#gleichschaltung

  • Propalästinensische Aktivisten stürmen Büro des Microsoft-Chefs
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/offenbar-speicherung-israelischer-militaerdaten-propalaestinensische-aktivis

    Der Spiegel publie un reportage sur les protestations contre le commerce de la mort de Microsoft sans évoquer le terme « génocide » qui a sans doute motivé de nombreux manifestants. On préfère parler d’apartheid, notion dépassée par la cruauté des criminels qui tuent à Gaza. Der Spiegel n’est qu’un organe quasi officiel du discours impérialiste occidental.

    Gleichschaltung ?
    https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Gleichschaltung

    27.8.2025 von abi - Sieben Personen haben das Büro von Microsoft-Boss Brad Smith kurzzeitig besetzt, darunter zwei Angestellte. Auslöser war ein Bericht, laut dem Microsoft Israels Militär im Gazakrieg mit Clouddiensten unterstützen soll.

    Der Microsoft-Firmensitz im Umland von Seattle musste wegen eines Protests kurzzeitig gesperrt werden. Sieben propalästinensische Aktivisten, darunter zwei Microsoft-Mitarbeitende, hatten das Büro des Microsoft-Präsidenten Brad Smith gestürmt.

    Wie der US-amerikanische Nachrichtensender CNBC berichtet, musste die Polizei die unerlaubten Besucher aus dem Gebäude eskortieren. Die Aktivisten gehören der Gruppe »No Azure for Apartheid« an. Sie protestieren seit einigen Tagen in und vor dem Firmensitz des Techkonzerns. Die propalästinensische Gruppe wirft dem Unternehmen vor, für das israelische Militär im Gazakrieg Überwachungsdaten zu speichern und fordert das Unternehmen auf, dies zu beenden.

    Microsoft-Chef Smith hat den jüngsten Protest auf dem Firmengelände kritisiert. »Wenn sieben Leute ein Gebäude stürmen, ein Büro besetzen, andere aussperren und Abhörgeräte verstecken, dann ist das nicht okay«, sagte er auf einer Pressekonferenz. Für die zwei beteiligten Microsoft-Angestellten könnten nun ernste Konsequenzen folgen.

    Bereits Tage zuvor wurden 20 Mitglieder der Gruppe »No Azure For Apartheid« bei einem Protest festgenommen, vier von ihnen sind bei Microsoft angestellt.

    Auslöser der Proteste war ein Artikel des »Guardian« . Dieser hatte zusammen mit dem israelisch-palästinensischen »+972 Magazine « und dem hebräischsprachigen Portal »Local Call « über die Zusammenarbeit von Microsoft mit dem israelischen Militär berichtet.

    Darin berufen sich die Medien auf geleakte Microsoft-Dokumente, die belegen sollen, dass das Unternehmen riesige Datenmengen der Unit 8200, einer auf Überwachung spezialisierten Eliteeinheit der israelischen Armee, in Microsofts Azure-Cloud speichert.

    Vor allem Mitschnitte von Telefongesprächen zwischen Palästinensern sollen dort gespeichert sein. Erkenntnisse seien unter anderem dafür verwendet worden, Bombenziele in Gaza zu identifizieren. Beispielsweise sei bei der Planung eines Luftangriffs in einem Gebiet mit einer hohen Anzahl von Zivilisten offenbar das cloudbasierte System genutzt worden, um Anrufe in der unmittelbaren Umgebung zu untersuchen.

    11.500 Terabyte gespeicherte israelische Militärdaten

    Microsoft gewährte der Unit 8200 laut dem Bericht des »Guardian« seit dem Jahr 2022 einen fast unlimitierten Speicherplatz auf Azure-Servern, unter anderem in den Niederlanden und Irland. Bis Juli seien es insgesamt 11.500 Terabyte gewesen.

    Auf dem Servergelände in den Niederlanden hatte es bereits Proteste gegeben.

    Ein Microsoft-Sprecher gab gegenüber dem »Guardian« an, man habe keine Kenntnis darüber gehabt, welche Art von Daten auf den Servern konkret gespeichert wurden. Doch laut den Enthüllungen sollen Microsoft-Mitarbeitende in Sachen Azure-Cloud zeitweise täglich und auf verschiedenen Ebenen im Austausch mit Vertretern der Unit 8200 gestanden haben.

    Inzwischen kündigte Microsoft laut CNBC an, man werde die Zusammenarbeit mit dem israelischen Militär durch eine unabhängige Drittpartei prüfen lassen. Außerdem sagte Smith, solche Aktionen seien »nicht nötig, um uns dazu zu bringen, dem Thema Aufmerksamkeit zu schenken«. Sie würden nur vom konstruktiven Dialog, der innerhalb des Unternehmens stattfände, ablenken.

    #USA #Israël #Gaza #génocide #propagande #Gleichschaltung

  • Holger Friedrich in Görlitz : „Wir machen einen großen Fehler“

    Daniel Morgenroth (links), Intendant des Theaters in Görlitz, im Gespräch mit Holger Friedrich, Verleger der Berliner Zeitung. Markus Wächter/Berliner Zeitung

    Holger Friedrich, sa femme et son journal sont intéressants parce qu’ils tentent de réaliser l’idéal bourgeois de liberté que sa classe est en train de détruire. On est encore loin de la Gleichschaltung nazie qui soumet toute expression organisée à une autorité centrale, mais son journal Berliner Zeitung et l’hebdomadaore Der Freirag sont les seules publications bourgeoises qui osent encore prendre des points de vue différents du consensus officiel partagé par les partis politiques et les médias fondés en RFA avant 1989 .

