• apprend, certes un peu tard, que le 29 messidor (c’est-à-dire hier) était la journée mondiale... des emojis. Bah quoi ? Il existe bien une journée internationale des luttes pour les droits des femmes (coincée COMME PAR HASARD entre la journée mondiale de la vie sauvage et la journée mondiale de la plomberie) ou une journée internationale des travailleureuses (juste avant la journée Star Wars), alors dans une cosmogonie où tout se vaut il eût été parfaitement inique de ne pas mettre sur le même plan les petits dessins moches qui nous rendent l’usage d’Internet si féerique !

    En tout cas la vieille Garreau espère que les Sapiens Sapiens profitèrent bien de la célébration des petits cœurs et des pouces en l’air, parce que quand elle sera dictateuse de la République ça risque d’être trois cent soixante-cinq jours par an la journée mondiale du cassage de cailloux en Sibérie.

    #MisèreDeMisèreDeMisère.

  • a beau répéter toutes les dix minutes à ses congénères que la fin du monde est imminente, vous verrez qu’au moment où ça va arriver les ceusses seront surpris·es et se plaindront de ne pas avoir été prévenu·e·s.

    C’est dur, hein, d’être une prophétesse ? De toute façon, « GIEC » est l’acronyme de « Garreau Incomprise Et Conspuée ».

    #MisèreDeMisèreDeMisère.

  • avait fomenté plein de dazibaos beaux tant qu’elle n’était pas installée devant son ordinateur, et maintenant qu’elle y est enfin elle ne se souvient plus d’aucun.

    En fait ce qu’il faudrait inventer ce sont de tout petits ordinateurs portatifs qui ressembleraient un peu à des talkies-walkies et que l’on pourrait emporter partout en les mettant dans son sac à main ou dans sa poche, mais à son avis compte tenu de l’imbécillité congénitale des Sapiens Sapiens ce n’est pas demain la veille que les ceusses mettront au point des trucs comme ça.

    #MisèreDeMisèreDeMisère.

  • Obdachlosigkeit: Eine Frau macht Berlins Unsichtbare seit Jahren wieder sichtbar
    https://www.berliner-zeitung.de/article/eine-frau-die-berlins-unsichtbare-seit-jahren-wieder-deutlich-sicht

    Rendre visibles les SDF de Berlin

    29.5.2026 von Paul Zinken - Die Zahlen sind sehr nüchtern. Über 53.000 wohnungslose Menschen lebten zum Stichtag 31.01.2025 in Berlin in einer Unterkunft. 6000 Menschen hatten 2024 keine.

    Berlin hat viele Geräusche. Die S-Bahn auf den Brücken. Die Sirenen in der Nacht. Das Klirren von Flaschen am Bahnhof. Und dann gibt es dieses andere Geräusch: Papier. Briefe vom Vermieter. Mahnungen. Räumungsklagen. Behördenpost. Für manche Menschen beginnt Wohnungslosigkeit nicht im Schlafsack, sondern mit einem Umschlag im Briefkasten.

    Susanne Gerull kommt nicht aus der akademischen Glasvitrine. Sie war Sozialarbeiterin, ist Wissenschaftlerin. „Manche Fragen lassen sich aber auch heute nicht mit beruflichem Alltagswissen beantworten“, ist sie überzeugt. Später wurde genau daraus ihre wissenschaftliche Spur: Mietschulden, Prävention, soziale Wohnhilfe, Wohnungslosigkeit. Armut, sagt sie sinngemäß, sei nicht nur ein Mangel an Geld, sondern eine politische Frage. Soziale Ungleichheit beruhe auch auf Strukturen, die „politisch gewollt“ seien.

    Immer mehr sind von Wohnungslosigkeit betroffen

    Deutschlandweit waren zum Stichtag 31. Januar 2025 rund 474.700 Menschen wegen Wohnungslosigkeit untergebracht – acht Prozent mehr als im Vorjahr. 41 Prozent der gemeldeten untergebrachten Menschen waren jünger als 25 Jahre. Nicht enthalten sind dabei jene, die auf der Straße schlafen oder verdeckt wohnungslos sind, also etwa bei Bekannten unterkommen.

    Gerulls Arbeit beginnt genau an dieser statistischen Lücke. Wer ist sichtbar? Wer verschwindet? Wer wird gezählt – und wer bleibt draußen vor der Zahl?
    Eine schlechte Zahl kann politisch gefährlich werden

    Als Berlin seine obdachlosen Menschen zählen wollte, war Gerull wissenschaftlich beteiligt. Später, als eine weitere Zählung verschoben wurde, zeigte sie sich enttäuscht. Doch wegen zu weniger Freiwilliger habe sie selbst zur Verschiebung geraten. Eine berlinweite Zählung ergebe so „methodisch keinen Sinn mehr“.

    Das klingt trocken, aber es ist der Kern ihres Denkens: Nicht jede Zahl ist besser als keine Zahl. Eine schlechte Zahl kann politisch gefährlich sein, weil sie Genauigkeit vortäuscht. Eine Stadt, die ihre Ärmsten zählt, muss wissen, wie schnell sie sie wieder übersieht.

    Menschen dürfen nicht unsichtbar gemacht werden

    In einer wissenschaftlichen Einordnung zur „Nacht der Solidarität“ schrieb Gerull, verdeckte Wohnungslosigkeit lasse sich nicht einfach erfassen. Das dürfe aber nicht dazu führen, auf der Straße lebende Menschen „unsichtbar“ zu machen.

    Dieses Wort bleibt hängen: unsichtbar.

    Unsichtbar ist der Mann, der morgens um sechs seine Decke zusammenrollt, bevor die Stadt wach wird. Unsichtbar ist die Frau, die bei einem Bekannten schläft, weil sie Angst vor der Notunterkunft hat. Unsichtbar ist das Kind, das in einem Wohnheim groß wird und nach außen so tun soll, als sei alles normal.

    Geschichtlicher Querverweis

    Gerull hat Wohnungslosigkeit nie als Randthema behandelt. In einem Beitrag für die Bundeszentrale für politische Bildung schrieb sie, wohnungslose Menschen würden weiterhin „ausgegrenzt, stigmatisiert“ und teils in ihrer Existenz bedroht. Sie erinnert auch an die historische Gewaltgeschichte: Im Nationalsozialismus wurden als „asozial“ verfolgte Menschen kriminalisiert, deportiert, ermordet; die Stigmatisierung wohnungsloser Menschen hat tiefe historische Wurzeln.

    Der moderne Blick ist oft nur scheinbar milder. Mal gelten Wohnungslose als Opfer, mal als Störung. Mal friert die Stadt mit ihnen, mal will sie sie aus Parks, Bahnhöfen und Hauseingängen entfernen. Gerull beschreibt diesen Mechanismus hart: Aus einem sozialen Problem werde ein „ordnungs- und strafrechtliches Problem“.

    Dann kommt Housing First. Zuerst kommt die Wohnung

    Der Ansatz ist einfach und radikal zugleich: Erst die Wohnung. Dann die Hilfe. Nicht erst Abstinenz, Therapie, Wohlverhalten, Stufenplan. Nicht erst beweisen, dass man „wohnfähig“ ist. Sondern ein eigener Mietvertrag – und danach freiwillige, begleitende Unterstützung.

    Gerull evaluierte unter anderem das Berliner Modellprojekt „Housing First Berlin“. Das Ergebnis: Während der Modellprojektlaufzeit wurden 40 Menschen mit Wohnraum versorgt. 42 Mietverträge wurden unterschrieben. Die Wohnstabilität lag nach drei Jahren bei 97,3 Prozent. Der Bericht bewertet diese Quote als außerordentlich hoch, auch im internationalen Vergleich.
    „Ein Tropfen auf dem heißen Stein“

    Mittlerweile gibt es sechs Träger in der Stadt, die an mehreren Standorten solche Angebote anbieten. „Das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, weiß auch die Expertin. „Aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“ Die Politik sei nun verstärkt gefordert.

    Die positiven Zahlen sind mehr als Statistik. Sie widersprechen einem alten Vorurteil: dass wohnungslose Menschen erst lange geformt, geprüft, diszipliniert werden müssten, bevor sie wohnen können. Housing First dreht die Logik um: Wer schlafen kann, kann Termine wahrnehmen. Wer eine Tür abschließen kann, kann Kraft sammeln. Wer eine Adresse hat, existiert wieder im System.

    Ein Umdenken ist erforderlich

    Ein langer Weg, der Geduld und Geld braucht. Und ein Umdenken in der Struktur der Verwaltung erfordert. „Wenn es um Wohnungslosigkeit und deren Bekämpfung geht, sind viele Behörden gefordert“, lautet das Fazit von Gerull. Aber anstatt die Kräfte zu bündeln, „macht jeder sein Ding“. So werde beim Thema Wohnungslosigkeit immer auf die Senatsverwaltung für Soziales verwiesen. „Doch Wohnungslosigkeit ist kein ausschließlich soziales Problem“, erklärt sie. Die anderen Ressorts wie Bauen, Gesundheit, Jugend und Familie müssten auch eingebunden werden. „Ohne bezahlbaren Wohnraum nutzt die beste sozialarbeiterische Unterstützung nichts.“

    Statistik
    178.000 Wohnungslose zum Jahresbeginn in Unterkünften

    Doch Berlin ist nicht nur Housing First. Berlin ist auch ASOG.

    ASOG-Unterkünfte sind ordnungsrechtliche Unterbringungen – eigentlich Notlösungen, gedacht gegen die unmittelbare Gefahr, obdachlos auf der Straße zu stehen. Gerull leitete 2023/2024 mit Studierenden eine Studie über die Lebenssituation wohnungsloser Menschen in Berliner ASOG-Unterkünften. Grundlage waren 23 Interviews; Teile des Forschungsprozesses wurden durch wohnungslose Menschen selbst wissenschaftlich begleitet. Ziel war unter anderem die Entwicklung sozialer Mindeststandards.

    Unbequeme Ergebnisse

    Die Ergebnisse sind unbequem. In einer zusammenfassenden Darstellung der Studie heißt es: Formal würden Mindeststandards oft eingehalten, menschenwürdiges Wohnen werde aber durch unzumutbare sanitäre Zustände, fehlende Privatsphäre und lange Aufenthaltsdauern erschwert. Ein Satz aus der Studie lautet: „Das Leiden unter diesen Wohnbedingungen steigt“ mit zunehmender Dauer.

