• jungle.world - Tschüss, Drecksblatt - Das Naziblatt »National-Zeitung« tritt die Reise nach Walhalla an
    https://jungle.world/index.php/artikel/2020/03/tschuess-drecksblatt


    On regrette souvent la disparition de journaux imprimés. Là c’est de la pure joie. 69 ans après sa première parution le National-Zeitung fait savoir à ses lecteurs qu’il n’y en aura plus dans l’avenir.

    16.01.2020, von Kevin Culina- Die rechtsextreme »National-Zeitung« wurde nach 69 Jahren eingestellt. Zwar liegen Rassismus, Antisemitismus und Geschichtsfälschung weiterhin im rechten Trend – doch den bedienen heutzutage andere schneller.

    Wer die Titelseite der aktuellen Ausgabe der National-Zeitung betrachtet, dürfte sich freuen – nicht etwa wegen der äußerst unappetitlichen Aufmachung, dem dicken Eisernen Kreuz im Titel etwa, sondern wegen der fast schon versteckten, kleinen Bekanntmachung des Verlags am unteren Seitenrand. Es handele sich um die letzte Ausgabe, wird dort verkündet. Seinen 70. Geburtstag wird das Hetzblatt nicht mehr erleben, stattdessen tritt es die Reise nach Walhalla an.

    Das Ende des Naziblatts gehört zur schönen Seite des Zeitungssterbens. Der »Medienwandel der letzten 15 Jahre« sowie ein »geändertes Nutzerverhalten« seien für die Einstellung verantwortlich, heißt es in der am 20. Dezember erschienenen letzten Ausgabe: Digitalisierung, Produktionskosten – all das eben. Doch dürfte der flächendeckende Ausbau von Internetzugängen im imaginierten Deutschen Reich nicht der einzige Grund für das Ende sein. Denn thematisch liegt die National-Zeitung mit ihrem Antisemitismus, ihrem Rassismus und ihrer Geschichtsverfälschung eigentlich voll im rechtsextremen Trend. Vielmehr wandelt sich der Markt für extrem rechte Publikationen.

    Das Blatt erschien seit 1951 wöchentlich. Unter anderem drei ehemals ranghohe Nazis aus der NSDAP, Waffen-SS und Wehrmacht gründeten es in einem US-amerikanischen Gefangenenlager in Garmisch-Partenkirchen, damals zunächst unter dem Titel Deutsche Soldaten-Zeitung. Ende der fünfziger Jahre, in einer von finanziellen Schwierigkeiten geprägten Situation, übernahm Gerhard Frey die Zeitung und vertrieb sie fortan über seinen Druckschriften- und Zeitungsverlag (DSZ-Verlag) in München. Dem bayerischen Verfassungsschutz zufolge war dieser »über einen langen Zeitraum das bedeutendste rechtsextremistische Propagandain­strument in Deutschland«. Die Zeitung durchlief einige Umbenennungen, zuletzt erschien sie wöchentlich als ­»National-Zeitung« bundesweit in einer Auflage von etwa 7 000 Exemplaren, von denen nur rund 2 500 verkauft wurden. Das schätzt der Fachdienst Pressenews in Deutschland.

    Bis zu seinem Ableben 2013 prägte Gerhard Frey die Zeitung. Er war Gründer und langjähriger autoritärer ­Vorsitzender der rechtsextremen Partei »Deutsche Volksunion« (DVU), die 2011 mit der NPD fusionierte. Weil er zahlreiche Immobilien besaß, wie etwa einige Mietshäuser in Berlin, konnte Frey die Zeitung auch in finanziell schwierigeren Zeiten tragen. Mit Geld lässt sich allerdings nicht nur Zeitung machen, sondern auch das militante Milieu unterstützen. So soll Frey dem Neonazi Karl-Heinz Hoffmann, dem Anführer der rechtsterroristischen »Wehrsportgruppe Hoffmann«, einen Strafbefehl bezahlt haben, zu dem Hoffmann verurteilt worden war.

    Politisch war Frey gut vernetzt. Nach dem Tod des ehemaligen bayerischen Kultusminister Theodor Maunz (CSU) wurde bekannt, dass dieser bis zu ­seinem Tod anonym Texte in der National-Zeitung veröffentlicht hatte. Zum Vermächtnis des Altnazis Maunz gehört vor allem ein Kommentar zum Grundgesetz, der bis heute als Standardwerk gilt. Der Verlag C. H. Beck legte in diesem Jahr die 88. Auflage dieser nach Verlagsangaben »höchsten Instanz zum Grundgesetz« auf. Auch zum ehemaligen bayerischen Innenminister und Verteidiger des Naziverbrechers Rudolf Heß, Alfred Seidl (CSU), soll Frey ein enges Verhältnis gehabt haben. Maunz und Seidl hätten 1988 für Frey sogar die Satzung der DVU auf ihre Verfassungsmäßigkeit geprüft, berichtete die National-Zeitung.

    Neo- wie Altnazis sprach das Blatt lange Zeit aus dem Herzen. So wurden die deutsche Schuld an der Shoah und die nationalsozialistischen Verbrechen kleingeredet, geleugnet und relativiert. Stattdessen konzentrierte man sich auf den vermeintlichen »Massenmord an Deutschen« durch die Alliierten. Antisemitische ­Hetze gegen israelische oder deutsch-jüdische Persönlichkeiten gehörte ebenso zum Standardprogramm wie die Agitation gegen die Sozialdemokratie, etwa wenn die Zeitung über den »würdelosen Kniefall« des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt am ehemaligen Warschauer Ghetto 1970 schrieb.

    Thematisch schwamm das Blatt im verschwörungsideologischen Mainstream der extremen Rechten. Hinter den jihadistischen Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA witterte das Blatt einen sinistren Plan US-ame­rikanischer Geheimdienste. Die Flüchtlingsbewegungen der vergangenen Jahre dienten einem Plan zum Austausch des deutschen Volks, behauptete die Zeitung.

    Doch in jüngster Zeit fand die National-Zeitung auch Gefallen am Rechtspopulismus. So wird in der letzten Ausgabe der Wahlerfolg der britischen Tories bejubelt und Boris Johnson für sein Vorhaben gelobt, einen schnellen EU-­Austritt des Vereinigten Königreichs durchzusetzen. Sympathien äußerte das Blatt im vergangenen Jahr nicht nur für Rainer Wendt, den Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), und die Proteste deutscher Bauern, sondern sogar für Sahra Wagenknecht, die ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Bundestag – was freilich nur gegen Wagenknechts linksnationalistische Inhalte spricht. Insbesondere den Aufstieg der »Alternative für Deutschland« (AfD) verfolgte die National-Zeitung zuletzt voller Begeisterung und berichtete wohlwollend über den völkischen Parteiflügel.

    Am Puls der rechten Zeit war das Blatt dennoch schon lange nicht mehr. ­Während rechtsextreme Internetblogs und -kampagnen deutlich schneller agieren und mit krawalligem Auftreten Wirkung erzeugen können, betreiben Neonaziparteien ihre eigenen Haus- und Hofpublikationen. Zudem bedient etwa die Junge Freiheit die gemäßigter daherkommende Strömung. Und das rechtsextreme Magazin Compact liefert Märchen über die jüdische Weltverschwörung im modernen Hochglanzformat an die Kioske der Republik.

    Der Chefredakteur von Compact, Jürgen Elsässer, beschäftigte sich im Jahr 1998, damals noch in kritischer Absicht, mit der Nazipartei Freys und der ­»Entfesselung des völkischen Ressentiments« in seinem »Braunbuch DVU«. Dabei schaute Elsässer sich offensichtlich einiges ab. Bei aller Freude also über das Ende eines Naziblattes – mögen ihm noch viele weitere folgen – bleibt angesichts der ideologischen Erben und des Erfolgs ihrer Propagandamagazine ein fader Beigeschmack.