    Pour le moment l’éditeur du Freitag Augstein ne se troyve pas aussi souvent dans le colimateur des organes de la classe hégémoniale comme son confrère Friedrich. Ce nest pas étonnant quand on sait que le capital d’Augstein fait partie du"vieil argent" d’une dynastie éditoriale alors que Friedrich n’est aux yeux des élites capitalistes qu’un nouveau riche au passé douteux. Friedrich a grandi en RDA, il n’y a pas fait partie des cercles religieux protestants alimentés par la très riche église ouest-allemande proche du pouvoir depuis Luther.

    L’éditeur du Berliner Zeitung est devenu riche après la déstruction de l’état socialiste allemand par les représentants des industriels, des banques et des fortunés occidentaux. Ce n’est pas un éditeur tradionnel mais un homme qui croit apparamment en l’idéal de démocratie, de réussite et d’ascension sociale que la plupart des puissamts membres de sa classe considèrent comme un modèle de société dépassé parce qu’il ne sert plus leurs intérêts.

    Dans une série d’articles et d’événements publiques l’éditeur Friedrich défend sa place de membre solidaire d’une élite qui a échangé les idées démocratiques historiques contre le néolibéralisme sans merci des Pinochet et Reagan. A cause de ses sujets et positions exceptionnels son journal connaît un succès impressioinnant auprès de la couche sociale qui se tourne vers le Bùndnis Sarah Wagenknecht (BSW) parce qu’elle voudrait préserver ses acquis de petit bourgeois et de fonctionnaire.

    L’existence historiquement éphémère du journal et de Holger Friedrich sont un bon signe pour le prolétariat et les publications qui lui sont proches. Il représente la fraction de la bourgeoisie qui est encore prête a négocier alors que les grands de sa classe ne font plus de prisonniers depuis un moment.

    22.11.2024/von Tomasz Kurianowicz - Die Welt verändert sich, doch Deutschland will am Alten festhalten. Holger Friedrich diskutierte mit Intendant Daniel Morgenroth über Medienfreiheit im Theater in Görlitz.

    Der Spiegel musste seinen Bericht über die Berliner Zeitung korrigieren – und Holger Friedrich saß am gestrigen Donnerstag auf der Bühne in Görlitz, um über Meinungs- und Pressefreiheit zu diskutieren.

    So in etwa könnte man die beiden markantesten Schlagzeilen zusammenfassen, die für die Redaktion der Berliner Zeitung in den vergangenen Tagen besonders wichtig waren. Und beide Ereignisse sind eng miteinander verknüpft.

    Denn dem gestrigen Auftritt von Holger Friedrich, dem Verleger der Berliner Zeitung, ging im September 2024 ein einseitiger Bericht des Spiegel über den Berliner Verlag voraus. Daniel Morgenroth, Intendant des Gerhart-Hauptmann-Theaters in Görlitz, hatte den diffamierenden Spiegel-Text gelesen und den Mut aufgebracht, den meinungsstarken Verleger nach Ostdeutschland einzuladen, um offen über Presse- und Medienfreiheit zu diskutieren.

    Der Schlagabtausch hatte Morgenroths Interesse geweckt, auch nachdem die Chefredaktion der Berliner Zeitung einen offenen Brief veröffentlicht hatte, um gegen die unfaire Berichterstattung des Hamburger Magazins zu protestieren. In den vergangenen Tagen kam Bewegung ins Spiel: Im Zuge eines Gerichtsverfahrens hat sich der Spiegel dazu verpflichtet, den Text über die Berliner Zeitung zu korrigieren.

    Von diffamierender Kritik darf man sich nicht einschüchtern lassen

    Als am gestrigen Donnerstag Holger Friedrich auf der Görlitzer Theaterbühne neben dem Intendanten Daniel Morgenroth saß, erinnerte er die zahlreichen Zuhörer und die Zuschauer im Livestream daran, dass eigentlich ein dritter Gast hätte hier sitzen müssen: der Chefredakteur des Spiegel, Dirk Kurbjuweit. Doch der Journalist hatte Holger Friedrichs Einladung ausgeschlagen. Also musste Morgenroth zuerst ohne Sidekick den Verleger mit Fragen löchern.

    Wenig verwunderlich ging es im ersten Teil des Gesprächs um den Konflikt zwischen Berliner Verlag und dem Spiegel. Holger Friedrich verwies darauf, dass sich viele Leitmedien immer häufiger als Diskreditierungsorgane in den Vordergrund spielten, anstatt ihre eigentliche Rolle als vierte Gewalt auszuüben. Immer häufiger schauten Medien den Mächtigen nicht mehr auf die Finger, sondern agierten als verlängerter Arm der Macht. Die Berliner Zeitung konnte darüber berichten, als das Blatt vom ukrainischen Botschafter für seine nuancierte Berichterstattung über den Ukrainekrieg angegriffen wurde – das sei ein Beispiel gewesen, wie staatliche Organe die Funktion von Presse missverstanden hätten, so Friedrich. Der Spiegel hatte anschließend den Vorgang unkritisch und einseitig dargestellt. Friedrich versicherte den Zuhörern, dass die Prinzipien der freien Presse für ihn als Verleger unverrückbar seien. Er lasse sich von diffamierender Kritik nicht einschüchtern.