    Darin liegt die ganze Berliner Härte: Die Stadt bringt Menschen unter – und lässt sie dann manchmal Jahre in einem Provisorium hängen. „Ein Unding“, sagt die Expertin. Ein Bett sei kein Zuhause. Ein Wohnheim keine Wohnung. Eine Notlösung keine Lebensperspektive.

    Studie fordert Änderungen

    Die ASOG-Studie fordert unter anderem Einzelzimmer als Regelfall für Alleinstehende, Internetzugang, verbindliche Besuchsregeln, Mitspracherechte, verpflichtende soziale Unterstützung, Schutzkonzepte für vulnerable Gruppen und regelmäßige unangemeldete Kontrollen.

    Die neue Lebenslagenuntersuchung, ebenfalls unter Gerulls Projektleitung, verschärft den Befund. Die Diakonie fasst eine zentrale Erkenntnis so zusammen: „Je unsicherer die Unterkunftssituation“, desto unsicherer fühlten sich die Menschen insgesamt. Die Studie unter rund 900 wohnungslosen Erwachsenen, die von diakonischen Einrichtungen in Deutschland unterstützt werden, zeigt: 21,4 Prozent befanden sich in einer äußerst prekären Wohn- oder Unterkunftssituation, 13 Prozent lebten ganz ohne Obdach auf der Straße.

    Dr. Jens Rannenberg vom Evangelischen Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe formuliert daraus eine politische Forderung: Das „Recht auf Wohnen“ müsse als staatliche Verpflichtung anerkannt werden.

    Zahlreiche offene Fragen

    Das ist die eigentliche Streitfrage: Ist Wohnen Fürsorge oder Recht? Ist Wohnungslosigkeit ein persönliches Drama oder ein politisches Versagen? Ist Hilfe ein Schlafplatz im Winter oder eine Wohnung mit Schlüssel, Beratung und Schutz?

    Gerull steht in dieser Debatte für eine nüchterne Empörung. Sie dramatisiert nicht billig. Sie zählt. Sie fragt. Sie evaluiert. Sie widerspricht. Denn hinter jeder Zahl steht ein Mensch, der irgendwann einmal eine Tür hatte.

    Vielleicht ist das ihre wichtigste Botschaft: Man darf Menschen nicht erst dann sehen, wenn sie am sichtbarsten unten angekommen sind.

    Wohnungslosigkeit beginnt früher. Und genau dort müsste eine Stadt handeln: bei Mietschulden, Räumungsklagen, fehlender Beratung, fehlenden Wohnungen, schlechten Unterkünften, überforderten Ämtern, Armut, Scham und Stigma. „Wir brauchen einen Masterplan, Geld für die Wohnungssuche, einen geschützten Wohnungsmarkt, eine Anpassung der entsprechenden Gesetze, eine Änderung der Eigenbedarfskündigung“, lauten einige ihrer Forderungen.

    Susanne Gerull hat Berlin über Jahre einen Spiegel hingehalten. Darin sieht man keine abstrakte „Problemgruppe“. Man sieht Menschen ohne sichere Tür. Menschen, die oft nicht laut sind, sondern müde. Menschen, die nicht nur verwaltet werden wollen.

    Man sieht eine Stadt, die sich entscheiden muss, ob sie Armut zählt – oder bekämpft. Und dafür sucht Gerull auch künftig Mitstreiter.

    #Berlin #social #SDF #sans_abri #pauvreté #misère #misérables

  • surprend ce bref échange entre deux stagiaires au détour d’un couloir :

    « Madame M. n’est finalement pas morte pendant la nuit.
    -- Ha ha, tu me dois cinq euros. »

    Joignant l’utile à l’agréable il semblerait que les lumpenprolétaires du mouroir ont enfin trouvé une façon ludique de tenter d’arrondir leurs fins de mois... hélas en désarrondissant celles de leurs collègues plutôt qu’en faisant les poches des exploiteurices.

    #MisèreDeMisèreDeMisère.

  • se fait rire toute seule tellement elle est une parfaite crevure qui a à la fois mauvais fond et la détestable tendance à prendre ses congénères pour des imbéciles : tout à l’heure elle a réussi à faire croire à madame F. que si elle, la Garreau, est un chouïa moins blafarde que sa consœur d’infortune c’est parce qu’elle est confinée au deuxième étage et non au premier, ce qui a pour conséquence que non seulement elle est plus près du Soleil mais qu’en sus les rayons de celui-ci ont un plafond en moins à traverser.

    L’autre l’a regardée de ses petits yeux éplorés puis a semblé réfléchir un peu avant de trembloter du menton un « Ah oui oui oui » qui dans le contexte résonnait comme un « Eurêka ».

    Après on ne peut évidemment pas tout à fait exclure la possibilité que celle des deux qui prit l’autre pour une idiote n’est pas forcément celle qui en avait eu l’intention.

    #MisèreDeMisèreDeMisère.

  • Benefizauktion : Hier können Berliner einen Picasso ersteigern
    https://www.berliner-zeitung.de/article/benefizauktion-hier-koennen-berliner-einen-picasso-ersteigern-10032

    À Berlin-Kreuzberg l’oligarchie affiche son visage humaniste. Pourtant le titre de cet article est un mensonge. Une large majorité des Berlinois dont moi est exclue de la vente aux enchères des Picassos, vous devinez pourquoi.

    En route pour l’américanisation de l’Allemagne. Elle n’est pas encore accomplie !

    27.4.2026 von Valentin Wölflmaier - „Save the Children“ lädt zur exklusiven Kunstversteigerung in die Berlinische Galerie. Ersteigert werden können unter anderem Werke von Picasso und Anselm Kiefer.

    Normalerweise ist die Berlinische Galerie ein Ort der stillen Betrachtung. Am 29. April wird es dort jedoch deutlich lebhafter zugehen. Ein Hammer wird fallen, Gebote werden durch den Raum gerufen. Die Kinderrechtsorganisation Save the Children lädt zur Benefizauktion „Art with Impact“. Der Zweck der Veranstaltung ist ein ernster, denn es geht um dringende humanitäre Hilfe für Kinder in Not. Die Namen der Kunstwelt, die dieses Anliegen unterstützen, sind entsprechend groß.

    Vorn am Pult steht an diesem Abend ein Schweizer. Simon de Pury gilt weltweit als Ausnahme-Auktionator. Kenner der Szene nennen ihn oft den „Mick Jagger der Auktionen“. Er hat in seiner langen Karriere bereits mehrere Milliarden Dollar für wohltätige Zwecke eingesammelt. Nun hebt er seinen Auktionshammer in Berlin.

    Das Angebot der Auktion ist ungewöhnlich prominent besetzt. Unter den Hammer kommen Werke von Pablo Picasso, Lotte Laserstein und Max Liebermann. Auch zeitgenössische Größen wie Anselm Kiefer, Anish Kapoor, Alicja Kwade, Ayako Rokkaku und Norbert Bisky sind mit Arbeiten vertreten. Es ist ein Querschnitt durch die Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart.

    Der Erlös geht komplett an Save the Children

    Doch nicht nur bemalte Leinwände und Skulpturen suchen neue Besitzer. Es geht bei der Auktion auch um einmalige Erlebnisse. Die Bestsellerautorin Cornelia Funke lädt Höchstbietende auf ihren Hof in der Toskana ein, Reise und Unterkunft inklusive. Die viermalige Grammy-Preisträgerin und Save-the-Children-Botschafterin Anne-Sophie Mutter stiftet Konzertkarten. Ein anschließendes Meet and Greet gehört ebenfalls dazu. Die Berliner Staatsbibliothek öffnet zudem exklusiv ihre Schatzkammer für einen privaten Einblick.

    Hinter dem Glanz des Abends steht eine humanitäre Mission. Der gesamte Erlös der Versteigerung fließt in die weltweite Arbeit von Save the Children. Die Organisation gilt als die größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt. Sie leistet unter anderem Nothilfe in akuten Kriegs- und Krisengebieten.

    Die Live-Versteigerung in der Alten Jakobstraße 124–128 beginnt am Mittwoch um 19 Uhr. Wer nicht persönlich vor Ort mitbieten kann, hat dennoch Chancen. Bereits ab dem heutigen 27. April läuft parallel eine sogenannte Silent Auction im Internet. Dort kann jeder online seine Gebote abgeben. In diesem Rahmen wird beispielsweise auch eine Coachingstunde mit der Autorin Stefanie Stahl versteigert.

    Mitbieten können Sie hier: https://www.savethechildren.de/art-with-impact

    #Allemagne #Berlin #Kreuzberg #Alte_Jakobstraße #art #commerce #misère #enfants #impérialisme_culturel

  • est désespérée en parcourant ĺe journal : sur la quinzaine de patelins franco-franchouillards dans lesquels elle a significativement habité tout au long de son interminable existence, non seulement AUCUN n’a vu l’élection d’un·e maire ne serait-ce qu’un tout petit de gauche au premier tour mais en plus AUCUN n’en verra une au second — en effet tous les ballotages mettront en (fausse) concurrence des candidat·e·s ouvertement de droite, c’est-à-dire allant des socialistes aux lepenistes.

    Mine de rien la vieille Garreau culpabilise grave face à ce triste constat puisqu’elle ne peut s’empêcher de penser que c’est le simple fait de l’avoir autrefois aperçue déambulant dans leurs rues qui a définitivement dégoûté ces municipalités des Bolcheviques.

    #MisèreDeMisèreDeMisère.

  • vous assure que si l’intelligence se mesurait à la capacité de remplir des grilles de mots croisés muets force Six en quelques secondes, directement au stylo-plume et sans aucune rature, vous devriez vous prosterner devant elle ; si en revanche le critère est la faculté d’adaptation à des conditions nouvelles, vous pouvez lui jeter des cailloux.

    Elle elle connaît par cœur les noms les plus chelous de la mythologie grecque ou des chefs-lieux de canton du Tarn-et-Meuse, mais si on lui décale l’heure de sa compote de trois minutes c’est la cata pour au moins toute la journée.

    #MisèreDeMisèreDeMisère.

