coordination 75 des sans-papiers. Les patrons ne les font plus travailler et ils deviennent sans papiers. »

    #Covid-19migrant#migration#france#regularisation#politiquemigratoire#sante#economie#droit#titredesejour

  • En #Afrique, des « #petites_mains » du numérique toujours aussi précaires à l’heure du boom de l’#IA

    Il y a quelques années, les « #travailleurs_du_clic » africains sortaient de l’ombre, révélant l’envers du décor des entreprises du numérique. Depuis, l’#IA_générative a explosé, rendant ces travailleurs d’autant plus indispensables et le secteur encore plus attractif. Mais la réalité de ce travail reste marquée par la #précarité.

    Ce n’était pas la panacée, mais Joyce (les personnes désignées par un prénom ont souhaité rester anonymes) se souvient presque avec nostalgie de ses débuts sur #Remotasks, en 2018. « Il suffisait de créer un compte pour commencer à gagner de l’argent immédiatement, sans aucune restriction ni processus de vérification. » Depuis son ordinateur, elle enchaîne alors les #microtâches d’#annotation de #données : vérifier des images, organiser des informations destinées à entraîner des systèmes d’intelligence artificielle. De quoi s’assurer un #revenu d’appoint pour la jeune Kényane fraîchement diplômée.

    Mais les choses se sont compliquées. En 2024, de nombreux travailleurs kényans, comme Joyce, ont vu leur accès à Remotasks soudainement coupé, explique-t-elle. La maison mère #Scale_AI évoque, elle, des fermetures de comptes pour non-respect de ses règles internes. Surtout, selon la jeune femme, le volume de travail n’a plus rien à voir. « Avant, nous pouvions gagner un revenu décent car le boulot était continu. Aujourd’hui, les tâches sont moins nombreuses, à court terme et peu durables », constate Joyce. Faute de missions, elle se forme à la transcription pour diversifier ses sources de revenus.

    Ces deux dernières années, Oluwaseun, au Nigeria, a travaillé pour plusieurs acteurs du secteur, parmi lesquels #Appen et #Mindrift. Elle participe à l’#entraînement des modèles d’IA, du #contrôle_qualité des réponses générées par les #LLM à l’annotation de données texte, image ou audio. Si la jeune femme ne se plaint pas de sa situation, elle concède que « la #rémunération n’est jamais assez élevée pour dépendre d’une seule plateforme. En Afrique, il faut plusieurs jobs », d’autant que « la concurrence s’est clairement intensifiée sur ces plateformes ».

    Doit-on y voir le signe d’un remplacement rapide de ces petites mains du numérique par des systèmes automatisés, alors qu’elles opèrent pour le compte d’entreprises comme #Meta, #OpenAI, #Microsoft ou #Google ? Le sociologue Antonio Casilli balaie immédiatement cette idée. Depuis bientôt dix ans, il dirige le groupe de recherche DIPLab (Digital Platform Labor), qui a enquêté sur les travailleurs du clic dans une trentaine de pays. Pour lui, l’idée d’un « remplacement » du travail humain par les machines est un « mensonge idéologique », utilisé pour faire accepter une dégradation des #conditions_de_travail.

    D’après les données collectées par son équipe, le volume de microtâches ne diminue pas : au contraire, « plus le marché de l’intelligence artificielle générative grandit, plus on a besoin de réentraîner les #modèles », donc plus il faut de #travail_humain. Le boom de l’IA ne signe donc en rien la fin de ces travailleurs de l’ombre... pas plus qu’il ne signifie une amélioration de leurs conditions de travail.

    « Une forme d’#esclavage_moderne joliment emballée »

    L’histoire du « #digital_labor africain » s’inscrit dans celle, plus globale, du « digital labor », concept désignant des formes de #travail_numérique largement invisibilisées et caractérisées par une forte précarité.

    Dès les années 2000, et surtout au cours des années 2010, des pays comme l’Égypte, le Kenya, le Nigeria ou l’Afrique du Sud deviennent des hubs de #sous-traitance pour les grandes compagnies du numérique. Ce modèle repose sur des tâches fragmentées, rémunérées à la pièce et distribuées via des plateformes de microtravail comme Remotasks, #Amazon_Mechanical_Turk ou #Clickworker, ainsi que par des entreprises sous-traitantes comme #Appen ou #Samasource. Bien que précaire, cette économie facile d’accès – une connexion internet suffit – attire des milliers de jeunes hautement diplômés dans des pays du Sud où le chômage est élevé.