    „Wie können wir unsere Erfahrungen nutzen?“

    Morgenroth wies darauf hin, dass die Berliner Zeitung Themen mit eigener Perspektive aufgreifen würde, die bei anderen Medien nur kaum oder gar nicht vorkämen. Ostdeutsche Themen seien ein besonderer Schwerpunkt der Berichterstattung, so Morgenroths Beobachtung. „Warum braucht es die Berliner Zeitung dafür?“, wollte der Theatermann wissen. Friedrich erwiderte, dass es einen Ort geben müsse, wo ein offener und breit ausgelegter Diskurs ermöglicht werde und wo auch der Erfahrungsraum der Ostdeutschen seinen Platz habe. Das sei besonders in Zeiten notwendig, in denen Gewissheiten erodierten und alte Akteure an mächtigen Positionen verunsichert seien. Anstatt zu diskutieren, würden Medienmenschen, die sich um ihre Macht und ihren Einfluss sorgten, viel zu oft Andersdenkende diskreditieren.

    Mit Blick auf Ostdeutschland erinnerte Morgenroth daran, dass es auch andere Medienhäuser gäbe, die den Osten als interessanten Resonanzraum für sich entdeckt hätten – wie ‚Die Zeit‘ mit ihrer Beilage ‚Die Zeit im Osten‘. Dies ließ Friedrich, Deutschlands einziger ostdeutscher Verleger, als Argument nicht gelten und äußerte einen provokanten Gedanken: Für ihn seien solche Projekte wie ‚Die Zeit im Osten‘ zu vergleichen mit einem Kolonialladen – nett gemeint, aber nicht authentisch. Die Berliner Zeitung würde aus Friedrichs Sicht einen ungefilterten Blick auf den Osten bieten, der nicht durch westdeutsch normierte Filter vorgeprägt sei. Der Blick der Berliner Zeitung würde daran erinnern, dass viele Ostdeutsche bereits eine einschneidende Transformationserfahrung gemacht hätten, die heute – in einer Zeit des radikalen Wandels – fruchtbar gemacht werden könnte. „Wie können wir unsere Erfahrungen nutzen?“, fragte Friedrich.
    Grundrechte müssen verteidigt werden

    Diese Frage bekam auch im geopolitischen Kontext eine besondere Relevanz. Im nächsten Teil des Gesprächs erinnerte nämlich der Verleger daran, dass Deutschlands Wohlstand in Gefahr sei – etwa durch wachsende wirtschaftliche Konkurrenz in China – und sich die Bevölkerung auf weitere Zäsuren einstellen müsse. Friedrich mahnte an, dass eine uninspirierte Politikerriege es verpassen würde, die notwendige Kreativität aufzubringen, um auf die wachsenden Herausforderungen zu reagieren. Ostdeutsche hätten die denkbar radikalste Staatskrise bereits mitgemacht – den Untergang der DDR –, würden also mit einem profunden Rüstzeug für weitere Krisen gewappnet sein. Dennoch käme man heute, 35 Jahre nach dem Mauerfall, nicht an der Frage herum, mit welchen Maßnahmen sich der Wohlstand in Deutschland erhalten ließe, ohne dass es zu gesellschaftlichen Konflikten kommt. Darüber werde zu wenig diskutiert.

    Friedrich wollte nicht pessimistisch sein, sondern verwies auf die wichtigste Soft Power, über die der Westen verfügte: Pressefreiheit, Kunstfreiheit, das Recht auf eine eigene Meinung. Wenn diese Soft Power dann auch noch auf Innovationskraft, technologischen Fortschritt, kluges Wirtschaften treffen würde, dann wäre der Westen kaum zu schlagen. Daher würde Friedrich auch sensibel darauf reagieren, wenn die wichtigste Soft Power – die Presse- und Meinungsfreiheit – im freien Deutschland einer größeren Bedrohung ausgesetzt sei. Die hart erkämpften Grundrechte gelte es, mit aller Kraft zu verteidigen, so Friedrich.

    Man muss jetzt die richtigen Fragen stellen

    Die Diskussion bezog sich auch auf das deutsch-chinesische Verhältnis, das sich in den vergangenen Monaten verschlechtert hätte. Obwohl Deutschland „den eigenen Hof“ nicht sauber halten würde, zeigten deutsche Außenpolitiker im Ausland großes Engagement im Belehren und Zurechtweisen ihrer Gegenüber, besonders mit Blick auf China. „Der Westen ist unsensibel gegenüber dem Osten, und Deutschland unsensibel gegenüber China“, sagte Friedrich. Anstatt Win-Win-Situationen zu kreieren, würden sich jetzt lauter Lose-Lose-Situationen ergeben. Deutschland könne am Zustand der Menschenrechte in China mit Beleidigungen nichts bewirken, verliere aber zugleich einen attraktiven Handelspartner. Dabei könnte es doch möglich sein, der Supermacht China im Dialog und auf Augenhöhe zu helfen, um in allen Bereichen eine positive Entwicklung zu nehmen. „Wir machen einen großen Fehler.“

