• Voitures béliers contre des lycéens : 7 cas au minimum partout en France
    ▻https://contre-attaque.net/2026/10/07/voitures-beliers-contre-des-lyceens-7-cas-au-minimum-partout-en-fran

    Dunkerque : un 4X4 d’allure militaire mais floqué « Police Nationale » a foncé à pleine vitesse sur des adolescents. On entend un commandant hurler « on va leur mettre dans la gueule » avant l’assaut. Derrière cette voiture bélier, des policiers chargent.

    Port de Bouc : une voiture folle de la Police municipale zigzague en tentant de faucher des jeunes qui tiennent des poubelles.

    Belfort, où un officier de police a tenté de noyer un mineur : une voiture de la BAC fonce à pleine vitesse sur des lycéens en fuite, jusqu’à percuter le bas-côté. Des policiers en civil courent derrière les jeunes qui ont frôlé le choc avec la voiture.

    Montélimar, une voiture sérigraphiée de la Police nationale fonce sur une foule de jeunes sur un rond-point. S’ils ne s’étaient pas écartés, c’était un carnage.

    Troyes, la même voiture de la BAC a commis une série d’attaques contre des lycéens, généralement en tirant des gaz lacrymogènes depuis les fenêtres.

    Bourgouin-Jallieu : une voiture banalisée entre dans un parc où se trouvaient des lycéens et fait un véritable safari, tentant de percuter des jeunes, sous l’œil d’autres policiers.

    Enfin au Blanc-Mesnil : c’est avec une moto que des policiers ont volontairement percuté un jeune et l’ont arrêté après l’impact.

    #police

  • Berliner »Pelicot-Prozess« : Die Ware Frau
    ▻https://www.nd-aktuell.de/artikel/1202988.vergewaltigung-berliner-pelicot-prozess-die-ware-frau.html

    Feminist*innen protestieren vor dem Kriminalgericht Moabit in Berlin. Foto : nd/ Jule Meier

    Les plateformes du sexe sont pour les femmes ce qu’Uber est pour les chauffeurs de taxi, l’humiliation et la misère par une force naturelle inexplicable jusqu’à ce qu’elle affiche son vrai visage dans les batailles imposées par la lutte de libération de ses victimes.

    Les plateformes transforment les abus isolés plutôt rares dans un phénomène de taille industrielle qu’elles créent car elles incitent aux pires excès de ce que les fascistes et libéraux considèrent comme l’essence de l’homme. Pour eux l’homo oeconomicus est un loup pour les autres motivé uniquement par le désir de domination et d’appropriation des richesses d’autrui, le parfait capitaliste décrit dans le film "Hostel".

    La technologie n’est pas neutre, elle est développée selon les intérêts de ses propriétaires. Il faut punir les responsables et créer des réseaux informatiques différents.

    Soyons clairs et précis. Dans une société où chaque chef d’entreprise est un petit roi grâce au droit à la propriété privée divine, où la soumission des exploités est la condition incontournable du succès individuel, la vie sexuelle est transformée en champ de bataille alors qu’elle est à l’origine notre force de vie et l’unique source de joie.

    Les sentiments humains les plus forts qui sont à l’origine de notre qualité d’être humains, sont pervertis par le système d’exploitation et amplifiés par la technologie capitaliste d’abord au point où on tue par millions les millions les juifs et les soviétiques, puis l’internet et les cycles de financement de startups élèvent le viol individuel au niveau d’un phénomène de taille industrielle qui produit des profits à l’échelle industrielle.

    Le capitalisme du vingt et unième siécle transforme en profit encore la dernière goutte de sang et de sperme, les corps et âmes des hommes et femnes exposés à la machine manipulatrice étant consommés par Leviathan comme leurs ancêtre sur les champs de bataille de 14/19 et 39/45.

    Il faut en finir avec cette guerre.

    6.10.2026 von Jule Meier - Hinweis zu sensiblen Inhalten: Dieser Artikel thematisiert sexualisierte Gewalt, darunter konkrete Beschreibungen von Vergewaltigungen.

    Rund dreißig Frauen mit Plastikbechern, in denen eine grüne Flüssigkeit zu sehen ist, stehen vor dem Kriminalgericht Moabit. Sie sind nicht zum Feiern hier, sondern um zu protestieren. Die giftgrüne Farbe stehe symbolisch für K.-o.-Tropfen, sagt Sina Tonk von Terres des Femmes gegenüber »nd«. Die Frauenorganisation begleitet an diesem Dienstag einen weiteren Verhandlungstag im Berliner Prozess, der wegen der Parallelen zum Fall der Französin Gisèle Pelicot als »Pelicot-Fall« bezeichnet wird.

    Dem Angeklagten Frank S. wird vorgeworfen, insgesamt 14 Frauen sediert und teils mehrfach vergewaltigt sowie Aufnahmen der Taten in Chats verbreitet zu haben. Die Frauen habe er zwischen 2016 und 2022 über Online-Datingplattformen kennengelernt. Auf seinen Festplatten fanden die Ermittler*innen Material, das mutmaßliche Straftaten an 59 Frauen zeigt – viel mehr als die Staatsanwaltschaft angeklagt hat. Der inzwischen 68-Jährige muss sich vor dem Landgericht Berlin wegen Vergewaltigung, gefährlicher Körperverletzung, Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs und von Persönlichkeitsrechten durch Bildaufnahmen verantworten. Im August 2026 räumte Frank S. die Vergewaltigungen ein.

    In dem Fall zeige sich eine »extreme Entmenschlichung, in der Frauen als Ware gehandelt werden«, sagt die Kriminalbeamtin Nina S. vor Gericht. Die Kriminalbeamtin befasst sich seit Jahren mit Vergewaltiger-Netzwerken und hat die Festnahme des Angeklagten vorbereitet. »Die eigenen Partner bieten ihre Frauen an«, so die Beamtin über digitale Plattformen, auf denen Frank S. aktiv war. »Es geht darum, dass Frauen nicht mehr in der Lage sind, sich zu wehren.« Darum, dass die Männer ein Wissen hätten, dass die Frauen nicht hätten. »Es entsteht oft das Gefühl, dass der sexuelle Kontakt nicht im Vordergrund steht, sondern die Macht«, so die Beamtin. Was sich beispielsweise am Einführen von Gegenständen in die Körper oder am Beschmieren der Betäubten zeige.

    Ein leises Schlucken ist hin und wieder im Gerichtssaal zu hören. Welches Ausmaß die digital vernetzte Vergewaltiger-Szene in Deutschland annimmt und in welcher Art und Weise die Frauen mutmaßlich getäuscht, betäubt und anschließend vergewaltigt worden sind, ist an diesem Verhandlungstag nicht immer leicht zu hören.

    Die Sehnsucht nach Nähe als Köder

    Gibt es etwas, das die Frauen verbindet, die Frank S. betäubt und vergewaltigt haben soll? Das will einer der Nebenklage-Anwälte von der leitenden Ermittlerin wissen.

    »Mehrfach geschieden oder verwitwet«, seien viele der Betroffenen gewesen. »Das waren Frauen, die nach Liebe gesucht haben«, so Nina S. Viele seien bereits lange Zeit alleine gewesen. Viele hätten zunächst auch erst einvernehmlichen Geschlechtsverkehr mit dem Angeklagten gehabt. »Bei vielen hatte ich das Gefühl, dass da Gefühle im Spiel gewesen sind.« Bis auf »ein komisches Gefühl«, das manche Frauen nach dem Date mit Frank S. verspürt hätten, sollen die meisten eine schöne Zeit gehabt haben.

    Wie man Opfer identifiziert

    »Das ist Puzzlearbeit«, sagt die Beamtin auf Frage des Richters, wie man die Opfer identifiziert habe. Die Ermittler*innen hatten die Gesichter der Frauen von Videos und Fotos; teils hatten sie Usernamen in den sozialen Medien oder gar Namen und Anschrift aus Chats und E-Mails. Die Ermittler*innen fragten Bestandsdaten bei Facebook ab und bekamen Zugang zu Datenbanken des Bundeskriminalamts. »So entstand langsam ein Bild«, sagt Kriminalbeamtin Nina S.

    Insgesamt 49 von 59 Frauen konnten so identifiziert werden. Die allermeisten Frauen seien vernommen worden. Vier oder fünf Frauen seien inzwischen ohne Tatzusammenhang verstorben – die Ermittler*innen gehen davon aus, dass die ersten Taten bereits 2006 stattfanden. Den mutmaßlichen Opfern habe man sich vorsichtig nähern müssen. Nach dem Treffen mit Frank S. habe – bis auf vermutlich eine Frau – keine der 59 Geschädigten Anzeige erstattet. Somit sei den meisten nicht bewusst gewesen, was bei dem Date geschehen war.