    #extrême_droite #Allemagne #presse #histoire #nazis #nationalisme #exénophobie

  • Journaliste emprisonné au Bénin : « l’inexcusable erreur » de l’agence française CFI
    https://www.lemonde.fr/afrique/article/2020/01/27/journaliste-emprisonne-au-benin-l-inexcusable-erreur-de-l-agence-francaise-c


    Le journaliste béninois Ignace Sossou.
    Facebook

    Au Bénin, trois tweets peuvent conduire en prison. C’est ce qui est arrivé au journaliste d’investigation Ignace Sossou, condamné à dix-huit mois ferme après avoir été discrédité par Canal France international (CFI), une agence de développement des médias financée en grande partie par le Quai d’Orsay. « Cette histoire est folle, tant par la démarche insensée de CFI que par la détention arbitraire de ce journaliste qu’elle a provoquée », considère William Bourdon, l’un des avocats de M. Sossou avec Elise Le Gall et Henri Thulliez. Ensemble, ils demandent sa libération, à l’unisson d’une longue liste d’organisations de défense des médias, de Reporters sans frontières (RSF) à Amnesty International en passant par Internet sans frontières.
    Lire aussi Au Bénin, une radio d’opposition licencie tous ses employés après sa suspension
    Les faits se sont déroulés peu avant les fêtes de Noël. Le matin du 19 décembre, Ignace Sossou, journaliste à Bénin Web TV et collaborateur de plusieurs collectifs comme le Consortium international des journalistes d’investigation (ICIJ) et le Réseau 3i (Initiative, Impact, Investigation), est interpellé à son domicile par des agents de l’Office central de répression de la cybercriminalité, puis placé en garde à vue. Le 24 décembre, il est condamné à dix-huit mois de prison ferme et 200 000 francs CFA (305 euros) pour trois tweets et des posts sur Facebook, considérés par la justice béninoise comme du « harcèlement par le biais de moyens de communications électroniques ».
    « Une arme braquée sur la tempe »
    Le 18 décembre, le journaliste avait posté sur Facebook et Twitter des propos attribués au procureur de la République, Mario Metonou (auteur de la plainte), lors de son intervention au sein d’une conférence organisée à Cotonou par CFI pour débattre des « fake news ». Ces trois messages, aujourd’hui effacés, critiquaient l’attitude du pouvoir béninois vis-à-vis de la liberté d’expression. Selon un document que s’est procuré Le Monde Afrique, les propos du procureur rapportés par Ignace Sossou sur Internet sont les suivants : « La législation béninoise telle qu’elle est n’offre pas une sécurité judiciaire aux justiciables », « La coupure d’Internet le jour du scrutin du 28 avril est un aveu de faiblesse des gouvernants » et « Le Code du numérique, c’est comme une arme qui est braquée sur la tempe de chaque journaliste ».
    Lire aussi Au Bénin, un journaliste condamné à un an et demi de prison ferme pour « harcèlement »
    Le jour de l’arrestation d’Ignace Sossou, CFI adresse une lettre au ministre béninois de la justice, dans laquelle elle prend ses distances avec le journaliste. « Nous sommes désolés qu’un journaliste peu scrupuleux ait profité de ce moment privilégié pour tenter de faire un buzz aux dépens de M. le Procureur », s’excuse ce courrier, signé du directeur Afrique de CFI, assurant que « ces phrases tronquées et sorties de leur contexte ne reflétaient pas la teneur des échanges tenus lors des débats ».

    Le 2 janvier, CFI a publié un autre communiqué reprenant cette fois les propos tenus par le procureur, tout en continuant de reprocher à Ignace Sossou d’avoir été « incomplet » dans ses écrits. RSF s’est appuyé sur ce document pour attester de la véracité des phrases prononcées par Mario Metonou lors de l’atelier de formation initié dans le cadre du lancement du projet Vérifox Afrique, dont l’objectif est de « répondre aux besoins des médias africains pour lutter contre la prolifération des fausses informations ». Selon RSF, les propos retranscrits par le journaliste permettent d’établir « mot pour mot, à quelques exceptions près, les expressions utilisées par le procureur ».
    Le président accusé de virage autoritaire
    C’est finalement le 8 janvier, face au tollé provoqué par la détention du journaliste, que CFI a présenté ses excuses à Ignace Sossou et s’est indignée d’avoir été instrumentalisée dans cette affaire. L’agence a ensuite demandé « la libération de M. Sossou dans les plus brefs délais » et s’est séparée des deux collaborateurs auteurs de la lettre au ministre de la justice « à l’origine de cette inexcusable erreur » contre Ignace Sossou, qui avait déjà été condamné à un mois de prison avec sursis en août 2019 pour « publication de fausses nouvelles » après avoir révélé une affaire d’évasion fiscale visant des hommes d’affaires béninois et français via des comptes offshore.
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    Elu en avril 2016, le président Patrice Talon est accusé d’avoir opéré un virage autoritaire dans ce pays habituellement salué pour sa démocratie et autrefois surnommé le « quartier latin d’Afrique de l’Ouest ». « Depuis son accession au pouvoir, les activités de l’opposition sont très peu couvertes par la télévision d’Etat et les médias sont sous étroite surveillance, écrit RSF dans son rapport. Des “notes de cadrage” définissant des angles de traitement relevant très largement de la communication pro-gouvernementale sont envoyées aux rédactions après certains conseils des ministres. »

  • Handala

    Wikiradio del 29/08/2016 - Rai Radio 3 - RaiPlay Radio
    https://www.raiplayradio.it/audio/2016/07/Handala---Wikiradio-del-29082016-0b9bdd25-2ea3-4314-bd49-2066271fe2ed.h

    Il 29 agosto 1987 , il creatore di Handala, #NajiAlAli, colpito qualche giorno prima da un proiettile alla tempia, muore in un ospedale di Londra
    con Mauro Pompili

    Repertorio
    – frammento della voce di #Naji_AL_Ali

    – due frammenti dal programma Profughi arabi, a cura di S.G.Borgio del 15/06/1960, voce narrante di Enrico Altavilla - Archivi Rai

    – Salvatore Piscicelli presenta il film Kafr Kassem diretto dal libanese Borhan Alaouie all’inaterno del programma Cineteca Politica - Dov’è la Palestina, a cura di Guido Gianni, 21/02/1977 - Archivi Rai

    – frammento dal reportage di TV7 Il sogno del ritorno, 13/12/1968 - Archivi Rai

    – notizia della morte di Vittorio Arrigoni, dal Gr2 del 15/04/2004

    – sulla sigla frammento di un’intervista realizzata nel campo profughi palestinese in Libano di Ain al-Hilweh, tratto dal programma televisivo Trentaminuti giovani, 13/05/1980 - Archivi Rai

    Brani musicali

    – Kyrie Eleison, Bachar Mar-Khalifé
    – Ya Balad, Bachar Mar-Khalifé

    #podcast #wikiradio #RaiRadio3 #handala #Palestine #BD #dessin #icône #symbole #graffiti #journalisme #dessindepresse #presse #homicide

  • Mongabay staffer Philip Jacobson released from jail, transferred to ’city detention’
    https://news.mongabay.com/2020/01/mongabay-staffer-philip-jacobson-transferred-to-city-detention

    Philip Jacobson, an award-winning editor for the environmental science news outlet Mongabay, has been transferred from the Palangkaraya Class II detention center to ‘city detention’ in Palangkaraya. Jacobson was arrested and incarcerated on January 21 for an alleged visa violation.

    Ce mec est en effet bizarre... #durian

    Journalist Philip Jacobson Arrested in Indonesia | Time
    https://time.com/5770054/journalist-philip-jacboson-mongabay-arrested-indonesia

    Philip Jacobson, an editor for the non-profit U.S.-based conservation and environmental science platform Mongabay, was traveling on a business visa in the city of Palangkaraya, the capital of Central Kalimantan province, on the island of Borneo when he was detained on Dec. 17, according to a post on Mongabay’s website. He had attended a dialogue between Central Kalimantan’s parliament and an indigenous rights group, the Indigenous Peoples Alliance of the Archipelago (AMAN), the day prior.

    Jacobson, 30, was released after his initial detention, but ordered to remain in the city while authorities investigated. On Tuesday, police arrested him.

    His lawyer Aryo Nugroho, the head of Indonesian Legal Aid, said that the case appears to focus on his use of a business visa instead of a journalism visa, and did not appear to be motivated by any particular article published by Mongabay, according to the New York Times.

