• Évolution de la biodiversité : une chute libre
    https://www.passerelleco.info/article.php?id_article=2430

    On sait que la biodiversité diminue. Mais dans quelle mesure ? En Europe, en seulement trente ans, depuis les années 1980, on observe une chute dramatique des espèces « d’oiseaux communs, tels la perdrix grise, l’alouette des champs ou l’étourneau, une diminution massive de leurs populations » selon la revue Ecology Letters. « Ce sont les espèces dites abondantes qui seraient les plus menacées de disparaître, si cette tendance se poursuivait. (…). Par exemple, 61 % des moineaux auraient déjà disparu » (...)

  • « Normalement, si le gouvernement les impose, c’est que c’est ça qui est bon pour vous »

    LOL

    Vaccination : à Cergy-Pontoise, des médiateurs tentent de convaincre les réfractaires
    https://www.europe1.fr/societe/vaccination-a-cergy-pontoise-des-mediateurs-tentent-de-convaincre-les-refrac

    Pour rassurer les réfractaires, leur discours est rôdé. Mais il n’est pas toujours facile d’expliquer qu’il n’y aura pas d’effets secondaires. « Si je fais ce vaccin, que je décède, qui va s’occuper de ma famille, de mon enfant ? », interroge Maeva, une habitante, confiant sa « peur ». « Normalement, si le gouvernement les impose, c’est que c’est ça qui est bon pour vous », lui répond un médiateur.

    Pas de quoi rassurer Maeva, qui repart sans réponse, et toujours aussi inquiète. « Toutes les questions que je lui pose, il est incapable d’y répondre... Il me dit juste que c’est le gouvernement qui impose », s’agace-t-elle. « C’est dommage. »

  • “La peur en Occident” : lecture pour un drôle d’été – D’ici et d’ailleurs
    https://blogs.letemps.ch/emmanuelle-robert/2020/07/22/la-peur-en-occident-lecture-pour-un-drole-dete

    “Comme c’était le jour de la mi-carême, qu’il faisait beau soleil et un temps charmant, les Parisiens se trémoussaient avec d’autant plus de jovialité sur les boulevards (…). Le soir du même jour, les bals publics furent plus fréquentés que jamais : les rires les plus présomptueux couvraient presque la musique éclatante ; on s’échauffait beaucoup au chahut, danse plus qu’équivoque ; on engloutissait toutes sortes de glaces et de boissons froides quand tout à coup, le plus sémillant des arlequins sentit trop de fraîcheur dans ses jambes, ôta son masque et découvrit à l’étonnement de tout le monde un visage d’un bleu violet.”

    #restaurant #café #glaces #boîtes_de_nuit #visage_bleu_violet

    (article de 2020)

  • Eröffnung des Humboldt Forums: „Was für ein Monster“ - taz.de
    https://taz.de/Eroeffnung-des-Humboldt-Forums/!5781744

    C’est tellement sympa quand les voisins organisent une manifestation anticolonialiste aussi petite soit-elle.

    Eine Minute nach zwölf Uhr, die Glocken des Berliner Doms sind noch nicht ganz verhallt, ist sie plötzlich da. Wo sich eben noch Touristen vor der Brüstung der Rathausbrücke in Stellung brachten, um die der Spree zugewandte moderne Fassade des Humboldt Forums gut ins Handybild zu bekommen, steht nun eine junge Schwarze Frau, den Blick starr in die Ferne gerichtet. Wie ein lebendes Denkmal posiert sie auf dem Brückenkopf, das schwarze Kleid flattert um den schlanken Körper, in der linken Hand trägt sie einen Speer mit schwarzer Fahne. Ein paar Touristen nehmen sie gleich mit ins Bild.

    Auf der Steinbank vor der Brüstung zu Füßen der Frau sitzt Mnyaka Sururu Mboro. Der tansanische Aktivist ist der Vater der Aktivistin, ein alter Kämpfer gegen das Humboldt Forum und für mehr dekoloniale Erinnerung in der Stadt. Schon vor mehr als 15 Jahren, 2005, erzählt er, hätten sie in schwarzer Kleidung und mit schwarzen Fahnen an diesem Platz gestanden – beziehungsweise auf der anderen Seite des Gebäudes, das damals noch der Palast der Republik war.

    Mit dem Trauermarsch, so Mboro, „haben wir an den Maji-Maji-Krieg vor 100 Jahren erinnert, eine richtige Inszenierung war das mit Schlacht und Feuer“. Die schwarzen Fahnen seien das Zeichen der Maji-Maji-Krieger gewesen, die gegen die deutschen Kolonialherren kämpften. Der Krieg gegen die Aufständischen hat nach Historiker-Schätzungen bis zu 500.000 Menschen das Leben gekostet. „Was ganz interessant ist“, meint Mboro: Die Überlebenden, die nach einer „Politik der verbrannten Erde“ hungrig und obdachlos umhergeirrt seien, hätten damals ein riesiges Dinosaurier-Skelett gefunden. „Auch das haben sich die Deutschen geholt, die Überlebenden mussten die Knochen-Pakete zum Hafen tragen“, erzählt er kopfschüttelnd. Der Brachiosaurus brancai ist heute die Attraktion im Naturkundemuseum.