    Die Frauen hätten in der polizeilichen Befragung zunächst »fast übereinstimmend positiv« über Frank S. berichtet. Als sie erfuhren, was ihnen womöglich widerfahren war, waren die meisten zutiefst erschüttert. »Manche Frauen berichteten von einem Filmriss, manche berichteten davon, auf dem Sofa eingeschlafen und im Bett aufgewacht zu sein«, so Nina S. Manche hätten keinerlei Erinnerung gehabt. Für andere wiederum sei es fast »eine Erklärung« gewesen. Eine Frau hätte jahrelang unter Albträumen von Vergewaltigungen gelitten. »Die Opfer haben schwere psychische Leiden davongetragen«, so die Beamtin. »Es gab Frauen, die berichteten, als hätten sie etwas falsch gemacht.«
    Wie man sich tarnt, um zu vergewaltigen

    Gleichgültig, gar nicht sonderlich überrascht, habe Frank S. laut der Kriminalbeamtin gewirkt, als die Polizei seine Wohnung betrat und den Mann festnahm.

    Mehrere elektronische Endgeräte, Betäubungsmittel, Spritzen, eine alte Polaroid-Kamera, Fotos von entkleideten Frauen sowie Mütze und Funkgarnitur der Bundespolizei fanden die Ermittler*innen in der Wohnung von Frank S. Außerdem trafen sie dort seine damalige Lebensgefährtin an – sie soll ebenfalls auf den Vergewaltigungsvideos als ein sediertes Opfer zu sehen sein.

    »Zunächst leugnete er alles«, so die Kriminalbeamtin. Er habe angegeben, einige der Frauen nicht zu kennen, mit anderen einvernehmlich Geschlechtsverkehr gehabt und davon ebenfalls einvernehmlich Videos angefertigt zu haben.

    Frank S. soll sich als Polizist ausgegeben haben. Manche Frauen berichteten, er sprach davon, als Pilot bei der Bundespolizei zu arbeiten. Auf Facebook hatte er laut der Ermittler*innen ein Foto von sich in Pilotenuniform hochgeladen. Die Frauen soll er mit Komplimenten überschüttet haben.

    Viele Frauen hätten ihm vertraut, weil er sich als charmanter Polizist gegeben habe. »Sie haben sich sicher gefühlt«, so Nina S. Doch laut den Ermittler*innen habe keine Frau eingewilligt, dass der Angeklagte sie sediere, sexuelle Handlungen an ihr vornehme oder Videos davon im Netz hochlade.

    Viele der Frauen sollen während des zunächst einvernehmlichen Sex eingeschlafen sein, weil ihnen unwissentlich K.-o.-Tropfen verabreicht worden waren. Dass dies der Fall war, schließen die Ermittler*innen aus dem Verhalten der Frauen auf den Videos: starke Schnarchgeräusche, desorientierte Handlungen, Weinen, Schreien, Zittern, Krämpfe. Eine Frau sei während des Sex eingeschlafen, habe zu röcheln begonnen und sich in Rückenlage übergeben müssen. Frank S. soll laut Videomaterial mit der Penetration fortgefahren sein.

    Digital vernetzte Vergewaltiger

    Frank S. soll in regem Austausch mit anderen Usern auf Pornoseiten und auf Telegram gestanden haben. In Chats soll er Tipps zu Art und Dosierung der K.-o.-Tropfen gegeben haben. Außerdem dazu, wie man die Betäubungsmittel mit süßen Cocktails mischt, um sie den Frauen zu verabreichen. Er soll auch Fotos und Videos von anderen Usern angefordert haben. »Er hat sogar mit anderen Usern gemeinsame Vergewaltigungen geplant«, so Nina S.

    Die Ermittler*innen fanden Bildmaterial, auf dem beschmierte Brüste zu sehen waren. Man las dort einschlägige Webseiten-Titel, die Frank S. auf die Körper geschrieben hatte. »Ein gängiges Mittel in der Szene ist, Videos und Taten zu präsentieren von sedierten Frauen, denen man Gruppen- oder Webseitennamen gibt«, sagt die Beamtin S. Manchen Frauen habe er »Augen aufgeklebt«, sodass sie wirkten, als seien sie wach.

    Nicht ohne Protest

    »Die Frage ist, wie viele gibt es noch«, sagt Frauenrechtlerin Sina Tonk sichtlich aufgebracht. Anders als der Pelicot-Prozess, den Gisèle Pelicot bewusst öffentlich führen ließ, ist das Verfahren in Berlin jedoch größtenteils nicht öffentlich. Zum Schutz der Privatsphäre der Opfer schloss das Gericht die Öffentlichkeit für den Großteil der Verhandlungstage aus, an denen Betroffene befragt und Videos gezeigt werden.

    »Sexualisierte Gewalt wird als individuelles Fehlverhalten verstanden, aber dieser Fall zeigt ganz klar, dass es sich um Netzwerke handelt«, sagt Maria Schramm, die sich ebenfalls bei Terres de Femmes engagiert, im Gespräch mit »nd«. Der Verein fordert unter anderem eine Verjährungsfrist von mindestens 20 Jahren für Vergewaltigung sowie die Einführung des Prinzips »Nur Ja heißt Ja« im Sexualstrafrecht, nach dem nur eine ausdrückliche Zustimmung zählt. Zudem verlangt der Verein mehr Aufklärung über K.-o.-Tropfen, die Strafbarkeit des Besitzes von Tatvideos und die strafrechtliche Verfolgung von Personen, die in Chatgruppen mitlesen, wie dort sexualisierte Gewalt geplant wird, ohne einzugreifen.

    Der Prozess wird am Mittwoch fortgesetzt, ein Urteil wird am 14. Oktober erwartet.

    #Berlin #justice #viol #internet #plateformes #exploitation #Pélicot #esclaves

  • Le pouvoir tétanisé par la mobilisation lycéenne
    ▻https://www.mediapart.fr/journal/politique/051026/le-pouvoir-tetanise-par-la-mobilisation-lyceenne

    « Sans retenue. » Ces deux mots utilisés par le ministre de l’intérieur, Laurent Nuñez, pour qualifier la gestion du maintien de l’ordre face à la mobilisation des lycéen·nes marqueront longtemps les esprits. L’intéressé les a employés le 2 octobre sur TF1, pour se défendre du procès en mollesse que lui intentent la droite et l’extrême droite depuis quelques jours. « C’est faux, il n’y a aucune consigne de retenue », a-t-il osé, assumant la répression du mouvement.

    Le résultat de cette politique de la matraque ne s’est pas fait attendre : un adolescent de 15 ans a eu la main arrachée, un autre de 16 ans a perdu l’usage de son œil, un autre de 14 ans souffre d’une double fracture de la mâchoire, une lycéenne du même âge a été filmée alors qu’un policier l’étranglait, un jeune a été interpellé le visage face à un cours d’eau, des motos et des voitures de police ont foncé sur des foules lycéennes…

    #violences_policières

  • Lycées et universités. La révolution du peu. La colère de tant. (et comment aussi au milieu de tout ça Parcoursup est devenu Parcourspute) – affordance.info
    ▻https://affordance.framasoft.org/2026/10/lycees-et-universites-la-revolution-du-peu-et-comment-aussi-au

    Moi j’ai 54 piges, j’ai fait ma première grève et séché mes premiers cours contre le projet Devaquet. Depuis j’en ai fait d’autres. Plein. Vraiment. Puis j’ai vieilli, je me suis embourgeoisé, et si je me raconte du fond de mon canapé italien que j’appartiens toujours à la gauche radicale, j’ai au moins la décence ou la lucidité de reconnaître qu’a minima j’ai l’indignation confortable, la colère replète et la radicalité molletonnée : je n’ai pas faim, je n’ai pas froid, la fin du monde m’inquiète mais pas la fin du mois. Et pourtant. Et pourtant. Pourtant même moi quand je vois ça j’ai juste envie de tout cramer à commencer par le fondement, non pas de la démocratie représentative, mais de quelques-unes et quelques-uns des furoncles politiques qui osent encore faire croire qu’ils représentent qui que ce soit d’autres qu’eux-mêmes ou les intérêts de leur propre classe, toujours dominante.

    Demain, mardi 6 Octobre j’ignore ce qu’il se passera. J’ignore aussi après-demain. Ce que je sais c’est que ces gosses, ces ados, ces presqu’adultes, sont citoyens. Et que notre rôle, notre seul rôle, notre rôle de parents, d’éducateurs, d’enseignants, d’élus, notre seul rôle c’est de les accompagner sans cesse, de les écouter sans trêve, et désormais donc face à un pouvoir qui pète des mâchoires, explose des mains, et crève des yeux d’adolescentes et d’adolescents, de les protéger sans relâche. D’aller mettre nos mains, nos mâchoires, nos yeux et nos corps pour protéger les leurs.

  • Je partage cet article pour les jeunes (et moins jeunes) manifestant·e·s ainsi pour que leur parents : ça les aidera à gérer leur stress et à se prémunir contre les #violences_policières.

    Face aux violences d’Etat, l’urgence de l’#autodéfense_populaire
    ▻https://bonjourtsundoku.substack.com/p/face-aux-violences-detat-lurgence

    A moins de vivre sous un caillou (ou d’être particulièrement stupides), vous n’aurez pas manqué que ces derniers jours, ça sent la lacrymo et Lecornu a les genoux qui tremblent. Quel dommage.
    Des lycéens et lycéennes se mobilisent et exigent des conditions d’étude dignes. La réponse du gouvernement est évidemment l’habituel nasse-gazage-tabassage-GAV. Mais ils tapent plus fort ? On tient plus fort. Aujourd’hui, je vous arme. Je vais faire au maximum synthétique, et je compte sur vous pour faire circuler.