    Mais ce modèle, loin d’être inédit, a déjà largement montré ses limites, parfois de façon retentissante. Au Kenya, à partir de 2023, des employés de la société #Sama (anciennement Samasource), prestataire notamment de Meta et d’OpenAI, ont intenté une action collective pour dénoncer des conditions de travail indignes, des #salaires faibles et irréguliers et l’insuffisance de soutien psychologique. Chargés de « nettoyer » #Facebook, certains avaient développé des #troubles_psychologiques après avoir été exposés quotidiennement à des contenus extrêmes. « Nous traitions des vidéos de corps mutilés, de suicides en direct, d’abus sur des enfants, de discours haineux », rapporte Sonia Kgomo, ancienne modératrice chez Sama.

    Embauchée en pleine pandémie de Covid-19, la Sud-Africaine avait cru avoir décroché une opportunité en or, « un job à l’étranger pour un grand nom de la tech ». « Mais une fois sur place, j’ai compris que ce n’était pas le rêve américain : c’était une forme d’esclavage moderne joliment emballée », explique celle qui a été licenciée en 2023 comme près de 200 autres, après avoir, selon elle, tenté de s’organiser collectivement avec ses collègues. L’entreprise parle elle de restructuration.

    Aujourd’hui, Sama indique avoir mis fin à la #modération_de_contenus pour Meta et s’est recentrée sur les #annotateurs de données, chargés d’entraîner des systèmes d’IA. Edward, qui travaille toujours sur le site de Nairobi, décrit un « travail très caché ». « On étiquette des images de rues, des vidéos, mais aussi des photos médicales avec des plaies ouvertes… Certaines tâches restent éprouvantes, explique-t-il. On nous répète que nous sommes payés au-dessus du marché, mais ce n’est pas un salaire qui permet de vivre : même en travaillant huit heures par jour, il faut avoir un deuxième boulot. »

    À la précarité des salaires s’ajoute celle des contrats. « Un ami a eu un contrat de cinq jours. D’autres signent pour un mois, juste le temps d’absorber le pic d’activité du #Black_Friday ou des #fêtes de fin d’année », poursuit Edward. Il décrit aussi une pression constante avec des tâches qui arrivent « en continu », et des objectifs de performances : « Si vous n’atteignez pas les objectifs fixés, vous n’avez pas les #primes et votre salaire est raboté. Il faut travailler comme un fou pour espérer toucher le montant annoncé. » Quant au #soutien_psychologique, il confirme qu’il y a davantage de « coachs bien-être », mais la méfiance semble de mise à l’égard de ces employés, plutôt vus comme « les oreilles de l’entreprise ». Contactée, la société Sama n’a pas répondu à nos questions.

    [Actualisation du 09/12/2025 : Sama conteste ce tableau. L’entreprise, qui affirme ne plus réaliser de travail lié à des contenus violents, met en avant un dispositif de soutien aux salariés comprenant une assurance santé incluant la prise en charge de la #santé_mentale, l’accès à des séances de conseil individuel 24 h/24, ainsi que des espaces de bien-être dans ses bureaux (espaces d’allaitement, salles de méditation et de prière).

    Sama souligne également que ses annotateurs de données sont employés à temps plein, avec des « #salaires_vitaux » (#living_wages) calculés selon une méthodologie internationale « en fonction des régions ». La société assure que, contrairement à certains concurrents recourant à des travailleurs de plateforme, son modèle repose sur des contrats de travail à temps plein avec un salaire de base garanti et des avantages sociaux. Enfin, selon l’entreprise, « plus de 90% » des employés atteignent leurs objectifs de #performance dans les horaires de travail, et, quoi qu’il en soit, tous bénéficient d’un salaire de base garanti.]

    Plus de tâches, plus de #concurrence

    Et malgré les scandales, le secteur séduit toujours plus. Si les chiffres précis manquent, certaines recherches ont avancé des estimations allant jusqu’à 160 millions de microtravailleurs numériques dans le monde. Ce qui est certain, selon Antonio Casilli, c’est que les effectifs augmentent à chaque nouvelle estimation. « Il y a plus de tâches, mais pas pour tout le monde et pas tout le temps », résume le chercheur, qui décrit un mécanisme structurel : les entreprises attirent volontairement plus de travailleurs que nécessaire afin de maintenir une forte concurrence pour chaque microtâche, ce qui tire les rémunérations vers le bas. Elles entretiennent ainsi une alternance de périodes creuses et de pics d’activité.