    Morgenroth stimmte einerseits zu, erinnerte aber andererseits daran, dass er kein Land gutheißen könne, in dem keine Meinungsfreiheit herrsche und Menschen in Lagern eingesperrt würden. „Lager sind nirgendwo in Ordnung“, sagte Friedrich und fügte hinzu, dass die Frage jetzt sei, wie man Einfluss darauf nehmen könne, damit solche Lager erst gar nicht entstünden und der Rechtsstaat, den Friedrich für eine große zivilisatorische Errungenschaft hält, sich überall entfalten könne. Diese Fragen müsse man sich jetzt stellen.
    Wissen für ein besseres Morgen

    Abschließend sprach Holger Friedrich mit Daniel Morgenroth über die Corona-Zeit und warum es notwendig wäre, die pandemischen Jahre und das daraus folgende Krisenmanagement der Politik aufzuarbeiten. Die Presse sei ihrem kritischen Anspruch in dieser Zeit nicht gerecht geworden, sagte Morgenroth. In der Berliner Zeitung habe er aber schon früh kritische Stimmen wahrgenommen und sei so auf das Medium überhaupt erst aufmerksam geworden. Seiner Meinung nach sei es problematisch, dass Journalisten, aber eben auch Satiriker die Rolle der Staatshüter übernehmen würden – wie Jan Böhmermann –, statt die Mächtigen auf die Schippe zu nehmen. Auch beim Thema Ukraine-Krieg habe es in Deutschland lange an öffentlichkeitswirksamen Stimmen gefehlt, die eine andere Meinung eingenommen hätten als die Bundesregierung. Dabei sei dies gut für den demokratischen Diskurs.

    Am Ende der Veranstaltungen konnten Besucher kritische Fragen stellen. Eine junge Zuhörerin zeigte sich angetan von der Veranstaltung, sagte aber, dass sie als Görlitzerin mit dem Ost-West-Diskurs nichts anfangen könne. „Ich fühle mich deutsch.“ Friedrich stimme ihr zu und sagte, dass dieser Diskurs bald keine Rolle mehr spielen würde, es aber jetzt umso notwendiger sei, einerseits aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen – wie etwa den Fehlern aus der Zeit nach 1990 – und andererseits das Erbe der Ostdeutschen ins Produktive und Zukünftige zu wenden. Denn so könnte man in ein Morgen schreiten, das besser wird als die Vergangenheit – aus der Überzeugung heraus, dass sich Konflikte und Krisen vermeiden ließen, wenn man frühzeitig für einen Interessensausgleich sorgt. Die Medien könnten hierbei ein konstruktiver Moderator sein – wenn sie denn wollten.

    #Allemagne #ptesse #liberté_d_expression #Gleichschaltung #lutte_des_classes

  • IFA 1933 - DaybyDay ISSN 1860-2967
    https://www.daybyday.press/article8409.html?lang=de
    La radio unique du régime nazi Volksempfänger fête son 90ème anniversaire.

    17.8.2023 Danke, Frau Brigitte Baetz, dass man sich auf Sie verlassen kann, wenn es um wichtige Themen und Ereignisse der Geschichte des Rundfunks geht. Wir zitieren heute in vollem Umfang Ihren Beitrag aus der Sendung @mediasres im Deutschlandfunk, angekündigt mit dem Titel: 90 Jahre Volksempfänger:

    Das Radio des NS-Regimes
    https://www.daybyday.press/IMG/mp3/90_jahre_volksempfaenger_das_radio_des_ns_regimes_dlf_20230817_1549_d1d6
    90 Jahre Volksempfänger: Das Radio des NS-Regimes

    Das ist das, was man wohl im Redaktionsjargon ein snippet nennt, der Versuch, mit wenigen kurzen Einspielern Geschichte wieder lebendig, vielleicht sogar bewusst zu machen.

    Schön und gut, aber...

    ... warum wurde dieser Tag nicht zum Anlass genommen, an einem anderen Sendeplatz darauf einzugehen, was eben jener Herr Dr. Goebbels in ’seinem’ Haus der Rundfunks konzipiert und der versammelten Schar der deutschen Intendanten zu Gehör gebracht hat?

    Hier zunächst ein weiterer Beitrag aus diesem Hause von Michael Langer vom 18. August 2008 überschrieben mit Goebbels Schnauze .

    Und dann gibt es diese „ARD Chronik“ unter dem Motto „Der Stichtag“, produziert von Radio Bremen, umgesetzt von Severino Melchiorre, gesendet am 25. Mai 2023 unter dem Titel: 25.5.1933: Volksempfänger geht in Serie
    ...

    #Allemagne #nazis #histoire #radio #Gleichschaltung #propagande

  • Causa Patrik Baab : Des Journalismus‘ bezichtigt
    https://overton-magazin.de/top-story/causa-patrik-baab-des-journalismus-bezichtigt

    Je découvre la publication Overton et je ’ai pas encore d’idée où la situer politiquement et sur mon échelle de crédibilité. Pourtant cette histoire est assez remarquable pour la noter :

    Un journaliste très expérimenté "vielle école" entreprend un voyage à ses propres frais en Ukraine pour nous renseigner sur le referendum de sécession de régions frontalières avec la Russie. Il fait son travail, il observe et critique le déroulement du vote, puis il se fait bousculer et licencier par les universités où il enseigne le journalisme.