    C’est très complet et sûrement difficile de s’approprier d’un seul coup toutes les recommandations mais c’est une bonne approche pour se sentir moins démuni·e·s face à la #violence_d'état.

  • I dubbi e le criticità dei piani di compensazione delle emissioni. Il caso del #Nkgcp in Kenya

    Con due milioni di ettari coinvolti nel Kenya settentrionale il #Northern_Kenya_grassland_carbon_project è presentato come il più grande progetto al mondo di compensazione delle emissioni di carbonio dal suolo. Ma dietro l’iniziativa secondo Survival international, si celerebbero un modello di conservazione di stampo colonialista, restrizioni alla mobilità delle comunità pastorali e violazioni dei diritti dei popoli indigeni. Le principali novità che lo riguardano.

    Definito il più grande piano di compensazione delle emissioni attraverso il sequestro del carbonio nel suolo, il Northern Kenya grassland carbon project (Nkgcp) in Kenya settentrionale rappresenta un caso emblematico delle criticità e dei dubbi che riguardano questo tipo di progetti. Tra le prime a sollevare perplessità in merito è stata la Ong Survival international, che dal 1969 lotta per la sopravvivenza dei popoli indigeni, e che ha individuato diversi aspetti problematici: il fatto che sia basato su un modello di stampo colonialista, le difficoltà nell’ottenere il Consenso libero, previo e informato (diritto fondamentale dei popoli indigeni adottato dall’Onu fin dal 2007) delle comunità interessate dal progetto e nel dimostrarne l’efficacia da un punto di vista ambientale.

    La scorsa estate si è tornato a parlare del Nkgcp a seguito del suo ripristino. Un anno prima era stato infatti sospeso a causa di una sentenza del tribunale dell’Ambiente e del territorio di Isiolo (città centro-settentrionale del Kenya) che aveva sollevato dubbi sulla legittimità di alcune delle principali aree di conservazione (conservancy) coinvolte nel progetto.

    Ma andiamo con ordine. Per prima cosa i piani di compensazione delle emissioni di carbonio sono presentati come uno strumento attraverso il quale le aziende inquinanti possono compensare le loro emissioni di gas serra, responsabili del riscaldamento globale. L’idea alla base è semplice: le aziende possono scegliere di finanziare progetti certificati che, almeno in teoria, riducono, evitano o rimuovono una quantità di gas serra equivalente a quella che emettono e che desiderano compensare. Il finanziamento di questo tipo di iniziative, spesso realizzate in Paesi del Sud del mondo, nella maggior parte dei casi avviene attraverso il mercato finanziario dei crediti di carbonio -ovvero titoli negoziabili, ognuno pari a una tonnellata di CO2 non emessa o assorbita- e per mezzo di compagnie specializzate nella loro vendita. Per verificare che le riduzioni delle emissioni o l’aumento dello stoccaggio di carbonio siano effettivamente in atto, intervengono organismi indipendenti di validazione e verifica che devono essere accreditati secondo i requisiti previsti da standard di certificazione. Uno dei più diffusi è il Verified carbon standard (Vcs), gestito dall’ente certificatore Verra.

    Nel concreto molto spesso i piani sostenuti tramite carbon credit consistono nella piantumazione di alberi capaci di assorbire i gas serra oppure nella protezione di aree boschive per evitare la deforestazione. Il caso del Nkgcp è leggermente differente, si tratterebbe infatti del primo programma (ma non unico, in seguito ce ne sono stati altri) che prevede la compensazione delle emissioni tramite lo stoccaggio nel suolo. Si basa infatti sul cosiddetto “ripristino dei pascoli comunitari nel Nord del Paese”, ovvero sulla sostituzione di quello che viene chiamato pascolo tradizionale “non pianificato” con il “pascolo rotazionale pianificato”. Questa pratica, secondo i promotori del Nkgcp, permetterebbe alla vegetazione dell’area di ricrescere in modo più prolifico con una previsione di “rimuovere 50 milioni di tonnellate di CO2 in 30 anni, l’equivalente delle emissioni annuali di oltre dieci milioni di auto e di generare centinaia di milioni di dollari per le comunità locali”.

    “In parole semplici il piano nasce dall’idea che i pastori nomadi che vivono nell’area su cui si sviluppa il Nkgcp abbiano la responsabilità della degradazione del suolo e che cambiando il loro modo di pascolare, limitandolo e controllandolo, è possibile invece rigenerarlo con l’effetto di permettere alla vegetazione di crescere di più e di immagazzinare più carbonio e dunque di vendere più crediti -spiega ad Altreconomia Fiore Longo, ricercatrice di Survival e responsabile della campagna per decolonizzare la conservazione-. In realtà secondo le nostre analisi non ci sono prove scientifiche che dimostrino le responsabilità dei popoli indigeni della degradazione del suolo. Al contrario abbiamo molte prove per dire che queste comunità sono tra le meno responsabili del cambiamento climatico. Siamo quindi in una situazione di ingiustizia paradossale: coloro che hanno contribuito di meno devono pagare il prezzo più alto per le presunte soluzioni alla crisi climatica”.

    Le perplessità sul progetto non riguardano soltanto l’aspetto ambientale ma affondano le radici nell’istituzione e nella gestione delle community conservancy da parte dell’ente che lo promuove: il Northern Rangelands trust (Nrt). Si tratta di un’organizzazione ombrello che raggruppa e sostiene 47 community conservancy nel Nord del Kenya, territori gestiti, almeno formalmente, dalle comunità locali con l’obiettivo di tutelare la fauna selvatica e, al tempo stesso, sostenere il benessere delle popolazioni che li abitano. Il suo lavoro è o è stato finanziato in parte da donatori internazionali, tra cui l’Unione europea e le agenzie di sviluppo della Danimarca e dell’Italia mentre i suoi crediti sono stati acquistati dalle principali società tra cui Meta, Netflix e International Airlines Group, proprietario di British Airways.

    Il Nkgcp si estende su tredici di queste conservancy, in larga parte contigue, per una superficie complessiva di circa due milioni di ettari: un’area paragonabile a quella dell’intera Puglia e pari a circa il 3,5% del territorio keniano. Qui vivono circa 100mila persone appartenenti a diversi gruppi indigeni, tra cui Samburu, Maasai, Borana e Rendille. Come detto sono comunità tradizionalmente pastorali, il cui stile di vita è strettamente legato all’allevamento di bovini, cammelli, pecore e capre. Gli animali vengono spostati in funzione delle precipitazioni, seguendo percorsi che, in alcuni casi, si estendono per centinaia di chilometri.

    “Noi di Survival all’inizio ci siamo interessati a questa zona per le violenze e le violazioni dei diritti umani che ci sembravano coerenti con il modello di conservazione che da sempre denunciamo, ovvero un sistema tipicamente coloniale dove le popolazioni indigene vengono tenute fuori dalle loro terre che vengono ‘protette’ da guardia parco armati -prosegue Longo-. In quel momento non si parlava ancora di crediti di carbonio ma appunto di meccanismi coloniali che andavano a nutrire conflitti già esistenti tra le differenti comunità locali per il controllo dei territori in una zona fortemente colpita dalla siccità e dai cambiamenti climatici”.

    La storia dell’istituzione di queste conservancy risale agli anni Venti del Novecento quando la Corona britannica, dopo la creazione della colonia del Kenya, ha ceduto diversi ettari di terra a cittadini britannici. Tra le famiglie che avevano beneficiato di questa redistribuzione coloniale c’erano anche i Craig che nella metà degli anni Novanta hanno deciso di trasformare il loro ranch in una riserva, la Lewa wildlife conservancy. “Ai tempi hanno deciso di ripopolarla di fauna portandovi delle specie protette come i rinoceronti del Kenya e poi l’hanno aperta al turismo -racconta Longo-. Successivamente hanno pensato di coinvolgere anche le comunità intorno proponendogli di creare delle aree protette (le conservancy) dove lasciare gli animali selvatici liberi, proibendo quindi le attività di pascolo. È per aiutare a gestire questi territori che nel 2004 è nata la Northern Rangeland trust con una strategia per cui, a detta loro, tutti ne uscivano vincenti”.

    Nel 2023 Survival, dopo anni di ricerca, ha pubblicato il suo report “Blood Carbon” che ha portato alla prima sospensione del progetto da parte di Verra. “A quel punto abbiamo deciso di analizzare sia il piano di compensazione delle emissioni di carbonio sia la violenza legata al metodo di conservazione e come il primo stesse alimentando il secondo. I soldi guadagnati con la vendita di crediti di carbonio potrebbero servire infatti anche a pagare i ranger armati -spiega Longo-. Inoltre il report sollevava altri importanti dubbi. Non risultavano infatti prove convincenti sul fatto che le comunità fossero state adeguatamente informate del progetto -e che quindi questo avesse ricevuto il loro Consenso libero, previo e informato- e anche sul fatto che beneficiassero effettivamente dei fondi generati dalla vendite di crediti di carbonio”.