    So bringt die Denkmal-Aktion gleich ein paar Argumente der Gegner des Humboldt Forums auf den Punkt. Nicht nur würden mit dem rekonstruierten Schloss, in dem der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. wohnte, „die deutschen Kolonialherren gewürdigt“, wie Mboro eine Stunde später bei der Demo vor dem Lustgarten sagen wird. Auch der Inhalt des Schlosses, die ethnologischen Ausstellungen vor allen, die zwar nicht an diesem Dienstag, aber doch in zwei Monaten eröffnet werden, sind für ihn Anlass, von diesem Tag als einem „Trauertag“ zu reden.
    Wessen Stadt ist das?

    Gegen halb eins steigt Amina Koß vom Sockel und macht sich mit ihrem Vater und weiteren Ak­ti­vis­t*in­nen von Berlin Postkolonial auf den Weg zum Protest am Lustgarten. Sie sei in Berlin geboren und aufgewachsen, erzählt sie. „Aber wenn ich sehe, dass Hunderte Millionen Euro für Prunk und Pracht des Kolonialismus ausgegeben werden, frage ich mich, ob das noch meine Stadt ist.“ Wofür man diesen Wiederaufbau brauche, fragt sie rhetorisch. „Es ist Teil von Berlin, das viele Gebäude nicht mehr stehen, die Lücken haben einen Grund, den wir nicht vergessen sollten!“

    Ein älterer Herr spricht Koß auf ihre Darstellung und die schwarze Fahne an. Sie erklärt den Hintergrund, auch dass bis heute Tausende Schädel von geköpften Aufständischen in den Depots hiesiger Museen lagern und früher teils für „rassistische Forschungen“ herhalten mussten. „Bis heute warten die Menschen in Tansania darauf, dass sie zurückgebracht und beerdigt werden können“, sagt Koß. Der Mann hört gebannt zu, dann bedankt er sich. „Ich höre das zum ersten Mal, ich bin schwer erschüttert“, sagt er.

    Auf der Nordseite des Humboldt Forums laufen die letzten Vorbereitungen für die feierliche Eröffnung mit Poli­ti­ke­r*in­nen-­Reden und Sektempfang. Die Schloss-Kritiker haben sich bereits gegenüber vor der malerischen Kulisse des Lustgartens positioniert und halten ihre Transparente und Plakate für die zahlreichen Fotografen in die Höhe. Rund 100 Ak­ti­vis­t*in­nen mögen es sein, und als Tahir Della von der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland um 13 Uhr die Veranstaltung für eröffnet erklärt, stimmen sie fröhlich in den zuvor eingeübten Schlachtruf ein: „Tear it down – and turn it upside down.“
    Was feiert ihr da?

    Der Spruch zielt auf die jüngste Forderung der Protestbewegung, formuliert von der relativ neuen Coalition of Cultural Workers against the Humboldt Forum (CCWAH): das Humboldt Forum zu definanzieren. Das Haus sei „das revisionistischste Gebäude der Stadt“ erklärt eine Rednerin der CCWAH: Die Gelder, die dafür nun fließen sollen (wohl rund 60 Millionen jährlich), „müssen umgeleitet werden für die Dekolonialisierung der Stadt“.

    Anschließend bringt Mboro mit einer emotionalen Rede die Gefühle wohl vieler Anwesender auf den Punkt, zumindest folgt seinen Worten vielfaches Kopfnicken und Topfklopfen. „Was für ein Monster!“, nennt er der das Schloss. Und fragt in Richtung der noch leeren Bühne gegenüber, wo gleich die Po­li­ti­ke­r*in­nen und Staatsgäste Platz nehmen werden. „Was feiert ihr da?“ Die geraubten Inhalte, die koloniale Hülle, die Gebeine in den Depots, Mboro meint: „Sie sollten sich schämen, was Sie da veranstalten!“

    lebendes Antikolonialdenkmal, Performance von Amina Koß, 20.7.2021, 12.00, Rathausbrücke Berlin - YouTube
    https://www.youtube.com/watch?v=e4W6ZSbi5sI

    #Berlin #histoire #architecture #colonialisme

  • Agenda du Libre pour la semaine 30 de l’année 2021
    https://linuxfr.org/news/agenda-du-libre-pour-la-semaine-30-de-l-annee-2021

    N. D. M. : vu le contexte de pandémie de Covid‑19 et les restrictions locales ou nationales (Belgique, France, Québec et Suisse) sur les rassemblements, certains événements sont susceptibles d’être annulés (que les organisateurs aient pensé à mettre à jour l’Agenda du Libre ou non).

