• 12.000 Einwohner auf vier Quadratkilometern: Schlachtensee, Berlins Ortsteil Nr. 97 - Berlin - Tagesspiegel
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/12-000-einwohner-auf-vier-quadratkilometern-schlachtensee-berlins-ortsteil-nr-97/25844458.html


    Sie haben die Bürgerinitiative mitgegründet: Joachim Elsholz, Dirk Jordan und Manfred Bergmann (v.l.) vor der Johanneskirche in Schlachtensee

    Das politische Projekt Schlachtensee ist reichlich fragwürdig:

    Der Regen peitscht die Wellen, / die lachende Schar wird stumm,
    Am Schlachtensee die Geister / der alten Wenden gehen um.

    Ludovica Hesekiel (1847–1889)

    Auch die Marinesiedlung erinnert an nichts Gutes.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Marinesiedlung_(Berlin)
    Wieviel nationalsozialistisches Kulturerbe braucht Berlin? Abreissen sollte man sie in Anbetracht der knappen Wohnungslage nicht, aber schön ist die reaktionäre Offiziersarchitektur der Siedlung nicht wirklich.

    Die Wohnbauten für gehobene Marineoffiziere war notwendig geworden, nachdem die Nationalsozialisten vor dem Zweiten Weltkrieg die Kriegsmarine enorm vergrößerten. Die Siedlungsstraße erhielt am 29. März 1939 den naheliegenden Namen Marinesteig. Bis zum Kriegsende war die Siedlung fast ausschließlich Kapitänen und Stabsbeamten vorbehalten.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Siedlung, die oberhalb des Schlachtensee-Südufers liegt, zu einer beliebten Wohngegend.

    Laut Tagesspiegel soll die Gegend jetzt verwaltungstechnisch aufgewertet werden. Das macht BVV und Bezirksamt Arbeit, kostet also Steuergeld und bringt, naja, man weiss es nicht.

    Noch informiert uns die deutschsprachige Wikipedia so:

    Schlachtensee – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schlachtensee

    Der Schlachtensee ist ein See im Südwesten Berlins im Bezirk Steglitz-Zehlendorf am Rande des Grunewaldes. Der östliche Teil des Sees gehört zum Ortsteil Zehlendorf, der westliche zum Ortsteil Nikolassee.

    Die Ortslage Schlachtensee ist – entgegen einer weitverbreiteten Meinung – kein eigenständiger Ortsteil, sondern wie der See aufgeteilt.[1] Die Breisgauer Straße ist das Zentrum der Ortslage und zugleich die Grenze der beiden Ortsteile Zehlendorf und Nikolassee. Seit 1920 gehören See und Ortslage zu Berlin, bis 2001 zum Bezirk Zehlendorf.

    Nach dem See benannt wurden

    – der S-Bahnhof Schlachtensee, der bei seiner Eröffnung 1874 noch in einem Waldgebiet lag,
    – die Ortslage Schlachtensee, entstanden als Villenkolonie südlich des Bahnhofs,
    – das Studentendorf Schlachtensee.

    Und das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf informiert auf berlin.de

    Die Ortsteile - Berlin.de
    https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/ueber-den-bezirk/ortsteile

    Die Ortsteile

    Dahlem
    Lankwitz
    Lichterfelde
    Nikolassee
    Steglitz
    Wannsee
    Zehlendorf

    Jetzt also der Tagesspiegel:

    19.05.2020 von Andreas Conrad - 12.000 Einwohner auf vier Quadratkilometern

    Am Mittwoch stimmt die BVV Steglitz-Zehlendorf über Schlachtensee als neuen Ortsteil ab. Unser Autor würdigt schon einmal die kleinteilige Berliner Identität.

    Zwei Seelen, ach… Der gute Herr von Goethe! Lieferte mit seinem Doktor Faust das Idealbild eines innerlich zerrissenen Menschen und hat damit, ohne es zu wollen oder gar zu wissen, die perfekte Charakterisierung des Berliners geliefert. Dem kann alles, besonders wenn es um ihn selbst geht, gar nicht groß genug sein – einerseits.

    Andererseits neigt er zur Miniaturisierung seiner Lebenswelt, vereint in sich also den Drang zum Riesenhaften mit der Sehnsucht nach überschaubarer Heimat. Denn mal ehrlich: So richtig wohl fühlt sich der stolze Hauptstädter doch nur in seinem Kiez.