  • Tischler schlägt Freundin Auge aus und tötet sie mit Kantholz: „Ich habe nichts gemacht“
    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/partnerin-auge-ausgeschlagen-und-mit-einem-kantholz-getoetet-ich-ha

    La misère

    29.9.2025 von Katrin Bischoff - 16 Jahre waren sie ein Paar, in denen Angelo A. im Suff immer wieder gewalttätig geworden sein soll. Nun steht er in Berlin wegen Totschlags vor Gericht.

    Am 21. April 2024 geht kurz vor 17 Uhr bei der Polizei ein Notruf ein. „Hallo, mein Name ist Frau H., ich brauche Hilfe. Mein Freund schlägt mich“, sagt die Anruferin mit verwaschener Stimme. Dann behauptet sie, er habe ihr den Schädel eingeschlagen. Sie wisse nicht, was sie machen solle, sie habe sich auf dem Klo eingeschlossen. Die Frau, die nicht ganz nüchtern zu sein scheint, fängt an zu weinen. Eine Funkstreife wird zu ihr geschickt.

    Die Beamten ermitteln nach dem Fall von häuslicher Gewalt gegen Angelo A., den Freund der Frau, wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Doch das Ermittlungsverfahren wird in diesem Fall ebenso eingestellt wie schon zweimal zuvor.

    Es gebe keinen hinreichenden Tatverdacht, und Angelo A. habe den Tatvorwurf bestritten, teilt die Berliner Amtsanwaltschaft Angelika H. mit Schreiben vom 10. Juli vorigen Jahres mit. Allein mit den Angaben des Opfers vor Ort sei die Tat nicht nachweisbar, und Angelika H. sei der Aufforderung, umfassender auszusagen, nicht nachgekommen.

    Neun Monate nach diesem Schreiben ist die 56-jährige Mutter von drei erwachsenen Kindern tot.

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    In Berliner Pfarrhaus untergekommen: Drei Somalier bekommen deutsches Asylverfahren

    Seit diesem Montag muss sich der Lebensgefährte von Angelika H. wegen Totschlags vor einer Schwurgerichtskammer des Berliner Landgerichts verantworten. Auf der Anklagebank sitzt ein sehr kleiner Mann: Angelo A. ist Italiener und vielleicht 1,50 Meter groß. Gelernt hat er das Tischlerhandwerk und lange Zeit in der Gastronomie gearbeitet.

    16 Jahre waren er und Angelika H. ein Paar, es war eine Beziehung, die offenbar von Alkohol und Gewalt geprägt war. Seit der Bluttat Anfang April dieses Jahres sitzt der Angeklagte in Untersuchungshaft.

    Laut Anklage soll Angelo A. am Nachmittag des 3. April seiner Partnerin in deren Wohnung im Falkenhagener Feld in Spandau mit einem ein Meter langen Kantholz „vielfach heftig vorwiegend gegen den Kopf“ geschlagen und dabei tödliche Verletzungen billigend in Kauf genommen haben. Angelika H. starb an einer Schädelfraktur und einem Schädel-Hirn-Trauma.
    Fall von schwerer Misshandlung vom Verfahren abgetrennt

    Eine zunächst mitangeklagte schwere Misshandlung der Frau vom Frühjahr vorigen Jahres, bei der Angelo A. seiner Lebensgefährtin das rechte Auge ausgeschlagen haben soll, wurde von dem Verfahren abgetrennt.

    Bisherige Ermittlungen belegen wohl nicht sicher, dass die Verletzung und die einhergehende Erblindung der Frau wirklich auf eine Körperverletzung Anfang Juni vorigen Jahres zurückzuführen sind. Die Tat könne demnach bereits Anfang Mai geschehen sein. Aufgrund der Verletzungen musste Angelika H. der rechte Augapfel entfernt werden.

    In diesem Haus starb Angelika H. im April dieses Jahres.

    In diesem Haus starb Angelika H. im April dieses Jahres.Pressefoto Wagner

    Der Angeklagte schüttelt wegen des Vorwurfs, seine Partnerin getötet zu haben, den Kopf. Er fuchtelt mit den Händen, während er bei seiner Aussage immer wieder abschweift. Der Verteidiger verweist auf eine minimale Konzentrationsfähigkeit seines Mandanten, die Angelo A. im vorläufigen Gutachten bescheinigt worden sei.

    Der Angeklagte leugnet, seine Partnerin umgebracht zu haben. „Ich habe nichts gemacht“, sagt der Mann, der vor seiner Inhaftierung wohnungslos war und wohl auch viel Alkohol getrunken hatte. Dann erzählt er seine Version des Geschehens.

    Pflegestufe 1 soll abgeschafft werden – und die Schwächsten können sich nicht wehren

    Drei Tage habe er nicht mehr geschlafen. Dann sei er völlig übernächtigt zu Angelika H. gegangen. Sie habe die Tür geöffnet, er noch eine geraucht, bevor er sich zum Schlafen auf die Couch legen durfte. Alkohol habe er nur ganz wenig am Morgen getrunken, beteuert er. „Einen kleinen Schnaps.“ Eine Atemalkoholmessung bei seiner Festnahme vor Ort ergab einen Wert von 0,59 Promille.

    Was in der Wohnung geschah, beschreibt der Angeklagte so: Als er nach einer Stunde erwachte, lag Angelika H. auf dem Boden. Sie atmete nicht mehr und hatte keinen Puls. Die im sechsten Geschoss gelegene Ein-Raum-Wohnung konnte er nicht verlassen, weil sie abgeschlossen und der Schlüssel nicht zu finden war. Also ging er auf den Balkon. „Hilfe, Hilfe, meine Freundin ist tot“, rief er. Ein aufmerksam gewordener Nachbar alarmierte die Polizei.

    Er habe keine Verletzungen bei Angelika H. bemerkt, sagt der Angeklagte. „Kein Blut, keine blauen Flecke?“, fragt der Vorsitzende Richter noch einmal skeptisch. Angelo A. schüttelt den Kopf. „Haben Sie die Tür abgeschlossen?“, will der Richter dann wissen. „Nein“, sagt der Angeklagte. Der Schlüssel war später von der Polizei auf der Couch gefunden worden.
    Angeklagter hatte Blut an Händen und Schuhen

    „Es wurden mehrere Holzknüppel mit Blutanhaftungen in der Wohnung gefunden. Einer war so voller Blut, dass man ihn nicht mehr anfassen konnte“, sagt der Richter mit fragendem Blick. Das habe er gar nicht bemerkt, behauptet Angelo A. Ein Foto, das dann auf dem Bildschirm des Saals erscheint, zeigt das zertrümmerte Gesicht der Toten – es ist voller Blut.

    Martin S. war damals kurz vor 20 Uhr als Streifenbeamter zu der Wohnung von Angelika H. beordert worden. Als Zeuge gibt der 27-jährige Polizist an, dass die Adresse schon vorher immer wieder eine Rolle gespielt habe. Wegen häuslicher Gewalt.

    Der Polizeibeamte musste die Tür zu der völlig vermüllten Wohnung von Angelika H. eintreten, weil der Angeklagte nicht in der Lage war, sie von innen zu öffnen. Angelo A. hatte Blut an den Händen und den Schuhen.

    Aufruhr in Berlin-Spandau: Warum Hunderte Gartenlauben und eine Badestelle in Gefahr sind

    Die Notärztin konnte nur noch den Tod der im Wohnzimmer liegenden Mieterin feststellen. Daraufhin wurde der Mann, der nach Angaben des Zeugen durchaus einen alkoholisierten Eindruck machte, festgenommen. „Er verstand das alles nicht“, erzählt Martin S. „Ich war das nicht, ich weiß nicht, was los ist“, habe Angelo A. immer wieder gesagt.

    Für das Verfahren, in dem es keine Nebenkläger gibt, sind noch drei weitere Verhandlungstage geplant. Am nächsten Prozesstag soll die Ermittlungsführerin gehört werden. Ein Urteil könnte demnach am 16. Oktober gesprochen werden.

    Heinrich Zille à propos de la mort misérable

    #Berlin #Spandau #Falkenhagener_Feld #fémicide #HLM #misère

  • Ils dorment dans leur char, punchent à l’heure : bienvenue dans l’Amérique qui pue la réussite, par L’asphalteuse d’opinions (Facebook)
    https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=pfbid0PhAPzCoJAn383bzahiUmaEau2pYMMz2X1ovMX6gQiXz

    Ils dorment dans leur char, punchent à l’heure : bienvenue dans l’Amérique qui pue la réussite

    Tu roules la nuit, tu t’arrêtes à une aire de repos. Deux rangées de semi-remorques endormis, une Tesla garée en angle avec une serviette coincée dans la vitre arrière, un vieux Corolla qui vibre à cause du froid — ou de la honte. T’approches, tu vois une lumière bleutée : quelqu’un scrolle TikTok avant de s’écraser sur le volant pour dormir.

    Ce n’est pas un touriste fatigué. C’est un caissier. Une aide-soignante. Un manutentionnaire. Des gens qui bossent. Plein temps. Et qui dorment dans leur char.

    C’est ça, l’Amérique. Le pays où tu peux puncher à 8 h, sourire au client, et passer la nuit stationné au Walmart avec un sac de couchage dans ton Civic.

    Ils sont de plus en plus nombreux. En janvier 2024, les États-Unis ont franchi un sommet jamais vu depuis que les statistiques sont compilées : environ 771 000 personnes étaient sans domicile, une hausse de 18 % en un an. Et ce n’est pas juste des tentes sous les viaducs : plus de 250 000 d’entre eux vivent sans aucun abri formel — incluant ceux qui dorment dans leur voiture. (HUD, décembre 2024)

    Et moi, comme camionneuse, je les vois. Je les vois quand je fais le plein à 3 h du matin dans un Love’s. Ils sont là. Avec leur vie compressée entre les sièges. Des tasses de café, des couvertures, des petites boîtes Rubbermaid pleines d’essentiels. Ils se lèvent tôt, se changent dans la voiture, se brossent les dents avec une bouteille d’eau, puis recrachent sur le bitume, et s’en vont travailler comme si de rien n’était.

    C’est une classe ouvrière devenue classe nomade. Des travailleurs invisibles, coincés entre deux shifts et un rêve américain crevé. Ils ne sont pas sans horaire. Ils sont sans toit.