    A seguito di questa prima denuncia Verra ha deciso di bloccare il piano per poi ripristinarlo poco tempo dopo. Si arriva così alla seconda interruzione da parte di Verra, nel 2025, dopo la sentenza del tribunale dell’Ambiente e del territorio di Isiolo che ha stabilito che due delle più grandi aree di conservazione create dalla Nrt erano state istituite senza un’adeguata consultazione locale e quindi incostituzionalmente. Una di queste, la Biliqo Bulesa, contribuiva per circa il 20% ai crediti di carbonio dell’intero progetto. Nonostante questo duro colpo inferto all’operazione di Nrt dal tribunale keniano (che ha anche ordinato il ritiro dei ranger armati dell’Nrt), e il fatto che la sua sentenza avesse sollevato ulteriori gravi dubbi, Verra ha comunque deciso di ripristinare ancora una volta il Nkgcp.

    Allo stesso tempo oggi il Nkgcp si trova in fase di ristrutturazione per cercare di renderlo conforme alle nuove leggi approvate dal parlamento del Kenya che impongono nuovi obblighi a coloro che gestiscono la crescente industria dei crediti di carbonio. Survival international è però venuta a conoscenza del fatto che alcune comunità si oppongono fermamente a questo processo e la questione è tutt’altro che conclusa.

    In particolare le comunità dei Masai e Rendille che vivono nelle aree di conservazione di Leparua e Melako hanno denunciato che la Nrt li starebbe forzando a firmare accordi che vengono presentati come una soluzione ad alcune criticità del progetto, ma che in realtà potrebbero ridurre ulteriormente il controllo delle comunità sul pascolo del bestiame e sulla gestione delle proprie terre.

    Rose Orguba, difensora dei diritti umani e parte del comitato di gestione comunitaria della Melako conservancy, ha detto a Survival international che molti hanno percepito pressione, fretta e minacce, quando invece il processo di coinvolgimento dovrebbe essere trasparente, inclusivo e basato appunto sul Consenso libero, previo e informato. “Le persone che sono state trasportate con gli autobus sul luogo della riunione sono state indotte ad accettare senza aver letto il documento -ha riferito-. Il 90% della comunità è analfabeta. Per questo è stata utilizzata la propaganda per dire che avrebbero dovuto firmare quel giorno o i fondi derivanti dai crediti di carbonio sarebbero andati persi per sempre”.

    È dunque in corso “una coraggiosa resistenza a questi nuovi accordi”, così come l’ha definita Caroline Pearce, direttrice generale di Survival international. “Noi della comunità dell’area di conservazione Leparua non comprendiamo questo progetto sui crediti di carbonio della Nrt -ha detto infatti Jackson Lokadelio, membro dell’area di conservazione Leparua-. Non possiamo accettare che ci venga richiesto di firmare un documento senza sapere che cosa contiene. Perché se la firmiamo senza comprenderne il contenuto, sarà come se avessimo accettato di cedere la nostra terra. Chiedo a tutti di non lasciarsi ingannare dal denaro”.

    ▻https://altreconomia.it/i-dubbi-e-le-criticita-dei-piani-di-compensazione-delle-emissioni-il-ca
    #Kenya #compensation_carbone #nature #conservation #peuples_autochtones #colonialité #compensation_CO2 #compensations_des_émissions_de_carbone #crédits_carbone #marché_des_compensations #Verified_carbon_standard (#Vcs) #Verra #carbon_credit #arbres #forêt #pâturage #injustice #injustice_climatique #Northern_Rangelands_trust (#Nrt) #community_conservancy #Meta #Netflix #International_Airlines_Group #British_Airways #protection #Lewa_wildlife_conservancy #colonialité #tourisme #wildlife #faune_sauvage #parc #Northern_Rangeland_trust #blood_carbon #violence #Biliqo_Bulesa #justice #Leparua #Melako #élevage

    • #Blood_carbon

      Since the first National Park in the United States was established 150 years ago, “Protected Areas” have been created by colonizers and elites stealing land from Indigenous peoples and local communities – in the name of “conservation”. Today, despite widespread and horrific human rights abuses inside these areas, and without any solid evidence that they help stop biodiversity loss, Protected Areas are still being pushed by big conservation NGOs (like WWF and WCS) as the “solution” to our very real environmental problems.

      Branded as innocuous-sounding “Nature-Based Solutions”, Protected Areas are now being proposed as a way to mitigate climate change. It is claimed that Protected Areas can “protect” against deforestation and other carbon-releasing activities, and thus could be used to “compensate” for carbon emissions elsewhere. In practice, this means that Protected Areas can be used to generate ‘carbon credits’ that polluting companies, governments or individuals can buy in the markets to “offset” their emissions. The theory goes that it’s a win-win: more Protected Areas, more climate change being mitigated. Both biodiversity and the climate are saved!

      But the reality is far different.

      ▻https://www.survivalinternational.org/campaigns/BloodCarbon

  • La mafia prospera dentro il sistema

    La criminalità organizzata fa meno notizia non perché sia sparita, ma perché assomiglia sempre di più a ciò che consideriamo normale o chiamiamo economia

    «Ipocrita», così è l’antimafia che concentra i suoi sforzi solo sui reati violenti e frena le indagini che riguardano gli affari e l’area grigia. La definizione appartiene al procuratore nazionale antimafia Giovanni Melillo ed è contenuta nell’intervista che pubblichiamo su questo numero de lavialibera. Melillo sostiene che per capire cosa stanno diventando le organizzazioni criminali bisognerebbe utilizzare la lente della «letteratura distopica». E ascoltando quel che racconta non pare un’esagerazione. Utilizza due parole che aiutano a capire più di altre: guerre e narcotraffico.

    Nessuna war on drugs ha mai avuto successo, e neppure senso, per fermare la produzione, il trasporto, lo stoccaggio e lo smercio di stupefacenti, che sempre e ancora oggi si presentano come la vera e più importante ricchezza delle mafie su scala planetaria. Il mercato della droga non è solo un gigantesco traffico illegale, ma un fattore geopolitico in grado di finanziare conflitti e destabilizzare interi paesi, come sta facendo in alcune regioni dell’Africa. L’altro grande mercato sono le guerre che, a dire di Melillo, «creano le condizioni ideali» per lo sviluppo e l’affermazione delle organizzazioni criminali che, cessati gli scontri, riciclano uomini e mezzi militari nei loro mercati.

    La mafia sparisce se il contesto peggiora

    Di tutto questo si parla poco. La mafia ridotta a questione di ordine pubblico rimane fuori dalle priorità della politica e fa sempre meno notizia. Questo governo ha limitato gli strumenti per contrastare i reati dei colletti bianchi, ha compresso l’uso delle intercettazioni nei procedimenti per corruzione e riciclaggio e scelto di concentrare l’antimafia sui reati violenti lasciando prosperare le alleanze tra mafie, impresa e politica. Intanto decine di miliardi di euro scompaiono nei circuiti offshore o nei sistemi bancari clandestini, mescolando i proventi mafiosi ai fondi delle evasioni e delle frodi fiscali degli imprenditori made in Italy. Perché le mafie dovrebbero fare notizia se assomigliano sempre di più all’imprenditoria rapace? Perché parlarne se la violenza e l’abuso di potere sono normalizzati?

    Eppure l’arroganza mafiosa è anche e ancora carne viva, presente, nella disperazione di alcuni commercianti palermitani, ad esempio. Siamo tornati nel capoluogo siciliano per documentare la ricomparsa dei colpi di kalashnikov contro le saracinesche, le bottiglie di benzina davanti ai locali della movida, gli spari di pistola tra ragazzini nei quartieri abbandonati. Anche i minori di undici anni maneggiano le armi con disinvoltura, ci dice la procuratrice per i minorenni Claudia Caramanna.

    Ma non è camorrizzazione, precisano i magistrati palermitani: è Cosa nostra che sfrutta i vuoti lasciati dall’azione repressiva e arruola una manovalanza giovane e disperata che in altri tempi non avrebbe mai assoldato. Minori abbandonati dallo Stato, che cercano affermazione e riconoscimento parlando la lingua della forza, che è anche la più in voga sulla scena pubblica. In tutt’Italia, le istituzioni sempre più lontane dai cittadini, la propaganda violenta e la miseria economica e culturale apparecchiano una forma di insicurezza diffusa, di cui abbiamo deciso di provare a tenere insieme i fili: il narcotraffico e le guerre, le lavanderie cinesi e i kalashnikov di Palermo, i comuni sciolti e i ragazzini armati. Perché la mafia prospera dentro il modello che abbiamo scelto, e lo fa così bene che ormai è difficile distinguerla da tutto il resto.

    ▻https://lavialibera.it/it-schede-2835-la_mafia_prospera_dentro_il_sistema_narcotraffico_guerre_
    #mafia #économie #criminalité_organisée #narcotrafic #trafic_de_drogue #drogue #armes #normalisation #antimafia #Giovanni_Melillo #guerres #finance #évasion_fiscale #violence #enfants #mineurs

    • Il procuratore antimafia Melillo: «Alle cerimonie tutti unanimi, ma non quando si indagano certi settori vitali dei clan»

      Il magistrato mette in allerta sulle evoluzioni della criminalità organizzata grazie a traffici di droga, guerre e tecnologie. «Avremmo bisogno delle lenti della letteratura distopica», afferma.