    #Indonésie #liberté_de_la_presse #presse

    • Le gouvernement brésilien de Bolsonaro accuse le journaliste Glenn Greenwald de « cybercrimes » - World Socialist Web Site
      https://www.wsws.org/fr/articles/2020/01/23/braz-j23.html

      La Fédération nationale des #journalistes du Brésil (Fenaj) a dénoncé les accusations portées contre Greenwald et a mis en garde contre « la menace de restrictions à la liberté de la presse, principalement lorsqu’elles sont en conflit avec les autorités constituées ». Elle a accusé le bureau du procureur général de se livrer à « une forme d’intimidation du journaliste et de menace contre l’activité journalistique. »
      La fédération a insisté sur le fait qu’il n’appartient pas aux journalistes de déterminer la légalité de la manière dont les informations qu’ils reçoivent ont été obtenues, mais de vérifier leur exactitude avant de les rendre publiques. « L’intérêt public et la recherche d’une information vraie sont les moteurs du #journalisme, et aucun professionnel ne peut être dénoncé comme suspect d’avoir commis un crime juste parce qu’il honore l’engagement de sa profession. »
      L’organisation d’avocats Prerrogativas, qui regroupe les plus éminents avocats de la défense en matière pénale du pays, a publié une déclaration exprimant son « indignation » face aux accusations, mettant en garde : « Cette accusation porte violemment atteinte à la liberté de la #presse en cherchant à imposer une responsabilité pénale à un journaliste pour son activité professionnelle. Cette accusation constitue une dangereuse escalade dans la montée de l’autoritarisme, ainsi qu’une consécration de l’utilisation politique du processus pénal et de la fragilité de notre #démocratie. »

  • Migranti, sbarchi dimezzati in un anno. Meno delitti (non in famiglia)

    Commentaire de Salvatore Monni sur twitter:

    Un titolo dove si mettono insieme due notizie che non hanno nulla in comune tra loro ma che messe insieme fanno pensare che vi sia un nesso di casualità. Il @Corriere
    oggi ci è riuscito. Chi scrive su grandi giornali ha grandi responsabilità.

    https://twitter.com/salvatoremonni/status/1209890990682787841

    #médias #titre #journalisme #presse #migrations #criminalisation #préjugés #asile #réfugiés #statistiques #chiffres #arrivées #criminalité #crimes #délits

  • A Noël, de la caillasse pour la presse indé ! - davduf.net
    http://www.davduf.net/a-noel-de-la-caillasse-pour-la-presse-inde

    Plus que jamais, la #presse_indépendante a montré cette année 2019 sa nécessité, et sa force. A Noël, offrez donc un peu de tumulte et de liberté à vos proches. Abonnez-les aux pure players de la contre médiatisation.Les liens renvoient directement aux offres d’abonnements, de dons ou de parrainage.

  • Condamnations du Monde et de Samuel Laurent pour diffamation envers Olivier Berruyer
    https://www.les-crises.fr/condamnations-du-monde-et-de-samuel-laurent-pour-diffamation-envers-olivi

    Dans deux jugements du 17 décembre 2019, le Tribunal de Paris a condamné le Monde et Samuel Laurent pour diffamation envers Olivier Berruyer. I. Condamnation du journal Le Monde Le Monde a été condamné (par l’intermédiaire de son Directeur de publication, Louis Dreyfus) pour son article du 16 mars 2017 d’Adrien Senecat sur l’industrie de […]

  • « Dernière sommation » : quand la violence de l’État se croit légitime

    Allo, place Beauvau. Quand le journaliste #David_Dufresne commence à recenser les violences policières contre les gilets jaunes sur Twitter le 4 décembre 2018, il utilise cette interpellation directe au ministère de l’Intérieur (dont les bureaux sont situés dans l’hôtel Beauvau, dans le 8e arrondissement de Paris).

    En ce frisquet jour d’hiver, alors que commence ce qu’on a appelé l’« acte 3 » de la révolte française, Dufresne est sidéré par le silence des médias devant des #violences_policières qui lui apparaissent de plus en plus nombreuses et injustifiées. Il relaie des images captées par un adolescent bordelais montrant un camarade touché au visage par le tir d’un CRS.

    Ce sera le début, pour le journaliste désillusionné, collaborateur de Mediapart et auparavant de Libération, d’une quête de justice à coups de signalements sur Twitter — plus de 850 aujourd’hui. Cette année passée dans le ventre des manifs, pour laquelle il a été récompensé d’un Grand Prix du journalisme, est racontée d’une plume alerte et rythmée dans le roman Dernière sommation. Une lecture captivante et dérangeante, de laquelle on ressort habité par une grande question philosophique : qui a le droit d’être violent, et comment ?

    Comment nos sociétés en sont-elles venues à considérer une violence légitime, celle des policiers, et une violence répressible, celle des manifestants ? Les images sanguinolentes s’accumulant sur le compte Twitter de Dufresne posent le constat indéniable d’une violence policière que les autorités politiques ne sanctionnent guère, ni ne tentent de contenir.

    « Ne parlez pas de répression et de violences policières, ces mots sont inacceptables dans un État de droit », déclare Emmanuel Macron le 7 mars. Pour David Dufresne, c’est la goutte qui fait déborder le vase. Lui reviennent en tête les mots de Max Weber : « L’État revendique le monopole de l’usage légitime de la force physique. »

    « Je préférerais que ces paroles de Weber ne soient pas aussi criantes de vérité, lance-t-il, dépité. Mais, dans la France des gilets jaunes, elles résonnent plus que jamais. »

    Au fil des chapitres de #Dernière_sommation, le lecteur québécois pourra d’ailleurs associer à la situation française le souvenir amer du règlement P6 pendant le printemps étudiant — Dufresne a lui-même vécu à Montréal pendant une dizaine d’années et le mentionne comme une dérive similaire.

    « J’avais en tête ce qui s’est passé à Montréal en écrivant le roman, précise-t-il. Mais la situation de la France est plus tragique encore, puisque les forces policières relèvent directement du ministère de l’Intérieur et que les liens avec le politique sont encore plus étroits, constituant une menace plus grande à la démocratie et à l’expression des droits de la personne. Ça prend aussi une tournure particulière puisque la France est un pays doté d’une forte tradition de révolte populaire, dont la Déclaration des droits de l’homme reconnaît au peuple le droit de se soulever. Ce droit est tout à fait grignoté en ce moment. »

    Un roman pour prendre du recul

    Très ancré dans le réel et très proche des événements vécus par Dufresne lui-même, Dernière sommation prend tout de même des libertés et s’enrobe de fiction « pour constituer un poste d’observation plus large ». L’ex-journaliste y devient une version encore plus « punk » de lui-même, en la personne d’Étienne Dardel, père de famille aspiré par le mouvement des gilets jaunes de façon quasi obsessionnelle. S’intéressant d’abord aux manifestants — ceux de gauche, comme cette jeune idéaliste prénommée Vickie, ou ceux de droite, comme la mère éplorée de cette jeune militante —, le romancier dessine aussi les personnalités de préfets de police embrigadés dans les filets de l’État ou de policiers aux prises avec un syndicat impuissant.

    « La fiction m’a permis de composer des personnages cohérents en m’inspirant d’une très grande quantité de personnes croisées au fil de mon année à documenter la violence, souligne Dufresne. Mais, surtout, j’ai pu utiliser le roman comme une manière de sortir de la fournaise de l’actualité brûlante et d’essayer de tirer des conclusions, ou de trouver une signification au chaos. »

    Il n’est pas insensible à la douleur des policiers épuisés par d’éreintantes journées sur les ronds-points ou pris en étau entre le sens du devoir et le regard compassionnel qu’ils ne manquent pas de poser sur les manifestants. « Néanmoins, la souffrance des policiers ne doit pas se retourner contre les manifestants », tranche-t-il.