    Überdeutlich zeigt sich dieses ambivalente Gemüt an diesem Mittwoch: Bekanntlich ist es 100 Jahre her, das aus dem ziemlich überschaubaren Städtchen an der Spree die Metropole Groß-Berlihttps://img.morgenpost.de/img/steglitz-zehlendorf/crop229139304/2872609406-w820-cv16_9-q85/3ec6857a-9812-11ea-bc59-be03b96fc827.jpgn wurde. Eine Weltstadt, die sich aktuell aus zwölf Bezirken und 96 Ortsteilen zusammensetzt – noch!

    Das könnte, nein – nach allem, was man aus Steglitz-Zehlendorf hört, wird das nach diesem 20. Mai 2020 historische Makulatur sein. Denn die Initiative, die seit einigen Jahren um die Herauslösung eines neu zu schaffenden Ortsteils Schlachtensee aus Zehlendorf und Nikolassee kämpft, hat in diesem lokalpolitischen Scharmützel offenbar obsiegt, sodass an dem heute zu erwartenden Schlachtensee-Votum der BVV kaum mehr zu rütteln ist.

    Die rund 12.000 Einwohner auf dem vier Quadratkilometer umfassenden Flecken im Südwesten dürfen sich in ihrem lokalpatriotischen Stolz aufgewertet fühlen, für Spaziergänger und Badegäste ist der idyllische See immer schon ein beliebtes Ziel. Was man von Borsigwalde, dem leicht rostigen Industriestandort im Norden, der 2012 zum eigenständigen Ortsteil erklärt wurde, nicht behaupten kann.
    Der Regen peitscht die Wellen, / die lachende Schar wird stumm,
    Am Schlachtensee die Geister / der alten Wenden gehen um.
    Berlin wächst weiter – wo bilden kleinteilige Identitäten die Umrisse kommender Ortsteile? Heimisch zu werden geht schneller als Wurzeln zu schlagen. Im 100. Jahr von Groß-Berlin werden es wohl keine 100 Ortsteile mehr.

    Und hinter der #Paywall : https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article229139306/Schlachtensee-wird-achter-Ortsteil-von-Steglitz-Zehlendorf.html

    #Berlin #Ortsteile #Schlachtensee

  • People in Moscow are getting wrongfully fined by a quarantine app that demands selfies
    https://www.businessinsider.fr/us/moscow-social-monitoring-app-wrongful-demanding-selfies-2020-5

    Human Rights Watch said the app is “intrusive, deeply flawed, and arbitrarily punishes law-abiding people along with actual quarantine violators.” Moscow authorities are making COVID-19 patients download a “social monitoring” app to make sure they are abiding by quarantine orders. Human Rights Watch reports the app has been dishing out wrongful fines, partly because it demands users send their selfies. The app sends push notifications to demand the selfies, but sometimes sends them in the (...)

    #algorithme #smartphone #contactTracing #géolocalisation #technologisme #consentement #métadonnées #BigData #COVID-19 #santé #selfie (...)

    ##santé ##[fr]Règlement_Général_sur_la_Protection_des_Données__RGPD_[en]General_Data_Protection_Regulation__GDPR_[nl]General_Data_Protection_Regulation__GDPR_ ##HumanRightsWatch

  • Coronavirus : la crise sanitaire vue par Stephen King
    https://www.lefigaro.fr/livres/coronavirus-la-crise-sanitaire-vue-par-stephen-king-20200501

    De la paranoïa ambiante à la « bêtise de Trump », l’auteur du Fléau se confie sur les angoisses que génère chez lui la pandémie de Covid-19 dans une longue discussion avec un journaliste du New York Times.

    https://www.nytimes.com/interactive/2020/04/27/magazine/stephen-king-interview.html
    #Stephen_King #coronavirus

  • Coup d’arrêt pour l’hydroxychloroquine en France
    https://www.lemonde.fr/planete/article/2020/05/26/coup-d-arret-pour-l-hydroxychloroquine-en-france_6040812_3244.html

    Coup d’arrêt pour l’hydroxychloroquine en France

    Le Haut Conseil de la santé publique (HCSP) et l’Agence du médicament (ANSM) se sont dits défavorables, mardi, à l’utilisation de ce traitement contre le Covid-19.