    Une enquête d’Africa Uncensored, réalisée dans le cadre d’un projet du Pulitzer Center, évoque des campagnes massives de recrutement trompeuses, avec les mêmes offres publiées des dizaines de fois, sans réelle assurance de travail derrière. Objectif : gonfler artificiellement le vivier de travailleurs pour montrer leur potentiel d’évolution et ainsi remporter des contrats avec les grosses entreprises de la tech. Une tactique connue sous le nom de « #labour_hedging ».

    « Au Kenya, il y a des cohortes de jeunes diplômés sans emploi. Les entreprises le savent très bien, observe Edward. Si vous ne voulez pas accepter les conditions, quelqu’un d’autre le fera. »

    Avec l’essor effréné de l’IA générative, un nouveau vocabulaire s’est imposé. Les annonces pour des postes d’« #AI_trainer », « #AI_evaluator » ou d’« #AI_tutor » se multiplient. Le signe d’une montée en gamme dans un marché particulièrement dynamique ? Pas vraiment, selon Antonio Casilli : « Même si certains projets sont plus complexes, pour les harmoniser et les faire réaliser à des masses de personnes, il faut les standardiser, les fragmenter. »

    Oluwaseun, qui se présente comme « AI trainer », s’est tournée vers Mindrift, qui lui semblait plus attractive au niveau des tarifs. Après un flux de tâches relativement régulier, la manne s’est pourtant soudain tarie. « J’ai été écartée du projet pour lequel j’avais initialement postulé, alors que la qualité de mon travail était bonne, témoigne la Nigériane. J’ai abordé ce sujet lors d’un appel avec eux, mais j’ai finalement été remerciée et, depuis, je n’ai été affectée à aucun nouveau projet. »

    Certaines pratiques la heurtent particulièrement : « Parfois, une seule tâche peut prendre sept à huit heures à accomplir, et vous n’êtes rémunéré que si le travail est accepté. Si la moindre petite erreur est détectée, la tâche entière peut être rejetée, ce qui signifie que vous ne recevez aucune #rémunération pour toutes ces heures de travail. » Sollicitée, Mindrift n’a pas répondu à nos questions.

    Comme d’autres personnes interrogées, elle souligne que les travailleurs africains sont souvent moins payés que leurs homologues en Europe ou en Amérique du Nord pour des tâches comparables. Des enquêtes récentes sur des #plateformes_d’annotation mettent effectivement en évidence des écarts de rémunération liés au pays de résidence, tandis que d’autres travaux, consacrés cette fois à des « #data_workers » basés aux États-Unis, montrent que la précarité ne s’arrête pas aux frontières du Sud global : une partie des travailleurs de l’IA dans les pays du Nord cumulent eux aussi bas salaires, contrats instables et protections sociales limitées.

    Les métiers créatifs pris dans l’orbite de l’IA

    Dans des segments plus « créatifs » du numérique, comme le #graphisme ou la #rédaction_de_contenu, la concurrence dopée par l’IA se fait également sentir. Au Togo, Smiley Graphic – c’est son nom professionnel – passe quelques heures par semaine sur la plateforme de microtâches #Upwork où il propose de petits services de graphiste : logos, retouches, déclinaisons graphiques facturées 5 ou 10 euros. Il n’en tire pas plus de 50 euros par mois, mais complète ainsi ses revenus issus d’un emploi stable et de missions freelance plus exigeantes.

    Chaque jour, il constate combien l’IA bouleverse le marché : « Les prix ont baissé. Des gens qui n’y connaissent rien se forment avec des vidéos YouTube et cassent les tarifs sur les plateformes. » Des prestations autrefois facturées l’équivalent de 7 000 à 10 000 francs CFA sont désormais proposées à 2 000 ou 3 000 francs CFA, avance-t-il. Une partie des demandes qu’il reçoit consiste d’ailleurs à reprendre des logos générés par l’IA mais pas forcément à la hauteur. « Je refuse, c’est plus propre et plus simple de repartir de zéro. » Pour tenter de se démarquer, il se forme depuis six mois au motion design, qu’il juge « moins concurrencé par l’IA » pour le moment.