    Calendrier Web, regroupant des événements liés au Libre (logiciel, salon, atelier, install party, conférence), annoncés par leurs organisateurs. Voici un récapitulatif de la semaine à venir. Le détail de chacun de ces 11 événements (France : 7, internet : 1, Belgique : 3) est en seconde partie de dépêche. lien nᵒ 1 : Aprillien nᵒ 2 : Agenda du Librelien nᵒ 3 : Carte des événementslien nᵒ 4 : Proposer un événementlien nᵒ 5 : Annuaire des organisationslien nᵒ 6 : Agenda de la semaine précédentelien nᵒ 7 : Agenda du Libre QuébecSommaire

    [BE (...)

  • Non, les nazis n’étaient pas des « socialistes ». Il les haïssaient.
    https://www.les-crises.fr/non-les-nazis-n-etaient-pas-des-socialistes-il-les-haissaient

    Les Nazis détestaient les socialistes. Ce sont les gouvernements qui ont reconstruit l’Europe qui ont adopté des programmes de protection sociale. Source : The Washington Post, Ronald J. Granieri Traduit par les lecteurs du site Les-Crises Lire la suite

    #Histoire #Nazisme #socialisme #USA #Histoire,_Nazisme,_socialisme,_USA

  • Mobilisation contre le pass sanitaire : est-ce un mouvement de contestation parti pour durer ?
    https://www.youtube.com/watch?v=VnmIeyn15zI&feature=youtu.be

    ⚡️ EN CONTINU : https://francais.rt.com/france/88969-nouvelle-mobilisation-nationale-contre-pass-sanitaire-vaccination Michel Fize, sociologue et Stéphanes Rozès politologue, président de CAP (Conseils, analyses et perspectives) étaient invités à revenir sur les manifestations contre le pass sanitaire et les suites possibles de ce mouvement. De nouvelles manifestations se sont déroulées ce 24 juillet dans un grand nombre de villes de France alors que la campagne vaccinale nationale en cours suscite une vive opposition, particulièrement exacerbée depuis l’adoption en première lecture du pass sanitaire par les députés. Rejoignez-nous sur Telegram : 🔵 https://t.me/rtfrance_officiel Abonnez-vous à la chaîne YouTube de RT France : https://www.youtube.com/rtenfrancais RT en français : (...)

  • Hong Kong - La révolte d’une ville - | ARTE (-> 10/10/2021)
    https://www.arte.tv/fr/videos/103550-000-A/hong-kong-la-revolte-d-une-ville

    Auprès de jeunes manifestants, une passionnante immersion dans le mouvement prodémocratie hongkongais, qui s’est radicalisé en 2019 face à une répression croissante.

    Au printemps 2019, le projet de loi proposé, puis retiré par l’exécutif hongkongais sur les extraditions en direction de la Chine continentale a provoqué un mouvement de contestation massif et, en retour, une répression croissante. En rupture avec le statut d’autonomie garanti en 1997, lors de la rétrocession du territoire, la « loi relative à la sécurité nationale » adoptée en juin 2020 par Pékin et imposée à la région administrative spéciale de Hong Kong a donné lieu à une nouvelle attaque en règle contre les droits humains et les libertés fondamentales, avec l’emprisonnement de nombreux opposants politiques. Comment les jeunes citoyens hongkongais, qui ont grandi avec la démocratie et les réseaux sociaux, vivent-ils cette période sombre ? Comment fonctionne, de l’intérieur, un mouvement prodémocratie dépourvu de leaders identifiés, qui s’est radicalisé face à la répression ?

    Entre courage et désespoir

    Cette immersion dans la révolte hongkongaise suit sur une année de jeunes militants lycéens, étudiants ou salariés : Eve, qui proposait des conseils juridiques aux manifestants avant de voir son campus assiégé par la police ; Tan, père de famille et déjà engagé dans la « révolution des parapluies » de 2014, désormais tenté par l’action violente ; « MJ », 18 ans, qui a mis de côté son rêve de devenir footballeur pour embrasser le combat politique… Une passionnante chronique au long cours, au fil d’une année, entre courage et désespoir.

  • JO de Tokyo 2021 : Luka Mkheidze, « valeur refuge » en bronze du judo français
    Par Anthony Hernandez(envoyé spécial à Tokyo)
    Publié aujourd’hui à 13h24,
    https://www.lemonde.fr/sport/article/2021/07/24/jo-de-tokyo-2021-luka-mkheidze-valeur-refuge-en-bronze-du-judo-francais_6089

    Réfugié géorgien et naturalisé en 2015, le judoka a remporté, samedi, une inattendue médaille de bronze dans la catégorie des – 60 kg. La première de la délégation française à Tokyo.