    • Maires, Député.e.s, Sénateurs, Sénatrices, grands Bourgeois, Grandes Bourgeoises, ayant été soigné.e.s à hydroxychloroquine à leur demande seront arrêtés le 1 er Juin.
      Leurs identités seront rendues publiques et communiquées aux GAFA.

  • Face à la crise, le #mouvement_social choisit l’#unité pour faire entendre sa voix - Basta !
    https://www.bastamag.net/Plan-de-sortie-de-crise-Attac-CGT-Greenpeace-Hopital-gratuite-des-masques-

    Un petit noyau, articulé autour d’Attac, Greenpeace et la CGT, se forme, qui débouche sur un premier « appel pour la justice sociale et le climat », publié en janvier, juste avant le Forum de Davos, auquel se joignent cinq autres organisations, parmi lesquelles Oxfam, le syndicat Solidaires ou la Confédération paysanne. Depuis, la base s’est encore élargie, au point de ne pouvoir soutenir toutes les velléités de ralliement. En l’état actuel, on pourra toutefois regretter l’absence de mouvements de terrain, aux formes moins instituées, tels que le Collectif Inter-urgences, incontournable dans les hôpitaux, ou le comité Adama. La porte est loin d’être fermée, au contraire : « Le plan n’est pas figé, il est évolutif. Ce travail a vocation à s’inscrire dans le temps, et à générer des débats locaux », répond Aurélie Trouvé.

    Reste l’épineuse question des partis politiques. Mercredi 20 mai, une grande réunion virtuelle s’est tenue avec les directions d’une dizaine de formations représentant un éventail plutôt exhaustif de la gauche, du Parti socialiste jusqu’au NPA, avec la France insoumise et EELV. Un dialogue qui n’augure pas, pour autant, d’une dynamique commune : « Nous ne serons pas le lieu de recomposition politique, si tant est que celle-ci puisse exister », assure Aurélie Trouvé. Une erreur qui se révélerait même contreproductive, à l’en croire : « Nous avons vocation à verser ces #idées au #débat, et à les faire #infuser. Mais il n’y aura pas de #gauche et d’#écologie au pouvoir sans mouvements sociaux qui pèsent pour faire avancer la #bataille_culturelle. »

  • DDR NE | Visioconférence “Coronavirus : les personnes migrantes boucs-émissaires ?”
    https://asile.ch/2020/05/26/ddr-ne-visioconference-coronavirus-les-personnes-migrantes-boucs-emissaires

    Le collectif Droit de rester Neuchâtel organise une visioconférence le mercredi 27 mai de 19h30 à 21h00. L’invité Nicanor Haon discutera du thème “Coronavirus : les personnes migrantes boucs-émissaires ?”Des questions pourront lui être posées. La deuxième partie sera consacrée au durcissement juridique qu’a connu plusieurs pays en matière d’asile notamment du fait de la crise sanitaire. […]

  • Proposition de loi constitutionnelle nº 2909 portant inscription du bien commun dans la Constitution
    http://www.assemblee-nationale.fr/dyn/15/textes/l15b2909_proposition-loi

    Le Parti Socialiste découvre les biens communs. Quel dommage qu’il n’ait jamais été au gouvernement dans les quarante dernières années... Mais il n’est jamais trop tard pour bien faire, et il faudra que des gens changent si l’on veut que la société change.

    PROPOSITION DE LOI CONSTITUTIONNELLE

    portant inscription du bien commun dans la Constitution,

    (Renvoyée à la commission des lois constitutionnelles, de la législation et de l’administration générale
    de la République, à défaut de constitution d’une commission spéciale
    dans les délais prévus par les articles 30 et 31 du Règlement.)

    présentée par Mesdames et Messieurs

    Dominique POTIER, Boris VALLAUD, Valérie RABAULT,
    et les membres du groupe Socialistes (1) et apparentés (2)

    députés.

    __________________________

    (1) Mesdames et Messieurs : Joël Aviragnet, Ericka Bareigts, Marie‑Noëlle Battistel, Gisèle Biémouret, Christophe Bouillon, Jean‑Louis Bricout, Luc Carvounas, Alain David, Laurence Dumont, Olivier Faure, Guillaume Garot, David Habib, Marietta Karamanli, Jérôme Lambert, George Pau‑Langevin, Christine Pires Beaune, Dominique Potier, Joaquim Pueyo, Valérie Rabault, Hervé Saulignac, Sylvie Tolmont, Cécile Untermaier, Hélène Vainqueur‑Christophe, Boris Vallaud, Michèle Victory.