    Un phénomène qui n’a rien d’étonnant, pour Antonio Casilli : « Comme les grands modèles de langage génératifs se nourrissent de productions créatives, eux aussi ont été aspirés dans l’orbite de l’intelligence artificielle et désormais travaillent pour elle. » Autrement dit, les #designers, #illustrateurs ou #rédacteurs ne sont plus seulement concurrencés par l’IA : leur travail alimente directement les modèles qui, ensuite, renforcent cette concurrence.

    Des travailleurs qui commencent à faire entendre leur voix

    « Les grandes entreprises technologiques ne peuvent pas construire l’avenir sur une main-d’œuvre jetable, souligne dans un communiqué Christy Hoffman, secrétaire générale d’UNI Global Union, qui a publié fin septembre une étude sur les travailleurs de l’ombre de l’IA. Il est temps de tenir les titans de la Silicon Valley responsables des conditions dans leurs chaînes d’approvisionnement en IA. Les travailleurs de l’approvisionnement en données doivent être libres de s’organiser et de négocier pour rendre ces systèmes plus sûrs et plus équitables pour tout le monde. »

    Après son licenciement, Sonia Kgomo a choisi de se consacrer à plein temps à l’organisation des salariés de la tech, au sein d’#African_Tech_Workers_Rising, un projet soutenu par le syndicat kényan Communications Workers Union of Kenya et par la fédération internationale Uni Global Union. « En 2021, quand je suis arrivée, les travailleurs des plateformes ne parlaient pas du tout. Il y avait énormément de peur. On signait des accords de confidentialité qu’on ne comprenait pas vraiment, présentés comme des menaces. Alors on intégrait le fait que c’était normal de se taire comme on travaillait pour un service de renseignement, se souvient-elle. Aujourd’hui, on commence à avoir des travailleurs qui peuvent parler, certains rejoignent des #syndicats, et quelques sous-traitants – pas tous – acceptent la présence syndicale. Donc on est encore loin du compte, mais il y a des avancées. »

    Face au défaut d’encadrement juridique, la #Data_Labelers_Association, basée à Nairobi, doit dévoiler prochainement un #code_de_conduite à destination des plateformes d’annotation de données pour améliorer les conditions de travail.

    Pour le sociologue Antonio Casilli, le modèle des #sweatshops_numériques, ces ateliers de misère où les ordinateurs ont juste remplacé les machines à coudre, a encore de beaux jours devant lui. « Ces entreprises sont constamment en train de chercher des pays dans lesquels elles peuvent continuer à exploiter les travailleurs et à les payer très peu cher. Quand la situation s’est compliquée pour certaines d’entre elles au Kenya, elles sont parties en Ouganda ou au Ghana, ou encore au Bangladesh. » Une analyse partagée par Sonia Kgomo, qui appelle à « un mouvement de travailleurs du numérique à l’échelle du continent ».

    En attendant, ces travailleurs de l’ombre continuent de s’adapter. Malgré ses mésaventures récentes, Oluwaseun suit des cours d’annotation de données dans le but d’obtenir un emploi stable et mieux rémunéré auprès d’un grand acteur du secteur, comme « #xAI, l’entreprise d’Elon Musk », glisse-t-elle.

    https://www.rfi.fr/fr/afrique/20251206-en-afrique-des-petites-mains-du-num%C3%A9rique-toujours-aussi-pr%C3%A9c
    #AI #intelligence_artificielle #travail

  • Réfugiés, résidents permanents ou même citoyens naturalisés : l’administration Trump cible la figure de l’étranger, bien au-delà des sans-papiers
    https://www.lemonde.fr/international/article/2025/12/02/refugies-residents-permanents-ou-meme-citoyens-naturalises-l-administration-