    Et s’il y a un endroit où cette réalité me saute au visage semaine après semaine, c’est bien en Californie. L’État doré. Celui des palmiers, du cinéma… et des stationnements pleins de travailleurs dormant dans leur auto.

    Avant-hier, j’ai passé la nuit à Oxnard, en Californie. Je m’suis stationnée pas loin du client, sur le bord d’une route industrielle. Il était 2 h du matin. Silence, brise salée du Pacifique, et… des voitures partout. Pas des chars abandonnés : des gens qui dormaient dedans. Des travailleurs, des familles, des solitaires. Des Américains sans maison, mais pas sans horaire.

    Un sans-abri américain sur quatre vit en Californie. En janvier 2024, on y comptait environ 187 000 personnes sans domicile — soit près de 24 % du total national. Et en Californie, 66 % d’entre elles dorment dehors ou dans leur véhicule, faute d’avoir trouvé une place dans un refuge. Même avec les milliards investis, même avec une baisse du nombre de vétérans à la rue, l’État reste champion du pays pour les sans-abri non hébergés.

    À l’échelle nationale, le nombre de familles sans domicile a bondi de 39 % en 2024. C’est pas juste des solitaires à la dérive : près de 150 000 enfants dorment aujourd’hui sans lit fixe, une hausse de 33 %. Et pendant ce temps, des tours vitrées brillent dans la nuit avec des logements vides… gardés pour préserver la « valeur du marché », comme si l’humain, lui, n’en avait plus.

    Mais la vraie saleté, elle est dans le langage : on ne dit pas « travailleur sans-abri », on dit « camping urbain », comme si c’était du plein air. On parle de « crise du logement » pour ne pas dire « salaire de misère ». Et on se félicite d’ouvrir un stationnement surveillé pour 25 chars… pendant que 25 000 autres dorment entre les lignes jaunes.

    Je ne vis même pas dans ce pays-là, et pourtant, j’ai mal de les voir. Travailler à temps plein et dormir dans son char, c’est pas un mode de vie, c’est un abandon collectif. Une normalisation tranquille de l’humiliation.

    La vraie dystopie — ce mot qu’on utilise pour décrire un monde brisé qui se prend pour la norme — c’est pas l’intelligence artificielle qui fait des burgers. C’est ceux qui les servent, puis dorment dans leur char. C’est un humain qui se lève à 5 h pour livrer des colis, qui mange debout, qui punch en avance… Et qui finit la journée replié sur un siège d’auto, pendant que des condos à 4000 $ le mois restent vides, parce que personne n’y vit… sauf l’argent.

    -- Bienvenue au pays où même le rêve américain a perdu son adresse.

    #misère #pauvreté #logement

  • « Corps usés, droits bafoués » : plongée dans l’#enfer des ateliers de #Shein

    #Exploitation, salaires à la pièce, violences sexistes... Un rapport de deux ONG révèle l’envers du décor des ateliers de Shein en #Chine. Le #rapport exhorte les élus français à voter une loi solide contre la #fast-fashion.

    Précarité, exploitation, violences sexistes... L’enquête sous couverture de l’ONG étasunienne China Labor Watch (CLW), publiée le 30 juillet (https://www.actionaid.fr/publications/dignite-au-travail/rapport-shein), accable un peu plus le groupe chinois Shein, déjà étrillé par de nombreux rapports sur les conditions de travail dans ses sites.

    Pendant deux ans, trois membres de l’ONG ont travaillé dans l’un des nombreux ateliers produisant notamment pour Shein, à #Kangle, un #village-usine très dense (plus de 100 000 personnes sur 1 km²) dans la métropole de #Guangzhou, en Chine. Une cinquantaine de témoignages, à l’intérieur et à l’extérieur des ateliers, leur a permis de faire directement état de la réalité sur place : #cadences intenables, #salaires à la pièce, absence de protection sociale et de stabilité...

    « C’est un assèchement des ressources des individus au service du profit de Shein », déplore Salma Lamqaddam, chargée de campagnes d’ActionAid France, qui a travaillé avec l’ONG étasunienne sur ce rapport.

    Tristement connue comme la reine de ce domaine, l’entreprise chinoise qui expédie chaque jour par avion 5 000 tonnes de marchandises bafoue les #droits_humains et émet toujours plus de gaz à effet de serre (+23 % entre 2023 et 2024, selon son dernier rapport). Et ce, en toute opacité. « Les petits ateliers dispersés et les chaînes de #sous-traitance informelle échappent à tout contrôle », indique le rapport d’#ActionAid France. Un argument qui fait mal à la stratégie de communication verte et sociale que tente de prendre le groupe chinois. « Les violations perdurent », remarque l’ONG.

    0,06 euro par t-shirt

    « Un simple coup dur, une maladie suffirait à me faire basculer moi et ma famille dans l’endettement », confie un travailleur à une enquêtrice de China Labor Watch. Dans ces usines, les travailleurs, dont certains encore mineurs, forment une « main-d’œuvre jetable, prise au piège de la #misère », décrit ActionAid France, qui dresse un effrayant tableau du lieu.

    Ici, le salaire est versé à la tâche : entre 0,06 et 0,27 euro par pièce réalisée. Les personnes interrogées confient devoir enchaîner les heures pour espérer « survivre dignement ». Les cadences se prolongent parfois jusqu’à 3 ou 4 heures du matin.

    Les plus petits ateliers échappent le plus aux #contrôles : « C’est là qu’on trouve les pires conditions de travail et c’est par là que prospère Shein avec son modèle du bas coût à tout prix », précise Salma Lamqaddam.

    À Kangle, les ouvrières et ouvriers sont aussi les amortisseurs de la demande mondiale et des guerres commerciales. Shein maintient un regard attentif sur la demande en #vêtements. Il suffit qu’elle baisse pour que des milliers de travailleurs soient mis à la porte. À l’inverse, si elle augmente, les ouvriers devront travailler plus, comme ce fut le cas en anticipation des droits de douane imposés par l’administration Trump.

    « La production a fortement augmenté à Kangle entre décembre 2024 et février 2025. Durant cette période, de nombreux travailleur·euses ont déclaré avoir travaillé 7 j/ 7, plus de dix heures par jour », indique ActionAid France.

    Après la publication de cet article, Shein a répondu par communiqué. Le groupe y explique que les employés de ses fournisseurs « gagnent généralement des salaires bien supérieurs au salaire minimum local » et qu’il s’agit selon lui « d’un travail qualifié ». Shein s’appliquerait également à ce que les ouvriers « soient traités équitablement et conformément aux lois et réglementations locales, ainsi qu’aux normes internationales du travail ».

    Des ouvrières « impuissantes face aux #abus »

    Les #femmes sont particulièrement fragiles dans ce monstre industriel qui recrache « des #corps usés, et des droits bafoués ». « Il s’agit d’un enjeu féministe central : ce sont dans ces ateliers, en bout de chaîne, que se concentre une main-d’œuvre majoritairement féminine, surexploitée et privée de droits. Dans ces espaces dépourvus de mécanismes de protection, les #violences_de_genre représentent des outils de contrôle et d’#intimidation systémiques », précise ActionAid France.

    Les femmes y sont souvent moins rémunérées, cantonnées aux postes les plus précaires. Certaines sont dans l’obligation d’emmener leurs enfants au travail, faute d’alternative.

    Des ouvrières rapportent également « subir des #violences_sexistes_et_sexuelles dans les ateliers, en particulier des #violences_verbales », note ActionAid France. Sans contrat ni protection, ces travailleuses se disent « impuissantes face aux abus ».

    L’espoir d’une véritable loi anti-fast-fashion

    Pour mieux contrôler la fast-fashion, ActionAid France appelle les élus français à voter une loi solide en septembre prochain, lorsqu’ils se réuniront en commission mixte paritaire pour discuter du sujet.

    La #loi_anti-fast-fashion votée le 10 juin n’est pas suffisante, déplore l’ONG. Ambitieuse à l’origine, la #loi a notamment été vidée par les sénateurs de toute critique globale puisqu’elle épargne les marques de fast-fashion européennes, comme #Kiabi et #Decathlon.

    En se contentant de celle-ci, « la France risque de rater une occasion historique », met en garde le rapport. « La présente loi consacre la victoire du fast-fashion européen, dénonce Salma Lamqaddam, c’est un non-sens écologique. »

    https://reporterre.net/Corps-uses-droits-bafoues-plongee-dans-l-enfer-des-ateliers-de-Shein
    #conditions_de_travail #mode #industrie_de_la_mode #sexisme #VSS #impuissance

    • [Rapport] Mode jetable, exploitation durable : l’exemple Shein

      ActionAid France publie aujourd’hui un rapport basé sur une enquête menée par notre partenaire « China Labor Watch » sur les conditions de travail dans des ateliers produisant pour la marque Shein. Ce rapport, qui s’appuie sur des témoignages directs, met en lumière l’architecture sociale et économique sur laquelle repose le modèle de production à la demande, dont Shein est aujourd’hui le symbole.

      https://www.actionaid.fr/publications/dignite-au-travail/rapport-shein

  • était passée complètement à côté de cette rigolote anecdote, tiens : récemment en visite d’apparat au Muséum d’Histoire naturelle le tristement célèbre Premier ministre d’une petite République bananière, « le Richard Gere de la main de ses gosses dans la soutane d’un zouave », a voulu démontrer qu’en sus de toutes ses autres qualités il était drôlement calé en Sciences en arguant qu’il avait toujours été fasciné par le fait que, ouvrez les guillemets, « il y a entre 200 et 400 fois 1000 millions de soleils dans le Système Solaire », fermez les guillemets, riez.

    De toute façon ce n’est pas compliqué : plus on occupe un poste « élevé » au sein d’une société plus cela signifie que l’on est inculte, stupide, cuistre, sans honte et sans vergogne — et quand la vieille Garreau énonce ça vous pouvez la croire sur parole puisque c’est une dictateuse qui vous le dit.

    #MisèreDeMisèreDeMisère.

  • #Mayotte : #histoire_coloniale, fractures sociales et désastre environnemental

    Mayotte, petite île de l’océan Indien, symbolise à elle seule la collision brutale entre histoire coloniale, fractures sociales et désastres environnementaux. Département français depuis 2011, elle est un territoire en #crise, où la #misère humaine et les #catastrophes_naturelles s’entrelacent dans une spirale infernale. Les événements récents – #séismes, #tornades, #montée_des_eaux – ne sont que la face visible d’un #effondrement plus global. Ils révèlent une #vulnérabilité accumulée sur des décennies, amplifiée par des promesses non tenues, des #inégalités criantes et une gestion déconnectée des réalités locales.