    (2) Christian Hutin, Régis Juanico, Serge Letchimy, Josette Manin.

    – 1 –

    EXPOSÉ DES MOTIFS

    Mesdames, Messieurs,

    « Le Parlement est à la hauteur des défis du temps, lorsqu’il légifère pour lutter contre la fraude fiscale, l’esclavage moderne, les écocides ou l’accaparement des terres. Pourtant, plusieurs lois, poursuivant ces fins, ont en commun d’avoir été censurées par le Conseil Constitutionnel.

    Ce fut le cas par exemple de la loi imposant aux sociétés holding un reporting public pour lutter contre l’évasion fiscale ou encore de celle visant à garantir la protection et le partage du sol face à la spéculation foncière.

    Ces censures, parmi d’autres, ont été décidées au nom du droit de propriété et de la liberté d’entreprendre, déduits par le Conseil Constitutionnel de la Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyen. Au 18e siècle, ces principes ouvraient aux nouveaux citoyens la possibilité de s’affranchir de toute forme de despotisme.

    Étonnante déformation de ces droits nés pour émanciper le sujet, devenus, par l’interprétation qui leur est donnée, des moyens offerts aux plus puissants de s’opposer au bien commun et à l’exercice de leurs libertés par les plus humbles !

    Rien ne justifie de se complaire dans l’impuissance publique.

    En ce début du 21e siècle, l’urgence est de donner leur pleine mesure à la justice et à la liberté. Face à la démesure, il appartient à l’État de droit de prévenir cette distribution inégale des droits et devoirs, qui met aux prises des populations humaines, soucieuses de leur développement et des puissances privées habiles à réclamer et à profiter des limites, que le Parlement se voit sommé de fixer à ses propres initiatives.

    Comment justifier aujourd’hui notre incapacité à légiférer pleinement pour sanctionner le travail des enfants dans les manufactures du bout du monde, assurer une souveraineté alimentaire, protéger la biodiversité, lutter contre le changement climatique ou encore abolir le privilège des puissants à se soustraire à l’impôt ?

    Le temps est venu de poser démocratiquement des limites à la puissance privée, afin qu’elle se déploie dans le respect de l’intérêt général. Des limites qui donnent un sens humain à l’extraordinaire potentiel d’innovation de l’esprit d’entreprise.

    Une réforme sage et mesurée de notre Constitution est devenue une urgence. Dans l’esprit de ce que d’autres pays européens connaissent déjà, cette réforme pourrait prendre la forme d’une modification constitutionnelle[...]. » ([1])

    Le mardi 29 mai 2018, Mme Mireille Delmas‑Marty, M. Antoine Lyon‑Caen, Mme Cynthia Fleury et 47 autres intellectuels ont publié dans Le Monde la tribune ci‑dessus rédigée avec le député Dominique Potier.

    Lors de l’examen, non achevé, en juillet 2018 par l’Assemblée nationale du projet de loi constitutionnelle n° 911 pour une démocratie plus représentative, responsable et efficace, le groupe Socialistes et Apparentés, avec l’appui de députés issus quatre autres groupes parlementaires, a présenté des amendements visant à inscrire le bien commun dans notre Constitution.

    Dans la même dynamique, l’article premier vise à inscrire la préservation des biens communs mondiaux dans l’article premier de la Constitution. La conscience de notre interdépendance et de notre fragilité commune, la lutte contre le changement climatique, l’émergence du concept d’« une seule santé » suite à la pandémie du covid‑9 : l’écologie donne une dimension nouvelle au caractère universel des valeurs qui fondent notre République.

    Notre génération a le devoir d’inscrire dans le droit un nouvel équilibre permettant de réconcilier la liberté d’entreprise et le bien commun.

    L’article 2 vise à subordonner à l’article 34 la défense de la liberté d’entreprendre et de la propriété privée à celle du bien commun.