      Per capire l’evoluzione dei sistemi criminali nel mondo avremmo bisogno delle «lenti della letteratura distopica», afferma Giovanni Melillo, procuratore nazionale antimafia. A livello europeo il narcotraffico ha conseguenze soprattutto in termini di rischio criminale, disgregazione sociale e impatto sanitario, ma su scala globale incide direttamente sull’instabilità politica e sociale in diverse aree. Melillo fa riferimento all’Africa centrale e occidentale, «gigantesco hub di traffici», e al Mali in balìa di forze jihadiste, indicando le guerre come i contesti che «creano le condizioni ideali» per l’affermazione delle organizzazioni criminali. «Il contrabbando di sigarette ha finanziato le guerre nell’ex Yugoslavia. Gruppi all’epoca limitati, locali e persino primitivi, attualmente sono tra i più importanti nel traffico di droga. Le reti criminali slave, russe, bielorusse e ucraine oggi attive nel conflitto, terminata la guerra, verseranno nei mercati illegali gli uomini e le tecnologie utilizzate a fini militari». Lo abbiamo intervistato a margine di un convegno organizzato dall’Osservatorio sulla criminalità organizzata (Cross) dell’Università degli Studi di Milano, lo scorso 11 settembre.

      In Europa e in Italia vengono scoperte sempre più spesso raffinerie di cocaina con chimici sudamericani. Cosa sta succedendo?

      I cartelli criminali dell’America Latina, come il Primero comando da Capital o il comando Vermelho, hanno una potenza che non riusciamo a immaginare. Hanno ormai deciso di attraversare l’Atlantico trasferendo le proprie strutture nel continente europeo. Questo avrà rilevanti ripercussioni anche sui traffici. Già si colgono alcuni segnali, come appunto l’emersione di raffinerie di cocaina. Molti dati lasciano pensare che la cocaina stia arrivando in Europa come pasta di coca da raffinare qui. Le organizzazioni produttrici ed esportatrici avranno un ruolo sempre più importante e alle reti europee sarà affidata soltanto la distribuzione. Certo, bisognerebbe anche chiedersi che destino abbia un continente nel quale si consuma gran parte della cocaina prodotta nel mondo.

      Un altro fenomeno emergente è il ruolo di imprenditori cinesi che forniscono servizi per frodare il fisco e riciclare il denaro sporco. Ci dice di più?

      Le indagini sui traffici internazionali di stupefacenti, così come le indagini sulle rapine portavalori della mafia cerignolana e altre, dimostrano che il contante frutto di queste attività confluisce nei sistemi di underground banking, che ruotano attorno alle reti del fei ch’ien (sistema di trasferimento informale di denaro, ndr) mescolandosi con il denaro delle frodi fiscali, delle indebite compensazioni dei crediti Iva, della corruzione privata.

      Questi sistemi permettono di trasferire illecitamente grandi quantità di denaro in Cina. Quali sono le conseguenze?

      Scorgo un serio pericolo di destabilizzazione dei mercati finanziari tipico dei conflitti ibridi, perché la circolazione clandestina di enormi volumi finanziari – parliamo di decine di miliardi di euro dall’Europa verso sistemi bancari offshore o cinesi – sottrae alla fiscalità una mole significativa di risorse, indebolisce la capacità di sostenere l’ammodernamento tecnologico della pubblica amministrazione, le politiche di difesa e di sicurezza e, innanzitutto, le politiche di inclusione sociale, essenziali alla stabilità democratica.

      Come sta andando il contrasto a queste organizzazioni criminali?

      C’è una obiettiva difficoltà a impiegare gli strumenti che fanno parte del nostro armamento. Sono pochissimi i procedimenti nei quali dei pm hanno contestato l’associazione mafiosa a organizzazioni albanesi o balcaniche. In rare occasioni le indagini si concentrano sul riciclaggio perché c’è un deficit cognitivo che ci impedisce di capire la pericolosità di organizzazioni che giocano ruoli fondamentali su scala planetaria. È evidente che la scelta di non contrapporsi più violentemente allo Stato, come è avvenuto fino al 1994, è una scelta che si spiega soltanto con la decisione di privilegiare la logica affaristica. Questo influenza le organizzazioni: nella selezione dei capi, prima prevaleva il soggetto più violento, oggi invece sono scelte figure capaci di governare le tecnologie e il reinvestimento speculativo dei proventi.

      Quali sono i limiti di questo approccio?

      Rischiamo di trasformare nuovamente la questione mafiosa in un problema di mero ordine pubblico, mentre riguarda complessivamente l’organizzazione economico-sociale del paese. Il nostro sistema antimafia ci ha consentito e ci consente ancora di smantellare qualsivoglia organizzazione: Cosa nostra è ancora molto forte e tenta di ricostituirsi, ma non riesce a darsi più una struttura unitaria; della Sacra corona unita non si sente più parlare; le grandi reti camorristiche come i Casalesi o i clan Alfieri-Moccia-Galasso hanno forme più circoscritte. Quel che non si riesce a frenare è il sistema di alleanze nell’ombra che si realizza attorno a due elementi comuni tra le mafie e buona parte del mercato delle imprese, cioè la corruzione e le frodi fiscali.

      Questo governo e questa maggioranza hanno ridotto gli strumenti per contrastare i reati dei colletti bianchi.

      Circoscrivere l’efficacia degli strumenti antimafia ai delitti violenti e limitarne l’uso contro i reati più sofisticati, come il riciclaggio o la corruzione, significa consentire la rigenerazione continua dei circuiti mafiosi ed essere ipocriti. Dinnanzi alle azioni più violente delle organizzazioni criminali o alle celebrazioni delle vittime è facile essere unanimi, ma questa unità viene meno quando le indagini riguardano i settori più delicati e vitali delle mafie. Nel maggio 2025 in commissione Giustizia alla Camera dei deputati ho sollevato il problema degli effetti gravi sui procedimenti penali delle modifiche all’utilizzabilità delle intercettazioni. E non perché si vogliano intercettazioni a strascico, una formula stantia e un po’ offensiva, ma per una ragione molto più semplice: oggi le intercettazioni fatte per un’indagine possono essere utilizzate in altre se si procede per detenzione di un documento di identità contraffatto o per il furto di un motorino, mentre non si possono adoperare se si procede per la corruzione di un giudice da parte di un’organizzazione mafiosa, per il riciclaggio di enormi quantità di denaro sporco, o per tutti i delitti tipici delle alleanze nell’ombra.

      ▻https://lavialibera.it/it-schede-2858-il_procuratore_antimafia_melillo_alle_cerimonie_tutti_una

  • Les fantômes de l’#hystérie - Histoire d’une parole confisquée

    LSD part à la recherche des persistances de l’hystérie. Une #histoire longue et violente qui commence à l’Antiquité et continue de nourrir la #misogynie et de hanter la #médecine, la #psychiatrie, la #psychanalyse, la #politique, la #justice et nos #représentations. Réalisaiton : Annabelle Brouard

    En 2022, un #procès très médiatisé divise le monde en deux catégories : celles et ceux qui croient #Amber_Heard, cette jeune actrice hollywoodienne, trainée en justice pour #diffamation, alors qu’elle accuse son ex-mari #Johnny_Depp, de #violences_conjugales et celles et ceux qui croient à l’innocence du mari. Des gros plans sur le visage de l’actrice circulent partout dans le monde : son visage tordu de #colère, ses lèvres qui tremblent, ses mains crispées. Cette femme qui toujours pleure trop ou rit trop, tantôt trop froide ou trop affectée. Sa #parole y est exposée et explosée. Et puis le couperet tombe : « Hystérique » pour l’avocate de Johnny Depp. « Histrionique et #borderline » pour l’experte en psychologie appelée au #procès. La justice comme l’#opinion_publique se montrent du même avis.

    Mais hystériques aussi : #Alice_Coffin, #Danièle_Obono, #Nathalie_Kosciusko_Morizet, #Aurélie_Filipetti, #Mathilde_Panot, #Marlène_Schiappa, #Ségolène_Royal, #Sandrine_Rousseau, #Rachida_Dati, #Edith_Cresson, et avant elles des générations de #femmes politiques, des tricoteuses de la Révolution Française aux pétroleuses de la #Commune, des #suffragettes aux membres du #MLF.

    Il n’y a ni doute ni débat sur le caractère misogyne de ce terme qui fait, parfois même sourire en ramenant, comme un automatisme, la parole de l’autre à son #utérus (dont c’est l’étymologie). Mais pourquoi alors son usage continue de disqualifier aussi efficacement si l’hystérie n’est qu’une fiction ? Pourquoi continue-t-il d’hanter nos représentations, nos #imaginaires et nos #jugements ?

    L’hystérie est une longue histoire de vapeurs et d’écrans de fumée mais aussi une affaire de #langage. Elle est un mystère qui traverse les âges, qui se fraie un chemin depuis l’Antiquité pour se maintenir aujourd’hui encore dans les cours de médecine, dans les #expertises_judiciaires, dans les #diagnostics (confondus avec l’#endométriose, la #fibromyalgie ou l’#épilepsie), dans les grilles psychanalytiques, dans les couloirs des hôpitaux psychiatriques… malgré sa disparition du DSM (le manuel diagnostique et statistique des troubles mentaux) en 1968.