    (...) Réfugié à la suite de la deuxième guerre d’Ossétie du Sud (2008), le Géorgien de naissance est arrivé en France à l’adolescence, en 2010. La famille Mkheidze avait transité quelques mois dans un centre bâti au milieu d’un bois dans la région de Bialystok en Pologne avant de voir sa demande rejetée par les autorités locales. Les Mkheidze choisissent alors la France, qu’ils rejoignent en payant un passeur. Ils arrivent à Villeneuve-Saint-Georges (Val-de-Marne).

    Leur périple les a ensuite menés à vivre un an dans une chambre d’hôtel à Athis-Mons (Essonne), puis au Havre (Seine-Maritime), avant que le fils rejoigne seul un sport études à Rouen et qu’il intègre l’Institut national du sport, de l’expertise et de la performance (Insep) en région parisienne. Il est aujourd’hui licencié au club de Sucy (94). « La France est un pays d’accueil qui m’a ouvert ses bras. Ça n’a pas été facile bien sûr, il y a des procédures, a confié Luka Mkheidze, ému et fier. Cette médaille m’impressionne. Je vais la regarder pour en apprendre par cœur les détails. » (...)

  • Covid-19. Les contaminations explosent dans les bars et discothèques : faut-il durcir les mesures ?
    https://www.ouest-france.fr/sante/virus/coronavirus/covid-19-les-contaminations-dans-les-bars-et-boites-de-nuit-se-multipli

    La réouverture des bars et a fortiori des discothèques pourra-t-elle durer face à l’explosion de cas de coronavirus ? De plus en plus de cas de cluster et de contaminations dans des lieux de fêtes sont recensés un peu partout en France.

    Santé Publique France fait savoir ce vendredi 23 juillet que le nombre de nouveaux cas disant avoir fréquenté un bar est en augmentation de 192 %. Comme le laissaient penser plusieurs études publiées ces derniers mois, l’analyse des nouveaux cas prouve donc que les bars et restaurants sont bien des lieux à haut risque de contamination.

    […]

    Le même phénomène s’observe dans les discothèques. À Bordeaux, un cluster a été identifié dans une boîte de nuit avec 81 personnes testées positives. D’autres clusters avec des dizaines de cas ont été repérés dans des discothèques situées dans les Vosges ou dans le Doubs, malgré le passe sanitaire imposé à l’entrée. Aux Pays-Bas, un millier de personnes ont été contaminées lors d’un festival et des clusters dans des boîtes de nuit ont eu lieu.

    Invité de BFM TV ce vendredi, le président du Conseil scientifique Jean-François Delfraissy, a affirmé qu’il était dangereux d’aller en discothèques. « Une série de grands clusters est partie à partir de discothèques » dans plusieurs pays européens, a-t-il rappelé.

  • L’Afrique face au Covid-19 : en Afrique du Sud, l’espérance de vie a baissé de quatre ans
    https://www.lemonde.fr/afrique/article/2021/07/23/l-afrique-face-au-covid-19-en-afrique-du-sud-l-esperance-de-vie-a-baisse-de-

    4 ans
    C’est le nombre d’années d’espérance de vie que les Sud-Africains ont perdu durant ces douze derniers mois de crise sanitaire, selon Statistics South Africa, l’agence nationale de statistique. L’Afrique du Sud est le pays le plus touché du continent par la pandémie avec 2,3 millions de cas d’infection et 68 625 décès dus au Covid-19 au 23 juillet. Il a connu deux vagues meurtrières entre juillet 2020 et juin 2021 et en traverse actuellement une troisième sans commune mesure.

    Une situation qui a entraîné une hausse du taux brut de mortalité de 8,7 à 11,6 décès pour 1 000 personnes (+ 34 %), de 2020 à 2021, indique Statistics South Africa dans son rapport, faisant chuter l’espérance de vie « de 62,4 ans en 2020 à 59,3 ans en 2021 pour les hommes (…) et de 68,4 ans en 2020 à 64,6 ans pour les femmes ». L’agence de statistique a toutefois souligné que l’indicateur d’espérance de vie ne devait pas être interprété comme une projection de la durée de vie d’un individu, mais qu’il montrait plutôt le poids cumulé de la crise pandémique.

  • Chaque jour cent fleurs | Le Club de Mediapart
    https://blogs.mediapart.fr/marie-cosnay/blog/220721/chaque-jour-cent-fleurs

    Merci à Marie Cosnay pour ce très beau texte d’amitié avec Philippe Aigrain, ses combats et sa volonté.

    Philippe Aigrain (15 juillet 1949-11 juillet 2021). D’Interdemos, de peuple à peuple, à Lucrèce, en passant par #JALE, J’accueille l’étranger. Notre chagrin immense.

    L’ordinateur restait fermé. Impossible de faire autrement. Quand je pourrais, j’irais y chercher, pour continuer la conversation avec lui, les documents rédigés avec Philippe Aigrain. Ceux en attente, sur Framapad. Déjà anciens, dont nous n’avions rien fait de précis, où nous prolongions la réflexion : peut-être, rétrospectivement, dans cette mise en attente, verrons-nous la preuve que la machine à maltraiter, comme l’écrivait Philippe dans un de ses billets de blog sur Mediapart, nous n’avons pas su l’enrayer à temps. C’est ce que nous pensions, ces derniers mois. Sans que le découragement nous empêche de faire, de faire autrement, là où nous étions, auprès des jeunes gens que nous connaissions, suivant leurs parcours, nous réjouissant de leurs succès.