    Il est intéressant de suivre cette affaire car elle peut aider à comprendre dans quelle mesure il est justifié de qualifier de "Gleichschaltung" ce qui se passe dans médias et la société allemande.

    J’ajoute quelques liens supplémentaires sous l’article.

    10.3.2023 von Roberto De Lapuente - Patrik Baab ist ein renommierter Journalist. Aber er soll seine Know-How nicht mehr an angehende Journalisten weitergeben dürfen. Grund: Er hält sich an journalistische Standards. Und das ist heute nicht mehr gerne gesehen. Über den Niedergang einer Zunft.

    Journalisten, die mehr als nur Haltung haben, Berufsethos nämlich, haben es dieser Tage schwer. Aktuelles Beispiel: Seymour Hersh. Der amerikanische Journalist hat mittels einer anonymen Quelle herausgearbeitet, wer für die Anschläge auf Nord Stream I und II verantwortlich zu machen ist. Die US-Navy und Norwegen nämlich. Die deutsche Presse stürzte sich auf diese Eminenz des amerikanischen Investigativjournalismus und ließ den Mann wie einen Anfänger aussehen. Die Kritik kam von »Kollegen«, von Journalisten, die die meiste Zeit ihres Arbeitsleben damit zubringen, am Schreibtisch zu sitzen oder gegenseitig von sich abzuschreiben.

    Feldstudien kennen sie eher nicht. Für sie heißt journalistische Arbeit lediglich, vorgefertigte Stellungnahmen zu akzeptieren, sie lediglich auf Anweisungen hin zu hinterfragen. Als die US-Regierung Hershs Bericht dementierte, akzeptierten diese Kritiker Hershs das Dementi als glaubhafte Stellungnahme – hier endete ihr journalistisches Gespür mal wieder abrupt.

    Ähnlich wie Hersh ist es in der jüngsten Vergangenheit dem deutschen Journalisten Patrik Baab ergangen. Er hat seinen Schreibtisch verlassen, um etwas zu tun, was der zeitgenössische Journalismus in Deutschland kaum noch tut: Sich einen Eindruck vor Ort zu verschaffen. Letztlich macht man ihm genau das zum Vorwurf. Als Journalist, so empfiehlt es sich offenbar in diesen Zeiten und Landen, bleibt man brav vor seinem Laptop sitzen und recherchiert bei Wikipedia und in den Weiten von Twitter. Allerdings niemals in der Ostukraine.

    Unterwegs im Donbass

    Der NDR-Journalist Patrik Baab war im September des letzten Jahres in der Ostukraine unterwegs. Grund seiner Reise dorthin: Recherchen für ein Buchprojekt. Die Inaugenscheinnahme der Verhältnisse vor Ort, gehört für ihn zum journalistischen Standard, wie er auch in seinem 2022 erschienen Buch »Recherchieren. Ein Werkzeugkasten zur Kritik der herrschenden Meinung« darlegte. Zu jener Zeit fanden jene umstrittenen Referenden in Luhansk, Donezk und Cherson statt, die den Beitritt der Regionen zur russischen Föderation ermöglichen sollten. Baab war zugegen. Er beobachtete die Geschehnisse vor Ort als Journalist – nicht aber, wie man ihm hernach unterstellte, als Wahlbeobachter.

    Gemeinhin werden Wahlbeobachter berufen oder eingeladen. Patrik Baab hat eine solche Einladung nie erhalten, er war gewissermaßen in eigener Sache an Ort und Stelle. Als Rechercheur und neugieriger Journalist. Dennoch folgte die Reaktion prompt: Ein Bericht von Lars Wienand für das Nachrichtenportal von t-online machte damit auf, dass ein NDR-Reporter – Baab eben – bei jenen Referenden als Wahlbeobachter fungiere und damit die strittige Vorgehensweise Russlands legitimiere.

    Anders gesagt: Man machte einem Journalisten Vorwürfe, weil er seine Arbeit tat. Wenn schon alleine die Anwesenheit eines Journalisten bei kritischen Ereignissen zur Legitimation eben dieser Ereignisse führe, dann wäre – dialektisch betrachtet – Berichterstattung im eigentlichen Sinne gar nicht mehr denkbar. Denn der Journalist wäre qua Existenz schon ein beeinflussender Faktor, der nicht mehr als Chronist der Ereignisse wirken könnte, sondern Ereignisse nur durch Anwesenheit verändere. Vielleicht ist das ja der Grund, warum man heute immer seltener Vor-Ort-Recherchen betreibt: Weil man sich raushalten will – das käme freilich einem Offenbarungseid des Berufsstandes gleich.

    Die HMKW: Minutenlang mit sich gerungen

    Prompt unterstellte man Baab, er habe sich mit der Sache Putins gemein gemacht. Sein Besuch in der Ostukraine belege das. Patrik Baab selbst distanziert sich vom Krieg Russlands gegen die Ukraine. In seiner Vita als NDR-Reporter finden sich unzählige Filme und Features, die kritisch über und aus Russland berichten – und damit die russische Führungsriege nicht gut aussehen lassen. Der Infosperber hat unter einem Artikel zur Causa einige Produktionen von Baab verlinkt: Sie belegen, der Journalist hielt stets nüchterne Distanz zu Russland – professionell halt.