    Cette série propose de prendre très au sérieux l’histoire de l’hystérie et pour ça, de regarder son spectre large, quand le terme apparait et s’évanouit, s’attarder sur ce que sa présence comme son absence disent de la place des femmes dans la société, de l’avancée ou du recul de leurs droits. D’aller chercher ses fantômes : ses ombres et ses permanences et faire entendre ses disparues et ses victimes d’aujourd’hui.

    ▻https://www.radiofrance.fr/franceculture/podcasts/serie-les-fantomes-de-l-hysterie-histoire-d-une-parole-confisquee
    #podcast #son #radio

  • Ce que la Violence dispense d’entendre | Le Club de Mediapart
    ▻https://blogs.mediapart.fr/pascal-levoyer/blog/031026/ce-que-la-violence-dispense-dentendre

    L’affaire est, au fond, d’une rustique simplicité qui n’aura pas échappé à grand monde. Pas de loi à retirer, pas de réforme à suspendre, aucun recul symbolique pour sortir de la crise à bon compte. Ce que demandent les lycéens coûte de l’argent. Pour l’essentiel des postes et des travaux, avec bien entendu la fin de cette loterie algorithmique qu’est Parcoursup. Or le gouvernement a décrété que non seulement les caisses étaient vides, mais encore qu’il n’était pas question de se donner les moyens de les remplir. L’austérité doit s’installer dans les esprits, telle une loi de la nature puisqu’elle est dictée par le marché. Par conséquent, recevoir les lycéens plus tôt, c’eût été s’asseoir à une table pour leur annoncer qu’il n’y avait rien dessus. On n’invite pas pour présenter des plats vides, mieux vaut laisser pourrir ou faire diversion.

    Pour cela, deux instruments. Les seuls qui ne coûtent rien, et sur lesquels le gouvernement peut encore avoir un peu la main. La police et la propagande, pardon le récit. Par l’une on contient le mouvement tandis que l’autre permet de le discréditer. Mais c’est raté. La répression n’a rien éteint, elle a tout étendu, comme c’est quasiment à chaque fois le cas avec des mouvements de la jeunesse. Les images de la répression ont offert au mouvement son meilleur carburant. Des lycéens parisiens se sont ainsi mis à bloquer par solidarité avec ceux de banlieue. Quant à la propagande, elle n’a pas trouvé le public qui convenait. La fable de la manipulation insoumise ravit les téléspectateurs déjà acquis des chaînes d’information continue et les lecteurs des éditoriaux du matin. La droite s’adresse à la droite et à ses extrêmes par l’intermédiaire de ses médias. C’est une simple bulle. Par contre, le lycéen qui réclame un professeur de mathématiques est connecté à un autre monde d’images et de paroles, et n’est pas réellement ravi de s’entendre dire qu’il n’est que la marionnette d’un parti. Le mépris est évident et l’insulte est de trop. Les deux prouvent d’abord qu’on ne l’écoute décidément toujours pas. Et s’il constate au petit matin, devant les portes bloquées de son bahut, que le supposé marionnettiste l’écoute et le protège de la répression, il ne voit que bouffonnerie et mascarade dans la fausse indignation des plateaux qui accablent LFI.

  • L’affaire de l’université Cornell et la vérité sur les traumatismes

    Reconnaître la réalité des traumatismes n’est pas infantiliser les femmes, mais les traiter comme des êtres humains.

    « Quel que soit le résultat de la poursuite civile intentée contre l’université Cornell et de la réouverture de l’enquête pénale, les jeunes femmes doivent assumer la responsabilité de leurs actes. Tou-tes les participant-es à cette soirée à Cornell – y compris la victime présumée – ont commis des erreurs, qu’il s’agisse d’abus d’alcool, de consommation de drogues ou de rapports sexuels non protégés. Pourquoi les hommes impliqués devraient-ils être tenus pour plus responsables ? » (Ingrid Jacques, dans USA TODAY)

    ▻https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2026/10/03/quelques-elements-de-contexte-sur-les-viols-a-cornell/#comment-75939

    #feminisme #viol

  • Etre avec la révolte historique des jeunes, et y additionner de multiples fronts offensifs
    ▻https://ricochets.cc/Etre-avec-la-revolte-historique-des-jeunes-et-y-additionner-de-multiples-f

    Est-ce que cette fois enfin on va vraiment vouloir gagner ensemble en additionnant les fronts et les colères et en agissant de manière offensive avec des objectifs consistants au lieu de continuer à tout perdre en protestant sagement chacun son tour chacun dans son coin, son secteur, ses intérêts ?? Il ne s’agit plus seulement d’être avec ou derrière les jeunes pour les soutenir, les appuyer et les protéger de l’extrême violence de l’Etat, mais de multiplier les fronts en même temps en (…) #Les_Articles

    / #Violences_policières,_violences_d’Etat, Révoltes, insurrections, débordements..., #Luttes_sociales

    #Révoltes,_insurrections,_débordements...
    ▻https://contre-attaque.net/2026/10/03/renouveau-lyceen-decryptage-dune-escroquerie-mediatique
    ▻https://contre-attaque.net/2026/10/03/le-mouvement-ne-faiblit-pas-la-repression-est-totalement-inedite
    ▻https://contre-attaque.net/2026/10/03/ne-pas-relacher-la-pression-face-a-la-repression
    ▻https://paris-luttes.info/mobilisation-chez-les-lyceens-des-21205
    ▻https://www.acrimed.org/Au-JT-de-France-2-poubelles-brulees-partout
    ▻https://www.facebook.com/share/r/19fXUCoth3
    ▻https://www.facebook.com/share/v/1DYtZ4Kb8p

  • Quelques éléments de contexte sur les viols à Cornell

    Ce n’est pas un problème propre aux universités. C’est un problème culturel mondial.

    Vous avez sans doute vu partout sur Internet l’affaire du viol à Cornell, mais au cas où ce ne serait pas le cas, voici un petit résumé. Sept mecs ont violé en groupe une étudiante de vingt ans lors d’une fête d’une fraternité étudiante [frat party]. Elle était ivre quand elle est arrivée à la soirée et s’est fait sauter dessus par deux types.

    Ils l’ont forcée à sniffer de la kétamine (l’un d’eux depuis sa b–, beurk) et lui ont donné encore à boire (du rhum très fort) ainsi que de l’herbe, pour faire bonne mesure. Pourquoi ? Je n’en ai aucune idée, j’imagine qu’ils voulaient s’assurer qu’elle soit bien hors d’état de résister ou quelque chose comme ça.

    ▻https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2026/10/03/quelques-elements-de-contexte-sur-les-viols-a-

    #feminisme #viol

  • Soulèvement de la jeunesse, qu’est-ce qu’on attend ? Grande mobilisation mardi 6 octobre
    ▻https://ricochets.cc/Soulevement-de-la-jeunesse-qu-est-ce-qu-on-attend-Grande-mobilisation-mard

    Les pouvoirs vont continuer la répression, le terrorisme d’Etat et les enfumages en espérant que la contestation n’enfle pas et que ça se termine pour de bon aux vacances de Toussaint. Une des ruses de plus en plus pratiquée est de fermer les établissements (ils faisaient pareil pour les Fac) avec le fameux enseignement « en distanciel », comme ça les élèves n’ont plus d’endroits pour se retrouver, ils n’ont plus de lieux à bloquer, et sont tenus d’être en cours « en distanciel ». Mais sans (…) #Les_Articles

    / #Violences_policières,_violences_d’Etat, Révoltes, insurrections, débordements...

    #Révoltes,_insurrections,_débordements...
    ▻https://l.ledauphine.com/wlC
    ▻https://www.drome.gouv.fr/contenu/telechargement/38963/256958/file/recueil-26-2026-313-recueil-des-actes-administratifs-special.pdf
    ▻https://le-crestois.fr/index.php/journal-le-crestois/actus/11017-les-lyceens-ont-bloque-armorin
    ▻https://contre-attaque.net/2026/10/01/fuite-en-avant-retailleau-veut-supprimer-la-france-insoumise
    ▻https://rebellyon.info/SCIENCES-PO-LYON-EN-LUTTE-VENDREDI-2-40898
    ▻https://www.lemonde.fr/politique/article/2026/10/01/budget-de-la-securite-sociale-2027-le-gouvernement-veut-diviser-par-deux-le-

  • Des miliciens fascistes formés à blesser sur fonds publics

    ▻https://www.lemonde.fr/societe/video/2026/09/29/la-video-d-une-violence-policiere-envers-un-lyceen-de-14-ans-touche-a-bout-p

    Première vidéo : tir tendu à bout portant sur une cible visée à la face, mais ce n’était qu’un lycéen du 93 [edit c’est pire, #95 !] sur qui s’est précocément abattue la malédiction des « sans-dents ».

    Deuxième vidéo : près de 30% des tirs réalisés au lance-grenades Cougar sont des tirs tendus, avec des responsables de formation qui le justifient, des instructions qui l’autorisent.