    Réfugiés, résidents permanents ou même citoyens naturalisés : l’administration Trump cible la figure de l’étranger, bien au-delà des sans-papiers
    Par Piotr Smolar (Washington, correspondant)
    Les mots choisis indiquent la direction empruntée. Dans un long message publié sur son réseau, Truth Social, jeudi 27 novembre, à l’occasion de la fête familiale de Thanksgiving, le président américain, Donald Trump, a lancé une virulente attaque contre les populations d’origine étrangère installées dans le pays.Selon lui, la plupart vivraient « grâce aux aides sociales » et viendraient d’« Etats faillis, ou de prisons, d’asiles psychiatriques, de gangs ou de cartels de la drogue ». Il les a opposés aux « citoyens américains patriotes », une distinction dénuée de sens dans un pays dont le récit national est tissé de fils venus du monde entier. En 2023, aux Etats-Unis, la part des résidents nés à l’étranger – elle est en constante augmentation depuis les années 1970 – s’élevait à 14,3 % de la population, soit 47,8 millions de personnes. Parmi eux, près de 25 millions sont naturalisés.
    A en croire le milliardaire, « seule la migration inversée peut pleinement réparer cette situation ». La migration inversée – ou remigration – est l’un des slogans des extrêmes droites dans les pays occidentaux. « La remigration maintenant », réclamait ainsi le compte X du département de la sécurité intérieure, jeudi 27 novembre. Le 14 septembre 2024 déjà, à moins de deux mois de l’élection présidentielle, Stephen Miller, désormais chef adjoint du cabinet présidentiel, montrait la voie sur X : « Le plan Trump pour arrêter l’invasion des petites villes de l’Amérique : la remigration ! »
    Stephen Miller est l’idéologue de la politique migratoire de l’administration Trump, notamment fondée sur la fermeture complète de la frontière avec le Mexique et l’octroi de moyens sans précédent au service de l’immigration et des douanes des Etats-Unis pour traquer les clandestins. Ils seraient 20 millions, selon les trumpistes, entre 11 millions et 13 millions, selon les experts. Fin mai, la presse américaine avait annoncé la création au département d’Etat d’un bureau de la remigration.
    A la veille de ce message incendiaire de Donald Trump, mercredi 26 novembre, deux soldats de la garde nationale déployée à Washington avaient été victimes d’une attaque par arme à feu au cœur de la capitale. Le suspect, arrêté, Rahmanullah Lakanwal, est un Afghan âgé de 29 ans. Il avait déposé, fin 2024, une demande d’asile validée sous l’administration Trump au printemps. Cet homme avait fait partie d’une unité paramilitaire travaillant pour la CIA, l’agence du contre-espionnage américain, dans la région de Kandahar. Une unité spécialisée dans les opérations sensibles. Après le retour au pouvoir des talibans, en août 2021, il avait été accueilli aux Etats-Unis, parmi les dizaines de milliers de personnes qui avaient travaillé dans le secteur civil ou militaire pour Washington.
    De la même façon que l’assassinat en septembre de Charlie Kirk, figure majeure du monde MAGA (Make America Great Again), avait déclenché une offensive de la Maison Blanche contre la mouvance « antifa » (antifasciste) et ses supposées ramifications, l’attaque dans la capitale a marqué le franchissement d’un autre seuil. Comme dans toute situation de crise, Donald Trump a imposé réactivité et surenchère, annonçant, sur Truth Social, qu’il voulait geler les arrivées en provenance de « tous les pays du tiers monde » et « renvoyer toute personne qui n’est pas un atout pour les Etats-Unis ou est incapable d’aimer notre pays ». Ce dernier critère, difficile à évaluer, s’ajoute à celui de ne pas être « compatible avec la civilisation occidentale ». Les Afghans sont particulièrement visés et toutes les demandes de visas ont été suspendues.
    Donald Trump est allé jusqu’à proposer de « dénaturaliser les migrants qui portent atteinte à la tranquillité intérieure ». Il est peu vraisemblable que cette idée passe l’épreuve du droit, mais elle témoigne de la confrontation organisée entre la population blanche des Etats-Unis et les autres. Une partie du monde MAGA est également foncièrement hostile aux visas de travail H-1B, délivrés aux étrangers hautement qualifiés. Donald Trump, lui, en défend l’intérêt contrairement à son vice-président, J. D. Vance ; un rare désaccord public entre les deux hommes.
