• En Bavière corruption et justice de classe font bon ménage

    L’histoire commence avec Mister Ecclestone qui paye 44 milions de dollars sous la table au chef de la banque du Land pour obtenir moins cher les parts de business de la formule un en possession de la banque. C’est le plus grand scandale de corruption jamais vu en Allemagne.

    L’histoire se terminera probablement par un « deal ». La justice bavaroise considère qu’après avoir encaissé la modeste somme de 100 millions d’Euros l’état allemand n’aura plus d’intérêt à poursuivre le crime.

    Bernie Ecclestone aura conclu un autre marché typique pour sa carrière de joueur. Il fait partie de ces quelques individus pour qui la loi ne s’applique que lors ce qu’ils s’en prennent aux membres de leur classe encore plus puissants.

    Çà vous rappelle l’autre crapule Jimmy Saville, n’est-ce pas ?

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    Gleichheit vor dem Gesetz ? | Telepolis
    http://www.heise.de/tp/artikel/42/42438/1.html

    Es klingt, als hätte das Satire-Magazin TITANIC zugeschlagen: Mit einer Zahlung von etwas über 100 Millionen Euro an die darbende bayerische Justizkasse könnte Bernie Ecclestone, 83, der den Bayern-LB-Vorstand Gerhard Gribkowsky mit 44 Millionen Dollar bestochen hatte, ohne Verurteilung den Gerichtssaal in München verlassen. Ein Bestecher würde durch Bestechung freigesprochen – das sollte in Deutschland eigentlich nur eine polemische satirische Spitze, also ein Fall für „Die Anstalt“ sein. Nun könnte es erstmals Realität werden.

    Der jetzt bekanntgewordene geplante Deal zwischen Verteidigung, Staatsanwaltschaft und Gericht ist selbstverständlich juristisch einwandfrei. Möglich macht es Paragraph 153a Strafprozessordnung, wonach eine Verfahrenseinstellung gegen Auflagen möglich ist, die geeignet sind, „das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung zu beseitigen“.

    Das „öffentliche Interesse“ vertreten von Staatsanwaltschaft und Gericht, wird dabei außer Kraft gesetzt. „Wiederholungsgefahr“? Bei einem 84-Jährigen wie bei Uli Hoeneß sehr gering. „Abschreckung für andere Täter“? Nicht nötig, da ja weitere Taten weitere Millionen für die Staatskasse bedeuten.

    Dass Ecclestone als Prozessbeteiligter, der sein Leben nicht anders als mit eben solchen Deals verbracht hat, dem Werde-Rot-Imperativ des Münchner Kantianers folgt, ist nicht zu erwarten. Und auch Gericht und Staatsanwaltschaft wissen, dass sie wegen fehlender Zustimmung der Briten Ecclestone nie nach Stadelheim oder Landsberg bekommen werden, dass bei seinem Tod aus karibischen Postfächern kein Euro bezahlt werden wird

    #allemagne #justice