    #violence_d'État #violences_policière #police #lycéens #MDO #droit_de_manifester

    • Les lycéens protestaient devant le lycée Château d’Epluches, à Saint-Ouen-l’Aumône, dans le Val-d’Oise, lundi 28 septembre, quand les trois policiers ont été filmés. Sur cette vidéo, on peut voir un jeune homme prendre plusieurs coups de la part des agents avant de recevoir un tir de lance-grenades dit « Cougar » dans la mâchoire. Ceci à bout portant, alors que l’appareil employé n’est pas conçu pour être utilisé si proche d’une personne et doit être incliné à 45 degrés pour éviter que la grenade ne touche quelqu’un sur son chemin.

      La gamin de 14 ans devient un jeune homme dans l’article. #cop_speak #cop-speak

    • Ce lundi 28 septembre, notre fils Eden, âgé de 14 ans, a été atteint en plein visage par un tir de lanceur de grenade lacrymogène, à très courte distance.

      La violence de ce tir aurait pu lui coûter la vie. Aujourd’hui, notre enfant est gravement blessé : il souffre d’une fracture de la mâchoire, ses dents du haut sont cassées et quatre dents du bas ont été arrachées.

      Eden a déjà dû subir une lourde opération. Sa mâchoire restera immobilisée pendant plusieurs semaines, avec des conséquences très importantes sur sa capacité à parler et à s’alimenter normalement.

      À ces graves blessures physiques s’ajoute un traumatisme psychologique immense. À seulement 14 ans, Eden va devoir affronter de longs mois de soins, de reconstruction et d’accompagnement pour tenter de retrouver une vie aussi normale que possible.

      En tant que parents, notre priorité absolue est aujourd’hui d’être à ses côtés et de lui permettre de bénéficier de tous les soins et de tout l’accompagnement dont il aura besoin.

      Nous savons également que nous sommes au début d’un long combat pour le défendre et obtenir justice. Nous sommes déterminés à aller au bout.

      Les semaines et les mois à venir vont entraîner des dépenses importantes : soins et traitements, frais liés à sa reconstruction dentaire et maxillo-faciale, accompagnement psychologique, déplacements, aménagement de notre quotidien et, plus largement, toutes les dépenses nécessaires pour accompagner notre fils Eden dans sa reconstruction.

      C’est pourquoi, aujourd’hui, nous faisons appel à votre solidarité.

      Chaque participation, quel qu’en soit le montant, nous aidera à faire face aux besoins d’Eden et à l’accompagner dans cette épreuve. Si vous ne pouvez pas participer financièrement, partager cette cagnotte est déjà une aide précieuse.

      Nous vous remercions du fond du cœur pour votre soutien, vos messages et votre solidarité envers notre fils.

      Sa famille

      (qui se fait malheureusement racketter par Letcchi, et nous avec)
      ▻https://www.leetchi.com/fr/c/en-soutien-a-eden-victime-dun-tir-en-plein-visage-de-lance-grenade-1480238

    • radiofrance.fr - 2026-09-26

      Et si Camus prenait le pouvoir ? Langage politique, révolte, justice, compromis, refus de la violence : que nous apprendrait aujourd’hui la pensée de celui qui voulait rester lucide sans désespérer ?

      Avec Camus au pouvoir, les mots retrouveraient d’abord leur importance. Contre la langue de bois et les discours qui finissent par ne plus rien signifier, il faudrait redonner du sens au langage politique. Car, pour Camus, si les mots perdent leur sens, c’est aussi la possibilité d’agir qui vacille.

      Mais Camus est-il vraiment le philosophe de l’absurde auquel on le réduit souvent ? Quelle importance accorder à cette étiquette quand sa pensée est avant tout celle de la révolte : une révolte née du refus de tout accepter, parce que certaines choses — l’amitié, l’honneur, le respect des plus fragiles — ont une valeur qui mérite d’être défendue.

      Camus défend aussi une politique du compromis, du dialogue et du refus des oppositions systématiques. Une position qui traverse ses engagements, de la Résistance à la guerre froide, jusqu’à la question algérienne. Et une conviction demeure : la fin ne justifie pas tous les moyens. La violence ne peut devenir un principe politique acceptable, même au nom d’un idéal.

      À travers ses articles, ses essais, son théâtre et son discours de réception du prix Nobel, se dessine ainsi la figure d’un intellectuel « embarqué », intervenant dans les grandes questions de son temps. Un intellectuel qui ne sépare pas la pensée de l’action, mais qui cherche à rester lucide sans renoncer à ce qui donne du prix à l’existence.

      Enfin, derrière la politique, c’est une véritable célébration de la vie que son oeuvre propose. Car Camus n’est pas seulement le philosophe de l’absurde et de la révolte : il est aussi celui de la beauté, de la passion, du bonheur et de cette « merveilleuse vie » dont il entend préserver les racines.

      Avec Perrine Simon-Nahum, directrice de recherche au CNRS et directrice du département de philosophie de l’École normale supérieure de la rue d’Ulm, auteure de : Les Déraisons modernesOuverture dans un nouvel onglet et Sagesse du politiqueOuverture dans un nouvel onglet (L’Observatoire, 2021 et 2023) ; et Jean-Yves Guérin, professeur émérite de littérature française à l’université de la Sorbonne nouvelle, auteur notamment du Dictionnaire CamusOuverture dans un nouvel onglet, (Robert Laffont, 2009) et, plus récemment, de Camus, "La Peste" et le coronavirusOuverture dans un nouvel onglet (Honoré Champion, 2022) et de Histoire littéraire, idéologies et politiqueOuverture dans un nouvel onglet
      (Honoré Champion, 2024).

  • Saint-Ouen : la police commet une tentative d’homicide sur un lycéen
    ▻https://contre-attaque.net/2026/09/28/saint-ouen-la-police-commet-une-tentative-dhomicide-sur-un-lyceen

    Alors que des milliers de #lycéens et lycéennes sont en lutte pour un meilleur système éducatif et une vie digne depuis plusieurs jours dans toute la France, le gouvernement déchaîne une fois de plus une violence débridée contre les nouvelles générations.

    À Saint-Ouen l’Aumône, c’est une scène d’une rare barbarie qui a eu lieu ce 28 septembre au matin. Devant le lycée Château d’Epluches, où un mouvement lycéen était en cours, des policiers armés sont lâchement intervenus, comme dans de nombreux autres établissements.

    Cette scène se démarque toutefois par sa violence décomplexée : lors d’une altercation avec un adolescent seul, un groupe de policier a donné des coups de matraques, pendant que l’un d’entre eux dégainait un lanceur de grenades. Puis il pressait sur la détente, envoyant en tir tendu une grenade en plein dans le visage du jeune homme.

    #violences_policières #police #tir_à_bout_portant

    • Le blocus des lycées prend de l’ampleur (...)
      ▻https://www.lemonde.fr/societe/article/2026/09/28/le-blocus-des-lycees-prend-de-l-ampleur-et-oppose-la-france-insoumise-et-le-

      Le mouvement est né le 21 septembre au lycée Saint-Exupéry de Créteil, où plusieurs postes d’enseignants n’étaient pas assurés. Il s’est ensuite étendu en Ile-de-France, où environ 12 % des 468 lycées publics ont fait l’objet de tentative de blocage, et une dizaine ont été bloqués. Lundi 28 septembre, la mobilisation « s’intensifie », selon les rectorats de Créteil et Versailles. Des actions ont également été recensées à Marseille, Lille, dans la région lyonnaise ou dans le Var et les Alpes-Maritimes. Lundi, 180 établissements ont été perturbés, selon le ministère de l’intérieur.

      ▻https://justpaste.it/gu95h

    • Nonobstant la spectacularisation à la Contre attaque (....) de ce geste effectivement criminel, il y a un constat : depuis 68, on ne craint rien tant que les soulèvements de scolarisés, trop insouciants des us politiques et de la représentativité. Depuis les années 80, on s’inquiète même de ce qu’ils pourraient (ré)apprendre de puissance à des parents annihilés (la soumission volontaire est un apprentissage). Et, depuis 2016, une police militarisée leur est systématiquement opposée.

      Pour l’instant (?), la mobilisation n’est pas massive, l’aspect plus militaire de la police reste en réserve, on se contente de terroriser, pour ainsi dire « à la main » (mais eux ne sortent pas sans armes), sans même la BRAV

      l’État déchaine sa violence contre la jeunesse
      ▻https://contre-attaque.net/2026/09/29/mouvement-lyceen-letat-dechaine-sa-violence-contre-la-jeunesse

    • Blocus des lycées : en banlieue parisienne, les élèves veulent se faire entendre sur leur quotidien et « contre l’injustice »

      ▻https://www.lemonde.fr/societe/article/2026/09/29/blocus-des-lycees-en-banlieue-parisienne-les-eleves-veulent-se-faire-entendr

      (...) à Montreuil comme à Aubervilliers, les adolescents rejettent le procès en récupération politique. « C’est n’importe quoi, rétorque vivement Lina, en première au lycée Le Corbusier. Nous sommes simplement en train de nous plaindre contre l’injustice. »

      Même réaction à Montreuil : politisés, oui pour certains, mais pas instrumentalisés, répondent les adolescents. « J’exprime mes opinions politiques car elles correspondent à ce que je pense, pas parce que quelqu’un me l’aurait demandé », balaye aussi Mariam, 16 ans, en classe de première générale à Jean-Jaurès, que l’accusation agace. « A chaque fois qu’on essaye de parler ou de manifester, on nous infantilise, mais quand il s’agit de nous envoyer les flics, ils nous prennent pour des adultes », dénonce-t-elle.