    En 1974, Mayotte se sépare des Comores à l’issue d’un référendum où les Mahorais choisissent de rester français. Ce choix, né du désir d’échapper à l’instabilité politique des Comores indépendantes, place l’île dans une situation paradoxale : elle devient un territoire français entouré de voisins économiquement fragiles. Cette appartenance à la République française, vue comme une chance à l’époque, isole Mayotte de son propre environnement géographique et culturel. Rapidement, cette singularité engendre des tensions avec les autres îles de l’archipel, notamment l’île comorienne d’#Anjouan, d’où proviennent chaque année des milliers de migrants.

    L’intégration comme département, survenue en 2011, devait marquer une nouvelle ère pour Mayotte. Les Mahorais espéraient voir leur île se développer et accéder à des droits égaux à ceux des métropolitains c’est-à-dire que s’y applique pleinement les lois françaises et européennes, à la différence d’une collectivité territoriale. Mais cette #départementalisation s’est révélée un leurre. La croissance fulgurante de la population, (76 000 habitants en 1991, 300 000 habitants en 2023), dépasse largement la capacité des #infrastructures et des #services_publics à répondre aux exigences, tout en exacerbant l’obsolescence des équipements, faute d’entretien.

    Effondrement des services publics

    L’#éducation, en particulier, est le symbole de cet #échec. Avec des classes surchargées, des enseignants en sous-effectifs et des écoles délabrées, le #système_scolaire est incapable de répondre aux besoins d’une jeunesse nombreuse et en quête d’avenir. Cet effondrement du #système_éducatif alimente un sentiment d’#abandon et de #mépris parmi les Mahorais. Ils constatent chaque jour que la promesse d’#égalité_républicaine reste une illusion.

    Les infrastructures sanitaires et sociales sont tout aussi défaillantes. Les femmes comoriennes qui bravent les flots pour accoucher à Mayotte afin que leurs enfants acquièrent la nationalité française, contribuent à une #pression_démographique croissante. Mais ces enfants, bien que nés sur le sol français, grandissent souvent dans des conditions indignes. Ils alimentent les #bidonvilles, des espaces d’#exclusion où se forment des #bandes_de_jeunes livrés à eux-mêmes, vecteurs de #violences et d’#émeutes récurrentes. À leur majorité, en vertu du #droit_du_sol, ces enfants peuvent acquérir la #nationalité_française.

    La #colère gronde dans une population qui se sent méprisée, prise en étau entre un État central distant et des besoins locaux criants. Mais ce mépris ne se limite pas aux politiques sociales : il se manifeste aussi dans la gestion de l’#environnement. Mayotte est une île en pleine #dégradation_écologique, où les bidonvilles, sans réseaux d’#assainissement, rejettent leurs #déchets dans une #mer polluée, comme j’ai pu l’étudier dans le cadre d’une mission pour l’association Littocean. La destruction des #mangroves (due à un #développement_urbain incontrôlé et au #changement_climatique) et en conséquence des #récifs_coralliens, essentiels pour limiter l’#érosion et les submersions marines, témoigne de l’incapacité à relier environnement et développement.

    Une gestion écologique devenue symbole technocratique

    À cela s’ajoute un paradoxe criant : tandis que les populations locales luttent pour survivre, des moyens considérables sont mobilisés pour protéger l’écosystème marin par le biais du #parc_naturel de Mayotte. Ce parc, destiné à préserver la #biodiversité exceptionnelle des récifs coralliens, devient un symbole d’une gestion technocratique déconnectée des réalités humaines. Les Mahorais, exclus de ce projet, perçoivent cette #conservation comme une nouvelle forme de #colonialisme : une « #colonisation_bleue » où la priorité est donnée à la #nature, administrée par l’État français, au détriment des habitants. Ce fossé entre la préservation de l’environnement et les besoins des communautés accentue le #sentiment_d’abandon et l’idée que Mayotte n’est qu’un territoire périphérique, instrumentalisé pour des objectifs extérieurs et géopolitiques, traité comme une colonie et non comme un territoire français à part entière.

    Dans ce contexte, le changement climatique agit comme un catalyseur. Il intensifie les phénomènes naturels extrêmes, tels que les cyclones ou les #sécheresses, et exacerbe les inégalités. L’élévation du niveau de la mer menace directement les habitations précaires situées sur les littoraux, tandis que les ressources en #eau, déjà insuffisantes, s’amenuisent. Les catastrophes naturelles se multiplient, mais elles ne sont pas de simples fatalités : elles frappent un territoire déjà fragilisé, où chaque événement climatique devient un désastre humain par manque de préparation.

    Un avenir impensable et tragique

    Face à cette accumulation de crises, c’est le rapport au temps qui interroge. À Mayotte, l’idée même d’un avenir semble inatteignable. Les Mahorais vivent dans un présent sans repères, où les mêmes drames – émeutes, violences, destructions – se répètent sans fin. François Hartog, dans sa réflexion sur le #présentisme, décrit cet état où le passé perd sa valeur, où le futur est inconcevable, et où seul le présent s’impose, figé dans l’#urgence et l’incapacité d’anticiper.

    Mayotte incarne cette #temporalité_brisée. L’île n’a pas de nostalgie d’un âge d’or, car son histoire est marquée par des fractures successives : colonisation, séparation des Comores, départementalisation ratée. Elle n’a pas non plus de projet d’avenir, car les conditions de vie, les inégalités et les crises structurelles la maintiennent dans un état d’urgence permanent. Ce présentisme exacerbé renforce le sentiment d’#impuissance, rendant impossible toute perspective de reconstruction ou de progrès.

    La situation actuelle de Mayotte peut être qualifiée d’#hypercriticité : un état où les #tensions_sociales, politiques et environnementales atteignent un point de rupture, où chaque élément, même mineur, peut précipiter un #effondrement_global.

    Ce terme désigne non seulement l’accumulation des #vulnérabilités, mais aussi l’incapacité à s’en extraire. L’hypercriticité, c’est l’impossibilité de penser au-delà de l’urgence, l’incapacité de construire des ponts entre les crises pour trouver des solutions globales. À Mayotte, cet état est visible dans chaque aspect de la vie : dans l’école qui échoue à offrir un avenir, dans les bidonvilles qui s’étendent, dans la mer qui rejette les déchets de l’île et engloutit peu à peu ses côtes, dans l’#accès_à_l’eau et à un environnement sain, dans la pression démographique et ses conséquences écologiques.

    Cette crise révèle une conjonction inédite entre deux histoires : celle, humaine, de la #globalisation, avec ses migrations, ses inégalités et ses #fractures_coloniales ; et celle, planétaire, d’une Terre abîmée par la dégradation accélérée des écosystèmes. Comme l’explique Dipesh Chakrabarty dans "Une planète, plusieurs mondes" (https://www.cnrseditions.fr/catalogue/histoire/une-planete-plusieurs-mondes), ce croisement marque une #rupture : à Mayotte, cette rencontre s’incarne dans une « planète des pauvres », où les damnés de la Terre subissent de plein fouet l’amplification de ces dynamiques destructrices. Ici, les vulnérabilités humaines et écologiques se confondent dans un cycle sans précédent, soulignant la nouveauté tragique de cette crise.

    Toutefois, l’hypercriticité peut aussi être un point de départ. Elle force à regarder en face l’ampleur des problèmes et à repenser radicalement les relations entre les hommes, leur territoire et leur futur. Si Mayotte continue sur cette voie, elle risque de devenir un archétype de l’#effondrement_insulaire, un avertissement pour d’autres territoires. Mais si elle parvient à dépasser ce présentisme, à prendre en compte l’histoire passée, à s’attaquer aux urgences présentes tout en imaginant un avenir collectif mettant en avant la #double_identité mahoraise française et comorienne pour en faire un exemple d’#hybridité_culturelle réussie, elle pourrait, paradoxalement, transformer sa fragilité en force, en inventant un modèle résilient face aux défis du XXIe siècle. Le temps, à Mayotte, n’a pas encore retrouvé son cours, mais il n’est pas trop tard pour le remettre en mouvement.

    https://theconversation.com/mayotte-histoire-coloniale-fractures-sociales-et-desastre-environne
    #Comores #colonialisme #environnement

  • E M E L - Holm (A Dream)
    https://www.youtube.com/watch?v=d2SNX3bfYKw

    If I could close my eyes,
    And the dreams take me by the hand,
    I would rise and fly in a new sky,
    and I will forget my sorrows.
    If I could travel in my imagination,
    I would build palaces and nights,
    where love and my hope can grow, and we will erase the pain

    A world, in which you see people, whose features
    are clouded by oppression, misery, and suffering,
    from a bitter reality that destroys everything we build.
    A world where you see rising walls of tyranny,
    That crushes in us dreams and dreams
    And reign darkness and greed in all hearts.

    #musique #chanson #rêve #espoir #amour #douleur #oppression #misère #souffrance #tyrannie
    #beau

    –-
    déjà signalée en 2022 par @rastapopoulos
    https://seenthis.net/messages/956486

  • L’état du monde (1), les maux | Le Devoir
    https://www.ledevoir.com/opinion/idees/806976/etat-monde-1-maux

    1. Un redoutable pouvoir prend forme depuis une vingtaine d’années avec les avancées d’un capitalisme mondialisé de plus en plus agressif. De nouveaux empires tentaculaires, arrogants, peuvent désormais tenir tête à des États très puissants et installer des sociétés entières dans la dépendance.

    2. La montée des réseaux sociaux, et plus largement l’éclatement du monde des communications, a supprimé ce qui était l’apanage des médias nationaux et régionaux, des médias de proximité qui fonctionnaient à l’intérieur de normes qu’on ne violait pas impunément. Comme dans l’économie, le nouvel univers médiatique a instauré le règne de géants qui n’ont guère de comptes à rendre, obéissant à la logique du profit et de l’exploitation. On sait ce qui en a résulté : un mépris de l’éthique, une infantilisation des publics et une manipulation des contenus axés sur le divertissement, une commercialisation à outrance de la violence et de la sexualité qui prend beaucoup les jeunes pour cible. Une troublante conception de la liberté s’est installée — Elon Musk qui défend le droit aux propos haineux sur sa plateforme ? 