    Dans ce billet de blog que je cite, à plusieurs titres Philippe est visionnaire. Il l’a écrit il y a trois ans. En juin 2018. Quelque temps après que nous eûmes lancé, avec Mireille, Jane, Louise, tant d’autres, le collectif JALE, qui nous avait donné l’espoir d’affirmer ce qui disparaissait, tranquillement mais sûrement, des discours publics. Bien avant la crise sanitaire et la fermeture des frontières nationales à l’intérieur de l’espace Schengen. Pragmatique, Philippe cherchait où les possibilités de soulèvement étaient possibles. Il partait de l’ahurissant règlement Dublin III, de l’imposition faite aux demandeurs d’asile de rester dans les premiers pays d’arrivée, et de ce corollaire : l’impossibilité de passer les frontières intérieures quand on n’était pas un ressortissant de l’espace Schengen, alors que la liberté de circulation était au coeur de l’idée européenne. Ici, une possibilité de soulèvement. Du corps et de l’esprit, écrivait Philippe. Bien sûr, c’était une étape, visant à nous réunir, nous rassembler, afin que nous construisions un mouvement fort capable de « réinstaller dans les textes juridiques et dans les faits les droits à l’accueil des étrangers, de tous ceux qui pour ceux qui, poussés par les circonstances, recherchent légitimement une protection dans l’Union ». Il n’était pas question, Philippe l’explique très clairement, et nous en avions parlé, des heures, avenue Ledru Rollin, il n’était pas question de ne regarder que ce qui se passait à l’intérieur de l’UE, pas question de justifier l’externalisation des frontières, les accords avec les pays de départ, tout ce qui permettait exploitations et tortures des personnes en déplacement. Mais il nous fallait partir de ce point ahurissant de transformation de l’idée européenne. On ne pouvait qu’être suivis.

    Trois ans plus tard, Philippe, les frontières Schengen étaient fermées pour tout le monde. Nous avions, au téléphone, en 2020, plaisanté quelques fois, pour supporter l’insupportable : seuls les gens qui n’ont pas de papiers, pas de titres de séjour, pas de visa, passent nos frontières condamnées. Ce n’était pas complètement vrai, nous le savions tous les deux. Récemment, je te l’avais dit, Yaya Karamoko, jeune homme ivoirien de 28 ans, avait traversé la Bidassoa, à Irun, et s’y était noyé. Je n’ai pas eu le temps de te raconter la suite.

    Ce que je ne t’ai pas dit pèse lourd.

    Je t’ai dit que l’attentat de Nice, par un jeune homme passé par Lampedusa, a été suivi, directement, immédiatement, alors même que les îles Canaries, espagnoles, s’ouvraient, résistaient à l’Europe, par cette annonce : on garderait, virus ou pas, les frontières fermées, et à Irun des unités mobiles arrivaient, gardant chacun des ponts et chacun des abri bus menant à Bayonne et vers le nord. Les gendarmes et policiers ramenaient en Espagne, de l’autre côté de la frontière, les personnes contrôlées en fonction de la couleur de leur peau. Je te l’ai dit ? Je te l’ai dit. Parlant au téléphone, longeant l’Adour, pendant l’heure de sortie de confinement. Tu étais à Argelès. Tu marchais, et jardinais, et écrivais.

    Nous choisissions de parler de Lucrèce, dont tu lisais ma traduction, tu te demandais comment concilier cette nature des choses, où chaque chose choisissait son lieu (et puis ça recommençait, en une pluie d’atomes), avec le sentiment d’impermanence, de flux des formes, de passage d’une espèce à une autre, que tu relisais chez Ovide.

    Ce qui n’était pas très loin de nos autres questions.
    Ce qui serait tout près de la mienne, ce 11 juillet 2021 : Philippe, mais où es-tu donc passé ?

    Comment allons-nous faire, maintenant ?