    Obwohl sich der Vorwurf, dass Patrik Baab als Wahlbeobachter zugegen war, nicht verifizieren lässt (hier kommen Wahlbeobachter zu Wort, Baab war nicht anwesend und auch nicht eingeladen), distanzierte sich die Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Berlin von Baab. In der Vergangenheit hatte der Journalist oft als Lehrbeauftragter dort gewirkt. Unter anderem hieß es in der Begründung der HMKW, Baab würde »den Aggressoren ein willkommenes Feigenblatt an die Hand« gebe. Außerdem betreibe er »journalistische Scheinobjektivität« – die Stellungnahme der HMKW lässt sich hier nachlesen. Interessant ist die Einleitung des Begründungstextes, in der man davon spricht, man habe von der Sache erst »vor wenigen Minuten durch den Artikel Scheinreferendum, hurra von Lars Wienand (t-online.de) erfahren« – nach Minuten hat man schon entschieden? Das klingt nicht nach einer umsichtigen Prüfung: Eher nach einem günstigen Moment für Leute, die ein politisches Exempel statuieren wollen.

    Da Patrik Baab keinen gültigen Vertrag mit der HMKW hatte, konnte er gegen diese Entscheidung nach Minutenfrist nicht vorgehen. Im Falle der Christian-Albrechts-Universität in Kiel (CAU) sieht das etwas anders aus. Sie entzog ihm eine Woche nach der HMKW den Lehrauftrag. Die Begründung: Faktisch dieselbe. Offenbar machte man sich in Kiel nicht mal die Mühe und kontaktierte Baab vorab. Begründung seitens der CAU: Es sei »Gefahr in Verzug« gewesen. Man rätselt, was das bedeuten soll: Stand Baab mit Panzern vor Kiel – geht ja gar nicht, denn die Panzer Richtung Ukraine stehen nicht vor, sie stehen in Kiel.

    In dieser Sache ist nun eine Widerspruchsklage anhängig, der »Widerruf der Lehrtätigkeit« scheint aus vielerlei Gründen unbegründet. Baab war ja nun eben kein Wahlbeobachter, ging seiner Arbeit nach: Die CAU hat eine mangelnde Sorgfaltspflicht beim Überprüfen von Pressemeldungen zu Baabs Reise bewiesen. Sie hat eben genau das getan, wovor Baab als Journalist dringlich warnt: Sie hat ungeprüft Behauptungen übernommen.

    Eine sehr kurze Geschichte der Uni Kiel

    Ohne jetzt vertieft auf die historischen Verfehlungen der CAU eingehen zu wollen: Die Kieler Universität hat schon aus Tradition ein recht gespaltenes Verhältnis zu demokratischen Standards – um es mal freundlich auszudrücken. So tat sie sich etwa 1914 durch Hurra-Patriotismus hervor, stützte Jahre später den Kapp-Putsch mit einem Freikorps (der Schriftsteller Axel Eggebrecht berichtete sehr anschaulich in seinem Buch »Der halbe Weg. Zwischenbilanz einer Epoche« davon) und stand 1933 nicht nur nicht abseits, sondern ermutigte Professoren deutlich, die neuen Machthaber zu unterstützen. Die Autorin Katia H. Backhaus hat zudem in ihrer Arbeit »Zwei Professoren, zwei Ansätze. Die Kieler Politikwissenschaft auf dem Weg zum Pluralismus (1971 – 1998)« herausgearbeitet, dass der Lehrkörper der CAU in den Achtzigerjahren eng mit Geheimdiensten (mit deutschen und auch amerikanischen) zusammenarbeitete.

    Auf diese geschichtliche Dimension der CAU wird demnächst gesondert rekurriert, das verdient nochmal einer genauen Betrachtung. Erinnert sei aber noch an jenen erst neulich auffällig gewordenen Professor namens Joachim Krause vom Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel. Der hatte unlängst zur Eskalation aufgerufen und dabei – schlimme Wortschöpfung – von einer »Eskalationsphobie« in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung gesprochen. Krause ist freilich noch nicht mal von der CAU gerügt worden. Dabei gäbe es rückblickend mindestens einen weiteren Grund dazu.

    Denn vor zwanzig Jahren hat Krause den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Vereinigten Staaten und der Briten gegen den Irak gerechtfertigt. Beredt Zeugnis legt Krauses Analyse von 2003 ab: Sie ist hier nachzulesen. In den Schlussbemerkungen liest man, »dass die Politik der USA gegenüber den Irak (einschließlich der Androhung eines gewaltsamen Regimewechsels) im Sinne der internationalen Ordnung der Kollektiven Sicherheit außerordentlich konsequent ist und auch notwendig«. Und weiter: »Primäres Motiv der US-Politik ist es, einen Staat in die Schranken zu weisen, der die derzeitige internationale Ordnung wie kein anderer herausfordert […]« – offenbar ließ sich Krause mit dieser Aussage von jenen Falken der US-Politik beeinflussen, die damals bereits von Massenvernichtungswaffen im Irak sprachen und deren Drängen in jenen lügenbehafteten Auftritt Colin Powells vor dem UN-Sicherheitsrat mündete.

    Damals im Irak: Kein Angriffskrieg?