    3. Aux #États-Unis, la NASA a perdu le monopole de l’exploration spatiale au profit de richissimes aventuriers comme Jeff Bezos, Elon Musk, Richard Branson et d’autres, qui ont trouvé là un nouveau terrain de jeu. L’#espace se transforme en une nouvelle frontière ouverte sans contrôle à l’exploitation et à la concurrence — c’est le nouveau Far West. On apprend qu’il est maintenant encombré de près de 11 000 satellites commerciaux qui viennent grossir une masse de débris. Résultat : le risque de collision avec des vaisseaux spatiaux suscite l’inquiétude ; les astrophysiciens peinent désormais à communiquer avec les télescopes pour conduire leurs observations. Nous sommes revenus au laisser-faire, au #chaos qui ont marqué la conquête (et la destruction) du « Nouveau Monde ».

    4. Pour diverses raisons, les #démocraties sont en déclin. Les analystes constatent une augmentation des gouvernances autoritaires, sinon dictatoriales. Parallèlement, et pour d’autres raisons, plusieurs États occidentaux se tournent vers une droite radicale, intolérante et raciste

    5. Les pressions grandissantes de l’#immigration jouent dans le même sens. Dans un nombre croissant de sociétés, l’immigrant passe mal. C’est d’autant plus troublant que, sous le double effet de la désertification et de la hausse des eaux des océans, les démographes entrevoient un immense déferlement de déplacés ou de réfugiés qui vont inévitablement se diriger vers l’ouest. Comment y seront-ils reçus ? Ce qu’on peut déjà voir laisse présager le pire (les #horreurs qui se déroulent en Libye, par exemple, avec la surprenante #complicité de l’Union européenne). 

    6. Chez les puissants qui devraient être au front de la bataille pour l’#environnement, que voit-on ? Trop souvent de l’inaction, du trompe-l’oeil, des engagements non tenus, de la mauvaise foi, et parfois un incroyable cynisme : la COP28, aux Émirats arabes unis, présidée par un propriétaire pétrolier ; l’Azerbaïdjan, autre État pétrolier, hôte de la COP29 (2024).

    7. Il n’existe guère plus d’autorités dont la voix pourrait encourager la modération (je n’ose pas dire : la sagesse). L’Organisation des Nations unies (#ONU) est devenue dysfonctionnelle (l’Afghanistan, ancien membre du Comité des droits de l’homme ; l’Iran, admis en 2021 au sein de la Commission de la condition de la femme…). On sait aussi que l’organisme est rongé par la #corruption et infecté par une fourmilière de lobbyistes. Personne ne paraît prendre au sérieux les sommations de son secrétaire général. On ne parlera pas des #États-Unis, qui se sont longtemps posés en #gendarme de la planète grâce à un #militarisme bien-pensant et qui ont perdu leur #crédibilité.

    8. Autre particularité du monde présent : les grands témoins, les phares qu’étaient Gandhi, Simone Weil, Hannah Arendt, Martin Luther King n’ont pas été remplacés. 

    9. Le trumpisme, qui a commencé à métastaser, se nourrit de tous les dérapages, de toutes les perfidies, de toutes les démissions et frustrations, de toutes les angoisses aussi. Qui aurait cru que le Canada, qui s’était beaucoup dépensé pour se draper dans un voile de discipline et de vertu, risquerait maintenant la #contagion ?

    10. Pour être exhaustif, il faudrait encore ajouter la résurgence de grands blocs et la menace qu’ils font peser sur la paix, les nombreux axes de #terrorisme, la banalisation de la #violence, la dissémination des #armes nucléaires, le racisme persistant, la discrimination envers les femmes et les enfants, des #religions qui s’affolent, la présence envahissante de la #misère et de l’errance au milieu de la surconsommation…

    Le secrétaire général de l’ONU, António Guterres, a dit cette semaine : « Le monde entre dans une ère de chaos. » Il a précisé : trop de « colère », trop de « haine ». Le Conseil de sécurité « est paralysé ».

    Je me relis et je trouve que ce portrait est bien noir (il est vrai que je suis en train de relire Le pianiste). Et je m’interroge : est-ce que j’exagère ? N’y aurait-il pas des raisons d’espérer ? Et surtout, comment préparer les jeunes à un avenir qui semble à ce point compromis ?

  • Berlin in Not : Überforderte Sozialämter, Vermüllung und „falsche“ Einwanderer
    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/warum-verwahrlost-berlin-verstoerende-antworten-einer-sozialberater


    Straßenszene aus Neukölln : Vermüllung sieht man fast überall in Berlin. Emmanuele Contini/Berliner Zeitung

    Il y a une règle pour les pauvres : ne venez pas à Berlin. Il n’y a rien de prévu pour les gens comme vous. L’état de providence n’est plus qu’un mythe inscrit dans les lois qui font travailler les institutions de l’état. Votre demande urgente d’aide sera traitée en deux ans.

    Pourtant les désargentés n’arrêtent pas de venir par centaines chaque semaine. Pour les résidents dépourvus de patrimoine cela signifie qu’ils n’arrivent plus à rien. Tout le monde est stressé. Personne ne s’occupe des choses qui dépassent le besoin immédiat. Les tas de d’ordures atteignent la dimension de petite collines.

    C’est comme à Harlem/NYC dans les années 1970 mais en moins convivial.

    14.10.2024 von Maritta Adam-Tkalec - Sozialberaterin Kristine Leithold begegnet in ihrem Arbeitsalltag vielen krassen Notfällen. Ein Interview über Willkür auf Ämtern und die sozialen Veränderungen in der Stadt.

    Das Leben wird rauer, die Beziehungen der Menschen untereinander verändern sich. Das Gefühl, alles zerbrösele, breitet sich aus. Kristine Leithold, Sozialberaterin, besonders für russische, ukrainische und jüdische Migranten, nimmt in ihrem Alltag beunruhigende Veränderungen wahr: Einst selbstverständliche Dinge, namentlich solche im Sozialwesen, funktionieren nicht mehr wie gewohnt.

    Die Ost-Berlinerin mit einem „Sozialarbeiter-Gen“ betreut seit Jahrzehnten Russen, viele Juden aus der früheren Sowjetunion und Ukrainer. In den 1990er-Jahren fanden 220.000 jüdische Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion in Deutschland Aufnahme; dazu kamen 2,4 Millionen sogenannte Spätaussiedler, deutschstämmige Menschen, deren Familien jahrhundertelang im Gebiet der einstigen Sowjetunion gelebt hatten.
    „Die meisten Ukrainer sind russischsprachig“

    Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine im Frühjahr 2022 kamen mehr als eine Million ukrainische Kriegsflüchtlinge hinzu. Kristine Leithold macht darauf aufmerksam, dass etwa 90 Prozent dieser Menschen russischsprachig sind, weil sie aus den am stärksten vom Krieg betroffenen Gebieten im Osten der Ukraine kommen. „Nur eine Minderheit von ihnen will nicht Russisch sprechen“, sagt sie und erinnert daran, dass Juden schon im Jahr 2015 wütend waren auf die „falsche Einwanderung“ – sie ahnten, was da auf sie zukommen würde. Dagegen herrschte unter den Biodeutschen Blindheit.

    Viele der jüdischen Kontingentflüchtlinge seien inzwischen selbstverständlicher Teil der Gesellschaft, akademisch gebildet, hätten sie die deutsche Staatsbürgerschaft, seien wirtschaftlich, politisch sowie kulturell engagiert – aber es gibt wie überall und immer auch die schwierigen Fälle. Mit solchen hat Kristine Leithold zu tun.

    Die Sozialberaterin Kristine Leithold arbeitet oft unentgeltlich – wenn Sozialämter nicht zahlen für Leistungen, die aber menschlich unverzichtbar erbracht werden müssen.

    Die Sozialberaterin Kristine Leithold arbeitet oft unentgeltlich – wenn Sozialämter nicht zahlen für Leistungen, die aber menschlich unverzichtbar erbracht werden müssen.Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

    Frau Leithold, wie sieht Ihr derzeit schwierigster Fall aus?

    Das ist eine 95 Jahre alte bettlägerige Frau, eine russische Jüdin, dement, Pflegestufe 5. Sie wird seit drei Jahren von ihrer Schwiegertochter, die extra dafür aus Georgien nach Berlin kam, rund um die Uhr gepflegt. Diese soll abgeschoben werden. Nun muss man dem zuständigen Amt erklären, dass im Fall einer Abschiebung eine hilflose Frau allein zurückbliebe.

    Das klingt hart. Ist das eine Ausnahme?

    Nein, ich betreue derzeit zwölf derart schwierige Fälle. Und es ist immer schwieriger geworden, mit den zuständigen Ämtern Lösungen für sehr komplexe Problemlagen zu finden: Viele ältere, erfahrene Mitarbeiterinnen sind ausgeschieden, die jüngeren Fachkräfte mit weniger Erfahrung sind in der Tendenz weniger verbindlich. Ich sehe eine neue Gleichgültigkeit. Ganz kompliziert sind Kontaktaufnahme und Kommunikation: Man erreicht praktisch niemanden mehr.

    Es gibt keine Öffnungszeiten, keine Ansprechpartner. Ob auf Anfragen reagiert wird, ist Glückssache. Die Nachwirkungen von Corona machen sich hart spürbar, Mitarbeiterinnen sitzen oft im Homeoffice und erklären dann einfach, sie hätten gerade keinen Zugriff auf die Akten. Mit dem Ukrainekrieg und den vielen Flüchtlingen ist alles noch viel komplizierter geworden. Kurz: Es herrscht Überforderung. Dabei haben die Ämter die Pflicht, auf Notsituationen schnell zu reagieren.

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    Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

    Wie wirkt das auf Ihre Arbeit?