    11 juillet 2021, c’est le moment où je fais tout, et j’ai hâte de te le raconter, avec le président de la communauté musulmane d’Irun, pour tenter, malgré les nombreux obstacles, d’enterrer Yaya Karamoko. Je veux te dire : comme on traite les vivants, on maltraite les morts. Je veux te dire : tu te souviens de ce que tu disais de l’invisibilité ? Je veux te dire : faire pour un, au cas par cas. Jusqu’au bout. C’est au moment où les corps de plus de cent personnes sans papiers s’exposent, en grève de la faim, pour obtenir de la Belgique la seule réponse possible, la régularisation (nous travaillons ici, nous vivons ici, nous restons ici, et il n’y a pas de raisons pour que nous y restions esclaves), c’est à ce moment que j’apprends, le dimanche dans l’après midi, que tu as trébuché sur une pierre, dans la montagne que tu aimes. Je veux absolument donner du sens à la pierre, celle d’achoppement, je sais que c’est inutile et que ça fourvoie, je relis ce que tu m’avais dit être seulement capable d’écrire en ces moments, le carnet de confinement en Angleterre, auprès de tes enfants et petits enfants, comme tout y est précis et intelligent, je veux donner du sens, je veux chercher du sens, pour ce faire c’est à toi que je veux parler, à toi. Je te dirai cette conjonction : toi, la pierre, la montagne, la Belgique, les corps soulevés, exposés, le corps en jeu, jusqu’au bout, le corps disparu, même après la mort, on ne ne peut pas enterrer Yaya, toi, la pierre, la montagne.

    Je veux te le dire, à toi.

    Sur un de nos documents Framapad, où nous faisions des projets, des plans, tu écrivais, en une sorte de petit encart : « le monde que nous croyions encore nôtre bascule dans un autre qui ne nous laisse que le choix entre pleurer et nous soulever, et qui semble nous avoir privés de tous les instruments d’un soulèvement ». Tu le disais en vrai.

    Pleurer ou nous soulever.

    Tu nous laisses pleurer.

    Je voulais t’offrir bientôt Des îles, à paraître, texte auquel tu avais participé, en quelque sorte : tu l’avais lu, tu avais commenté, tu savais ce que j’y avais développé. Quand j’étais revenue de Lesbos, fatiguée, tu étais à l’aéroport, m’attendant, personne encore n’était masqué - je sais exactement ce qu’avec Mireille, le soir, à table, nous racontions, le camp de Moria, la honte de l’Europe, notre défaite, les résistances malgré tout, et cette maladie qui semblait ne pas vouloir rester en Chine, qu’est-ce que cela allait donner, tu développerais, après, sur ton autre blog, de débats, des analyses qui m’ont guidée plus que toutes les autres.

    Notre découragement, qui n’empêchait pas de faire pour un, un autre, encore ceci, ici, là, qui empêchait pas de penser, je le lis dans notre long document Framapad. Notre tristesse, je dirais. Que Lucrèce, ses atomes en constructions, le monde entier, nous a donné de consoler un peu. « L’immense tristesse et la révolte encore impuissante qui a saisi tant d’entre nous ces dernières semaines vient de la révélation que la corruption des systèmes politiques et l’incapacité où ils sont de traiter les défis écologiques, sociaux et culturels de notre époque est telle qu’ils ne reculeront devant rien pour agiter les peurs, créer des ennemis à combattre et maltraiter ceux qui sont ainsi dépouillés de leurs droits humains élémentaires. ».

    Voilà, tu le savais, Philippe. Et tu avais raison.

    Tu m’écrivais, à propos de Lucrèce : « (…) Ce n’est pas que l’idée même de métamorphose soit étrangère à Lucrèce. Il écrit ainsi, en proposant une définition de la vie comme commun (Livre III, 989-998, trad. Lefèvre, 1899) :

    Grande et forte leçon ! Tout est métamorphoses ;
    Toujours un flot nouveau chasse les vieilles choses ;
    Et l’échange éternel rajeunit l’univers.
    Rien ne roule au Tartare, au gouffre des enfers.
    Pour les peuples à naître il faut de la matière ;
    Ils vivront à leur tour et verront la lumière.
    Les uns nous précédaient, les autres nous suivront.
    C’est un cercle éternel que nul effort ne rompt ;
    Et la vie à jamais se transmet d’âge en âge :
    Elle n’est à personne, et tous en ont l’usage.

    Mais les métamorphoses dont il s’agit ici ne sont que celles permises par l’infinie recombinaison des éléments primordiaux en de nouvelles formes qu’il a décrit au livre I. Tout au plus fondent-elles une forme de métempsychose, mais pas la transformation d’un corps en celui d’une autre espèce, une autre sorte d’existant.

    Plus haut (Livre III, 807-816, trad. Marie Cosnay), Lucrèce a écrit :

    Enfin, dans le ciel, pas un arbre, en haute mer pas de nuages, pas de poissons dans les champs,
    ni de sang dans les bois, ni de jus dans la roche.
    Est certaine et ordonnée, chaque chose qui est et croît.

    Comment pourrait-elle donc se muer dans une autre enveloppe physique alors qu’elle serait prisonnière de sa constitution ? »

    Tu cherchais l’autre forme, Philippe.
    Une autre enveloppe physique.
    Les passages, la liberté de devenir la fleur.
    L’animal, le caillou.