    Dufresne, malgré des airs de militant anti-flic, est un apôtre de la nuance. Chez les gilets jaunes, un mouvement composite s’il en est, il voit autant de militants « admirables » que de représentants de tout ce qu’il exècre. « J’ai considéré que mon travail n’était pas de faire de la discrimination en fonction des idéologies avec lesquelles je sympathise. La violence de l’État est illégitime, qu’elle frappe à gauche ou à droite. »

    Autre constat sans appel du néo-romancier : « le journalisme est mort ». « Je ne dis pas que Twitter est la solution, nuance-t-il. Les possibilités des réseaux sociaux sont également fort limitées. Il y a peut-être une certaine forme de couverture directe sur Internet qui me semble salutaire, comme celle que fait par exemple un titre comme Streetpress. Mais, de manière générale, le milieu journalistique ambiant en France est acoquiné au pouvoir et diffuse une #pensée_unique. C’est un problème grave. »

    https://www.ledevoir.com/lire/568975/fiction-francaise-derniere-sommation-quand-la-violence-de-l-etat-se-croit-
    #violence #violence_étatique #légitimité #livre #recension #journalisme #presse #médias #réseaux_sociaux #twitter #maintien_de_l'ordre

    ping @davduf @karine4


  • Un #syndicat français de policiers diffuse une liste de journalistes présentés comme des ennemis de la police nationale

    Le #Syndicat_Indépendant_des_Commissaires_de_Police (#SICP) a diffusé, le 7 décembre 2019, un message sur le réseau social Twitter désignant nommément cinq journalistes français (#David_Dufresne - @davduf, #Taha_Bouhafs, #Gaspard_Glanz, « #Le_Général » et #Alexis_Poulin) comme « les principaux acteurs » du « combat anti-Police Nationale », en #France. Les journalistes nommés sont affublés de qualificatifs insultants ("imposteur", « menteur », « harceleur », « usurpateur », « haineux »). Le SICP accuse ces journalistes d’ « alimenter cette haine » et de « se délecter de ce climat », après que la porte du domicile d’un officier de la brigade anti-criminalité (BAC) a été recouverte de slogans hostiles à la police. Plusieurs représentant de la profession, dont la Fédération Européenne des Journalistes, ont dénoncé le caractère intimidatoire et diffamatoire du message du syndicat policier, largement relayé sur Twitter.

    https://www.coe.int/fr/web/media-freedom/detail-alert?p_p_id=sojdashboard_WAR_coesojportlet&p_p_lifecycle=0&p_p_col_id=c
    #intimidation #diffamation #presse #journalisme #réseaux_sociaux #police #conseil_de_l'Europe #maintien_de_l'ordre

    Le tweet en question du syndicat policier :


    https://twitter.com/SICPCommissaire/status/1203437519544684544

    • D’un coté c’est prestigieux de recevoir ces titres, pas comme leur légion (de crimes) d’honneur.
      #dictature #etat_policier #liberté_de_la_presse #liberté_d'informé #diffamation

      Il faudrait respecter aussi la présomption d’innocence, tout porte à pensé que ces policiers ont eux meme salit leurs portes et se sont ecit à eux memes pour justifier de nouvelles exactions et détruire tous les droits - droit de manifesté, droit d’informer, droit d’expression, droit de se déplacé...

      J’espère que ces 5 journalistes vont porter plainte pour diffamation, menace et insitation à la violence.

  • #Manipulation absolue

    Pierre Tevanian commente ainsi cet article paru dans la #presse :

    Réforme des #retraites : 76 % des Français y sont favorables


    https://actu.orange.fr/france/reforme-des-retraites-76-des-francais-y-sont-favorables-magic-CNT000001l

    Moi qui ait passé ma vie à déconstruire des manipulations sondagières, je tombe là sur un chef d’oeuvre absolu.

    Une question ultra floue est d’abord posée : « Pensez vous qu’il faut réformer le système des retraites ? », elle obtient sans grande surprise 76% de oui, mais sans aucune précision sur quel type de réforme, dans quel sens. La réforme Macron-Philippe ne peut donc en aucun cas se prévaloir de cette approbation de principe, puisque la question ne l’a pas du tout évoquée.

    De même, une des questions suivantes demande de choisir entre « harmoniser au nom de l’égalité » et « maintenir des régimes spéciaux au nom des spécificités », mais sans aucune précision sur le type d’harmonisation (par le bas) proposé par ce gouvernement. Résultat prévisible, mais là encore sur une base enfumée : le mot « égalité » est préféré au mot « spécificité ». Là encore, donc, aucun soutien au projet gouvernemental ne peut être déduit.

    Il se trouve qu’une autre question posée demande : « Faites vous confiance à Emmanuel Macron et Edouard Philippe pour mener cette réforme ? », et qu’à cette question là 6% seulement déclare leur faire tout à fait confiance, 28% plutôt confiance, 33% plutôt pas et 33% pas du tout, soit au total 66% de défiance.

    Une défiance qui s’élève jusqu’à 70% et 77% chez les ouvriers et employés, tandis qu’elle ne descend (à 55%) que dans les catégories supérieures et chez les retraités – autrement dit : ceux qui bénéficient du système actuel, et ne pâtiront donc pas de ladite réforme !

    Enfin le mouvement de grève contre la réforme du gouvernement recueille 46% de soutien ou sympathie contre 33% d’opposition ou hostilité (et 21% d’indifférence).

    Soutien et sympathie s’élevant à 50% chez les 18-34 ans et chez les 35-64 ans, et ne descendant à 44% que chez les plus de 65 ans – autrement dit, encore une fois : chez les retraités bénéficiant de l’actuel système et ne risquant pas de subir les effets de la réforme !

    Soutien et sympathie s’élevant aussi à 51% chez les employés et 63% chez les ouvriers, mais descendant à 36% dans les catégories supérieures.

    Bref, à partir d’une enquête exprimant

    – l’acceptation massive d’ « une » réforme et d’ « une » harmonisation allant vers « l’égalité », mais pas de « la » réforme proposée, ni de « l’harmonisation » telle qu’elle est proposée,

    – aucune acceptation d’aucune mesure précise du projet de loi gouvernemental,

    – et en revanche une défiance massive à l’encontre du président et de son premier ministre pour mener la réforme souhaitée

    – et enfin un soutien presque aussi massif à une grève précise contre un projet de loi précis,

    on nous dit, en gros titre :

    « Réforme des retraites : 76% des Français y sont favorables ».

    Bref : manipulation absolue.

    https://www.facebook.com/pierre.tevanian/posts/2576674762420931
    #sondage #mensonge #retraite #réforme #sondage

    ping @visionscarto @simplicissimus

  • Une #extension qui meta-press.es à ta disposition – Framablog
    https://framablog.org/2019/12/05/une-extension-qui-meta-press-es-a-ta-disposition

    Meta-Press.es est un moteur de recherche pour la #presse sous forme d’une extension pour Firefox.

    Directement depuis notre navigateur, il interroge un grand nombre de journaux4. L’extension récupère les derniers résultats de chaque journal et permet de…

    – trier ces résultats,
    – mener notre recherche dedans,
    – sélectionner ceux qui nous intéressent,
    – exporter cette sélection suivant plusieurs formats (JSON, RSS ou ATOM, bientôt CSV aussi).

    • Le processus de contribution des sources a été simplifié au maximum.

      D’ailleurs, la première contribution à Meta-Press.es en a détourné l’usage pour y intégrer une dizaine de sources de publications scientifiques. C’est un cas auquel je n’avais pas pensé en développant Meta-Press.es, mais la contribution s’est facilement intégrée au reste du projet, on a juste eu à y mettre l’étiquette de thème : « science ».

      – Si la source propose des résultats de recherche sous la forme d’un flux RSS, il suffit en gros de préciser le nom de la source et l’adresse du flux (en remplaçant les termes de recherche par : {}) dans le champ d’exemple de source des paramètres de l’extension. La plupart des journaux qui utilisent le moteur WordPress fournissent ce flux (sûrement sans même le savoir), ce qui représente un tiers des sources de Meta-Press.es à l’international. En revanche en France, beaucoup de journaux utilisent SPIP comme moteur de site web, or #SPIP n’intègre pas cette fonctionnalité par défaut… Une mise à jour serait très bienvenue ! En proportion, les flux #RSS représentent donc environ 30 % des sources actuelles, contre 1 % de flux ATOM (la bataille est moins serrée qu’entre vim et emacs).
      – Si la source ne propose pas de résultats en RSS, l’exercice peut se résumer à rassembler une URL et 4 sélecteurs CSS. Toutefois, il faut donc parler HTML et CSS couramment, et bien souvent RegEx aussi pour arriver à ses fins. J’ai listé des documentations synthétiques dans le README.adoc du projet sur Framagit.