    Früher hat man sich als Sozialberaterin selbstverständlich auf das Sozialrecht und vom Berliner Senat festgelegte Normen berufen, zum Beispiel wenn es um die Angemessenheit von Mieten ging, oder auf aktuelle Urteile in dieser Frage. Es gibt zwar immer noch Normen, aber die sind von der Realität der Berliner Mieten weit entfernt. Über Angemessenheit wird zunehmend willkürlich entschieden. So kann es geschehen, dass im selben Amt eine Sachbearbeiterin findet, eine Miete von 540 Euro warm sei für eine alleinstehende Person angemessen, eine andere 900 Euro. Trotz objektiver Vergleichbarkeit. Fragt man nach, heißt es: Glückssache. Das gab es früher nicht. So wird die sogenannte Mietendeckelung als Praxis, die bereits das Landessozialgericht für unzulässig erachtet hat, zur Schikane.

    Oder nehmen wir die Ausländerbehörde. Da war auch früher viel los, aber es gab Dolmetscher und Anwälte. Jetzt müssen die Sachbearbeiter ohne diese Hilfe auskommen – das stelle ich mir sehr schwierig vor, zum Beispiel, wenn sie einen sprachunkundigen Abschiebekandidaten vor sich haben.

    Allseits beklagt wird die Vermüllung in der Stadt. Sehen Sie einen Zusammenhang mit den gerade beschriebenen Schwächen?

    Die exorbitante Vermüllung in Quartieren mit vielen Sozialwohnungen ist überall zu beobachten – ob in Tiergarten, Wedding, Schöneberg. Letztens beobachtete ich in meiner eigenen Wohngegend, wie Arbeiter Sperrmüll wegräumten – allerdings nur in einer der beiden Hofnischen, die immer vollgemüllt werden. Die zweite könnten sie vielleicht beim nächsten Mal räumen, sagten die Arbeiter. Ist das vernünftig?

    Zudem hat die Vonovia vor kurzem die Papierkörbe abmontiert, wohl in der Absicht, sich die Leerung zu ersparen. Seither liegen in unseren Durchgangshöfen Verpackungen, Flaschen, Kippen … Im Buddelkasten fand sich kürzlich eine Ratte, oft gibt es dort Glasscherben und Spritzen, sodass die Nutzung für Kinder nicht zumutbar ist.

    Woran liegt das? Manche sprechen ja schon von Verslumung …

    Sicherlich unter anderem an den Kosten: Wird der Dreck häufiger weggeräumt, müssen das die Mieter zahlen, die Miete steigt – mit allen Konsequenzen. Ich sehe auch eine Ursache in den Problemen mit der sogenannten Einzelfallhilfe, die eingreifen muss, wenn irgendwo in einer Wohnung eine krasse Lage entsteht. Dann stellt man in der Regel einen Antrag ans Amt – ich tat das in einem konkreten Fall im Dezember 2022, der Antrag wurde im Juli 2024 bearbeitet!

    Es gibt ewige Verzögerungen, und derweil wird die Situation immer schlimmer. Es gibt ja auch immer mehr Mietnomaden, die einfach keine Miete zahlen, dann verschwinden und Verwahrlosung hinterlassen. Ich kenne einen Fall, da krochen Menschen aus Rumänien in die Müllcontainer und warfen bei der Suche nach Verwertbarem, alles hinaus.

    Hindert auch zunehmende Bürokratie daran, Zustände in heiklen Gegenden im erträglichen Bereich zu halten?

    Schauen wir auf das seit 2023 geltende neue, durchaus gut gemeinte Teilhabegesetz: Früher dauerte die Bearbeitung der Einzelfallhilfe drei Monate. Mit dem Teilhabegesetz erfolgte ein Riesenaufwuchs an Mitarbeitern, doch die bewilligen nichts zugunsten der Bedürftigen. Es gibt viel mehr Bürokratie und de facto eine verschlechterte Lage.

    Wie wirken solche Spannungen in die Gesellschaft hinein?

    Ich beobachte in Alltagssituationen zunehmend Stress und Mikroaggression. Überall, aber verstärkt dort, wo Menschen mit der Digitalisierung überfordert sind, wo es keine Ansprechpartner für eine Klärung von Fragen gibt. Schwer haben es vor allem Menschen, die weder Deutsch noch Englisch sprechen. Zum Beispiel sind viele Krankenkassen-Apps nicht durchdacht, kompliziert – aber viele lebenswichtige Dinge sind nur noch per App zu regeln. Und dann die öffentlichen Verkehrsmittel – immer begleitet einen die Frage, wird man pünktlich ankommen? Das macht Stress, die Unsicherheiten wachsen.

    Was sagen Ihre Klienten zu der sich ändernden Lage?

    Dass es an allen Ecken und Enden bröselt. Die russischsprachigen Kunden beklagen den Verlust von einst hochgeschätzten deutschen Eigenschaften wie Ordnung, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Rechtsstaatlichkeit. Mich bewegt das, weil ich viele ihrer Argumente nicht entkräften kann. Ich möchte, dass Deutschland gut funktioniert. Das ist aber nicht mehr so.

    Wie wirkt der russische Krieg gegen die Ukraine auf diese Menschen?

    Die Putin-Propaganda läuft über Fernsehen und soziale Medien. Dort wird gelästert über alles, was in Deutschland schlecht läuft – und leider liefert die Realität den Stoff dafür. Menschen, die jahrzehntelang froh waren, nicht in Russland zu sein, viele haben längst die deutsche Staatsbürgerschaft, sagen nun: In Russland ist es jetzt gar nicht so schlecht. Und alle – Russen, Ukrainer und vor allem die Juden – sorgen sich wegen der überwiegend aus muslimischen Ländern nach Deutschland kommenden Zuwanderer. Sie fragen: „Hat man da die ‚richtigen‘ Flüchtlinge ins Land gelassen?“

    Was fürchten sie?

    Vor allem die jüdischen Zuwanderer fühlen sich nicht mehr sicher. Selbst im bürgerlichen Zehlendorf wagen es Eltern nicht mehr, ihre Kinder auf normale Schulen zu schicken. Unter meinen jüdischen Klienten sind auch Überlebende der deutschen Blockade von Leningrad. Die schicken einander WhatsApp-Schnipsel voller Araberhass. Das ist schwer auszuhalten. Sie unterstützen natürlich Israel.

    In Berlin kommt eben vieles zusammen: der harte Alltag und die weltpolitischen Kontroversen. Das kommt sogar an Orten an, wo man es gar nicht vermutet – zum Beispiel in Einrichtungen für betreutes Wohnen. Die Leute vertrauen mir vieles an, ich versuche, beruhigend auf sie zu wirken – aber was sie mir anvertrauen, beunruhigt mich! Ich hatte einmal die Zuversicht, dass sich Probleme lösen lassen – das ist nicht mehr so.


    Auch viele, seit langem in Deutschland lebende Bürger der ehemaligen Sowjetunion, halten den sowjetischen Gedenktag am 9. Mai hoch. Im Treptower Park oder in der Schönholzer Heide bekommt man an jenem Tag alljährlich einen Eindruck, wie viele Menschen aus dem Osten hier leben. Nadja Wohlleben

    Was müsste die Politik tun?

    Sie müsste sich um wichtige Themen wie hohe Mieten und Energiepreise, niedrige Renten, von Migranten überforderte Kommunen kümmern. Um Krieg und Frieden, Klimawandel, digitale Herausforderungen, Perspektiven und Sicherheit im Leben der einfachen Leute, ihrer Familien, um Kinder und Alte. Politiker sollten dazu beitragen, dass das Leben gestaltbar und lebbar bleibt, dass Ämter, Gerichte, Wirtschaft und Infrastruktur funktionieren, dass Gesundheitsversorgung einschließlich Pflege sowie Bildung bezahlbar und erreichbar bleiben. Stattdessen haben wir eine Politik und Realität, die die Menschen im Alltag an vielen Ecken empfindlich stört und nervt.

    Stimmen die Prioritäten nicht?

    Den Leuten passen die politischen Weichenstellungen nicht und nicht die Art, wie Politiker den Verärgerten und Betroffenen mangelndes Demokratieverständnis vorwerfen. Reale Probleme werden abgetan und stattdessen werden normative Vorstellungen über Ernährung, Mobilität, Sexualität und Familie verbreitet, die an der Lebensrealität einer Mehrheit vorbeigehen und konservative Menschen zu Trotzreaktionen provozieren.

    Freiheit wird nicht mehr in den materiellen Handlungsspielräumen der Einzelnen und der Familien verortet (was oft Geld kosten würde); lieber philosophiert man über Werte und ultimative sexuelle Selbstbestimmung; die Relevanz für die Allgemeinheit ist eher gering. Pflicht ist, die Diskriminierung von Frauen, Kindern, Behinderten, Alten zu überwinden, eher unter Kür fällt das Recht, sein Geschlecht jährlich nach eigenem Gusto zu wechseln.

    Zur Person

    Kristine Leithold wurde 1963 in Berlin-Friedrichshain geboren, hat dort die Schule besucht und Abitur gemacht. Sie studierte in Potsdam Russisch und Englisch, weil sie „in beide Richtungen gucken“ wollte – auf Shakespeare wie Puschkin .

    Die Wende erlebte sie mit 26 Jahren und einer zweijährigen Tochter. Ihre Dissertation konnte sie nicht mehr abschließen, fand weder in der Schule noch der Hochschule Arbeit, wurde freiberufliche Dolmetscherin im sozialen Bereich .

    Der Beruf: Die erste Klientel Anfang der 1990er waren russische Juden. Sie gab Start- und Integrationshilfe und Deutschkurse. Ihren ersten festen Job fand sie im Club Dialog, einer 1988 gegründeten Migrantenorganisation, die den Dialog zwischen russischsprechenden und einheimischen Berlinerinnen und Berlinern fördert. Sie ist Mutter zweier Kinder .

    #Allemagne #Berlin #social #misère

  • France : Un Disneyland sociologique, et une la farce morbide.

    L’Histoire se rit des castors qui chérissent les barrages dont ils pleurent les effets. Sans véritable surprise, yaël braun-pivet aura été réélue le jeudi 18 juillet dernier à la présidence de l’Assemblée nationale, poste surnommé dans le milieu « le perchoir ». Non pas en raison bien sûr de ses compétences politiques exceptionnelles, de ses qualités d’analyses des situations, de son charisme particulier, ou de sa probité à juger les déboires de l’Assemblée : non, encore et toujours, par la stupidité et la cécité coupable de la gauche « NFP », comme il faut désormais la labelliser, telle une marque infamante, toujours prompte à falsifier l’Histoire et les symboles.