    Je te répondais, le 20 novembre 2020, par mail :
    « La traduction de Lefèvre est vraiment libre ! Les vers que tu cites arrivent après la prosopopée de la nature. Tout le passage engage à la mort, comme tranquillité. Vois ma traduction de la suite :

    Une chose d’autre chose ne cesse jamais de naître,
    la vie n’est pas donnée à un acheteur, mais à tous, pour usage.
    Regarde : ce n’est rien, pour nous, l’ancienneté passée
    du temps éternel, avant notre naissance.
    C’est un miroir du temps futur que la nature nous
    expose à la fin, celui d’après notre mort.
    Y a-t-il quelque chose d’horrible qui paraît, quelque chose
    de triste ? N’est-ce pas plus tranquille que le sommeil ? »

    Aujourd’hui, 22 juillet, les phrases de Lucrèce, que nous avions échangées, dont nous avions commenté les traductions, afin de comprendre comment le philosophe antique pensait le changement, devrait, sinon me consoler de l’atroce manque, m’apaiser ? Plus tranquille que le sommeil ? Ton futur, miroir de nos passés ? Du temps éternel d’avant nos naissances ?

    Le 10 juillet 2021, la veille de la pierre sur le sommet, tu as fait une photo, jaune, de fleurs d’onagres (je ne connaissais ni le nom de la fleur ni la fleur). Tu cherchais l’autre forme, la beauté. Tu pensais l’autre forme, la beauté, tu n’étais qu’au début de le penser, et cela me remplit de chagrin.

    "Chaque jour cent fleurs" : le 10 juillet, on en avait, des jours et des fleurs devant nous.

    2017, à l’hiver. Ici, nous rencontrions Saâ. Il arrivait à Paris et grâce à lui nous apprenions, toi et moi, et Vincent, et Mireille, et Jane, et Michèle, et Sarah, et Nouho, nous apprenions tous combien les adolescents étrangers étaient maltraités. C’était le début d’une prise de conscience. "Ce n’est pas pour rien que Philippe est venu me chercher à gare d’Austerlitz", a dit Saâ vendredi, le jour où à Argelès on essayait de te dire au revoir. Pas pour rien que Philippe a lu le code civil guinéen, proposant des interprétations de certains articles, ce qui permettait une belle jurisprudence, mettant en échec, ponctuellement bien sur, les départements jugeant que les extraits d’acte de naissance des jeunes n’étaient pas conformes. Pas pour rien. Le dernier message que j’ai reçu de Philippe, par Signal, c’est la photo du mariage de Trésor. Trésor Bomenga, qu’il continuait à aider, depuis qu’en 2014 celui-ci avait réussi à échapper à la rétention administrative, prolongée qui, avant Tsipras, sévissait dans les centres grecs. J’avais rencontré Trésor en 2014, à Corinthe. Philippe à peine un peu plus tard, à Paris. Je ne sais pas si des formes remplacent les formes mais je sais la force des liens. Grèce, 2015, et ce que nous mettions en place, Philippe en tête, avec Mireille, Sophie, Laure, Michel, Catherine, Dimitris, en place, Interdemos. Entre les peuples. De peuple à peuple. Il faudra y revenir.

    Le chagrin est immense

    #Philippe_Aigrain #Marie_Cosnay

  • LES REJOUISSANTES CONTRADICTIONS DE KARL MARX
    https://sporenda.wordpress.com/2021/07/13/les-rejouissantes-contradictions-de-karl-marx

    MARX ETAIT-IL FEMINISTE ?
    C’est le sujet d’un article que j’ai commencé à écrire, et qui avance lentement parce que ce sujet implique de nombreuses relectures ou lectures de livres de Marx et Engels, biographies, etc.
    En avant-première, un extrait de ce texte, sur les assez réjouissantes contradictions de Marx :

  • « Il y a un déni en France sur l’affaire des essais nucléaires dans le Sahara algérien » | Patrice Bouveret
    https://www.middleeasteye.net/fr/entretiens/france-algerie-essais-nucleaires-sante-radioactivite-sahara-archives-

    La position de la France concernant l’Algérie est très contradictoire. Elle l’est davantage concernant le dossier des essais nucléaires. On pourrait se demander par exemple pourquoi l’État français, sous la présidence de François Hollande [2012-2017] et maintenant avec Macron, s’engage à assumer les conséquences de ses expériences atomiques en Polynésie mais pas en Algérie. Source : Middle East Eye

  • A pied, en train, en voiture et en bateau à voiles... Nantes et la Loire-Atlantique vues du ciel | Mediacités
    https://www.mediacites.fr/reportage/nantes/2021/07/22/a-pied-en-train-en-voiture-et-en-bateau-a-voiles-nantes-et-la-loire-atlantique-vues-du-ciel/?mc_cid=82171f17bd&mc_eid=ab7ba58333

    Vivre sur un territoire c’est d’abord et peut-être avant tout y accéder, y circuler. Vu du ciel l’importance des axes et des infrastructures de transport saute aux yeux. Soit qu’ils quadrillent le terrain, le balisent, l’organisent, le balafrent parfois. Soit qu’ils s’imposent au milieu de l’image, massifs, monumentaux, envahissants. De retour sur le plancher des vaches, les chiffres valident cette impression. Dans une région et un département qui comptent parmi les plus artificialisés de France, les routes, les rails et les pistes d’aviation occupent une place non négligeable. A elles seules, les routes occupaient 3,1 % de la superficie de la Loire-Atlantique en 2014, selon l’Insee. Un chiffre qui a encore dû augmenter depuis.