  • Une #extension qui meta-press.es à ta disposition
    https://framablog.org/2019/12/05/une-extension-qui-meta-press-es-a-ta-disposition

    La veille sur la #Presse en ligne est laborieuse et exigeante, mais une extension pour Firefox peut la rendre plus légère, rapide et efficace… et plus éthique que Google News. Nous rencontrons aujourd’hui Simon Descarpentries pour lui poser des questions … Lire la suite­­

    #Contributopia #Dégooglisons_Internet #Libres_Logiciels #agrégateurs #flux #méta-moteur #Mozilla #recherche #RSS #wallabag

  • En #Kiosque : La Brique N°60 - Automne 2019 - Invisibles, et pourtant... On est là

    2. Édito : S’arrêter au milieu de la rue...
    3. Transparence de la vie publique
    4-5. La démocratie -selon V. Spillebout
    6-7. Les CHU ont chu
    8. Accès aux soins des personnes trans
    9. Lutte des femmes de voyage à Hellemmes
    10. Crêpes-party des antispés
    10-11. Les clochard.es de Lille
    12-13. Liaisons Bien Dangereuses 2 (roman-photo)
    14. Camembert rose : Culture ! Agenda de l’automne.
    15. SNCF : espace « ventes » en colère
    16. Chroniques en jaune et noir (poésie)

     #la_brique #presse #médias #information

  • La justice va-t-elle rendre son téléphone au journaliste #Taha_Bouhafs ? | StreetPress

    https://www.streetpress.com/sujet/1572961463-la-justice-journaliste-taha-bouhafs-telephone

    Depuis le 12 juin dernier, le téléphone du journaliste Taha Bouhafs est entre les mains de la police. Ce mardi, au TGI de Créteil, on discutait d’une éventuelle restitution. L’ambiance était tendue.

    Tribunal de Grande Instance de Créteil (94) - « Je n’ai jamais vu ça en 16 ans de carrière. » À la barre, maître Alimi ne cache pas son mécontentement, ce mardi 5 novembre. Il défend le journaliste Taha Bouhafs, qui s’est fait confisquer son téléphone par la police alors qu’il réalisait un reportage, le 12 juin 2019.

    L’audience doit porter sur la restitution du portable, mis depuis sous scellés, avec lequel il filmait ce jour-là. Mais dix jours plus tôt, l’avocat reçoit un mail de la présidente, lui proposant de juger plutôt le fond de l’affaire, pour « trouver une issue rapide », explique-t-elle. « Je n’ai pas répondu à ce mail car c’est une demande non-recevable et anti-déontologique », assure-t-il.

    Je viens de sortir du Tribunal de Créteil.

    Alors qu’il ne s’agissait que d’une audience sur la restitution du téléphone, la juge a tenté de me faire comparaître immédiatement sur toute l’affaire, alors que mon procès doit normalement se tenir le 25 février 2020.
    — Taha Bouhafs (@T_Bouhafs) November 5, 2019

    En juin dernier, Taha Bouhafs couvre l’occupation du centre Chronopost d’Alfortville par des travailleurs sans-papiers pour le média Là-bas si j’y suis. Il est pris à partie par des policiers, mécontents de le voir filmer. Violemment interpellé, il est placé en G.A.V pendant 24 heures et poursuivi pour « outrage et rébellion sur personne dépositaires de l’autorité publique ». « C’est faux, je n’ai rien fait », répond simplement l’intéressé, qui est sorti de l’interpellation avec une épaule démise et des ecchymoses au visage. Des violences policières dont il existerait des preuves… Sur le portable mis sous scellés.

    #droits_humains #presse #droit_d_informer

  • La presse locale dans tous ses états - Acrimed | Action Critique Médias
    https://www.acrimed.org/La-presse-locale-dans-tous-ses-etats

    Le délabrement de la presse écrite locale française se poursuit : suppression d’antennes locales, coupes budgétaires, emprise de monopoles régionaux… Mais face aux grands groupes de presse, une #presse_alternative privilégie l’enquête et résiste au sensationnalisme ambiant.

    https://lagedefaire-lejournal.fr/carte-de-la-presse-pas-pareille
    #presse #pqr #acrimed

  • Neue Eigentümer der Berliner Zeitung : Holger und Silke Friedrich über den Neustart des Berliner Verlags | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/der-erste-schritt-holger-und-silke-friedrich-ueber-den-neustart-des

    Le journal Berliner Zeitung vient d’être racheté par un couple d’entrepreneurs. Ceci est un bref extrait de l’entretien entre les journalistes et les nouveaux patrons.

    Reden wir über die Umsetzung. Wir haben uns auch Gedanken gemacht, wie wir die Inhalte besser liefern können. Ist es schwer, eine neue digitale Plattform für die Berliner Zeitung in wenigen Wochen aufzustellen?

    Holger Friedrich: Nein, das geht auch in wenigen Tagen. Schwer ist es, die dahinter liegenden Systeme zu integrieren. Aber auch das ist nicht schwer, wenn man die Aufgabe angstfrei und mit Profis angeht. Man muss bereit sein, organisatorische Orthodoxien aufzubrechen. Wir werden unsere interessanten Inhalte zum 8. November auf einer neuen digitalen Infrastruktur ausspielen.

    Normalerweise dauern solche Umstellungsprozesse Monate bis Jahre. Muss sich die Redaktion auf diese neue Geschwindigkeit einstellen?

    Silke Friedrich: In jedem Fall. Veränderungen benötigen ein gewisses Druckmoment. Die Zeit ist aber reif. In diesem Haus herrscht ein großer Veränderungswille. Wir zwei wollen nicht verlieren, und ich habe das Gefühl, dass hier eine Menge Kollegen sind, die auch nicht verlieren möchten. Insofern rennen wir durch offene Türen. Wir haben uns gefunden.

    Holger Friedrich: Es ist verblüffend, wie viele Menschen von außerhalb Hilfe anbieten. Google zum Beispiel. Sie sind nicht Konkurrenten, sondern Technologielieferant und somit unsere Partner. Es gibt eine Interessenkongruenz, gleiches gilt für andere Unternehmen wie beispielsweise Nepos. Denn es geht um gesellschaftlichen Fortschritt auf Basis moderner Technologie.

    #Allemagne #Berlin #Presse

  • L’aveu involontaire de Presse-Océan

    Il y a parfois un carambolage amusant ou de mauvais goût involontaire entre le gros titre et celui d’un article secondaire. On connait tous la Une malencontreuse de France Soir lors du décès de Paul VI : « Le Pape est mort ! » juste au-dessus d’un bandeau publicitaire annonçant : « Grande braderie au Marché Saint-Pierre ». Ou, plus ancien, ce journal dont la chronique de la SPA partageait la page avec la rubrique culinaire. Et fatalement, un beau jour, cette dernière commença par ces mots : « Vous prenez un homard vivant, vous le coupez en quatre… » . . .

    #médias #presse #journalisme #france #information #propagande #déchets #recyclage #pollutions #humour #enMarche

    • Dommage de ne trouver de véritables informations que sur les sites soit disant parodiques !

      Selon plusieurs lobbys, l’élevage des poulets en batterie développerait « leur cohésion et leur esprit d’équipe »
      http://www.legorafi.fr/2019/10/25/selon-plusieurs-lobbys-lelevage-des-poulets-en-batterie-developperait-leur-

      Il est 22h45 lorsque Philippe Bellecour, brillant lobbyiste de 43 ans basé à Bruxelles, termine sa journée et nous accorde un entretien. « J’étais justement avec des députés européens dans un restaurant étoilé. J’ai attendu d’ouvrir un Romanée-Conti de 1985 pour leur parler des bénéfices des conditions d’élevage des poulets en batterie. Ils ont été conquis ! » En effet, plusieurs projets de loi atterrissent chaque année sur les bureaux des députés européens, visant à limiter les élevages en batterie pour favoriser le plein air et le bio. « Des inepties ! » tonne Philippe Bellecour « Si les poulets n’étaient pas heureux dans leur cage, ils se seraient plaints depuis longtemps. » Un argument difficile à remettre en cause. . . . .

  • L’affaire bulgare et Didier Reynders Alexandre Penasse - 25 Octobre 2019 - Kairos
    http://www.kairospresse.be/article/laffaire-bulgare-et-didier-reynders

    Myrianne Coen, conseillère d’ambassade hors-rôle (1), docteur de la Sorbonne, auteure d’articles et d’ouvrages sur le rôle des organisations criminelles dans les relations internationales, a publié trois communiqués de presse cette dernière semaine, qu’elle a envoyés à la rédaction de Kairos. Nous en résumons les principaux éléments dans cet article, tout en apportant des informations supplémentaires.
    En 1996, en poste à Sofia, la diplomate belge Myrianne Coen découvre un vaste réseau de délivrance de #visas touristiques de complaisance. Des mafieux bulgares, avec la complicité de fonctionnaires de l’ambassade, organisent la traite d’êtres humains, le trafic de stupéfiants, d’armes et de viande avariée(1). Myrianne Coen refuse de participer à ce trafic au bénéfice d’organisations criminelles et le dénonce auprès de ses supérieurs et du ministère des Affaires étrangères. Ce dernier préfèrera la fuite et la laissera tomber. Depuis plus de 20 ans, elle résiste à l’omerta dont le peuple européen est la première victime, à des pratiques qui « ont fini par faire éclater des bombes au cœur de Bruxelles ».