    Kritikern, die schon damals von einem nicht legitimierten Angriffskrieg sprachen, erteilte Krause gleich noch eine Absage. Er schrieb: »Für die Annahme, wonach die Politik der USA primär durch egoistische Energieinteressen geleitet seien, findet sich kein Anhaltspunkt.« Anders jedoch Franzosen und Russen, sie orientierten sich »durch sehr eng definierte finanzielle Interessen an Erdölexploration im Irak«. Die US-Außenpolitik, so erklärte Krause damals also recht ungeniert, handle aus Gründen guter Absicht – man stelle sich mal vor, das würde heute einer Putin oder Russland ganz allgemein nachsagen wollen.

    Die CAU wirft Patrik Baab vor, er habe seine journalistische Arbeit nicht richtig gemacht, weil er parteilich auftrete: Jedenfalls ist das die Quintessenz, zu der man kommen muss, führt man sich die Begründung zu Gemüte. Aber ein Akademiker, der in Sicherheitspolitik macht und gleichzeitig von »Eskalationsphobie« spricht: Wie geht das zusammen? Ist das die Wortwahl eines Menschen, der sich auf sicherheitspolitische Fragen spezialisiert hat? Weshalb unterstellt Krause niemanden, dass er seinen Aufgabe verfehlt hat?

    Hätte Patrik Baab der Eskalation des Krieges bis hin zum potenziellen Atomschlag das Wort geredet, würde er heute munter Vorträge in Kiel halten. Sein Vergehen war, dass er sich nicht zum akademischen Nutzidioten machen ließ, sondern seinem Arbeitsethos nachging: Er postuliert keine ideologischen Worthülsen, sondern macht das, was er kann: Berichterstattung.

    Grundsätzlich scheint das – wie oben schon angerissen – der schlimmste Vorwurf zu sein, mit dem man aktuell konfrontiert werden kann. Journalismus wird seit längerer Zeit als etwas begriffen, was die Strukturen der Macht konstruktiv begleitet. Er wird nicht als Korrektiv umgesetzt, sondern schreibt sich auf die Fahne, die Politik durch den Alltag zu lotsen. Nach Möglichkeit ohne zu viel Aufsehen zu erregen. Synonym für diese Entwicklung sind Legionen von Journalisten, die sich als sogenannte Faktenchecker verdingen. Ihre Aufgabe besteht nicht daran, etwaige Fakten ans Licht zu befördern, sondern Fakten zu schaffen, die politische Vorgaben oder Entscheidungen flankieren und stützen. Der Faktencheck wäre qua Definition ja ergebnisoffen zu betreiben: Wenn man jedoch schon mit einer Absicht ans Werk geht, ist nach hinten nichts offen, sondern schon alles abgesperrt und eingehegt.

    Nur schlechte Journalisten sind gute Journalisten

    Journalisten wie Patrik Baab kommen aus einer anderen Zeit, in der es noch als selbstverständlich galt, auch mal mit den Mächtigen oder auch nur mit dem eigenen Redakteur anzuecken. Natürlich sind Journalisten narzisstisch, ein Umstand, den Patrik Baab in seinem oben genannten Buch selbst bestätigt: Sie wollen – und wollten – immer von sich Reden machen. In anderen Tagen gelang das durch einen investigativen Coup, durch eine schwer ans Tageslicht geförderte Information, die man präsentieren konnte. Heute macht man von sich reden, wenn man Narrative stützt, die Wirtschaft und Politik etablieren möchten. In diesem neuen Sinne ist Baab freilich ein schlechter Journalist – eben weil er ein guter Journalist ist.

    Das haben auch einige Studenten der Universität Kiel erkannt. Sie fordern Gerechtigkeit für Baab. Ihr Statement auf einem kleinen Telegram-Kanal zur Affäre Baab lautet: »Umfassende Recherche, die alle Blickwinkel beleuchtet, ist ein journalistisches Qualitätsmerkmal und kein moralisches Verbrechen. Wir fordern daher Patrik Baabs sofortige Wiedereinstellung an der CAU.« Julian Hett, Initiator des sich formierenden Widerstands gegen den CAU-Kurs sagte mir außerdem: »Der t-online Artikel vertrat falsche Tatsachenbehauptungen, die mittlerweile korrigiert wurden. Somit war es klar für mich: Reputation vor Wahrheit! Die letzten drei Jahre Corona-Politik an der Universität haben mir schon gezeigt, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt. Es braucht deshalb dringend Reformen, die wieder die Wahrheit ins Zentrum stellen und Debatten zulassen, auch wenn sie kontrovers sind. Stattdessen wird sich aber darum bemüht die Gendersprache allumfassend einzuführen.«

    Die Causa Baab zeigt, dass Journalismus ein Delikt darstellt in diesen Tagen. Aber nur dann, wenn er mit allen Sorgfaltspflichten ausgeführt wird. Wer vom Schreibtisch aus Journalismus spielt, weil er halbwegs in der Lage ist, dpa-Meldungen zu begreifen, sitzt auf der sicheren Seite eines Berufsstandes, der gerade dabei ist, sich endgültig selbst abzuschaffen. Um das zu verhindern ist es dringend notwendig, dass die Expertise eines Mannes wie Baab nicht verlorengehen darf. Er sollte nicht einer der letzten seiner Art sein: Er hat vielen jungen Leuten, deren Traumberuf im Journalismus liegt, noch viel zu zeigen. Ihn nicht mehr lehren zu lassen bedeutet letztlich auch, sein Know-How zu verlieren. Das können nur Leute wollen, die Journalismus als Hofberichterstattung begreifen: Und das sind die Kräfte der Gegenaufklärung.