    #territoires #transports #routes #urbanisme #paywall

  • #Londres : le collectif #Serious_Annoyance continue d’occuper le commissariat de #Camberwell malgré le verdict
    https://fr.squat.net/2021/07/22/londres-le-collectif-serious-annoyance-continue-doccuper-le-commissariat-d

    Le journal Freedom a reçu le communiqué suivant de la part des squatters qui occupent l’ancien commissariat de Camberwell, dans le sud de Londres. Le collectif, connu sous le nom de Serious Annoyance, a perdu la bataille juridique pour rester en possession des lieux le mardi 20 juillet, mais continue l’occupation au mépris de l’octroi […]

    #Angleterre #Camberwell_Police_Station #Kill_The_Bill #procès #Resist_Anti_Trespass_RAT_

  • Le Monde et le « président épidémiologiste » : les récidives d’un communicant-journaliste - Acrimed | Action Critique Médias
    https://www.acrimed.org/Le-Monde-et-le-president-epidemiologiste-les

    De « Jupiter » au « président épidémiologiste », en passant par le « maître du temps » ou « docteur Macron », éditorialistes et journalistes politiques ne sont jamais à court d’imagination pour glorifier le président et assurer le service après-vente de sa communication. Le Monde en est une belle pépinière, où une grande prêtresse comme Françoise Fressoz – qui écrivait encore il y a quelques jours « Macron se veut un mélange de Turgot, Bonaparte et de Gaulle » – côtoie de plus jeunes plumes. Parmi elles, le « journaliste en charge de l’exécutif » Alexandre Lemarié, dont le métier interroge : journaliste ou communicant ?

    Avec deux dessins de Colloghan dans le n°39 de Médiacritiques .
    https://www.acrimed.org/Sortie-de-Mediacritiques-no39-Retour-a-la-normale
    #Acrimed #lemonde_macronolâtre

  • Personal #Ransomware Exposure – IntelTechniques Blog
    https://inteltechniques.com/blog/2021/07/23/personal-ransomware-exposure

    To be clear, I never support or encourage ransomware payments. However, I do support resistance when companies and government institutions demand our information and then store it insecurely. On my show, I talk a lot about my methods to sanitize my personal information when requested because I know it is likely to appear online due to poor #privacy policies or accidental exposure. Let’s take a look at some recent ransomware data dumps which are now publicly available and may be leaking YOUR personal details.

  • Covid : la BCE lève les dernières restrictions pesant sur les dividendes bancaires | Les Echos
    https://www.lesechos.fr/finance-marches/banque-assurances/covid-la-bce-leve-les-dernieres-restrictions-pesant-sur-les-dividendes-banc

    « La BCE a décidé aujourd’hui de ne pas prolonger au-delà du mois de septembre 2021 sa recommandation aux banques de limiter les dividendes », a indiqué l’institution en toute fin de journée. « A la place, les superviseurs examineront les plans de capital et de distribution de chaque banque, dans le cadre du processus habituel de supervision ». Dans le même temps elle demande aux établissements de se montrer « prudents » dans les décisions de distribution qu’ils seront amenés à prendre.

    Ces restrictions avaient été mises en place l’an dernier , au plus fort de la pandémie, afin de s’assurer que les banques conservent un maximum de fonds propres en réserve afin de faire face à un choc économique. Autour de 30 milliards d’euros avaient ainsi été conservés, selon les chiffrages du superviseur, avant que cette interdiction ne soit assouplie, avec le retour progressif à la normale de l’activité économique.

  • Comment j’essaye d’améliorer mon jugement (grâce à Julia Galef et à FLUS) - YouTube
    https://www.youtube.com/watch?v=Sm_FgccC9dk

    Pourquoi est-ce qu’on débat et qu’on raisonne souvent comme des imbéciles ? Moi le premier ! Voyons si on peut faire mieux !

    Le service Flus : https://www.flus.fr
    The Scout Mindset de Julia Galef : https://juliagalef.com

    Détails et compléments dans le billet de blog qui accompagne la vidéo : https://scienceetonnante.com/2021/07/23/scout-mindset-flus

    #science_étonnante #jugement #julia_galef #flus

    Également, Lê de #science4all en parlait aussi récemment :
    https://www.youtube.com/watch?v=EZfNX4U63hc

    Dans son livre « The Scout Mindset », Julia Galef distingue le « mode explorateur » du « mode soldat », et présente de nombreux arguments et exemples pour conclure que le « mode explorateur » engendre beaucoup plus de bonheur et de succès que ce qu’on pourrait croire a priori.