    PROPOSITION DE LOI CONSTITUTIONNELLE

    Article 1er

    Avant la dernière phrase du premier alinéa de l’article 1er de la Constitution, il est ajouté une phrase ainsi rédigée :

    « Elle garantit la préservation des biens communs mondiaux définis par la loi. »

    Article 2

    Après le dix‑septième alinéa de l’article 34 de la Constitution, il est inséré un alinéa ainsi rédigé :

    « La loi détermine les mesures propres à assurer que l’exercice du droit de propriété et de la liberté d’entreprendre respecte le bien commun. Elle détermine les conditions dans lesquelles les exigences constitutionnelles ou d’intérêt général justifient des limitations à la liberté d’entreprendre et au droit de propriété. »

    ([1]) https://www.lemonde.fr/idees/article/2018/05/29/bien-commun-une-reforme-sage-et-mesuree-de-notre-constitution-est-devenue-un

  • Info Park
    Weekly
    20 – 26 May 2020

    Serbia
    ➢ After the lockdown measures were lifted, the number of refugees and other migrants visible in the parks and streets of Savamala district has been increasing daily. Info
    Park mobile team has registered a daily average of 160 people on the move in the area, which is higher than the week before and corresponds to the numbers before
    the state of emergency. By the end of the week, police officers returned to Park Luke Celovica, commencing raids, and bringing migrants without permits to governmentrun centers to leave the camps back. Info Park registered 534 push backs from Hungary –the high number reflecting return to pre-pandemic dynamics in the border
    zone.
    ➢ Ministry of Defense published a public procurement for 2.5 tons of razor-wire intended for fencing the reception and asylum centers in Serbia. Info Park issued a press statement joined by A11 Initiative, PIN, Alternative Center for Girls and Collective Aid, calling the Ministry to immediately withdraw the public procurement
    and return its activities within their constitutional framework. Moreover, the organizations called upon the European Commission to react and inform the
    authorities in Belgrade that these actions are derogating the efforts undertaken in Serbia’s accession process towards the European Union, within chapters 23 and 24.
    Full statement is available here.
    ➢ According to Serbian media, a person from Valjevo was arrested for spreading national and racial hatred towards migrants in the text on newly established website owned by the detainee. The website article reads that a new refugee camp for 10,000 migrants will open in Valjevo should the ruling Progressives win the forthcoming
    elections.
    ➢ Belgrade Center for Human Rights issued a press statement informing the public on the inadmissible conduct of the Bogovadja Asylum Centre security guards, who verbally and physically abused an unaccompanied child accommodated there. The
    BCHR pressed criminal charges against the guards.
    ➢ The updated AIDA 2019 Country Report on Serbia documents the main developments in asylum procedures, reception conditions, detention of asylum seekers and the Covid-19 measures. Read the full country report here.

    Croatia
    ➢ Portal Novosti reported on the latest in a series of attempts of Croatian authorities to curb migration in the country. Reportedly, the Croatian state enterprise for forest management carried out deforestation on the heights of the Plješivica mountain and near the former Yugoslav National Army airport Željava, along the border with Bosnia and Herzegovina. The Croatian police allegedly did not deny it but said they aimed to control better the entry of refugees and other migrants from BiH.

    Bosnia and Herzegovina
    ➢ During the previous week, a group of migrants accidentally initiated a fire in an abandoned hall near Miral RC in Velika Kladusa. On 18 May the special police forces
    entered the hall and used physical violence against a group of migrants found there and forced them to leave the place. The video of the incident was published on the
    YouTube. Association for Democratic Initiatives (ADI) and Civil Rights Defenders (CRD) released a joint statement and condemned the violation of human rights and
    use of violence against migrants. Afterwards the cantonal police conducted an internal investigation and concluded there was no excessive use of violence in the
    action.

    #Covid-19 #Migration #Migrant #Balkans #Bosnie-Herzégovine #Serbie #Croatie

  • Les égouts, des sentinelles sanitaires contre le coronavirus
    https://www.lemonde.fr/planete/article/2020/05/26/les-egouts-des-sentinelles-sanitaires-contre-le-coronavirus_6040725_3244.htm

    L’analyse des eaux usées des villes permettrait, selon des chercheurs, de détecter de façon précoce la présence d’une contamination de la population, avant même sa manifestation clinique.

    Crise sanitaire oblige, de nombreux chercheurs se sont lancés sur les traces du SARS-CoV-2 tous azimuts : dans l’air, sur le verre ou le plastique, dans les coquillages et jusque dans les eaux usées des villes. Or, cette dernière piste s’avère un bon révélateur de la contamination. Comme l’actuel coronavirus est excrété dans les selles, les échantillons prélevés dans des stations d’épuration rendent possible d’y détecter son génome, même si on ne connaît pas sa charge virale à ce stade. Ces analyses peuvent permettre de suivre la dynamique de l’épidémie de près dans les villes, où cette recherche est menée, et alerter les autorités sanitaires de façon précoce.