    Un Disneyland sociologique
    Car enfin, après avoir appelé de toute la force dont est capable ses petits poumons bien malingres à voter pour des macronistes contre le RN, et avoir fait passer la projection de seulement 60 députés Ensemble ! au soir du premier tour aux 166 actuels, de quel droit osent-ils faire les étonnés, et hurler au « déni de démocratie », au « vol de l’élection », et au « mépris des électeurs » ? Il n’y a là que la conséquence parfaitement logique de leurs actions : quelle lâcheté de ne pas les assumer ! Faut-il avoir perdu tout contact avec la réalité pour oser affirmer comme a. chassaigne que l’alliance entre les macronistes et LR est une « alliance contre-nature » ? Quelle « contre-nature » ? Il s’agit de la même classe sociale, avec le même programme économique et géopolitique, et la même vision du monde. On aimerait pouvoir invoquer à la décharge du NFP un état psychiatrique dément, qui au moins aurait le mérite de susciter de la compassion chez le lecteur bienveillant envers les aliénés, qui depuis le juriste romain Ulpien sait pourquoi ils ne sont pas responsables juridiquement de leurs actes.

    Mais non : las, il faut bien reconnaître que ce non-contact avec la réalité est le produit de leur classe sociale – la petite-bourgeoisie intellectuelle, et les couches moyennes qui se sont trouvées un moyen de se créer un Disneyland sociologique. Dans ce pays de cocagne, nulle trace d’ouvriers, de pauvres sales et mal-élevés : on y vit bien dans l’entre-soi de la bien-pensance. On peut penser avoir gagné une élection en ayant rassemblé 25 % des suffrages en réunissant plus de 6 organisations politiques, et gouverner légitimement le pays avec 30 % des sièges au parlement. On peut même penser demander aux marchés financiers et à la BCE de financer le SMIC à 1600€ et payer davantage les fonctionnaires dans un pays désindustrialisé, et qui ne produit plus ce qu’il consomme.

    Ce n’est plus de la politique à ce niveau-là : c’est le Journal de Mickey mis en scène – mais avec caroline de haas en rédactrice en chef, des fois que Dingo veuille faire preuve de « masculinité toxique » à l’égard de Minnie. Leur délire est donc totalement politique, et en rien psychiatrique : la classe sociale qu’ils représentent a perdu tout pouvoir et capacité d’action réelle, et en est donc réduite à s’agiter vainement, en poussant toujours plus loin le délire de séparation avec la réalité.

    Et que dire du spectacle puéril qu’ont offert les insoumis, en érigeant comme sommet de la résistance anti-fasciste le fait de refuser de serrer la main aux députés RN ? Ils trahissent bien d’ailleurs là leur conception des choses : ils ne font même plus semblant d’essayer d’aller chercher l’électorat ouvrier du RN pour le faire changer de vote – ils lui crachent à la figure, en se drapant dans de la morale , au sens le plus abstrait et méprisable du mot. Il faudra un jour que les communistes sincères et les hommes de gauche honnêtes l’admettent : cette gauche « NFP » n’est pas simplement stupide, ni mal orientée – elle défend férocement ses intérêts de classe , qui exigent que rien dans le fond ne change. Elle veut l’UE, elle veut l’OTAN, elle veut le système économique actuel, elle veut même macron dans le fond, même si elle ne l’admet pas : elle veut tout cela, mais avec plus de dépenses publiques, pour que son Disneyland soit un peu plus fun . C’est vrai qu’on s’ennuie un peu au pays de l’OTAN, quand on a moins de moyens (c’est-à-dire pour eux, le travail des autres) pour s’amuser.

    Les suites de cette farce sont donc prévisibles à l’avance : macron macronera, yaël braun-pivet braunpivera, et peut-être même que attal attallera. Et la gauche, toujours la gauche, fera son manège bouffon, in seculum seculorum si on la laisse faire. Cette gauche aime à répéter que macron a perdu le 7 juillet : peut-être est-il temps de se rendre compte que probablement non, si tout peut continuer comme avant ?

    Il y a aussi la farce morbide.
    Mais derrière la farce grotesque, il y a aussi la farce morbide. On se souviendra longtemps que cette même journée, l’infâme ursula von der leyen a été réélue à la tête de la commission européenne pour 5 ans de plus. Vu le caractère réactionnaire de ce qu’est l’UE, cela n’est pas surprenant, mais après le désastre de son mandat précédent, et les horizons de guerre et de désolation où cette femme veut emmener les peuples européens, l’événement devrait terroriser tout honnête citoyen. La guerre et la misère sont ses seules ambitions pour les masses.

    Et de cette farce morbide, une image restera néanmoins : celle de manon aubry, tout sourire, embrassant avec un plaisir visiblement non-feint usurla von der leyen, pour la féliciter de sa réélection. Et là, les masques de la comédie sont éventés, et la vérité, la dure, la froide et cruelle vérité, vient percer à jour le théâtre, et en montrer l’abjection politique et morale – la vraie cette fois – sous son jour le plus cru : on peut embrasser avec plaisir la sanguinaire von der leyen, qui a mené tant d’ukrainiens et de russes à la mort, qui a soutenu tant de massacres immondes à Gaza et en Cisjordanie, mais on ne peut pas, au grand jamais, serrer la main d’un député RN. Mais l’électeur moyen du RN ou le député du RN ont-t-ils jamais contribué, même indirectement, à tuer un seul ukrainien, ni même un seul gazaoui ?

    Un jour, cette gauche sera réveillée par les masses laborieuses, et ce jour-là, elle se rendra compte que le sang que von der leyen a sur les mains a déteint sur les siennes, qu’elle croyait immaculées.

    Et il sera trop tard pour dire qu’elle ne la lui a jamais serrée. Il n’est pas sûr que d’avoir refusé de serrer celles du RN lui serve d’excuse ce jour-là.

    Victor Sarkis Sur le blog de Régis de Castelnau

    Source : Vu du droit https://www.vududroit.com/2024/07/maitre-castor-perche-sur-son-assemble

    #France #Farce #NFP #bourgeoisie #petite_bourgeoisie_intellectuelle #petite_bourgeoisie #rn #gôche #gauche #manon_aubry #caroline_de_haas #insoumis en peu de lapin #ue #otan #guerre #misère #ursula_von_der_leyen #classes_sociales #politique #castors #barrages #bien-pensance

  • Sarthe. Le policier couche avec une femme sans papiers après avoir arrêté son mari et lui réclame de l’argent
    https://actu.fr/pays-de-la-loire/le-mans_72181/sarthe-le-policier-couche-avec-une-femme-sans-papiers-apres-avoir-arrete-son-ma

    Sur le fond, le ministre de l’Intérieur s’est fondé sur le fait que le policier avait « entretenu des relations sexuelles » avec cette femme vulnérable après avoir « procédé le mois précédent à l’interpellation » de son conjoint « en situation irrégulière sur le territoire ».

    Il s’était ensuite « présenté spontanément » chez elle pour « prendre des nouvelles », relate le tribunal administratif de Nantes. Ils avaient alors eu « une relation sexuelle consentie », puis « au moins une autre » à une « date indéterminée ».

    Une « relation platonique » s’était ensuite nouée « pendant plusieurs années ». Au cours de cette « relation », courant 2015, cette femme avait perçu un héritage et lui avait remis « 4.000 € en espèces » puis « un chèque de 1.000 € » après avoir pris connaissance des « graves difficultés financières » du policier.

  • Berlin-Halensee : Leiche in Altkleidercontainer gefunden
    https://www.berliner-zeitung.de/news/berlin-halensee-leiche-in-altkleidercontainer-gefunden-li.2216528

    Le premier article après le weekend de la pentecôte parlait d"un fait divers à Kreuzberg.
    https://seenthis.net/messages/1054599
    Là nous nous rendons dans le quartier bourgeois de Halensee.

    Ça s’est passé tout près du boulevard bourgeois #Kurfürstendamm. Un homme est retrouvé mort dans un containeur de collection de vêtements utilisés. Une fois tu es à l’intérieur tu n’en sors que lors ce que le camion de ramassage passe. On ne tombe pas dans un conteneur de ce type. Il faut se plier pour passer à l"intérieur. Peu importe sous quels circonstances la vie de l’homme a trouvé une triste fin, l’antagonisme social de Berlin Alexanderplatz est de retour. C’est les années vingt, il n’y a pas de doute.

    19.5.2024 von Eva Maria Braungart - In der Nacht zu Sonntag wurde die männliche Leiche entdeckt. Die Polizei ermittelt nun, ob es sich dabei um ein Verbrechen handelt.

    In Berlin-Halensee im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist in der Nacht zu Sonntag eine Leiche in einem Altkleider-Container gefunden worden. Wie die Polizei Berlin am Sonntag mitteilte, steckte der Körper zur Hälfte in dem Container. Wie die Polizei der Berliner Zeitung auf Anfrage bestätigte, befindet sich der Altkleider-Container auf einem Supermarktparkplatz in der Heilbronner Straße.

    Alarmierte Einsatzkräfte trafen gegen drei Uhr in der Nacht ein, konnten allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen. Bei dem Toten handelt es sich demnach um einen 45 Jahre alten Mann. Die Polizei ging zunächst von einem unglücklichen Unfall aus. Die Kriminalpolizei ermittelte und veranlasste eine Obduktion.

    #cartographie sociale : A Berlin on rencontre la misère partout.
    https://www.openstreetmap.org/directions?engine=fossgis_osrm_car&route=52.5012%2C13.2933%3B52.4966%2C13.4376#map=11/52.5204/13.3882


    Entre Halensee / Heilbronner Straße et #Kreuzberg / #Görlitzre_Park on traverse l’essentiel de #Berlin-Ouest.

    #Berlin #Halensee #Heilbronner_Straße #misère

  • adore la page d’accueil automatiquement générée par Microsoft®, aujourd’hui : il s’agit de la photographie d’une grande aigrette avec pour légende « Quand le nom d’un oiseau contient le mot ’’grand’’, c’est souvent en raison de sa taille ou de son envergure ».

    Nooooon ? Sans blague ? Heureusement que vous êtes là pour nous apprendre des trucs, cher Internet ; on se demande comment nous nous débrouillerions sans vous.

    #MisèreDeMisèreDeMisère.