    « Les trafics de documents sont le fil rouge de la #criminalité_organisée », déclarait déjà le Sénat en 1999, document qui ne constitue pas un simple bout de papier, aisément falsifiable pour la criminalité organisée : « Dans un pays de l’Union européenne, expliquait Myrianne Coen à l’époque, le nombre de personnes arrêtées venant d’un pays de l’Est double sur une période donnée après l’abolition des visas. Ce qui veut dire que si ce phénomène se vérifiait sur l’ensemble des pays de l’Est, il faudrait en déduire qu’à intensité de répression constante, le régime des visas arrête la moitié de l’activité criminelle ! »(2)


    « Entre 1990 et 1997, la fuite des capitaux en Bulgarie s’est faite par l’entremise des commerçants, ainsi que par la création de bureaux d’architecte, de magasins d’art et l’achat de biens immobiliers en Europe, tous ces acteurs devant bénéficier de #visas. Vers le milieu des années 90, ces capitaux se sont mélangés avec de l’argent du #crime_organisé avant d’être réinjectés dans des institutions bancaires occidentales. (…) Parmi la nébuleuse des bénéficiaires de ces visas, Myrianne Coen a pu identifier des marchands de voitures douteux, de prétendues sociétés de mannequins, des négociants céréaliers véreux, des exportateurs de viandes avariées, des personnes recherchées par la police bulgare, d’autres fichées par la police belge et, enfin, certaines carrément liées à des réseaux mafieux de #prostitution, de main-d’œuvre illégale et de #blanchiment. Et bien d’autres sinistres personnages, dont certains ont obtenu depuis la nationalité belge et ont pignon sur rue à #Bruxelles, #Anvers et ailleurs ! »(3) _

    Le 19 mars 1997, Myrianne Coen est retrouvée inanimée et blessée dans l’ambassade de Belgique à Sofia et ne devra sa vie qu’à un subalterne qui prévient les secours. En vain depuis plus d’un an, elle dénonçait à sa hiérarchie et aux instances judiciaires un #trafic de documents à destination de membres de la #criminalité organisée belgo-bulgare et de leurs victimes. Dans les années qui suivent, de nombreuses autres ambassades seront concernées. Les diplomates qui ne se plient pas à l’#omerta seraient-ils mal venus dans la carrière en Belgique ? On constate en effet que depuis lors, les ministres des Affaires étrangères successifs lui refusent toute carrière diplomatique normale.

    #Didier_Reynders accusé
    Le ministre belge des Affaires étrangères, Didier Reynders, qui a été retenu pour la fonction de #Commissaire_européen à la #Justice et à l’État de Droit, est accusé dans cette affaire d’intimidations, de #harcèlement, et d’avoir écarté la diplomate de ses fonctions. Pour 25 ans de carrière diplomatique ravagée, les dommages professionnels, sociaux, financiers, personnels sont évalués à 5 millions €. À la veille de l’audition du candidat Commissaire européen à la Justice et à l’État de Droit devant le #Parlement_européen, la Cour d’appel de Bruxelles accordait 5 000 € de dédommagement à la diplomate : 0,57 centime par jour ! L’instruction judiciaire sur les pratiques dénoncées par #Myrianne_Coen a vu se succéder six juges d’instruction… On sait qu’une procédure typique pour empêcher une enquête d’aboutir est de démanteler régulièrement les équipes pour empêcher d’avancer, casser le moral, placer des personnes plus « conciliantes »…


    Le mutisme de la justice
    L’arrêt civil de la Cour d’appel de #Bruxelles (Chambre 18F) a été déposé « en secret » le 26 septembre 2019 et communiqué le 1er octobre, précisément la veille de l’audition de Didier Reynders devant le Parlement européen pour la fonction de Commissaire européen à la Justice et à l’État de Droit, le 2 octobre. Myrianne Coen, venue spécialement d’Italie à la date prévue du prononcé de l’arrêt, le 19 septembre 2019, voit celui-ci est différer sans motif au 17 octobre 2019… 7820 jours après introduction, le 20 mai 1998, de la demande en dommages et intérêts. L’arrêt a été réécrit entre le 19 septembre et le 26 septembre. Celui-ci a-t-il été écrit par le ministère des Affaires étrangères dès le début, ou révisé par la suite ? Ou alors, l’arrêt n’était pas terminé, notamment en raison de pressions sur les magistrats, qui l’ont dès lors différé d’un mois et ont ensuite été contraints de le signer.

    Notons que Mireille Salmon est la présidente de la chambre 18F, laquelle est impliquée dans le #Fortisgate qui conduira en 2008 à la démission du gouvernement Leterme pour avoir fait pression sur la magistrature dans la procédure judiciaire portant sur la contestation de la vente de #Fortis à #BNP #Paribas. Alors qu’en 2008 Fortis a perdu quasiment 95 % de sa valeur en un an, la banque est démantelée et vend une partie de ses activités à BNP Paribas. Les actionnaires, considérant que cette transaction ne pouvait avoir lieu sans leur aval, saisissent la justice. Après le rejet d’une requête en référé devant le tribunal de commerce demandant le gel du démantèlement, les actionnaires saisissent la 18ème chambre de la cour d’appel, dont le président est Paul Blondeel et les conseillères Christine Schurmans et… Mireille Salmon. Dans le Fortisgate, il semble que l’arrêt soit déjà écrit : « Paul Blondeel, signale au Premier président de la Cour d’appel, Guy Delvoie, qu’il peut informer la Commission bancaire, financière et des assurances (CBFA) quant au contenu d’un arrêt... qui n’existe pas encore. Et, le 9 décembre, des experts avaient déjà été contactés par M. Blondeel pour traiter le cas Fortis. Sans accuser personne - Mme Schurmans ne le fait pas -, cela ouvre des perspectives quant à une fuite vers l’extérieur - vers le monde politique et/ou financier -, comprend-on(4). » Ghislain Londers, premier président de la Cour de cassation, informera par courrier le président de la chambre, #Herman_Van_Rompuy, que le contenu de l’arrêt était déjà connu par le gouvernement le 10 décembre alors qu’il allait être prononcé le 12 décembre 2008… Cela rappelle étrangement l’écriture du réquisitoire et de la transaction pénale du #Kazakhgate par les avocats de la défense, ou l’affaire « Sofia »… Circulez, y’a rien à voir !

    On découvre aussi que Mireille Salmon, qui a signé l’arrêt Fortis, « a échangé des courriels quelques jours avant l’assemblée des actionnaires de Fortis en février avec Lionel Perl, entre-temps devenu administrateur de #Fortis Holding »(5) . Dans des mails découverts lors de l’enquête de la Cour d’appel de Gand, « Lionel Perl demande confirmation à Mireille Salmon qu’un "non" des actionnaires signifie que la vente à BNP Paribas ne se fera pas. Mireille Salmon répond négativement. Juridiquement, la vente pouvait donc se faire, selon le juge qui estimait que les actionnaires devaient pouvoir s’exprimer sur la vente »(6). « Le relevé des contacts téléphoniques entre ces deux personnes indique que les contacts se sont intensifiés de manière très nette à mesure que l’arrêt approchait de sa phase finale. Est-ce uniquement pour préparer les fêtes de fin d’année que ces deux "amis", qui ont très peu de contacts usuellement, multiplient les appels téléphoniques ? Est-ce pour trouver un des "experts" qui sera désigné dans l’arrêt ? Ou est-ce pour "nourrir" l’arrêt du 12 décembre ? »(7)
    La collaboration active ou passive du monde judiciaire avec l’exécutif semble faire système. Depuis plus de vingt ans, les instances #judiciaires sont absentes du dossier « Sofia » et le parquet est tout aussi silencieux. Le ministère belge des Affaires étrangères dispose pourtant de toutes les preuves. À aucun moment il n’a collaboré aux instructions judiciaires, il n’a pas introduit de procédures disciplinaires contre les auteurs des faits. Les instructions judiciaires, ouvertes en 1996, ont été interrompues sous prétexte de « non-opportunité des poursuites », puis portées à la prescription en 2009. La procédure d’urgence pour fait de harcèlement introduite contre le ministre des Affaires étrangères en 2005 a été renvoyée, sans motif, au tribunal civil… en 2012. Dans son arrêt, la Cour d’appel civile refuse à présent tout dédommagement à la diplomate parce qu’aucun tribunal n’a condamné de fonctionnaires ni pour trafics de documents ni pour harcèlement !