    En effet, la concentration de l’ARN (acide ribonucléique) du virus se détecte alors qu’il circule encore silencieusement parmi les humains. Cet indicateur devance des signes, comme l’augmentation du nombre d’admissions à l’hôpital, et les bilans des tests menés sur des malades présentant des symptômes. D’autant que ces derniers peuvent prendre plusieurs jours pour se manifester, alors que l’individu peut excréter le virus plus tôt.

    Résultat : l’évolution de la contamination de la population puis la décrue de l’épidémie repérées dans les eaux usées correspondent précisément, avec un décalage, à la courbe épidémiologique que produisent les réseaux de santé.

    Des résultats rapides et convaincants

    Une équipe de chercheurs de l’université et de l’école de médecine de Yale (Connecticut), a ainsi établi que la détection de traces de SARS-CoV-2 peut devancer de trois jours la vague montante des entrées dans les hôpitaux locaux. Sa concentration maximale est même apparue sept jours plus tôt que le pic du nombre de malades, selon les résultats compilés des tests de Covid-19.

    Pour cette publication mise en ligne en preprint le 22 mai sur la plate-forme de recherche médicale MedRxiv, l’équipe a travaillé à partir de boues d’épuration prélevées quotidiennement du 19 mars au 1er mai dans quatre villes de l’agglomération de New Haven, une ère d’environ 200 000 habitants. Les auteurs précisent que, au cours de l’épidémie, leurs échantillons étaient tous positifs.

    « Surveiller une centaine de stations d’épuration bien choisies sur le territoire deux fois par semaine reviendrait bien moins cher que de tester 40 % de la population ! », Laurent Moulin, du laboratoire Eau de Paris
    Avec la pandémie, ils ne sont pas les seuls chercheurs à s’intéresser aux stations d’épuration. En fait, c’est un véritable engouement qui s’est emparé des virologues. A la suite d’une équipe néerlandaise, Laurent Moulin, du laboratoire Eau de Paris, a été l’un des pionniers sur ce créneau. Son étude, postée le 6 mai sur MedRxiv, a elle aussi été réalisée avec des scientifiques de Sorbonne université, du CNRS, de l’Inserm et de l’Institut de recherche biomédicale des Armées. Elle observe la contamination dans l’agglomération parisienne du 5 mars au 23 avril et les effets du confinement.

    « Eau de Paris s’occupe de l’eau potable pas des eaux usées – précisez bien que ce ne sont pas les mêmes réseaux, qu’il n’y a pas de risque à boire l’eau du robinet. Néanmoins, nous assurons une veille des virus responsables des gastro-entérites depuis cinq ans. Nous avons donc eu l’idée de repérer les traces de SARS-CoV-2, en même temps que d’autres sûrement, mais nous avons obtenu des résultats de façon plus précoce. »

    Rapides et convaincants : l’équipe de Laurent Moulin a vite obtenu le soutien de l’Académie des sciences et de celle des technologies, ainsi que 500 000 euros de la part du gouvernement pour mener ses recherches. Son enthousiasme a contribué à lancer l’observatoire épidémiologique dans les eaux usées (Obépine), que plusieurs laboratoires ont rejoint. « Surveiller une centaine de stations d’épuration bien choisies sur le territoire deux fois par semaine reviendrait bien moins cher que de tester 40 % de la population ! », affirme le chercheur.

    Prélèvements maritimes négatifs

    A l’approche de l’été, la question des eaux littorales se pose. L’Institut français de recherche pour l’exploitation de la mer (Ifremer) s’en est saisi. Les analyses des prélèvements effectués sur les façades maritimes se sont avérées négatives, tout comme celles menées sur des huîtres creuses. « C’est une bonne nouvelle, car les coquillages filtrent une grande quantité d’eau et concentrent les pathogènes, explique Soizick Le Guyader, virologue à l’Ifremer. L’intérêt d’étudier les eaux usées est de plus en plus évident : la flore intestinale, c’est plus pratique à analyser que de constituer un échantillonnage représentatif de la population. »

    Les égouts en guise de sentinelles : l’idée a aussi éveillé l’intérêt de collectivités locales et d’opérateurs de l’eau et de l’assainissement publics et privés en France. En Suisse, l’Institut fédéral des sciences et technologies de l’eau se penche également sur cette piste avec l’Ecole polytechnique fédérale de Lausanne.