    L’administration a multiplié les effets d’annonce en quelques jours. Elle a décidé de revoir tous les dossiers d’asile validés sous la présidence Biden. Le 27 novembre, dans un message sur X, Joseph Edlow, directeur de l’agence chargée des services de l’immigration et de la citoyenneté, annonçait aussi qu’un « réexamen rigoureux à grande échelle » serait conduit au sujet de toutes les Green Cards accordées avant le retour au pouvoir de Donald Trump. Des pays spécifiques sont visés. En juin, la Maison Blanche avait déjà publié une liste de 19 Etats considérés comme défaillants dans le traitement des dossiers d’asile et de visas. Donald Trump avait annoncé une restriction d’entrée pour les ressortissants de 12 d’entre eux, dont l’Afghanistan, la République démocratique du Congo, Haïti, le Soudan ou encore la Somalie.
    Pour ce dernier pays, le Minnesota a été pris pour cible par Donald Trump. Instrumentalisant un scandale réel d’escroquerie, il a décrit un Etat sous la coupe de gangs somaliens. Le gouverneur est le démocrate Tim Walz, ancien colistier de Kamala Harris à l’élection présidentielle de 2024, accusé de laxisme dans la plus vaste enquête pour escroquerie liée à l’épidémie de Covid-19, en cours depuis 2022. Au total, 78 personnes, quasi exclusivement d’origine somalienne, ont été inculpées pour un détournement faramineux de près de 250 millions de dollars (215 millions d’euros), aux dépens d’un programme d’aide alimentaire infantile. Mais, selon la presse américaine, les schémas d’escroquerie au profit de membres de la communauté somalienne, forte de 80 000 personnes au Minnesota, seraient d’une plus grande ampleur, approchant le milliard de dollars de préjudice. Lundi 1er décembre, le secrétaire au Trésor, Scott Bessent, a annoncé une enquête sur un possible financement involontaire par le contribuable du Minnesota des Chabab somaliens, un groupe affilié à Al-Qaida.
    Pendant la campagne présidentielle, Donald Trump n’avait cessé d’évoquer une invasion du pays, organisée par les démocrates : selon le républicain, leur plan, assimilé à un complot, consistait à faire venir des étrangers par millions afin de disposer d’une main-d’œuvre à bas prix, de remplacer les ouvriers américains, et de faire voter les nouveaux arrivants par des moyens douteux.
    L’une des controverses de la campagne concerna la population haïtienne de Springfield, dans l’Ohio, accusée de manger les chiens. Vendredi 28 novembre, le gouvernement a annoncé l’expiration, début février 2026, du statut temporaire protégé de quelque 350 000 Haïtiens vivant aux Etats-Unis ; ils pourraient être expulsés. Les efforts initiaux de l’administration Trump pour supprimer ce statut pour les Haïtiens – et les Vénézuéliens – avaient été bloqués en justice. Mais l’objectif demeure inchangé.
    « Les Américains ne veulent pas de guerres stupides, de boulots américains délocalisés à l’étranger et de frontières grandes ouvertes, expliquait le vice-président, J. D. Vance, le 20 novembre, lors d’une conférence avec le site d’information Breitbart News. Que ce soit intentionnel ou non, c’était l’héritage du Parti républicain avant que Donald Trump n’arrive. » L’ancien sénateur de l’Ohio assurait que le durcissement en cours relevait d’une saine défense des intérêts nationaux. « C’est presque comme si l’Europe et l’Amérique s’étaient mis en tête que le contrôle de leurs frontières était fondamentalement non compassionnel, peut-être même raciste et mauvais. Le président et moi rejetons cette approche. (…) C’est le sens même d’un gouvernement. »
    Tout cela est dit sur le ton de l’évidence. Mais comme l’ont montré les élections partielles, début novembre, le rejet de l’administration actuelle semble croissant au sein de la population. Au Congrès, les élus républicains s’inquiètent, en coulisses, d’élections de mi-mandat potentiellement difficiles, d’ici à onze mois, en novembre 2026. Dans un sondage Gallup publié fin novembre, l’impopularité de Donald Trump se confirmait, avec seulement 36 % d’approbation. Sur la question de l’immigration, ils étaient 37 % à soutenir son action. Une chute de 9 points depuis février.

    #Covid-19#migrant#migration#etatsunis#politiquemigratoire#etranger#xenophobie#sante#droit

  • #xubuntu Reveals How its Website Was Hijacked
    https://www.omgubuntu.co.uk/2025/11/xubuntu-website-breach-report

    The Xubuntu team has shared an incident report on its October website breach. Attackers brute-forced the site to inject #malware - but was anything else affected? You’re reading Xubuntu Reveals How its Website Was Hijacked, a blog post from OMG! Ubuntu. Do not reproduce elsewhere without permission.

    #News #Canonical #security