    Liens de l’article

    https://www.buchkomplizen.de/buecher/medien/recherchieren.html

    https://www.infosperber.ch/medien/medienkritik/deutsche-journalisten-sollen-nicht-vom-donbas-aus-berichten

    http://oprf.ru/news/6553?lang=en

    https://www.hmkw.de/news/stellungnahme

    https://www.kn-online.de/lokales/kiel/marder-panzer-warten-im-hafen-von-kiel-auf-die-faehre-nach-litauen-B3AQ5SF

    https://www.ispk.uni-kiel.de/de/publikationen/kieler-analysen-zur-sicherheitspolitik/upload-working-paper/kazs_4.pdf

    https://www.neulandrebellen.de/2022/08/offenbar-und-anderes-halbwissen

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    Deutsche Helfer in der Ostukraine
    Scheinreferendum, hurra !
    https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_100057900/deutsche-helfer-in-der-ostukraine-scheinreferendum-hurra-.html

    Stellungnahme
    https://www.hmkw.de/news/stellungnahme

    26.09.2022
    Wir haben vor wenigen Minuten durch den Artikel „Scheinreferendum, hurra“ von Lars Wienand (t-online.de) erfahren, dass der freie Journalist Patrik Baab, der bereits mehrfach als Lehrbeauftragter für unsere Hochschule gearbeitet hat, als ‚Wahlbeobachter‘ in der Ostukraine aufgetreten ist. Wir haben Herrn Baab, der sich aktuell in Donezk aufhält, sofort angerufen.

    Hr. Baab hat uns mitgeteilt, dass er privat, ohne jeden staatlichen Auftrag irgendeiner Seite, in die russisch besetzten Gebiete gereist sei. Er wolle und müsse als Journalist mit beiden Seiten sprechen und neutral beobachten. Er habe sich seiner Auffassung nach dadurch keineswegs instrumentalisieren lassen. Im Gegenteil, er habe ja sogar einzelne Verstöße gegen demokratische Wahlprinzipien durch die russischen Akteure kritisiert.

    Wir haben Herrn Baab gegenüber unsere Fassungslosigkeit über dieses Verhalten geäußert. Wir haben ihm unseren Standpunkt verdeutlicht, dass schon seine reine Anwesenheit bei dieser Aktion, ob er wolle oder nicht, zwangsläufig zur Legitimation der in unseren Augen völkerrechtswidrigen und inhumanen Scheinreferenden, die Teil einer imperialistischen Politik und eines verbrecherischen Krieges sind, beiträgt. Sie gibt den Aggressoren ein willkommenes Feigenblatt an die Hand, dass alles rechtens sein müsse, weil man ja sogar „Kritik“ zulasse und nicht unterdrücke.

    Wir distanzieren uns als Hochschule ausdrücklich von einem solchen Verhalten. Die journalistische Scheinobjektivität trägt hier u. E. zur Legitimation von Mord, Folter, Verstößen gegen die Humanität und das Völkerrecht bei.

    Wir haben Herrn Baab mitgeteilt, dass es mit den Grundprinzipien unserer Hochschule nicht vereinbar ist, ihn weiter als Lehrbeauftragten an unserer Hochschule einzusetzen.

    Klaus-Dieter Schulz, Rektor
    Ronald Freytag, Kanzler

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    Als Wahlbeobachter bei Scheinreferenden : Deutscher Journalist verliert Lehrauftrag
    https://www.rnd.de/politik/wahlbeobachter-bei-scheinreferenden-deutscher-journalist-patrik-baab-verliert-le

    Deutscher Journalist soll nicht vom Donbas aus berichten
    https://www.infosperber.ch/medien/medienkritik/deutsche-journalisten-sollen-nicht-vom-donbas-aus-berichten

     »Wahlbeobachter« für Scheinreferenden Früherer NDR-Redakteur verliert Lehraufträge wegen umstrittener Ukrainereise
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/ukraine-reise-frueherer-ndr-redakteur-verliert-lehrauftraege-a-f00c815e-f925

    Patrik Baab
    https://www.rubikon.news/autoren/patrik-baab

    Schlagwort : Baab, Patrik
    https://www.nachdenkseiten.de/?tag=baab-patrik

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    Gleichschaltung | bpb.de
    https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320425/gleichschaltung

    https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Gleichschaltung

    #journalisme #médias #censure #Allemagne #Gleichschaltung

  • La France au bord de l’implosion sociale ? Emmanuel Todd est l’invité des Matins
    22/01/2020
    https://www.franceculture.fr/emissions/linvite-des-matins/la-france-au-bord-de-limplosion-sociale-emmanuel-todd-est-linvite-des-

    Sommes-nous entrés dans un nouveau chapitre conflictuel de notre histoire sociale ? C’est la théorie qu’avance l’historien et démographe Emmanuel Todd dans son nouvel ouvrage « Les luttes de classes en France au XXIe siècle ».

    https://rf.proxycast.org/3f30e2cf-84be-46a3-9711-73fced98f41a/13983-22.01.2020-ITEMA_22261697-3.mp3