    « Des équipes s’y sont mises en Espagne, en Australie, en Angleterre… Il y a une grande émulation internationale, note Christophe Dagot, chercheur à l’Inserm et professeur à l’université de Limoges. D’ailleurs, nous aussi, nous nous sommes lancés dans l’épidémiologie sanitaire dans la cité, nous avons rejoint le réseau Obépine afin de valider les procédés de notre laboratoire. La région nous a alloué une subvention de recherche et la métropole de Limoges a décidé, à une vitesse record, de nous aider en assurant les collectes des échantillons, notamment à la sortie des hôpitaux et d’Ehpad. Nous voulons essayer de dresser une cartographie fine de l’agglomération. Dans les eaux usées, on trouve des agents blanchissants, des stupéfiants, des médicaments…, assure-t-il. On peut aisément repérer le quartier le plus dépressif de la ville. »

    Christophe Dagot dirige aussi une équipe de recherche fondamentale qui travaille sur les mutations du virus. « Nous allons séquencer son génome et comparer avec celui recueilli chez des malades. Est-ce qu’il bouge ? Est-il mort ? Il a besoin de matériel organique pour survivre donc plus l’eau est sale, plus on peut en trouver. A la sortie des stations d’épuration, il y en a par conséquent très peu. » Le scientifique est rassurant : jusqu’à présent, aucune étude n’a établi de risque épidémique dans les eaux de surface.

    #épidémiologie

  • Testée grandeur nature par une soixantaine de militaires, l’application #StopCovid est prête et jugée suffisamment efficace
    https://www.francetvinfo.fr/sante/maladie/coronavirus/testee-grandeur-nature-par-une-soixantaine-de-militaires-l-application-

    StopCovid détecte, selon ces tests, près de 80% des personnes qui restent autour de vous dans un rayon d’un mètre et pendant plus de quinze minutes.

    Je ne suis pas matheux mais si l’appli ne fonctionne qu’à 80% ce n’est plus 60% des français qui devraient l’adopter pour qu’elle soit efficace, mais bien plus. Non ?

    • Exceptionnellement, par un arrêté du 23 mai 2020, les ministres de l’Agriculture, de la Transition écologique et de la Santé ont autorisé des épandages aériens dans les départements de l’Aude et de l’Hérault jusqu’au 5 juin 2020.

      Seul un produit à base de bouillie bordelaise est autorisé à l’épandage, « uniquement pour une utilisation en traitements des parties aériennes des vignes pour lutter contre le mildiou », précise l’arrêté. Le texte justifie la décision par le fait que les pluies abondantes du printemps ont rendu certaines parcelles de vignoble difficilement accessibles aux tracteurs en raison de leurs sols détrempés et a favorisé le développement de deux maladies de la vigne : le mildiou et le black rot .

      #black-rot ahah

  • Face à la crise, le mouvement social choisit l’unité pour faire entendre sa voix
    https://www.bastamag.net/Plan-de-sortie-de-crise-Attac-CGT-Greenpeace-Hopital-gratuite-des-masques-

    Une vingtaine d’organisations syndicales, environnementales et altermondialistes, dont la CGT, la FSU, Greenpeace et Attac, ont planché ensemble sur un « plan de sortie de crise » comprenant 34 propositions. Une de plus, diront les grincheux. Une première, affirment les premiers concernés. De loin, l’initiative de ce « Plan de sortie de crise », dévoilé ce matin par un collectif d’ONG et de syndicats, ressemble à un énième appel, qui viendrait garnir la longue liste des textes, tribunes et pétitions qui (...) #Inventer

    / A la une, #Altermondialisme, #Syndicalisme, #Alternatives_concrètes, #Services_publics, (...)