    Une « construction judiciaire » applaudie par les réseaux criminels
    On constate que cet arrêt copie soigneusement le « roman » du ministre belge des Affaires étrangères devant ses juges, et que, comme dans d’autres affaires, ce n’est plus l’impartialité qui semble guider les réquisitoires, mais les interprétations fidèlement retranscrites de ceux qui sont accusés(8). Ce roman, le voici : aucun fonctionnaire du ministère belge des Affaires étrangères n’a jamais trafiqué les visas à l’ambassade de Belgique à Sofia dans les années 90, et certes jamais au bénéfice de membres d’organisations criminelles et de leurs victimes. Myrianne Coen, conseillère d’ambassade, n’a pu dès lors subir de représailles ni être discriminée dans sa carrière pour avoir refusé de participer à ce qui dès lors n’existerait pas ou pour l’avoir dénoncé.

    Aucun fonctionnaire belge des affaires étrangères ne trafiquait les visas dans les années nonante ? Et aucun depuis lors, par ses comportements, n’a protégé de trafiquants ? On comprend que ceux qui protègent ces trafics se débattent comme ils peuvent pour occulter la vérité. Mais d’où la 18e chambre de la Cour d’appel de Bruxelles tire pareille certitude reste… un mystère.

    En effet, cela semble contredire les conclusions d’autres instances. En 2004(9), 8 ans après les premières dénonciations, le Parlement belge constate « qu’il ressort de l’enquête du Comité R qu’il y a des problèmes de fraude, de corruption et d’éventuelles connexions d’agents des Affaires étrangères avec le crime organisé. Il est clair aussi qu’aucun des services publics concernés n’a pris les mesures appropriées… les éléments permettant la poursuite de ces pratiques n’ont pas été éradiqués… Si ces pratiques existent depuis plus de dix ans et qu’à ce jour l’intégrité n’est toujours pas assurée, la fraude aux documents peut continuer à se développer. Cette constatation est inacceptable ». Dans le livre « Belgique en sous-sol, immigration, traite et crime organisé », on trouve, en plus d’autres propos très éclairants de la Chambre et du Sénat : « Quant au “dossier Sofia” : ’Il s’agit d’une fraude aux visas que le Parlement tente de percer à jour depuis des années. Le Parlement reçoit uniquement une réponse procédurale, ce qui est inacceptable. Le fait que l’on ne joue pas franc jeu dans ce dossier incite inévitablement d’aucuns à prétendre que le ministre des Affaires étrangères étouffe l’affaire’ » . On ne pouvait être plus clair. Ces dernières années, les trafics de visas humanitaires contre monnaies sonnantes et trébuchantes pour des réfugiés syriens ne disent pas autre chose(10).

    Quant au jugement du tribunal correctionnel du 18 février 2009, il constate : « Un grand nombre de malversations à l’ambassade de Belgique à Sofia. Les plaintes ne concernent pas de petites choses, mais des abus scandaleux et honteux tantôt à qualifier de #délits, mais aussi souvent de #crimes. Le tribunal n’est cependant pas saisi de cela et s’abstient… De même, nous n’avons pas à nous prononcer concernant l’opportunité des poursuites (et des non-poursuites). Qui sont les auteurs ? Le tribunal précise : "EVD propriétaire d’un hôtel en Grèce était en contacts suivis avec l’ambassadeur. Celui-ci a, à plusieurs reprises, voyagé en Grèce pour un séjour dans cet hôtel… EVD et son épouse venaient régulièrement déposer des cadeaux (...) L’inculpé s’occupait activement de demandes de visas pour de soi-disant touristes. Il est également établi… l’utilisation de faux papiers et de fausses adresses de référence. Qu’il agissait dans le but de recevoir un avantage en fortune est évident". EVD sera reconnu coupable de faux et usage, traite des êtres humains et d’association de malfaiteurs. Le parquet fédéral a tergiversé pendant 13 ans. Il bénéficiera donc de la prescription » . En termes moins diplomatiques : le parquet protège les auteurs, notamment cet autre membre de l’association de malfaiteurs non nommé… mais très précisément décrit. Le tribunal correctionnel regrette de ne pas avoir, en conséquence, les moyens de prononcer une condamnation.

    Non seulement la 18e chambre ne voit pas ce qui est écrit en toutes lettres, mais elle devra aussi repasser son cours de criminologie : l’#impunité entraîne la récidive et, par opportunités communes, l’élargissement du cercle de complices, tandis que les risques vont croissants pour ceux qui refusent d’y « participer ». Violences, menaces, harcèlement deviennent a#insi armes coutumières de la prise de pouvoir criminel d’une structure qui exclut et discrimine : un cas d’école dans le présent dossier.

    Conséquences ?
    D’une part la « non-opportunité des poursuites » pour les auteurs des trafics et leurs protecteurs. Cette « non-opportunité » ne peut en droit être activée par le parquet, car il y a victime… « Mais qui se préoccupe du droit dans cette affaire » , demande Myrianne Coen. D’autre part la mort civile pour Myrianne Coen, la diplomate qui tenta de protéger les victimes contre ces criminels… devenue ainsi victime collatérale des trafics criminels, victime qu’on ne peut en aucun cas dédommager sans faire crouler tout l’édifice.

    Et la Cour d’appel dès lors de poursuivre le roman des Affaires étrangères : « c’était la secrétaire de l’ambassadeur la coupable (comprenons : l’ambassadeur, le pauvre, il n’en savait rien) » . Or, le juge correctionnel a refusé de condamner la secrétaire : elle n’agissait que sur ordre et en droit pénal, la responsabilité pénale remonte… sur le supérieur hiérarchique. Le parquet ayant organisé (pour mémoire, illégalement de surcroît) la non-opportunité des poursuites, lorsqu’il ne put plus cacher les trafics d’êtres humains, il avait d’urgence dû trouver coupable. Le ministère belge des Affaires étrangères le lui offrit sur un plateau d’argent : la secrétaire faisait l’affaire… une citoyenne lambda, sans connexions et sans protections. Selon que vous serez puissants ou misérables…

    Les tribunaux se contredisent… Le tribunal correctionnel dit blanc, jugement en forme de chose jugée. La chambre 18F de la Cour d’appel dit noir, contre toutes évidences et rationalité… Qu’y a-t-il donc encore à cacher, après 20 ans ?

    Ajoutons que l’instruction judiciaire n’avait interrogé aucun des suspects membres des organisations criminelles déjà par ailleurs internationalement signalés, ni aucune de leurs victimes, de la traite des êtres humains et de tous les autres trafics… Elle s’était aussi bien gardée de les identifier et de les rechercher… Les juges d’instruction trop actifs avaient été préalablement dessaisis à cet effet. Quant au parquet fédéral, il avait mis 13 ans pour s’assurer de la #prescription. Les violences commises à l’ambassade, le harcèlement contre la diplomate n’ont fait l’objet d’aucun acte d’instruction. Johan Leman, ancien directeur du Centre d’égalité des chances, un des auteurs de l’ouvrage collectif « L’État gruyère. Mafias, visas et traite en Europe » (2002), constitué partie civile dans le dossier « Sofia », exprimant clairement sa conviction d’une corruption de la haute administration du département, subira des pressions : « On m’a averti que j’étais impliqué dans trop de dossiers chauds… Comme le conflit avec les Affaires étrangères à propos de l’ambassade belge à Sofia et le dossier Van Kaap »(11).

    Ces faits inacceptables et indécents, la Cour d’appel de Bruxelles les juge « honorables » dans un État de Droit, pour appuyer ses refus systématiques de dédommagements. Pour frapper le témoin qui depuis plus de 20 ans demande protection, la Cour tire encore avantage de la réserve que la diplomate s’est constamment imposée pour ne pas nuire aux enquêtes, tire avantage des dénis de justice qu’elle a subis et qui visaient à protéger les « amis des amis » , tire avantage des risques que court tout témoin d’activités des organisations criminelles, que tant voudraient voir disparaître.