      Des classes à 35 élèves

      Au côté de ses amies, Samira, 17 ans, et Nerlhyne, 15 ans, Mariam raconte surtout les journées de cours à rallonge, le temps passé dans les transports, les pauses déjeuner minutées et phagocytées par les files d’attente sans fin dans cet établissement de 1 200 élèves. Toutes trois décrivent les classes à 35 élèves, au point que les tables et chaises manquent parfois dans les salles.

      Au moment d’évoquer Parcoursup, Nerlhyne cache son visage dans les mains : « Je suis sur Pronote toute la journée à vérifier mes notes, à me répéter que ça compte pour Parcoursup, c’est beaucoup trop de pression », déplore l’adolescente.

      Le sentiment de relégation irrigue également les discours de nombreux lycéens de ces établissements de banlieue parisienne, qui s’estiment lésés. « On proteste contre les inégalités entre notre situation et celle des lycéens parisiens », résume Farah, en terminale au lycée Le Corbusier. A 10 kilomètres, sans le savoir, Mariam lui fait écho : « On mérite d’avoir les mêmes chances et la même considération que les élèves de Paris. On passe le même bac, on n’est pas plus bêtes qu’eux sous prétexte qu’on est noir ou arabe. » C’est sur ces revendications que ces lycéens aimeraient être entendus des responsables politiques et du gouvernement.

      #93

    • Tours : la police éborgne un lycéen
      ▻https://contre-attaque.net/2026/09/30/tours-la-police-eborgne-un-lyceen

      Ce mercredi, de nouvelles images effroyables arrivent de toute la France, celle d’une jeunesse écrasée par une #police armée et sans limite. À Tours, les deux grands #lycées de la ville, Balzac et Paul-Louis Courier, étaient mobilisés ce matin dans le cadre d’un mouvement social pour réclamer des conditions d’enseignement correctes et un avenir qui vaut la peine d’être vécu. C’est dans ce cadre qu’un jeune homme a été touché à l’œil par un tir de #LBD.

      Un de ses amis témoigne dans L’Humanité, la voix encore nouée : « Ils nous ont chargé de loin. On lançait rien, on était dans notre droit. Il y avait un ami à moi qui était posé, il faisait pas de mal, il était sur son téléphone. Un policier lui a tiré un Flash-Ball droit dessus. C’était vraiment tout droit. Il l’a pris en plein dans l’œil. Il s’est écroulé par terre en saignant, en se tenant l’œil. On a fait un regroupement autour de lui et les policiers ont continué à nous tirer dessus ».

      Les syndicats La Force lycéenne et Solidaires de Tours viennent de publier un communiqué, pour dénoncer la « violence extrême envers des enfants qui protestaient pour des conditions dignes. L’un d’entre eux a visé la tête des enfants dont un qui a perdu son œil, d’autres ont foncé en voiture droit sur des lycéens qui tentaient de fuir ».

      Le texte rappelle que la police de Tours est coutumière de #violences_d’État contre la jeunesse : il y a moins de deux semaines, une voiture de police fonçait volontairement sur un jeune à moto en banlieue de la ville. Le 10 septembre 2025, dans le cadre du mouvement « Bloquons tout », la police avait « roulé sur la jambe d’un manifestant, gazé et tabassé des lycéens ».

      #flash-ball

    • Blocage des lycées : le ministre de l’intérieur constate une « extension du mouvement » et annonce 625 interpellations
      ▻https://www.lemonde.fr/societe/article/2026/09/30/blocage-des-lycees-625-interpellations-mercredi-annonce-le-ministre-de-l-int

      après 440 interpellations mardi


      Devant l’entrée du lycée Paul-Eluard, à Saint-Denis (Seine-Saint-Denis), le 30 septembre 2026. ABDUL SABOOR/REUTERS

      Les orgas (de rien du tout) bureaucratiques tentent de chapeauter le mouvement (demande d’entrevues avec le ministre, tentative de pacification).

  • Mapping #violence in detention

    An evidence-based platform that documents human rights violations inside immigration detention facilities.

    The map shows the locations of facilities where third country nationals may be detained in each country. Hover over a location to see the name of the centre and basic info; click on it and you will be directed to the centre’s page where an array of information will be provided including a summary of testimonies collected from this centre, the number of incidents of human rights violations reported in testimonies, images, video and audio (where applicable), academic work, human rights organisations’ reports, policy briefs and other published material.

    ▻https://detentionlandscapes.uwazi.io
    #rétention #détention_administrative #Grèce #migrations #réfugiés #sans-papiers #cartographie #visualisation #cartographie_interactive #carte_interactive #detention_landscape

  • Un questionnaire de l’éducation nationale sur les violences sexuelles : un outil de repérage, mais peut-il vraiment entendre les enfants ?
    ▻https://theconversation.com/un-questionnaire-de-leducation-nationale-sur-les-violences-sexuelle

    Depuis 2022, je mène une thèse de sociologie sur le parcours de prise en charge des personnes mineures victimes de #violences_sexuelles et d’#inceste. Mes travaux montrent que cette parole est prise dans un double rapport de domination : celui, générationnel, entre adultes et enfants, et celui, institutionnel, entre professionnels et usagers. Ces rapports de domination sont eux-mêmes alimentés par le genre, l’âge, la classe, la race et les représentations liées au handicap.

    (...)

    Mais un outil de repérage ne suffit pas à transformer la manière dont la parole des enfants est ensuite reçue. Il ne va modifier ni les figures disqualifiantes qui structurent le doute professionnel, ni le caractère familialiste des institutions, ni la tendance à traiter chaque affaire de façon isolée plutôt que comme le symptôme d’un rapport de domination généralisé entre adultes et enfants..

  • « Il a reçu plusieurs gifles à l’intérieur du commissariat » : des avocats dénoncent des « violences policières contre des lycéens » en Seine-Saint-Denis et dans le Val-d’Oise
    franceinfo - Publié le 27/09/2026
    ▻https://www.franceinfo.fr/societe/education/il-a-recu-plusieurs-gifles-a-l-interieur-du-commissariat-des-avocats-deno

    Ces six avocats annoncent avoir déposé plainte et saisi l’Inspection générale de la police nationale, « afin que les responsabilités soient établies ». (...)

    #violences_policières

  • Le policier qui a grièvement blessé un jeune motard à Saint-Pierre-des-Corps est un élu du RN
    ▻https://contre-attaque.net/2026/09/24/le-policier-qui-a-grievement-blesse-un-jeune-motard-a-saint-pierre-d

    La Nouvelle République, le quotidien local du centre-ouest de la France, vient de révéler que le policier qui conduisait la voiture ayant percuté volontairement un jeune homme à moto en banlieue de Tours est membre du Rassemblement National. Il est même élu du parti dans la Vienne, département voisin de l’Indre-et-Loire, là où il exerce ses fonctions.

    On vous racontait cette affaire révoltante il y a quelques jours : le 19 septembre, une voiture de police fonçait sur un conducteur de deux-roues à Saint-Pierre-Des-Corps, commune populaire, limitrophe de Tours. Une méthode appelée « parechocage », qui consiste à percuter une personne pour l’interpeller. La victime était gravement blessée à la suite de l’impact, des témoins parlent d’une jambe « réduite en bouillie ». Les images prises sur place montrent le véhicule sérigraphié encastré dans la moto contre un plot en béton, signe d’une terrible collision qui aurait pu tuer. Les faits avaient déclenché une nuit de révolte dans le quartier.

    #police #RN #violences_policières #extrême_droite

  • Le #Coût de la #virilité. #Lucile_Peytavin

    En France, les hommes représentent 84 % des auteurs d’accidents de la route mortels, 90 % des personnes condamnées par la justice, 86 % des mis en cause pour meurtre, 97 % des auteurs de violences sexuelles, etc.
    Cette liste a un coût : direct pour l’État, qui dépense chaque année des dizaines de milliards d’euros en services de police, judiciaires, médicaux et éducatifs pour y faire face ; indirect pour la société, qui doit répondre aux souffrances des victimes.
    Lucile Peytavin s’interroge sur les raisons de cette surreprésentation des hommes parmi les auteurs de violences et de comportements à risque, et tente d’estimer les conséquences financières de l’ensemble de ces préjudices. Quel est le coût des conséquences de la virilité érigée en idéologie dominante ? N’aurions-nous pas tous intérêt à nous comporter… comme les femmes ?!

    ▻https://www.livredepoche.com/livre/le-cout-de-la-virilite-9782253195702
    #économie #masculinisme #livre

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    Une #statistique intéressante :

    #criminalité #hommes #femmes #statistiques #chiffres #infractions #homicides #viols #violence #VSS #vols #incendies #accidents_de_la_route