    #Climat
    https://www.bastamag.net/IMG/pdf/le_plan_de_sortie_de_crise_-_vf_25_05.pdf

  • Malte accusée de refouler des migrants naufragés
    Ouest-France Patrick ANGEVIN. Publié le 26/05/2020
    https://www.ouest-france.fr/monde/migrants/malte-accusee-de-refouler-des-migrants-naufrages-6846635

    (...) Il y a plus grave. Une enquête criminelle a été ouverte à La Valette, à l’initiative de l’ONG locale Republikka, sur le déroulement d’une opération de « secours » à la mi-avril. Les naufragés d’une embarcation, partie de Libye avec 63 passagers, ont été pris en charge par un chalutier, le Dar es-Salam 1, qui les a ramenés à Tripoli le 19 avril. En tout cas, 51 survivants et 5 cadavres…

    Les autorités maltaises ont reconnu que le Dar es-Salam 1 était bien l’un des trois chalutiers, avec le Salve Regina et le Tremar, qu’elles ont affrétés pour porter secours aux migrants. Des navires sous pavillon maltais, mais opérés par des marins étrangers, en majorité égyptiens.

    Malte affirme être intervenue parce que l’embarcation dérivait depuis plusieurs jours, au vu et au su de l’Agence européenne Frontex (ce qui est vrai), mais qu’elle se trouvait dans les eaux sous responsabilité libyenne et que ses passagers pouvaient donc être renvoyés en Libye. Faux, dénoncent des ONG, dont AlarmPhone, qui assurent que les migrants ont été illégalement refoulés alors qu’ils se trouvaient dans la zone maltaise, coordonnées satellites de leurs téléphones à l’appui.

    À Malte, le malaise est accentué par l’identité de l’homme chargé par le Premier ministre de coordonner l’opération, grâce à ses contacts avec les chefs de milices libyens. Devant la justice, Neville Gafa a confirmé qu’il avait assuré depuis deux ans cette « liaison ». Or Gafa est un intime d’un des principaux protagonistes de l’affaire Daphne Caruana Galizia, la journaliste assassinée en 2017 pour avoir fouiné de trop près sur la corruption au plus haut niveau de l’État maltais.

    #Migrants #malte

  • Hier soir, 22h30, gros boum  ! pendant qu’on regarde le film. Devant la maison, une voiture en travers de la route et deux faisceaux de lampe torche.

    Arrivée avec ma propre lampe, je vois que l’un des deux hommes porte un fusil, l’autre est mon voisin  : « y a un blaireau qui a attaqué mon chien.
    -- Y a mon chat qui est dehors à cette heure-ci  !
    -- Il risque rien, le chat, on poursuit le blaireau.  »

    15 min plus tard, ils sont partis, je ressors chercher mon chat et je l’appelle  : il sort (indemne) de la zone que fouillaient les gus, en pleine nuit, devant chez moi, et où ils ont tiré au fusil (distance  : 5 mètres) à la lumière des phares et des lampes torche.

    On étouffe la journée parce qu’on n’ouvre pas les fenêtres pour les chats. On ne laisse sortir que le jeune la nuit, et les nuits sont courtes…

    Bref, plein le cul de la #chasse et de la #ruralité en mode yolo…

  • Appel à déserter
    https://www.passerelleco.info/article.php?id_article=2354

    Appel à déserter adressé aux cadres, ingénieurs et hauts diplômés exerçant dans les entreprises, administrations ou organisations mettant en péril l’avenir de l’humanité. Pour atteindre au cœur le système mortifère, ce mouvement de retrait pourrait commencer dès maintenant. Hier, inviter les entités dangereuses à changer était voué à l’échec, et cela se perpétuera ; les appels aux décideurs officiels publics n’aboutissaient qu’à de piètres résultats, et il en sera encore ainsi ; les manifestations populaires (...)

  • [Bruxelles nous appartient] La Base, émission n°73
    http://www.radiopanik.org/emissions/bruxelles-nous-appartient/la-base-emission-n73

    Une émission qui interroge et décrypte le sens et les moyens de la #révolte chez les jeunes. Désobéissance civile, action directe, anarchie, violence, engagement, black bloc, comment amorcer un changement ? ( Une émission radio enregistrée en télé-conférence sous les conditions du confinement lié au covid-19).

    Avec Nicole Gualteros Urrea, Luce Guldemont ; Harrison Mandaka, Berenice Hamza , Joachim Galoul, Sylvain Poivre, étudiants à l’Université Saint-Louis dans le cadre de l’édition 2019/2020 Bruxitizen. Un atelier radio encadré par l’Agence Alter (M-E Merckx) et #BNA-BBOT (Flavien Gillié)

    #agence_alter #usl #révolte,agence_alter,BNA-BBOT,usl
    http://www.radiopanik.org/media/sounds/bruxelles-nous-appartient/la-base-emission-n73_09109__1.mp3