    5 000 € pour 25 années de carrière diplomatique ravagée. L’arrêt de la 18e chambre de la Cour d’appel de Bruxelles salit sa victime et l’ensemble de la #fonction_publique, déshonore la diplomatie belge la réduisant à l’insignifiance… Intimidation à présent en passe de s’étendre à toute l’Europe ? Un arrêt dont les organisations criminelles sauront tirer profit.

    L’Union européenne prescrit la protection des témoins et victimes, et des fonctionnaires en particulier, la Cour européenne des Droits de l’Homme prescrit l’interdiction de la discrimination. Elle oblige aussi les États à effectuer des enquêtes complètes et loyales… « Dans la tourmente actuelle, où une réforme succède à une autre réforme, je ne sais pas, je ne sais plus, si un État de droit subsistera encore longtemps », dira Éliane Liekendael, Procureure générale près la Cour de cassation de Belgique (mercuriale, octobre 1998).

    Sauver Didier Reynders à l’Europe ?
    Deux décisions de justice, prises à Bruxelles le même jour, jeudi 26 septembre 2019, ouvrent la voie à l’audition de Didier Reynders devant le Parlement européen, le mercredi 2 octobre 2019, pour la fonction de Commissaire européen à la Justice et à l’État de Droit,
    • la Cour d’appel de Bruxelles liquide pour 5 000 €, au lieu de 5 millions, les dommages et intérêts que Myrianne Coen, Docteur de la Sorbonne et Conseillère d’Ambassade, demande au Ministère belge des Affaires étrangères pour 25 ans de carrière diplomatique dévastée, depuis 2011 sous la responsabilité du ministre Didier Reynders ;
    • - Le Parquet de Bruxelles classe sans suite et sans instruction des faits le dossier ouvert en avril 2019 contre Didier Reynders pour corruption et blanchiment.

    À la veille de son audition le 2 octobre 2019 devant le Parlement européen, Didier Reynders reçoit donc cet arrêt de la 18e chambre F de la Cour d’appel de Bruxelles, dont il n’aura pas manqué de faire usage dans les couloirs. Pour neutraliser tout moyen d’informer correctement le Parlement européen sur cette affaire avant cette audition, l’arrêt ne sera envoyé que le 1er octobre 2019, par la poste, à la diplomate victime de tels agissements qui réside en Italie. Est-ce là le motif du report secret du prononcé au 26 septembre ? Si la diplomate avait été avertie de cette date, les communiqués de presse seraient en effet arrivés, avant cette audition, aux yeux de la presse internationale…

    Telles sont les circonstances qui expliquent la mise en scène préalable du candidat Commissaire européen à la Justice et à l’État de Droit. Il s’est ainsi présenté « en toute tranquillité » devant les Commissions LIBE et JURI du #Parlement_européen. Pour toute sécurité, une main amie s’était chargée d’inclure in extremis la commission IMCO, présidée par celle qui fut déjà sa #lobbyiste (une députée belge du Groupe des Verts !), 3 mois plus tôt, pour la candidature de Secrétaire général au Conseil de l’Europe qui échappa au ministre…

    Le mutisme des médias
    Depuis ce 2 octobre 2019, la #presse internationale est devenue muette. Quant à la presse belge, si l’on tape « Reynders #corruption » sur un moteur de recherche, on ne trouve plus aucun article depuis le 27 septembre, tout en soulignant que ceux publiés avant cette période d’ #omerta étaient d’une fabuleuse indigence… On ne peut pas penser que des magistrats de Bruxelles ne sont pas au secours de Didier Reynders ? La Belgique a le record des classements sans suite express pour éviter de rassembler les preuves dans ces dossiers. Lorsque les preuves y arrivent malgré tout, Bruxelles a le record de longévité des non-enquêtes pour protéger les auteurs de délits et crimes… par la prescription.

    À certains moments, des choses se résument simplement :
    – Vous cherchez le crime organisé ? Regardez parfois vers ceux qui disent le combattre
    – Vous attendez d’être informés par les médias ? Voyez ce qu’ils ne disent pas et essayez de réaliser à quel point ils font partie du problème.
    – Vous pensez que la justice est impartiale ? Voyez qui elle sert généralement

    Comme l’énoncent les deux auteurs de l’ouvrage Belgique en sous-sol..., « Après tout, il ne faut peut-être pas tant essayer de comprendre pourquoi l’éteignoir a été mis sur le dossier Sofia, que pour qui [il l’a été mis]. Les trafics de visas dénoncés par Myrianne Coen bénéficièrent à des intermédiaires installés en Belgique. Le plus souvent, il s’agissait de sociétés commerciales à l’objet social flou, à l’enseigne changeante et aux activités éparses. Ces dernières adressaient des invitations nominatives donnant accès au territoire national à des individus qui les présentaient à l’ambassade de Belgique dans la capitale bulgare en vue d’obtenir, selon les cas, une ou plusieurs dizaines de visas. Mais le plus saisissant n’est pas là. Il est établi que certains de ces intermédiaires avaient préalablement été sollicités par l’ambassade elle-même, en vue d’adresser des invitations par centaines à des quidams nommément désignés. À l’époque, l’ex-numéro 2 d’« Ambabel Sofia » a eu son attention attirée par tous ces gens auxquels l’ambassadeur « K »délivrait les précieux sésames sur un simple paraphe. Elle a alors découvert que parmi eux figuraient des personnages impliqués dans des opérations de blanchiment d’argent. Ces fonds, blanchis dans des banques belges par d’anciens agents des services secrets bulgares, provenaient du régime communiste moribond. »
    Les centaines de milliards envoyés vers les #paradis_fiscaux, les détournements dans l’affaire des #diamants anversois, les fonds libyens, le Kazakhgate, #Publifin, #Samu_social, #Dubaï Papers, etc. montrent que tout s’est aggravé depuis l’affaire “Sofia”. Et pendant ce temps-là, ils organisent leur « austérité », rabotant encore le peu qu’il reste aux #écoles, #hôpitaux, #postes… Ceci n’est pas un feuilleton, une story de plus sur Netflix : ce sont des faits, qui imposent que vous vous leviez et sortiez de vos divans. Vous vous êtes assoupis, l’#histoire ne vous en voudra pas. Si vous vous levez...

    1. https://www.dhnet.be/actu/faits/sos-legalita-contre-le-crime-organise-51...
    2. « Belgique en sous-sol, immigration, traite et crime organisé », Frédéric Loore et Jean-Yves Tistaert, Éditions Racines, 2007, extraits disponibles sur google livre.
    3. Ibid.
    4. https://www.lalibre.be/belgique/une-plainte-informative-51b8ac51e4b0de6d...
    5. https://www.rtbf.be/info/belgique/detail_le-fortisgate-revele-des-courri...
    6. Ibid.
    7. https://www.lalibre.be/belgique/exclusif-voici-le-nouveau-scenario-du-fo...
    8. Rappelons que dans l’affaire du Kazakhgate, le projet de transaction pénale et le réquisitoire de l’avocat général auraient été écrits pas les avocats de Patokh Chodiev...
    9. Rapport des Commissions parlementaires de suivi du Comité R, n° 3-725/1 (Sénat) et DOC 511 289/001 (Chambre), 16 juillet’ 04, p. 29, 31 &32.
    10. Notamment : “Trafic de visas humanitaires : Francken affirme n’avoir “rien à cacher””, 18/01/2019. https://plus.lesoir.be/201467/article/2019-01-18/trafic-de-visas-humanit...
    11. Idem.

    #ue #union_européenne #mafia

  • Your Right to Know campaign: What is it about?
    https://www.smh.com.au/national/a-culture-of-secrecy-what-is-the-right-to-know-campaign-about-20191018-p5323

    Media companies say their journalists are being stopped from holding the powerful to account. What’s stopping them? What do they want government to do about it? Why should you care?

    [...]

    Did anything, in particular, spark this?

    Media organisations in Australia have long been concerned about threats to journalism, but the issue exploded into the public consciousness following two consecutive police raids earlier this year.

    #médias#presse_libre” «#démocraties‘’ ”#pays_libres#Australie #presse #censure #air_du_temps #intimidation